Archiv der Kategorie: Rezensionen

John Brunner – Am falschen Ende der Zeit

Paranoia kennt keine Freunde

Ein Science-Fiction-Agentenroman über eine paranoid gewordene USA. In einer paranoiden Welt gilt jedes freundliche „Hallo“ als Aufforderung zum Kampf. Auch dann, wenn sich dahinter eine gut gemeinte Warnung vor der Zukunft verbirgt. Denn dann schlägt der Mensch im Verfolgungswahn gleich zurück.

Auf dem Titelbild der Knaur-Ausgabe von 1979 sind zwei Köpfe zu sehen: der eine, menschliche, sieht aus wie David Bowie in jungen Jahren, der andere, nichtmenschliche, jedoch wie ein finster dreinblickender Yoda. Zwei Welten treffen also aufeinander. Ob sie wohl einander schließlich verstehen?
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TKKG Junior – Vorsicht: Bissig! (Band 2)

Die Handlung:

Eigentlich wollte TKKG nur den Sommer genießen und am Baggerloch schwimmen, doch plötzlich werden Badegäste im Wasser gebissen. Die Zahnabdrücke lassen auf ein gefährliches Raubtier schließen. Aber wie kommt das Schnappmaul in den See? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Bei dem Titel habe ich direkt gedacht, Oskar hätte Tollwut … Aber, was ist schlimmer? Das, oder ein echtes Ungeheuer im See? Baggerloch-Nessie? Wer hier also wen anbaggert, das gilts herauszufinden. Aber bitte kindgerecht und alles, ok?

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TKKG Junior – Auf frischer Tat ertappt (Band 1)

Die Handlung:

Im Villenviertel der Millionenstadt treiben Einbrecher ihr Unwesen. Zufällig erfahren TKKG, dass bald ein neuer Überfall geplant ist. Mutig versuchen sie, die Diebe aufzuhalten, und geraten dabei selbst in Gefahr. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Vorabgedanken

Ok, wer jetzt keine Lust auf Hintergrundinfos zu TKKG hat, der kann gern runterscrollen, ich bin nicht beleidigt. Wer das hier noch liest, den interessierts wirklich. TKKG als Buch? Die Jüngsten wissen vielleicht gar nicht, dass es das mal gab. Auch wenn es noch gar nicht so lange her ist, dass die Printversion eingestellt wurde. Das war 2012, anfangen hatte es 1979. Irgendwann schienen die Leseratten von damals keine Lust mehr auf die Bücher gehabt zu haben und kauften fortan nur noch die Hörspielfassungen. Die gibts nämlich immer noch, auch wenn hier und da mal ein Sprecher oder eine Sprecherin getauscht wurde, aus den verschiedensten Gründen.

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TKKG Junior – Giftige Schokolade (Band 3)

Die Handlung:

In der Schokoladenfabrik von Klößchens Vater geht es drunter und drüber: Die Schokolade ist versalzen, das Geheimrezept verschwindet und Klößchen fndet ein Glasauge in seiner Leibspeise. Viel zu tun also für Tim, Karl, Klößchen und Gaby. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Schokolade? Na das ist doch ganz klar das Spezialgebiet von Willi aka Klößchen. Der runde Herr der Tafel hat ja sogar das Glück, in direkter Linie mit einem Schokofabrikaten verwandt zu sein. Aber, salzige Schokolade … und Glasaugen? Wie eklig ist das denn? Na, Mahlzeit!

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Octavia E. Butler – Die Parabel vom Sämann

Die Vision von der Erdensaat

Kalifornien im Jahre 2025: Die Regierung ist handlungsunfähig, der Bundesstaat leidet unter Wasserarmut. Wer es sich leisten kann, lebt hinter dicken Mauern zum Schutz vor den kriminellen Banden, die ohne Gnade rauben, vergewaltigen und morden. In dieser Welt wächst die fünfzehnjährige Lauren Olamina als Tochter eines Baptistenpriesters auf. Sie ist hyperempathisch – sie fühlt die Schmerzen anderer am eigenen Leib. Als ihre kleine Gemeinde angegriffen und zerstört wird, macht sie sich auf eine gefährliche Reise nach Norden, um ihren Platz in dieser Welt zu finden … (Verlagsinfo)
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Die drei ??? Kids und du – Die geheimen Inseln (Band 20)

Inhalt:

Justus, Peter und Bob brauchen Hilfe: Ein Fall und 1.000 Spuren – welche davon ist wichtig, welche führt in die Irre? Der Leser entscheidet!

Auf einem alten Globus entdecken die drei ??? Kids eine geheime Botschaft. Ein Inselpuzzle führt sie in ein gespenstisches Hotel, in dem ein Schatz verborgen sein soll.

Ein neuer aufregender Fall für „Die drei ??? Kids“ – natürlich mit Hilfe des Lesers. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Das Lese-System

Dies ist kein normales „Drei ??? Kids“-Abenteuer, sondern ein „FYF-“ („Find Your Fate“) oder auch „Mitmach-„Fall. In den 1980ern gab es ein paar Versuche, um jungen Leuten mehr Spaß beim Lesen zu bereiten und sie aktiv ins Geschehen mit einzubeziehen. Mit am bekanntesten war nicht nur hierzulande die Reihe „Einsamer Wolf“.

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Die drei ??? Kids – Die Musikdiebe (Band 77)

Die Handlung:

Aus dem Tonstudio des Popstars Modena wurde ein Song gestohlen. Kann Modena ihrem Team nicht mehr vertrauen? Als Chorsänger getarnt begeben sich die drei ??? Kids auf die Spur des Diebes.
Die Geschichte gibt es auch als Musical. Partituren beim Carus Verlag erhältlich. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wie jetzt? Ein KIDS-Fall zum Mitsingen? So was gibts? Gibts! Und laut Verlagsinfo kann man sogar die Noten kaufen, damit man die Töne auch trifft und in die nächste Runde kommt … Ob das Justus, Peter und Bob wohl auch gelingt? Die Idee, undercover zu agieren, ist ja clever … aber, können sie auch gut genug singen, damit das Ganze nicht sofort auffliegt? Aber hey, es geht hier um Popmusik, da wird doch eh am Mischpult-Computer so lange an den Aufnahmen rumgepitcht, bis es stimmig klingt. Wirklich klassisch singen können muss da im Grunde kaum noch einer.

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Die drei ??? Kids – Blinde Passagiere (Band 76)

Die Handlung:

Alle Mann an Bord? Die Pacific Star sticht in See und mit ihr ein Sack voller Ganoven, denen Justus, Peter und Bob das Handwerk legen müssen. Blitzschnell fassen Justus, Peter und Bob die Diebe auf dem großen Kreuzfahrtschiff, das in Rocky Beach vor Anker liegt. Doch ist der Fall damit gelöst? Als die Freunde nochmals an Bord klettern, läuft das Schiff plötzlich aus … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wenn ein Schiff ausläuft, ists weder eklig noch gibts was aufzuwischen … es fährt halt einfach nur los. Unentspannt könnte es allerdings werden, wenn man zu diesem Zeitpunkt an Bord ist, obwohl man das gar nicht (mehr) vorhatte … und sowieso keinen Fahrschein gelöst hat. Na dann mal ahoi!

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Yuo Yodogawa – Was sich neckt, das liebt sich

Inhalt:

Shin hat eine besondere Gabe, er kann Gedanken lesen, doch das klappt nur, wenn er denjenigen auch berührt. Die Gedanken von Yoshiki will er aber unbedingt lesen! Denn es vergeht kein Tag, an dem die beiden sich nicht miteinander streiten. Als Shin einen Blick in Yoshikis geheimes Seelenleben wirft, sieht er ihn auf einmal in einem völlig anderen Licht. Denn in Wahrheit ist Yoshiki … in ihn verliebt? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

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John Brunner – Probe für die Zukunft

Big Brother lässt grüßen: Schauspieler als Marionetten der Zukunft

Murray Douglas war ein berühmter Schauspieler, ehe er dem Alkohol verfiel. Nach der Entziehungskur versuchte er, wieder Anschluss zu finden. Aber sein Comeback wurde ganz anders, als er sich das vorgestellt hatte. Was war das für eine seltsame Truppe, die in einem hermetisch abgeriegelten Haus das ungeschriebene Stück eines geheimnisvollen Autors probte? (Verlagsinfo)

Die Goldmann-Ausgabe „Probe für die Zukunft“ (1978) basiert auf John Brunners Original „The Productions of Time“, also dem gleichen Roman, auf dem die gekürzte Heyne-Übersetzung „Der Spion aus der Zukunft“ (1970) basiert. Doch der Autor hat den Roman 1977 restauriert, so dass die in meiner Rezension der Heyne-Fassung bedauerten Kürzungen hier hoffentlich behoben wurden.
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Stephen Hunter – Der 47. Samurai (Bob Lee Swagger 4)

Ex-Scharfschütze Bob Lee Swagger möchte in Japan ein Schwert aus dem Zweiten Weltkrieg abliefern. Als die Unterwelt erfährt, dass es sich um ein altes und sagenhaftes Samurai-Schwert handelt, bringt sie es gewaltsam an sich, was Swaggers Gerechtigkeitssinn weckt; bald tobt ein blutiger Krieg, in dessen Verlauf die Opferzahl rasant in die Höhe schnellt … – Der vierte Band der Serie führt Bob Lee Swagger nach Japan, wo er ein wenig zu seitenstark in die Samurai-Mythologie abtaucht, wodurch ausführlich geschilderte Mord- und Metzel-Szenen aber nicht zu kurz kommen: erneut sehr unterhaltsam für eine hartgesottene Leserschaft. Stephen Hunter – Der 47. Samurai (Bob Lee Swagger 4) weiterlesen

John Grisham – The Rooster Bar

Jurastudenten in den Grauzonen des Systems

Mark, Todd und Zola stehen kurz vorm letzten Semester ihres Jura-Studiums, als ihnen klar wird, das man sie nach Strich und Faden gelinkt hat. Ihre gemeinsamen Schulden an Studiendarlehen betragen rund 600.000 Dollar, die sie ein halbes Jahr nach dem Abschluss abstottern müssen – ein Abschluss, der diesen Namen nicht verdient. Als ihr bester Freund Gordy die „Verschwörung“ hinter den Wucherern entdeckt, bringt er sich um. Zola, seine heimliche Freundin, ist ebenso erschüttert wie Mark und Todd. Gemeinsam beginnen sie, einen Plan B zu entwickeln und Jura ohne Lizenz zu praktizieren. Kann ja nicht so schwer sein, wenn alle es tun, oder? Doch es gibt unerwartete Komplikationen…
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Kemeko Tokoro – Der Klang meines Herzens (Band 3)

Inhalt:

Yukis Karriere als Cellist nimmt immer mehr Fahrt auf. Weil er neben seinem Talent auch noch gut aussieht, kommt er vor lauter Interview-Anfragen und TV-Auftritten kaum noch zum Durchatmen. Für Takuma bleibt bei all dem Stress auch keine Zeit mehr und ein Skandal um Yukis angebliche Liebschaft mit Noel macht alles nur noch schlimmer … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

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Christopher Priest – Der Traumarchipel. Ein Zyklus um Liebe und Krieg

Phantastische Literatur zwischen allen Stühlen

Dieses Buch umfasst einen von Übersetzer Michael Nagula herausgegebenen „Zyklus um Liebe und Krieg“ aus drei längeren Erzählungen. Eine Einleitung und ein Nachwort von Michael Nagula sowie eine Rede von Priest runden das Buch ab.
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Perry Rhodan – Laire (Silber Edition 106)

Die Handlung:

Im Jahr 3586 n. Chr. steht die Menschheit im Brennpunkt galaktischer Konflikte: Im heimatlichen Solsystem sind die Loower, die sogenannten Trümmerleute, mit einer großen Raumflotte aufmarschiert. Und in der weit entfernten Galaxis Tschuschik versucht Perry Rhodan mit seinen Gefährten, die Gefahr zu beseitigen, die vom uralten Sporenschiff Pan-Thau-Ra ausgeht. In der Zentrale des riesigen Raumschiffs treffen die Terraner auf den einäugigen Roboter Laire, ein kosmisches Wesen mit einer lange zurückreichenden Geschichte … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

So, da wären wir also am Anfang des neuen Zyklus angelangt, der DIE KOSMISCHEN BURGEN heißt („kosmisch“, nicht „komisch“) und mit stattlichen 13 Lesungen eine ordentliche Länge aufweist. Mit jeder Menge Altlasten im Gepäck, denn der letzte Zyklus rund um das vermisste Sporenschiff PAN-THAU-RA wird mit seinem „Ende“ nicht jeden Hörer befriedigt haben … mich zumindest nicht. Ich mags, wenns frisch losgeht, mit neuen Ideen, komplett losgelöst von den vorherigen Handlungsfäden und -orten … das gibts hier größtenteils nicht. Aber, das muss ja nicht heißen, dass es langweilig wird. Diese Auftaktlesung heißt genau wie der Roboter, der über die PAN-THAU-RA geherrscht hatte und dem wir dann am Ende der letzten Lesung auch endlich begegnet sind. Dass eines seiner Augen fehlt, ist irgendwie traurig und gruselig zugleich.

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Jeanette Winterson – Das PowerBook

Lieben, schreiben, träumen auch

Eine junge Schriftstellerin sitzt an ihrem Computer. Unter dem Namen Ali sendet sie Geschichten hinaus in die Weite der virtuellen Welt und lauert als Spinne im Netz auf elektronische Beute. Sie wartet auf E-Mails ihrer Geliebten, von der sie in der realen Welt für die Wirklichkeit einer Ehe verlassen wurde. Schreibend durchstreift sie den Kosmos der unendlichen Möglichkeiten, nutzt ihn als frei verfügbare Requisitenkammer, in der sie sich bedienen kann, um die Geliebte zum Glück zu verführen. Sie verspricht ihr: „Freiheit nur für eine Nacht“. So wird Ali zur Scheherazade, die in einer einzigen Nacht versucht, schreibend den tragischen Ausgang ihrer Liebesgeschichte, und mehr noch, den Lauf der Welt zu verändern … (Verlagsinfo)

Liebe und Erzählen von Liebe – geht das überhaupt in Zeiten des Cyberspace, des Internets? „Eine Nacht der Freiheit. Du kannst die Story ändern. Denn du bist die Story.“

Dieser Bericht stützt sich auf die englische Originalausgabe.
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John Brunner – Gezeiten der Zeit

Nach dem Experiment: Flucht in die Vergangenheit

Gene und seine Frau Stacey sind auf ihrer Flucht auf einer griechischen Insel gestrandet. Seltsamerweise reisen sie aus ihrer Zukunft zurück in der Zeit, erleben die verschiedenen Eroberer und Völkerschaften. Doch wer überwacht sie, und warum? In Stacey wächst während dieser Monate ein Kind heran. Als sie sich auf die Geburt vorbereitet, treten die Überwacher hervor und verlangen etwas Unmögliches, was schreckliche Folgen hat…
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Christopher Priest – Der schöne Schein

Die schöne Unsichtbare

In sechs Teilen erzählen drei verschiedene Figuren die Rekonstruktion dessen, was mit ihnen geschehen ist: Richard liebt Susan, doch die kommt von ihrem Lover Niall nicht los. Susan und Niall können sich unsichtbar machen. Wie konnte es zu der Bombenexplosion kommen, der Richard um ein Haar zum Opfer gefallen ist?
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Ian Rankin – Die Sünden der Gerechten (Malcolm Fox 2)

Die schmutzige Vergangenheit der Regierungspartei

Ihr jüngster Einsatz führt Malcolm Fox und sein Team von der »Abteilung für interne Ermittlungen« auf die Halbinsel Fife in das Küstenstädtchen Kirkcaldy. Dort wurde gerade der Polizist Paul Carter der Korruption schuldig gesprochen. Eine Routineuntersuchung soll nun den Ruf seiner Dienststelle wieder herstellen – ein Drahtseilakt für die internen Ermittler, die sich auf fremdem Terrain bewegen.

Und dann wird der Mann, der das Verfahren gegen Paul Carter ins Rollen brachte, tot aufgefunden. Es ist Carters eigener Onkel. Als sich sein Freitod als Mord entpuppt, verübt mit einer Waffe, die es gar nicht geben dürfte, nimmt der Fall eine dramatische Wendung. Und plötzlich steht weit mehr auf dem Spiel als bloß der Ruf der Polizei… (dt. Verlagsinfo)
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Roland Full – Vom Urknall zum Gummibärchen

Die Verlagsinfo zum Buch:

Selbst gemacht ist halb kapiert – Vom Urknall zum Gummibärchen Irgendwann vor rund 14 Milliarden Jahren fiel der Startschuss für unser Universum: der Big Bang. Das ist erstens unvorstellbar lange her und zweitens: Woher wissen Forscher, dass es einen Urknall überhaupt gegeben hat? Für Roland Full sind Astrophysiker die Kripo im Tatort Universum. Sie rekonstruieren den »Tathergang« und arbeiten dabei wie ihre Kollegen bei der Polizei. Spuren sichern, bewerten, deuten und die richtigen Schlüsse ziehen. Aus jeder Zeile des Buches spricht ein ehemaliger Forscher und leidenschaftlicher Lehrer – einer von jenen, die wirklich Freude daran haben, die weite Welt der Wissenschaft
so spannend, vielfältig und anschaulich wie möglich zu erklären und natürlich auch, zu Experimenten anzuregen – selbst gemacht ist schließlich halb kapiert.

Mein Eindruck:

Keine vier Jahre nach Erscheinen der Hardcover- und E-Book-Ausgaben dieses Buchs, gibt es das Werk nun auch als Taschenbuch-Variante. Vom Urknall zum Gummibärchen ists offenbar ein langer Weg … Wobei der Autor hier erst mal den wissenschaftichen Faktenteil abhandelt, um sich anschließend als Romanschreiber zu betätigen. Zwei Teile gibts also … ob diese seltsam anmutende Mischung aus Wissen, Experimenten  und anschließender Gummibärgeschichte aber funktioniert?

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