Hand, Stephen – Fury of Dracula

_Draculas stilles Comeback_

Wir schreiben das Jahr 1898; acht Jahre sind mittlerweile ins Land gezogen, seit der vampirische Graf Dracula London in sein Reich der Finsternis verwandeln wollte, dabei jedoch letztendlich scheiterte. Dracula wurde vertrieben, manche sprachen sogar vom endgültigen Dahinscheiden des transsilvanischen Fürsten, der einst Europa zu unterjochen versuchte. Nun jedoch kehrt Dracula wieder erstarkt zurück. In „Fury of Dracula“ feiert der mächtige Graf ein triumphales Comeback und ist dieses Mal entschlossener denn je, seine düsteren Pläne durchzusetzen. Acht Jahre lang hat er sich entscheidendes Wissen aneignen und ein Heer aus treuen, blutrünstigen Dienern zusammenstellen können – und in diesen acht Jahren ist in ihm der Gedanke gereift, die gesamte Welt unter die Herrschaft seiner Vampire zu bringen.

Nur eine elitäre Auswahl pflichtbewusster Jäger ist nun noch imstande, den Grafen bei seinem Vorhaben zu stoppen. Jener jedoch reist inkognito über das europäische Festland, treibt sein Unwesen auf See und ist seinen Häschern meist einen Schritt voraus. Werden Lord Godalming, Dr. Seward, Van Helsing und Mina Harker dennoch die Welt vor dem drohenden Unheil retten können? Dies gilt es in diesem fulminanten, opulent aufgearbeiteten Brettspiel von Stephen Hand jedes Mal aufs Neue zu ermitteln.

_Spielidee_

„Fury of Dracula“ knüpft an das klassische Hase-und-Igel-Spiel in einer weitaus komplexeren Form wieder an. Eine stete gleich bleibende Anzahl unterschiedlich beschaffener Jäger verfolgt den Grafen durch ganz Europa und erhält immer nur kurze Hinweise über seinen aktuellen Standort. Ähnlich wie beim legendären Klassiker „Scotland Yard“ gibt der Graf sich nämlich nur selten zu erkennen, dies zumeist, nachdem eine Ereigniskarte gezogen wurde. Das Ziel der Spieler ist es also, Dracula auf der Europakarte immer deutlicher einzukreisen und ihn schließlich im Kampf zu stellen. Allerdings ist ihre Zeit begrenzt, denn schon nach sechs abgeschlossenen Tagen ist Draculas Macht so groß, dass der Lord aller Vampire samt seinen Dienern unbesiegbar geworden ist und somit auch das Spiel gewinnt. Sollte es ihm indes gelingen, einen neuen Vampir zu beschwören oder sogar einen Jäger im Kampf zu vernichten, tickt die Uhr für die Jäger noch schneller.

Einen entscheidenden Vorteil haben die Jäger jedoch. Die einzelnen Spielrunden gliedern sich in die unterschiedlichen Tagesphasen. Dementsprechend muss Dracula auch in der ungeliebten Mittagshitze agieren und bietet dabei die beste Angriffsfläche für eine gezielte Attacke. Sollte es ihnen dabei gelingen, Draculas Blutvorrat im Kampf bis zum Nullwert zu dezimieren, bevor Draculas Siegbedingungen eingetreten sind, gewinnen die vier Jäger.

_Spielmaterial_

• 1 Regelheft
• 1 Spielbrett
• 5 Plastikminiaturen
• 1 Dracula-Charakterbogen
• 1 Dracula-Referenzkarte
• 4 Jäger-Charakterbögen
• 2 weiße Jäger-Würfel
• 1 schwarzer Dracula-Würfel
• 1 roter Bahn-Würfel
• 75 Ereigniskarten
• 70 Dracula-Ortskarten
• 40 Ausrüstungskarten
• 5 Referenzkarten
• 12 Jäger-Taktikkarten
• 8 Dracula-Taktikkarten
• 5 Lakaien-Taktikkarten
• 5 Dracula-Machtkarten
• 45 Begegnungsmarker
• 15 Blutstropfen
• 4 Gesundheits-Marker
• 4 ‚Gebissen‘-Marker
• 3 Gesegnete Hostien-Marker
• 1 Geweihter Boden-Marker
• 3 Fortsetzen-Marker
• 2 Zeit-Marker
• 1 Straßensperre-Marker
• 1 Entschlossenheits-Marker
• 1 Vampir-Marker
• 1 Tag-/Nacht-Marker

Hinsichtlich des Spielmaterials ist „Fury of Dracula“ bewährte |Fantasy Flight|-Kost. Diese nüchterne Betrachtung soll aber keinesfalls die Qualitäten der vielfältigen Spielmittel unterbuttern, sondern prinzipiell nur darstellen, dass auch bei dieser spielerischen Spätadaption des Bram-Stoker-Klassikers keine Kosten und Mühen gescheut wurden, um dem Spiel ein umfassendes Setting zu ermöglichen bzw. die Vielschichtigkeit auch abseits des opulenten Spielaufbaus zu gewährleisten. Aber auch die grafische Aufarbeitung ist absolut klasse und sorgt für eine authentische, beeindruckende Atmosphäre, die den Spieler geradewegs in das viktorianische England zurückversetzt. Sehr gute Arbeit, die man aber von einem erprobten Horror-Tüftler wie Stephen Hand (u. a. [„The Texas Chainsaw Massacre“)]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1380 auch in dieser exquisiten Form erwarten durfte.

_Vorbereitung_

Zur Vorbereitung eines |Fantasy Flight|-Games gehört natürlich auch erst einmal die ausführliche Regelstudie, die auch dieses Mal wieder zumindest eine geschlagene Stunde verschlingt, bis alle Details des Spiels aufgesogen wurden. Da die Spielregel aber wirklich auf alle Nuancen des Spiels eingeht und darüber hinaus auch schon bevorstehende Fragen vorab beantwortet, nimmt man diesen gehörigen Zeitaufwand natürlich gerne in Kauf.

Anschließend geht es an die Präparation des Spielfelds bzw. an die Verteilung der Spielmaterialien. Zunächst jedoch müssen sich die beteiligten Spieler darauf einigen, wer die Person des Draculas und wer einen oder mehrere Jäger spielt. Unabhängig von der Spielerzahl sind nämlich jederzeit alle Jäger im Spiel. Nach dieser Aufteilung positioniert man alle Figuren an den entsprechenden Seiten des Spielbretts; dies heißt gleichzeitig, dass die Jäger in einer festgelegten Reihenfolge auftreten, so dass zuerst Lord Godalming, dann Dr. Seward und Van Helsing und als Letztes Mina Harker ihren Zug vollführen. Eine Abweichung dessen sieht die Spielregel nicht vor, was aber – so stellt sich im Spielverlauf heraus – auch sinnig ist.

Der Dracula-Spieler erhält nun eine Dracula-Referenzkarte, seine Spielfigur, einen schwarzen Würfel sowie alle Orts- und Taktikkarten für die Dracula-Figur. Des Weiteren nimmt er seine Machtkarte mit den 15 Blutstropfen an sich und legt die Begegnungsmarker bereit. Fünf Begenungsmarker zieht er nun aus dieser Auswahl heraus, die restlichen legt er als Nachziehstapel verdeckt ab.

Die Jäger erhalten ihre Charakterkarte(n), einen Gesundheitsmarker, um die aktuelle medizinische Beschaffenheit zu markieren, ihre Spielfigur(en) und jeweils einen Satz mit den drei Anfangs-Taktikkarten. Die Ausrüstungs- und Taktikkarten werden nun separat gemischt, wobei sowohl Draculas als auch die Ereigniskarten der Jäger in einen Stapel gemischt werden. Sobald alle Vorkehrungen getroffen sind, beginnt die erste Spielrunde mit Draculas Zug.

_Spielablauf_

Eine Spielrunde besteht aus insgesamt fünf Phasen, die jeweils die Züge der einzelnen Beteiligten dokumentieren. Zuerst führt immer der Vampir-Spieler seinen Zug aus, anschließend schreiten die Jäger in der vorgeschriebenen Reihenfolge zur Tat. Draculas Zug gliedert sich dabei noch einmal in drei aufeinander folgende Etappen:

|a) Zeitkontrollphase|

Zu Beginn von Draculas Zug schiebt er den Tag-/Nacht-Marker auf dem Spielbrett um ein weiteres Feld vorwärts und verrückt somit die Tageszeit gen Abend. Der Tag in „Fury of Dracula“ besteht aus insgesamt sechs Abschnitten, jeweils drei zur Tages- und drei zur Nachtzeit. Nach sechs Runden, also sechs Bewegungen in diesem Bereich, endet ein Tag und ermöglicht Dracula, seinen Machtbereich um einen weiteren Punkt aufzuwerten. Bei insgesamt sechs Punkten ist das Spiel zu Ende und Dracula der Sieger. In diesem Fall steigt aber auch die Entschlossenheit auf der entsprechenden Leiste der Jäger und ermöglicht diesen eine besondere Aktion.

Im Sonderfall, dass der Vampir sich auf hoher See befindet, bleibt die Tageszeit bestehen; es ist also so oder so nicht ratsam, Dracula aufs Wasser zu bewegen, da somit ein Fortschritt in der Zeitkontrollphase nicht möglich ist und zweitens die Seereisen auch an seinem Blutvorrat zehren.

|b) Bewegungsphase|

Dracula bewegt sich geheim über Europas Landkarte und kann hierzu Straßen und Schiffe nutzen. Im Gegensatz zu den Jägern sind die Zugstrecken für ihn tabu, da ihm seine stolze aristokratische Tradition verbietet, die Bahn zu benutzen. Kult! Damit die übrigen Mitspieler nicht sehen, welche Wege Dracula nimmt, wählt er eine seiner Ortskarten und legt diese verdeckt auf die Leiste ‚Draculas Spur‘ auf dem Spielplan. Diese Karte dokumentiert nun Draculas aktuellen Aufenthaltsort. Da für jeden Ort auf dem Spielplan nur eine Karte verfügbar ist, kann Dracula sich nicht beliebig hin und her bewegen. Jedes Mal nämlich, wenn er einen Ort weiter zieht, werden auch die Ortskarten auf der Leiste um ein Feld weiterbewegt, das heißt, sie verbleiben dort zumindest sechs Runden. Innerhalb dieser sechs Runden muss Dracula also auch sechs verschiedene Standorte aufsuchen.

Um sich ein wenig vor den Angriffen der Jäger zu schützen, stattet der Dracula-Spieler alle Ortskarten mit Begegnungsmarkern aus, die individuell ganz verschiedene Folgen für die Jäger haben können. Landet ein Jäger nun auf einem der Orte, der Draculas Spur folgt, muss er sich dieser Begegnung stellen und eventuell auch die Konsequenzen tragen. Die Ortskarten werden nun Runde für Runde weiter nach rechts geschoben, bis sie quasi wieder an der anderen Seite ‚herausfallen‘. Nun sind sie für den Dracula-Spieler wieder verfügbar, es sei denn, er entschließt sich, die Karten in seinen Katakomben zu platzieren. Dort ist Raum für bis zu drei Ortskarten und einen weiteren Begegnungsmarker; sollten die Jäger nun einen dieser Orte betreten, müssen sie sich gleich doppelt warm anziehen, da diese durch die Begegnungen in den Katakomben gleich doppeltes Leid befürchten müssen.

Schädlich ist indes Draculas Bewegung auf See; sobald Dracula in See sticht, kostet ihn das einen Blutstropfen; jeder zweite Schritt auf der Seereise erfordert weiteres Blut; außerdem unterscheiden sich die Ortskarten der See von denen an Land, was dazu führt, dass Draculas Position mitunter leichter zu bestimmen ist. Da auch die Tageszeitanzeige auf See nicht fortschreitet, sollte Dracula diesen Weg nur in äußerster Bedrängnis oder natürlich als Bluff durchführen.

Bei allen Bewegungen kann Dracula auch eine seiner Machtkarten ausspielen, die ebenfalls dazu dienen, die Kontrahenten zu täuschen.

|c) Aktionsphase|

Falls Dracula sich nicht gerade auf See befindet, kann er eine von zwei möglichen Aktionen durchführen; entweder greift er einen oder mehrere Jäger an, die sich im selben Ort wie er befinden, oder aber er platziert auf seinem momentanen Aufenthaltsort eine Begegnung. Des Weiteren kann er eine Begegnung, die auf einer gerade ‚hinausgestoßenen‘ Ortskarte abgelegt war, reifen lassen und eventuell eine damit verbundene Zusatzaktion durchführen. Dann jedoch darf die Karte nicht mehr in die Katakomben gelegt werden.

Nach der aktiven Aktionsphase zieht Dracula wieder neue Begegnungsmarker, bis er wieder fünf in der Hand hält. Nun ist sein Zug beendet.

Nach Draculas Zug sind die Jäger nacheinander an der Reihe. Beginnend mit Lord Godalming verläuft ihr Spielzug in zwei Phasen:

|a) Bewegungsphase|

Ähnlich wie auch Dracula bewegen sich die Spieler um ein Straßen- oder Seefeld auf der Karte fort. Zusätzlich können sie auch die Bahnstrecken Europas nutzen, wobei die Reichweite ihres Zuges mit einem speziellen Würfel ermittelt wird. Es kann dabei passieren, dass eine Fortbewegung verwehrt wird, möglich ist aber auch, dass man gleich mehrere Felder ziehen kann. Prekär dabei: Das Schienennetz in Osteuropa ist schlechter ausgebaut, daher sind dort längere Bewegungen nicht möglich.

|b) Aktionsphase|

Sollte sich am aktuellen Aufenthaltsort des Jägers eine Begegnung befinden, muss er sich dieser stellen. Wenn sogar Dracula selber dort zugegen ist, kommt es zu Kampf. In diesem Fall spielen die Jäger ihre Taktikkarten plus mögliche Ausrüstungsgegenstände aus und messen sich auf diesem Wege mit Dracula. Dies ist besonders am Tage lukrativ, da Dracula hier nur eine begrenzte Zahl seiner Waffen einsetzen kann und dementsprechend leichter verwundbar ist. Jeder Kampf endet, sobald eine Seite geflohen oder vernichtet ist.

Wenn jedoch keine Begegnungen vorhanden sind, dürfen die Spieler wählen, ob sie sich ausruhen, ausrüsten oder Gegenstände miteinander tauschen wollen. Beim Ausruhen zieht der Spieler zwei Ereigniskarten und legt sie ab. Sollte dabei jedoch eine Dracula-Ereigniskarte gezogen werden, geht sie an den Dracula-Spieler, der nun die entsprechende Aktion ausführen darf. Anschließend erhält der gerade aktive Jäger zwei Gesundheitspunkte.

Inwiefern man sich ausrüsten kann, hängt von der Größe des Aufenthaltsortes ab. Dort kann man individuell verschiedene Ausrüstungs- und Ereigniskarten ziehen. Letztere werden immer unterhalb des Nachziehstapels gezogen, damit niemand vorher einsehen kann, ob es sich dabei um eine Jäger- oder doch um eine unerwünschte Dracula-Karte handelt.

Ein Tausch ist besonders dann wichtig, wenn eine Person merklich geschwächt ist und dringend vor dem Tod geschützt werden muss. Allerdings kann man nur tauschen, wenn man sich in der gleichen Stadt wie der Tauschpartner befindet.

Im weiteren Verlauf jagen und hetzen die Häscher nun den Grafen und führen einen harten Wettstreit mit der Zeit. Beide Seiten haben dabei die Möglichkeit der Rekreation, wobei dies natürlich auch alles eine Frage der Zeit ist. Sobald Dracula sich jedoch regeneriert, muss er sich seinen Kontrahenten zeigen, so dass auch diese Option bedenklich sein kann.

Das Spiel endet schließlich, sobald eine Seite die Siegbedingungen erfüllt hat. Die Jäger müssen Dracula aufstöbern und vernichten, der Vampir hingegen muss auf seiner Machtanzeige sechs Punkte erzielen, die er bei jedem verstreichenden Tag sowie in doppelter Ausführung immer dann erhält, wenn ein neuer Vampir gereift ist oder ein Mitspieler getötet wurde. In der Regel handelt es sich hierbei aber um ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen …

_Persönlicher Eindruck_

Wie generell bei allen Titeln aus dem Hause |Fantasy Flight Games| war die Euphorie vor der ersten Partie zu „Fury of Dracula“ kaum mehr zu bremsen, nicht zuletzt wegen der tollen optischen Aufmachung, die das Spiel unzweifelhaft auszeichnet. Stephen Hand hat sich bei der Gestaltung von Spielplan und Kartenmaterial einiges einfallen lassen, um ein durchweg homogenes, darüber hinaus sehr authentisches Erscheinungsbild zu gewährleisten, das schließlich durch das spürbare Horror-Flair auch blitzschnell die Spieler befällt. Die Grundvoraussetzungen sind also, wie gehabt, bestens.

Das Spielsystem steht dem im Grunde genommen in nichts nach, da es zum einen äußerst vielschichtig aufgebaut ist und zum anderen gerade für den Strategie-Tüftler (speziell in der Rolle des Dracula) unheimlich viele Variationen offenhält. Zwar wird es zum Beispiel dem Gejagten kaum gelingen, sich über die volle Spielzeit komplett vor den Jägern zu verstecken und sie mehrfach in die Irre zu führen, doch dank der verschiedenen Spezialaktionen und Täuschungsmanöver ist für ein durchweg spannendes, individuell stets andersartiges Spiel gesorgt. Dabei lässt sich natürlich nicht leugnen, dass der Spieldesigner wesentliche Elemente von „Scotland Yard“ aufgreift, diese jedoch mitsamt der komplexeren Zusatzmechanismen noch einmal gehörig verschärft. In diesem Zusammenhang gefällte Zitate wie „Scotland Yard für Fortgeschrittene“ sind dementsprechend nicht aus der Luft gegriffen, andererseits aber auch ein gewisses Qualitätssiegel, welches sicherlich den einen oder anderen Interessenten früher oder später zu „Fury of Dracula“ führen wird. Die eben erwähnte Vielschichtigkeit bedingt aber nicht sogleich auch eine übergeordnete Komplexität, soll heißen, dass das Spielprinzip eigentlich leicht verständlich ist, durch die unzähligen Handlungsstrategien aber zu keiner Zeit einen vorab transparenten Spielverlauf verheißt. So zum Beispiel ist ein entscheidender Punkt, inwiefern die Jäger auch tatsächlich zusammenarbeiten bzw. wie viel Risikofreude das verfolgende Team aufbringt, was andererseits wiederum bedeutet, dass der Ablauf einer jeden Partie komplett anders sein kann, obwohl man grundsätzlich gleiche Taktiken verfolgt.

Eine Einschränkung besteht lediglich für das 2-Spieler-Duell, das zwar prinzipiell möglich ist, in Sachen Spielreiz aber sicherlich nicht so überzeugend ist wie die ausgedehnte Variante im vollständig ausgeschöpften Spielerkreis. Wer also in den wahren Genuss dieses überraschend kommunikativen Spiels kommen möchte, der sollte diesbezüglich die entsprechenden Vorkehrungen treffen und den Tisch füllen.

Dies wäre jedoch auch schon der einzige, eigentlich schon fast wieder unwichtige Kritikpunkt eines rundum gelungenen, visuell sogar genialen Strategiespiels, dessen Langzeitpotenzial sich durchaus mit der Konkurrenz des eigenen Verlags messen kann, und das sich folgerichtig auch sehr schön in die Liste der fantastischen deutschsprachigen Adaptionen des |Heidelberger Spieleverlags| einreiht. Beide Daumen hoch für diese erstklassige Umsetzung!

[www.hds-fantasy.de]http://www.hds-fantasy.de
[www.heidelberger-spieleverlag.de]http://www.heidelberger-spieleverlag.de
[www.fantasyflightgames.com]http://www.fantasyflightgames.com/edge__minisite.asp?eidm=40&enmi=Fury%20Of%20Dracula

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