Fünf Freunde am Ende der Welt (Folge 138)

Die Handlung:

Ferien in Land‘s End! Am äußersten Ende von Cornwall entdecken die Fünf Freunde etwas Unglaubliches: Das wichtigste Denkmal der Gegend wurde gestohlen! Und das ist erst der Anfang einer äußerst merkwürdigen Diebstahlserie. Mit allen Mitteln versuchen die Fünf Freunde das Rätsel der verschwundenen Denkmäler zu lösen und bestehen dabei ein aufregendes Abenteuer. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Na ja … für die Fünf Freunde ist Cornwall das Ende der Welt … irgendwann ist „die Insel“ halt zu Ende. Interessant und schön, dass es nach 137 Abenteuern da immer noch Neues zu erleben gibt.

Wer also stiehlt Denkmäler? Und, was mich noch mehr interessiert: Warum? Erste Idee: Auftragsdiebstahl! Denn … wer stiehlt (in der Regel) verdammt große und verdammt schwere Steinskulpturen (vom logistischen Aufwand mal ganz abgesehen) und stellt sie sich in den eigenen Garten? Selbst wenn der auch verdammt groß ist … irgendwem würde das auffallen. Dann mal ab in die Ferien und ins Cottage nach Cornwall.

Als Erstes finden wir (k)einen Wegweiser, der keinem mehr den Weg weist, weil er weg ist. Ein Denkmal ist das aber eigentlich nicht. Aber, wenn weg, dann weg. Gleiches für die Bank, auf die sich keiner mehr setzen kann … weil auch sie nicht mehr da ist. Für den einen ists nur eine Bank, für den anderen ist es mehr. Die Freunde radeln rum und der Hörer fragt sich, was sie wohl als Nächstes nicht finden. Kein Denkmal, denn endlich hat mal jemand etwas geklaut, das laut Definition als Denkmal durchgeht.

Bleiben noch die Fragen: Wer und warum?

Die Freunde ermitteln und stellen dabei einige Thesen auf, von denen mindestens eine sehr interessant klingt.

Dass man sich aber schnell selbst überschätzen und in Gefahr kommen kann, stellen Julian und Dick fest, als es plötzlich dramatisch wird. Aber irgendwie auch künstlich dramatisch, als wäre der Autorin aufgefallen, dass es bislang gefühlt zu ruhig zuging … oder es nicht anders ging, weil sonst die Story nicht weiterlaufen könnte.

Weniger künstlich, aber genauso dramatisch wirds dann aber, als die Freunde auf dem richtigen Weg angekommen sind. Und das ist keiner, mit dem die meisten Hörer gerechnet hätten. Behaupte ich jetzt einfach mal so.

Die Sprecher und ihre Rollen:

Erzähler: Lutz Mackensy
Julian: Ivo: Möller
Dick: Jannik Endemann
Anne: Theresa Underberg
George: Alexandra Garcia
Tante Fanny: Maud Ackermann
Tante Maggie: Anja Topf
Smith: Andreas Birnbaum
Touristin: Henrike Fehrs
Tourist: Woody Mues
Wirt: André Beyer
Daniel: Julian Greis
Bruce: Peter Buchholz
Mr. Wave: Steffen Groth
1.Musiker: Rainer Schmitt
2.Musiker: Michael Prelle
1.Musikerin: Heidi Schaffrath
2.Musikerin: Katja Brügger
Stewart 1: Marco Steeger
Stewart 2: Holger Mahlich
Wachposten 1: Werner Wilkening
Wachposten 2: Eckart Dux
und Timmy der Hund

Trackliste:

1. Auf nach Land’s End!
2. Den Dieben auf der Spur
3. Sogar der Steinerne Jim ist weg !
4. Julian und Dick in Seenot
5. Das Rätsel der verwschundenen Dinge
6. Reingelegt!
7. Tumult auf der Flugplatz

Technik-Credits:

Buch: Katrin McClean
Redaktion: Hilla Fitzen
Produktion und Regie: Heikedine Körting
Geräusche: Wanda Osten
Musik: Tonstudio Europa

Die Ausstattung:

Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt zeigt die Freunde beim Radeln am Rand einer Steilküste, von der eines der Kids offenbar gleich abstürzen wird. Zusätzlich gibts eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Folgen sowie vier ausgewählte CD-Cover der Serie. Außerdem werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.

Mein Fazit:

Ich meine, nach 137 Abenteuern gibts hier mal einen Hintergrund, den ich so noch nicht gehört hatte. Hergeholt ist es schon, aber nicht so weit, dass es zu unglaubwürdig wird.

Ein wenig muss man die Augen schon zudrücken, aber was am Ende der Welt passiert, ist spannend, dramatisch und konnte mich mit jeder Minute besser unterhalten … was ich grad in der ersten Hörzeit nicht erwartet hatte.

1 Audio-CD mit 61:11 Minuten Spieldauer
Vom Verlag empfohlen ab 5 Jahren
1. Auflage, September 2020

www.play-europa.de

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