Stross, Charles – du bist tot

_Die nahe schottische Zukunft: nur für Gamer und IT-Freaks_

„Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der Realität und Internet nicht mehr voneinander trennbar sind. Eine Welt, in der jemand ein scheinbar perfektes Verbrechen verübt – und du steckst mittendrin! Dann gib acht, denn … DIES IST KEIN SPIEL!“ (Verlagsinfo)

_Der Autor_

Charles Stross, geboren 1964 im englischen Leeds, studierte Pharmakologie und Informatik. Danach arbeitete er in den verschiedensten Berufen (Journalist, technischer Redakteur, Apotheker, Softwareentwickler), bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. „Singularität“, sein erster Roman, wurde ein beachtlicher Erfolg und wird heute zu den bedeutenden Werken der New Space Opera gezählt.

Hoffentlich wird es auch mal eine deutsche Storysammlung von Stross geben, denn die kürzeren Werke sind ebenfalls beachtlich und haben bereits internationale Preise eingeheimst.

|Werke:|
1) Singularität (2003)
2) Supernova (2004)
3) Accelerando (2005)
4) Glashaus (2006)
5) Kinder des Saturn (2008)
6) Du bist tot (Halting State, 2007)
7) Fortsetzung „Rule 34“ (2011)
8) Scratch Monkey (2011)
9) Missile Gap (2007)
10) On Her Majesty’s Occult Service (2007)
11) Wireless (Stories, 2009)
12) Toast: And Other Rusted Futures (Stories, 2002)

Zyklus „The Merchant Princes“ (2004-2010)
Zyklus „The Laundry Files“ (2004-2010)

_Handlung_

Edinburgh anno 2018. Die Volksrepublik Schottland ist seit dem 1.1.2012 ein unabhängiger Staat und mittlerweile prosperierendes EU-Mitgliedsland. Die Streifenpolizistin Sue Smith, die mit ihrer Lebenspartnerin Mary ein gemeinsames Kind namens Davey aufzieht, wird von ihrem Vorgesetzten zu einer merkwürdigen Firma hinaus in die Pampa beordert. Bob Lockhart, ein Neuling frisch von der Polizeiakademie, begleitet sie in einen unauffälligen Atombunker, wobei er alles, was nun folgt, auf Video aufnimmt. Soll keiner später sagen können, Sue hätte sich keine Mühe gegeben, das „Verbrechen“ zu begreifen.

|Tatort?|

Der Marketingleiter Richardson, der sie gerufen hat, geleitet sie ins Allerheiligste, tief unter der Erde. Sein Geschwafel ist wenig erhellend, wenn er sagt, seine Firma Hayek Associates, die gerade ihren Börsengang hinter sich hat, sei von Orks und einem Drachen ausgeraubt worden. Deshalb führt er die beiden Cops zu den Firmenchefs Hackman, dem CEO, und Barry Michaels, dem CTO (Technischer Leiter). Außerdem sitzen noch drei Programmierer am Tisch. Hayek Associates ist eine Softwarebude, die ein MMPORG-Spiel namens „Avalon Four“ wirtschaftlich verwaltet. Na, prächtig, denkt Sue, die sich sofort auf unbekanntem Terrain fühlt.

|Der „Bankraub“|

Das Erhellendste an der Befragung der großmächtigen Firmenführer ist ein Video. Sue Smith schaut es sich genau auf Hinweise an. Von einer idyllischen Dschungellandschaft liegt ein altertümliches Dorf mit einem Zauberschloss. In diesem Schloss sei die Zentralbank von Avalon Four beherbergt, faselt Richardson.

Die Kamera fährt in selbige Bank, wo Kunden darauf warten, bedient zu werden. Plötzlich tritt eine Horde schwergepanzerter Orks auf, die geradewegs aus dem Fantasyrollenspiel Avalon Four zu kommen scheinen. Mit einem ZEITSTOPP lassen sie alle Kunden zu Stein erstarren und räumen sämtliche Wertgegenstände aus. Die Verfolgung der abrückenden Orks erweist sich als sinnlos, denn sie haben einen Drachen mitgebracht, dessen Feuer … Den Rest kann man sich denken.

|Offene Fragen|

„Ein Konkurrent muss unsere Sicherheitsschranken überwunden haben“, erklärt Richardson jammernd. Hackman hält sich mit solchen Lappalien nicht auf und verlangt, dass Sue die schottische Kripo für die Bekämpfung von Wirtschaftsverbrechen (SOCA) einschaltet. Angesichts des akuten Personalmangels bei den Cops keine so gute Idee, findet Sue, gibt die Anforderung aber weiter. Da wären nur noch ein paar Details zu klären, wie etwa die Tatsache, dass eine reale Firma einen Haufen Geld in einem virtuellen Spiel unterbringt.

Weniger dieser Umstand macht Hackman zu schaffen, als die Möglichkeit eines Absturzes der frisch ausgegebenen Aktien, sollte dieser Coup publik werden. Immerhin könnte schon ein 30-prozentiger Kursverlust zu einem Schaden von 23 Mio. Euro führen. Öha, erkennt Sue messerscharf: Hier geht es nicht um Peanuts. Schon am nächsten Tag reicht die Investorengesellschaft Tiger Investments, der Hayek bis vor Kurzem gehörte, Klage gegen Unbekannt ein. Nun ist die Kacke am Dampfen (aber noch nicht im Ventilator).

|Wirtschaftsprüfung mit Hindernissen|

Elaine Barber ist Wirtschaftsprüferin bei Dietrich-Brunner Associates in London. DBA wird von Tiger Investments beauftragt, den Fall Hayek auf einen möglichen Versicherungs- und Wirtschaftsbetrug zu prüfen. Und weil ihre Kollegin Margaret zufällig weiß, dass Elaine „was mit Spielen zu tun“ hat, schickt Firmenchef Chris Morgan sie mit der ganzen Truppe rauf nach Edinburgh, ins schottische Ausland.

Es gibt nur einen Haken: Elaine hat keine Ahnung von Online-Spielen! Ihre Spiele sind Real-Spiele, die den Schwertkampf des Mittelalters wiederbeleben. Mit Schwertern kennt sie sich bestens aus, aber nicht mit Spielekonsolen oder Rechnerarchitekturen. Deshalb fordert sie einen Experten an.

|Der Experte|

Jack Reed, bis gestern noch Programmierer der Multiplayer-Spielwelt „Steaming“, erwacht bekifft und besoffen mitten in Amsterdam. Gefesselt. Mit einer Handschelle. An einen Laternenmast. Eine Polizistin weckt ihn, steckt ihn in eine Ausnüchterungszelle, verhört ihn und lässt ihm erklären, dass er gegen 250 Euro freikommen kann. Gebongt. Jack kehrt mit dem ersten Flieger zurück ins heimische Edinburgh. Arbeitslos.

Da ihn die Sozialgesetze Schottlands zwingen, sich binnen 48 Stunden um eine neue Stelle zu bewerben, wird sein Profil flugs von einer Unternehmensberatung entdeckt, die von DBA beauftragt wurde, einen Spielexperten zu finden. Zwei Avatare führen ein Anwerbungsgespräch mit ihm, an dessen Ende er eine absurd hohe Honorarforderung stellt: 8000 Euronen pro Tag. Gebongt! Jack merkt erst jetzt, dass er richtig tief in der Kacke sitzen muss.

|Erkundung|

Er lernt jedoch Elaine Barber kennen und nimmt sie mit zu PC-World, um ein paar Spiele zu kaufen. Während DBA-Anwälte und Cops nach dem verschwundenen Chefprogrammierer von Hayek Associates fahnden, erteilt Jack seiner neuen Geschäftspartnerin – sie kann fechten, wow! – einen Crashkurs in Online-Spielen.

Doch schon bald trifft bei Jack der erste Drohanruf ein. Und dabei bleibt es keineswegs …

_Mein Eindruck_

Wer hätte gedacht, dass die Kombination aus Spielezone, Cops, Geheimdiensten und Hackern so viel Spaß machen würde? Ich jedenfalls nicht. Wir erleben das recht wilde Geschehen aus nur drei Perspektiven (Jack, Sue und Elaine), sodass wenigstens dies für ein wenig Einfachheit und Überblick sorgt, was angesichts der verschlungenen Handlung doch recht nötig erscheint.

Das Merkwürdigste an diesen drei Perspektiven ist jedoch, dass sie alle aus der Du-Perspektive erzählt werden, d.h. ein imaginärer Erzähler spricht mit seiner eigenen Figur, als befände sie sich in (s)einem Spiel … Aber dieser Erzähler ist zum Glück nicht allwissend, denn sonst könnte Jack nicht am Schluss nicht mit einigen Überraschungen aufwarten.

|Worum es (vermutlich) geht|

Auf die Gefahr hin, etwas zu viel zu verraten, möchte ich kurz andeuten, worum es eigentlich geht. Hayek ist also eine von Hackman geführte Firma, die für die „wirtschaftliche Stabilität“ der Spielewelt „Avalon 4“ sorgt, indem sie alle Zahlungsabwicklungen tätigt und Guthaben ebenso bunkert wie Wertgegenstände, die die Spieler erwerben können.

Diese virtuelle Welt ist also infiltriert worden, und eine Bande Orks hat die erwähnten Wertgegenstände geraubt. All dies ergibt zunächst wenig Sinn für Jack und Elaine, von der einfachen Streifenpolizistin Sue ganz zu schweigen. Als Jack und Elaine – nach ein wenig Training – in die Tiefe von Avalon 4 eindringen, werden sie schon bald von Figuren angegriffen, die aus allen möglichen Spielen zusammengesucht wurden. Entdeckung dabei: Jemand hat in einer Eisernen Jungfrau einen Hintereingang installiert. Zu welchem Zweck?

Mit seinen Analysewerkzeugen stößt Jack auf den Infiltrator: das chinesische Innenministerium, sprich: der chinesische Geheimdienst, der bekanntlich gerne entbehrliche Hacker einsetzt, sogenannte Script-Kids. Einer dieser Hacker wollte seinen Auftraggeber linken und sich etwas dazuverdienen: Der Ork-Überfall war die Folge.

Soweit, so schlecht. Doch die Infiltration hat zwei Folgen: Erstens hat jemand den Chinesen die geheimen Zugangscodes für die wichtigsten Netzwerkschaltstellen (Router) in die Hand gegeben, sodass nun alle Cops und Anrufer landesweit abgehört und manipuliert werden können. Ein Albtraum für die Polizei! Sie müssen ihr eigenes Netzwerk, den CopSpace abschalten und neu starten, bevor sie mit neuen Schlüsseln und Codes weitermachen können – ein Fest für alle Verbrecher des Landes! (Dazu gibt es ein paar lustige Szenen.)

Die Präsenz der Chinesen ruft den eigenen schottischen Geheimdienst auf den Plan. Denn dessen vorgeschobener Horchposten ist eben – Hayek. Will heißen: Die Agenten haben alle Spieler auf verdächtige Aktivitäten beobachtet. Nun haben sie selbst ein Problem: Die Spione wurden unterwandert. Sie müssen ihr eigenes Netzwerk SPOOKS abschalten und auf Menschen wie Elaine und Jack zurückgreifen. Was doch recht ironisch anmutet. Und zudem EUROPOL auf den Plan ruft, um noch mehr Verwirrung zu stiften.

Wie auch immer: Nicht nur die Chinesen und die schottischen Agenten stecken in Hayek drin, sondern nicht zu vergessen auch Hackman und sein Team – ganz normale Geschäftsleute, sollte man meinen. Sie sollten sich freuen, dass es ihrer Firma nach dem kürzlich erfolgten Börsengang so gut geht (der Geheimdienst buttert im Notfall noch Steuergelder rein).

Dumm nur, dass ausgerechnet Hackman, der Chef, auf den baldigen Untergang seines Unternehmens gewettet hat. Es geht ihm um obengenannte 23 Millionen. Und um sein Schiff zum Sinken zu bringen, hat Hackman einige sehr unfeine Dinge getan, deren Folgen nun auch Jack und Elaine, unser Traumpaar, zu spüren bekommen. So etwa Amok fahrende ferngesteuerte Taxis, die sich als Todesfalle erweisen …

|Klar soweit?|

Wer jetzt nichts kapiert, sei hiermit ausdrücklich entschuldigt. Ich musste mich auch erst zurechtfinden. Wie auch immer: Der Plot wartet stets mit neuen überraschenden Wendungen auf, und das ist ja bei einem Unterhaltungsroman ja wohl die Hauptsache. Inhaltlich gesehen ist dies jedoch nur Nebensache, wenn auch eine sehr lustig dargebotene.

Denn Stross geht es darum, die ernsten Gefahren aufzuzeigen, die die zunehmende Elektronisierung und Virtualisierung der persönlichen Erfahrungswelt schon in wenigen Jahren mit sich bringen wird. Schon jetzt wird vielen Smartphone-Nutzern klar, dass Hersteller und Telekommunikationsunternehmen jede ihrer Bewegungen mitverfolgen können. Diese Daten liegen sogar unverschlüsselt in jedem Gerät abrufbereit vor.

|Eine ernstgemeinte Warnung|

Das ist die Seite der Informationstechnologie, die den Endnutzer interessiert. Aber noch viel weitreichender sind die Folgen, wenn die zentralen Rechner der diversen Netzwerke unterwandert und manipuliert werden würden, beispielsweise von einer ausländischen Macht oder einem Terror-Netzwerk. Der Wurm Stuxnet hat im Iran gezeigt, wie man Industrieanlagen lahmlegen kann, ohne dass es bemerkt wird. Wäre es einem Angreifer ernst, könnte er die lebenswichtigen Strukturen einer Gesellschaft im Handumdrehen lahmlegen und die Bewohner müssten im Dunkeln sitzen und verhungern.

Selbst ohne diesen Info-GAU kommt es in der Handlung zu einem Rückfall ins finstere 20. Jahrhundert bzw. in dessen überwunden geglaubte 90er-Jahre. Auf einmal muss die Polizei von Edinburgh wieder Prepaid-Handys kaufen, und weil sie alle binnen kürzester Zeit ausverkauft sind, muss der Frischling Bob Lockhart mit einem pinkfarbenen Handy vorliebnehmen, das mit blinkenden Einhörnern verziert ist. Naja, besser als ein Barbie-Handy, meint Sue, stets die Optimistin.

|In der „Zeitmaschine“|

Einen weiteren Rücksturz ins vorige Jahrhundert erleben Jack und Elaine, als sie ihre Datenbrillen abnehmen müssen. Diese praktischen Dinger sind per WLAN mit jedem drahtlosen Zugang zum Internet verbunden und gewähren ihnen u. a. Zugang zum Spiel „Avalon 4“, aber auch zu allen möglichen Datenbanken, wie etwa zu Straßenkarten. Doch dieser Zugang ist unterwandert und muss gemieden werden. Plötzlich befindet sich Elaine wie auf Entzug und verliert ohne eingeblendete Straßenkarte völlig die Orientierung. Ihre Realität hat sich buchstäblich im Handumdrehen in eine fremde Landschaft verwandelt – in die der elektronischen Steinzeit.

Es gibt noch viele weitere solche V-Effekte, die dieses Buch zu einer Warnung an die gegenwärtigen Bewohner des globalen Dorfes (nicht nur in Schottland) machen. Den ironischen Gipfel der Verfremdung nach dem Zusammenbruch des Netzes besteht in der Art und Weise, wie Jack und Elaine ihren unvermeidlichen Showdown mit Hackman beenden: mit einem Schwertangriff! Das ist stilecht und rechtfertigt den (von langer Hand geplanten) Einsatz von Elaine, der Schwertkämpferin.

_Die Übersetzung _

Usch Kiausch ist inzwischen eine Veteranin für solide Übersetzungen kniffliger Texte aus der Zukunftsliteratur. Auch diesmal hat sie ein über 30 Seiten langes Glossar angelegt und dem Text beigefügt. Dieses Glossar existiert im Originaltaschenbuch, das mir vorliegt, NICHT. Der deutsche Leser darf sich also bestens unterstützt und sogar privilegiert fühlen, wenn es um Fachausdrücke aus Informatik, Rollenspieltechnik und -kultur, Literatur, Geschichte usw. geht. Und diese treten nicht zu knapp auf.

Dennoch ist dies keine Eins-zu-eins-Übersetzung, sondern eine Übertragung. Kiausch hat die manchmal etwas lyrischen, oftmals aber auch sehr ironischen Formulierungen des Autors nicht einfach übernommen, sondern geglättet. Übrigens: Elaine benutzt einen Fachausdruck aus dem deutschen Schwertkampf, der auch im Original in Deutsch abgedruckt ist („krumphau“, wird im deutschen Glossar erklärt).

Und wo schottischer Dialekt benutzt wird, hat sie Hochdeutsch daraus gemacht, außer auf Seite 13, wo sie einen ganzen Satz, der in wildestem Ur-Schottisch daherkommt, einfach übernommen und dann nochmal übersetzt hat. Und nur ein einziges Mal lässt sie Sue in einem Pfälzer Dialekt sprechen, obwohl Sue im Original stets dann, wenn sie unter Stress stehend (und das ist sie die meiste Zeit) Dialekt spricht.

Wer also eine lebendigere Textfassung sucht, der greife unbedingt zum Original – und muss leider auf das Glossar verzichten.

_Unterm Strich_

Ich habe das Buch in nur drei Tagen gelesen. Der deutsche Titel „Du bist tot“ beinhaltet bereits die vorherrschende Du-Perspektive, wie sie einem Spieler eines Multiplayer-Online-Rollenspiels (MMPORG) durchaus vertraut ist. An diese Leser wendet sich das Buch aber nicht nur, sondern auch an alle, die mit modernster Technik auf vertrautem Fuß stehen oder sie zumindest kennenlernen wollen.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass alle, die weder Spieler noch „Computerfreaks“ sind, herzlich wenig mit dem Buch anfangen können. Glücklicherweise werden diese Unglücklichen immer weniger und sterben allmählich aus (fg). Schon in 20 Jahren ist deshalb damit zu rechnen, dass Bücher wie dieses zum Kult avanciert sein werden.

Die wilde Achterbahnfahrt, auf die uns der Autor mitnimmt, sieht unsere drei Helden durch die Welten von Gamern (Fantasy, Lovecraft und dergl.), Cops, Spooks (Agenten) und Hackern stolpern, wobei sie stets gewärtigen müssen, dass sie irgendwie angegriffen werden – meist von gekaperter Hardware, die nun ferngesteuert wird (der Gedanke an Botnetze liegt nahe).

Die Grundkonstruktion, deren Enthüllung bis zum Schluss andauert, ist ausreichend komplex, um die Handlung mit Spannungsbögen zu versorgen, aber deren Verfolgung wiederum erfordert ein gutes Gedächtnis und ab und zu mal eine Pause, um rekapitulieren zu können. Ich fand es schade, dass Elaines Fechtkünste zu wenig zu bewundern sind, dafür dürfen wir aber Jack über die Schulter gucken, wenn er eine Alien-Höhle aus Lovecrafts „Berge des Wahnsinns“ erobert.

Noch mal: Gamer und IT-Freaks fühlen sich hier wie zu Hause, der Rest der Welt sollte woanders lesbares Vergnügen suchen.

|Taschenbuch: 544 Seiten
Originaltitel: |Halting State|
Deutsch von Usch Kiausch
ISBN-13: 978-3453526877|
http://www.antipope.org

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[„Die Kinder des Saturn“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5948
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[„Dämonentor“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4063
[„Supernova“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1735
[„Singularität“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=997

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