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Perry Rhodan NEO – Flucht aus Terrania / Die Terraner (Folgen 7 + 8)

_NEO 7: „Flucht aus Terrania“_

Im Hochsommer 2036 ist Terrania ein Zukunftstraum für Millionen von Menschen: Auf diesem öden Fleck mitten in der Wüste Gobi verwirklicht Perry Rhodan mit einer Handvoll Gefährten seine Vision. Roboter erbauen eine Stadt, die einmal das Zentrum der geeinten Menschheit werden soll. Geschützt wird die Stadt durch eine Energiekuppel.

Doch dann droht das Inferno: Die chinesische Armee zündet eine Atombombe in direkter Nähe der Stadt. Zehntausende von Menschen, die rings um die Kuppel lagern, weil sie sich Rhodan anschließen wollen, geraten in Panik. Ihr einziges Ziel und ihre Hoffnung ist Terrania, die Stadt unter der strahlenden Kuppel.

Perry Rhodan steht vor einer fürchterlichen Entscheidung: Lässt er den Schutzschirm geschlossen, rennen die Flüchtenden gegen die tödliche Energie und sterben. Öffnet er den Schirm, dringt die chinesische Armee ein. Die Stadt Terrania, die unter dem Schutzschirm entstehen soll, wäre damit verloren …
(Verlagsinfo)

|Mein Eindruck:|

Immer weiter entfernt sich NEO von der Ur-Serie … das ist auch nötig und gut so. Denn so bekommen sowohl Alt-Fans als auch Neuleser immer wieder Unerwartetes geboten und können mit Perry und seinen Freunden mitfiebern. Die NEO-Autoren werfen Perry mehr Steine in den Weg, als es die Ur-Väter damals getan haben und das macht die Sache spannend.

Denn nicht alles läuft glatt, nur weil man Außerirdische getroffen und deren Technologie übernommen hat. Im Gegenteil. Perry und Bully müssen die schützende Energiekuppel nach der Atomexplosion abschalten und aus Terrania flüchten. Die Idee aber, die beiden von religiösen Fanatikern auf den Scheiterhaufen stellen zu lassen, fand ich allerdings ein wenig pseudo-dramatisch.

Auch die beiden Arkoniden bekommen Handlungsfäden spendiert. Thora ist unfreiwillig länger auf der Venus als erwartet und Crest soll vor Gericht gestellt werden. Es passiert also an einigen Fronten so einiges.

Und Hanno Dinger versteht es von Lesung zu Lesung gefälliger darin zu werden, dies alles zu transportieren. Ab und zu klingt sein Vortrag zwar energisch, aber energisch abgelesen. Dennoch gibt er sich hörbar Mühe, seine angenehme Stimmfarbe bei wörtlicher Rede, bei hektischer Betriebsamkeit oder beschreibenden Szenen abwechslungsreich einzusetzen. Dabei muss er sich an den anderen Perry-Rhodan-Sprechern messen lassen, holt aber auf und schafft es, eine gute Portion Dramatik ins Ohr des Hörers zu schieben, was den wiederum 5 1/2 Stunden gut unterhält.

_NEO 8: „Die Terraner“_

Sommer 2036: Terrania ist ein Zukunftstraum, der Millionen von Menschen fasziniert. Diese Vision entsteht mitten in der Wüste Gobi, weitab von den Zentren der Ziviliation. Mithilfe von Robotern, die ihm Außerirdische zur Verfügung gestellt haben, erbauen Perry Rhodan und seine Gefährten eine Stadt, die einmal das Zentrum der geeinten Menschheit werden soll.

Derzeit hält sich aber nur ein Außerirdischer auf der Erde auf. Es ist Crest, der arkonidische Wissenschaftler, und er steht vor dem höchsten amerikanischen Gericht in Washington, DC. Die Justiz betrachtet ihn als Staatsfeind, die aufgehetzte Öffentlichkeit will seinen Tod.

Perry Rhodan entwickelt einen tollkühnen Plan, mit dem er Crest befreien will. Dabei setzt er auf Menschen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten, es sind die Mutanten. Aber noch jemand schmiedet Pläne: die Arkonidin Thora. Sie hat auf der Venus eine uralte Station gefunden. Mit ihren mächtigen Waffen zieht sie in den Kampf …
(Verlagsinfo)

|Mein Eindruck:|

Zum Glück wird hier die Befürchtung des Hörers, es könnte sich in dieser Folge um ein langes und eher fades Gerichts-Drama handeln nicht bestätigt. Was als Gerichtsprozess beginnt, endet in einer turbulenten Action-Story, an der auch die allseits beliebten Mutanten beteiligt sind.

Und so erleben wir nicht nur Rhodans spektakulären Plan, Crest aus den Händen seiner amerikanischen Gefängniswärter zu befreien, sondern auch noch einen erneuten Stolperstein der Autoren für Perry. Crest wird nämlich nicht von Rhodans Leuten aus dem Gerichtsgebäude geschafft, sondern von altbekannten Gegnern des ersten Terraners.

Gegen Ende taucht dann auch noch die im Klappentext erwähnte zweite Arkonidin Thora auf, die auf der Venus ein „kleines“ Beiboot gefunden und die Bekanntschaft eines weiteren Arkoniden gemacht hat, der aber nicht das ist, wonach er aussieht.

Auch in dieser Folge ist also wieder für Abwechslung gesorgt, allerdings wäre es langsam mal Zeit, die Erde zu verlassen und ad astra zu starten, was Perry und seine Leute dann auch im folgenden Roman tun, der zugleich die zweite Staffel einläutet.

Dass Axel Gottschick aus der Radio-Hörspielecke stammt, hört man mit dem ersten Satz. Er hat diese für Radioproduktionen und Dokumentations-Off-Sprecher ganz eigene Sprachmelodie. Mit zusammengebissenen Zähnen lässt er sich manchmal sehr viel Zeit bei der überdeutlichen, wohl seiner Theaterausbildung geschuldeten Betonung, um den Hörer noch mehr in seinen Bann zu ziehen … das resultiert dann auch in einer halben Stunde mehr Hörzeit, im Gegensatz zur anderen Lesung dieser Doppel-MP3-CD-Version von |Perry Rhodan NEO|.

Auch verstellt er seine Stimme nicht oder legt neue Modulationen auf, um die Charaktere unterscheidbar zu machen, wenn es Dialoge zu hören gibt. Vielmehr legt er an dieser Stelle noch längere Sprachpausen ein. Auch ein Stilmittel … aber eines, das die Geduld des Hörers ein wenig mehr fordert als üblich.

Wenn man aber Fan von Radiohörspielen ist und/oder sich auf diese Vortragsweise einlässt, so weiß auch Gottschick zu unterhalten. Er ist alles andere als talentlos und schafft es, die angesprochenen Voraussetzungen mal als erfüllt angesehen, durchaus gut zu unterhalten. Was er vorliest, ist spannend und er vermittelt dabei auch den Eindruck, als würde er selbst das auch so sehen.

|Musik und Effekte|

Jedes Hörbuch beginnt mit einer kleinen neuen NEO-Melodie, sonst sind keine weiteren Effekte oder Musiken zu hören.

_Die Sprecher:_

|Hanno Dinger| (geb. 1969) wuchs in Wuppertal auf und besuchte die Hochschule für Musik und Theater in Bern (CH). Danach folgten zahlreiche Bühnenengagements u.a. in Konstanz, Linz, Basel, Zürich, Düsseldorf, bis er sich entschloss, vor allem in eigener Verantwortung zu arbeiten. Sein Weg führte nach Köln, wo er sich neben Rundfunk und Fernsehtätigkeiten in zahlreichen Theaterprojekten engagierte und die freie Bühne Raketenklub leitet. (Quelle: Perrypedia)

|Axel Gottschick| kann auf 25 Jahre Theatererfahrung und 13 Jahre Rundfunk-, Film- und Fernseharbeit zurückblicken. Er spricht Voice-Over für Dokumentarproduktionen und Radiohörspiele.

|Die MP3s|

Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch der Name des Autors ist vorhanden, der des Sprechers nicht.

Das Cover des jeweiligen Taschenhefts ist auch im ID3-Tag zu finden und liegt dem Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei.

_Die Ausstattung:_

Die beiden MP3-CDs, die mit den jeweiligen Taschenheft-Cover bedruckt sind, stecken in einer Klappbox auf dessen Front das Titelbild von |Perry Rhodan NEO 7| zu sehen ist. Auf der Rückseite gibt es Inhaltsangaben zu den beiden Folgen zu lesen.

_Fazit:_

Perry Rhodan NEO entfernt sich immer weiter von den Anfängen der Erstauflage und das ist prima. Die Entwicklungen auf der Erde sind interessant und für alle Hörer neu. Die Autoren freuen sich hörbar über den Spielraum, der ihnen gelassen wird und die beiden Sprecher verstehen ihr Handwerk.

|2 MP3-CDs in Klappbox
NEO 7 – Flucht aus Terrania: 5:21 Std. Spieldauer, 58 Tracks, gelesen von Hanno Dinger
NEO 8 – Die Terraner: 5:54 Std. Spieldauer, 75 Tracks, gelesen von Axel Gottschick
ISBN-13: 978-3-943393-03-3|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de

Die Reihe „Perry Rhodan NEO“ ist auch als Download-Version erhältlich.

Perry Rhodan – Die letzten Tage Lemurias (Lemuria 5)

_Perry Rhodan: |Lemuria| – Die Lesungen:_

Band 1: [„Die Sternenarche“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6935
Band 2: [„Der Schläfer der Zeiten“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7093
Band 3: [„Exodus der Generationen“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7093
Band 4: [„Der erste Unsterbliche“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7506
Band 5: _“Die letzten Tage Lemurias“_
Band 6: „Die längste Nacht“ (April 2012)

_Die Handlung:_

Durch einen Zufall stößt Rhodan auf ein riesiges Raumschiff, das mit nahezu Lichtgeschwindigkeit durch das All rast. Es ist eine Sternenarche, bewohnt von Menschen, die vor über 55.000 Jahren ihre Reise angetreten haben. Bald erweist es sich als Teil einer ganzen Flotte von Schiffen. Eine mentale Reise Perry Rhodans in die Vergangenheit enthüllt den Zweck der Archen: Sie sind der verzweifelte Versuch, wenigstens ein Saatkorn der Ersten Menschheit vor dem Bestiensturm zu retten, der sie eines Tages auslöschen wird. Doch die Bestien der Vergangenheit haben den Plan erkannt und setzen in der Gegenwart an, ihn zu durchkreuzen. Perry Rhodans Freund Icho Tolot sieht sich gezwungen einzugeifen – und wird zurückgeschleudert in eine Zeit des Untergangs? (Verlagsinfo)

_Mein Eindruck:_

In diesem vorletzten LEMURIA-Teil steht der Haluter Icho Tolot im Mittelpunkt. Am Ende des letzten Teils war er durch einen Zeittransmitter gegangen … weil er musste, aus für ihn und uns zeitparadoxisch logischen Gründen.

Hier trifft er auf den Wissenschaftler Levian Paronn, dessen Mitlemurer sich in den letzten Zügen des Kampfes gegen die Bestien, Tolots halutische Vorfahren, befinden. Und auch der bekannte Zeittransmitter spielt eine wichtige Rolle, denn der Haluter will nicht nur dessen Zerstörung verhindern (sonst hätte er ja nicht durch ihn gegangen sein können …), sondern auch Paronn davon abhalten, in die Vorkriegsvergangenheit zu reisen, um die Haluter vernichtend zu schlagen und den Krieg zu verhindern. Dabei pflanzt er ganz nebenbei die Idee mit den Sternenarchen, auf denen die Lemurer zu den Sternen flüchten sollen, bevor die Bestien überhaupt kommen, in Paronns Kopf. Aber die Idee mit der Haluter-Vernichtung ist auch immer noch dort vorhanden, wie wir am Ende des letzten Teils erfahren konnten.

Und so ist dieser Teil der LEMURIA-Reihe geprägt von Tolots Reise durch die Vergangenheit, seinem Aufeinandertreffen mit Paronn (für den es das Erste ist), der Entstehung des Mythos des „Hüters“ und dem Versuch des Haluters, die Bestien davon abzuhalten, den Zeitreisetransmitter zu zerstören.

Das Ganze wird durchweg interessant erzählt und bleibt nicht zuletzt deshalb spannend, weil der Hörer wie auch Tolot nicht weiß, ob sich der Haluter an das hält, von dem er weiß, was bereits passiert ist und deshalb auch wieder passieren muss … müsste … sollte. Wenn er nämlich in der Vergangenheit doch etwas verändern würde, gewollt oder ungewollt, könnte sich eine komplett neue Zukunftsentwicklung anbahnen … nicht nur für Icho Tolot.

|Das Hörerlebnis|

Bevor Josef Tratnik seine laaaaaaaaaangsaaaaaaaame Version des Haluters Icho Tolot gibt, bringt er erstmal den lemurischen Kommandanten Thore Bardon in das Ohr des Hörers. Hörbar erschöpft auf der einen, aber auch aufgeregt erwartungsvoll auf der anderen Seite wird der Lemurer lebendig ins Sci-Fi-Kopfkino geholt, während er einen aussichtslos scheinenden Kampf gegen die Bestien führt.

Auch Levian Paronn wirkt authentisch und voller Tatendrang, wenn der Hörer mit ihm zusammen Hoffnung schöpft, durch den Zeittransmitter alles zum Wohle der Lemurer verändern zu können.

_Der Sprecher:_

Josef Tratnik ist der Sprecher der „klassischen“ |Silber Edtionen|. Er studierte Theaterwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Köln und absolvierte er dort eine Schauspielausbildung am Theater „Der Keller“. Neben der Sprechertätigkeit für Hörfunk und Fernsehen, hauptsächlich bei den Sendern DLF, DW und WDR mit Hörspiel-/ und Feature-Produktionen, ist er freischaffender Schauspieler, Synchronsprecher und Sprecher in Köln. (Wikipedia)

_Die Ausstattung:_

Wie vom Verlag gewohnt sind die 8 CDs mit dem eigens für die Hörversion dieses LEMURIA-Teils erstellten Titelbild bedruckt, einzeln in Papphüllen verpackt und in einer stabilen Papp-Klappbox zusammengefasst.

Das vierseitige Booklet enthält die Trackliste der einzelnen CDs mit den Kapitel-Nummern des Buches und den Gesamtspieldauern der Scheiben. Auf der Rückseite gibt es eine Inhaltsgabe zu diesem Teil und ein Bild des kommenden und abschließenden Hörbuchs der Reihe „Die längste Nacht“.

Als Extra gibt es ein entfaltbares Poster in der Größe 36 x 48cm mit dem Cover-Motiv der Box.

_Mein Fazit:_

Im fünften Teil der Reihe erfahren wir, spannend beschrieben und lebendig von Josef Tratnik erzählt, wie es Icho Tolot in der Vergangenheit bei seinen Hilfsbemühungen für die Lemurer ergeht und was Levian Paronn so treibt, um sein Volk vor den Bestien zu retten … wenn möglich mit einem Eingriff in die Vergangenheit mittels des Zeittransmitters. Und am Ende wissen wir dann, ob Icho es schafft, die Zeit-Paradoxa zu umschiffen und wie und warum aus den kriegerischen Bestien im Laufe der Zeit die friedfertig forschenden Haluter vom Schlag Icho Tolots geworden sind. Ganz ohne Cliffhanger diesmal, dennoch ist die Geschichte um Levian Paronn noch nicht zu Ende erzählt. Einen Teil hat die Reihe noch zu bieten.

|8 CDs in Papp-Klappbox, einzeln in Papphüllen verpackt
Spieldauer: 8:23 Stunden
Tracks: 83
Gelesen von Josef Tratnik
ISBN-13: 978-3943393088|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
[Hörprobe auf der Verlagsseite]https://www.einsamedien.de/index.php?id=16&productID=38611

Auch erhältlich als Download-Version mit ca. 702 MB.

_Perry Rhodan bei |Buchwurm.info|:_
|LEMURIA|:
[„Die Sternenarche“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=769 (Perry Rhodan – Lemuria 1)
[„Der Schläfer der Zeiten“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=871 (Perry Rhodan – Lemuria 2)
[„Exodus der Generationen“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=886 (Perry Rhodan – Lemuria 3)
[„Der erste Unsterbliche“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=949 (Perry Rhodan – Lemuria 4)
[„Die letzten Tage Lemurias“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1021 (Perry Rhodan – Lemuria 5)
[„Die längste Nacht“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1137 (Perry Rhodan Lemuria 6)

|LEMURIA|-Hörbücher:
[„Die Sternenarche“ (Perry Rhodan – LEMURIA 1) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6935
[„Der Schläfer der Zeiten (Perry Rhodan – LEMURIA 2) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7093
[„Exodus der Generationen“ (Perry Rhodan – LEMURIA 3) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7297
[„Der erste Unsterbliche“ (Perry Rhodan – LEMURIA 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7506
[„Die letzten Tage Lemurias“ (Perry Rhodan – LEMURIA 5) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7739

|PAN-THAU-RA|:
[„Die Lebenskrieger“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2189 (Perry Rhodan PAN-THAU-RA 1)
[„Die Trümmersphäre“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2468 (Perry Rhodan PAN-THAU-RA 2)
[„Die Quantenfestung“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3050 (Perry Rhodan PAN-THAU-RA 3)

|Silber Edition|:
[„Die Para-Sprinter“ (Perry Rhodan – Silber Edition 24) (Lesung)“ (Hörbuch)]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6330
[„Brennpunkt Andro-Beta (Perry Rhodan – Silber Edition 25) (Lesung) „]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6492
[„Kontrollstation Modul“ (Perry Rhodan – Silber Edition 26) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6738
[„Andromeda“ (Perry Rhodan – Silber Edition 27) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6945
[„Lemuria“ (Perry Rhodan – Silber Edition 28) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7094
[„Der Zeitagent“ (Perry Rhodan – Silber Edition 29) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7094
[„Bezwinger der Zeit“ (Perry Rhodan – Silber Edition 30) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7560
[„Pakt der Galaxien“ (Perry Rhodan – Silber Edition 31) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7738
[„Konzil der Sieben“ (Perry Rhodan – Silber Edition 74) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6743
[„Die Laren“ (Perry Rhodan – Silber Edition 75) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6936
[„Raumschiff Erde (Perry Rhodan – Silber Edition 76) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id_book=7092
[„Im Mahlstrom der Sterne“ (Perry Rhodan – Silber Edition 77) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id_book=7092
[„Suche nach der Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 78) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id_book=7504
[„Spur des Molkex“ (Perry Rhodan – Silber Edition 79) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id_book=7737

|Silber Edition|-Downloadversion:
[„Konzil der Sieben“ (Perry Rhodan – Silber Edition 74, Teil 1 von 4)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6560
[„Konzil der Sieben“ (Perry Rhodan – Silber Edition 74, Teil 2 von 4)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6614
[„Konzil der Sieben“ (Perry Rhodan – Silber Edition 74, Teil 3 von 4)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6666
[„Konzil der Sieben“ (Perry Rhodan – Silber Edition 74, Teil 4 von 4)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6721
[„Die Laren“ (Perry Rhodan – Silber Edition 75, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6775
[„Die Laren“ (Perry Rhodan – Silber Edition 75, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6824
[„Die Laren“ (Perry Rhodan – Silber Edition 75, Teil 3 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6880
[„Die Laren“ (Perry Rhodan – Silber Edition 75, Teil 4 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6916
[„Raumschiff Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 76, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6950
[„Raumschiff Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 76, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6990
[„Raumschiff Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 76, Teil 3 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7027
[„Raumschiff Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 76, Teil 4 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7052
[„Im Mahlstrom der Sterne“ (Perry Rhodan – Silber Edition 77, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7091
[„Im Mahlstrom der Sterne“ (Perry Rhodan – Silber Edition 77, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7108
[„Im Mahlstrom der Sterne“ (Perry Rhodan – Silber Edition 77, Teil 3 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7142
[„Im Mahlstrom der Sterne“ (Perry Rhodan – Silber Edition 77, Teil 4 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7196
[„Suche nach der Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 78, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7270
[„Suche nach der Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 78, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7329
[„Suche nach der Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 78, Teil 3 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7377
[„Suche nach der Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 78, Teil 4 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7425
[„Spur des Molkex“ (Perry Rhodan – Silber Edition 79, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7486
[„Spur des Molkex“ (Perry Rhodan – Silber Edition 79, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7539
[„Spur des Molkex“ (Perry Rhodan – Silber Edition 79, Teil 3 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7588
[„Spur des Molkex“ (Perry Rhodan – Silber Edition 79, Teil 4 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7622
[„Menschheit am Scheideweg“ (Perry Rhodan – Silber Edition 80, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7685
[„Menschheit am Scheideweg“ (Perry Rhodan – Silber Edition 80, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7712

[„PERRY RHODAN: Odyssee“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3240
[„Die Kaiserin von Therm“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3241 (Perry Rhodan Silberband 94)
[„Die Rückkehr“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1611 (Perry-Rhodan-Roman 2295)
[„Das Antares-Riff“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1706 (Perry Rhodan Extra 2)
[„Perry Rhodan – Das Rollenspiel“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2925 (Grundregelwerk)
[„Sternenozean“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5831 (Hörspielserie, Teil 1-25)
[„Das gestrandete Imperium“ (Perry Rhodan – Der Posbi-Krieg 1)“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6081
[„Perry Rhodan: Der Posbi-Krieg“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6394
[„Die Zeitstadt“ (Perry Rhodan – Andromeda 6) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6740
[„Geisterschiff CREST IV“ (Perry Rhodan – Taschenheft 10)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6925
[„Söldner für Rom“ (Atlan Zeitabenteuer 7) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7505
[„Sternenstaub“ + „Utopie Terrania“ (Perry Rhodan – NEO 1-2) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7559
[„Flucht aus Terrania“ + „Die Terraner“ (Perry Rhodan – NEO 7-8) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7736
[„Stardust 1 – Episode 1-20 (Perry Rhodan 2500-2519) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7558

John Sinclair Classics – Die Insel der Skelette (Folge 10)

Die Handlung:

Angst und Schrecken gehen um auf der kleinen Insel St. Kilda: Knochenfinger krallen sich in die Reling des Fischerbootes und das Skelett holt sich einen neuen Untertan. Auch in London hinterlassen die Skelette ihre blutige Spur. John Sinclair, Spezialist des Yard in Sachen Geister und Dämonen, zieht in den Kampf gegen die knöchernen Untoten. Doch erst auf der kleinen Insel Coony Island steht er dem Bösen gegenüber … und befindet sich plötzlich in einer fast ausweglosen Situation. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Dieses CLASSICS-Gruselabenteuer ist die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 74, der erstmalig im Jahr 1975 an den Kiosken unter dem Serientitel „Gespenster-Krimi“ zu kaufen war. Somit springt diese CLASSIC-Edition im Vergleich zum Vorgänger knapp 100 Heftromane zurück.

Vorwärts gehts allerdings auch hier in Sachen „Veränderungen“. Den Wechsel des Teams hat der Fan ja bereits in der Folge 71 der regulären „Sinclair“-Hörspielserie vernehmen dürfen und bei den CLASSICS setzt sich dieser Trend fort. Hier wurde nicht nur der Erzähler durch Alexandrea Lange-Baehr ersetzt, sondern auch der Titelheld John Sinclair selbst. Dietmar Wunder spricht ihn jetzt … aber laut Ankündigung nur in der CLASSICS-Version. Das tut er auch wirklich gut, auch wenn er mir als Höbuchsprecher wesentlich besser gefällt … denn in den Dialogszenen klingt er mir ein wenig zu steif und abgelesen. Aber da nimmt er sich nichts mit dem alten Sinclair-Sprecher Frank Glaubrecht, der mich auch nie wirklich komplett überzeugen konnte.

Die samtig rauchige Stimme und die Sprachmelodie der Erzählerin zwischen den Zähnen hindurch, die herrlich zu verruchten Liebesromanen, aber leider nicht zu einem Horror-Hörspiel passen, nimmt uns gleich mit auf die Insel, um die es hier geht. Zum Glück erzählt sie nicht so viel und die Effektschmiede zeigen, was sie können. Schnell entsteht ein stürmisches und sehr lebendiges Horrorszenario auf See im Kopf des Hörers. Dann gibt die Titelmusik ihr Crossover zwischen Gabriel Burns und Kinderhörspiel-Pop zum Besten.

Die mit Abstand beste Sprecherleistung des Ensembles dieser Folge bietet Simone Brahmann, die glaubwürdig die gesamte Palette der Gefühle von Mary Cassidy auf die Kopfkinoleinwand projiziert. Auch Tim Kreuer als irrer Patrick McIntosh klingt authentisch.

Auch wenn man annehmen könnte, dass es bei einem Hörspiel, in dem Skelette die Hauptgegner sind, blutloser zugeht, ist dem nicht so. Im Gegenteil werden alle „Metzelszenen“ entweder sehr detailliert beschrieben oder aber zusätzlich mit sehr plastisch wirkenden Effekten untermalt.

Spannungstechnisch hat diese Folge allerdings nicht wirklich viel zu bieten und gehört zu einer der langweiligeren Geschichten, die John Sinclair zu erzählen hat. Dennoch ist die Hörspielaufarbeitung des Stoffes um Einiges interessanter als der zugrunde liegende Heftroman.

Nachdem man sich mit John dem Endgegner gestellt hat, wird sich der Sinclair-Hörspiel-Fan denken: „Tja, waren halt mal Skelette … na ja … wann kommt noch mal die nächste Folge?“ Dennoch ist dies keine schlechte Folge, aber der Fan hat halt schon eine Menge Stoff, mit dem er die Story vergleichen kann.

Die Sprecher und ihre Rollen:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange-Baehr
Michnael Douglas – Volker Brand
Gerald Coony – Hans Teuscher
Inspector Bulmer – Joürgen Holdorf
Sir James Powell – Karlheinz Tafel
Patrick McIntosh – Tim Kreuer
Mary Cassidy – Simone Brahmann
Paul Cassidy – Frank Felicetti
Clint McIntosh – Johannes Steck
Sir Cunningham – Bernd Rumpf

sowie, Romanus Fuhrmann, Thimas Nicolai, Sven Plate, Michael Wiesner, Robert Missler, Marco Göllner, Frank Gustavus, Julia Fölster, Alexandra Rieß, Hohannes Semm und Nils Wulkop

Technik-Credits:

Hörspielskript: Michael Koglin
Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign, Schnitt und Mischung: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Gitarren im John-Sinclair-Theme: Jan Frederik
Produktion: Marc Sieper (Lübbe Audio)

Die Ausstattung:

Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt, das mit neuen gruseligen Skelettschädeln bedruckt wurde, anstatt das alte „Gespenster-Krimi“-Cover zu übernehmen, enthält eine Aufstellung nebst Cover der bereits veröffentlichten CLASSICS-Folgen sowie der kommenden Folge „Der Blutgraf“. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.

Mein Fazit:

Skelette, die mehr Blut verspritzen, als man denken könnte kämpfen gegen einen neuen Sinclair-Sprecher, der einen guten Job macht. Trotz wirklich guter Horror-Kopfkino-Effekte vermag diese Folge den Fan nicht so recht zu packen, weil die Story einfach nicht interessant genug ist. Da hat John schon fesselndere Kämpfe gegen namhaftere Gegner ausgetragen.

1 Audio-CD
Spieldauer: 62 Min.
Tracks: 11
ISBN-13: 978-3-7857-4376-8
www.luebbe-audio.de

Viele weitere Rezensionen rund um den beliebten Geisterjäger John Sinclair findet ihr in unserer Datenbank.

TKKG – Verbrechen im Rampenlicht (Folge 176)

_Die Handlung:_

Als Gaby entdeckt, dass ihre Mitschülerin Celine heimlich bei einem Casting für die neue Action-Show „Try Hard – Kids ohne Gnade“ mitmacht, wittern TKKG sofort, dass hier etwas faul ist. Um hinter das Geheimnis der Show zu kommen, bewirbt sich auch Tim als Teilnehmer. Doch schon die erste Aufgabe ist mehr als heikel: Die Casting-Teilnehmer sollen nachts in die Lagerhalle eines Outdoor – Ausrüsters einsteigen und bestimmte Gegenstände stehlen! TKKG ermitteln und kommen einem fiesen Betrug auf die Spur … (Verlagsinfo)

_Mein Eindruck:_

Das Erscheinen dieser Folge wird von einem traurigen Ereignis überschattet. „Verbrechen im Rampenlicht“ wird wohl die letzte Folge mit Edgar Bessen als Komissar Glockner sein, falls nicht bereits weitere Abenteuer der Junior-Detektive vorproduziert wurden. Der Schauspieler, der seit 1984 Gabys Papa gesprochen hat, verstarb am 02.02.2012.

In dieser Folge wird der Straftatbestand des Einbruchdiebstahls mal mit einem anderen Ansatz verfolgt. Diesmal stehlen nicht die anderen und werden am Ende von TKKG zur Strecke gebracht, in dieser Folge sind die vier selbst beteiligt. Wobei es sich hier eher um eine „Solo für Tim“-Folge handelt, denn der athletische Einbruchsteil wird von ihm allein absolviert.

Doku- und Reality-Shows sind sehr beliebt und so dreht sich „Verbrecken im Rampenlicht“ ganz um dieses Thema … oder auch nicht. Denn die Produzenten der Show nutzen ahnungslose und (in meinen Augen ein wenig zu) naive Jugendliche aus, um ihre kriminellen Machenschaften in die Tat umzusetzen.

Die gesamte Folge ist durchweg spannend und hat keine Längen. Dass es nicht nur um den einen Einbruch geht, der schon auf dem Klappentext erwähnt wird, ist prima und sorgt für eine knappe Stunde spannende Unterhaltung. Denn, auch wenn nur TKKG und der Hörer von Anfang an den vollen Durchblick haben … oder das zumindest glauben … so gibts gegen Ende noch eine interessante Wendung, bei der auch aufgeklärt wird, warum die beiden Casting-Leute „Tina“ und „Gerd“ nicht in der Sprecherliste dieser Folge auftauchen.

Unrealistisch hingegen fand ich, dass das Lagerhaus des Outdoor-Ausrüsters keine Alarmanlage hat … und … als die Polizei dann mit Martinshorn ankommt, Tim noch in aller Ruhe seine Flucht aus den Räumen planen, vorbereiten und schließlich auch unbehelligt durchführen kann.

Dennoch ist dies eine der besseren Folgen von „TKKG“, nicht zuletzt, weil die gesamte Sprechermannschaft eine lebendig und authentisch gute Leistung bietet.

|Die Sprecher und ihre Rollen:|

Erzähler: Wolfgang Kaven
Tim: Sascha Draeger
Karl: Niki Nowotny
Klößchen: Manou Lubowski
Gaby: Rhea Harder
Celine: Julia Fölster
Max: Jannik Schümann
Ricky: Linda Fölster
Michael: Anton Sprick
Babette: Aleyna Tekin
Natalie: Manuela Bäcker
Lars Öckeltorf: Leonhard Mahlich
Jessica Jensen: Gabriele Libbach
Scarlett: Undine Ullmer
Uwe: Joachim Kappl
Manni: Patrick Bach
Hotte: Frank Meyer-Brockmann
Haushälterin: Anja Topf
Kommissar Glockner: Edgar Bessen
Ettel: André Minninger
und Oskar, der schwarz-weiße Cockerspaniel

|Trackliste:|

1. TRY HARD – Kids ohne Gnade!
2. In letzter Sekunde
3. Nützliche Beziehungen
4. Carsten beim Casting
5. Nichts Konkretes
6. Einbruch mit Hindernissen
7. Ein kreatives Team
8. Da waren es nur noch drei!
9. Eine Brille für den Häuptling
10. Kleinholz
11. Einbruch hoch drei
12. Gefährlicher Showdown
13. Showkolade

|Technik-Credits:|

Buch: Bernd Adelholzer nach Motiven von Stefan Wolf
Hörspielbearbeitung und Effekte: André Minninger
Redaktion und Geräusche: Wanda Osten
Produktion und Regie: Heikedine Körting
„TKKG – Die Profis in spe“: Bonda / Büscher
Cover Illustration: Comicon S.L. – nach Artwork-Vorlagen von Reiner Stolte Rahmendesign: KB&B
Gestaltung: Atelier Schoedsack

|Die Ausstattung:|

Die Hörspiel-CD steckt in einem Jewel-Case und sind in „TKKG-Blau“ bedruckt. Das Booklet-Faltblatt, das in der gleichen Farbe daherkommt, enthält eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Folgen, die Sprecher und ihre Rollen sowie die Technik-Credits.

_Mein Fazit:_

Eine „Solo für Tim“-Folge, bei der der sportliche Junior-Detektiv wissentlich Verbrechern hilft. Eine spannende Hintergrundgeschichte um eine Reality-Doku-Show und ein interessanter Twist am Ende sorgen für eine Stunde bester Unterhaltung.

|1 Audio-CD mit 57 Minuten Spieldauer
Vom Verlag empfohlen ab 6 Jahren
EAN: 0886919066326|
[www.natuerlichvoneuropa.de]http://www.natuerlichvoneuropa.de
[www.tkkg.de]http://www.tkkg.de

Fünf Freunde in der Höhle des Urmenschen (Folge 95)

_Die Handlung:_

Diesmal verschlägt es die Fünf Freunde an die Jurassic-Coast nach Südengland. In den Kreidefelsen am Meer haben Tiere und Pflanzen aus der Urzeit ihre Spuren hinterlassen. Schon bald scheinen die Fünf Freunde einer wissenschaftlichen Sensation auf der Spur zu sein. Doch niemand glaubt ihnen. So verfolgen sie ihre Entdeckung auf eigene Faust und geraten dabei in ein wildes Abenteuer. (Verlagsinfo)

_Mein Eindruck:_

Kaum zu glauben, aber wahr, dieses Abenteuer der vier Junior-Detektive (plus Hund) spielt nicht auf Kirren Island, auch wenns von hier aus losgeht … Ferien haben die Jungs und Mädels aber trotzdem … wie immer.

Und es gibt auch passend zur Folge wieder etwas zu lernen für die Hörer, zum Beispiel was Ammoniten sind, wann sie gelebt haben und wie man mit Hilfe eines Steins die Tiefe eines Lochs herausfinden kann.

Ein wenig seltsam ist es aber, dass Dick und George nicht wissen, wie Höhlenmenschen aussehen, die sollten sie eigentlich in ihren Schulbüchern schon mal gesehen haben … Anne und Julian kennen sie nämlich.

Nachdem die Folge ohne Verbrechen als reine Abenteuer-und-Entdeckungs-Geschichte beginnt und recht langsam in Schwung kommt, legt sie in der zweiten Hälfte an Spannung zu. Erst finden die vier+eins einen vermeintlichen Faustkeil und dann auch noch den etwaigen Besitzer … lebt hier ein Urmensch in einer Urmenschenhöhle? Der Letzte seiner Art gar?

Dass sich dieses Rätsel dann nicht ganz so gradlinig abwickelt und auflöst, ist für den Hörer auf jeden Fall interessant genug, um auch bis zum Schluss von Folge 95 dabei bleiben zu wollen. Alles in allem hält sich diese Folge dennoch mit Dramatik ein wenig zurück und richtet sich damit eher an den unteren Altersbereich der vom Verlag angegebenen Zielgruppe. Altgediente Fans, die hier eh zugreifen, werden diese Folge wohl eher nicht erneut hören.

|Die Sprecher und ihre Rollen:|

Erzähler: Lutz Mackensy
Julian: Ivo Möller
Dick: Jannik Endemann
Anne: Theresa Underberg
George: Alexandra Garcia
Onkel Quentin: Andreas von der Meden
Sam Cassidy: Martin May
Passagier 1: Gabriele Libbach
Passagier 2: Leonhard Mahlich
Lautsprecher: Frank Meyer-Brockmann
Mr. Serious: Joachim Kappl
Mr. Pilfer: Sascha Rotermund
Constable 1: Rasmus Borowski
Constable Miller: Roy Martens
Constable Smith: Patrick Bach
und Timmy, der Hund

|Trackliste:|

1. Der Anruf des Wissenschaftlers
2. Auf zur Kreidezeitküste!
3. Dicks gefährlicher Sturz
4. Der Faustkeil
5. Timmy macht eine Entdeckung
6. In der Urmenschenhöhle
7. Mr. Cassidy glaubt kein Wort
8. Ein Verbrecher in der Falle

|Technik-Credits:|

Buch: Katrin McClean
Produktion und Regie: Heikedine Körting
Redaktion: Hilla Fitzen, Wanda Osten
Geräusche: Wanda Osten
Musik: Tonstudio EUROPA

|Die Ausstattung:|

Die mit einem „Goldene Schallplatte“-Gold bedruckte CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt, das außen passend zur Folge in höhlenfreundlich dunklen Erdtönen und innen auch in Gold gehalten ist, enthält eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Folgen sowie fünf Schwarz-Weiß-Bilder einiger Folgen-Cover und einer Sammelbox. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.

_Mein Fazit:_

Eine Abenteuerfolge, die recht langsam beginnt, aber gegen Ende doch noch spannend und interessant wird. Dass die Fünf Freunde womöglich keinen echten Urmenschen entdeckt haben, das wird jedem klar sein … wer sich aber in der Urzeithöhle versteckt, das wird zielgruppengerecht von den Jungs, den Mädels und unserem Lieblingshörspielhund erforscht. Eine Folge, die sich vom Spannungsgehalt einen guten Mittelfeldplatz erspielt.

|1 Audio-CD mit 49 Minuten Spieldauer
Vom Verlag empfohlen ab 6 Jahren
EAN: 886972309521|
[www.natuerlichvoneuropa.de]http://www.natuerlichvoneuropa.de

_Die |Fünf Freunde|-Hörspiele bei |Buchwurm.info|:_
[„… verfolgen den Wilderer“ (Folge 74)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4674
[„… und die verlorenen Blüten“ (Folge 86)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6365
[„… und das rätselhafte Sternbild“ (Folge 87)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6519
[„… und das Geheimnis des Winterwaldes“ (Folge 93)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7400
[„… und die Sturmflut“ (Folge 94)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7549
[„… in der Höhle des Urmenschen“ (Folge 95)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7720

Perry Rhodan – Menschheit am Scheideweg (Silber Edition 80, Teil 2 von 4)

_|Menschheit am Scheideweg|:_

Teil 1: 351 MB, 4:09 h, 47 Tracks
_Teil 2: 370 MB, 4:22 h, 53 Tracks_
Teil 3: – erscheint am 28.02.2012 –
Teil 4: – erscheint am 20.03.2012 –

_Die Handlung:_

Das Jahr 3460. Die Milchstraße steht unter der Herrschaft des technisch überlegenen Konzils der Sieben. Leticron, der oberste Helfershelfer der Invasoren, erstickt jeden Widerstand mit eiserner Faust. Die wenigen Menschen, die seinen Truppen entkommen konnten, haben sich in den Schutz einer Dunkelwolke geflüchtet. Da keimt unerwartet neue Hoffnung. Kroiterfahrn, der todkranke Angehörige des bislang unbekannten Konzilvolks Greikos, trifft in der Galaxis ein. Er glaubt, eine Insel des Friedens und des Wohlstands vorzufinden, geschaffen von der gütigen, gerechten Hand des Konzils. Wird es den Menschen gelingen, ihm die Augen für die Wahrheit zu öffnen? Erde und Mond treiben währenddessen nach der misslungenen Flucht durch den Hyperraum weiter im »Mahlstrom der Sterne«, einer unendlich weit entfernten Region des Alls. Noch wärmt das Licht hunderter Atomsonnen die Urheimat der Menschen – doch Perry Rhodan weiß, dass er eine neue Sonne für sie finden muss. Rhodans einzige Hoffnung sind die erklärten Feinde der Terraner.
(Verlagsinfo für die komplette |Silber Edition 80|)

|Dieser Teil|:

Auf Etrus bekämpfen sich zwei Parteien und der Hörer bekommt Einblicke in die Geschichte zweier weiterer Konzils-Völker. Beide sind für die Laren sehr wichtig und eines davon wird nachhaltig von ihnen manipuliert. Dies soll sich aber nun ändern, wenn es nach einem USO-Agenten geht …

_Mein Eindruck:_

Sehr zur Freude der Fans der |Silber Editionen| beglückt uns der Verlag mit diesem Teil bereits eine Woche früher als erwartet. Das löst die Spannung darüber schneller auf, was sich denn nun in der schwarzen Pyramide auf Ertrus befindet, die wir am Ende des ersten Teils gerade betreten hatten.

Trotzdem müssen wir uns anfangs noch etwas gedulden, denn mit diesem Handlungsstrang gehts nicht los. Stattdessen erleben wir erstmal den Laren Hotrenor-Taak, der mit einer Portion Widerwillen dem Planeten Ertrus einen Besuch abstattet. Dabei wird sein Raumschiff von der dort gelandeten Pyramide aufgeladen und die darin eingedrungenen Ertruser werden mit Gefühlen überladen und haben eine außerkörperliche Erfahrung, die ihnen ein dem Leser unbekanntes neues Volk und deren Verbindung mit dem Konzil erklärt. Die |Mastibekks| haben ihre Körperlichkeit hinter sich gelassen und helfen den Laren im Austausch für Gefühle, die sie mit ihren Pyramidenschiffen aufsaugen. Dann erfahren wir, was mit unseren „Eindringlingen“ passiert und erleben noch eine Auseinandersetzung auf Ertrus.

Nun verlassen Hotrenor-Taak und wir den Planeten wieder … aber nicht zusammen … und lernen ein weiteres neues Hilfsvolk des Konzils kennen … die vier Meter großen und extrem friedfertigen, vogelartigen |Greikos|. Die bei Laune zu halten, ist für die Laren sehr wichtig, sind sie doch durch ihre Psi-Begabung für das reibungslose Miteinander der Konzilsvölker unabdingbar.

Hier zeigt sich dann auch, dass nicht alle Mitglieds- und Hilfsvölker die Laren aus freiem Willen unterstützen. Die Laren spielen den Greikos etwas vor und manipulieren sie. Das zu beweisen und die Laren vor den Vogelartigen bloßzustellen, schickt sich der USO-Agent Braunter „Goethe“ Schulz an, der gegen seinen Willen aber nun selbst mit in den Plan der Laren eingebaut wird.

|Das Hör-Erlebnis:|

Die Ertruser von Tom Jacobs werden nicht gebrüllt wie beim Kollegen Tratnik, vielmehr hebt er sie durch Sprechgeschwindigkeit und damit verbundenen Hektik und Tatendrang von den anderen Charakteren ab, aber laut wird er dabei auch gern mal, wenn es der Dramatik zuträglich ist. Sein Hotrenor-Taak wirkt ruhig und souverän.

Die körperlosen Mastibekks werden von Jacobs eindringlich geflüstert, das könnte bei dem einen oder anderen Hörer in eventuellen Nebengeräuschen untergehen. Beim Joggen, Putzen oder im Auto zum Beispiel.

Für den Greik Kroiterfahrn hat Tom Jacobs eine hohe, leicht krächzige und manchmal schmatzende Stimmfarbe anzubieten. Dies, gepaart mit einer eigenen Sprechmelodie, führt wieder dazu, dass auch dieser neue Charakter schnell auszumachen ist, sobald er etwas zu erählen hat.

Je nachdem wie es die Stimmung der Charaktere und die Dramatik der Situation verlangen, variiert Jacobs seine Sprechgeschwindigkeit und steigert dadurch schnell die Spannung. Gehetzt, genervt, aufsässig, kämpferisch, verängstigt oder verwirrt … alle Gefühle werden dem Hörer glaubhaft und authentisch vermittelt.

|Die Effekte – Der Hintergrund|

Jedes Kapitel beginnt mit einer kleinen Melodie oder ein paar Sound-Effekten. Danach folgt bei einigen Kapiteln noch ein Ambient-Teppich als Untermalung für den Hintergrund. Dieser Teppich fällt aber kaum auf, weil er so leise und unscheinbar klingt, als wären es Nebengeräusche.

|Die MP3s|

Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch sämtliche Namen der an der kompletten |Silber Edition| beteiligten Autoren wurden mit in das ID3-Tag der Dateien geschrieben. Dies macht den Eintrag in der Playlist einiger Abspielgeräte so lang, dass nur noch die Autorennamen zu sehen sind und der Titel am Ende abgeschnitten wird.

Diesmal ziert die grafisch aufpolierte Front von Band 695 „Die Unantastbaren“ die ID3-Tags. Das Bild liegt dem Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei und ist auch das Titelmotiv des |Silberbandes 80|.

Der Download ist auch als One-Track-Version erhältlich.

_Mein Fazit:_

Manipulationen von Hilfsvölkern, neue Erstkontakte mit Geschichtsunterricht, Ertruser, die gern Erster Hetran wären und schon wieder ein fieser Cliffhanger. Das sind die Zutaten dieses Teils, der abwechslungsreich unterhält und die Kopfkino-Kamera noch ein wenig weiter aufzieht, sodass das Gesamtbild immer größer wird, das sich dem Hörer bietet.

|MP3-Download mit ca. 370 MB Größe
Spieldauer der Lesung: 4:22 h
Anzahl der Tracks: 53
Sprecher: Tom Jacobs
ISBN-13: 978-3943393170|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
[www.perry-rhodan.net]http://www.perry-rhodan.net

|Hinweis:| Die |Silber Edition 80| wird zusammen mit dem letzten Download-Teil ab dem 20. März 2012 auch komplett auf zwei MP3-CDs im Handel erhältlich sein.

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Jussi Adler-Olsen – Das Alphabethaus

Die Handlung:

Deutschland zur Zeit des Zweiten Weltkriegs: Nach einem Flugzeugabsturz über feindlichem Territorium retten sich die britischen Fliegerpiloten Bryan und James in einen Krankentransport. Um nicht entdeckt zu werden, nehmen sie die Identität von zwei deutschen Soldaten an und gelangen so in ein Lazarett für Geisteskranke. Hier müssen sie ihre Rolle spielen und sind der Willkür und dem Sadismus des Personals hilflos ausgeliefert. Bryan gelingt schließlich die Flucht, doch das Schicksal von James bleibt ungewiss. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Nachdem wir in Deutschland erst das Sonderdezernat Q und seinen leicht verschrobenen Carl Mørck kennenlernen durften, erscheint nun der 1997 erstmalig auf Dänisch veröffentlichte Roman „Alfabethuset“ von Jussi Adler-Olsen auch bei uns. Ganz anderes Setting, ganz andere Zeit. Und man merkt, dass Adler-Olsen sich hier auf einem Terrain bewegt, auf dem er sich auskennt. Als Sohn eines Mannes, der mit psychisch kranken Menschen zu tun hatte, bekam er als Kind eine Menge mit und verarbeitete dies auch in seinem „Alphabethaus“. Gut recherchiert und authentisch beschrieben wirken seine „Heilanstalt“ und die Grausamkeiten, die dort an den Patienten vorgenommen werden.

Leider nicht ganz so spannend, wie man aufgrund des Klappentextes erwarten könnte, gestaltet sich dieser erste von zwei Handlungssträngen, es ist eher eine Erzählung. Die beiden britischen Soldaten, die über kleinere Umwege in eine deutsche Anstalt gelangen, in der an Menschen experimentiert wird, entdecken noch weitere „Simulanten“. Einem der Soldaten gelingt die Flucht und sein schlechtes Gewissen darüber, den Kameraden und Freund zurückgelassen zu haben, bringt ihn gute 30 Jahre später im zweiten Handlungsfaden dazu, sich auf die Suche nach ihm zu machen. Deutschland hat den Zweiten Weltkrieg mittlerweile überstanden und wir befinden uns am Anfang der 1970er. Hier wird es dann auch interessanter, weil sich die Suche als schwieriger und komplizierter gestaltet, als es der Hörer angenommen hat. Und auch das Ende wird sicher nicht jeder so erwarten, wie es sich gestaltet.

Das Hörerlebnis:

Wolfram Koch ist bemüht, die Stimmungen und Gefühle der Charaktere lebendig ins Ohr des Hörers zu transportieren. Leider gelingt ihm das nicht wirklich. Es ist ein ambitioniertes Vorlesen, kein lebendiges Erzählen, kein echtes Hör-Erlebnis. Zu sehr und zu oft wird der Hörer durch seine oftmals gleichmäßige Erzählweise daran erinnert, dass hier jemand im Studio ein Skript abliest. Außerdem baut er in fast jeden Satz zu lange Sprechpausen ein, um die Dramatik künstlich zu steigern oder das gerade Berichtete sacken zu lassen, das dämpft aber recht schnell den Hörspaß wie eine Stotterbremse das entspannte Autofahren. Vielleicht ist das ja auch seinem Theater-Sprachtraining anzulasten.

Der Autor:

Jussi Adler-Olsen (*2. August 1950), geboren in Kopenhagen. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedenen Berufen, u. a. als Redakteur für Magazine und Comics und als Koordinator der dänischen Friedensbewegung. 1997 erschien sein erster Roman »Alfabethuset«. Weitere Kriminalromane folgten, bevor Adler-Olsen 2007 mit »Erbarmen«, das den ersten Fall von Carl Mørck vom Sonderdezernat Q schildert, einen Riesenerfolg hatte. 2008 stürmte er mit dem zweiten Roman über Kommissar Carl Mørck die Bestsellerlisten. Seither gilt er als bestverkaufter dänischer Krimiautor. (Verlagsinfo)

Der Sprecher:

Wolfram Koch hat an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste in Frankfurt studiert. 1995 bis 2000 war er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, seitdem arbeitet er frei unter anderem am Schauspiel Frankfurt, an der Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin. Außerdem tritt er oft in Film und Fernsehen auf. (Verlagsinfo)

Mein Fazit:

Adler-Olsen beschreibt, was er kennt. Seine Jugenderfahrungen in der Psychiatrie seines Vaters hat er hier geschickt eingearbeitet und mit einer interessanten Grundidee gekoppelt. Lässt sich der erste Teil, der während des Zweiten Weltkriegs spielt, noch recht schleppend an, so wird es 1972 in Freiburg interessanter und spannender. Leider hat mich die Sprecherleistung nicht wirklich überzeugen können und somit war mein Kopfkino nicht mit 3D-Technik und auch nicht mit Surround-Sound ausgestattet.

Spieldauer: 8:27 Std.
1 Track
Format: AAX+ mit DRM-Kopierschutz (für das Abspielen wird ein kompatibler Player benötigt)
Download mit 467 MB
Aufnahme: 128 kbit / 44 kHz
Originaltitel: Alfabethuset
Gelesen von Wolfram Koch
www.audible.de

Stephen King – Der Anschlag

Die Handlung:

Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Dass Stephen King aus einer einfachen Prämisse einen über tausend Seiten starken Ziegel fertigen kann, das weiß man nicht erst, seitdem er in seinem letzten Türstopper „Die Arena“ eine Energieglocke über eine Stadt gestülpt hat.

Genauso verhält es sich auch bei dieser Geschichte. Natürlich hätte er seinen Protagonisten auch direkt dahin schicken können, wos für alle interessant ist, damit er das tun kann, was ihm wichtig erscheint. Das wäre dann in ein paar Hör-Minuten getan und es wäre eine schöne Kurzgeschichte entstanden. Aber Stephen King ist der Meister des Zurücklehnens und des Betrachtens jeder Einzelheit und er lässt die Dinge sich gern entwickeln.

Und so hat auch Jake Epping einen Anlauf von fünf Jahren bis zu dem Mordanschlag, den er verhindern will, führt die Treppe doch nach 1958 und nicht ins Jahr 1963, in dem das Kennedy-Attentat stattfand. Und natürlich hätte King seinen Protagonisten Oswald auch 1958 schon aus dem Weg räumen lassen können, aber dann wäre zum einen das Buch 1000 Seiten zu früh zu Ende und die Lesung nach einer halben Stunde gegessen gewesen und zum anderen soll und will Jake herausfinden, ob Oswald wirklich nur der Sündenbock war, für den er sich nach dem Attentat ausgab. Aufgeklärt werden konnte die Sache ja bekanntlich nicht, denn Oswald wurde selbst von Ruby erschossen. Außerdem ist dies kein Roman, der eine alternative Geschichte darüber erzählt, was ohne ein Attentat auf Kennedy mit der Welt passiert wäre, das war auch nicht die Absicht von Stephen King, wenngleich er sich diesem Gedanken dennoch kurz hingibt.

Und so macht Jake bei der ausführlichen Recherche über Oswald eine Entwicklung durch, mit der er nicht gerechnet hätte, in einer Zeit, die für ihn anders verläuft, als er es sich vor seinem Portaldurchgang gedacht hatte. Dass er gerade hier die große Liebe finden würde, das hätte er nicht erwartet … und das macht alles für ihn komplizierter.

Der Hörer kann sich von David Nathan eine Geschichte erzählen lassen, die aufgrund ihrer Länge und geschilderten Ausführlichkeit jeder dem Autor wichtigen Einzelheit, ein echtes Eigenleben im Kopf des Hörers entwickelt und ihn magisch anzieht, um noch ein Stündchen und noch ein Stündchen zu verweilen. Schon vom ersten Erlebnis Jakes an, als er die Treppe ins Jahr 1958 nimmt, fühlt der Hörer die Sonne, riecht den Schwefel und ist völlig in der Zeit gefangen. Jeder Charakter, jede Szene, jede Situation, jeder Geruch, jeder Geschmack und jeder Ort wird so lebendig beschrieben, dass er bunt und authentisch im Kopfkino über die Leinwand flimmert.

David Nathan gehört nicht zu Unrecht zu den beliebtesten Sprechern im deutschsprachigen Raum. Und weil er auch in dieser Produktion wieder ein spannendes Szenario für den Hörer entstehen lässt, ist es umso schöner, dass es sich hier um eine ungekürzte Lesung handelt. Trotz aller Länge lässt die Sprecherleistung nie nach, lässt Nathan den Hörer nie abdriften, behält ihn immer dicht am Geschehen und lässt ihn durch seine Interpretation des Skripts und der verschiedenen Charaktere am Leben der Menschen im Jahr 1958 teilhaben.

Durch Variation in der Sprechgeschwindigkeit und Modulation der Stimme bietet David Nathan immer wieder ein lebendig authentisches Schauspiel hinter dem Mikro. Und den Einsatz hört man, weil er sich richtig ins Zeug.

Wir bekommen es mit bekannten und unbekannten Figuren aus der US-amerikanischen Geschichte zu tun, erfundenen und realen. Und wir erfahren, zu welchem Schluss Stephen King gekommen ist bei der Frage: Hat Oswald nun allein gehandelt oder war er wirklich nur ein Sündenbock? Und, kann Jake ihn aufhalten und wenn ja, was passiert danach? Und was wird dann aus der Bibliothekarin Sadie, der großen Liebe von Jake? Am Ende der (Zeit-)Reise bekommen wir die Antworten. Aber bis dahin sind es satte 32 Stunden mit David Nathan, die dem Hörer viele Tage im Amerika Ende der 1950er bescheren und viele Tage des Hörens Anfang 2012. Und auch das Ende der Geschichte ist absolut gelungen und hinterlässt keinen bitteren Nachgeschmack, sondern ein Lächeln. Stephen King, wie er besser nie war. Er kann es immer noch und das ist toll.

Dass die Filmrechte an dieser Story schon vor dem Verkaufsstart des Buchs verkauft wurden, das wundert kaum jemanden. Stephen King wird den ausführenden Produzenten bei den Dreharbeiten geben, die im Herbst 2012 beginnen sollen.

Die Ausstattung:

Random House Audio folgt dem Trend hin zu ungekürzten Hörbüchern und will den Mitbewerben von der Download-Shop-Fraktion nicht den gesamten Markt überlassen. Das Problem, so viel Story unterzubringen, ist auch keins mehr, dank MP3. So bleibts bei der Produktion bei nur wenigen CDs, die aber wirtschaftlicher gefüllt sind.

Gespart hat der Verlag auch an anderen Stellen. So stecken die vier mit einem roten Münz-Konterfei bedruckten CDs in Einschüben einer Papp-Klappbox, deren Einschübe zwar schick und rot sind, die aber ansonsten keinerlei weitere Informationen enthalten. Die Box steckt in einem Pappschuber, der rundum im gleichen roten Design gestaltet ist. Neben kurzen Infos zu Sprecher und Autor gibts eine im Gegensatz zur Schuberrückseite erweiterte Inhaltsangabe auf der CD-Klappbox zu lesen.

Die MP3s liegen in der Qualität 192 Kbps und 44.1 kHz vor und enthalten in den ID3-Tags den Titel und die Namen des Autors und des Sprechers. Ein Cover gibts hier leider nicht zu sehen, sodass das Display einiger MP3-Player leer bleibt, wenn man dies nicht von Hand ändert. Die Dateinamen bestehen lediglich aus der Tracknummer und gehen von „001“ bis „391“, aufgeteilt auf die vier CDs.

Der Autor:

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, „Carrie“, erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. (Verlagsinfo)

Der Sprecher:

David Nathan, die deutsche Stimme von Christian Bale, Johnny Depp u. a., gehört zu den gefragtesten Hörbuchsprechern Deutschlands. Für Random House Audio hat er zuletzt die Hörbücher zu Guillermo del Toros „Die Saat“ und „Das Blut“ und Ryan David Jahns „Ein Akt der Gewalt“ gesprochen. (Verlagsinfo)

Mein Fazit:

Stephen King hats nicht eilig mit dem Vorankommen seiner Geschichte. Wer sich darauf einlässt, der erlebt eine Zeit, die so lebendig und intensiv beschrieben wird, dass sich selbst Nicht-Amerikaner gern die Stufen hinab und durch das Zeitportal mitnehmen lassen, um herauszufinden ob der Kennedy-Attentäter wirklich allein gehandelt hat oder ob er Teil einer Verschwörung war. Und bei King ist auch oftmals der Weg das Ziel. Dieser hier führt nach 1958 … und Dank David Nathan, der eine wunderbar lebendige Vorstellung vor dem Mikro bietet und ein fesselndes Kopfkino-Abenteuer entstehen lässt, habe ich jede Minute dieser Reise genossen … Hey-ho, Daddy-O.

4 MP3-CDs
Spieldauer: 32:02 Std.
Tracks: 391
Originaltitel: 11/22/63
Gelesen von David Nathan
ISBN: 978-3-8371-1107-1

www.randomhouse.de

Perry Rhodan – Menschheit am Scheideweg (Silber Edition 80, Teil 1 von 4)

Menschheit am Scheideweg:

Teil 1: 351 MB, 4:09 h, 47 Tracks
Teil 2: – erscheint am 14.02.2012 –
Teil 3: – erscheint am 06.03.2012 –
Teil 4: – erscheint am 27.03.2012 –

Die Handlung:

Das Jahr 3460. Die Milchstraße steht unter der Herrschaft des technisch überlegenen Konzils der Sieben. Leticron, der oberste Helfershelfer der Invasoren, erstickt jeden Widerstand mit eiserner Faust. Die wenigen Menschen, die seinen Truppen entkommen konnten, haben sich in den Schutz einer Dunkelwolke geflüchtet. Da keimt unerwartet neue Hoffnung. Kroiterfahrn, der todkranke Angehörige des bislang unbekannten Konzilvolks Greikos, trifft in der Galaxis ein. Er glaubt, eine Insel des Friedens und des Wohlstands vorzufinden, geschaffen von der gütigen, gerechten Hand des Konzils. Wird es den Menschen gelingen, ihm die Augen für die Wahrheit zu öffnen? Erde und Mond treiben währenddessen nach der misslungenen Flucht durch den Hyperraum weiter im »Mahlstrom der Sterne«, einer unendlich weit entfernten Region des Alls. Noch wärmt das Licht hunderter Atomsonnen die Urheimat der Menschen – doch Perry Rhodan weiß, dass er eine neue Sonne für sie finden muss. Rhodans einzige Hoffnung sind die erklärten Feinde der Terraner.
(Verlagsinfo für die komplette Silber Edition 80)

Dieser Teil:

Pyramiden-Raumer des Konzils sind auf Olymp und Ertrus gelandet und die Laren bereiten die dritte Phase ihrer Invasion vor.

Mein Eindruck:

Auf gehts in die letzte Runde in der Auseinandersetzung mit den Laren, denn dies ist die letzte Silber Edition des Zyklus „Das Konzil“. Aber es geht nicht mit der Erde und auch nicht mit Perry Rhodan weiter. Vielmehr geht es in diesem ersten Teil der „Menschheit am Scheideweg“ darum, wie andere Völker der Milchstraße die Invasion der Konzilsvölker und der Laren im Speziellen erleben und damit umgehen.

Auf Olymp wollen die Laren aus einem Okrill eine neue Rasse züchten, die elektronische Fallen wittern und Personen trotz Maskierung erkennen kann. Das könnte auch Anson Argyris zum Verhängnis werden. Der Vario-500 trägt derzeit eine Springer-Maske.

Und auch auf Ertrus ist eine schwarze Pyramide gelandet, in die Mitglieder des Ertrusischen Beifreiungskommitees eindringen wollen. Und genau in dem Moment als sie das tun, endet dieser Teil der Silber Edition mit einem „My God! It’s full of stars!“-Moment, der leichte Ungeduld und ein wenig Ärger schürt. Zumindest bei den Hörern, die einen Handlungsfortschritt vermissen.

Es ist sicherlich interessant zu erfahren, wie es den anderen Völkern der Milchstraße ergeht, dennoch empfand ich es als etwas in die Länge gezogene Ablenkung von Perry und der „verschwundenen“ Erde, deren Schicksal mich wesentlich mehr interessiert. Dass am Ende alle (Wichtigen) überleben werden, ist eh klar … ist ja auch immer so.

Das Hör-Erlebnis:

Auch wenn es nicht um Perry und die Erde geht, versteht Tom Jacobs mit seiner Interpretation der Handlung, den Zuhörer gut zu unterhalten. Seine Überschweren sind lautstark und druckvoll, sein larischer Oberbefehlshaber Kratos-Pyr klingt aufgebracht und herrisch und sein Rebell Roctin-Par klingt sympathisch.

Je nachdem wie es die Stimmung der Charaktere und die Dramatik der Situation verlangt, variiert Jacobs seine Sprechgeschwindigkeit und steigert dadurch schnell die Spannung. Gehetzt, genervt, verängstigt oder unsicher … alle Gefühle werden dem Hörer glaubhaft und authentisch vermittelt.

Die Effekte – Der Hintergrund

Jedes Kapitel beginnt mit einer kleinen Melodie oder ein paar Sound-Effekten. Danach folgt bei einigen Kapiteln noch ein Ambient-Teppich als Untermalung für den Hintergrund. Dieser Teppich fällt aber kaum auf, weil er so leise und unscheinbar klingt, als wären es Nebengeräusche.

Die MP3s

Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch sämtliche Namen der an der kompletten Silber Edition beteiligten Autoren wurden mit in das ID3-Tag der Dateien geschrieben. Dies macht den Eintrag in der Playlist einiger Abspielgeräte so lang, dass nur noch die Autorennamen zu sehen sind und der Titel am Ende abgeschnitten wird.

Diesmal ziert die grafisch aufpolierte Front von Band 675 „Monumente der Macht“ die ID3-Tags. Das Bild liegt dem Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1425 x 1421 bei.

Der Download ist auch als One-Track-Version erhältlich.

Mein Fazit:

Diesmal stehen weder Perry Rhodan noch die versetzte Erde im Mittelpunkt. Vielmehr erfahren wir, wie es den anderen Völkern der Milchstraße ergeht. In diesem Teil geht es um die Planeten Olymp und Ertrus, auf denen die Laren ihre Invasion vorantreiben wollen.

Für die einen ein Lückenfüller, für die anderen ein interessanter Seitenblick über den Terra-Rand hinaus, um auch eine Sicht auf das Schicksal der anderen zu werfen. Vom Sprecher bestmöglich in Szene gesetzt, wirds hier auch gern mal laut.

MP3-Download mit ca. 351 MB Größe
Spieldauer der Lesung: 4:09 h
Anzahl der Tracks: 47
Sprecher: Tom Jacobs
ISBN-13: 978-3943393170
www.einsamedien.de
www.perry-rhodan.net

Hinweis: Die Silber Edition 80 wird zusammen mit dem letzten Download-Teil ab dem 27. März 2012 auch komplett auf zwei MP3-CDs im Handel erhältlich sein.

Die drei ??? – Schwarze Sonne (Folge 151)

Die Handlung:

Bei einem Malkurs lernt Bob den sympathischen und begabten Denzel Hopkins kennen. Der Mann wird plötzlich beschuldigt, ein wertvolles Gemälde gestohlen zu haben. Denzel beteuert, das Bild noch nie gesehen zu haben und unschuldig zu sein. Wie konnte er dann bereits in der Vergangenheit immer wieder ein zentrales Motiv aus diesem Bild malen – die schwarze Sonne? Die drei ??? müssen ihren gesamten detektivischen Spürsinn aufbieten, um diesen Fall zu lösen.
(Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Einen Fall im Kunst-Milieu hatten wir und die drei Detektive ja schon länger nicht mehr zu lösen. Und um Bilder kümmern sich die Jungs dabei offenbar am liebsten. Aber handelt es sich in diesem Fall um einen Kunstraub, Kunstfälschung oder einen schlichten Betrug, den sie im Auftrag der jungen Goldie zu lösen haben? Es scheint und ist alles nicht so einfach zu durchschauen, nicht mal für Justus.

Ständig sind die drei Jungermittler bei ihren Ermittlungen Gefahren ausgesetzt, Feuer und versagende Bremsen am manipulierten Auto bringen sie dabei immer wieder in ernsthafte Bedrängnis. Auch die Verhältnisse der verschiedenen Personen, auf die sie treffen, ist komplexer als erwartet. Schritt für Schritt hangeln sich die Hörer zusammen mit den Detektiven an den sporadisch eingestreuten Hinweisen entlang, um erst gegen Ende den vollen Umfang und die Hintergründe des Falls „Schwarze Sonne“ absehen zu können.

Peter ist hier wieder extrem schissig, Bob zeigt sich von einer eher unbekannten künstlerischen Seite und Justus zeigt, dass er wie immer als Erster und oftmals als Einziger die richtigen Schlüsse aus den ermittelten Erkenntnissen ziehen kann. Da verwundert es nicht, dass selbst Inspektor Cotta nach dem handelt, was Just herausgefunden hat.

Und erst ganz am Ende wird bei Kaffee und Kuchen erklärt, wer denn nun was und warum und wie gemacht oder nicht gemacht hat. Gekrönt wird das Ganze dann von einem mehrteiligen Abschlusslacher.

Das Hörerlebnis:

Soundeffekte und Musik wirken unterstützend und nie aufdringlich oder unnötig streckend. Die Sprecherleistungen sind wie gewohnt souverän und sehr lebendig. Einzig den Greis in der Hafen-Kneipe, den versteht man wirklich super schlecht … nicht mal, wenn man keine störenden Nebengeräusche beim Joggen oder im Auto hat.

Die Sprecher und ihre Rollen:

Erzähler: Thomas Fritsch
Justus Jonas: Oliver Rohrbeck
Peter Shaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Laurence Seinfeld: Wolf Frass
Denzel Hopkins: Tilo Schmitz
Goldie Hopkins: Madeleine Weingarten
Neil Rockwell: Wanja Mues
Inspektor Cotta: Holger Mahlich
Mrs. Summer Hopkins: Regina Lemnitz
Brooks, Galerist: Martin May
Mr. Elroy Follister: Stephan Schwartz
Martha: Hanna Reisch
Dillon: Gregor Reisch
Wayne: Woody Mues
Gefängniswärter: Gosta Liptow
Wirt: Klaus Dittmann
Greis: Jürgen Thormann
Beamter: Monty Arnold
Taxifahrer: Harald Dietl

Technik-Credits:

Based on characters created by Robert Arthur
Erzählt von Marco Sonnleitner
Buch und Effekte: André Minninger
Redaktion und Geräusche: Wanda Osten
Regie und Produktion: Heikedine Körting
Titelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL)
Musik: Christian Hagitte & Simon Bertling (STIL), Morgenstern, Stahlberg
Cover-Illustration: Silvia Christoph
Design: Atelier Schoedsack

Trackliste:

1. Der schwarze Riese
2. Goldie
3. Wertvolles Gemälde
4. Schmetterlingsflügel
5. Menschenkenntnis
6. Schwarze Sonne
7. Pappnasen
8. Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann?
9. Weißer Spuk
10. Sommerblut
11. Blauer Baum
12. Grünes Huhn
13. Gelber Engel
14. Schwarz und weiß
15. Schuss ins Blaue
16. Rot ist die Liebe

Die Ausstattung:

Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Bookletchen enthält eine Doppelseite Werbung für die neue „Die drei ???“-T-Shirt-Kollektion. Dazu kommt noch eine Aufstellung der Sprecher und ihrer Rollen und eine kleine Bildvorschau für die nächste Folge 152, „Skateboardfieber“..

Mein Fazit:

Sport- und Kunstfälle sind gern genommenes Futter für die drei Detektive. Hier gehts eine Stunde lang um Bilder und deren Verbleib. Zum Mitraten ist das allerdings nichts, denn der Hörer kann sich bis zum Schluss auch nicht wirklich einen Reim auf die Geschehnisse machen und ist froh, Justus dabei zu haben, der als Einziger den kompletten Durchblick bewahrt.

Eine Folge, die weder besonders gut noch besonders schlecht aus der Masse heraussticht und es natürlich schwerhat, nach dem wirklich tollen Mehrteiler der Folge 150 „Geisterbucht“. Solide und gute Unterhaltung wird hier aber allemal geboten.

1 Audio-CD
Spieldauer: 1:05 Std.
Tracks: 16
Vom Verlag empfohlen ab 6 Jahren
EAN: 0886979232129
www.natuerlichvoneuropa.de

Jack Slaughter 16 – Asmodianas Todesring

Jack Slaughter:

Folge 1: „Tochter des Lichts“
Folge 2: „Tochter des Lichts 2: Professor Dooms Erwachen“
Folge 3: „Das Tor zur Hölle“
Folge 4: „Virus in Jacksonville“
Folge 5: „Am Ende der Welt“
Folge 6: „Im Land der Vampire“
Folge 7: „Dr. Jekyll und Mrs. Hyde“
Folge 8: „Das Herr der Finsternis“
Folge 9: „Die Wurzel des Bösen“
Folge 10: „Werwolf im Schafspelz“
Folge 11: „Im Haus des Todes“
Folge 12: „Der dämonische Hellseher“
Folge 13: „Der Ponyhof des Grauens“
Folge 14: „Draculas großes Comeback“
Folge 15: „Bedrohung aus dem All“
Folge 16: „Asmodianas Todesring“

Die Handlung:

Jack Slaughters Eltern schweben in höchster Lebensgefahr. Die einzige Möglichkeit sie zu retten, besteht darin, ein Turnier gegen die Wunschgöttin des Höllenfeuers zu gewinnen. Doch Lady Asmodiana ist unbesiegbar. Die Verzweiflung lässt Jack und seine Freunde trotzdem in den Todesring treten. Es kommt zu einem tragischen Zwischenfall, der Jacks Herz brechen lässt. Und er begeht einen fatalen Fehler, der ihn mehr kostet als alles Geld der Welt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Mama und Papa Slaughter sind also beim Spionieren in Russland erwischt und in einen Gulag gesteckt worden, wo sie auf ihre Hinrichtung warten. Dass wir in den letzten Folgen nichts von den beiden gehört haben, ist nicht verwunderlich … Jack hat sie selbst seit seiner Geburt nicht gesehen. Daher konnte ich mich auch nicht entscheiden, ob die Trauer und die Verzweiflung, die Jack am Anfang der Folge ins Mikro tönt, absichtlich übertrieben albern oder einfach nur nicht glaubhaft transportiert wurde. Da aber alle Sprecher hier unglaubwürdig klingen und alles übertrieben slapstickhaft erzählt wird, gehe ich mal davon aus, dass das auch die Absicht der Regie war. Es ist halt eine Comedy, in jeder Gefühlslage.

Und deshalb gehts auch direkt in die Scheidungsauseinandersetzung zwischen Asmodiana und ihrem Noch-Ehemann, dem Teufel persönlich. Was das Ganze jetzt mit Jacks Eltern zu tun hat? Na ja, Asmodiana ist gut drauf und veranstaltet ein Mortal-Kombat-Turnier … wer tut das nicht, wenn er gut drauf ist und bei seiner Scheidung grad ordentlich abgesahnt hat? Und der Gewinner bekommt einen Wunsch erfüllt … das ist also die Gelegenheit für Jack, seine „Eltern, die er nie hatte“ doch noch aus der hoffnungslosen Todeszelle zu bekommen. Die beste Hilfe, die Grandma Abigail dabei für Jackie anbieten kann … sind Schminktipps. Die werden Jack wenig helfen können, falls er auf Professor Doom treffen sollte, der auch am Turnier teilnimmt, um seine Seele wiederzubekommen.

Dass alles dann doch nicht so gradlinig verläuft, wie ichs mir gedacht habe, ist dem Ideenreichtum der Serien-Schöpfer zu verdanken. Die können nicht nur „lustig mit tollen Effekten“, die können auch „kurvenreich zum unerwarteten Ende“.

Das Sound-Highlight der Folge ist das Turnier, bei dem Asmodiana einen Kampf nach dem anderen gewinnt. Und beim Kampf gegen Professor Doom legt sich das Sound-Team beeindruckend ins Zeug.

Das Sprecher-Highlight dieser Folge ist die Gastgeberin des Kampfspektakels, Denise Gorzelanny, die eine herrlich überdrehte Lady Asmodiana gibt. Aber auch die anderen Sprecher folgen dicht auf.

Die Sprecher und ihre Rollen:

Erzähler: Till Hagen
Jean-C. Van Helsing: Thomas Nero Wolff
White Silk: Ulrike Stürzbecher
Jack Slaughter: Simon Jäger
Tony Bishop: David Nathan
Dr. Kim Novak: Arianne Borbach
Hohepriester Chang: Viktor Neumann
Lady Asmodiana: Denise Gorzelanny
Lloyd Skinner: Lutz Mackensy
Grandma Abigail: Gisela Fritsch
Mr. Ming: Fang Yu
Professor Doom: K.Dieter Klebsch
Basil Creeper: Rainer Fritzsche
Flopper: Delphin Mitzi
Bob: Andy Matern

Technik-Credits:

Idee, Konzeption & Story: Lars Peter Lueg
Dialogbücher: Devon Richter & Nikola Frey
Musik, Arrangements, Instrumente: Andy Matern
Weitere Gitarren: Stefan Ellerhorst
Regie, Produktion & Dramaturgie: Lars Peter Lueg
Aufnahmeleitung: Anno Storbeck
Artwork: Alexander Lux, torius
Product Management: dp

Die Ausstattung:

Die in warmen Gelb- und Rottönen bedruckte CD steckt in einem Jewel-Case. Im farblich kontrastierenden Look, mit kalten Grüntönen, kommt das Booklet daher. Hier finden wir die Rollen und ihre Sprecher, die Cover der bislang erschienen Folgen sowie die Technik-Credits. Außerdem wird uns erklärt, was Mr. Ming in den ersten 15 Folgen der Serie tatsächlich gesagt hat.

Mein Fazit:

Eine herrlich überdrehte Asmodiana, ein action-gelandenes Sound-Design und eine Story, die nicht so endet, wie der Hörer es erwartet. Das ist eine gute Stunde verschroben komisches Kopf-Kino mit Jackie Slaughter, das gut zu unterhalten weiß.

Audio-CD
Spieldauer: 64:31 Minuten
Tracks: 15
Empfohlen ab 12 Jahren
UPC: 0602527615899
www.jack-slaughter.de
www.lpl.de
www.myspace.com/jackslaughtertochterdeslichts
www.folgenreich.deh
www.universal-music.de

Professor van Dusen 6 – Die Perlen der Kali

Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen:

Folge 1: „Eine Unze Radium“
Folge 2: „Das sicherste Gefängnis der Welt“
Folge 3: „Mord bei Gaslicht“
Folge 4: „Der Mann, der seinen Kopf verlor“
Folge 5: „Stirb schön mit Shakespeare“
Folge 6: „Die Perlen der Kali“

Die Handlung:

S. S. „Columbia“, auf der Überfahrt von New York nach Southampton. Die Passagiere der ersten Klasse vergnügen sich auf einem Kostümball. Plötzlich wird es dunkel – und als das Licht wieder angeht, vermisst Lady Windermere ihre kostbare Perlenkette. „Sie sind verflucht, die schwarzen Perlen der Todesgöttin Kali!“ erklärt der Maharadscha von Krischnapur. „Aberglauben!“ sagt van Dusen und ermittelt den Täter.
Doch als er diesen ermordet in seiner Kabine entdeckt, wird ihm klar: Der Fall ist viel komplizierter, als er zunächst vermutete … (Verlagsinfo)

Das Hörerlebnis:

Da es sich hier um die Neuauflage einer 1979 erstmalig ausgestrahlten Radio-Produktion handelt, darf man nicht allzu viele Effekte erwarten. Die gibts bei Radiohörspielen eh selten, weil sie in der Regel sehr textlastig sind. „Die Perlen der Kali“ bildet hier keine Ausnahme, aber lässt auch nichts vermissen. Alle Dialoge sind immer lebendig mit Geräuschen unterlegt, die die Szenen passend unterstützen.

Die Überblend- und Hintergrundmusiken passen gut zu der Zeit, in der der Fall spielt und wirken manchmal wie die Tonspur zu einem Stummfilm … einem zum Teil lustigen Stummfilm.

Denn der Erzähler und Chronist von Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen führt mit reichlich ironischem Unterton und vielen humorvollen Seitenhieben durch das klassische Kopfkino-Krimi-Programm. sodass der Hörer abwechselnd über den Fall der gestohlenen Perlen grübelt und grinst … oder beides, je nach Belieben.

Friedrich W. Bauschulte gibt wie immer einen hervorragenden van Dusen, der tödlich beleidigt ist, wenn man ihn mit dem (in seinen Augen) völlig überschätzten Shamlock Holmes vergleicht. Er versucht es sich aber nicht anmerken zu lassen und reagiert, indem er die anderen durch seine Art des Umgangs und des dazugehörigen Umgangstons spüren lässt, dass nur er allein den vollen Durchblick hat … ist ja meist auch so.

Nebenbei erfindet er auch noch eine Stoppuhr, die er aber lieber Van-Dusen-Chronograph nennt. Das ist nicht allein die einzige Wissenschaftlichkeit, die van Dusen seinen Zuhörern in der Folge und vor dem CD-Player erzählt. Er hört sich gern reden und anderen ungern zu … von daher ist es nicht überraschend, dass er hin und wieder ein paar längere Monologe hält … halten muss … weil ihm und seinen Gedankengängen ja eh keiner folgen kann. Und so löst er den Fall, der tatsächlich verschachtelter ist als anfangs gedacht, durch eine Art „Assoziations-Wortspiel“, das er mit den Verdächtigen spielt.

Unter den allesamt sehr lebendig und authentisch klingenden Sprechern sticht neben van Dusen Gerd Duwner als (van Dusen nervender) Schiffsdetektiv Prendergast positiv heraus. Ein Rolle, die mich an die des Sam Hawkins aus den Karl-May-Verfilmungen erinnert.

Insgesamt ist diese Folge ein weiterer Klassiker mit dem brillanten Amateur-Detektiv, der hoffentlich in dieser CD-Neuauflage noch mehr Fans gewinnen kann.

Die Sprecher und ihre Rollen:

Prof. van Dusen: Friedrich W. Bauschulte
Hutchinson Hatch: Klaus Herm
Kapitän Harris: Heinz Giese
Schiffsdetektiv Prendergast: Gerd Duwner
Maharadscha von Krischnapur: Klaus Miedel
Lord Wildermere: Manfred Schuster
Lady Wildermere: Ilse Holtmann
Mr. Doberman: Klaus Jepsen
Mrs. Doberman: Helga Lehner
Steward: Thomas Frey

Technik-Credits:

Produzent & Initiator der CD-Auflage: Sebastian B. Pobot, Highscore Music
Skript: Michael Koser
Regie: Rainer Clute
Aufnahmen: RIAS Berlin
Covergestaltung: Lars Vollbrecht
Illustrationen: Lars Vollbrecht und Gerd Pircher
Product Management: dp

Die Ausstattung:

Die stilvoll und aufwendig bedruckte CD steckt in einem Jewel-Case. Als Bonus enthält die CD als letzten und zehnten Track einen Kommentar zu „Die Perlen der Kali“, in dem ein paar interessante Hintergrundinfos zu dieser Folge mit dem Hörer geteilt werden.

Im Booklet-Faltblatt finden wir die Erinnerungen von Michael Koser an Van-Dusen noch mal schriftlich dargelegt. Dazu gibts noch ein paar Fotos und Hintergrundinfos zu Jacques Futrelle und Michael Koser sowie eine Sprecher-und-ihre-Rollen-Aufstellung. Außerdem sehen wir die Cover der bereits erschienen Folgen sowie von zwei kommenden Episoden und Werbung für den van-Dusen-Comic.

Mein Fazit:

Van Dusen auf hoher See ist wie immer Herr jeder Lage. Wissenschaftlich fundiert, begründend monologisiert und herrlich ironisch vom Erzähler kommentiert, gibts eine weitere Kult-Folge des arrogant-genialen Amateur-Detektivs. Seinen Gedankengängen kann wirklich kaum jemand folgen, aber das ist auch gar nicht die Aufgabe des Hörers. Den Professor zu begleiten, reicht völlig aus, um eine knappe Stunde humorvoll und spannend unterhalten zu werden.

1 Audio-CD
Spieldauer: 59 Minuten (davon 53 Min. Hörspiel)
Tracks: 10
Erstausstrahlung im Radio: RIAS Berlin, 1979
Empfohlen ab 10 Jahren
EAN: 0602527699097
www.universal-music.de
www.folgenreich.de
www.vandusen.de

John Sinclair – Der Mann, der nicht sterben konnte (Folge 71)

Die Handlung:

Russland, 1908: Die Region Tunguska wird von einer gewaltigen Explosion erschüttert. War es ein außerirdischer Meteorit? War es eine unbekannte Waffe? Was auch immer es war, es hatte Auswirkungen auf die Anwohner der Region! Denn heute, über 100 Jahre später, reist einer von ihnen nach London und sinnt auf Rache …
(Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Vor fast genau 30 Jahren erschien die Romanvorlage dieses Grusel-Hörspiels, mit uns der Verlag diesmal erfreut. Und diesmal kommt die Gefahr nicht aus dem Jenseits oder der Hölle, sondern aus dem Weltall. Anders ist auch, dass diesmal Joachim Kerzel nicht als Erzähler mit dabei ist. In dieser Folge führt uns eine Frauenstimme durch Tunguska Anfang des 20. Jahrhunderts. Auch neu ist die veränderte Intro-Musik, die weniger brachial Metal-lastig, sondern eher Stadtfest-rockig ist und auch gut in einem Jugendhörspiel unterkommen könnte. Und über die Musik spricht auch niemand einen Text über den „Sohn des Lichts“.

Dennoch wird dem Hörer ein schneller Zugang zur Folge gewährt, da wir nach einem Mord in Tunguska im Jahr 1908 gleich den deprimierten Geisterjäger John Sinclair treffen, der den „Verlust“ von Jane (siehe/höre dazu den Zweiteiler Folge 69-70) noch nicht ganz verdaut hat. Und in dieser Folge gibt es auch keine Dämonen zu bekämpfen, sondern einen übergeschnappten russischen Geheimagenten, der unsterblich ist und telekinetisch begabt. Eine interessante Mischung, die aus der Gruselserie diesmal eine Art Kalter-Krieg-Krimi macht (was wohl dem Erscheinungsdatum der Romanvorlage zu verdanken ist). Erik Schäffler wandelt dabei mit seiner Darbietung als Psycho-Telekinet geschickt auf dem schmalen Grat zwischen Wahnsinn und … noch mehr Wahnsinn.

Der einzige Grusel im Sinclair-Stil folgt ganz am Ende, als John im Show-down auf Wahnsinnigen trifft … besser … nachdem der Kampf entschieden ist.

Die Sprecher

Irgendwie bin ich mit dieser Folge und den Sprechern nicht warmgeworden. Es lag bestimmt auch ein wenig daran, dass gleich zu Anfang sowohl der bekannte Sprecher, als auch die bekannte Titelmusik anders … seichter … war. Dann kam die „Horror-Oma“, die mit ihrer Darbietung im Kopf des Hörers ein Horror-Szenario von der Intensität einer Senioren-Teeparty entfacht. Hätte sie nicht diesen Titel verliehen bekommen, hätte das auch nicht weiter gestört, aber so …

Alexandra Lange-Behr als Erzählerin klingt mit ihrer dunklen, rauchigen Stimme und ihrer fast immer gleichen Sprechweise perfekt … aber nicht für ein Gruselhörspiel, sondern für einen erotischen Husarenroman oder ein schauriges Kindermärchen der Grimm-Brüder. Und da sie jede Szene passend zum falschen Genre beschreibt, kommt auch wenig Schauerstimmung auf, wenn sie an der Reihe ist … auch nicht, wenn das Skript eigentlich etwas anderes fordert.

In guter Gesellschaft ist sie in dieser Folge von Sven Plate, der den zweiten Bösewicht spielt. Der gibt zwar einen ambitionierten Gaylord Rankin, wirkt aber irgendwie überhaupt nicht unheimlich oder gar so durchtrieben böse wie das, was er von sich gibt. Das mag daran liegen, dass Sven Plate dem Hörspiel-Freund als Jay Lawrence aus der Jugend-Krimi-Serie „Point Whitmark“ bekannt ist. Das ist der Fluch des Santiago Ziesmer, der, egal was er auch spricht, immer für alle nur Spongebob sein wird.

Die Sprecher und ihre Rollen:

Erzählerin – Alexandra Lange-Behr
John Sinclair – Frank Glaubrecht
Suko – Martin May
Lady Sarah Goldwyn – Evelyn Gressmann
Fjodor Rankin – Erik Schäffler
Sir Reginald Earl of Rankin – Claus-Dieter Clausnitzer
Gaylord Rankin – Sven Plate
Wirt – Uli Krohm
Edwina Rankin – Mareso Bischoff-Hanft
Glenda – Ilya Welter
Andrej – Marius Clerén
Spurensicherer – Hand Teuscher
sowie: Stefan Krause, Jürgen Holdorf, Frank Gustavus, Bernd Rumpf und Alesander Rieß

Technik-Credits:

Hörspielskript und Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign, Schnitt und Mischung: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Gitarren im John-Sinclair-Theme: Jan Frederik
Produktion: Marc Sieper (Lübbe Audio)

Die Ausstattung:

Die komplett schwarze CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält eine Liste der bereits veröffentlichten Folgen der „2000er“-Serie und der „Classic“-Serie. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.

Mein Fazit:

Andere Titelmusik, anderer Erzähler, keine Dämonen … in dieser Folge ist alles anders, aber nicht spannend anders. Und auch der unsterbliche und telekinetisch begabte Russe, der als Charakter eigentlich jede Menge Spielraum hätte haben können, wird relativ einfach und schnell von John bezwungen. Nach dem packenden Zweiteiler, der dieser Folge vorausgegangen war, ist dies ein Genresprung in den Kinder- und Jugendbereich, der wenig fesseln kann.

Audio-CD
Spieldauer: 56:20 Min.
Tracks: 10
ISBN-13: 978-3785745502
www.luebbe-audio.de

Perry Rhodan – Spur des Molkex (Silber Edition 79, Teil 4 von 4)

Spur des Molkex:

Teil 1: 363 MB, 4:17 h, 54 Tracks
Teil 2: 315 MB, 3:41 h, 43 Tracks
Teil 3: 372 MB, 4:24 h, 51 Tracks
Teil 4: 350 MB, 4:06 h, 49 Tracks

Die Handlung:

Man schreibt den Mai des Jahres 3460. Die Milchstraße ist von den technisch überlegenen Laren und ihren Helfershelfern, den Überschweren, unterjocht. Die wenigen Menschen, die den Invasoren entkommen konnten, haben sich in den Schutz einer Dunkelwolke geflüchtet. Da verfällt Leticron, der Führer der Überschweren, auf einen teuflischen Plan: Er bringt das Bewusstsein eines Mutanten in seine Gewalt. Es soll ihm den Weg zum letzten Versteck der Menschheit weisen … Erde und Mond sind derweil verschollen. Der Sprung durch den Hyperraum, der die Heimat der Menschheit in die Sicherheit der Dunkelwolke hatte bringen sollen, endete im unendlich weit entfernten Mahlstrom der Sterne. Aber die Zuflucht im Mahlstrom erweist sich bald als brüchig. Seine Herrscher, das Insektenvolk der Ploohns, fassen die Neuankömmlinge als Bedrohung auf – und ihre Königin schickt eine gewaltige Flotte aus, um die Erde und ihren Trabanten in einen Glutball zu verwandeln …
(Verlagsinfo für die komplette Silber Edition 79)

Dieser Teil:

Tatsächlich entdecken Rhodans Mannen die „Spur des Molkex“ und haben nun gegen die böse Ploohn-Königin einen Trumpf in der Hand, der sie umdenken und umlenken lässt …

Mein Eindruck:

Wie erwartet erleben wir im letzten Teil dieser Silber Edition das (mehr oder weniger) große Finale des Kampfes Rhodan gegen Jaymadahr Conzentryn. Nachdem Ras Tschubais Trupp zwar in die Gefangenschaft der Ploohn-Königin gerät, erlangt er dennoch einen entscheidenden Vorteil: Der Schutz der Ploohns ist aus Molkex … auch wenn die den Stoff anders nennen. Und da Rhodan das Molkex bereits aus dem Konflikt mit den Blues bekannt ist und er ein Gegenmittel hat, braucht er schon bald auf keine Forderung der Königin mehr einzugehen und kann mit dem Hörer zusammen dem weiteren Verlauf des Psychoduells mit ihr (mehr oder weniger) entspannt entgegensehen.

Das Hör-Erlebnis:

Recht schnell wird der Hörer mit einem Grinsen daran erinnert, dass Andreas Laurenz Maier die Ploohn-Königin Jaymadahr Conzentryn als Hitler-Version mit rollendem „R“ und herrischem Ton spricht. Passt schon, ist aber dennoch witzig.

Bei der Veragabe von unterscheidbar klingenden Charaktervariationen legt er sich für meinen Geschmack ein wenig zu sehr ins Zeug, sodass die Stimmen der sich Unterhaltenden manchmal fast schon ein wenig grotesk unterschiedlich klingen. Und da beziehe ich den lispelnden Bugs-Bunny-Gucky gar nicht mal mit ein oder den grollenden Zeus.

Ansonsten gelingt es ihm prima, die Spannung der Handlung zu transportieren und den Hörer als Kriegsberichterstatter durch die finale Konfrontation von Perry und den Insektenwesen zu führen.

Die MP3s und das Booklet

Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch sämtliche Namen der an der kompletten Silber Edition beteiligten Autoren wurden mit in das ID3-Tag der Dateien geschrieben. Dies macht den Eintrag in der Playlist einiger Abspielgeräte so lang, dass nur noch die Autorennamen zu sehen sind und der Titel am Ende abgeschnitten wird.

Diesmal ziert die Front von Band 694 „Die Anti-Molkex Bomben“ die ID3-Tags. Das Bild liegt dem Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei.

Der Download ist auch als One-Track-Version erhältlich.

Als Bonus gibt es wie immer als Zugabe zum letzten Teil das Booklet, das auch der CD-Version beiligt, als PDF-Datei. Hier finden wir ein Tracklisting mit den Kapitelnamen, ein Vorwort von Horst Hoffmann, eine Risszeichnung eines Vier-Mann-Zerstörers der Ploohns, eine Zeitleiste und die Cover der in dieser Silber Edition enthaltenen Heftromane Nr. 689, 690, 691, 692, 693 und 694. Außerdem gibts am Ende noch mal die schicke CD-Cover-Version von Band 691 zu sehen.

Mein Fazit:

„Die Spur des Molkex“ führt zu den Ploohns und gibt Perry einen Trumpf in die Hände, mit dem er eine große Chance hat, den Konflikt mit den Insektenwesen zu seinen Gunsten zu entscheiden. Aber ob das alles so klappt, wie er sich das gedacht hat, das ist die Frage, die sich spannend durch diesen letzten Teil der Silber Edition zieht. Und da sich alles wirklich erst ganz am Ende auflöst (der Hörer wird dieses „Wortspiel“ dann auch verstehen), bleiben die Stunden des Hörens kurzweilig, was auch der Sprecherleistung zu verdanken ist.

MP3-Download mit ca. 350 MB Größe
Spieldauer der Lesung: 4:06 h
Anzahl der Tracks: 49
Sprecher: Andreas Laurenz Maier
ISBN-13: 978-3943393163
www.einsamedien.de
www.perry-rhodan.net

Rick Riordan – Die rote Pyramide (Die Kane-Chroniken 1)

Die Kane-Chroniken-Trilogie:

01 „Die rote Pyramide“
02 „Der Feuerthron“
03 „Der Schatten der Schlange“

Die Handlung:

Ein Besuch im Museum? An Heiligabend? Eine bescheuerte Idee, findet Sadie. Sie sieht ihren Vater, den berühmten Ägyptologen Dr. Julius Kane, ja ohnehin nur zweimal im Jahr – und dann muss er sie und ihren Bruder Carter ausgerechnet ins British Museum schleppen. Aber ihr Vater will ihnen gar keine verstaubten Sarkophage zeigen – er plant nicht weniger, als den ägyptischen Gott Osiris zu beschwören. Doch das geht schief, und er wird von einem unheimlichen glutroten Kerl entführt. Um ihn zu befreien, müssen Sadie und Carter es mit der gesamten ägyptischen Götterwelt aufnehmen. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Rick Riordan, der Erfinder von Percy Jackson … kann der auch was anderes als griechische Götter? Er kann! Ägyptische! Und davon gibts gleiche eine ganze Handvoll in dieser Geschichte.

Die Protagonisten sind der 14-jährige Carter und seine 12-jährige Schwester Sadie. Nach dem Tod ihrer Mutter, über dessen Umstände ihr Vater nicht sprechen will, wachsen sie getrennt voneinander auf. Carter reist mit dem Vater um die Welt, während Sadie bei den Großeltern aufwächst. Aus diesem Grund gibts in diesem Roman nicht nur einen Handlungsfortschritt, sondern auch eine Charakterentwicklung zu erleben. Da die beiden sich selten sehen, müssen sie auch erst lernen, als Team zusammenzuarbeiten. Und da beide Nachfahren von zwei Pharaonen sind und durch den Unfall im Museum auch noch Wirte von zwei ägyptischen Göttern werden, macht es die Sache für die beiden noch komplizierter, für den Hörer aber noch viel spannender und vor allem actionreicher. Haben die beiden doch dadurch besondere Fähigkeiten bekommen, die sie im Kampf gegen den bösen Set einsetzen müssen, der ihren Vater entführt hat … der wiederum Wirt des Gottes Osiris geworden ist. Klingt hier vielleicht verwirrend zu lesen, ist es aber nicht, da Riordan die Erlebnisse und die ägyptischen Infos alle nach und nach und nachvollziehbar ablaufen lässt.

Und so geht es in diesem ersten Teil der „Kane-Chroniken“-Trilogie vornehmlich darum, Set zu stoppen, die neuen Kräfte zu beherrschen und sich in dieser für sie völlig neuen veränderten Welt zurechtzufinden. Nebenbei finden die Geschwister auch noch heraus, was wirklich mit ihrer Mutter passiert ist, ob ihr Vater noch zu retten ist und noch so einiges Actiongeladenes mehr. Es gibt viel zu erleben für die Geschwister.

Was die „Percy Jackson“-Romane an Interesse für die griechische Mythologie geweckt haben, das gelingt Rick Riordan hier mit den „Kane-Chroniken“ auf die ägyptische Art. All die Götter und die magischen Fähigkeiten halten nicht nur Carter und seine Schwester Sadie auf Trab, sondern auch das Interesse des Hörers enorm hoch. Und obwohl dies der erste Band einer Serie ist, kann er absolut allein dastehen und endet nicht in einem Haufen unbeantworteter Fragen, sondern mit einem Ausblick darauf, was noch Spannendes vor Carter und Sadie liegt.

Das Hörerlebnis:

Stefan Kaminski macht den Anfang … aus Sicht des 14-jährigen Carter. Anfangs liest er wie ein Märchenonkel, der zu Kleinkindern spricht, was nicht so ganz zur Zielgruppe passt und auch nicht zu einem 14-Jährigen Protagonisten. Als er es aber mit zunehmend größeren Anteilen an wörtlicher Rede und verschiedenen Charakteren zu tun bekommt, dreht er richtig auf. Sowohl die Dynamik zwischen den Jugendlichen als auch die Auseinandersetzung mit dem Vater-entführenden Bösewicht kommt so lebendig und authentisch ins Ohr des Hörers, dass man schnell vergisst, dass hier tatsächlich nur ein einziger Sprecher am Werk ist. Kaminski gibt ein One-Man-Stimmenorchester, das den Hörer schnell und intensiv an die Story fesselt. Besonders kommt dies dem Hörer zugute, wenn im Kopf von Carter auf einmal eine fremde Stimme zu hören ist. Kaminski macht sogar Katzengeräusche, wenn Sadies „Katze“ Muffin zu hören ist und gibt jedem Charakter seine eigene Stimmfarbe.

Nach einer halben Stunde erfährt der Hörer dann auch, warum sich der Verlag dazu entschlossen hat, zwei Sprecher zu verpflichten, denn jetzt wechselt die Erzählperspektive hin zur 12-jährigen Sadie und Lotte Ohm bekommt ihren Einsatz. Leider fällt ihre Leistung gegenüber der Vorlage von Kaminski so stark ab, dass der Hörspaß trotz anhaltender Spannung erheblich abnimmt. Vom bunten und spannenden Kopfkino wird der Hörer jetzt direkt ins sterile Studio katapultiert. Ohm startet auch, als würde sie als Mutter an der Bettkante sitzend ihrem Kleinkind eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, aber leider bleibt sie auch bei diesem Stil. Sie klingt bemüht, aber bleibt steril. Ihr ganzer Vortrag klingt abgelesen, farblos und ohne Leben. Ob sie beschreibenden Text oder wörtliche Rede liest, manchmal ist es bei ihr schwer zu unterscheiden, weil sie die Emotionen der Charaktere selten lebendig vermitteln kann. Selbst wenn ein Satz auf „schrie ich“ endet, gibt es kaum bis keinen Einsatz vor dem Mikro zu hören, Ohm liest das Gebrülle einfach nur runter, als würde sie aus einem Sachbuch vorlesen, was sehr schade ist, denn der Text ist eigentlich wirklich spannend. Wenn sie für den kleinen Marshmallow ihre Stimme verstellt, dann tut das fast in den Ohren weh, weil sie abgebrochen hoch krächzend klingt. Und wenn sie dem obersten Vorlesepriester einen französischen Akzent verpasst, dann verdreht der Hörer die Augen. Meist aber verleiht sie den von ihr gesprochenen Charakteren keine wiedererkennbaren Eigenheiten, sondern liest nüchtern vor, was im Skript steht.

Wenn das Team Carter-Kaminski dann wieder mit dem Erzählen dran ist, geht im Kopf sofort die Surround-Kino-Anlage wieder an und die Kopfkinoleinwand leuchtet. So erlebt der Hörer also zusätzlich zur und abgesehen von der Geschichte eine Sinuskurve beim Hörspaß. Kaminsiki ist überzeugend packend, Ohm liest bemüht, aber nüchtern.

Der Autor:

Rick Riordan (* 5. Juni 1964 in San Antonio, Texas) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der vor allem für seine Romane um den Halbgott Percy Jackson bekannt wurde. Er war auch mit seiner Krimi-Buchreihe „Tres Navarre“ erfolgreich. (Wikipedia)

Die Sprecher:

Stefan Kaminski, geboren 1974, schloss sein Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ab. 1996 begann er seine Laufbahn als Sprecher und Schauspieler. Er betreibt die beliebte Live-Hörspielreihe Kaminski on Air und ist seit 2001 am Deutschen Theater Berlin zu sehen. Für seine Hörbuch- und Hörspielproduktionen wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Ohrkanus 2009. (Verlagsinfo)

Lotte Ohm (* 1975 in Lübbecke) ist eine deutsche Schauspielerin. Ihr Filmdebüt gab sie 2002 mit Meier, das Schwein. In dem Film W wie Viktor der Filmakademie Ludwigsburg spielte Lotte Ohm unter der Regie von Ben von Grafenstein die Hauptrolle. 2006 wirkte Lotte Ohm als Eva in der Serie „Verrückt nach Clara“ mit. Sie spielte außerdem Episodenrollen in den Produktionen „Fürchte Dich nicht“, „Wilde Jungs“, „Tatort“, „Polizeiruf 110“ und „SOKO Wismar“. Seit 2009 arbeitet sie freiberuflich für Theater, Film und Fernsehen. (Wikipedia)

Die Ausstattung:

Die sechs mit warmen Rosttönen und einer Pyramide bedruckten CDs stecken in einer Multibox. Auf den Innenseiten der Box gibts ein Foto des Autors zu sehen und Infos zu ihm und den beiden Sprechern zu lesen. Zusätzlich finden wir hier die Technik-Credits. Auf der Rückseite der Multibox sehen wir dann auch die beiden Sprecher und eine Kurzinfo zum Inhalt der Geschichte.

Mein Fazit:

Ägyptische Mythologie, verpackt in ein Jugendabenteuer unserer Zeit. Zwei Geschwister, die sich zusammenraufen müssen und mit „Götterpower“ als Team gegen einen ägyptischen Gott kämpfen. Das weckt Interesse am alten Ägypten und unterhält spannend.

Die Idee, einen weiblichen und einen männlichen Sprecher zu verpflichten ging nicht auf. Während Stefan Kaminski lebendig, authentisch und facettenreich den Hörer an die Story fesseln kann, gelingt dies Lotte Ohm leider überhaupt nicht. Zu abgelesen klingen ihre Sprecheinsätze. Obwohl sie sich hörbar Mühe gibt, springt der Funke bei ihr nicht über.

6 Audio-CDs
Spieldauer: 8:01 Std.
Tracks: 132
Originaltitel: The Red Pyramid (The Kane-Chronicles 1)
Gelesen von Stefan Kaminksi und Lotte Ohm
Vom Verlag empfohlen ab 11 Jahren
ISBN: 978-3-86742-115-7
www.silberfisch-hoerbuch.de

Point Whitmark: Die einäugigen Puppen (Folge 34)

Die Handlung:

Während eines Besuchs auf dem „Jahrmarkt des großen Feuerballs“ kommt es zu einer sonderbaren Begebenheit. Jay, Tom und Derek müssen mitansehen, wie Martin Dupré, der Sohn ihrer Französischlehrerin, verschleppt wird.

Darüber hinaus entdecken sie in der Werkstatt des Stanislav Lodz die schaurigen Nachbildungen lebender Kinder. Die weiteren Ungeheuerlichkeiten, die der unheimliche Puppenmacher dort verbirgt, verschlagen den Jungen den Atem. Als schließlich die Dämmerung hereinbricht … erfüllt sich der Fluch der einäugigen Puppen.
(Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Der Beginn auf dem „Jahrmarkt des großen Feuerballs“, auf dem diese Folge spielt, ist ein wenig hektisch und das ständige Baby-Gequengel und -Gebrüll im Hintergrund tut nicht wirklich etwas zur Beruhigung bei, sondern wird recht schnell zum Running-Nerv-Gag der Folge. Frida Bänsch hat hierfür einen eigenen Eintrag in der Sprecher-Liste bekommen und stammt nicht aus den Archiven des Verlags. Mich persönlich haben die „Baby-Effekte“ recht schnell extrem genervt.

Dass Martin Dupré zwischendurch verschwindet, fällt dem Hörer dabei gar nicht wirklich auf … den Jungs vom Sender, der heißt wie die Stadt, schon. Und dass es in dieser Folge eigentlich um ein Geheimnis geht, das mit Portrait-Puppen lebender Kinder zu tun hat, wird so schnell erwähnt, dass es für manchen Hörer, der es sich noch nicht richtig bequem gemacht hat, fast zu fix geht.

Generell ist dies eine sehr hektische Folge, bei der man rasch den Überblick verlieren kann, wenn man nebenbei noch Auto fahren muss oder kuschlig im Bett grad mal eben an anderes denkt. Der Handlungsfaden mit dem Baby war nicht wirklich zwingend notwendig, sorgt aber für den eigentlichen Spaß der Folge und die gesamte Hintergrundgeschichte mit den Puppen fühlte sich irgendwie sehr konstruiert an. Die Ermittlungen verlaufen chaotisch und ständig brüllt die gute Frida im Hintergrund.

Und wer am Ende nicht mitbekommen hat, wie der Fall mit dem vermissten Martin und den Puppenaugen denn nun eigentlich aufgeklärt wurde, der kann sich die Folge ja noch mal in Ruhe anhören und geistig das Baby ausblenden.

Positiv fallen in dieser Folge allerdings die Sprüche der Jungs auf. Von denen gibts ja immer mal ein paar, aber diesmal sinds einige mehr geworden. Nicht zuletzt, weil einer der Jungs die komplette Folge lang mit Baby Becky beschäftigt ist.

Die Aussprache des Namens „Martin Duprés“ ist inkonsequent diskussionswürdig, sowohl von den Handelnden als auch vom Sprecher. Der Nachname wird von den Akteuren französisch ausgesprochen, den Vornamen aber sprechen alle im Wechsel deutsch oder auch mal englisch aus. Ansonsten machen alle Sprecher und Sprecherinnen einen prima Job, auch die Effektschmiede sorgt für eine sehr lebendig klingende Jahrmarkt-Folge und die gute Frida Bänsch wird sich in ein paar Jahren auch mal wissentlich über ihren ersten Einsatz als Hörspielsprecherin freuen können.

Die Sprecher und ihre Rollen:

Erzähler: Jürg Löw
Jay Lawrence: Sven Plate
Tom Cole: Kim Hasper
Derek Ashby: Gerrit Schmidt-Foss
Comtesse de Malivert: Liane Rudolph
Gavinot: Olaf Baden
Julie de Malivert: Carlotta
Monsieur Clement: Oliver Beerhenke
Martin Dupré: Kevin Semrau
Stanislav Lodz: Thomas Petruo
Victoria Thornton: Sonja Spuhl
Alan Williams: Christian Zeiger
Becky Thornton: Frida Bänsch
Madame Bonifah: Frau Rentsch
Mr Jacobi: Ulrich Voß
Peachy-Lynn: Kathrin Janke
Mrs Dupré: Ghadha al-Akel

Technik-Credits:

Regie, Idee & Konzeption: Volker Sassenberg
Drehbuch: Andreas Gloge & Volker Sassenberg
Musik: Matthias Günthert und Volker Sassenberg, Markus Segschneider und Manuel Rösler
Tontechnik und Schnitt: Volker Sassenberg & Marc Sander
Illustration & Cover Design: Ingo Masjoshusmann
Verlegt durch ROBIL BOR Music
Aufgenommen und gemischt unter Finians Regenbogen
Produziert von Volker Sassenberg

Die Ausstattung:

Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet enthält eine Bildergalerie der bislang erschienen Folgen, inklusive der kommenden Folge „Verirrt im Spinnenwald“. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.

Mein Fazit:

Eine hektische Folge mit Baby-Gebrüll, bei der man höllisch aufpassen muss, damit man nicht verwirrt zurückbleibt. Wer aufmerksam und unabgelenkt zuhört, der erlebt hier aber auch ein Menge witzige Wortspiele der Jungs.

1 Audio-CD
Spieldauer: 62 Minuten
Tracks: 10
EAN: 88697969502
Vom Verlag empfohlen ab 6 Jahren
www.point-whitmark.de

Perry Rhodan – Spur des Molkex (Silber Edition 79, Teil 3 von 4)

_|Spur des Molkex|:_

Teil 1: 363 MB, 4:17 h, 54 Tracks
Teil 2: 315 MB, 3:41 h, 43 Tracks
Teil 3: _372 MB, 4:24 h, 51 Tracks_
Teil 4: – erscheint am 03.01.2012 –

_Die Handlung:_

Man schreibt den Mai des Jahres 3460. Die Milchstraße ist von den technisch überlegenen Laren und ihren Helfershelfern, den Überschweren, unterjocht. Die wenigen Menschen, die den Invasoren entkommen konnten, haben sich in den Schutz einer Dunkelwolke geflüchtet. Da verfällt Leticron, der Führer der Überschweren, auf einen teuflischen Plan: Er bringt das Bewusstsein eines Mutanten in seine Gewalt. Es soll ihm den Weg zum letzten Versteck der Menschheit weisen … Erde und Mond sind derweil verschollen. Der Sprung durch den Hyperraum, der die Heimat der Menschheit in die Sicherheit der Dunkelwolke hatte bringen sollen, endete im unendlich weit entfernten Mahlstrom der Sterne. Aber die Zuflucht im Mahlstrom erweist sich bald als brüchig. Seine Herrscher, das Insektenvolk der Ploohns, fassen die Neuankömmlinge als Bedrohung auf – und ihre Königin schickt eine gewaltige Flotte aus, um die Erde und ihren Trabanten in einen Glutball zu verwandeln …
(Verlagsinfo für die komplette |Silber Edition 79|)

|Dieser Teil|:

Nachdem Gucky und sein Team etwas von dem raumschiffüberspannenden Netz erbeuten konnten, greifen auch schon die Ploohns unter der Führung ihrer Königin Jaymadahr Conzentryn an. Und die Schlacht scheint für Perry Rhodan nicht gut auszugehen, denn sie ist taktisch versiert und mit ihren Raumern in der Überzahl …

_Mein Eindruck:_

Auch diesmal wird nicht gekleckert. In diesem Teil steht die Raumschlacht gegen die Ploohns im Mittelpunkt. Erst aber gibts noch eine Moralpredigt vom Autor dieses |Silber Editons|-Häppchens, während Gucky und sein Team noch auf dem Planeten der „Kängurus“ sind.

Dann aber gehen die Autoren wieder in die Tausende, wenn die Ploohn-Königin Jaymadahr Conzentryn mit 30.000 Schiffen aufbricht, um sich Perry Rhodan und seine 20.000 Raumer vorzunehmen. Die hier entstehende Raumschlacht ist ein Leckerbissen für Military-Science-Fiction-Liebhaber, auch und gerade weil die Schlacht immer im Wechsel aus der Sicht der Königin und der von Perry Rhodan aus geschildert wird. Rhodan erkennt einen mindestens ebenbürtigen Gegner, den er lieber auf seiner Seite wüsste, als gegen ihn antreten zu müssen. Die insektoide Königin selbst gibt sich arrogant … weil sies ist und auch sein kann.

Dann hatte der Autor wohl ein Einsehen mit Perry und lässt einen riesigen Haufen seiner Raumer transitieren … ungewollt, per Zufall, weil sie zu dicht an einen Schlund geraten sind, von dem sie nicht wussten, dass es ihn gibt. Die Schiffe landen genau da, wo die Ploohns herkamen. Und schon wendet sich das Blatt und es wird wieder spannend, statt aussichtslos, denn die Ploohns scheinen einen Planeten des Systems ganz besonders beschützen zu wollen und den wollen sich die Terraner einmal besonders anschauen.

Und nachdem Tschubai mit seinem Team gelandet ist, entdeckt er … am Ende des dritten Teils der |Silber Edition| … die titelgebende Spur des Molkex … und das Team wird gefangen genommen. Just in dem Moment ist auch schon wieder Schluss mit diesem Teil der |Silber Edition|. In drei Wochen wird es dann wohl das finale Aufeinandertreffen mit der Ploohn-Königin geben.

_Das Hör-Erlebnis:_

Andreas Laurenz Maier gibt sich Mühe, jedem Charakter wiedererkennbare Eigenarten zu geben. Witzig hört sich das bei dem extrem verschnupften Greenor Varsk an, vom lispelnden Bugs-Bunny-Gucky ganz abgesehen. Ras Tschubai klingt unnatürlich, irgendwie wie eine Kreuzung aus Helmut Kohl und Wolfgang Pampels Synchronarbeit an Harrison Ford … aber er bestellt keinen Saumagen oder knallt mit der Peitsche. Interessanterweise spricht Maier den Halbcyno Dalaimoc Rorvic manchmal mit exakt der gleichen Stimmvariation, was ab und zu verwirrt, wenn sich die beiden unterhalten.

Rhodans Hauptgegnerin, die aggressive Ploohn-Königin Jaymadahr Conzentryn, klingt stellenweise wie eine originale Hitler-Persiflage (besonders beim Wort „Terraner“), das tun die Ploohns eigentlich immer, wenn sie zu Wort kommen. Aber diese Art der Interpretation passt zum aggressiven Auftreten der großen Insektenwesen.

Ansonsten hält Maier den Hörer gute 4,5 Stunden bei Laune und vermittelt alle Gefühlszustände, die Hektik, Dramatik und die kriegerischen Auseinandersetzungen prima und lebendig.

|Die Effekte – Der Hintergrund|

Jedes Kapitel beginnt mit einer kleinen Melodie oder ein paar Sound-Effekten. Danach folgt bei einigen Kapiteln noch ein Ambient-Teppich als Untermalung für den Hintergrund. Dieser Teppich fällt aber kaum auf, weil er so leise und unscheinbar klingt, als wären es Nebengeräusche.

|Die MP3s|

Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch sämtliche Namen der an der kompletten |Silber Edition| beteiligten Autoren wurden mit in das ID3-Tag der Dateien geschrieben. Dies macht den Eintrag in der Playlist einiger Abspielgeräte so lang, dass nur noch die Autorennamen zu sehen sind und der Titel am Ende abgeschnitten wird.

Diesmal ziert die grafisch aufpolierte Front von Band 693 „In den Höhlen der Ploohns“ die ID3-Tags. Das Bild liegt dem Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei.

Der Download ist auch als One-Track-Version erhältlich.

_Mein Fazit:_

Dieser Teil steht ganz im Zeichen einer großen Raumschlacht mit unglaublich vielen Schiffen, gegen einen mehr als ebenbürtigen Gegner (oder besser: eine Gegnerin). Military-SciFi-Fans werden ganz besonders Spaß haben an diesem Teil der |Silber Edition 79|.

|MP3-Download mit ca. 372 MB Größe
Spieldauer der Lesung: 4:24 h
Anzahl der Tracks: 51
Sprecher: Andreas Laurenz Maier
ISBN-13: 978-3943393163|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
[www.perry-rhodan.net]http://www.perry-rhodan.net

|Hinweis:| Die |Silber Edition 79| wird zusammen mit dem letzten Download-Teil ab dem 03. Januar 2012 auch komplett auf zwei MP3-CDs im Handel erhältlich sein.

Moira Young – Die Entführung (Dustlands 1)

Dustlands:

Band 1: „Die Entführung“
Band 2: „Der Herzstein“
Band 3: „Der Blutmond“

Die Handlung:

Die 18-jährige Saba lebt sehr abgeschieden mit ihrem Vater, ihrem Zwillingsbruder Lugh und ihrer kleinen Schwester Emmi am Silverlake – bis eines Tages vier bewaffnete Reiter ihren Bruder entführen. Saba schwört, Lugh zu finden und zu befreien. Auf ihrem abenteuerlichen Weg lernt sie die Welt jenseits des Silverlake kennen: Ein Land, in dem es keine Zivilisation mehr gibt, keine Bücher mehr, keine normalen Verkehrsmittel. Es wird von einem durchgedrehten König beherrscht, der die Bevölkerung mit einer Droge und mit seinen Soldaten, den Tonton, in Schach hält. In Hopetown muss Saba in der Arena kämpfen, aber sie trifft dort auch auf einen Mann, der sie liebt, und findet Freunde, die ihr bei ihrer Suche helfen. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Dystopien sind spätestens seit den „Hunger Games“ auch im Jugendbuchsektor ein beliebtes Thema, das sich erfolgreich bearbeiten und verkaufen lässt. Und auch „Blood Red Road“, wie das Buch im Original heißt, ist bereits lange vor dem Erscheinen von Ridley Scotts Produktionsfirma eingekauft worden und soll 2014 in die Kinos kommen. Und auch wenn „Die Entführung“ in Deutschland nicht als Jugendbuch beworben wird, so ist es eins, das aber natürlich auch von Jugendbuch-Fans jeglichen Alters gelesen werden kann.

Was ist es also, das die Leser (und Hörer) so an diesen düsteren Zukunftsvisionen reizt? Vielleicht, dass sie die Menschlichkeit und Unmenschlichkeit ihrer Charaktere besser zeigen, weil nichts Glänzendes von ihnen ablenken kann. Meist gehts ums nackte Überleben und da wird der wahre Charakter der Figuren offengelegt.

Auch die Prämisse dieser Geschichte ist recht simpel: Die Protagonistin ist ein 18-jähriges Mädchen (Saba), das sich aufmacht, um ihren entführten Zwillingsbruder (Lugh) zu finden und zu befreien. Das wars schon. Der Rest ist eine emotionale Abenteuerreise, Action und ein Love-Interest namens Jack, der in derartigen Storys nie fehlen darf. Erzählt wird alles aus Sicht von Saba, die nachvollziehbarerweise nicht in dem Slang spricht, in dem der originale Roman geschrieben ist. Dennoch sind auch in der deutschen Übersetzung viele „e“ am Ende von Verben abgeschnitten worden, wenn Saba erzählt, um in die gleiche sprachliche Richtung zu gehen: ich „tret“, „stampf“, „renn“. Allerdings nervte mich das irgendwann.

Und je mehr man hört, desto besser kann man sich die Geschichte auf der großen Leinwand vorstellen. Die Entführung am Anfang, die brutalen Käfig-Kämpfe, die Saba zum „Todesengel“ machen, das ganze Dystopie-Setting der Welt und die harte aber herzliche Beziehung zwischen Saba und ihrer kleinen Schwester Emmi, die mit ihren neun Jahren schon sehr taff sein muss, um über die Runden zu kommen. Ganz abgesehen von Jack, von dem sich Saba nicht von ihrem Vorhaben ablenken lässt, der aber irgendwo gut zu ihr passt und für einen guten Schuss an Zwischenmenschlichkeit sorgt.

Die Spannung steigt allmählich an, je weiter Saba in die Unwirtlichkeit vordringt, je näher sie ihrem Ziel kommt, je mehr sie erlebt … erleben muss … und je mehr sie darüber erfährt, warum ausgerechnet ihr Bruder entführt wurde und was der irre König damit zu tun hat, der alles und alle unter seiner Kontrolle zu haben scheint.

Obwohl dies der erste Teil einer Reihe ist, kann „Die Entführung“ durchaus als eigenständiger Titel durchgehen. Dennoch werden sich viele nach dem Hören schon auf die nächsten Abenteuer von Saba freuen, die eine wirklich prima Heldin ist … zielstrebig und hart, wenn sie es sein muss, aber auch mit Gefühlen, Macken und Fehlern, was sie sympathisch macht und nicht zum Übermenschen.

Mein Hörerlebnis:

Noch bevor der Hörer sich in die Dystopie seiner Wahl stürzt, fällt ihm die ungewöhnlich hohe Anzahl an Tracks auf den CDs auf. Zwischen 19 und 28 Zwischenstopps bieten die Silberlinge. Das findet sogar im Bookletchen Erwähnung, weil es extrem hörerfreundlich ist und einen Wiedereinstieg in die Geschichte vereinfacht.

Wenn Laura Maire dann ansetzt, um aus Sicht von Saba ihre Lebensumstände und die Beziehungen zu ihren Eltern und vor allem zu ihren Geschwistern zu schildern, dann ist der Hörer direkt gefangen in ihrer Welt. Maire schafft es schnell, den Hörer davon zu überzeugen, dass hier ein 18-jähriges Mädchen ihre Erlebnisse schildert und nicht eine Sprecherin in einem Studio ein Manuskript vorliest. Und wenn sie die Entführung ihres Bruders mit vollem Einsatz vor dem Mikro schildert … brüllt … dann hat sie auch den letzten skeptischen Hörer in ihren Bann gezogen.

Jeder Charakter bekommt von ihr eine sprachliche Eigenart, einen besonderen Unterton, der ihn von den anderen unterscheidet. Laura Maire bietet durch ihren emotionalen Einsatz ein dystopisches Kopfkino, das so voller Leben ist, dass man es nicht nur sieht, sondern auch riecht und schmeckt. Jedes Gefühl, jede Konfrontation, jede Stimmung wird von ihr perfekt ins Ohr des Hörers gebracht. Ob Mann oder Frau, ob Kind oder Heranwachsender, ob gut oder böse, alle wirken authentisch und lebendig.

Die Ausstattung:

Die silbernen und mit einem „Dustlands“-Schriftzug bedrucken CDs stecken in einem Klapp-Jewel-Case. In einem Booklet-Faltblatt finden wir ein großes Bild der Autorin und Infos zu ihr und der Sprecherin. Zusätzlich gibts noch die Laufzeitangaben der enthaltenen CDs und die Technik-Credits. Auf der Rückseite des Jewel-Case sehen wir dann auch ein Bild der Sprecherin und eine Kurzinfo zur Geschichte.

Die Autorin und die Sprecherin

Moira Young hat als Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin gearbeitet, aber ihre erste Liebe gehörte immer schon den Büchern und dem Schreiben. Die gebürtige Kanadierin lebt heute zusammen mit ihrem Ehemann in Großbritannien. „Dustlands – Die Entführung“ ist ihr erster Roman. (Korrigierte Verlagsinfo)

Laura Maire absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt und wurde bekannt durch ihre Hauptrolle in der Fernsehserie „Verdammt verliebt“. 2011 erhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin. (Verlagsinfo)

Mein Fazit:

Eine Jugend-Dystopie, die nicht auf der Genre-Welle mitschwimmt, sondern allein dastehen kann. Eine Heldin, die sympathisch und natürlich ist und auch knallhart sein kann, wenn sie ihre Ziele verfolgt. Abenteuer mit einem Schuss Jugendromanze und Fantasy in einem düsteren Umfeld … ein spannender Mix, der ein interessantes Kopf-Kino bietet.

Mit Laura Maire als Sprecherin hat der Verlag eine perfekte Wahl getroffen, denn sie zieht den Hörer mit ihrer überragend lebendigen und extrem emotionalen Darbietung vor dem Mikro schnell in die Story und lässt ihn erst nach über sieben Stunden wieder aufgewühlt in seine eigene, hoffentlich heilere, Welt zurück.

Gekürzte Lesung auf 6 Audio-CDs
Spieldauer: 7:13 Std.
Tracks: 137
Originaltitel: Blood Red Road (Dustlands 1)
Gelesen von Laura Maire
Aus dem Englischen von Alice Jakubeit
ISBN: 978-3-86717-829-7
www.randomhouse.de/hoerverlag

Anthony Horowitz – Sherlock Holmes – Das Geheimnis des weißen Bandes

Die Handlung:

Kurz vor seinem Tod schreibt Dr. Watson einen Fall seines berühmten Freundes Sherlock Holmes auf, über den er bislang geschwiegen hat – zu schockierend waren die Geschehnisse, zu weitreichend die Verschwörung und zu mächtig die darin verwickelten Familien.

Der wohlhabende Kunstsammler und Galerist Edward Carstairs fühlt sich von einem mysteriösen Mann mit Schiebermütze verfolgt. Er erkennt in ihm den Anführer und einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Und so wendet er sich hilfesuchend an Sherlock Holmes. Kurz darauf wird der Amerikaner erstochen und ein Straßenjunge, der den Mord beobachtet hat, brutal ermordet. Holmes hat nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk des Jungen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Man mag es aufgrund der Vielzahl an Sherlock-Holmes-Geschichten, die es nach dem Tod seines Erfinders schon gegeben hat, nicht glauben, aber dies ist tatsächlich das erste Holmes-Abenteuer, das von offizieller Seite als Canon abgesegnet wurde. Da Holmes hier bereits verstorben ist und sich der gute Watson bald zu ihm gesellen wird, kann es aber auch gut sein, dass dieses Abenteuer zugleich die letzte offizielle Fortsetzung sein könnte, die „gefunden“ wurde.

Und wenn der Hörer sich von Horowitz‘ Holmes ins viktorianische England entführen lässt, dann merkt er schnell, warum der Autor das Gütesiegel des Doyle-Clans bekommen hat. In erster Linie schreibt er, wie Conan Doyle seinen Holmes geschrieben hat und erst dann fügt er seinen eigenen Stil hinzu. So bekommen wir hier noch mehr Action und Drama geboten, als man es sonst von Holmes-Abenteuern gewohnt ist, auch ist das gesamte Feeling düsterer.

Da Horowitz das offizielle Vertrauen hat, lässt er auch gern ein paar allzu bekannte Namen wie Professor Moriarty, Mrs Wiggins und Holmes‘ Bruder Mycroft für einen Gastauftritt auftauchen, ob sie nun mit der Handlung etwas zu tun haben oder nicht, und lässt für den Hardcore-Fan immer mal ein paar Bezüge zu Doyles Holmes-Fällen hören. Da Watson diesen vorliegenden Fall für 100 Jahre unter Verschluss halten wollte, weil er zu gewaltig war und Holmes gerade ein Jahr tot ist … müsste er rein rechnerisch 1910 verstorben sein (denn 2011 erschien die Romanvorlage dieses Hörbuchs). Dann allerdings hätte er „Seine Abschiedsvorstellung“ 1914 nicht geben können, denn in diesem Jahr spielt diese Story und auch der Hinweis am Anfang mit den „Zeiten des Krieges“ würde nicht passen, was Watson ins Jahr 1914+ versetzt hätte. Canon also ok … Recherche … diskussionswürdig. Es sei denn, die 100 Jahre wären nicht eingehalten worden und das gesellschaftserschütternde Manuskript wäre schon früher an die Öffentlichkeit gelangt.

Es geht los, wie viele Fälle von Sherlock Holmes starten. Es kommt ein Klient und erzählt aufgebracht seine Geschichte, die oftmals viel komplizierter aufgelöst wird, als man es vermuten könnte. Hier fängt alles mit einem Kunstraub in Amerika an, dessen Aus- und Nachwirkungen sich bis nach England ziehen und dessen Fall mit zunehmender Ermittlungsarbeit immer seltsamer wird. Irgendwann fällt der Begriff „House of Silk“ (der keine deutsche Übersetzung erfahren hat), wobei es sich um eine Geheimgesellschaft handeln könnte und plötzlich steht der drogensüchtige Holmes selbst im Mittelpunkt der Ermittlungen … was nicht zuletzt der Verdienst des „House of Silk“ sein dürfte. Und dadurch gibts dann zwangsweise auch ein Watson-Solo, in dem der Erzähler der Geschichte selbst ermitteln muss.

Der Spannungsbogen beim „Geheimnis des weißen Bandes“ nimmt sich anfangs Zeit, um sich nach oben zu biegen. So wird dem Hörer aber auch Zeit gegeben, sich in dem Setting wohlzufühlen, bevor er anfängt, über den Fall nachzugrübeln. Mit jedem Kapitel aber wird es spannender und aufregender. Dramatik und Verbrechen halten Holmes und Watson im Griff und den Hörer bei der Stange, der irgendwann nicht mehr abschalten möchte, weil es keine Durchhänger in der Handlung gibt.

Auch das Ende und die große Auflösung hätte Doyle wohl selbst nicht so geschrieben … aber … Doyle hat diese Geschichte ja auch nicht geschrieben und so hat Horowitz am Ende doch noch seinen eigenen Holmes geschaffen … mit offizieller Absegnung.

Und es wäre keine Sherlock-Holmes-Geschichte, wenn mit der großen Auflösung nicht bis ganz zum Schluss gewartet werden würde. Auch wenn der aufmerksame Hörer sich das eine oder andere schon zusammengereimt hat, so gibts im Laufe der Geschichte dennoch Drehungen und Wendungen, die zu überraschen wissen.

Das Hörerlebnis:

Johannes Steck gibt einen tollen Watson. Vom ersten Augenblick an nimmt er den Hörer gefangen und bringt die Trauer des Holmes-Freundes perfekt ins Ohr. Und wenn er dann anfängt, vom eigentlichen Fall zu berichten, dann blüht er hörbar auf und der Hörer freut sich lächelnd auf das, was die beiden damals erlebt haben.

Steck schafft es allein durch die Veränderung der Sprechgeschwindigkeit, leichter Modulation der Stimme und manches Mal durch Lautstärkeveränderungen, die Charaktere für den Hörer unterscheidbar zu machen und in Sekundenbruchteilen sofort Dramatik und Spannung aufzubauen. Holmes klingt immer so, als wäre er Herr der Lage, was zweifellos auch immer der Wahrheit entspricht und Watson ist immer ein wenig hektisch und aufgeregt.

Steck braucht seine Stimme nicht albern zu verstellen, auch wenn er Frauen spricht, um die Stimmung, das Erlebte und die Gefühle der einzelnen Personen nachfühlbar zu transportieren. Johannes Steck weiß mit seiner Stimme umzugehen und sie zielsicher einzusetzen. Hier ist ein Profi am Werk, der seine Hörer die Romanvorlage authentisch erleben und die Spannung mitfühlen lässt.

Die Aussprache des Namens des allseits bekannten, beliebten und von Holmes nicht für voll genommenen Inspector Lestrades hingegen, gefällt mir gar nicht. Allgemein wird er nicht „Le-strait“, sondern „Le-strard“ ausgesprochen, was den Reim „Lestrade vom Yard“ ermöglicht, zumal Lestrade französische Wurzeln haben soll. Dieser Aussprache schließt sich auch die 60-teilige Hörspielserie SHERLOCK HOLMES an.

Der Autor:

Anthony Horowitz, geboren 1956 in Stanmore / Middlesex in England, arbeitete bereits für Theater, Film und Fernsehen, als er in England mit den „Diamond-Detektiven“ seinen Durchbruch als Romanautor erlebt. Seit der Erfindung von „Alex Rider“ ist er zum Kultautor avanciert. (Verlagsinfo)

Der Sprecher:

Johannes Steck, 1966 in Würzburg geboren, absolvierte eine Ausbildung an der Schauspielschule Wien. Nach Engagements an staatlichen Theatern folgten zahlreiche Auftritte im TV wie zum Beispiel eine Hauptrolle in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“. Als Sprecher und Produzent von Hörbüchern hat Johannes Steck sich deutschlandweit einen Namen gemacht. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von München. (Verlagsinfo)

Die Ausstattung:

Die zwei schwarz bedruckten und die zwei weiß bedruckten CDs bieten den gleichen geschwungenen und stilvoll weißen Schriftzug des Titels wie das Jewel-Case, in dem sie stecken. Das Booklet bietet nicht nur die Spielzeitangaben der einzelnen CDs, sondern auch eine Aufstellung darüber, welche Tracks zu welchem Kapitel gehören. Damit die Hörer nicht den Überblick über die vielen Charaktere verlieren, finden wir auf zwei weiteren Seiten eine Aufstellung der Personen und was sie so treiben. Dann gibts noch Fotos des Autors und des Sprechers zu sehen, nebst Infos zu ihnen, die Technik-Credits und Eigenwerbung zu weiteren Produktionen des Verlags. Auf der Rückseite der Box finden wir noch mal ein Foto des Sprechers und Infos zur Geschichte.

Mein Fazit:

„Einmal Sherlock Holmes mit alles, bitte!“ … Horowitz lässt das bekannte Gespann Holmes & Watson von einer Wendung zur nächsten hetzen. Holmes-Hardcorefans werden hier und da chronologische Ungereimten in Verbindung zu Doyles Fällen finden, wer nur ein wenig Sherlock-Holmes-Vorwissen hat oder ihn nur in Form von Downey Jr. aus dem Kino kennt, auch für den ist diese Story interessant, abwechslungsreich und spannend.

Alles lebendig, spannend und fesselnd vorgertragen von einem Sprecher, der weiß, wie man einen Hörer in die Story hineinzieht. Ich würde mich freuen, wenn Horowitz noch einmal nachlegen und das Werk dann wieder von Johannes Steck gelesen würde.

4 Audio-CDs
Spieldauer: 5:09 Std.
Tracks: 67
Originaltitel: The House of Silk
Gelesen von Johannes Steck
ISBN: 978-3-8337-2868-6
www.jumboverlag.de

John Sinclair – Die Hexeninsel (Folge 70)

_Die Handlung:_

Jack The Ripper hat gesiegt. Jane Collins scheint für immer verloren zu sein. Während Oberinspektor John Sinclair alles in seiner Macht stehende versucht, um Jane zu befreien, wartet bereits die nächste, tödliche Falle auf den Geisterjäger: Wikka, die Herrin aller Hexen, greift an! Es entbrennt ein Kampf, der völlig aussichtslos für das Sinclair-Team scheint. Ein Kampf, der Johns Leben für immer verändern wird. (Verlagsinfo)

_Mein Eindruck:_

Jack the Ripper treibt weiter sein Unwesen, nachdem ihn John in Folge 69 noch nicht stoppen konnte. Dies ist die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 217, der erstmalig im Jahr 1982 erschien.

Jane konnte von John gefangengenommen werden, ist aber immer noch besessen und hat leider auch ihr Kind verloren. Ob und wie sie vom Ripper zu befreien ist, darüber rätseln John Sinclair und seine Getreuen. Und während sie noch grübeln, wird Jane auf einmal von der Oberhexe Wikka entführt, die Jane aufnehmen will, weil sie durch ihre Besessenheit zur Hexe geworden ist. John erfährt ihren Aufenthaltsort und macht sich auf, sie zu retten.

Dieser zweite Teil der Geschichte um Janes Besessenheit und ihre Transformation zur Hexe, denn das wird sie ab jetzt erstmal bleiben, ist abwechslungsreicher als der Erste. Und er geht dem Hörer nicht mehr ganz so unter die Haut, weil er die von den Effektmachern benutzen Gruselsteigerer schon kennt … dennoch … Hut ab, sowohl die Stimmenverzerrung bei Jane als auch die Geräusche, die zur Untermalung der Szenen verwendet werden, erzeugen wieder ein tolles Horror-Kopfkino, das hier eher ein Psycho-Beziehungsdrama ist. Denn wir erleben in dieser Folge das Ende der Beziehung zwischen Jane und John … nichts wird wieder so werden, wie es einmal zwischen ihnen war … und Jane scheint tatsächlich für immer eine Hexe zu bleiben und auch die Seiten gewechselt zu haben.

Warum der Ripper aber auf einmal in den Hintergrund getreten ist und Jane aufgehört hat zu morden, das erschließt sich mir nicht. Sie ist zwar jetzt eine Hexe, aber immer noch vom Ripper besessen, der zwar auch immer noch böse ist, aber irgendwie nicht mehr die Oberhand über Janes Geist zu haben scheint. Und woher Wikka das Ganze wusste … ich weiß es nicht.

Auf jeden Fall ist dies eine eher traurige Folge, in der Johns stärkste Waffe sein Kreuz ist. Hier wird gezeigt, dass John seine Beziehung zu Jane sehr wichtig ist … war … und er auch nur ein Mensch ist.

Leider kauft man Frank Glaubrecht die Verzweiflung und Traurigkeit am Anfang der Folge überhaupt nicht ab, das klingt zu gekünstelt und nicht echt. Auch Martin May als Suko bringt diese Gefühle nicht glaubhaft ins Ohr des Hörers. Franziska Pigulla hingegen gibt die Wahnsinnige sehr überzeugend und hat hörbar Spaß an ihrer Rolle … endlich muss sie nicht mehr die treue und liebe Jane spielen, sondern kann sich richtig austoben. Man darf auf die nächsten Abenteuer mit ihr als neue Gegnerin gespannt sein. Susanna Bonasewicz als Kara, Johns Verbündete, klingt komplett abgelesen. Vor dem geistigen Auge des Hörers steht eine Frau im Studio, die vor John und uns einen Monolog hält. Das ist wenig packend.

|Die Sprecher und ihre Rollen:|

Erzähler – Joachim Kerzel
John Sinclair – Frank Glaubrecht
Suko – Martin May
Sir James Powell – Karlheinz Tafe
Jane Collins – Franziska Pigulla
Doc Brenner – Dietmar Wunder
Wikka – Sandra Schwittau
Kara – Susanna Bonasewicz
Peter – Markus Pfeiffer
Hexe – Marion von Stengel
Chuck – Oliver Kalkofe
Grayson – Wolfgang Bahre
Ripper – Jörg Hengstler
sowie Ralf Caspers, Anja Rybiczka, Bereneice Weichert, Tanja Geke und Gerrit Schmidt-Foss

|Technik-Credits:|

Produktion: Alex Stelkens (WortArt), Marc Sieper (Lübbe Audio)
Realisation: Ila Schnier von Wittich
Originalmusik: Christian Hagitte & Simon Bertling (Stil), Florian Göbels
Buch, Schnitt und Regie: Oliver Döring

|Die Ausstattung:|

Die komplett schwarze CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Folgen. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits. Außerdem gibt es noch eine Widmung für Horst Döring, die ich als Nachruf deute.

_Mein Fazit:_

Nicht immer wird alles gut im Horror-Metier und das soll auch so sein. John Sinclair verliert nicht nur eine Verbündete, sondern auch seine Verlobte an die dunklen Mächte. Was als Psycho-Schocker im ersten Teil begann, endet hier in einem eher traurigen Beziehungsdrama, das Johns Leben komplett auf den Kopf stellt und für ihn alles verändert.

|Audio-CD
Spieldauer: 45:56 Min.
Tracks: 10
ISBN-13: 978-3-7857-4494-9|
[www.luebbe-audio.de]http://www.luebbe-audio.de

_|Geisterjäger John Sinclair| auf |Buchwurm.info|:_
[„Der Anfang“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1818 (Die Nacht des Hexers: SE01)
[„Der Pfähler“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2019 (SE02)
[„John Sinclair – Die Comedy“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3564
[„Im Nachtclub der Vampire“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2078 (Folge 1)
[„Die Totenkopf-Insel“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2048 (Folge 2)
[„Achterbahn ins Jenseits“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2155 (Folge 3)
[„Damona, Dienerin des Satans“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2460 (Folge 4)
[„Der Mörder mit dem Januskopf“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2471 (Folge 5)
[„Schach mit dem Dämon“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2534 (Folge 6)
[„Die Eisvampire“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2108 (Folge 33)
[„Mr. Mondos Monster“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2154 (Folge 34, Teil 1)
[„Königin der Wölfe“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2953 (Folge 35, Teil 2)
[„Der Todesnebel“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2858 (Folge 36)
[„Dr. Tods Horror-Insel“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4000 (Folge 37)
[„Im Land des Vampirs“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4021 (Folge 38)
[„Schreie in der Horror-Gruft“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4435 (Folge 39)
[„Mein Todesurteil“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4455 (Folge 40)
[„Die Schöne aus dem Totenreich“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4516 (Folge 41)
[„Blutiger Halloween“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4478 (Folge 42)
[„Ich flog in die Todeswolke“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5008 (Folge 43)
[„Das Elixier des Teufels“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5092 (Folge 44)
[„Die Teufelsuhr“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5187 (Folge 45)
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