Schlagwort-Archive: André Minninger

TKKG – Nord-Nordwest zum Hexenplatz (Folge 191)

Die Handlung:

Tim, Karl, Gaby und Klößchen haben die moderne Art der Schnitzeljagd für sich entdeckt: Geo-Caching. Mit Hilfe eines GPS-Geräts navigieren sie durch die Landschaft am Schwarzweiler Wald und suchen nach kleinen, gut versteckten Dosen – ein schöner Spaß! Aber aus Spaß wird Ernst, als sie einen Mann mit Motorradhelm beobachten, der etwas vom Stoppelfeld in den Wald schleift. Handelt es sich dabei etwa um eine Leiche? Schon sind TKKG mitten drin in einem mysteriösen Fall… Wer jagt den Schwarzstorch? Und warum? Was hat es mit dem mystischen Kraftplatz am Moor auf sich? Und warum zum Teufel verfolgt ein Sportflugzeug TKKG? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Nachdem die Kollegen von den DREI ??? bereits ein wirklich gut recherchiertes und spannendes Geocaching-Abenteuer erlebt haben („GPS-Gangster“) und die Kolleginnen von den DREI !!! in „SOS per GPS“ dem Hörer aufgrund von zu vielen Fehlern und Ungereimtheiten nicht viel Caching-Hörspaß bereiten konnten, versucht nun die TKKG-Bande ihr Glück in Wald und Flur … da, wo auch viele Geocacher anzutreffen sind.

Wenn man sich den Klappentext aber durchliest, kann das Ganze auch nur ein Einstieg in die eigentliche Story gewesen sein und der Rest des Abenteuers hat mit Geocaching überhaupt nichts mehr zu tun. Was stimmt denn nun?

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Die drei ??? und das Tuch der Toten (Folge 174)

Die Handlung:

Ein zunächst harmloser Ausflug entwickelt sich zu einem geheimnisvollen Fall für die drei ???: In einem sagenumwobenen Waldgebiet in den Santa Monica Mountains streift eine düstere Gestalt umher. Ein Wesen aus der Urzeit? Justus, Peter und Bob stoßen auf rätselhafte Spuren. Was sie nicht wissen: Sie sind nicht die Verfolger, sondern die Beute … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Der Titel klingt nach einem Indiana-Jones-Film, der Klappentext fast nach einer Teenie-Slasher-Story, aber obs wirklich so gruselig kommen kann, wenn die Jungs vor ihrem Trip in den Wald im Museum einen Schmetterling gesehen haben, der mit ausgebreiteten Flügeln wie ein Hundegesicht aussieht? Das muss doch eigentlich Glück bringen, zumal es diese Schmetterlingsart wirklich gibt … ich habe recherchiert!

Ganz anders als harmlos und sogar mit reichlich Drama und Schreckmomenten gehts dann aber doch hinein in die Story. Treibt etwa ein Wesen „das schon lange nicht mehr existiert“ sein Unwesen im Wald? Vielleicht sogar die Leiche, die die nette ältere Professorin sucht, denen die Jungs im Wald auf recht schockhafte Weise begegnen? Und wenns ganz abgefahren werden sollte, wären da noch „Schmalkopf-Pferdemenschen“, die hier herumrennen könnten! Eine schöne Auswahl, ich wüsste gar nicht, wen ich mir davon aussuchen sollte.

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Die drei ??? und die flüsternden Puppen (Band 179)

Die Handlung:

Das Mädchen Bianca wurde entführt! Am hellichten Tag, direkt vor einem Fitnessstudio! Eine Botschaft, offenbar in Panik auf einem alten Walkman hinterlassen, ist der einzige Hinweis. Die drei ??? verfolgen die Spur der Entführer bis zu einer verlassenen Hütte in Mexiko – und bringen sich dabei selbst in Gefahr. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wenn ich mir den Klappentext so durchlese, dann frage ich mich, was denn so besonders daran sein soll, wenn man vor einem Fitnessstudio entführt wird … ich meine … im Vergleich zu einer Entführung vor einer Metzgerei. Oder gibts im Studio Puppen … die flüstern? Creepy sind Puppen allemal, besonders die mit diesen täuschend echten, aber extrem tot aussehenen Porzellangesichtern … und wenn die auch noch anfangen zu flüstern wie … wie … wie eine Mumie? … oha!

Aber der Leser bekommt gar keine Möglichkeit, darüber nachzudenken, denn er wird vom Autor von der ersten Zeile an in ein schauriges Abenteuer hineingezogen. Es geht nämlich direkt mit einem Mord, einer Leiche im Wohnwagen der Jungs und dem Mitschnitt einer Entführung los … der Leser ist entsetzt, fasziniert und sagt pauschal erstmal alle Termine für den Tag ab, denn dass es so schnell so spannend wird …

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TKKG – Der eiskalte Clown (Folge 190)

Die Handlung:

Dieser Winter dauert lang in der Millionenstadt. Die Schneedecke ist weit entfernt davon zu schmelzen und Klößchen wird von einem ziemlich lästigen Schnupfen geplagt. All das zusammen ist zwar nicht gerade angenehm, aber nichts im Vergleich zu dem, was dann passiert. Alles beginnt mit dem Einbruch im Feinkostladen von Gabys Mutter. TKKG ahnen nicht, was dieses Verbrechen nach sich ziehen wird: Angst, Erpressung und das Zerbrechen von Freundschaften. Jemand scheint es auf TKKG abgesehen zu haben – und hat dabei jeden Schritt penibel geplant … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Tja, im TKKG-Land gibts Winter … bei uns in der Gegend hatte er sich für dieses Jahr mal freigenommen. Aber, wenn man dem Klappentext dieser Folge glauben darf, dann gehts in diesem Abenteuer hoch her und den Jungs und Mädels wird ganz schön warm ums Herz … Winter hin oder her. Was mir allerdings direkt auffiel, war der Name „Krusty, der Clown“ … ob der Verlag wohl an den Schöpfer der SIMPSONS Lizenzgebühr für dessen Verwendung bezahlen musste? Davon ab … wenns ums Clowns geht, dann gruselt es die meisten eh, denn mittlerweile gibt es mehr Leute, die Angst vor Clowns haben als solche, die sich über sie freuen. Ob wir das wohl Stephen King zu verdanken haben oder der Tatsache, dass Clowns so in-your-face sind und uns damit erschrecken? Vielleicht werden wir das anhand dieser TKKG-Folge klären können … vielleicht aber auch nicht.

 

Warum Tim, der eigentlich Peter heißt, nicht mehr „Tarzan“ genannt wird, das wissen die Hardcore-Fans sicher noch und auch Tim-Peter-Tarzan erklärt es in dieser Folge Gabys Mama noch mal … na ja … und wird dann von der Regie unterbrochen. Aber … Tim bei Gabys Eltern … so als Besuch bei den zukünftigen Schwiegereltern … werden die Kids jetzt erwachsen? Etwas seltsam ist auch, dass Gabys Mutti ihr erst nach 190 Folgen bestätigt, dass sie mit Tim eine gute Wahl getroffen hat.

Getroffen hat dann auch ein Übeltäter, der im Laden von Mutter Glockner Schaden anrichtet. Allerdings fand ichs schon interessant, dass „Sherlock“ Tim zwar feststellt, dass gar keiner im Laden gewesen ist, weil es keine nassen Fußabdrücke gibt. Wie dieser jemand aber in Gabys Zimmer gekommen ist, um ihr Tagebuch zu klauen, unschuldige Kleinmädchenfantasie-Teile davon ins Internet zu stellen und eine Lösegeldforderung in Drei-???-Gedächtnis-Rätsel-Form zu hinterlassen, das hinterfragt hier niemand. Und auf den Fußboden im Raum guckt auch keiner.

Wie Karl allerdings auf die Lösung bezüglich des Ortes der Lösegeldübergabe kommt, ist komplett konstruiert und kaum bis gar nicht nachzuvollziehen. Niemand „liegt“ im Wasser … und dass Gaby davon träumt, kann der Dieb wohl auch nur in ihrem Tagebuch gelesen haben. Darin wird er aber sicher nicht erst in ihrem Zimmer seelenruhig geschmökert und dann den Rätsel-Zettel geschrieben und deponiert haben … von daher konnte er das vorher nicht wissen. Auch darüber denkt Tim nicht nach … ok, der hat auch genug mit Gaby zu tun, die ziemlich aufgewühlt ist.

Übrigens ist auch interessant, dass der nach einer Viertel-Hör-Stunde beschuldigte Erstverdächtige direkt ein Alibi für den vorherigen Abend vorweist … wo doch eigentlich keiner außer TKKG und dem Dieb weiß, wann genau das Tagebuch gestohlen wurde. Dass in Gabys Mutters Laden eingebrochen wurde, das kann sich rumgesprochen haben, kein Ding. Das eins mit dem anderen zusammenhängt, das wissen nur wenige.

Sogar Insiderwissen haben der oder die Bösewichte in dieser Folge über jedes einzelne TKKG-Mitglied, denn nicht nur Gaby wird zum Opfer, auch der Rest der Bande ist betroffen. Da scheint jemand oder eine Gruppe extrem viel auf dem Kasten und richtig genau recherchiert zu haben … denn um das alles abzuziehen, was TKKG hier widerfährt, das bedarf schon einer Menge Cleverness und krimineller Erfahrung. Ach so … wieder eine Seltsamheit, diesmal bei Karl … dass sein Computer fremdbenutzt wird, ok, mit viel Wohlwollen geht auch das … aber dass Karl anschließend nicht mithilfe seine gehackten Elektrorechners herausfinden will, wann das geschehen ist, um an den Täter zu gelangen, wundert mich und passt nicht zu ihm. Dass er das folgende Rätsel dann lösen kann, das war ok und entspricht seinen geistigen Möglichkeiten.

Aber, nicht immer gehts kompliziert zu. Zur Auflockerung erfahren wir auch bei all dem Gerätsel, warum Schneeschuhe so gut funktionieren … ist doch auch mal was. Zumindest dabei hat der Autor an die jüngsten Fans gedacht, die so was noch nicht wissen.

Ansonsten hat der Autor jede Menge ge- und erdacht, dabei aber so viel konstruierte Einzelteile zusammengefügt, dass nicht nur der Abschlusslacher am Ende künstlich wirkt, sondern eigentlich alles an diesem Fall … von vorn bis hinten.

Die Sprecher und ihre Rollen:

Erzähler – Wolfgang Kaven
Tim – Sascha Draeger
Karl – Niki Nowotny
Klößchen (Willi) – Manou Lubowski
Gaby – Rhea Harder
Kommissar Glockner – Wolfgang Draeger
Margot Glockner – Renate Pichler-Grimm
Thorsten – Stephan Benson
Holger – Hans-Benno Pest
Hannes – Jona Mues
Jorina – Soi Anifantis
Werner – Jesse Grimm
Georg – Tim Kreuer
Sabine – Julia Fölster
und Oskar, der schwarz-weiße Cockerspaniel

Trackliste:

1 Scherben bringen Glück?
2 Das Huhn kommt zum Gockel
3 Das wünscht sich doch jedes Mädchen, oder?
4 Im tief verschneiten Wald
5 Krusty, der Clown
6 Der verstorbene Vater
7 Zum Stehlen gezwungen
8 Die Katze läßt das Mausen nicht
9 Eine kleine, dicke Robbe
10 Klößchen und das Eis

Technik-Credits:

Buch: Martin Hofstetter nach Motiven von Stefan Wolf
Produktion und Regie: Heikedine Körting
Redaktion: Wanda Osten, Maike Nagel
Geräusche und Effekte: Wanda Osten, Andre Minninger
Cover Illustration: Comicon S.L. nach Artworkvorlagen von R. Stolte
Rahmendesign: KB&B – Gestaltung: Atelier Schoedsack
„TKKG – Die Profis in spe“: Bonda / Büscher
Eine Produktion der SONY MUSIC ENTERTAINMENT Germany GmbH
(c) 2015

Die Ausstattung:

Die Hörspiel-CD steckt in einem Jewel-Case und ist in „TKKG-Blau“ bedruckt. Das Booklet-Faltblatt enthält eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Abenteuer ab Folge 100 und sechs ausgewählte Cover-Bilder. Dazu gibts noch die Sprecher und ihre Rollen sowie die Technik-Credits auf der Rückseite nachzulesen.

Interessanterweise ist auf dem Cover nicht Krusty, der Clown zu sehen, sondern Pennywise, den Gruselfreunde aus der Verfilmung von Stephen Kings ES kennen.

Mein Fazit:

Gangster, die es diesmal direkt auf TKKG abgesehen haben? Das klingt spannend, besonders weil jedes Mitglied zum Opfer wird. Und ein zerstrittenes Detektiv-Quartett? Das gabs auch noch nicht! Leider steckt hinter dem Ganzen ein so dermaßen und komplett am Reißbrett entworfener Fall, dass das Hören so gar keinen Spaß macht. Und die Logiklücken und Seltsamheiten machen alles noch viel schlimmer. Die Bösewichte in diesem Abenteuer sind eigentlich viel zu blöd, um all das angestellt zu haben, was sie angeblich machen. Davon abgesehen, dass sie dafür nicht mal recherchieren konnten …

Hier passt überhaupt nichts zusammen. Und der moralische Zeigefingers des Autors zum Thema „Seht mal Kinder, man darf niemanden vorschnell beschuldigen, nur weil …“ ist vertontes Klischee. Nur am Reißbrett des Autors, da sah alles sicher super aus … fühlt sich leider für den Hörer und TKKG-Fan so gar nicht danach an, auch wenn die Sprecher das Beste aus dem Skript herausholen und am Ende sogar gequält abschlusslachen … müssen.

1 Audio-CD mit 62.22 Minuten Spieldauer
Vom Verlag empfohlen ab 8 Jahren
EAN: 888750377425

www.natuerlichvoneuropa.de
www.tkkg.de

Der Autor vergibt: (1/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (3 Stimmen, Durchschnitt: 2,67 von 5)

Die drei ??? und das Phantom aus dem Meer (Folge 171)

Wassermann

Im Küstenort Paradise Cove, unweit von Rocky Beach, ereignen sich seltsame Dinge. Ein unheimlicher Mann steigt quasi wie auf einer Leiter aus der Meeresbucht und verschwindet genauso wieder. So berichtet es jedenfalls der junge Colin Salas seinem Vater Harry. Der hat von Mrs. Harkinson (vgl. „Der tote Mönch“) erfahren, dass Justus, Peter und Bob auf solche Fälle spezialisiert sind und bittet die drei Fragezeichen um Hilfe. Die sind natürlich sofort interessiert und stoßen vor Ort auf eine gruselige wie tragische Legende, welche die Bucht und speziell den alten Leuchtturm dort umwittert. Dessen neuer Bewohner, der Schriftsteller Mr. Cristobal, scheint jedenfalls von einigen komischen Vorfällen, zu wissen. Allerdings wird das Gespräch plötzlich unterbrochen. Als dann nämlich die kleine Fiona am Strand verschwindet und – nach einer groß angelegten Suchaktion – vollkommen verängstigt aus einer Höhle am Ufer geborgen wird, verdichten sich die Hinweise, dass Colin nicht gelogen hat und hier etwas faul ist. Vielleicht kann der schräge, versoffene Seebär Jimmy Blue Eye in der Hafentaverne etwas zur Klärung beitragen, doch der faselt nur in düsteren Rätseln von der „Devil’s Tooth“-Klippe, einem Schiff namens „Kassiopeia“ und einem Arzt, der an irgendetwas Schuld hat. Vielleicht doch ein rachsüchtiger Geist, der dort sein Unwesen treibt? Und welche Rolle spielen der reiche Kunstsammler Goodstein und seine Tochter Vanessa, bei deren küstennahen Anwesen die Jungs einen Eindringling auf der Flucht beobachten und beinahe stellen können?

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Die drei ??? – Dämon der Rache (Folge 173)

Die Handlung:

Bei einer Ballonfahrt entdeckt Peter in der Nähe einer abgelegenen Villa ein Monster – eindeutig ein neuer Fall für die drei ???! Ihre Ermittlungen führen die Detektive zur seltsamen Mrs Pembroke und ihrem Neffen Luke. Die beiden werden von der grässlichen Gestalt bedroht. Luke bittet Justus, Peter und Bob um Hilfe. Doch schnell wird klar: Der Dämon der Rache ist nicht aufzuhalten … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Nicht nur der Klappentext lässt Gruseliges erahnen, auch die Fremdwortfreunde scheinen hier auf ihre schaurigen Kosten zu kommen. Die „Trinität“ aus der Trackliste bedeutet „Dreifaltigkeit“ und gehört in die Welt der christlichen Religion … nehmen wirs einfach mal so hin, bis sich uns die Wortwahl hoffentlich anhand der Handlung erschließt.

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Die drei ??? und der 5. Advent (Sonderband)

…und wenn das 5. Lichtlein brennt

Lydia Candle ist eine enge Freundin von Tante Mathilda. Wie immer zur Weihnachtszeit schnürt Mathilda ein kleines Päckchen für sie, welches bei der deutschstämmigen Weihnachtsfanatikerin auch immer sehr gut ankommt – dieses Jahr ist Justus, der Bote und wird direkt am 1. Dezember Zeuge des für ihn seltsamen Adventskalender-Brauchtums. Doch in dem Säckchen befindet sich nicht allein das erwartete Leckerli (schließlich hat sie sich den Kalender selbst gepackt) sondern auch eine persönliche Botschaft. Ihr vor 5 Jahren angeblich von der Mafia grausam hingerichteter Enkel Edward, ist offenbar gar nicht so tot wie angenommen. Die rüstige, alte Dame ist darob verständlicherweise vollkommen aus der Spur und bittet das junge Detektivtrio um Hilfe. Kann es sein, dass es sich beim Nachrichtenschreiber wirklich um Edward handelt? Es sind tatsächlich weitere Hinweise im Kalender versteckt, die kaum einen Zweifel daran lassen. Doch warum kommt der – nicht immer auf dem rechten Weg gewesene – Enkel ausgerechnet jetzt aus der Versenkung und welchen Racheplan hat er für den „5. Advent“ ausgeheckt? Die nächsten 24 Tage dürften jedenfalls die aufregendste und geheimnisvollste Vorweihnachtszeit in der Geschichte der drei Fragezeichen sein.

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Die drei ??? – Straße des Grauens (Folge 170)

Road to Nowhere

Ein Anruf in der Zentrale der drei Fragezeichen, lässt nichts Gutes ahnen – wie so oft. Ein „Mitch Palmer“ hat angeblich Ex-Kommissar Reynolds entführt, dem es übel ergehen soll, wenn die Jungs nicht nach dessen Pfeife tanzen. Palmers vier Regeln sehen u. a. vor, dass keine Polizei eingeschaltet wird, wenn sich die Jungdetektive auf die Pirsch begeben: Nach ihm. So verrückt wie das klingt, scheint der Ganove es tatsächlich darauf abgesehen zu haben, dass er erwischt wird. Ein Wettstreit also. Als ein mysteriöses Paket eintrifft, wird der Ernst der Lage erst richtig klar, denn sie enthält perfekt gefälschte Ausweispapiere für Justus, Peter und Bob und noch dazu geladene Pistolen! Eine beigelegte DVD auf der ein aktuelles Video mit Reynolds in Gefangenschaft sowie einem Zettel auf dem ein Treffpunkt nebst Uhrzeit enthalten ist, sind der erste konkrete Hinweis, der auf die Spur Palmers führt. Das soll aber nur der Auftakt zu einer perfiden Schnitzeljagd bis in den Staat Nevada hinein sein, welche die drei Detektive mehr als einmal an den Rand der Legalität und zuweilen auch darüber hinaus bringt.

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TKKG – Iwan, der Schreckliche (Folge 189)

Die Handlung:

Eigentlich wollen Tim, Karl, Gaby und Klößchen Robert nur einen Gefallen tun. Robert, der wie TKKG die Internatsschule besucht, hat nämlich Probleme mit einem zwielichtigen Kneipenbesitzer namens Heiner Seidel. Was den vier jungen Detektiven erst harmlos scheint, entpuppt sich schnell als ziemlich heißer Fall: Spielmanipulation, illegale Wetten und Betrug. Die Spur führt zu einem äußerst kaltblütigen Verbrecher, dem die Polizei schon lange auf den Fersen ist. Niemand kennt seine wahre Identität. „Russe“ nennt er sich – und „Iwan, der Schreckliche“. Und schrecklich ist er wirklich – das müssen TKKG am eigenen Leib erfahren … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Kurzer Geschichts-Exkurs vorweg. „Iwan, der Schreckliche“ hat es im 16. Jahrhundert tatsächlich mal gegeben … das erzählen uns die Beteiligten dieser Folge später auch irgendwann. Allerdings ist „der Schreckliche“ eine übertriebene Übersetzung des Beinamens des Zaren Iwan IV. Eigentlich hieß er nur „der Bedrohliche“ … klingt aber nicht so werbewirksam, von daher … Wenn unser „Russe“ hier aber nur halb so gemein ist, na dann gute Nacht.

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Die drei ??? – … und der Eisenmann (Folge 172)

Die Handlung:

Auf einer einsamen Insel stoßen die drei ??? auf den Künstler Drago Martinez. Der hat großen Erfolg mit seinem einzigartigen Werk „Eisenmann“. Doch die Freude darüber ist kurz: Drago wird verfolgt und fürchtet um sein Leben! Steckt ein verrückter Kunstliebhaber dahinter? Offenbar sind die drei Freunde der Lösung zu nahe, denn jemand lockt sie in einen Hinterhalt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wer beim ersten Satz des Klappentexts nicht laut loslacht … Was zur Hölle treiben die Jungs denn auf einer einsamen Insel? Und, wenn da noch jemand ist, dann ist die Insel doch auch nicht einsam, richtig? Und warum sieht der „Eisenmann“ aus wie der „Blechmann“ aus dem ZAUBERER VON OZ? Und … ist der Soundtrack von RAMMSTEIN? Fragen über Fragen und das schon vor dem Hören, na wenn das mal nich spannend wird.

Nach kurzer Tiefentspannung wundert sich der Hörer, warum Justus vom Autor auf einmal zur Sportskanone befördert wurde. Über 700 Meter Schwimmen ist schon eine Leistung … und das zweimal hintereinander. Woher kommt die plötzliche Zuversicht? Früher hätte er das im Leben nich geschafft und schon gar nicht gewollt! Dieser Leichtsinn passt nicht zu ihm. Aber so ein mit Weltkriegs-Chemie verseuchtes Eiland hat offenbar seinen Reiz … offenbar für Justus exklusiv. Klar, dass hier das Drama vorprogrammiert ist … zumal man Gespensterschloss-technisch von dieser Insel besser „weeeegbleiiiiibeeeen“ sollte … denn hier droht „der Eisenmann“. Der … und ein ziemlich abgedrehter Mann, der nicht nur wirr redet, sondern sich auch als „Schriftschmied“ bezeichnet.

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Die drei ??? – Phonophobia – Sinfonie der Angst (DVD)

Die Handlung:

Endlich ist es soweit – Die drei ??? kehren zurück auf die Bühne und müssen einen in jeder Hinsicht sensationellen Fall lösen. Was als gemütlicher Rundflug im Heißluftballon über die Canyons geplant war, endet mit einer Notlandung auf dem abgeschiedenen Bergrücken von Dragons Rock. Hier entdecken die drei Detektive das Institut der Colorphoniker, einem geheimnisvollen Orchester, dessen Aufführungen Erlebnisse für alle Sinne sind. Schon bald wird Justus, Peter und Bob klar, dass sie im Institut nicht erwünscht sind, und ehe sie sich versehen stecken sie bereits in einem neuen Fall. Welches Geheimnis verbirgt Yamada, der mysteriöse Leiter des Orchesters? Was hat Synästhesie, die seltsame Fähigkeit der Sinneskopplung, damit zu tun? Und wieso ist die begnadete Organistin der Colorphoniker spurlos verschwunden?

Phonophobia – Sinfonie der Angst ist eine eigens für die Bühne entwickelte Geschichte, umgesetzt als großes Livehörspiel-Erlebnis mit visuellen und akustischen Effekten, eindrucksvoller Live-Musik, Geräuschemacher und natürlich mit Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich den Original-Sprechern der drei ???. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Endlich ist es soweit … ach, das steht ja da oben schon. Nein, im Ernst … die Fans haben sich dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser DVD schon einige Zeit entgegengefreut. Denn alle, die bei den Aufführungen dabei waren, werden sich wieder an den Abend erinnern können und die, die nicht dabei waren, können nun erleben, wie es gewesen wäre.

Ich war nicht live dabei, daher war ich umso gespannter auf die Live-Version des Romans, der mich beim Lesen nicht wirklich umgehauen hatte. Meine Rezi dazu findet ihr hier . Kann die gespielte Variante da Schadensbegrenzung betreiben oder von der eher langweiligen Handlung ablenken? Ich gebe ab in die Lanxess Arena nach Köln, wo wir den Aufzeichnungsabend des 27.03.2014 erleben.

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Die drei ??? – … und das Phantom aus dem Meer (Folge 171)

Die Handlung:

In einem beschaulichen Küstenort unweit von Rocky Beach passieren seltsame Dinge: Eine Gestalt erhebt sich aus dem Meer und versetzt die Strandbesucher in Angst und Schrecken. Ein ruheloser Geist, der auf Rache sinnt? Die drei ??? fangen an zu ermitteln. Ob der neue Bewohner des alten Leuchtturms etwas damit zu tun hat? Oder der kauzige Seebär am Hafen? Justus, Peter und Bob gehen keiner Gefahr aus dem Weg, um das Netz aus Lügen zu entwirren. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wenn ich mir den Klappentext so anschaue, dann siehts für mich so aus, als wäre diese Folge ein Mix aus den FÜNF FREUNDEN und den Jungs von POINT WHITMARK. Muss ja nix Schlechtes heißen, ich mag beide Serien gern. Allerdings haben mich die Folgen der drei ??? selten beeindruckt, wenn übernatürlicher Grusel mit eingebaut wurde. Allerdings hat sich der aber auch oft als Schwindel oder zumindest leicht erklärbar herausgestellt. Mal hören, in welche Schublade das Phantom aus dem Meer gehört … Folgen wir also der Aussage eines 6-Jährigen, der einen aus dem Meer kommenden Mann gesehen haben … will.

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TKKG – Die blauen Schafe von Artelsbach (Folge 188)

Die Handlung:

Tim, Karl, Gaby und Klößchen genießen ihre Ferien auf dem Bauernhof, als sie im Stall ihres Gastgebers eine eigenartige Entdeckung machen: Jemand hat alle Schafe mit blauer Farbe besprüht! Für Bauer Butzmann ist es ein herber Schlag – die blaue Wolle wird er nicht mehr verkaufen können. Wie aber hängt dieser Vorfall damit zusammen, dass Butzmann vor kurzem eine dicke Buche gefällt hat? Welche Rolle spielt Großbauer Weidinger in der ganzen Sache? Und wer ist der Unbekannte mit der Taschenlampe? TKKG sind bald mitten drinnen in einem dörflichen Verwirrspiel … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Sommerferien auf dem Bauernhof? Da frag ich mich als Erstes, ob ich hier nicht bei den FÜNF FREUNDEN gelandet bin und zum Zweiten singe ich grinsend „Es geht ein Bau-er Butz-(e)-mann …“. Was aber schon vor dem Hören auffällt, sind die seltsamen Zeichen in der Trackliste. Wie heißt denn nur Track 6 auf Deusch? Der Übersetzer einer großen Suchmaschine meint, es wäre Ukrainisch und würde „Kunstdünger“ heißen. Wenn man das Ganze aber andersrum macht und „Kunstdünger“ ins Ukrainische übersetzen lässt, kommt nicht der Titel von Track 6 raus. Was also heißt es, warum steht es nicht auf Deutsch da und was hat das Ganze mit TKKG auf dem Bauernhof zu tun? Wir werden es hoffentlich gemeinsam rausfinden … ab dafür.

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Die drei ??? – Die Spur des Spielers (Folge 169)

Die Handlung:

Bei einer Versteigerung auf dem Schrottplatz von Onkel Titus kommt ein scheinbar wertloses Schachspiel für eine ungeheure Summe unter den Hammer. Kurze Zeit später wird das Spiel gestohlen – ein neuer Fall für die drei ???! Welches Geheimnis birgt das Spiel? Wem hat es gehört? Die Zeit drängt, denn Justus, Peter und Bob sind nicht die Einzigen, die das Rätsel lösen wollen. Und nicht jede Figur in diesem Spiel ist das, was sie zu sein scheint … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Was haben wir denn da? „Master of Chess 2.0“? Justus wird doch wohl nicht wieder eine Tür mit einem Haar sichern? Nein, keine Sorge … und um gruselige Gemäuer gehts diesmal auch nicht, sondern um ein Schachspiel. Das geht für 7000 Dollar über Onkel Titus‘ Gebrauchtwarentheke und sorgt auch dafür, dass der Käufer kurz nach der gewonnenen Auktion im Krankenhaus landet. Na wenn das beides nicht Gründe genug für die Jungs sind, die Ermittlungen aufzunehmen … obwohl sie gar keinen Auftraggeber haben.

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Die drei ??? – Grabesstimmen (Dreifachband)

Leichenfledderei

Pünktlich zum 50. Jubiläum der wohl erfolgreichsten Jugendkrimiserie, erschien bei KOSMOS jüngst ein weiterer Dreifachband mit den Geschichten: „Stimmen aus dem Nichts“ (André Minninger, 1997), „Die Karten des Bösen“ (André Minninger, 1998) sowie „Die Villa der Toten“ (André Marx, 2003), welche inhaltlich prinzipiell nichts miteinander zu tun haben, außer dass der Tod jedes Mal eine große und wichtige Rolle spielt. Dem trägt auch das stimmungsvolle Titelbild Rechnung, welches Silvia Christoph eigens dafür schuf, ohne auf bereits existente Motiv-Versatzstücke der originalen Coverbilder zurückzugreifen. Der Sammelband bevölkert seit Dezember 2013 die Händlerregale. Die drei ??? – Grabesstimmen (Dreifachband) weiterlesen

Die drei ??? – GPS-Gangster (Folge 168)

Die Handlung:

Die drei ??? kommen zu spät: Sie können die Prinzessin nicht vor der Katastrophe retten! Zum Glück ist es nur ein Geocaching-Wettbewerb, bei dem Justus, Peter und Bob ihr Ziel um Haaresbreite verfehlen. Doch aus dem Spiel wird gefährlicher Ernst, als der geheimnisvolle Captain Skull auf der Bildfläche erscheint. Auf seinem Raubzug durch Rocky Beach spielt er ein rätselhaftes Katz- und Maus-Spiel mit der Polizei. Wird er über Leichen gehen? Können die Detektive den Wettlauf mit der Zeit gewinnen? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Als Geocacher war ich auf diese Folge sehr gespannt. Wie nah an der Realität würde das Abenteuer sein? Wie viel Freiheit dichtet der Autor wohl zur Cacherei hinzu? An der Technik würde es nicht scheitern, da war ich mir sicher, denn die Jungs sind ja schließlich auch im Internet unterwegs und kennen sich mit Gadgets bestens aus.

Wer es erträgt, der kann die Spannung kurz unterbrechen, um die im Hörspiel angegebenen Koordinaten spaßeshalber zu überprüfen. Und siehe da, auch hier hat der Autor gut recherchiert, denn wir landen westlich von Santa Monica in Kalifornien.

 

Und dann wirds langsam immer verworrener. Als ob der Autor eine Idee mit der nächsten noch toppen wollte, verspinnt er die Jungs und den Hörer in ein Storykonstrukt, aus dem nur schwer einen Ausweg zu finden ist. Aber, er schafft es.

Nicht nur wird hier in bester Geocacher-Manier gerätselt, um die nächste Station eines „Multicaches“ zu finden, es gibt auch Diebstähle, gekränkte Eitelkeiten, einen Love Interest und einen fehlenden Abschlusslacher.

Ein wirklich sehr durchdacht zusammengebauter und prima durchgeplanter Fall, der sogar ohne die letzten Wendungen noch gut unterhalten hätte. So aber wird er zu einem der für mich interessantesten, den ich seit Langem gehört hab … und nicht nur, weil ich Geocacher bin.

Nebenbei lernen wir übrigens auch die Fachbegriffe für die Ängste vor Wespen und davor, über Brücken zu gehen, welche Rolle Aktaion in der griechischen Mythologie gespielt hat und dass die große Schwester von „nett“ einen eigenen Namen hat.

Was ich auch sehr interessant finde: Vier der Sprecher tauchen gar nicht in der Liste der Sprecher auf. Mr. und Mrs. Rodman stehen nicht drin, auch ihr Sohn nicht und auch nicht der Love Interest von Justus, Valery. Das ist schon sehr seltsam.

Der Sprecher von Mr. Rodman liefert hier übrigens die mit Abstand schwächste Leistung ab. Nicht nur klingt er extrem hohl, als ob seine Tonspur extern und nicht im Studio aufgenommen wurde, sondern auch sehr unnatürlich, künstlich steif und abgelesen. Sein „Sohn“ bietet eine ähnliche Darbietung an.

Generell ist auch die Lautstärke sehr unterschiedlich abgemischt in diesem Hörspiel und über weite Strecken sehr leise.

Die Sprecher und ihre Rollen:

Erzähler – Thomas Fritsch
Justus Jonas – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw – Jens Wawrczeck
Bob Andrews – Andreas Fröhlich
Deborah – Gabi Libbach
Cotta – Holger Mahlich
Nigel Tillerman – Lutz Mackensy
Josh Reilly – Nicholas Müller
Lexington – Sascha Eigner
Reporter – Rasmus Borowski
Journalistin – Nical Melissian
Prescott – Rolf Becker
Sergeant Morales – Peter Weis
Mr. Arvidson – Gosta Liptow
Mrs. Arvidson – Hedy Haase
Mann – Andreas Becker

Trackliste:

01 Prinzessin
02 Cotta ist bedient
03 Die erste Spur
04 Merkwürdiger Fluchtweg
05 Auf dem Holzweg
06 Eine unglaubliche Entdeckung
07 Der Deal
08 Bis zum letzten Atemzug
09 Rache aus dem Grab
10 Justus ist nicht nett

Technik-Credits:

Buch und Effekte: André Minninger
Redaktion und Geräusche: Wanda Osten
Regie und Produktion: Heikedine Körting
Titelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL)
Musik: Christian Hagitte & Simon Bertling (STIL), Morgenstern

Die Ausstattung:

Die schwarze CD steckt in einem Jewel-Case. Das Bookletchen enthält eine Doppelseite mit zehn Cover von ausgewählten 3-???-Hörspielen. Dazu kommt noch eine Aufstellung der Sprecher und ihrer Rollen und eine kleine Bildvorschau für die nächste Folge 169 „Die Spur des Spielers“. Auf der Rückseite des Case finden wir eine kurze Inhaltsangabe und die Trackliste.

Zusätzlich liegt der CD-Version noch ein Werbeflyer des Mutterkonzerns des Verlags bei, in dem dessen Produkte beworben werden.

Mein Fazit:

Dieser Fall kann nicht nur Geocacher begeistern. Die Story ist verworren und klug konstruiert. Es gibt Wendungen, Rätsel und mehrere Verdächtige. Die Spannung ist stets hoch und der Hörer klebt am Lautsprecher, weil auch er wissen will, wer denn nun der Antagonist dieser Folge ist.

Der Autor hat prima recherchiert und so eine tolle Kombination aus Mystery- und Multi-Geocache und Jugendkriminalfall geschaffen, der durchweg gut unterhalten kann.

1 Audio-CD mit 77:57 Minuten Spieldauer
Vom Verlag empfohlen ab 8 Jahren
EAN: 887254003823

www.natuerlichvoneuropa.de

Der Autor vergibt: (5/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (2 Stimmen, Durchschnitt: 4,00 von 5)

Mehr als 170 weitere Rezensionen zu den „Drei ???“ findet ihr in unserer Datenbank.

TKKG – Ausspioniert! (Folge 187)

Die Handlung:

Klößchens Vater, Hermann Sauerlich, ist ratlos: Wertvolle Betriebsgeheimnisse der „Sauerlich Schokolade GmbH“ sind bei einem Konkurrenzunternehmen gelandet! Herr Sauerlich hatte viel Geld in die Entwicklung eines neuartigen Schokoriegels gesteckt – war nun alles umsonst? Klößchen fühlt sich für die Sicherheitspanne mitverantwortlich und beschließt – den grimmigen Drohungen der Erpresser zum Trotz – die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Hat eine Mitarbeiterin der Schokoladenfabrik mit der Betriebsspionage zu tun? Wer hat der Konkurrenz die geheimen Unterlagen zugespielt? TKKG nehmen die Spur auf – und stehen bald im wahrsten Sinn des Wortes vor einem tiefen Abgrund … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Bevor wir uns der räuberischen Erpressung zuwenden, die uns der Klappentext verspricht, fragen wir uns erstmal mit den Jungdetektiven, was ein Sounddesigner am Klang eines Schokoriegels verändern will. Ich meine … wenn man reinbeißt, dann knackt es im Zweifelsfall .. je nach Konsistenz … oder zieht Fäden … was kann man da denn verändern, sodass unser Gehirn meint, dass er besser schmeckt, als er das eigentlich tut? Die Sounddesignerin hat die passende Antwort … auch wenn ihr Vorschlag eher wie ein Knochenbruch auf zerknüllter Alufolie klingt, als ein herzhafter Biss in einen CRISPERigen Schokoriegel.

TKKG – Ausspioniert! (Folge 187) weiterlesen

Die drei ??? und der Zeitgeist (Kurzgeschichten)

Die Handlung:

Die drei ??? haben eines fast immer: Zeit für einen neuen Fall! Schließlich übernehmen sie ja jeden noch so spezialgelagerten Sonderfall! In diesem Kurzgeschichtenband steht nun auch die Zeit im Mittelpunkt. Ob sie einem Autor mit Termindruck durch die Finger rinnt, die drei ??? auf spannende Reisen schickt oder Peter das Deja-vu seines Lebens beschert: Die Zeit begleitet den Leser durch den gesamten Band … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

144 Seiten sind für manche Leser nicht die Welt und werden in einem genüsslichen Rutsch gelesen. Aber grad für die Jüngsten der Zielgruppe, die noch Wort für Wort und in einzelnen Buchstaben und nicht in Wortbildern lesen, kann das schon eine Herausforderung sein. Außerdem gibts ja auch manchmal tolle Ideen, die kurz und kompakt bleiben und nicht künstlich aufgebläht werden sollten. Und so gibts nun also diesen Kurzgeschichtenband mit sechs Storys von sechs (sieben) Autoren, die sich alle in irgendeiner Form mit der Zeit beschäftigen.

1. Immer und immer wieder … (Hendrik Buchna)

Diese Story ist eine Variante der Art „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Peter ist in einer Zeitschleife gefangen und versucht aus ihr auszubrechen. Da die Thematik nicht neu ist, ist der Leser allerdings trotz der Kürze der Geschichte recht schnell geneigt, zum letzten Durchlauf der Schleife vorzublättern … schließlich erlebt Peter die gleiche Phase „Immer und immer wieder …“ und das könnte recht schnell langweilig werden.

Da ich die Grundidee durchaus interessant fand, sie aber leider schon zu oft in Buch, Film und Fernsehen durchgekaut wurde, gibts von mir an dieser Stelle 3 von 5 Punkten.

(3/5)

2. Der Raub der Zehntausend (Marco Sonnleitner)

Ein kurzweiliges Abenteuer, rund um die nette Auftraggeberin der Jungs, die merkwürdige Hinweise bekommt. Haben die drei noch genug … Zeit … um womöglich etwas Schreckliches zu verhindern? Oder ist am Ende wieder doch alles ganz anders, als es erst den An(lotto)schein hatte? Kommt ja schon mal vor bei den Drei Fragezeichen.

Ein wenig Knobelei und Rätselei, spannend erzählt, mit einem runden Ende, das alles zu einem guten Abschluss bringt. Ein klassisches Abenteuer für 4 von 5 Punkten.

(4/5)

3. Der verschwundene Zeitgeist (André Minninger)

In dieser Kurzgeschichte macht sich der Autor über Menschen lustig, die moderne Slang-Anglizismen wie „liken“ benutzen. Hierfür projiziert er nicht nur sich selbst in die Geschichte, als Autor, der eine Geschichte über das Thema ZEIT schreiben muss, sondern auch seine eigene Einstellung dazu. Verpackt wird das Ganze dann als ein Versuch, seine Geschichte zu sabotieren und aufgelöst wird es durch eine einfache Wendung, die zu erwarten war.

Sehr durchschaubares Fingerzeigen und keine echte Fragenzeichen-Story für mich, daher nur 1.5 von 5 Punkten.

(1.5/5)

4. Leaving Nineteen Sixty-four (Ben Nevis)

Hier feiert ein Autor seine Jugend … vermutlich die 1970er … und schickt gleich die komplette Detektei auf Zeitreise … in 10-Jahres-Schritten vorwärts. Hier müssen die drei Jungs jeweils Codes von einer Sekte ausspähen, damit sie von ihrem Auftraggeber wieder nach Hause ins Jahr 1964 geholt werden. Denn diesmal sind die Jungs tatsächlich noch jung, haben keine Autos und auch keine Freundinnen.

Ein schöner Nostalgie-Trip mit den zu erwartenden Kurzbeschreibungen der Umgebung und was zu der jeweiligen Zeit grad angesagt war. Verpackt in eine interessante und kurzweilige Story, die denen am besten gefallen wird, die alle Zeiten auch selbst durchlebt haben. Da ich dazugehörige gibts von mir subjektive 4 von 5 Punkten.

(4/5)

5. Rückwärtsgang (André Marx)

Im Rückwärtsgang erzählt der Autor diese Kurzgeschichte. Ich mag Storys nicht, die mit Action anfangen und dann, wenn man auf die Auflösung giert, einen Rückblick der Art „30 Minuten früher“ als Cliffhanger präsentieren. Das passiert auch, aber nicht nur einmal, sondern mehrfach. Das ist für meinen Geschmack bei einer Kurzgeschichte schon ein wenig hektisch … hat aber durchaus einen dramatischen Reiz.

Am Anfang wird Justus erschossen und wie es dazu kam, das erzählt der Autor dann im Rahmen der eigentlichen Story, die für einen Kurzfall durchaus fesselnd und einfallsreich ist. Großartige Wendungen darf man nicht erwarten, aber allein die ständigen … Zeitsprünge … innerhalb der Handlung sorgen für schnellen Unterhaltungswert.

Dafür und die actionreiche Handlung gibts von mir wieder 4 von 5 Punkten.

(4/5)

6. Zeit der Opfer, Zeit der Wunder (Christoph Dittert, nach einer Idee von ihm und Kari Erlhoff)

Dieser Fall ist ein doppeltes Lottchen. Treten doch zwei der Detektive in einem Geschichtenwettbewerb gegeneinander an, in dem ihr Detektivalltag einmal zur Wikingerzeit und einmal in der Zukunft geschildert werden soll. Die Winkerjungs ermitteln mit Lederbeuteln, einer Prophezeiung und der … Fragelawine, während die ZURÜCK-IN-DIE-ZUKUNFT-TEIL-ZWEI-Version mit Schwebe-MG und Flugrädern mit allem gespickt hast, was dem Autor an eben diesem Film gut gefallen hat.

Die Einwürfe, die dieJungs zwischendurch immer mal wieder als Unterbrechung einwerfen, werden uns hier als Fußnoten präsentiert, was auch eine interessante Idee ist.

Für diese wirklich lustige Idee eines doppelten Falles, gibts von mir fast die volle Punktzahl. 4.5 von 5

(4.5/5)

Die Autoren:

Marco Sonnleitner ist seit seiner Kindheit großer Fan der drei ??? und seit dem Frühjahr 2003 im Autorenteam. Er sprüht nur so vor Ideen und es gelingt ihm mühelos, diese gekonnt in Texte mit starken, witzigen Dialogen umzusetzen.

Andre Marx schreibt seit 1997 für die Reihe „Die drei ???“ und begeistert Krimifans und Rezensenten. Seit 2007 lässt er „Das Wilde Pack“ spannende Abenteuer erleben. Meisterhaft versteht er es, geheimnisvolle Rätsel, Nervenkitzel und Spannung in seinen Geschichten mit viel Sprachwitz umzusetzen.

André Minninger arbeitet erfolgreich als Drehbuchautor und Regisseur. Unheimliche, gruselige Themen sind sein Spezialgebiet.

Ben Nevis ist seit seiner Kindheit begeisterter Fan der drei Detektive aus Rocky Beach. Souverän versteht er es, in seinen Geschichten eine dichte Atmosphäre geheimnisvoller Spannung zu schaffen.

Christoph Dittert studierte Germanistik, Literatur- und Buchwissenschaft und hat zahlreiche Romane in fantastischen Romanserien veröffentlicht. Dabei hat er maßgeblich zur “Perry Rhodan”-Serie beigetragen. Er erfüllt sich mit eigenen Fällen der Reihe „Die drei ???“ einen Kindheitstraum.

Hendrik Buchna, geboren in Hamburg, ist freier Schriftsteller und Drehbuchautor. Seit 2011 schreibt er auch für „Die drei ???“, die ihn bereits seit seiner Kindheit begleiten. Seine Produktionen erhielten zahlreiche Preise und wurden mehrfach mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. (Verlagsinfos)

Mein Fazit:

Von einem Ausreißer abgesehen gibts hier ein halbes Dutzend interessante, spannende, fesselnde und lustige Ideen, die den Leser und die Jungs quer durch Raum und Zeit katapulitert.

Ohne viele Wendungen, aber dennoch gut gelungen und abwechslungsreich wird hier der Fan unterhalten, der immer mal wieder ein Leckerchen aus alten Tagen bekommt, damit er was zu grinsen hat.

Wenns mal nicht zu einem ganzen Roman reicht … aus welchen Gründen auch immer … darfs gern mal wieder eine Ideensammlung wie diese sein.

Laminierter Pappband: 144 Seiten
Mit Illustrationen von Silvia Christoph
Vom Verlag empfohlen ab 10 Jahren
ISBN-13: 978-3440135914

www.kosmos.de

Der Autor vergibt: (4/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (2 Stimmen, Durchschnitt: 5,00 von 5)

Viele  weitere Rezensionen rund um die DREI FRAGEZEICHEN findet ihr in unserer Datenbank!

Die drei ??? – … und das blaue Biest (Folge 167)

Die Handlung:

Im Film-Erlebnispark Movie Empire gehen seltsame Dinge vor sich. Ein Unbekannter verübt hinterhältige Sabotage-Akte und bringt damit die Shows und Besucher in Gefahr. Aber wem könnte daran gelegen sein, den Park zu ruinieren? Als wäre das nicht genug, taucht immer wieder ein blau schimmerndes Monstrum auf, das einem mythischen Mantikor ähnelt. Furchtlos nehmen die drei ??? die Ermittlungen auf. Bis sie eines Nachts plötzlich dem Biest gegenüberstehen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Monster haben in der Serie genauso einen Stammplatz wie Fußball-Abenteuer und das übliche Rätsel. Hatten wir vor einigen Folgen schon mit einer Kombination aus zwei von diesen drei Standards zu kämpfen und konnten uns erfolgreich gegen den „Fußball-Teufel“ zur Wehr setzen, kommt diesmal nicht der Blaue Klaus, sondern ein blaues Biest ins Spiel.

Der Rückblick kommt auch nicht von ungefähr, denn den Einstieg in dieses Abenteuer beschert uns Andy Carson, den die Hardcore-Fans vielleicht auch ohne die Bemerkung von Peter erkannt hätten. Andy trafen wir im Hörspiel-Fall Nr. 4 „… und die schwarze Katze“ und auch dieser Fall scheint anfangs Parallelen zu diesem Abenteuer aufzuweisen. Aber der damalige Täter sitzt noch in Haft … und … nach unserer Zeitrechnung tut er das sogar schon seit 1979, denn in diesem Jahr erschien die Folge.

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Die drei ??? – Das Rätsel der Sieben (Sonderfolge – 3CD-Box-Set)

Die Handlung:

Sieben Kurzgeschichten von sieben Autoren in einer Hörspiel-Box: Bei diesen Fällen wird so rasant ermittelt, dass die Lösungen nur knapp entfernt sind! Mysteriös, abenteuerlich, gespenstisch, experimentell, witzig, unheimlich und verflixt: Siebenmal knackig-kurzer Hör-Spaß ist garantiert! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Der Verlag erfreut die immer hungrigen Fragezeichen-Fans hier mit einer weiteren, verhörspielten Kurzgeschichtensammlung. Gab es bei der GEISTERLAMPE noch 12 Geschichten auf 3 CDs zu hören, so sinds diesmal 7. Klingt auf den ersten Blick wenig, könnte den Autoren aber mehr Spielraum zum Austoben geben, waren die meisten Storys bei der letzten Sonderausgabe doch nur 10-15 Minuten lang. Dieses Mal bekommen wir zwischen 18 und 26 Hörminuten pro Fall kredenzt.

1. „Der siebte Gast“ (André Minninger)

Mrs. Emily White spürt instinktiv, dass an dem Schreiben von ihrer Freundin Judy Fradkin etwas faul ist. Warum wurde die alte Dame von dem Jahrestreffen der Märchenfiguren so urplötzlich ausgeladen? Um der Sache auf den Grund zu gehen, holt sich Mrs. White die Unterstützung der drei ???… (Verlagsinfo)

Die drei ??? – Das Rätsel der Sieben (Sonderfolge – 3CD-Box-Set) weiterlesen