Franzen, Jonathan – Schweres Beben

Kaum ist Louis Holland nach Boston gezogen, passiert Merkwürdiges: Erdbeben erschüttern die Stadt, und gleich das erste tötet seine Stiefgroßmutter Rita. Sofort strömt die Familie zusammen und streitet sich um das Vermögen, das sie noch gar nicht hat. Währenddessen verliebt sich Louis in die junge Renée, eine engagierte Seismologin, die die Ursachen der rätselhaften Erdstöße ergründen will. Je näher sie diesem Ziel kommt, desto heftiger gerät das moralische Fundament der Familie Holland ins Wanken – und desto mehr entgleitet ihr Louis, der eigene Wege gehen muss.

|Der Autor|

Jonathan Franzen, geboren 1959 in Western Springs, Illinois, wuchs in einem Vorort von St. Louis auf. Nach seinem Germanistikstudium, unter anderem an der FU Berlin, arbeitete er vorübergehend in einem seismologischen Institut der Harvard University.

Für seinen weltweit gefeierten Bestseller „Die Korrekturen“ erhielt Franzen den National Book Award. Sein erster Roman „Die 27ste Stadt“ erschien in den USA 1988, sein zweiter Roman „Schweres Beben“ vier Jahre darauf. Franzen lebt seit langem in New York City. (abgewandelte Verlagsinfo)

|Der Sprecher|

Gerd Wameling, geboren 1948 in Paderborn, ging 1974 an die Schaubühne in Berlin, deren Ensemble er fast 20 Jahre lang angehörte. Seit 1992 ist er freier Schauspieler und Sprecher und spielte in diversen TV-Filmen und -Serien mit sowie u. a. in Wim Wenders’ Kinofilm „In weiter Ferne so nah“. Wameling ist nach Verlagsangaben einer der bekanntesten deutschen Rundfunk- und Hörbuch-Sprecher.

_Handlung_

Wir begleiten die Familie Holland über etwa eineinhalb Jahre hinweg. Die Eltern leben in Evanston, Illinois, wo Vater Bob ein Uni-Dozent für marxistische Geschichte und Mutter Melanie, die aus Bostons besten Kreisen stammt, eine Hausfrau mit höheren Ambitionen ist. Eileen ist inzwischen an die Harvard Business School gegangen, um BWL zu studieren, während Louis, 23, als Sendetechniker bei einem Radiosender arbeitet, der kurz vor dem Aus steht.

Louis ist beruflich etwas perspektivlos, aber er ist einer der zwei Helden dieses Romans. Eileen hat in Peter einen ehrgeizigen künftigen Bankangestellten mit kritischem Bewusstsein kennen gelernt, mit dem sie zusammenziehen und eine Familie gründen wird. Bis zu diesem Stadium ist Louis noch längst nicht vorgedrungen.

Da ruft Stiefgroßmutter Rita Damiano Kernaghan an. Sie ist in der Familie als etwas ausgeflippte Schriftstellerin und Esoterikerin bekannt, außerdem trinkt sie. In Ipswich, wo sie Großvaters Villa extravagant umgemodelt hat, wird sie ebenso gehasst wie von Melanie Holland. Peter, Eileens Freund, war ihr PR-Manager. Leider kann Rita nicht an Großvater Jacks Vermögen heran, weil er es in einem Treuhandfonds gelagert hat, den die drei Vorstände seiner alten Firma, des Chemiekonzerns Sweeting Aldren, verwalten.

Wenig später erfährt Louis, dass Rita gestorben ist. Bei einem der in jüngster Zeit häufiger auftretenden Erdbeben in Massachusetts kippte sie von ihrem Barhocker und brach sich den Schädel. Sofort wittert Melanie ein Erbe und fährt hin. Sie lädt ihre Kinder ein, doch es sieht nicht so aus, als bekäme Louis ein Stück von diesem Kuchen. Der Kuchen: 22 Millionen Dollar aus dem Treuhandfonds! Der Fonds wird erst im Juni zur Auszahlung fällig, und alle Aktien sind Anteile an Sweeting Aldren. Eileen schafft es aber wieder einmal, einen Kredit zu ergattern. Es ist der 6. April, ca. 1992.

Louis wird von seiner Mutter als „mürrischer, komischer Kauz“ betrachtet. Um dem Streit aus dem Weg zu gehen, setzt er sich mit einem Hund an den Strand des Atlantik. Er denkt an seine Exfreundin Lauren Bowles zurück, die jetzt sicher mit ihrem Verlobten Emmett in Texas eine Familie gründet. Da kommen am Strand drei junge Leute – eine Frau und zwei Männer – heran, die Louis fragen , ob er das Beben gerade eben gespürt habe. Er verneint. Die Frau heißt Renee Saitchek, ist 30 Jahre alt und hat eine hübsche Stupsnase. Er ist von ihr eingenommen. Die anderen sind ebenso Seismologen: Howard Chun und Terry Small. Louis lädt sie ins Haus ein.

Die Begegnung Renees mit Melanie Holland wird später noch wichtig werden. Sie beeindruckt Melanie nämlich als Erdbebenspezialistin und erteilt ihr später einen wichtigen Rat. Wie wichtig Renee für die Hollands ist, stellt sich heraus, als sie Louis’ Freundin wird und ihm ihre Theorie anvertraut.

Diese Theorie besagt, dass die immer häufigeren Erdbeben in der Region von Menschen verursacht werden. Louis, der das bisher nicht für möglich gehalten hat, wird eines Besseren belehrt. Sie zeigt ihm Artikel von 1969 und 1970, nach denen Anna Krasner, eine Angestellte des Chemiekonzerns Sweeting Aldren, in 6 Kilometern Tiefe Erdöl und Methan vermutete und eine Tiefenbohrung befürwortete. Was, so Renee, wenn Sweeting Aldren, diese Tiefenbohrung missbraucht hätte, um seine giftigen Abwässer in die Tiefe zu pumpen? Dort brauchten die Abwässer Jahre, bis es zu Verschiebungen kam. Die ersten Beben gab es vor fünf Jahren, dann hörten sie wieder auf. Aber in letzter Zeit geht es richtig los. Warum wohl?

Eines liegt auf der Hand: Sobald Renee ihre Theorie beweisen kann und sie publik macht, werden Melanie Hollands Aktien – die sie zum Greifen nahe hat – in den Keller rauschen. Das kümmert Louis nicht die Bohne, ist er doch der Ansicht, dass man seinen Lebensunterhalt mit ehrlicher Arbeit verdienen sollte. Was er aber nicht ahnt: Renee wird beim Bundesamt für Umweltschutz vorstellig, blitzt bei diesen Industriefreunden ab und macht sich auf eigene Faust auf die Socken, um Beweise für ihre Theorie zusammeln. Dass sie sich damit keine Freunde beim beobachteten Konzern macht, muss sie schon bald feststellen. Die Warnungen werden im freundlichen Ton vorgebracht. Noch.

Doch als Louis die plötzlich wieder aufgetauchte Lauren nicht sofort wegschickt, wendet sich Renee zutiefst verletzt von ihm ab. Auch mit Lauren wird es nichts, der Job beim Radio ist weg, und so zieht Louis wieder nach Evanston. Doch für Renee spitzt sich die Lage zu. Sie hat nämlich festgestellt, dass sie von Louis schwanger geworden ist. Was soll sie tun? Sie kann den Fetus abtreiben lassen, doch da gibt es ein Problem: Alle Abtreibungskliniken in Boston und Umgebung werden von den „Lebensfreunden“ des selbsternannten Reverend Philip Stiles belagert. Ein Gang in die Klinik kommt einem Spießrutenlaufen gleich.

Sie besucht Stiles und bietet sich ihm an. Als er sie abweist, entschließt sie sich zu einer verzweifelten Tat, die sie zu einer Heldin werden lässt. Doch sie muss teuer dafür bezahlen …

_Mein Eindruck_

Tragödie und absurde Komik liegen in diesem Roman nahe beieinander. Die Einschätzung, was denn nun komisch sein soll, liegt aber sehr in der individuellen Einschätzung des Lesers bzw. Hörers. Die Vorbereitungen auf die Erdbebenfolgen, die Peters Mutter trifft, bevor sie sich aus dem Haus wagt, sind vermutlich komisch: Ist eine Gasmaske wirklich nötig, wenn man in einem Villenviertel das Haus verlässt? Das Grinsen vergeht einem aber, als wenig später aus den TV-Nachrichten verlautet, es habe auf dem Firmengelände des Chemiekonzerns eine massive Dioxinverseuchung gegeben, die in einem Radius von mehreren Meilen um das Werk alles tierische Leben abgetötet habe.

Ebenso könnte es komisch sein, wenn Lauren Bowles, die Exfreundin von Louis, vor seiner Tür steht und nicht weiß, was sie nun eigentlich will: mit ihm schlafen oder ihn „nur“ zum Freund haben. Sie verschiebt den Sex und bereut es für den Rest ihres Lebens. Doch weil sich Lauren zwischen Louis und Renee drängt, wird sie fortan von der tief verletzten Renee gehasst. Das soll ihre Wiederversöhnung mit Louis schwer belasten.

|Comédie humaine|

Was hier komisch anmutet, ist lediglich die allseits bekannte menschliche Komödie. Sie hat ihre lustigen Seiten, aber auch ihre hässlichen. Der Autor macht hier keinen Unterschied, sondern schildert unparteiisch, wie hilflos sich manchmal die Menschen benehmen. Das trifft nicht nur für die widersprüchlichsten aller Wesen, nämlich Frauen, zu, sondern auch für Männer, nämlich Louis. Wie zwiespältig Frauen wie Renee und Eileen und Melanie sind, wird keineswegs verurteilt, sondern ernst genommen. Dadurch werden sie zu authentischen, glaubhaften Figuren, deren Schicksal uns wirklich kümmert. Und das, was Renee durchmachen muss, ist wirklich ganz schön hart.

|Hassobjekte|

Wenn der Autor einmal etwas verurteilt, so tut er dies indirekt. Sein liebstes Hassobjekt sind die Medien. Sie sind so geil auf Sensationen und schicke Bilder, dass am Tage des größten Erdbebens mehrere TV-Teams schon mit vorbereiteten Nachrufen auf Reverend Stiles zu seiner Bruchbude von Wohnblock eilen und filmen, wie er sie um Hilfe anfleht. Natürlich rühren sie keinen Finger, sondern warten zwanzig Minuten, bis die Hilfsdienste anrücken. Die Bilder von brennenden und beinahe zusammenkrachenden Häusern sind auch wirklich Gold wert, nicht wahr?

Eine andere Form der Kritik, die weniger direkt ist, besteht in der Beschreibung von Natur und Wetter. Die Eigenschaftswörter, die dem Autor dafür einfallen, sind von ausgesuchtem Sarkasmus. Aber dieser Stil passt durchaus, denn Mutter Natur hat sich schließlich in Gestalt von Erdbeben gegen die Menschlein verschworen, die sich im Krieg mit ihr befinden. Schließlich waren es Konzernbosse, die giftige Abwässer in ein tiefes Bohrloch pumpen ließen, und nicht etwa die Heinzelmännchen. Ja, Renee liegt mit ihrer Theorie völlig richtig. Und der Fluch der bösen Tat lässt nicht auf sich warten, früher oder später (eher später).

Ein weiteres Objekt sind die Bundesbehörden. Als Renee das Bundesumweltamt auf Sweeting Aldren ansetzen will, erweist sich die zuständige Beamtin Calder – sie kommt am Schluss noch einmal scheinheilig zu Wort – als Freundin der Industrie. Als Renee ihren Verdacht äußert, Calder sei wohl von der Chemie geschmiert worden, wird sie sanft, aber bestimmt hinauskomplimentiert. Calder hätte mit einem Kontrollverfahren das Verbrechen des Konzerns aufdecken und die Dioxinkatastrophe verhindern können. Zynisch mutet es obendrein an, wenn sich Washington weigert, die flüchtigen Vorstandsmitglieder verfolgen zu lassen. Zwei davon haben die Republikaner allzu gut „unterstützt“, um sie nun vor den Kadi zu zerren.

|Kleines Glück und großes Glück|

Umweltkatastrophe und Abtreibungsgegner – und irgendwo dazwischen zwei junge Paare: Renee und Louis, Eileen und Peter. Sie versuchen, der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen und altes Unrecht ans Licht zu zerren, um die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen. Aber Louis hat selbst einiges gegenüber Renee wiedergutzumachen und Eileen wohl gegenüber ihrem Bruder. Zwischen all diesen Konflikten suchen sie den Weg zu ihrem privaten Glück.

Doch wie sie im Laufe der Handlung erkennen, ist dieses kleine Glück eng verknüpft mit dem, was auf der öffentlichen Bühne abläuft. Die Firmenzentrale von Sweeting Aldren wurde von einem Brandstifter abgefackelt, um Beweise zu vernichten, und dreimal darf man raten, welche Verbrechen damit vertuscht werden sollten. Melanie Holland ist natürlich ihre 22 Millionen los – die Aktien sind nichts mehr wert. Schon bald hat sie eine Alternative gefunden.

|Der Sprecher|

Gerd Wameling ist ein ähnliches Stimmwunder wie Rufus Beck und Philipp Schepmann, aber seine Interpretation von Frauenstimmen ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Sie klingen meist so affektiert, wie Charleys Tante sie sprechen würde, also ein wenig unecht. Besonders Melanie Holland scheint stets kurz vor einem hysterischen Anfall zu stehen. Und die esoterische Rita hat mit ihren 68 Jahren eine hohe, krächzende Stimme entwickelt, die an den Nerven zerrt.

Dafür hat er aber eine breite Palette von Männerstimmen im Repertoire. Louis’ Nachbar, der alte John Mullins, klingt kernig wie ein alter Farmer aus dem Mittelwesten. Peters Vater klingt erst alt und heiser, dann steigert er sich aber durchaus zu einer wütenden Tirade, die seine Kinder und Enkel Mores lehren soll. Louis’ Großvater Jack Kernaghan erweist sich als Chef von Anna Krasner nicht nur als gewiefter Geschäftemacher, sondern auch als Schürzenjäger mit Durchschlagskraft.

Sehr lustig ist Louis’ Chef beim Radiosender, ein eingewanderter Russe. Folglich verleiht ihm Wameling einen russischen Zungenschlag, der allerdings schon einen gehörigen amerikanischen Einschlag beim gerollten R anklingen lässt.

|Das Booklet, die CDs|

Das Booklet bietet Informationen zu Autor, Sprecher und Produktion. Hilfreich sind die Längenangaben der Tracks. Diese sind pro CD meist nicht länger als 64 bis 74 Minuten. Die Kapazität einer Hörbuch-CD liegt bei 79 Minuten. Die Vermutung liegt nahe, dass der Verlag beinahe eine ganze CD hätte einsparen können.

Technische Probleme wie bei [„Das verlorene Labyrinth“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1976 gab es diesmal nicht, nur am Ende einer einzigen CD gab es Aussetzer, die die Wiedergabe beeinträchtigten.

_Unterm Strich_

Dass Franzen inzwischen ein Bestsellerautor ist, merkt man diesem frühen Roman von anno 1992 nicht an. Der Autor erzählt mutig und entschieden, wo er seine Sache vertreten sehen will, aber objektiv, wo andere vielleicht einen Standpunkt einnehmen zu müssen glauben. Die Ziele seiner Kritik habe ich oben dargestellt. Sein Bemühen um Objektivität gilt den Abtreibungsgegnern, deren Anführer, Reverend Philip Stiles, durchaus auch als Mann erkennbar wird. Das hindert den Autor allerdings nicht daran, diesen Handlungsstrang dramatisch zuzuspitzen.

Auf diese Weise erschließt sich dem Leser bzw. Hörer nicht nur die Geschichte stets von beiden Seiten und erlaubt ihm so unparteiische Kritik, sondern er fühlt sich auch gut und zunehmend spannungsreich unterhalten. Die dramatischen Vorgänge – nicht umsonst lautet der O-Titel „Strong Motion“ – spitzen sich zu und unser Mitgefühl gilt sowohl den beiden Hauptfiguren als auch den weniger sympathischen Figuren wie Eileen und Melanie. Es interessiert uns, wie es ihnen ergehen wird – bis zum bitteren Ende.

Denn natürlich fechten alle Charaktere einen – damals aktuellen – Kampf aus: die Abdankung der Linken, der Sieg der opportunistischen Aufsteiger, die Altlasten der kalten Krieger und die Abtreibungsgegner bzw. -verfechter. Zwischen allen Stühlen: Louis, der seinen Standpunkt sucht. Die Liebe zu Renee weist ihm den Weg.

Auch auch Erotik und Humor kommen nicht zu kurz. Der Beischlaf Louis’ mit Renée gehört zu den zärtlichsten Sexszenen, die ich kenne. Hinsichtlich Sex nimmt Franzen kein Blatt vor den Mund – wozu auch? Humor existiert in der erfrischenden, intellektuellen Form der Ironie. Dazu gehört ein starker subjektiver Standpunkt. Diesen nehmen nur Louis, Renee und Melanie ein. Aber auch der Autor kann richtig sarkastisch – siehe oben – werden, und das ist für einen modernen Gesellschaftsroman recht ungewöhnlich.

Wer also einen Liebes-, Familien-, Gesellschafts- und Katastrophenroman in einem vollgepackten Paket ertragen kann, der ist bei „Schweres Beben“ an der richtigen Adresse.

|Das Hörbuch|

Die wandlungsfähige Stimme des Schauspielers Gerd Wameling macht die Lesung – ohne Musik und Geräusche – recht abwechslungsreich. Auch das Tempo versteht er einfühlsam zu regulieren, so dass auch der Hörer mitbekommt, wann eine Rückblende beginnt. Und in zärtlichen Szenen wie zwischen Renee und Louis ist er unschlagbar in seiner feinfühligen Darstellung. Ein echter Pluspunkt also. Da kann man schon mal über seine Charleys-Tante-Stimme für bestimmte Frauenfiguren hinweghören.

|Originaltitel: Strong Motion, 1992
Aus dem US-Englischen übersetzt von Thomas Piltz
703 Minuten auf 10 CDs|

_Rezensionen zu Jonathan Franzens Werk bei |Buchwurm.info|:_

[„Die 27ste Stadt“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1207
[„Schweres Beben“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1752
[„Die Korrekturen“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1233

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