Lars Stewart – Sonnenuntergang in der Leuchtturmbucht (1000 Teile)

Das Motiv:

Ein rot-weiß gestreifter Leuchtturm mit Anbau auf einer kleinen Anhöhe, ein Stück Strand mit einem alten Ruderboot aus Holz (ohne Ruder und ohne Möglichkeit, mitgebrachte Ruder irgendwo einzuhängen), zwei Klappsonnenstühle, Wasser, ein Segelboot in der Ferne und ein paar Möwen. Das sind die Hauptzutaten dieser Komposition von Lars Stewart, die wir hier nachpuzzeln können.

Die blendend helle, weiße Sonne geht grad am rechten Bildrand unter und taucht den Himmel, die Wolken und das Land in warmes Licht.

Es dominieren warme Brauntöne am Strand und in den Wolken. Das Wasser ist türkis und ziemlich ruhig, der Wellengang ist sehr mäßig.

Der Leuchtturm ist in Betrieb und strahlt mit der Sonne um die Wette, wobei das Lense Flare des Lichts ein wenig digitaler wirkt als das Sonnenlicht am Horizont.

Wir sehen keine Menschen, der Strand gehört uns … da hatte ich direkt Lust, mich in einen der Stühle zu setzen und zuzuschauen, wie die Sonne bald ganz versunken ist.

Das Puzzeln:

Wolkentechnisch ist viel los am Himmel, denn hier sehen wir nicht nur Blau, sondern vor allem auch Brauntöne auf der Unterseite der Wolken. Die passen super zur Farbe des Strandes, der Felsen, auf denen der Leuchtturm steht und dem Innern des Ruderbootes, das am Strand liegt.

Das macht das Vorsortieren nicht gerade einfach, aber, Braun ist Braun und der Rest wird sich finden, keinen Stress machen.

Dunkelblau ist die Außenseite des Bootes und kommt auch nur an dieser Stelle des Bildes vor. Genau wie das Türkis des Wassers und die Schaumkronen des Wassers. Grün gibts auch ein wenig am Strand und in der Nähe des Leuchtturms und auch das bekam einen eigenen Stapel.

Wir können kleine Häufchen mit Teilen der Umzäunung des Leuchtturms stapeln, Teile des Leuchtturms selbst, der Liegestühle und hin und wieder haben wir einen Teil eines Vogels in der Hand oder ein Stück vom weißen Zaun.

Die größten Teile-Haufen sind am Ende dann wie erwartet das Wasser und der Himmel gewesen.

Nach dem Rand habe ich mich vom unteren Rand über das Gras zum Ruderboot vorgepuzzelt. Die weißen Teile, die das Sonnenlicht bilden, können auch recht gut platziert werden.

Und je länger ich mich mit dem Motiv und den Teilen beschäftigt habe, desto mehr Details und Eigenheiten fielen mir auf … wie es oft so ist, wenn ich mich mehr und mehr auf ein Motiv einlasse.

So ist der Strand zwar genauso braun wie die Wolken, aber die Textur des Sandes ist viel gröber als die sanften Flächen des Himmels. Da konnte ich dann weiter sortieren und die Stapel wurden zwar mehr, aber kleiner und übersichtlicher.

Ausstattung und Qualität des Puzzles:

Der Karton und der Teilebeutel:

Nach einem gut 5 cm breiten Rand, der einen Teil des Motivs noch mal zeigt, gibts das Bild, das es zu puzzeln gilt, vorn auf dem Karton zu sehen. Dafür verdecken aber auch die Logos das Motiv nicht.

Grafisch gesehen ist der Rand sicher eine schöne Idee, sorgt aber dafür, dass das Bild kleiner als nötig wird und somit als Vorlage ein wenig schlechter zu benutzen ist. Ich bin bekennender Kartonbildgucker und schaue da häufig drauf, freue mich also, wenn die Bilder möglichst groß zu sehen sind.

Auf der Unterseite des Bodens gibts Infos in sieben Sprachen dazu, was die „Premium Quality“ bei SCHMIDT-Puzzles ausmacht und viele weitere Motive, die auch vom Verlag als Puzzle erhältlich sind.

Verschlossen ist der Karton durch zwei runde, durchsichtige Aufkleber, die jeweils in der Mitte der beiden längeren Seiten beide Teile miteinander verbinden. Leider lassen sich die Aufkleber nach dem Aufschlitzen nicht entfernen, ohne dass der Karton beschädigt wird.

Die Puzzleteile selbst kommen in einem weißen Papierbeutel.

An jeder der vier Deckelseiten sind auch noch mal Teile des Puzzlemotivs zu sehen.

Gibts ein Poster als Vorlage?

Nein, gibts nicht. Aber, auch wenn es auf dem Deckel einen ziemlich dicken Rahmen um das Motiv gibt, so kann man ihn dennoch gut als Kontrollblickvorlage benutzen.

Wie ist die Qualität der Teile und der Stanzung?

Die Teile sind fest, haben eine gute Stärke und sind sauber gestanzt. Ich habe keine verbogenen Teile gehabt, keine hochstehenden Nasen oder sich ablösende Schichten.

Vier Zweierprächen gabs als Freebies und nur wenige ineinander verkeilte Teile, sich aber mit nur wenig Druck und Drehung beschädigungsfrei voneinander trennen ließen.

Matt oder glänzend? Sind die Farben auf dem Karton und den Teilen gleich?

Die Oberfläche der Teile ist leicht geriffelt, sodass das Licht gut gebrochen wird. So glänzen sie nicht so stark.

Die Farben des Aufdrucks auf den Teilen entspricht denen des Karton-Motivs. Sie sind kräftig, sodass ich auch beim Sortieren unter Kunstlicht keine Schwierigkeiten hatte, die Farbtöne auseinanderzuhalten.

Wie siehts mit Puzzlestaub aus?

Davon gabs Brösel und auch feineren Staub, die in der Menge ok waren. Hier kann man entweder nach dem Umdrehen-und-Sortieren vorsichtig durchwischen oder alle Teile noch mal vom Tisch nehmen, um dann durchzuwischen.

Der Künstler:

Lars Stewart hat seine Leidenschaft für die Fotografie im Jahr 2015 zum Beruf gemacht. Seine Werke sind farbenfrohe Fotomontagen, in denen er klassische Fotografie mit digitaler Kunst verbindet. Lars Stewart lebt im US-Bundesstaat Washington. Er arbeitet zusammen mit seiner Frau und Künstlerkollegin Aimee Stewart in den Foxfire Studios. (Quelle: www.schmidtspiele.de)

Mein Fazit:

Den Sonnenuntergang in der Leuchtturmbucht, die ich ganz für mich allein hatte, habe ich sehr genossen. Bei dem Motiv kommt Sommerfeeling auf und die Wärme, die von den vom Künstler gewählten Farbtönen ausgeht, ist sehr angenehm.

Der Himmel war für mich eine Herausforderung und auch das Wasser war nicht ohne. Aber, auch bei diesem Motiv habe ich mir wie immer Zeit gelassen und die Entschleunigung, die das Bild ausstrahlt auf mich einwirken lassen.

Auch die Qualität der Teile und der Stanzung haben dabei geholfen, dass es ein schönes Puzzleerlebnis war.

Puzzle: 1000 Teile
Vom Verlag empfohlen ab 12 Jahren
Maße (gelegt): 69,3 x 49,3 cm
Artikel-Nr. 59765
1. Auflage, Dezember 2023

www.schmidtspiele.de

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