Lita Tachibana/Henu Sasaki – Café Acheron 01

Inhalt

Ein gebrochenes Herz kann einen schon mal in den Wahnsinn treiben – oder direkt ins geheimnisvolle Café Acheron. Oberschülerin Io hat sich hierher verirrt und blickt nun voller Verwunderung in zwei seltsam blitzenden Augen. Der gut aussehende Cafébesitzer wirkt irgendwie so, als wäre er nicht von dieser Welt, beinahe … teuflisch. Ehe sie sichs versieht, bekommt Io einen Job in dem Café und merkt schnell, dass hier nichts ist, wie es scheint. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

In diesem gelungenen Fantasy-Manga laden gutaussehende Dämonen, eine junge Oberschülerin und ein sprechendes Kuscheltier zu einem Kaffee und mehr ein …

Die Story beginnt es etwas „Holter-die-Polter“. Unsere Protagonistin Io Nanatsu will gerade auf ihren heimlichen Schwarm zugehen und ihm einen Liebesbrief überreichen, als sich vor ihren Augen eine Konkurrentin ihm an den Hals wirft. Doch bevor sie richtig in Herzschmerz versinken kann, fällt Io wortwörtlich in ein Loch und wird in letzter Sekunde von einer Hand gerettet. Und plötzlich findet sich Io in einem ihr unbekannten Café wieder und trinkt einen Milchkaffee. Da sie diesen leider nicht bezahlen kann, muss sie ihre Schulden abarbeiten.

Der Name des Cafés ist mit dem Titel des Mangas gleichnamig, nämlich „Café Acheron“ und stellt den Hauptschauplatz der Geschichte dar. Das Café ist eine Art Verbindungspunkt zwischen der Welt der Menschen und der Unterwelt. Dämonen und Menschen mit einem großen Wunsch treffen sich hier in diesem Café um einen Pakt zu schließen. Sinn eines Paktes ist es, das der Dämon seinem „Vertragspartner“ einen Wunsch erfüllt und der Dämon im Gegenzug etwas dafür erhält. Doch Vorsicht, der Wunsch wird zwar erfüllt, aber anders als man vielleicht gedacht hat…

So geht auch Io einen Pakt mit Kiba, dem Chef des Cafés, ein. Sie darf in dem Café arbeiten und als Gegenleistung soll sie auf ihren Teddybären aufpassen, der plötzlich zu sprechen beginnt und sich ebenfalls als Dämon entpuppt.

Das Cover und die Story sind toll gezeichnet. Allerdings ist die Geschichte an ein paar Stellen ein wenig sprunghaft, so dass man noch mal zurückblättern muss, um dem Verlauf weiter folgen zu können. Trotzdem gelingt es den beiden Autoren die Spannung über zu erhalten. Vor allem dadurch, dass noch nicht alle Fragen sofort beantwortet werden.

Für mich haben sich nämlich folgende Fragen aufgetan. Wer ist Kiba wirklich? Spielt Io vielleicht eine größere Rolle für das Café und die Unterwelt als bislang gedacht? Wer verbirgt hinter dem sprechenden Kuscheltier? Und die wichtigste Frage: Wie geht es weiter?

Fazit:

Dieser Manga ist für Fans von „Blood Lad“, „Black Butler“ und „Ouran High School Host Club“, sprich Fantasy-Mangas. Die Reihe wird mit drei Bänden abgeschlossen sein und ich bin gespannt auf die letzten beiden Teile.

Taschenbuch: 154 Seiten
ISBN-13: 978-2889216000

www.kaze-online.de

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