Alle Beiträge von Uwe Webel

Fünf Freunde und das magische Spinnennetz (Folge 105)

Die Handlung:

Weil Onkel Quentin ein spannendes Forschungsprojekt verfolgt, verwandelt er das ganze Felsenhaus in ein Labor. Kaum sind die Fünf Freunde dort angekommen, geraten sie unter Verdacht. Ein Versuchsobjekt wurde schwer beschädigt, und sie müssen in Mrs. Whittakers Pension Quartier beziehen. In nächtlichen Ermittlungen verfolgen sie die Spur der wahren Täter und entdecken ein gefährliches Geheimnis, das sie gerade noch rechtzeitig aufklären können. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Auch wenn im Klappentext nichts davon zu lesen ist, machen die Hörer und vor allem die Fünf Freunde gleich zu Anfang Bekanntschaft mit einem Spinnennetz. Aber, ob das wirklich magisch ist? Na ja … einen Fußball kann es aufhalten, das schaffen normale Spinnennetze nicht. Also … eine neue Erfindung von Onkel Quentin, der einen Laden für Fußballtornetze eröffnen will? Und … was will er mit all den Spinnen, die auf einmal im ganzen Haus herumkrabbeln? Diese Folge scheint nichts für Arachnophobiker zu sein.

Entschärft wird die Stimmung durch nackte Fakten: Der Biss einer Vogelspinne ist nicht giftig und Julian weiß natürlich auch, wie viele verschiedene Spinnenarten es in Europa gibt und dass keine davon wirklich gefährlich ist. Aber, dass er meint, eine der drei wirklich gefährlichen Spinnenarten ausgerechnet hier entdeckt zu haben, das gruselt schon … die Freunde und den Fan. Nur, wie kommt die hierher?

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TKKG – Die schlafende Chinesin (Folge 186)

Die Handlung:

Die Millionenstadt ist in Aufruhr: Eine Skulptur von unschätzbarem Wert wurde still und heimlich aus dem Kunstmuseum gestohlen! Wie konnte es im Museum zu so einer fatalen Sicherheitspanne kommen? Fernsehen, Radio und Zeitungen stürzen sich wie die Geier auf den peinlichen Skandal. Tim, Karl, Klößchen und Gaby sind sich fast sicher, den Dieb zufällig bei seiner Flucht beobachtet zu haben – und schalten sich ein. Was hat der Dieb mit der Skulptur vor? Was hat die adelige Frau von Dünkelsheim mit dem Kunstdiebstahl zu tun? Und warum wurde im Museum kein Alarm ausgelöst? TKKG nehmen die Spur auf – sie führt in den düsteren Moorsteiner Wald … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Ein Einbruch in einem Museum? So was kennt man aus allen Jugenddetektivhörspielserien … mehrfach. Und eigentlich reißt diese Thematik keine CDs aus dem Verkaufsständer der Händler. Hat da ein Nachtwächter gepennt? Wars etwa eine … jetzt kommts … schlafende Chinesin?

Nein, so einfach und plump ist dieser neue Fall für TKKG zum Glück für den Hörer nicht. Im Gegenteil, er ist sogar unerwartet spannend und bietet die eine oder andere Fährte, die es zu verfolgen lohnt. Dabei tauchen hier und da immer wieder mal Verdächtige auf, die man mal genauer untersuchen sollte. Dazu gehört auch Klößchens „DAS IST NICHT MEINE“ Tante, die ihren „Willi-Willi“ wie ein kleines Kind behandelt, aber auch nicht ganz ohne zu sein scheint. Hat sie die schlafende Chinesin geklaut?

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Perry Rhodan – Der Zeitlose (Silber Edition 88)

Die Handlung:

Nach seiner langen Odyssee mit dem Fernraumschiff SOL ist Perry Rhodan in die Milchstraße zurückgekehrt. Sein einziges Ziel ist es, die Laren und ihre Helfer endlich zu vertreiben. Dafür setzt er alles aufs Spiel, auch seine Freundschaft zu Atlan. Denn der Arkonide weigert sich, ihn zu unterstützen. Atlan befürchtet einen Krieg, in dem die Menschheit nur verlieren kann. Alaska Saedelaere, der Mann mit der Maske, hat in der Zwischenzeit die SOL verlassen und durch einen Zeitbrunnen die Erde erreicht. Doch Terra, an einen unbekannten Ort versetzt, ist nahezu entvölkert. Einige wenige Menschen kämpfen um ihr Überleben. Da erscheinen Fremde auf der Erde … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Die Lage in der Milchstraße spitzt sich zu und auch zwischen Perry Rhodan und Atlan ist nicht alles eitel Sonnenschein. Atlan versucht immer noch auf diplomatische Art und Weise zu agieren, während Perry die Holzhammer-Methode bevorzugt. Von der ist die Gegenseite in Form des Laren Hotrenor-Taak so gar nicht begeistert und stellt eine ziemlich dicke Konsequenz in Aussicht, falls Perry sich durchsetzen sollte. Alles wie im echten Leben halt, man kennt das … allen kann mans nie recht machen.

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Perry Rhodan NEO – Gestrandet in der Nacht / Kurtisane des Imperiums (Folgen 53+54)

NEO 53: „Gestrandet in der Nacht“

Mai 2037: Nachdem er auf dem Mond die menschenähnlichen Arkoniden getroffen hat, will Perry Rhodan das große Arkon-Imperium mit eigenen Augen sehen. Zu diesem Sternenreich zählen Tausende von Planeten, viele von ihnen im Kugelsternhaufen Thantur-Lok, der Zigtausende von Lichtjahren von der Milchstraße entfernt ist. Der Weg dorthin führt durch die sternenlose Leere: Die Raumschiffe »springen« durch den fünfdimensionalen Hyperraum und überwinden so in zahlreichen Etappen die riesige Entfernung. Dabei reisen sie im Tross, denn nur gemeinsam können ihre Besatzungen den Gefahren trotzen, die in der unendlichen Nacht lauern. An Bord eines Raumschiffes sind Perry Rhodan und seine Gefährten, darunter der geheimnisvolle Arkonide Atlan. Für viele der Reisenden kommt es in der ewigen Finsternis zu einer tödlichen Begegnung … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Schon vor sieben (!) NEO-Geschichten standen wir „Am Rand des Abgrunds“ … und wir haben es immer noch nicht geschafft, den Sprung zu machen. Langsam fängts an, etwas zu nerven … woran liegts denn diesmal? Aus esoterisch religiösen Gründen steht die Flotte noch immer rum. Aberglaube und betende Lotsen … das war nicht meins. Das war mir zu abgehoben. Zwei Schiffe sind zu viel im Konvoi, das ist schlechtes Juju ,,, na ja, wenn sie meinen. Dazu gibts dann noch seltsame Vorkommnisse der Arten AKTE X, DIE MARS-CHRONIKEN, DUNE und wo auch immer der Sci-Fi-Fan das alles sonst schon mal gehört hat. Das Ganze wird dann auch noch mit einem Geschlechterkonflikt gemischt, der für mich auch nicht dazu gepasst hat. Wenn man sich aber auf die Mystery-Story einlassen kann, dann kann ich mir schon vorstellen, dass man hier interessant unterhalten wird.

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Perry Rhodan – Atlans Rückkehr (Silber Edition 124)

Die Handlung:

Vor langer Zeit verschwand Atlan im Bereich jenseits der Materiequellen. Seitdem fehlt von ihm jedes Lebenszeichen. Aber der Arkonide ist nicht tot. Seit 200 Jahren lenkt er im Auftrag kosmischer Mächte ein expandierendes Sternenreich: das Herzogtum von Krandhor. Doch als er in die Milchstraße heimkehren möchte, bricht eine Rebellion aus. Atlan muss eingreifen – er stellt sich seinem mächtigen Gegner …

Auch die SOL, das Generationenschiff der Menschheit, stand lange Zeit im Dienst des Herzogtums. Nun geht sie mit neuer Besatzung auf die weite Reise voller Gefahren. Dabei kommt es zu einer unheimlichen Begegnung auf einem kosmischen Asteroiden, die Atlans Weltbild verändern wird … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Den Inhalt von zehn Heften finden wir hier in überarbeiteter und geraffter Form vor. Atlan ist wieder da! Diesmal war er zwar keine 10.000 Jahre auf der Erde unter Wasser gestrandet, aber immerhin 200 Jahre in kosmischer Mission unterwegs, das ist ja auch nicht grad wenig. Was hat er denn da so alles gemacht?

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Die drei !!! – Panik im Freizeitpark (Folge 29)

Die Handlung:

Aus der erholsamen Fahrradtour der drei Freundinnen Kim, Franzi und Marie am Ostermontag wird plötzlich ein aufregender Fall für die drei !!!. Die weißen Kaninchen, die ihnen zulaufen, gehören nämlich dem Zauberer Mago, der in seinem Wohnwagen überfallen wurde. Die Detektivinnen versuchen den Grund für den Überfall herauszufinden. Ihre Untersuchungen führen sie in den fast fertigen Freizeitpark „Sugarland“, wo Magos Zaubershow als eine der Hauptattraktionen angekündigt wird. Und zwischen Karussell, Achterbahn und Süßigkeiten finden sie hier auch die entscheidende Spur, um die gefährlichen Kriminellen hinter Schloss und Riegel zu bringen. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Ok, dass Weihnachten jedes Jahr immer sehr plötzlich und extrem unerwartet kommt, das wusste ich … aber Ostern? Wobei … einen Winter hatten wir ja bislang noch nicht, da passen Ostern und ein Freizeitpark mit dem leckeren Namen „Sugarland“ ganz gut ins Bild. Dass die drei Mädchen aber von dem Park kaum bis gar nichts wissen, das wunderte mich schon. Sind sie doch die perfekte Zielgruppe für so ein Unternehmen.

Der etwas sehr konstruierte Einstieg in den neuen Fall mit den Osterhäschen … na ja … der ist irgendwie mit dem Hammer erfunden. Aber, er stellt die Verbindung zum Ort der Verbrechen her und mehr soll er ja auch nicht.

Mehr könnte sich für Franzi und Felipe ergeben, denn natürlich darf auch ein Love Interest in dieser Folge nicht fehlen. Diesmal erwischsts die sportlichste der drei Detektiv-Clubberinnen und zusammen mit ihrer neuen Flamme gehts direkt in eine brenzliche Situation, die schlimm ausgehen könnte.

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Die drei ??? Kids – Der Fluch der Indianer (Folge 37)

Die Handlung:

Die Bewohner von Rocky Beach sind geschockt: Ein fremder Indianer prophezeit ihnen großes Unglück. Doch was hat der merkwürdige Fluch zu bedeuten? Welches Rätsel steckt hinter dem Erscheinen des Mannes? Ein verzwickter Fall für die drei ??? Kids. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Nachdem wir in der vorletzten Folge schon im Wilden Westen waren, gibts diesmal schon wieder Western-Atmosphäre. Gehen den Autoren die Ideen aus? Das mutet an, denn schon die letzte Folge erinnerte stark an die Vorletzte. Sind wir jetzt bei „eins zum Preis für drei“?

Zum Glück nicht, denn diesmal scheint es um „Bauernfängerei“ zu gehen … also das Ausnutzen der Gutgläubigkeit anderer. Und für so einen Fall wurden Ängste erfunden. Versicherungsunternehmen verdienen damit auch ihr Geld. In Rocky Beach ist die Lage wohl aber nicht so durchsichtig, wie es anfangs scheint. Das ist prima und hält die Spannung hoch.

Und so fragt sich der Hörer, was denn wohl so besonders an Peters neuer Jacke ist. Verflucht cooles Teil, oder? Cool ist übrigens auch, wenn Jungs nähen können … handwerkliches Geschick hat noch nie geschadet und hilft auch in diesem Fall den Jungdetektiven weiter und sorgt am Ende sogar für den Abschlusslacher.

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Die drei ??? – … und die brennende Stadt (Folge 166)

Die Handlung:

Ex-Kommissar Reynolds stattet den drei Detektiven einen Besuch ab. Es geht um das rätselhafte Testament seines Bruders, das Justus, Peter und Bob für ihren alten Freund entschlüsseln sollen. Ehe sie sichs versehen, stecken die drei ??? mitten in einem brandheißen Fall, der ihren vollen Einsatz verlangt. Denn das Erbe ruft düstere Gestalten auf den Plan – und die schrecken vor nichts zurück … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Für diesen neuen Fall der drei Jungdetektive hat sich der Autor von der Realität inspirieren lassen und so das Setting in die Stadt Centralia verlegt. Das ist auch im echten Leben eine „brennende Stadt“, in der das Leben auch in den nächsten 100 bis 200 Jahre noch schwer bis unmöglich sein wird. Auch hier ist nicht geklärt, wer das Feuer angezündet hat, nur, dass es brennt und noch lange brutzeln wird. Zwingend notwendig ist dieser Ort für die Geschichte allerdings nicht, macht nur mehr her als eine nicht brennende Stadt … und das Cover mit seinen warmen Farben, sieht ja auch ganz schick aus.

Dass Kommissar Reynolds mal wieder einen Gastauftritt hat, das freut die Fans der ersten Stunden sicher gewaltig und dass er direkt zum Auftraggeber wird, umso mehr. Dazu gibts mal wieder eines der beliebten Worträtsel, das … ganz ohne Spoiler … Justus natürlich am Ende wieder knackt, auch wenns um Elfen geht.

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John Sinclair – In den Krallen der roten Vampire (Folge 89)

Die Handlung:

Der Höhlenforscher Professor Sauter und sein Assistent Jonas Erding finden in der Schwäbischen Alb eine unnatürlich große Fledermaus mit rotem Fell. Zusammen mit ihrem deutschen Freund vom BKA, Will Mallmann, nehmen John Sinclair und Suko die Ermittlungen auf – ohne zu ahnen, dass ihre Erzfeinde Lady X und Vampiro-del-mar ihnen bereits einen Schritt voraus sind: Sie sind kurz davor, die Macht über die Armee der roten Vampire zu gewinnen und damit die Herrschaft über die Welt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 223 gemacht, der erstmalig am 11. Oktober 1982 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Auf der Alb da gibts koa Sünd, aber Fledermäuse gibts da, rote sogar und die könnten beim Hörer nach dem Genuss dieses Hörspiels für namenspassende Träume sorgen. Denn auch wenn die Prämisse „Sinclair kämpft gegen den Kaiser der Vampire“ nicht so packend klingt, umgesetzt ist die Story von der Soundschmiede gewohnt opulent und sehr ohrgefällig.

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Morgenstern – Todeszone Sinai (Folge 2)

Die Handlung:

Ein junger Arzt verschwindet in Ägypten. Privatdetektiv Chris Morgenstern reist nach Kairo und kommt einem international agierenden Kartell auf die Spur. Es macht Geschäfte mit der kostbarsten Ware der Welt: menschliche Organe. Auf dem Sinai gerät Morgenstern in einen Strudel grotesker Gewalt. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Mit Spannung wartete ich auf diese zweite Folge der neuen Lesungs-Serie MORGENSTERN. In erster Linie aber nicht wegen der angekündigten Handlung, sondern weil ich erleben wollte, ob der Verlag die Startfehler, die beim ersten Teil das Hörvergnügen so sehr geschmälert hatten, nachgebessert hat.

Er hat! Es gibt wesentlich mehr Geräusche zu hören, sodass bei dieser Folge die Bezeichnung „inszenierte Lesung“ auch wirklich zutrifft. Deutlich bemüht, für jede Szene ein paar passende Effekte unter die Lesung zu mischen, kann der Klang diesmal wesentlich besser überzeugen.

Aufgrund dieser nett gemachten Geräuschkulisse klingt auch der Sprecher nicht mehr ganz so monoton und ablesend wie noch in der ersten MORGENSTERN-Episode. Wenn er jetzt noch anfangen würde, vor dem Mikro zu schauspielern und das Skript so vortragen würde, als hätte er das Gelesene tatsächlich erlebt, dann wärs für den Hörer ein noch spannenderes Hörerlebnis.

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Mark Brandis: Metropolis-Konvoi (Folge 27)

Die Handlung:

2135: Der Staub des zerstörten Asteroiden Ikarus überzieht die Erde mit einem Grauschleier, und die Ernten sind klein oder bleiben ganz aus. Die Menschen in Metropolis, angewiesen auf Nahrungsmittellieferungen der Union, hungern seit Wochen. Verzweifelte Versuche, der Not Herr zu werden, sind gescheitert. In dieser Situation führt Louise Demnitz Mark Brandis in das Sondergefängnis der Millionenstadt, auf der Suche nach dem wahren Kern eines Mythos aus dem Bürgerkrieg … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Fans der Reihe wissen es seit Oktober letzten Jahres … für die Erde siehts nicht gut aus. Zwar sind wir einer Katastrophe entkommen, aber die Nächste steht schon an … und sie hat unmittelbar mit den Nachwirkungen der letzten Folge und dessen titelgebenden Asteroiden IKARUS zu tun.

Das Vorwissen nützt uns allerdings nicht viel, wenn wir gleich zu Anfang etwas verwirrt werden und mit einem Toten sprechen, der nicht weiß, dass er gestorben ist. Klingt wirr? Dann fragt mal den Mann selbst! Na ja … wenigstens scheint Mark Brandis zu wissen, was er zu tun hat und wir müssen uns keine Gedanken mehr machen.

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Perry Rhodan NEO – Lotsen der Sterne / Eine Handvoll Ewigkeit (Folgen 51+52)

NEO 51: Lotsen der Sterne“

Mai 2037: Perry Rhodan rückt, nachdem er auf dem Mond die menschenähnlichen Arkoniden getroffen hat, dem großen Arkon-Imperium immer näher. Zu diesem Sternenreich zählen Tausende von Planeten, viele von ihnen in einem Kugelsternhaufen, der Zigtausende von Lichtjahren von der Milchstraße entfernt ist. Das Imperium steht unter der Herrschaft eines Regenten, der die Erde vernichten möchte. Nur wenn Rhodan und seine Freunde ins Zentrum der Macht vorstoßen, können sie etwas gegen den Regenten unternehmen. Dann aber wird ausgerechnet Rhodans wichtigster Begleiter entführt: der arkonidische Wissenschaftler Crest, der den Menschen bei ihrem Weg zu den Sternen hilft. Crest ist nun auf sich allein gestellt – der alte Mann riskiert eine gefahrvolle Flucht … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wer hätte gedacht, dass der Arkonide Crest mal eine ganze NEO-Lesung für sich allein bekommt? Na ja … er ist ja schließlich auch entführt worden … von den drei Stooges: Liszog, Golath und Zerft. Das Gehirn, der Schläger und der Techniker … fehlt eigentlich nur noch ein Heiler und sie könnten als Rollenspielgruppe reisen. So reisen die Unither aber mir ihrem Gefangenen zusammen nach Ufgar, wo der Autor sich nicht lumpen lässt und ein Planetenabenteuer für Crest spendiert.

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Point Whitmark: Der glühende Mönch (Folge 38)

Die Handlung:

Ein Spezialauftrag von Vater Callahan führt Jay, Tom und Derek in eine der dunkelsten Schluchten der White Mountains. Kesslers Ravine war einst Schauplatz entsetzlicher Beschwörungrituale. Über einhundert Jahre später dringen die Vorboten der Hölle erneut an die Oberfläche. Die ahnungslose Mädchenfreizeit, die am Fuße des alten Klosters die Zelte aufgeschlagen hat, schwebt in allerhöchster Gefahr! Können die Jungen rechtzeitig den verschwundenen Mönch finden, der die Zeichen des Bösen als Einziger zu deuten vermag? Als der rote Blutmond die Nacht erhellt, öffnen sich die Tore des Krematoriums. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Eine Woche vor Halloween erscheint das dazu bestens passende Jugend-Grusel-Abenteuer der drei Jungs vom Sender, der heißt wie die Stadt. Diesmal begleiten wir die armen Mitgliedermädchen des katholischen Bibelkreises von Point Whitmark auf ihrem Freizeitausflug … allein das ist schon Grusel und Horror genug. Aber die Fußballmädels sind zum Glück nicht so verblendet wie die Reiseleiterin und so könnte es doch noch ganz interessant werden. Erleben wir hier vielleicht einen Teenie-Slasher oder eine große Party beim „Burning Man“?

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Gabriel Burns – Livrare opt (Folge 40)

Die Handlung:

Der lang ersehnte erste Soundtrack zur Kult-Hörspielserie erscheint als Jubiläums-Veröffentlichung Folge 40. In den letzten zehn Jahren haben Komponist Matthias Günthert und Volker Sassenberg in enger Zusammenarbeit eine riesige Sammlung an großartigen Themen und Orchestermusiken für den „Gabriel Burns“-Kosmos erschaffen. Bis heute umfasst diese weit mehr als zweihundert Kompositionen. Eine erste, besondere Auslese daraus findet sich nun auf „Livrare opt“. Ausgestattet mit luxuriösem Kreuz-Digipak und aufwendig gestaltet von Künstler Ingo Masjoshusmann, ist diese liebevolle Sonderedition ein Muss für jeden „Gabriel Burns“-Fan … und alle anderen. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

GABRIEL BURNS feiert sich selbst. Nach zehn Jahren fiel den Produzenten nun auf, dass sie so viele Hintergrund- und Überblendemusiken im digitalen Schrank hatten, dass sie daraus direkt eine komplette Folge machen könnten. Für meinen Geschmack ein wenig sehr spät und dann hätten sie aber auch mindestens eine Doppel-CD unter die Fans werfen können, denn Material haben sie ja laut Klappentext mehr als genug.

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Gabriel Burns – Der Ruf des Leviathans (Folge 39)

Die Handlung:

Die Welt – wie der Mensch sie begreift – wird gefomt durch seine Wahrnehmung.
Doch was … oder wer … formt die Wahrnehmung?
Die Baumwurzeln erbebten … und gaben den Blick in den Abgrund frei, wo die toten Nonnen im schwarzen Habit einen Kreis bildeten … und sich vor dem Rauschen verbeugten, das aus der Ferne näher kam. Sie hielten einander die Hände.
Wasser rann ihnen unaufhörlich über die Tracht und versickerte in neun Pfützen im Boden.
Die Augenhöhlen waren gähnend leere Mäuler … aus Nacht gewoben. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Nachdem es sich mit der letzten Folge schon angedeutet hat, scheint es sich hier zu bestätigen. GABRIEL BURNS wird zu einer kafkaesk düsteren Einzelfolgen-Serie, deren Geschichten und Charaktere offenbar nur noch lose bis gar nichts mehr miteinander zu tun haben. Das wird nicht jedem schmecken, denn nachdem die Schöpfer der Hörspiele viele, viele, viele Hörstunden lang die Welt des Gabriel Burns erschaffen haben und uns den Weg des ehemaligen Taxifahrers mitverfolgen ließen, scheint der titelgebende Protagonist nun vollständig aus der Serie geschrieben worden zu sein.

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Gabriel Burns – Der Tod ist eine Lektion (Folge 38)

Die Handlung:

Wenn wir einander in der Dunkelheit festhalten … dann geht die Dunkelheit dadurch nicht vorbei. Die Welt hatte aufgehört, sich zu drehen. Die Sonne war erloschen. Ein letzter Blick, bevor der Sand über sie fiel. Dann nichts mehr. Willkommen … zum Sterben auf Clam Island. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Huch, was ist das denn? Wer erzählt denn da? Das ist doch nicht der altbekannte Sprecher! Richtig, ist er nicht, dafür klingt die Stimme zu weiblich (duh!) und für eine Gruselserie nicht gruselig genug. Und es heißt übrigens auch nicht „verwuschen“, sondern „verwischten“ … liest das Skript eigentlich jemand Korrektur? Aber sonst sind wir schon bei GABRIEL BURNS, oder? Sind wir, und die Erzählerin ist auch nicht die neue Erzählstimme, sondern die Protagonistin der Folge und spricht nur die Einleitung. Willkommen … auf der Muschelinsel.

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John Sinclair – Die Leichenstadt (Folge 88)

Die Handlung:

Der atlantische Gott Kalifato ist erwacht – und hat das schottische Dorf Darkwater komplett entvölkert! Aber wohin sind die Bewohner verschwunden …? Da erreicht John Sinclair eine Nachricht der Royal Navy, dass mitten im Atlantik eine Stadt unter Wasser gesichtet wurde – eine Stadt, in der sich hunderte Menschen aufhalten … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Taschenbuchs mit der Nummer 25 gemacht, das erstmalig am 11. April 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Dieser wird als zweiter Teil einer Dilogie benutzt, von der wir nicht wussten, dass es sie gibt.

Der Serien-Fan erinnert sich, dass uns die Sprecherin mit einem „Ende des ersten Teils“ aus Folge 87 verabschiedet hat, was ihn noch mal dazu brachte, die CD, das Cover, das Booklet oder gar die Verlagshomepage zu untersuchen. Aber nein, nix zu finden … genau wie dieses Mal … kein Hinweis auf eine Vorgängerfolge, die mit dieser hier im Zusammenhang stünde. Dennoch gibts am Anfang der Folge ein „Was bisher geschah“ … sehr seltsam.
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Porterville – Staffel 1 – Folge 1-6

Die Handlung:

In sechs Lesungen, bei denen der Prolog jeweils inszeniert ist und Hintergrundgeräusche enthält, erzählen die Autoren von der Stadt Porterville, die im Osten der USA liegt. Und das tun sie jetzt schon das zweite Mal, denn bereits in der Reihe DARKSIDE PARK gings düster und mysteriös zu in diesem Ort. Offenbar sind aber noch nicht alle Ideen erschöpft und noch nicht jeder Mitbürger befragt worden, also gibts jetzt eine Fortsetzung, die als Titel direkt den Ortsnamen trägt und keinen Zusatz mehr.

Jede Story spiegelt die Eindrücke und das Schicksal eines anderen Bewohners wider. Was denn nun das Besondere an der Stadt ist, verrät der Klappentext nicht … da geht der Mystery-Teil schon los. Insgesamt werden es drei Staffeln werden, die jeweils sechs Episoden erzählen … gehen wir also mal davon aus, dass wir 18 Schicksale präsentiert bekommen und am Ende alles aufgelöst wird … das zumindest kann man vermuten, denn einen Abschluss versprechen die Macher.

Folge 1 – „Von draußen“ – von Raimon Weber, gelesen von Leyla Rohrbeck, Prolog: Jürgen Thormann, 10 Tracks, 1:31 Std.

Die junge Emily lebt in Porterville. Die Stadt ist umzingelt vom sogenannten “Draußen”. Es heißt, dass dort der Schmerz von allen Seiten angreift. Ein Mensch würde dort keine fünf Minuten überleben. Aber auch Porterville ist nicht mehr sicher. Es sind die Erdbeben. Sie reißen Lücken in die Struktur der Stadt. Meistens sind sie nur groß genug, um Greybugs durchzulassen. Graue Käfer ohne Kopf und sichtbare Sinnesorgane. Aber manchmal reichen sie auch für mächtigeren Besuch. Emily folgt ihrem Freund in längst vergessene Geheimgänge. Sie führen ins “Draußen” … (Verlagsinfo)
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John Sinclair – Hexenküsse (Sonderedition 4)

Die Handlung:

Unheimliche Vorkommnisse in einem Freudenhaus im Wald nahe Dover. Ein ausgebrannter Jaguar am Fuß der Steilklippen, dessen Fahrer das Herz herausgerissen wurde. Ein Banküberfall, bei dem es anscheinend nicht um Geld geht … Drei Ereignisse, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, entwickeln sich zu John Sinclairs gefährlichstem Fall – denn die Töchter der großen Urmutter Lilith sind erwacht und lauern auf ihre Opfer! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Für diese Sonderedition außerhalb der JOHN-SINCLAIR-Reihe hat sich der Verlag anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Serie ein 30 Jahre altes Buch ausgesucht, um daraus ein Hörspiel zu machen. Klingt komisch, ist aber dennoch etwas Besonderes, denn es handelt sich laut Verlag um das erste JOHN-SINCLAIR-Buch, das passenderweise im Jahr 1984 im gleichen Verlag erschienen ist, bei dem nun die Verhörspielung veröffentlicht wird.
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Die drei ??? – Im Schatten der Giganten (Folge 165)

Die Handlung:

Die drei ??? begleiten Mr. Andrews auf eine Recherchereise in den Yosemite National Park. Doch anstatt sich zu erholen, finden sich Justus, Bob und Peter plötzlich mitten in einem hochgefährlichen Fall wieder: Einer von ihnen wird angeschossen, im Wald geben mysteriöse Blutspuren Rätsel auf und die drei Detektive machen einen schrecklichen Fund. Schließlich kommt es am Half Dome, dem großen Granitfelsen im Park, zu einer Kletterpartie auf Leben und Tod … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Du meine Güte, der Klappentext klingt ja fast danach, als wäre diese Folge ab 16 oder gar nur für Erwachsene. Schnell mal nachgeschaut … nein, der Verlag gibt dieses Abenteuer ab 8 Jahren frei und wirft uns direkt in eine Rettungsaktion im Nationalpark. Und wie dessen Bergwacht-Äquivalent heißt und was die so machen, das erklärt uns Justus auch direkt: YOSAR. Die retten Leute, die sich vergeblich am Half Dome versucht haben, einem 2693 Meter hohen Berg, der keine Erfindung der Autorin ist, sondern tatsächlich im Yosemite-Nationalpark steht.
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