Archiv der Kategorie: Film

Lillian Ross – Film. Eine Geschichte aus Hollywood

ross-film-cover-klein1950 will Filmregisseur John Huston den Bürgerkriegsroman „Die rote Tapferkeitsmedaille“ inszenieren. Kino-Mogul Louis B. Mayer hasst das kritische Buch und will das Projekt torpedieren, ohne Huston zu verärgern. Der realisiert den Film, der in der Produktionsmühle so lange geschliffen wird, bis ein zum Misserfolg verdammter Allerweltstreifen daraus geworden ist … – Die Journalistin Lillian Ross beobachtete Huston und sein Team. Sie beschreibt ebenso sachlich wie spannend und sehr offenherzig Planung, Umsetzung und Vermarktung und vermittelt einen Eindruck vom Alltag der Filmindustrie Hollywood in der Endphase der „Goldenen Ära“. Lillian Ross – Film. Eine Geschichte aus Hollywood weiterlesen

Steve Tribe – Sherlock. Hinter den Kulissen der Erfolgsserie

Inhalt:

– Vorwort von Mark Gatiss (S. 6/7): Drehbuchautor Gatiss führt in diese Chronik der „Sherlock“-TV-Serie ein.

– Das Abenteuer des legendären Detektivs (S. 8-37): Kurzer Rückblick auf den ‚klassischen‘ Sherlock Holmes (und Dr. Watson), wie Arthur Conan Doyle sie im ausgehenden 19. Jahrhundert erfunden und entwickelt hatte. Die typische Dynamik der beiden Figuren wird herausgestellt, ihre Entwicklung vor allem im Film nachgezeichnet, um die Basis zu erläutern, auf der die „Sherlock“-Schöpfer Mark Gatiss, Steven Moffat (Autoren) und Sue Vertue (Produzentin) ihre Neuinterpretation stützen. Steve Tribe – Sherlock. Hinter den Kulissen der Erfolgsserie weiterlesen

Phillip Drummond – 12 Uhr mittags. Mythos und Geschichte eines Filmklassikers

Zivilcourage auf dem Prüfstand

Eine (scheinbar) einfache Geschichte: Marshall Will Kane hat gerade geheiratet und will mit seiner jungen Frau Amy das kleine Städtchen Hadleyville verlassen, als ihn die Nachricht erreicht, dass der Räuber und Mörder Frank Miller, den er vor fünf Jahren hinter Gitter brachte, begnadigt wurde und nach Hadleyville zurückkehren will, um sich zu rächen. Sein Pflichtbewusstsein zwingt Kane, auf seinem Posten auszuharren und sich Miller und seiner Bande zu stellen. Hilfe kann er nicht erwarten; die Bürger der Stadt, in der Kane so lange für Ordnung gesorgt hat, weisen seine inständigen Bitten eingeschüchtert, gleichgültig oder sogar feindselig zurück; selbst seine Frau stellt sich gegen ihn. Ganz allein muss er sich seinen Feinden stellen – und bleibt wider Erwarten siegreich. Nun wollen die Bürger ihren neuen/alten Helden feiern, doch Kane wirft ihnen verbittert den Marshall-Stern vor die Füße und verlässt Hadleyville endgültig. Phillip Drummond – 12 Uhr mittags. Mythos und Geschichte eines Filmklassikers weiterlesen

Daniel Falconer – Der Hobbit. Die Schlacht der Fünf Heere – Chroniken 5 – Kunst und Gestaltung

CHRONIKEN 5 zum HOBBIT: Actionbilder & wertvolle Infos

An der Entstehung des Films »Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere« sind hinter den Kulissen viele Künstler und Experten für Make-up, Kostüme und Special Effects beteiligt. Leser können im fünften Band der »Hobbit-Chroniken«-Serie erneut den Prozess ihrer Arbeit anhand von über 1000 Set-Fotos, Zeichnungen und Erläuterungstexten verfolgen. Ein farbenfrohes und informatives Juwel für jeden Hobbit-Fan! (erweiterte Verlagsinfo) Die Einleitung schrieb Konzeptkünstler John Howe.
Daniel Falconer – Der Hobbit. Die Schlacht der Fünf Heere – Chroniken 5 – Kunst und Gestaltung weiterlesen

Brian Sibley – Der Hobbit. Die Schlacht der Fünf Heere – Das offizielle Filmbuch: Wie der Film gemacht wurde

HOBBIT 3: Humorvoll und informativ, aber manches wird verschwiegen

Das offizielle Filmbuch schildert exklusiv die Entstehung des Films »Der Hobbit – Die Schlacht der Fünf Heere«. Mit dabei sind ausgewählte Fotos vom Set, Interviews, darunter die Erläuterungen der verwendeten Special Effects.

„Erlebe anhand des Filmbuchs mit, wie die epische Schlacht hinter den Kulissen gewonnen wurde. Neben exklusiven Interviews mit Regisseur Peter Jackson, den Schauspielern Sir Ian McKellen, Richard Armitage, Cate Blanchett und Christopher Lee erfahren wir zahlreiche Einzelheiten zum Dreh von den wichtigsten Mitarbeitern am Set.

Billy Connolly kommt als Zwergenkönig Dáin Eisenfuß zu Wort, und Benedict Cumberbatch [Sprecher des Drachen Smaug] enthüllt die dunklen Geheimnisse um seine Darstellung des bösen Nekromanten.

Üppig ausgestattet mit hunderten Fotos, die außer den Geschöpfen, Sets und Außendrehorten auch viele künstlerische Entwürfe und Spezialeffekte zeigen, ist dieses Buch ein unverzichtbarer Begleiter zum abschließenden Teil der phantastischen Filmtrilogie.“ (Verlagsinfo)

Brian Sibley – Der Hobbit. Die Schlacht der Fünf Heere – Das offizielle Filmbuch: Wie der Film gemacht wurde weiterlesen

Paul Duncan/Jürgen Müller (Hgg.) – Film Noir. 100 All-Time Favorites

Duncan Mueller Film Noir Cover kleinInhalt:

– Notizen zum Film Noir (S. 6-19): Auf wenigen Seiten formulierte Paul Schrader, selbst ein renommierter Filmregisseur und – u. a. als Drehbuchautor für Martin Scorseses „Taxi Driver“ (1976; in diesem Buch ab S. 518 gewürdigt) – mit dem Genre wohlvertraut, bereits 1972 eine der besten und deshalb zurecht immer wieder zitierten Definitionen des „Film Noir“. Schon in der ersten Zeile nennt er die drei zentralen Konstanten: Zynismus, Pessimismus, Düsternis.

Französische Kritiker waren es, die 1946 ein ‚neues‘ US-amerikanisches Kino erkannt zu haben glaubten, das mit der „Crime-doesn’t-Pay“-plus-Happy-End-Mentalität brach. Nach der „Großen Depression“ hatte der Zweite Weltkrieg die vertraute Wertewelt nachdrücklich erschüttert. An den umkämpften Fronten hatte sich Furchtbares ereignet; die Erinnerungen brachten die Überlebenden unbewältigt zurück. ‚Daheim‘ waren die gesellschaftlichen Strukturen ins Rutschen geraten. In Abwesenheit der kämpfenden Männer hatten die Frauen in den entstandenen Lücken beruflich Fuß gefasst sowie privat – auch sexuell – an Selbstbewusstsein gewonnen. Würden sie diese Positionen räumen und an den heimischen Herd zurückkehren? Selbst (und gerade) diejenigen, die es erwarteten, stellten sich besorgt diese logische Frage: Warum sollten sie? Paul Duncan/Jürgen Müller (Hgg.) – Film Noir. 100 All-Time Favorites weiterlesen

Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere – Das offizielle Begleitbuch: Figuren Landschaften Orte

Mit Gandalfs Segen: fotogenes HOBBIT-Begleitbuch

„Das offizielle Begleitbuch zu »Der Hobbit – Die Schlacht der Fünf Heere« ist die passende Verbindung von Buch und Film. Hier werden die Figuren, Schauplätze und Orte des Films vorgestellt. Viele Fotos und informativer Text rund um Bilbo und seine Gefährten lassen keine Fragen offen.

– Exklusivmaterial zu Figuren
– Schauplätzen und Orten
– Mehr als 100 Fotografien“ (Verlagsinfo)

Dieses offizielle Begleitbuch enthält ein Vorwort von Sir Ian McKellen, dem Darsteller Gandalfs.

Die Autorin

Die Britin Jude Fisher (ein Pseudonym) hat 20 Jahre lang als Verlegerin und Buchhändlerin gearbeitet und ist Autorin aller „Offiziellen Begleitbücher“ (Visual Companions) der drei „Herr der Ringe“-Filme. Außerdem hat sie selbst einen Fantasyroman (dt. bei Blanvalet) verfasst und eigentlich Spezialistin für altisländische Texte (Die Edda usw.). Laut Verlag hat sie unter dem Pseudonym „Gabriel King“ vier Romane verfasst, und wie man weiß, handelt sich dabei um mindestens zwei Katzen-Fantasy-Romane, die bei Heyne erschienen sind: „Auf geheimen Pfaden“ und „Die Goldene Katze“.

Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere – Das offizielle Begleitbuch: Figuren Landschaften Orte weiterlesen

Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere. Die Geschichte in Fotos

»Die Geschichte in Fotos« hält die Höhepunkte von »Der Hobbit – Die Schlacht der Fünf Heere« mit exklusiven Filmfotos und kurzen Beschreibungen fest.
– Leicht lesbare Zusammenfassung
– Die ideale Ergänzung zum Film für junge Fans (Verlagsinfo)

 

Inhalt

Eine „Geschichte in Fotos“ hat erstens die Akteure zu präsentieren und zweitens die Handlung nachvollziehbar zu präsentieren. Zur Handlung gehören natürlich auch Schauplätze. Nach einem 20 Seiten langen Rückblick auf die wesentlichen Ereignisse, die wir bereits aus „Smaugs Einöde“ kennen, wird dem Leser der kurzen Begleittexte klargemacht, dass eine große finale Auseinandersetzung ansteht.

Schon das Titelbild zeigt eines der entscheidenden Duelle, die über das Wohl und Wehe von Mittelerde entscheiden: Smaug stürzt sich auf Seestadt, um es mit seinem Feueratem in Schutt und Asche zu legen. Nur Bard, der einstige Fährmann und jetzige Bogenschütze, stellt sich ihm entgegen. Welche Erfolgsaussichten er dabei hat, ist eine nebensächliche Frage. Seinen erfolgreichen Schuss mit der Windlanze sehen wir nicht, aber auf S. 18 ist sein Vorfahr Girion abgebildet (ebenfalls Luke Evans), der seinerzeit ebenfalls versucht hat, damit den Drachen vom Himmel zu holen. Wird es diesmal Bard gelingen? Dieses Buch verrät es uns nicht.

Vielmehr sehen wir Bard zweimal in dem vom Drachen Thal. Er ist nun Anführer der Überlebenden Seestadts und führt sie, ausgerüstet mit alten Rüstungen gegen die angreifenden Orks von Azog dem Schänder. Wird Thranduil, der Elbenkönig, der nun von den Zwergen fordert, was ihm gehört, zur Seite stehen?

Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere. Die Geschichte in Fotos weiterlesen

Paddy Kampshell: Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere (Rätsel- und Sammelbuch 3)

Der dritte Rätsel- und Sammelband zum Film »Der Hobbit- Die Schlacht der fünf Heere « richtet sich an alle jungen Hobbit-Fans und enthält viele Rätselspiele, tolle Fotos und Neuigkeiten rund um den Film. Text, Fotos und Rätsel werden kombiniert und laden ein zum Versinken in eine Welt, in der garantiert keine Langeweile aufkommt.

„Hast du das Zeug dazu, Bilbo Beutlin und seinen Freunden auf der letzten Etappe ihrer gefährlichen Reise beizustehen und ihnen zu helfen, das verlorene Zwergenreich von Erebor zurückzuerobern?“, fragt die Verlagsinfo. Allerdings wissen wir bereits aus Teil 2, dass die Zwerge bereits Smaug aus seinem Versteck vertrieben haben. Insofern scheint dieser Text etwas hinterm aktuellen Wissensstand herzuhinken. Worum es geht: Die Zwerge müssen Erebor verteidigen.

Paddy Kampshell: Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere (Rätsel- und Sammelbuch 3) weiterlesen

Ian Brodie: Der Herr der Ringe – Reiseführer zu den Schauplätzen

Informative, bunt bebilderte Führung durch Mittelerde

Ein Reisebegleiter der besonderen Art ist der »Reiseführer zu den Schauplätzen« von »Der Herr der Ringe« für alle, die Mittelerde bereisen möchten. Die Karten mit Wegbeschreibungen zu den Drehorten sowie viele weitere Informationen zu Neuseeland mit Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurant-Tipps machen die Reise unvergesslich. (Verlagsinfo)

Ian Brodie: Der Herr der Ringe – Reiseführer zu den Schauplätzen weiterlesen

Grimm – Aunt Marie’s Book of Lore

Informativ, authentisch, blutig: die Wesen-Enzyklopädie

Dieses „echte“ Buch der Monster, Waffen und Zaubertränke aus der TV-Serie GRIMM bietet Beschreibungen und Bildmaterial unterschiedlichster Art. Hier hat Tante Marie Burkhart angeblich aufgezeichnet, welche „Wesen“ sie und jeder Grimm nach ihr besiegen muss. Bekanntlich kann ein Grimm – ein Profiler des Übernatürlichen – „Wesen“ in ihrem eigentlichen Aussehen erkennen.

Aber er hat auch ungewöhnliche Freunde, die ihm dabei zur Seite stehen, darunter einen geläuterten „großen bösen Wolf“ und dessen hübsche Freundin, einen Fuchsteufel. Zusammen nehmen sie es mit den Machenschaften verführerischer „Hexenbiester“ auf, von den Abgesandten der europäischen Königsfamilien ganz zu schweigen. Denn Nick hat etwas Wertvolles, hinter dem alle Königsfamilien her sind: einen von sieben Schlüsseln, die den Weg zu einem unermesslichen Schatz weisen… (siehe http://www.amazon.co.uk/Grimm-2-75-Inch-Key-Replica/dp/1616593989/ref=pd_sim_same_b_5?ie=UTF8&refRID=0TV5NNRTEMYT4CJ9P3PG).

Grimm – Aunt Marie’s Book of Lore weiterlesen

Daniel Falconer – Der Hobbit. Smaugs Einöde. Chroniken III. Kunst und Gestaltung

Vom Spukschloss nach Stalingrad: die Ideen hinter den Bildern

An der Entstehung des Films »Der Hobbit – Smaugs Einöde« sind hinter den Kulissen viele Künstler und Experten für Make-up, Kostüme und Special Effects beteiligt. Leser können im dritten Band der »Hobbit-Chroniken«-Serie erneut den Prozess ihrer Arbeit anhand von Set-Fotos, Zeichnungen und Erläuterungstexten verfolgen. Ein farbenfrohes und informatives Juwel für jeden Hobbit-Fan! (Verlagsinfo)

Daniel Falconer – Der Hobbit. Smaugs Einöde. Chroniken III. Kunst und Gestaltung weiterlesen

Brian Sibley: Der Hobbit – Smaugs Einöde. Das offizielle Filmbuch

In Konversation mit dem Drachen: der rasende Reporter von Mittelerde

„Geh auf Reisen in die magische Welt des Hobbit Bilbo Beutlin. Mit dabei sind in exklusiven Interviews Regisseur Peter Jackson, die Schauspieler Martin Freeman und Orlando Bloom sowie die wichtigsten Macher des Films. Außerdem begegnest du allen Darstellern der neuen großen Filmrollen: Stephen Fry als Bürgermeister von Seestadt, Evangeline Lilly, die wunderschöne Elbe Tauriel, und natürlich Benedict Cumberbatch, der die Geheimnisse seiner Rolle als Drache Smaug preisgibt.

Dieses offizielle Filmbuch ist reich bebildert, darunter viele Aufnahmen, die hinter den Kulissen entstanden: Fotos von Schauspielern, Fabelwesen und Kostümen sowie zahlreicher Szenen mit Spezialeffekten. Ein Muss für alle Fans der preisgekrönten Filmtrilogie.“ (Verlagsinfo)

Brian Sibley: Der Hobbit – Smaugs Einöde. Das offizielle Filmbuch weiterlesen

Paddy Kampshell – Der Hobbit – Smaugs Einöde. Rätsel- und Sammelbuch 2

Fotogener Rätselspaß mit einigen Lücken

Der zweite Rätsel- und Sammelband zum Film »Der Hobbit- Smaugs Einöde« richtet sich an alle jungen Hobbit-Fans und enthält viele Rätselspiele, tolle Fotos und Neuigkeiten rund um den Film. Text, Fotos und Rätsel werden kombiniert und laden ein zum Versinken in eine Welt, in der garantiert keine Langeweile aufkommt. (Verlagsinfo)

Dieses Buch wendet sich an junge Filmfreunde ab zehn bis zwölf Jahren.

Der Autor

Paddy Kampshell hat den Text für sämtliche Rätsel und Biografien verfasst.

Inhalte

Die erste Doppelseite stellt dem jungen Filmfreund alle fünfzehn Gefährten vor, von Thorin Eichenschild und seinen zwölf Gefährten über Bilbo Beutlin bis hin zu Gandalf, dem geheimnisvollen Zauberer, der seine eigenen Pläne und Aufgaben verfolgt. Weitere sechs Seiten erzählen in tollen Fotos und kurzen Texten die Abenteuer, die diese Gemeinschaft im ersten Teil des dreiteiligen Filmabenteuers bestehen konnte.

Paddy Kampshell – Der Hobbit – Smaugs Einöde. Rätsel- und Sammelbuch 2 weiterlesen

Jude Fisher: Der Hobbit – Smaugs Einöde. Das offizielle Begleitbuch. Figuren, Landschaften und Orte

Zwischen Drachenhort und Totenbeschwörer: fotogenes HOBBIT-Begleitbuch

Das offizielle Begleitbuch zu »Der Hobbit – Smaugs Einöde« ist die passende Verbindung von Buch und Film. Hier werden die Figuren, Schauplätze und Orte des Films vorgestellt. Viele Fotos und informativer Text rund um Bilbo und seine Gefährten lassen keine Fragen offen.

Das offizielle Begleitbuch enthält ein Einleitungskapitel von Richard Armitage, dem Darsteller Thorins, und folgt der aufregenden Reiseroute der Gefährten zum Erebor. Dort wartet schon der Drache Smaug auf die Helden.

Die Autorin

Die Britin Jude Fisher hat 20 Jahre lang als Verlegerin und Buchhändlerin gearbeitet und ist Autorin aller „Offiziellen Begleitbücher“ (Visual Companions) der drei „Herr der Ringe“-Filme. Außerdem hat sie selbst einen Fantasyroman (dt. bei Blanvalet) verfasst und eigentlich Spezialistin für altisländische Texte (Die Edda usw.). Laut Verlag hat sie unter dem Pseudonym „Gabriel King“ vier Romane verfasst, und wie man weiß, handelt sich dabei um mindestens zwei Katzen-Fantasy-Romane, die bei Heyne erschienen sind: „Auf geheimen Pfaden“ und „Die Goldene Katze“.

Jude Fisher: Der Hobbit – Smaugs Einöde. Das offizielle Begleitbuch. Figuren, Landschaften und Orte weiterlesen

Der Hobbit – Smaugs Einöde. Die Geschichte in Fotos

Helden in Centerfolds: zwischen Goldgier und Überlebenskampf

„Die Geschichte in Fotos“ hält die Höhepunkte von „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ mit exklusiven Filmfotos und kurzen Beschreibungen fest. Der Band folgt dabei chronologisch den Abenteuern der Gefährten und ist die ideale Ergänzung zum Film für junge Hobbit-Fans. (Verlagsinfo)

Inhalt

Eine „Geschichte in Fotos“ hat erstens die Akteure zu präsentieren und zweitens die Handlung nachvollziehbar zu präsentieren. Zur Handlung gehören natürlich auch Schauplätze. Nach einem kurzen Rückblick auf die wesentlichen Ereignisse, die Bilbo Beutlin bislang erlebt hat, wird dem Leser der kurzen Begleittexte klargemacht, dass große Orks auf Riesenwölfen, Wargs, die Schar der Abenteurer verfolgt, denen sich Bilbo so leichtsinnig angeschlossen hat.

Sie begegnen dem Gestaltwandler Beorn, der sie vor den Wargs beschützt hat. Leider ist seine andere Gestalt, die eines Bären, nicht sonderlich vertrauenerweckend. Deshalb und weil die Zeit drängt, bricht die Schar am nächsten Morgen wieder auf – ohne Gandalf! Er habe eine Warnung erhalten und müsse einem Ruf nach Süden folgen. Sie aber, die 13 Zwerge und der Hobbit, sollen der Elbenstraße folgen, die sie sicherlich durch den Düsterwald nach Seestadt führen werde. Seestadt liegt am Lake Esgaroth, der sich unter dem Einsamen Berg erstreckt, dem Ziel der Zwerge.

Der Hobbit – Smaugs Einöde. Die Geschichte in Fotos weiterlesen

Cristina Stanca-Mustea – Carl Laemmle. Der Mann, der Hollywood erfand

Inhalt:

Laupheim war (und ist) eine kleine Stadt in Württemberg. Hier nahm im Jahre 1867 eine jener Geschichten, die offenbar nur das Leben schreiben kann, ihren Anfang. Dabei schien Carl Laemmle, der in die jüdische Gemeinde seiner Heimatstadt geboren wurde, eine sichere und solide aber langweilige Laufbahn in der Textilbranche bevorzustehen. Doch nach dem Tod der Mutter siegte die Abenteuerlust. Wie schon der ältere Bruder wanderte Carl 1884 in die USA aus.

Dort versuchte er sich in vielen Berufen und hielt sich viele Jahre eher schlecht als recht über Wasser, bis er – schon beinahe vierzigjährig – sein eigentliches Metier fand: Carl Laemmle wurde auf das junge Medium Kino aufmerksam, das 1906 diesen Namen freilich noch nicht trug und sich vielmehr als Jahrmarktsattraktion darstellte. Laemmle erkannte das bisher vernachlässigte Potenzial und sorgte dafür, dass ‚seine‘ Filme in besucherfreundlich hellen und sauberen Räumen gezeigt wurden. Cristina Stanca-Mustea – Carl Laemmle. Der Mann, der Hollywood erfand weiterlesen

Stephen Rebello – Hitchcock und die Geschichte von Psycho

Filmhistoriker Rebello rekonstruiert die Geschichte des Horror-Thriller „Psycho“. Er interpretiert nicht zum x-ten Mal dessen Subtext-Ebenen, sondern konzentriert sich auf die Fakten, d. h. erläutert, woher Alfred Hitchcock die Idee für diesen zu seiner Zeit bahnbrechenden Film nahm, beschreibt die Dreharbeiten und zeichnet nach, was nach bzw. durch „Psycho“ in der Filmwelt geschah. Faktenreich und interessant geschrieben (aber leider nicht bebildert), ist dies ein mustergültiges Film-Buch nicht nur für Spezialisten. Stephen Rebello – Hitchcock und die Geschichte von Psycho weiterlesen

Jesser, Jody Duncan/Pourroy, Janine – Batman – Das Making-of der Dark-Knight-Trilogie

_Inhalt:_

Gegliedert in die drei Abschnitte „Vorproduktion“, „Produktion“ und „Postproduktion“ rekonstruieren die Film-Journalistinnen Jody Duncan Jesser und Janine Pourroy die Entstehungsgeschichte jener „Batman“-Trilogie, die Christopher Nolan zwischen 2005 und 2012 mit weltweit grandiosen Einspielergebnissen auf die Kinoleinwand brachte.

_Vorproduktion_

In einem ersten Kapitel („Drehbuch“) gehen Jesser/Pourroy auf die Geschichte der Figur ein. 1939 war Batman als Comic-Held erstmals auf Verbrecherjagd gegangen. Seitdem hatten Fernsehen und Kino mehrfach die Figur aufgegriffen. Die beiden von Tim Burton 1989 („Batman“) bzw. 1992 („Batman Returns“) gedrehten Filme gelten nicht nur als Klassiker, sondern schlugen sich auch an den Kassen bemerkenswert erfolgreich. Zwei weitere Fortsetzungen („Batman Forever“, 1995; „Batman & Robin“, 1997) hatten das hoffnungsfroh und einträglich gestartete Franchise jedoch erst beschädigt und schließlich zerstört.

Anfang des 21. Jahrhunderts konnte man davon ausgehen, dass die wütenden Zuschauer die Zumutungen der beiden letztgenannten Streifen vergessen hatten, und einen Neubeginn riskieren. Dieses Mal wollte man es richtig machen, was u. a. die Rückkehr zum düsteren, tragischen, beinahe manischen „Batman“ erforderte, der an der sich selbst auferlegten Verpflichtung, Gotham City lumpenfrei zu halten, zu zerbrechen droht.

Für „Batman Begins“ fiel die Wahl des finanzierenden Warner-Bros.-Studios auf den Regisseur und Drehbuchautor Christopher Nolan, der bisher eher ‚kleine‘ Filme gedreht hatte, die beim Publikum und bei der Kritik aufgrund ihrer betont realistischen Machart großen Anklang gefunden hatten. Diesen Realismus wollte Nolan auch in ’seinen‘ Batman-Film einbringen – eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen, denn in einer Ära digitaler Spezialeffekte beharrte Nolan auf ‚altmodischen‘ Filmtricks, die u. a. den kompletten Überschlag eines echten Sattelschleppers in Längsrichtung vorsahen; dies nicht in einem Studio, sondern in einer richtigen Straße zwischen echten Häusern.

Realismus wurde zum Motto der „Batman“-Produktion, wie Jesser/Pourroy exemplarisch in den Kapiteln „Szenenbild“ und „Kostüme und Make-up“ belegen. Es beeinflusste auch die „Besetzung“, musste der Darsteller des Batman doch in der Lage sein, unter einem schweren Kostüm glaubhaft Emotionen und gleichzeitig den Eindruck zu vermitteln, sich heldenhaft in Häuserschluchten stürzen zu können, um überlebensgroße Bösewichte zu bekämpfen.

|Produktion|

Nolans Beharren auf Realismus i. S. von Glaubhaftigkeit durchzieht die gesamte Trilogie. Jesser/Pourroy rollen die ungemein komplexen, von Schwierigkeiten bzw. Herausforderungen geprägten Produktionen von „Batman Begins“ (Kap. 5), „The Dark Knight“ (Kap. 6) und „The Dark Knight Rises“ (Kap. 7) detailliert auf. Der oben erwähnte Sattelschlepper-Stunt wurde zur Kleinigkeit angesichts der Erschaffung einer rasch gigantomanisch anmutenden Parallelwelt, die manchmal nur in einer ehemaligen Luftschiff-Halle eingerichtet werden konnte – im Maßstab 1 : 1, wie Nolan es bevorzugt, weil beim Dreh die Schauspieler buchstäblich sehen, was im Drehbuch beschrieben steht, und das Auge des Zuschauers bestätigen kann, dass hier ohne Tricks und doppelten Boden gearbeitet wurde.

Was selbstverständlich nicht zutrifft, wie Jesser/Pourroy vor allem im Kapitel „Spezialeffekte und Stunts“ enthüllen: Die „Batman“-Trilogie zeigt die gesamte Bandbreite des filmtechnisch Machbaren, die durch Nolans zunächst in der Umsetzung oft für unmöglich gehaltene Vorgaben deutlich verbreitert wurde. Der Aufwand ist beachtlich, die Wirkung enorm.

|Postproduktion|

Dieser Aufwand setzte sich in einer Postproduktion fort, die drei bereits in der Produktion teuren Filmen noch einmal Folgekosten im dreistelligen Millionen-Bereich bescherte. Wie Jesser/Pourroy deutlich machen, lassen sich sowohl optisch monumentale als auch emotionale Szenen im Feinschliff aufwerten. „Schnitt, Musik und Sound“ (Kap. 9) heißen die drei Bereiche, in denen entsprechende Instrumente zum Einsatz kommen, wenn vor der Kamera längst Ruhe eingekehrt ist.

Einmal mehr beeindruckt der Aufwand, den beispielsweise die Sound-Spezialisten auf der Suche nach dem einen, neuen, nie gehörten Klang treiben. Endlich gewürdigt werden in Kapitel 10 („Optik“) die Digital-Hexer, die auch Nolan dort bemühen musste, wo die reale Technik definitiv versagte oder kein Mensch ohne direkte Gefahr für Leib & Leben vor die Kamera treten konnte. Zudem wurden die ‚realistischen‘ Aufnahmen nachträglich aufwändig bearbeitet, denn Hollywood weiß, wie sich Realismus künstlich verstärken lässt.

Selbst ein mit Einfallsreichtum, Liebe und Talent entstandener Film ist ein Produkt. Im 11. Kapitel („Marketing“) decken Jesser/Pourroy die Tricks auf, mit denen ein Film zum potenziellen Blockbuster getrimmt wird. Die klassischen Methoden des Trommelrührens werden im 21. Jahrhundert längst durch ein ausgefeiltes virales Marketing ergänzt. Der Aufwand ist gewaltig – hier wird nicht nur sprichwörtlich mit der Wurst nach der Speckseite geworfen.

|Gewichtige Form|

Wenn eine Filmtrilogie weltweit Zuschauer und Dollars in vierstelliger Millionensumme in die Kinos lockt bzw. einspielt, ist ein Monolith wie dieses Buch durchaus angemessen. Christopher Nolans „Batman“-Filme bieten über ihren Kassenerfolg hinaus hochwertige Unterhaltung. Dies geht über die reinen Action-Szenen hinaus, die den Atem stocken lassen. Dem ‚menschlichen Faktor‘ wird viel Spielraum gegeben, was eigentlich den einem Comic entlehnten und deshalb charakterlich eher zweidimensionalen Figuren eine bisher nicht gekannte Tiefe verleiht.

Die Entstehung dieser drei Filme rief eine Industrie auf den Plan, deren Können und Potenzial zwar bekannt ist: Hollywood lässt seit mehr als einem Jahrhundert routiniert Träume wahr werden. Dennoch macht sich der Zuschauer kein echtes Bild von dem Aufwand, der tatsächlich getrieben wird. Den Film-Journalistinnen Jesser und Pourroy ist zu verdanken, dass dieses Kunsthandwerk einem zu Recht faszinierten Leser vor Augen geführt wird. Es bleibt nur das Staunen – beispielsweise über die Anfertigung einer ganzen Serie von Bat-Mobilen, die über ihr eindrucksvolles Styling hinaus tatsächlich fahr- und sprungbereit waren, obwohl die auf den Effekt fixierten Konstruktionen eigentlich jeder physikalischen Logik spotteten.

|(Ge-) wichtiger Inhalt|

Dem trägt dieses Buch Rechnung, das bereits durch seine optische Opulenz beeindruckt. Layouter Chip Kidd zieht in Sachen Text- und Bildgestaltung alle Register seines Handwerks. Nichts bleibt hier dem Zufall überlassen, damit sich die Form wirkungsvoll mit dem Inhalt verbindet.

Aufgeschlagen klaftert „Batman – Das Making-of …“ beinahe einen halben Meter. Das Papier ist dick und glänzend; es bringt die ausschließlich farbigen Fotos bis in die Details brillant zur Geltung. Der Einband ist wuchtig und hält den Papierblock trotz seiner Masse sicher fest. Als Bettlektüre eignet sich dieses Buch nur bedingt, da es mit 2 Kilogramm Gewicht mächtig auf den Magen drückt.

Als Schwachpunkt entpuppt sich ausgerechnet der Text. Die nüchterne Erkenntnis lautet, dass in „Batman – Das Making-of …“ nicht die Informationsvermittlung im Vordergrund steht. Tatsächlich ist dies ein typisches „Coffee Table Book“, das ‚unauffällig‘ auf entsprechenden Möbelstücken platziert wird und den Besitzer vor Gästen als fein- bzw. kunstsinnigen Zeitgenossen adeln soll.

|Höhere Weihen für ein Comic-Action-Drama|

Der durch Erfahrung klug weil zuvor oftmals aufs Glatteis geführte Leser wird bereits misstrauisch, wenn er im Buchtitel das Wort „offiziell“ entdeckt. Es signalisiert auf der einen Seite den freien Zugang zu primären Informationsquellen. Nicht selten durften die Autorinnen die Dreharbeiten beobachten, die sonst |top secret| sind. Auch hinter den Kulissen waren sie dort anwesend, wo erwischte Medienvertreter ansonsten mindestens nach Guantanamo verschleppt werden. Sie sprachen mit den Beteiligten vor und hinter der Kamera und wurden mit exklusivem Material versorgt.

Diese Bevorzugung hat freilich ihren Preis: |Wes Brot ich ess, des‘ Lied ich sing|, heißt ein altes Sprichwort, das in der multimedialen Gegenwart keineswegs an Geltung eingebüßt hat. Im Gegenteil scheint die Forderung an den Journalisten, Abstand zum Gegenstand seiner Recherche zu halten, um die standesgemäße Objektivität wahren zu können, längst ein altmodisches Auslaufmodell zu sein. Besonders skrupellose Vertreter ihrer Zunft verwischen die Spuren gut bezahlter Manipulationen, die einen Bericht zur verkappten Werbung degenerieren lassen.

Jesser und Pourroy gehören zu den Hofberichterstattern, woraus sie nie einen Hehl machen bzw. machen zu müssen glauben. Sie scheinen tatsächlich den eigenen Hosianna-Rufen Glauben zu schenken. Es fällt schwer, nicht gänzlich dem Zynismus zu verfallen, weil Jesser/Pourroy sich nicht einmal die Mühe machen, ihre auf Hochglanz geschönte Darstellung durch wenigstens einige Flecken glaubhafter wirken zu lassen.

|Der Preis des Privilegs|

Der Arsch von Christopher Nolan muss nicht nur der Himmel auf Erden, sondern auch gewaltig sein. So könnte man böse folgern, wenn man Jesser/Pourroy als ‚Journalistinnen‘ vertraut. Nicht nur sie, sondern praktisch alle vor und hinter der Kamera an der „Batman“-Trilogie Beteiligten haben sich am genannten Ort versammelt und stets sehr wohl dort gefühlt.

Man urteilt als Rezensent automatisch grob, wenn man ständig über dreiste Schwurbeleien wie diese stolpert: Kurz nach Abschluss der Dreharbeiten zu „The Dark Night“ starb Heath Ledger, der Darsteller des Jokers. Der Kopf des Marketing-Teams, das die 185 Mio. Dollar teure Produktion global anzupreisen hatte, wird von Jesser/Pourroy mit folgender Reaktion zitiert: |“Heath verstarb, als unser Marketing gerade eine Pause eingelegt hatte … und wir hatten Zeit, um diesen Verlust zu verstehen, zu trauern und unsere nächsten Schritte zu planen. Zuerst haben wir uns mit seiner Familie getroffen und haben ihnen dargelegt, was wir zukünftig machen wollen.“| Das Ergebnis: |“Wir haben uns zusammengesetzt und haben beschlossen, dass wir wie geplant weitermachen, denn Heath war ein so wichtiger Teil des Films.“| (S. 296)

Die salbungsvolle Verlogenheit, mit der diese angebliche Zusammenkunft geschildert wird, prägt generell den Buch-Text in einem Maß, das zunächst irritiert, dann stört und schließlich ärgert. Auf die „Batman“-Filme können und dürfen die Beteiligten stolz sein. Dennoch geht es um einen als Fledermaus maskierten, selbst ernannten Rächer, der grotesk maskierte Comic-Schurken verprügelt. Es gibt keinen tieferen Sinn in der „Batman“-Saga. Jesser/Pourroy gehören zu denen, die ihr einen Subtext aufzwingen, der ihr mehr schadet als nutzt.

Sie, die ‚Journalisten‘, stellen sich dabei in den Dienst des Filmstudios, das mit seinem Produkt möglichst viel Geld verdienen will. Folgerichtig wurden die Dreharbeiten zum letzten „Batman“-Film nicht einfach abgeschlossen: „Epilog: Die Legende endet“, heißt es ehrfurchtsvoll bei Jesser/Pourroy, die seit vielen Jahren ihr Geld mit der Herstellung von „Büchern zum Film“ verdienen und dies auch in Zukunft zu tun gedenken. Die Auftraggeber können mit ihren Leistungen zufrieden sein. Der Leser ist es nicht.

|Gebunden: 305 Seiten
Originaltitel: The Art and Making of the Dark Knight Trilogy (New York : Harry N. Abrams 2012)
Übersetzung: Peter van Suntum
ISBN-13: 978-3-86873-460-7|
http://www.knesebeck-verlag.de

Jody Duncan Jesser/Janine Pourroy – Batman: Das Making-of der Dark-Knight-Trilogie


Inhalt:

Gegliedert in die drei Abschnitte „Vorproduktion“, „Produktion“ und „Postproduktion“ rekonstruieren die Film-Journalistinnen Jody Duncan Jesser und Janine Pourroy die Entstehungsgeschichte jener „Batman“-Trilogie, die Christopher Nolan zwischen 2005 und 2012 mit weltweit grandiosen Einspielergebnissen auf die Kinoleinwand brachte.

Vorproduktion

In einem ersten Kapitel („Drehbuch“) gehen Jesser/Pourroy auf die Geschichte der Figur ein. 1939 war Batman als Comic-Held erstmals auf Verbrecherjagd gegangen. Seitdem hatten Fernsehen und Kino mehrfach die Figur aufgegriffen. Die beiden von Tim Burton 1989 („Batman“) bzw. 1992 („Batman Returns“) gedrehten Filme gelten nicht nur als Klassiker, sondern schlugen sich auch an den Kassen bemerkenswert erfolgreich. Zwei weitere Fortsetzungen („Batman Forever“, 1995; „Batman & Robin“, 1997) hatten das hoffnungsfroh und einträglich gestartete Franchise jedoch erst beschädigt und schließlich zerstört.

Anfang des 21. Jahrhunderts konnte man davon ausgehen, dass die wütenden Zuschauer die Zumutungen der beiden letztgenannten Streifen vergessen hatten, und einen Neubeginn riskieren. Dieses Mal wollte man es richtig machen, was u. a. die Rückkehr zum düsteren, tragischen, beinahe manischen „Batman“ erforderte, der an der sich selbst auferlegten Verpflichtung, Gotham City lumpenfrei zu halten, zu zerbrechen droht.

Jody Duncan Jesser/Janine Pourroy – Batman: Das Making-of der Dark-Knight-Trilogie weiterlesen