Brunner, John – Treibsand

_Unbequeme Utopiekritik: Die Zeitreisende ist eine Agentin_

Eines Nachts wird eine junge Frau aufgegriffen. Sie ist nackt. Paul Fidler, der in einer Klinik für geistig Behinderte arbeitet, bringt sie dort vor einer aufgebrachten Menge in Sicherheit – sie soll einen Mann grundlos angegriffen und verletzt haben. Wer die Frau ist, bleibt ein Rätsel, und sie spricht eine unbekannte Sprache. Er gewinnt ihr Vertrauen und gerät in den Verdacht, ein Verhältnis mit der Patientin zu haben.

Der selbst ein wenig labile Paul verfällt der Unbekannten immer mehr und verliert den Boden unter den Füßen, doch er kann sie seine Sprache lehren und mit ihr kommunizieren. Als er die schreckliche Wahrheit ihrer Herkunft erfährt, ist es für ihn zu spät, noch ans rettende Ufer zurückzukehren. Er verliert sich im Treibsand dieser Offenbarung … (abgewandelte Verlagsinfo)

_Handlung_

Paul Fidler ist der 28-jährige Registrator der psychiatrischen Chent-Klinik in Shropshire, im ländlichen Grenzland zu Wales. (Das ist später von Bedeutung.) Er ist ein melancholischer und passiver Typ, dessen Ehe mit der gerade abwesenden Iris wesentlich besser laufen könnte. Sein pakistanischer Kollege Mirza, der unverschämt gut aussieht, hat bei Frauen einen Schlag und bedauert Pauls Einsamkeit von Herzen. Die anderen Kollegen bemerken Pauls Niedergeschlagenheit ebenfalls. Dass die Anstalt in einem von Hügeln fast komplett umringten Tal wie in einem Bunker liegt, muntert ihn auch nicht gerade auf.

|Im Pub|

Deshalb ist Paul im lokalen Pub „Nadel im Heuhaufen“ schön am Trübsalblasen, als plötzlich ein etwas derangiert aussehender Mann in die gute Stube platzt. Er schreit heraus, er sei angegriffen worden, und zwar von einer jungen Frau! Was zunächst lächerlich klingt, wirkt angesichts seines gebrochenen Armes durchaus glaubwürdig. Dafür ist natürlich ein Arzt zuständig, und so kümmert sich Paul darum. Er gibt auch die Anweisung, die Polizei zu verständigen.

|Im Wald|

Die Friedensrichterin Mrs. Wellerby, die über Hunde verfügt, bietet sich an, das rabiate Weibsbild, wahrscheinlich eine Zigeunerin, zur Strecke zu bringen. Das will Paul auf jeden Fall vermeiden. So etwas ziemt sich nicht für eine zivilisierte Gesellschaft, findet er. Er sucht selbst nach der Frau – und findet sie tatsächlich auch. Das magere Mädchen ist völlig nackt und fürchtet sich, außerdem scheint sie kein Englisch zu verstehen. Wie konnte sie bloß Mr. Faberdown den Arm brechen? Merkwürdige Sache also. Gerade noch rechtzeitig trifft Inspektor Hofford von der Kripo ein, bevor die Hunde von Mrs. Wellerby das Mädchen zerfleischen.

|In der Klinik|

Paul lässt die junge Frau in die Chent-Klinik bringen, denn die liegt näher als das Krankenhaus der Stadt. Dort rätseln er und seine Kollegen über die Herkunft des Mädchens. Weil die Frau sich „Geure“ nannte, wird sie als „Göre“ eingetragen. Sie kommt in eine Einzelzelle der Frauenabteilung. Schon am nächsten Tag hört Paul, dass „Göre“ fleißig Englisch zu lernen versucht. Damit macht sie jedoch die anderen Patienten nervös und ärgerlich.

Nicht genug damit, gilt es, ein Verbrechen aufzuklären, wie der Besuch von Inspektor Hofford beim Direktor deutlich macht. Ist die Angreiferin eine gemeingefährliche Irre? Allein schon die Vorstellung bringt Paul auf die Palme. Aber genau das steht dann auch in der Zeitung. Offenbar hat die Friedensrichterin schwer auf die Pauke gehauen, um die Chent-Klinik in Misskredit zu bringen.

|Die Fremde|

Ein kleines Interview mit „Göre“, das Paul aufnimmt, fördert zutage, dass sie keine bekannte Sprache spricht, aber wirklich klug ist. Woher kommt sie bloß? Im Atlas deutet sie allerdings zu Pauls Enttäuschung ebenfalls auf den Westen Englands, auf Shropshire. Warum kann sie nicht aus Australien oder sonstwo kommen? Auch die Uni, an die er die Aufnahme schickt, steht vor einem Räsel: Handelt es sich um eine selbst erfundene Sprache? Aber auf einem Block listet sie ein komplettes Silbenalphabet mit 25 Zeichen auf.

Natürlich muss „Göre“ auch geröntgt werden. Doch schon beim Fotografen schrickt sie vor den objektivbewehrten Gerätschaften zurück. Das hätte Paul warnen sollen. Als sie im Krankenhaus von Blickham vor den Röntgenapparat gestellt werden soll, wehrt sie sich mit gezielten Karateschlägen, dass Paul zu Boden geht und eine Krankenschwester bewusstlos wird. Danach steht „Göre“ seelenruhig vorm Ausgang und wartet auf ihn.

Allmählich kommt sie ihm so unheimlich wie eine Geheimagentin vor, doch er hat viele andere Dinge zu erledigen. Am Samstagnachmittag stehen Tanz und Musik für die Patienten auf dem Programm. Da erblickt er „Göre“ am Rande der Gruppe. Wer hat sie aus ihrer Zelle gelassen, fragt er sich und seine Kollegen. Keiner weiß es. Hoffentlich gibt das keinen Ärger. Doch den macht der junge Patient Riley, als er einen Kuss von Schwester Woodbine haben will. Als sie ihm diesen verwehrt, bedroht er sie mit einer abgebrochenen Weinflasche!

Paul, der noch die Gedanken beim Anruf von seiner Frau Iris hat, ist in seinem Vermittlungsversuch nicht schnell genug, um Rileys Attacke auf sich abzuwehren. Er sieht sich schon geblendet am Boden liegen, als „Göre“ dazwischengeht und Riley mit einem gezielten Schlag auf einen Nerv außer Gefecht setzt.

Wenig später wird Paul klar, dass er dem rätselhaften Mädchen sein Leben verdankt. Er muss sich revanchieren. Indem er sie unter Hypnose setzt, versucht er herauszubekommen, woher sie wirklich stammt. Tatsächlich rückt sie allmählich mit der Sprache heraus. Sie kommt aus einer idyllischen, friedliebenden Utopie namens Llanraw (dem alten Namen von Wales), wo es keine Gewalt und keinen Krieg gebe. Kommt sie aus der Zukunft oder Vergangenheit, fragt er sie in der Hoffnung, für seine Chefs einen interessanten Fall von Schizophrenie aufzutun.

Doch während seine eigene Ehe in die Binsen geht, verliebt er sich zunehmend in Göre – bis er sich schließlich zwischen ihr, ihrer Utopie und seiner eigenen Misere entscheiden muss …

_Mein Eindruck_

Göres Geschichte klingt für Paul wie die einer Zeitreisenden. Doch mit Zeitreisen ist das ja so eine Sache. Die einen sagen, sie seien unmöglich, die anderen, man könne nur in die Zukunft, aber nie in die Vergangenheit reisen. Wenn überhaupt. Das eigentliche Problem besteht aber, wie sich herausstellt, nicht im Reisen, sondern im Erkennen eines Zeitreisenden. Und vor allem dessen, was er oder sie im Schilde führt.

|Erkenntnissuche|

Wie in fast allen von John Brunners SF-Romanen (er schrieb auch Fantasy und Krimis) versucht der Held, zu der Erkenntnis der Wahrheit vorzudringen. Ein Rätsel wie ein Zeitreisender ist natürlich eine harte Nuss, die es zu knacken gilt. Und diese spezielle Nuss enthält ein gefährliches Gift.

Da ist zum einen das utopisch-idyllische Llanraw, in dem Friede, perfekte Demokratie und Geburtenregelung herrschen. Dort gibt es zwar auch Abtreibungen, aber nur aus absoluter Notwendigkeit – doch Pauls Frau Iris hat ihm die Tatsache vorenthalten wollen, dass sie ein Baby erwartet und es abzutreiben gedenkt. Paul ist natürlich ins Mark getroffen.

Vor allem die sommerliche Szenerie, die Göre schildert, hat es dem leidenden Paul angetan. Und als er sich auf dieses Angebot einlässt, gerät er in ein Dilemma. Denn allein schon der Umstand, dass seine Patientin ausführlich eine andere Wirklichkeit schildert, markiert sie als Kranke – und somit zu einer zu Behandelnden. Was werden seine Bosse mit ihr anstellen, sorgt er sich – und verdonnert Göre zu hartnäckigem Schweigen.

|Kritik|

Brunner stellt den grundsätzlichen Anspruch der Psychiatrie in Frage: Statt Patienten zu heilen, macht sie es sich per definitionem zur Aufgabe, auch Gesunde, die nicht in die anerkannte Realität der akzeptierten Gesellschaft passen, krank zu machen. Pauls Boss Alsop sieht in Göre einen interessanten „Fall“ und diese Unterscheidung zwischen „Fall“ und Mensch wird noch verschärft, als Gerüchte besagen, Paul habe mit Göre geschlafen. Und dies wirft man ihm als Berufsverfehlung vor, obwohl sie nie eine Patientin war und noch nicht einmal eine Engländerin ist.

Die Psychiatrie ist sowohl unfähig, Menschen zu heilen, als auch nicht in der Lage, die Wahrheit zu erkennen (weil diese ja per se gefährlich und „krank“ ist). Diese traurige Eigenschaft trifft allerdings nicht nur auf Pauls Kollegen zu, sondern in erster Linie auch auf ihn. Nie kommt ihm der Gedanke, dass es ein Widerspruch sein könnte, dass Göre einerseits aus einer friedliebenden, gewaltlosen Utopie kommen will, andererseits aber raffinierte Karategriffe beherrscht, als wäre sie ein Ninja. Er ist einfach viel zu verliebt in sie. Und das wird ihm zum Verhängnis.

|Doppelter Boden|

Dass an Göres Geschichte von Llanraw und ihrer Zeitreise nicht nur in Details etwas nicht stimmt, sondern sie von A bis Z erlogen ist, wird ihm viel zu spät klar. Die Geschichte Göre hat für ihn einen doppelten Boden. Das, woraus er ein Buch machen wollte, ist ein Lügengespinst, das sie im Auftrag ihrer Herren erfunden hat – extra für die Hypnose. Schließlich muss er erkennen, dass er für Göre zwar auf alles verzichtet hat, aber ihm nun bloß noch ein Scherbenhaufen bleibt. Er zieht die Konsequenzen. Auch für seine Geliebte …

|Der Erzählstil|

Ich fand das Buch nicht einfach zu lesen, jetzt wie vor 30 Jahren, als ich es zum ersten Mal las. Das liegt sowohl an der Darstellung wie auch am Stil. Die Darstellung ist strikt realistisch und hält sich meist an die empirischen Fakten. Was Paul beobachtet und fühlt, entspricht unserem Erfahrungskreis. Göres Erscheinungsweise ist naturgemäß anders, denn sie ist ja der Gegenentwurf zu Pauls trister Realität. Man stelle sich vor, sie sei ganz in Gelb gekleidet, mit einem apfelgrünen Mantel – das klingt stark nach Twiggy in den Swinging Sixties.

Aber Äußerlichkeiten sind ja bloß die halbe Miete bei einem Roman, und so werden auch Pauls Gefühle, Gedanken und Empfindungen eingehend dargestellt. Wir werden Zeuge, wie er im geistigen Klima der Klinik allmählich vor die Hunde geht, bis schließlich Göre ihm einen Ausweg zeigt, eine Alternative: ein Land des Lichts voller Frieden.

Wichtig sind auch seine inneren Zwänge und das wiederkehrende Gefühl des Schwindels, ganz besonders dann, wenn er eine Panikattacke erleidet. So etwa dann, als ein anderer Patient die nackte Göre in seinem Zuhause entdeckt – und prompt die naheliegenden falschen Schlüsse zieht. Aber Paul ist nicht bloß um seinen Ruf und seine berufliche Position besorgt, sondern auch um Göre – was wird man mit ihr machen, wenn man ihn von ihrem „Fall“ abzieht? Er spielt mehrere albtraumhafte Szenarien durch.

Und an diesem Punkt der Realitätsdarstellung muss sich der Leser vom sicheren Boden des auktorialen Erzählstils verabschieden. Der Übergang zwischen Pauls relativ sicheren Beobachtungen und seinen inneren Wahnvorstellungen ist absolut fließend und wird lediglich durch den Wechsel vom Er zum Ich in der Erzählerposition gekennzeichnet. Wir befinden uns also unversehens auf schwankendem Boden, also auf dem titelgebenden „Treibsand“. Es ist die volle Absicht des Autors, den Leser zu verunsichern.

|New Wave |

Im raschen Wechsel der Erzählperspektive zeigt sich Brunner als Mitschwimmer auf der New Wave in der Science-Fiction. Innovative Erzählweisen des Mainstreams wurden in den sechziger Jahren mehr oder weniger erfolgreich auf die spekulative Dichtung angewandt. Die Resultate sind heutzutage kaum noch lesbar, aber literaturhistorisch höchst interessant. Der beste Autor, der damit reüssierte, war James Graham Ballard, der für Furore sorgte (lange vor seinem verfilmten Bestseller „Das Reich der Sonne“).

Brunner hatte seinen größten Erfolg, als er die filmische Erzählweise von John Dos Passos übetrug und so seine Meisterwerke „Morgenwelt“ (1968), „Schafe blicken auf“ (1972), „Das Gottschalk-Komplott/Ein irrer Orbit“ und „Der Schockwellenreiter“ (1975) schuf. Sie schildern negative Utopien. „Treibsand“ wirkt im Vergleich dazu wie eine harmlose Fingerübung – hier ist die negative Utopie doppelt verdeckt, sehr zum Verdruss unseres Helden, des Psychiaters.

_Die Übersetzung_

Sprachlich ist die Übertragung ins Deutsche, die Horst Pukallus vornahm, überaus gelungen. Die Charaktere sprechen Umgangsdeutsch, also mit Zusammenziehungen („ist’s, hat’s“ usw.), sie räuspern sich und benehmen sich auch sonst recht realistisch. Diese Figuren sind keine Supermenschen, sondern Typen, wie man sie in der Provinz häufig finden konnte.

Allerdings gibt es auch allerlei Druckfehler, so etwa auf Seite 141: „befür[c]hte“ und „Atta[c]ke“. Auch der Satz auf S. 162 “ …sollte sie jetzt war erfahren“, verwirrt nur. Macht man aber aus dem R ein S, wird ein Schuh draus: “ …sollte sie jetzt was erfahren“. Auf Seite 197 ganz unten findet sich folgende seltsame Konstruktion: „als ich das erstmal begegnet bin“. Es muss natürlich „das erste Mal“ heißen.

_Die Illustrationen_

Es war vielleicht Titelillustration von Franz Berthold, die mich vor 30 Jahren zum Kauf verleitete (obwohl ich natürlich bereits Brunner-Fan war). Die von ihm gemalte Frau ist derart wunderschön, dass sie schon an Nofretete heranreicht. Aber die Lady hat eine dunkle Seite, wie das blaue Profil links signalisiert. Das Stundenglas zwischen beiden Profilen symbolisiert die zeit, aber auch den Treibsand, in dem der Held versinkt. Ein raffiniertes Titelbild, das die Gesamthandlung auf den Punkt bringt – und dennoch ein Rätsel bietet, das neugierig macht.

Die schwarzweißen Innenillustrationen stammen hingegen von Giuseppe Festino, der schon etliche Bände der Heyne-SF-Reihe dekorieren durfte. Sein einzigartiger Zeichenstil besteht darin, durch kurze, feine Striche das Spiel aus Licht und Schatten zu einer gezeichneten Skultur zu machen, häufig mit einem kräftigen Vorder- und einem schattenhaften Hintergrund. So entsteht mit etwas Phantasie im Betrachter eine 3D-Darstellung des Motivs. Mit Vorliebe zieht Festino, kein Kostverächter, den entkleideten weiblichen Körper als Motiv heran (S.36, 86, 235, 279).

Ja, das waren noch Zeiten, als stinknormale Taschenbücher derartig opulent ausgestattet wurden! Allerdings handelte es sich bei diesen „Zeiten“ nur um die kurze Periode zwischen 1980 und 1990/1995. Damals waren die Honorare niedrig, die Gewinne hoch und das Holzpapier noch günstig. Tempi passati.

_Unterm Strich_

Ich habe diesen realistischen SF-Roman von John Brunner über einen langen Zeitraum und nur in drei großen Sitzungen bewältigen können. Zuerst kam ich bloß bis Seite 100, dann bis Seite 190, schließlich schaffte ich den Rest (93 Seiten) an nur einem Abend. Das Problem: Obwohl „Göre“, die Frau aus einer anderen Zeit, unserem Erzähler jede Menge Rätsel aufgibt, gelingt es ihm nicht, die Wahrheit zu finden. Und wir werden im Dunkeln gelassen, ob sie ihm die Wahrheit erzählt oder nur eine gut konstruierte Lüge erzählt.

Das genau ist der Trick, mit dem Autor sowohl seinen Helden als auch den Leser hereinlegt. Denn wer mit Paul gehofft hat, eine Blumenkinder-Utopie wie aus dem Jahr 1967, als Hippies en vogue waren, in Göres Welt zu finden, der wird – allerdings erst ganz am Schluss – bitter enttäuscht. Die Wahrheit wirkt wie ein Vorschlaghammer: Göres Zeit ist eine dem Untergang geweihte Erde voller Tyrannen, und einer der Tyrannen hat sie abgeschickt, um ihm über den Abgrund der Zeit hinweg Botschaften über das „Zeitalter der Wirrnis“ zu liefern.

Unversehens entpuppt sich das sinnliche Spiel zwischen Paul und Göre als eine Falle mit doppeltem Boden. Die Utopie ist die eines Rattenfängers, und Göre ist nur eine raffinierte Agentin. Wie schon in seinem Roman „Träumende Erde“ von 1963, einer Vision von einem Drogenparadies, kritisiert der Autor den naiven Glauben an Utopien. Sie werden allzu oft instrumentalisiert und vorgeschoben, um eigene Interessen zu verdecken. So etwa die Utopie vom billigen, grenzenlos verfügbaren Geld, das aus grenzenlosen Ressourcen in unendlichem Fortschritt gewonnen wird. Der beabsichtigte Effekt: unendlicher Konsum.

Dies ist keine einfache oder bequeme Lektüre, und der Autor geht sogar soweit, den Leser zu verunsichern, um ihm das Gefühl des Treibsandes zu vermitteln. Deshalb konnte ich den Roman nur häppchenweise goutieren. Aber die Lektüre lohnt, besonders wenn die Geschichte mit dem Vorwissen über den Schluss mit ganz anderen Augen liest. Dann nimmt Pauls neue Standuhr mit dem Sensenmann obendrauf unversehens eine sehr sinistre Bedeutung an.

|Taschenbuch: 283 Seiten
Originaltitel: Quicksand (1967)
Aus dem Englischen übertragen von Horst Pukallus
ISBN-13: 978-3453308268|
[www.randomhouse.de/heyne]http://www.randomhouse.de/heyne

_John Brunner bei |Buchwurm.info|:_
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[„Chaos Erde“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2555
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[„Das Geheimnis der Draconier“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5920
[„Doppelgänger“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5940
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