Umberto Eco – Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana

Was bleibt von einem Leben ohne jede persönliche Erinnerung? Nach einem Schlaganfall erwacht Giambattista Bodoni aus dem Koma. Zwar erinnert er sich an Alexander den Großen, erkennt dafür aber nicht den kleinen Alexander, seinen Enkel. Er hat sein biografisches Gedächtnis verloren. Schritt für Schritt tastet er sich zurück, sucht, was in den Jahrzehnten geschehen ist. Seine Suche führt ihn durch Trödelmärkte und das Internet bis hin zum Dachboden im Haus seines Großvaters. Und Königin Loana? Sie stammt aus einem populären Comic, der erstmals 1932 erschien, im Geburtsjahr Umberto Ecos.

Der Roman „Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana“ zieht ein Resümee des 20. Jahrhunderts, ist aber auch ein Experiment: Kann das kollektive kulturelle Gedächtnis das persönliche ersetzen bzw. inwieweit ist die Zeichenwelt der Kultur ein Teil des biografischen Gedächtnisses, der persönlichen Identität? Und natürlich interessiert die Frage: Wird es Bodoni gelingen, sich zu erinnern, wer er war?

Der Autor

Umberto Eco wurde 1932 in Alessandria in der Poebene geboren und lebt heute in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet er Semiotik in Bologna.

Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den bedeutenden Premio Strega (1981) und wurde 1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt (mittlerweile trägt er über dreizig Ehrendoktorate). Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters.

Schlagartig berühmt wurde Eco durch seinen 1980 veröffentlichten Mittelalterkrimi „Der Name der Rose“. Auch die Verfilmung mit Sean Connery in der Hauptrolle schadete dem Erfolg des Bestsellers gewiss nicht. „In seinen literarischen Arbeiten versteht es Eco meisterhaft, aus einer Fülle von Wissen geheimnisvoll-spannende Fäden zu spinnen“, sinniert der Verlag.

Die Sprecher, die Inszenierung

Zu den Sprechern der inszenierten Lesung gehören so bekannte Leute wie Christian Brückner, die deutsche Stimme von Robert de Niro und Harvey Keitel, sowie Dieter Mann.

Erzähler Bodoni: Chr. Brückner

Arzt: Dieter Mann

Paola Bodoni: Anita Lochner

Gianni (Jugendfreund Bodonis): Erwin Schastok

Sibilla, die Polin: Christin Marquitan

Gragnola (Anarchist): Oliver Boysen

Amalia, die Haushofmeisterin in Solara: Jutta Wachowiak

Die Übersetzung stammt natürlich von Burkhard Kroeber, der praktisch alle Eco-Werke ins Deutsche übertragen hat. Regie führte Hans Drawe, das Hörspiel wurde vom Hessischen Rundfunk 2004 produziert. Die Musik von Wolfgang Binder ist sehr unauffällig. Mit knapp vier Stunden Länge ist das Hörbuch von durchschnittlicher Länge.

Handlung

Giambattista Bodoni, geboren 1931, erwacht am 25. April 1991 aus dem Koma, in das er nach einem Unfall gefallen ist. Er ist genau 59,5 Jahre alt. Das ist wichtig, denn er kann sich nicht an sein eigenes Leben erinnern. Er hat sein autobiografisches Gedächtnis verloren, wie er leider bald feststellen muss. Merkwürdigerweise kommen ihm aber dauernd Zitate und Buchtitel in den Sinn: „Arthur Gordon Pym“, „Nennt mich Ishmael“ (aus „Moby Dick“) und andere fallen ihm ein, während ein symbolischer Nebel ihn umfängt. Ein ebenso dichter Nebel, wie er häufig in seiner Heimat, der Po-Ebene, auftritt und den Autofahrern zum Verhängnis wird.

Seine angebliche Frau Paola besucht ihn mit seinen beiden angeblichen Töchtern Carla und Nicoletta und deren angeblichen Kindern. Paola nennt ihn „Jambo“. Na sowas. Sie sei Psychologin und kenne sich mit allen drei Arten des Gedächtnisses aus. Sieht aus, als käme sie wie gerufen, diese Paola. Sie sagt, sie sei schon über dreißig Jahre mit ihm verheiratet. 30 Jahre – meine Güte!

Giambattista erkennt das Foto von seinen Eltern ebenfalls nicht. Traurig. Aber sie meint, er solle von jenem Jahr 1931 ausgehen, um sich wieder zu erinnern. Wie weiland Marcel Proust „auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Leider hat Jambo kein Madeleine-Gebäck, das ihm, in Kaffee oder Tee getunkt, durch seinen spezifischen Duft auf die Sprünge helfen würde. Aber ebenso wie Gerüche sind auch Flammen mächtige Auslöser von Erinnerungen, von Memen.

Zuhause stellt er fest, dass er eine schöne Wohnung hat, die eine liebevolle Frau pflegt und eingerichtet hat. Er selbst beherrscht vier Sprachen, immerhin, denn er kann die Bücher der Bibliothek in Französisch, Italienisch, Englisch und Deutsch lesen. Ist es Zufall, dass er stets Gedichte über den Nebel rezitiert?

Die schöne Sibilla

Jambo besitzt ein Antiquariat in der Innenstadt, in der Via Dante. Dort begrüßt ihn eine wunderschöne blonde junge Dame auf sehr freundliche Weise. Auch sie sagt „Jambo“ zu ihm, wie merkwürdig, und spricht französisch. Ist sie die „schöne Sibilla“, die sein alter Schulfreund Gianni Laivelli erwähnt hat? Diese „dolcissima“ – hat er „eine Geschichte“ mit ihr? Schön wär’s. Er hatte die Polin angelernt; inzwischen schmeißt sie den Laden auch ohne ihn, wie ihm scheint. Immerhin erkennt er auf Anhieb ein superteures Buch aus dem Jahr 1497 in seinen Regalen. Sie ist ehrlich. Ein Jammer, dass sie demnächst heiraten will.

Entdeckungen im Elternhaus

Doch alle Wege seiner Erinnerung führen zurück aufs Land, in den Ort Solara. Dort verbrachte er im Haus der Eltern die Sommerferien sowie die Kriegsjahre 1942 bis 1945. Nach einer erotischen Ermutigung durch Paola fährt ihn die Tochter Nicoletta hin, wo ihn die alte Amalia freudig begrüßt. Sie ist als Faktotum die Verwalterin des Anwesens. Das Gutshaus besteht aus mehreren Flügeln. Und auf dem ausgedehnten Dachboden befinden sich Unmengen von Kartons mit Memorabilien aus Jambos Kindheit und Jugend.

Weitaus wichtiger ist eine andere Entdeckung: dass nämlich das Äußere dieses Gebäudeflügels nicht mit dem Inneren übereinstimmt. Amalia gesteht, sie habe geschworen, nichts davon zu verraten. Herrje, das war vor 40 Jahren! In der Tat wurde der Zugang zur Kapelle einst zugemauert, aber es muss einen zweiten Zugang geben. Ja, eine Falltür. Hier wurden während des Krieges Partisanen vor den faschistischen „Schwarzen Brigaden“ versteckt.

Nur wer die Sehnsucht kennt

Jambo erinnert sich an eine Königin Loana, deren Gesicht im Profil exakt so aussieht wie das der schönen Sibilla. Die Figur dieser verführerischen Bajadere stammt aus dem populären Comic „Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana“, der erstmals 1932 erschien und offensichtlich ein Plagiat von Henry Rider Haggards berühmtem Lost-race-Roman „Sie“ ist. Das Heft ist bei Jambos persönlichsten und wertvollsten Dingen aus den Jahren 1934 bis 1945 versteckt. Jambo ist maßlos enttäuscht: Der Comic ist unterstes Groschenheftniveau. Im Gegensatz zu seiner Angebeteten Lia Saba, der er mit 17 schmachtende Gedichte widmete.

Die Nacht des Vallone

Dann erinnert er sich an den Vallone. Was soll das sein? Es ist ein hoher Hügel im Nachbardorf San Martino, auf dem sich einst Hexen getroffen haben sollen. Natürlich steht dort nun ein Kloster. Etwas für Jambo äußerst Wichtiges ist dort geschehen. Auf dem Vallone spielten die Jungs von Solara und San Martino nämlich Krieg, und Jambo erwies sich bald als ausgefuchster Fährtensucher im Gestrüpp und Gebüsch des riesigen Hanges, der vor Schlangen wimmelte und dessen steile Felsen mit einem tödlichen Sturz drohten.

Eines Nachts kamen deutsche Besatzungssoldaten nach Solara, um desertierte Kosaken, die als Hilfstruppen angeheuert hatten, aufzuspüren und zu liquidieren. Jambos neuer Freund, der Anarchist Gragnola, hat einen Plan, um die Kosaken zu retten. Sie haben sich oben auf dem Vallone versteckt, doch die Deutschen rücken näher. Jemand muss die Verfolgten auf einem Weg ins Tal zu einem wartenden Laster bringen, der sie in Sicherheit bringt. Jemand, der den Vallone kennt wie seine Westentasche. Jemand wie Jambo.

Ein lebensgefährliches nächtliches Abenteuer beginnt …

Mein Eindruck

Während sich Jambo schwer tut mir der Gegenwart, die noch ungesichert erscheint, fällt es ihm bei seinen Nachforschungen in Sachen Identitätsarchäologie zunehmend leichter, sich zurechtzufinden. Es ist plausibel, dass er sich dabei auf seine Jahre der Kindheit bis Pubertät konzentriert. Sie sind für gewöhnlich nicht nur diejenigen Jahre, die das Individuum (das „Unteilbare“) am stärksten prägen, sondern im „Fall Jambo“ auch jene Jahre, die Italien am stärksten geprägt haben: die Jahre Mussolinis, des „Duce“, von den siegreichen Anfängen in den Zwanzigern bis zur Befreiung von deutscher Besetzung durch die Amerikaner im Jahr 1945.

Interessant ist dabei, wie der Autor im Spiegel von Bodonis Bewusstseinsuniversum die Duce-Jahre unterschiedlich erlebt. Zunächst ein begeisterter und von Propaganda „geimpfter“ Pimpf à la Hitlerjugend, wandelt sich Jambo unter dem Einfluss seines Freundes Gragnola, eines überzeugten Anarchisten, zu einem kritischen Beobachter der Faschisten. Er kann dies anhand seiner Schulhefte nachvollziehen, die er in der zugemauerten Kapelle entdeckt.

Aber auch andere einschneidende Erlebnisse führen den Wandel der Gesinnung herbei. Eines Tages verliert Jambo beim Besuch eines Fussballspiels den Glauben an Gott – einfach so. Die Regeln erscheinen nicht mehr festgefügt, sondern nur noch willkürlich. Warum sollte Gott eine Ausnahme sein?

Auch das Liebesglück ist ihm nicht hold und trägt zu seinem Skeptizismus bei. Lila Saba erhört sein Flehen nicht, seine Sehnsucht ergeht sich in pubertären Comicstrips à la „Königin Loana“ und in schwülstigen Gedichten. Als dritter Faktor, so muss er entdecken, hat ihn das Treiben der Schwarzen Brigaden geprägt, oder vielmehr der Widerstand seines Großvaters gegen diese Dorffaschisten. Die Art von Opas Rache kann hier leider aus Pietätsgründen nicht wiedergegeben werden.

Beihilfe zum Mord?

Doch Jambos Beobachterstatus findet ein jähes Ende in der „Nacht des Vallone“. Hat er sich dadurch, dass er die Kosaken, die Widerständler und eine Handvoll deutsche Gefangene den gefährlichen Hügel hinabführte, der Beihilfe zum Mord schuldig gemacht? Denn Gragnola sorgte dafür, dass die Deutschen den Fuß des Hügels nicht erreichten, und Jambo hatte ihm die beste Stelle, einen Abgrund, dafür gezeigt. Er muss erkennen, dass sich alle, die während des Krieges lebten, auf die eine oder andere Weise schuldig machten, ob sie nun wollten oder nicht, ob sie es vor sich und anderen zugeben oder nicht. Soll keiner auf den anderen zeigen, sondern zuerst mal unter dem eigenen Dach nach dem Rechten sehen. In Jambos Fall lohnt sich diese Suche buchstäblich.

Peinlich, peinlich

Der Text berührt durch seine Menschlichkeit, aber das kann auch eine Quelle der Peinlichkeiten sein. Wenn Jambo über Fäkalien redet, so ist das nicht jedermanns Sache. Dabei sind diese in zweierlei Hinsicht bedeutsam. Individuell betrachtet, sind sie sehr persönlich, obwohl jeder lebende Mensch sie produziert. Sozial betrachtet, werden sie tabuisiert, aber sie lassen sich auch ganz anders einsetzen, wie Jambos Großvaters nachdrücklich demonstriert. Merke: Man spricht in Italien (und anderenorts) genauso wenig über die Kacke wie über Kriegssünden. Man deckt sie zu und vergräbt sie, spült sie weg, verdrängt oder vergisst sie. Weg mit diesem Abfallprodukt.

Bei Jambos Erinnerungsarbeit ist das nicht mehr möglich. Um sich der Gänze seiner Identität zu versichern, muss er auch verdrängte Aspekte seiner Menschlichkeit berücksichtigen und aufdecken. Er weigert sich nicht, sich damit auseinanderzusetzen. Erstens ist das seine Privatangelegenheit und zweitens kann er nicht einen Aspekt ausblenden, ohne dies mit anderen ebenfalls zu tun. Und wie kann er dann sicher sein, dass nicht sein Unterbewusstsein willkürlich Erinnerungen unterdrückt? Ist ein blockiertes Ich ein wahres Ich? Oder nur die zensierte Vorspiegelung eines Ichs? Diese Frage ließe sich auch auf das italienische Selbstverständnis anwenden.

Richtig peinlich fand ich hingegen die transzendierende Apotheose des weiblichen Prinzips am Schluss. Gleichgültig, ob es durch Lila Saba, durch die schöne Sibilla oder durch die Königin Loana verkörpert wird, so etwas Kitschiges wird man so bald nicht wieder lesen. Wenn das Leben Jambos wenigstens dann ein gutes Ende nähme, aber da der Autor ein Europäer und kein Amerikaner ist, bleibt uns das Happyend versagt. Sehr ironisch.

Die Sprecher, die Inszenierung

Es handelt sich weder um ein klassisches Hörbuch mit nur einem oder allenfalls zwei Sprechern, noch handelt es sich um ein Hörspiel, bei dem auch Geräusche und Musik eingesetzt werden. Die „inszenierte Lesung“ umfasst lediglich sieben Sprechrollen und weder Geräusche noch Musik. Jedenfalls keine Musik, die zum Beispiel Pausen füllt, sondern nur Intro und Extro. Sie stammt von Wolfgang Binder.

Klangeffekte sind ebenfalls sehr sparsam eingesetzt. So etwa klingt Paolas Stimme am Telefon natürlich nach analogem Telefon und nicht wie aus dem MP3-Player. Aber immerhin wird der Zweikanalton (stereo) ausgenutzt, so etwa in einem Dialog zwischen Bodoni und Amalia. Obwohl es sich anböte, mutet uns die Tonregie keine Aufnahmen von uralten Schellackplatten aus den 30er oder 40er Jahren zu.

Die ruhige, etwa kratzige Stimme von Christian Brückner dominiert die Lesung. Man stelle sich einfach Robert de Niro vor, der ins Land seiner Ahnen zurückgereist ist und nach allerlei Vergrabenem und Verbotenem stöbert, auf zugemauerte Kapellen und versteckte Falltüren stößt, die Geheimnisse seines Großvaters lüftet und in erotischen Fantasien über eine Jugendliebe schwelgt. Dann hat man ziemlich genau die Stimmung eingefangen, die von diesem Vortrag ausgeht.

Die Handlung enthält kaum Action, sondern ist über weite Strecken sehr philosophisch. Kein Wunder auch, geht es doch darum, eine Identität wiederherzustellen anhand äußerer Indizien. Quasi ein Kriminalfall in eigener Sache. Richtig spannend klingt hingegen Bückners Vortrag, wenn die Geschehnisse der „Nacht des Vallone“ erzählt werden. Hat sich Jambo der Beihilfe zum Mord schuldig gemacht? Das ist eine Frage der Schuld, und die möchte Jambo verständlicherweise geklärt haben, bevor er den Löffel abgibt.

Unterm Strich

Die Nachforschungen der Hauptfigur haben Bedeutung auf drei Ebenen: individuell, kulturell und sozial / national. Sie sind deshalb keineswegs belanglos für das Verständnis von Menschen und Ländern, insbesondere in den Zeiten des Zweiten Weltkriegs. So mancher Kritiker versteigt sich sogar dazu, eine Kritik des 20. Jahrhunderts zu unterstellen. Aber gesetzt den Fall, es wäre so, dann werden die Indizien nur aus den populärsten Dokumenten herbeigezogen: französische Luxusmagazine, Comic-Hefte (auch aus den USA), Schulbücher natürlich. Geistesgeschichte ist eher an Bodonis Biografie abzulesen, und die ist dann wirklich spannend und menschlich anrührend.

Ein derart philosophisches Hörbuch ist am ehesten geeignet für Freunde der gehobenen Unterhaltungsliteratur, für Kulturforscher wohl auch und eventuell sogar für Historiker des 2. Weltkriegs. Der Text ist durchweg verständlich, wenn es auch ratsam ist, über Kenntnisse der italienischen, englischen und französischen Sprache zu verfügen. Diese Zitate werden nämlich mitunter unübersetzt wiedergegeben, wenn auch nur selten. Der Sprecher spricht sie einwandfrei aus, so weit ich das beurteilen kann.

Eine Frage plagt mich aber immer noch: Hat Jambo wirklich die verschollene Folio-Ausgabe von Shakespeares Stücken aus dem Jahr 1623 auf dem Dachboden gefunden? Oder hat er das nur im Wachkoma, in das er nach einem Rückfall gestürzt ist, halluziniert? Die schöne Sibilla wollte ihm das kostbare Buch bereits in einer Angebotsliste unterjubeln, um sein Gedächtnis zu testen – das hat er sofort gemerkt. Doch Sibilla kennt nicht den Inhalt seiner alten Kartons in der verborgenen Kapelle. Was wäre, wenn er wirklich …? Man müsste wahrscheinlich die Literaturgeschichte umschreiben. Und was, wenn es so einen Fall auch in der Nationalgeschichte Italiens gäbe, sagen wir mal: ein verborgenes Tagebuch des Duce? Archäologie kann sich durchaus lohnen – und verhoffte Ergebnisse zeitigen.

280 Minuten auf 4 CDs
Originaltitel: La misteriosa fiamma della regina Loana, 2004
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