Schlagwort-Archive: Bastei Lübbe

Ethan Cross – Ich bin die Nacht

Das geschieht:

Von seinem Vater, einem verrückten Wissenschaftler, wurde Francis Ackerman jr. systematisch in den Wahnsinn getrieben. Er entwickelte sich zu einem gänzlich gnadenlosen Serienkiller, der seine Opfer scheinheilig die Chance bietet, ihr Leben im Rahmen eines ‚Spiels‘ zu retten. Selbstverständlich achtet Ackerman darauf, dass der Vorteil ausschließlich bei ihm bleibt. So zieht er seit seiner Flucht aus einer Anstalt für geistesgestörte Kriminelle eine breite Blutspur durch die USA.

Marcus Williams ist ein ehemaliger Cop, der zum Henker an einem besonders abscheulichen Schurken wurde und von dieser Tat verfolgt wird. Aktuell versucht er den Neuanfang und hat sich eine kleine Farm etwas außerhalb des Städtchens Asherton gekauft. Sogar zwischenmenschlich blüht Marcus auf, seit er die hübsche Kellnerin Maggie vor einer Horde geiler Säufer retten konnte. Zwar ist sie die Tochter des örtlichen Sheriffs, doch dem gefällt, wie Marcus mit den Strolchen umgesprungen ist. Ethan Cross – Ich bin die Nacht weiterlesen

Eva Almstädt – Ostseesühne

Die Handlung:

Im Feuerlöschteich auf einem Bauernhof entdeckt ein Postbote eine halb verweste männliche Leiche. Von den Bewohnern des Hofes, einem Ehepaar und seinem 16-jährigen als zurückgeblieben geltenden Sohn, fehlt jede Spur. Pia Korittki übernimmt die Ermittlungen – und findet heraus, dass vor Jahren ein merkwürdiges Gerücht im Dorf kursierte, dem jedoch nie jemand nachgegangen ist: Auf dem Hof soll damals ein Mädchen gefangen gehalten worden sein. Nach einem zweiten Leichenfund in der Nähe und einer aktuellen Vermisstenmeldung wächst der Druck auf das Ermittlerteam. Gibt es einen Zusammenhang? Können möglicherweise weitere Taten verhindert werden?

Mein Eindruck

Die Ermittlerin Pia Korittki wird in ihrem neunten Fall gleich vor mehrere Herausforderungen gestellt: Während sie und ihre Kollegen nach einem Leichenfund bezüglich der Identität des Toten noch vollkommen im Dunkeln tappen, finden sie in der Nähe bereits eine weitere Leiche. Als die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, stößt die alleinerziehende Kommissarin dabei in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie deutlich an Grenzen: nicht nur ihr Ex und Vater des Kindes, sondern auch einzelne Kollegen zeigen wenig Verständnis für ihre Situation und machen Pia zusätzlich das Leben schwer. Die Polizeiarbeit wird von der Autorin in meinen Augen sehr realistisch und schnörkellos dargestellt: bürokratische Hürden, das Auseinandersetzen mit den zuständigen Justizbehörden und das Bemühen jedes einzelnen Kollegen um gute Beurteilungen/ Beförderung bestimmen den Alltag und lassen Ermittlungen oft nur schleppend vorangehen.

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[NEWS] EVE DE CASTRO – Das Schloss der verlorenen Träume

Historisches bei Bastei Lübbe: „Das Schloss der verlorenen Träume“ von Eve de Castro.

Versailles 1665: Vor den Toren von Paris soll der prachtvollste Palast Europas entstehen. Auf der riesigen Baustelle tummeln sich zwanzigtausend Menschen, die meisten von ihnen einfache Handlanger. Unermüdlich errichten sie Mauern, legen Gärten und Kanäle an, pudern Perücken und buckeln vor dem Adel. Für den Sonnenkönig sind sie Schatten, die einzig und allein seinem Ruhm zu dienen haben. Doch der gewitzte Brunnenbauer Batiste Le Jongleur und die hochbegabte Perückenmacherin Nine La Vienne setzen alles aufs Spiel, um aus diesem Schattendasein auszubrechen.
(Verlagsinfo)

Taschenbuch, 544 Seiten
Originaltitel: Le Roi des Ombres

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

[NEWS] NINA OHLANDT – Küstenmorde

Bei Bastei Lübbe erscheint der Nordsee-Krimi „Küstenmorde“ von Nina Ohlandt.

Herbst auf der Nordseeinsel Amrum. In einer stürmischen Nacht stirbt ein alter Mann, kopfüber aufgehängt am Quermarkenfeuer, dem kleinen Inselleuchtturm. Auch seine Frau wird brutal ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen übernimmt Hauptkommissar John Benthien von der Flensburger Kripo. Benthien hat in seiner Dienstzeit schon viele grausame Fälle bearbeitet, doch dieser übertrifft alle. Wer steckt hinter dem Doppelmord? War es ein Racheakt? Der Kommissar und sein Team tappen im Dunkeln – bis sie auf zwei Ereignisse stoßen, die weit in der Vergangenheit liegen.
(Verlagsinfo)

Taschenbuch, 512 Seiten

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

W. E. B. Griffin – Geheimauftrag „Roter Drache“

Das geschieht:

Es brennt auf der Welt in diesem Winter 1964. Die Kommunistenteufel aus der UdSSR planen einen weiteren Schurkenstreich gegen die guten Mächte des Westens. In Afrika machen sie sich diverse Wirren zu Nutze, die ausbrachen, weil wirrköpfige Neger-Cäsaren das Joch weiser Kolonialherren abwarfen und sich planlos an der Selbstständigkeit versuchten. Das Ergebnis – die kluge Weltpolizei USA hatte noch gewarnt – sind erwartungsgemäß Chaos und Bürgerkrieg.

Im ehemals belgischen Kongo revoltiert die „Simba-Befreiungsarmee“ unter ihrem Führer Joseph Olenga. Die Simbas halten die Hauptstadt Stanleyville besetzt und haben etwa 1600 europäische Weiße als Geiseln gefangengesetzt. So geht das natürlich nicht, weshalb die Regierungen der USA und Belgiens die Geheimoperation „Dragon Rouge“ ausgeheckt haben: Eine gemischte Truppe aus amerikanischen und belgischen Elitesoldaten soll die Gefangenen befreien. W. E. B. Griffin – Geheimauftrag „Roter Drache“ weiterlesen

Ian Watson – Der programmierte Wal

Das Menetekel der Wale

Mitte des 21. Jahrhunderts scheinen die Sowjets eine Methode entwickelt zu haben, Bewusstseinsinhalte von einer Person auf eine andere zu übertragen. An der japanischen Küste wird ein russischer Junge aufgefischt, der politisches Asyl beantragt und nachweisbar Bewusstseinsinhalte eines Jahres zuvor verunglückten Kosmonauten im Gehirn gespeichert hat.

Es ist den Russen offenbar auch gelungen, einen Pottwal mit ins Gehirn implantierten Computersonden zu programmieren, der im Pazifik kreuzt und mit menschlichen Gehirnen in Kontakt steht. Jonah, damit kein Wal mehr, aber noch längst kein Mensch, aber ein denkendes Wesen, leidet. Und bald beginnen die Wale herdenweise Selbstmord zu begehen, nachdem sie über ihren Artgenossen das menschliche Bewusstsein kennengelernt haben … (abgewandelte Verlagsinfo)

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Emma Healey – Elizabeth wird vermisst

In unserer alternden Gesellschaft werden Krankheiten wie Alzheimer und Demenz immer wichtiger, immer präsenter. Und so findet dieses Thema auch immer häufiger Eingang in Filme oder Bücher. Erst im vergangenen Jahr hat sich die talentierte Schriftstellerin Lisa Genova mit ihrem überaus berührenden Roman „Mein Leben ohne gestern“ in meine persönliche Bestsellerliste geschrieben. Umso gespannter war ich nun auf das Werk der jungen Schriftstellerin Emma Healey, in dem es ebenfalls um Alzheimer geht.

Wie war das noch mal?

Maud ist bereits Anfang 80 und ist offensichtlich dement. Sie lebt zwar alleine, bekommt aber regelmäßig Besuch von einer Pflegekraft. Mit zahlreichen Zetteln, auf denen Maud sich allerlei Dinge notiert, versucht sie, sich durch den Dschungel des Alltags zu kämpfen. Dass das allerdings nicht mehr wirklich gut funktioniert, bemerkt man beispielsweise an der Menge an Teetassen, die sich auf dem Schrank an der Treppe ansammeln, wo Maud sie schlicht und einfach vergessen hat. Auch kochen soll sie sich nichts mehr, um nicht zu vergessen, das Gas wieder abzudrehen. Doch auch diesen Zettel weiß Maud nicht richtig einzusortieren. Emma Healey – Elizabeth wird vermisst weiterlesen

Garth Nix – Das Imperium der Prinzen

Nix kann auch Science-Fiction!

Er ist nicht der erste mit seiner Geschichte über einen dem hohen Adel entsprungenen Protagonisten, der sich durch seine Fähigkeiten und Erfahrungen aus dem Kreislauf löst, die Menschlichkeit der normalen Bürger kennen lernt, sich natürlich in eine Bügerliche verliebt und infolgedessen seine Bestimmung missachtet, die Regeln über die Grenze strapaziert und eine Übereinkunft sucht, die ihm ein normales Leben in der Bürgerlichkeit mit seiner Liebe ermöglicht. Nein, damit ist Garth Nix nicht der erste. Was ihn nicht daran hindert, einen sehr unterhaltsamen Roman zu schreiben und diese Geschichte in ein phantastisches Universum zu betten, dessen Eigenschaften er über die Erlebnisse seines Protagonisten beleuchtet und begreiflich macht.

Die Menschheit hat die Erde verlassen und die Galaxis besiedelt. Hier spaltet sie sich auf in verschiedene Gruppen und Staaten, und das starre Imperium vereinigt die technischen Stärken aller Zivilisationen in sich: Die Mech-Tech, was der toten Technik entspricht. Die Bio-Tech, die sich auch aus ihrem Namen erklärt, die jedoch interessante Dimensionen erreicht: Es gibt Völker, die ihre Zivilisation auf Bio-Tech aufbauen, es gibt lebende Raumschiffe und alle vorstellbaren Apparate und Konstrukte auf lebender Basis. Und die Psi-Tech, die sich dem nicht ganz unerfahrenen Leser auch sofort erschließt: Geistige Kräfte. Das Imperium verbindet diese Charakteristika und ist dadurch gegen die unterschiedlichen Angriffe der fremden Völker gut gewappnet, ja, im Imperium erreichen die Techs durch die Verknüpfung ihren evolutionären Höhepunkt.

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[NEWS] DAVID WEBER – Der Kriegsmönch (Nimue Alban 12)

Bei Bastei Lübbe erscheint der 12. Band der Serie „Nimue Alban“ von David Weber: „Der Kriegermönch“.

König Cayleb und der Kriegermönch Merlin haben alle Hände voll zu tun, um die Hungersnot in ihrem Reich in den Griff zu bekommen. Doch das ist noch ihr kleinstes Problem, denn seit Jahrhunderten sind sie die ersten, die sich gegen die Kirche auflehnen. Und der Feind rückt bereits mit einer mächtigen Flotte gegen die Insel vor …
(Verlagsinfo)

Taschenbuch, 608 Seiten
Originaltitel: Midst Toil and Tribulation

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

Dolores Redondo – Das Echo dunkler Tage

Das geschieht:

Elizondo ist ein Dorf in der nordspanischen Provinz Navarra. Es liegt im Tal von Baztán nicht weit von den Pyrenäen entfernt in einer noch immer abgeschiedenen, mit dichten Wäldern bestandenen Region. Die Menschen hängen an alten Sitten und Bräuchen. Man ist zwar fromm, glaubt aber vorsichtshalber auch an eher heidnische Geschöpfe und Geister wie den „Basajaun“, einen Waldmenschen, der ein Auge auf die Natur hält und Waldfrevlern oder Wilderern die Leviten liest.

Der Basajaun gilt deshalb zumindest den Einheimischen als Verdächtiger, als im Tal mehrere junge bzw. frühreife Mädchen ermordet aufgefunden werden. Die Leichen sind entblößt und wurden bizarr inszeniert. Amaia Salazar, Inspectora der Mordkommission in Pamplona, geht dennoch von einem menschlichen Serienkiller aus. Ihr wurde der Fall übertragen, weil sie in Elizondo geboren ist und Land wie Leute kennt. Die Familie Salazar lebt weiterhin in dem Dorf, das Amaia nur selten besucht, da sie verwischte aber hässliche Erinnerungen an eine unglückliche Kindheit plagen. Dolores Redondo – Das Echo dunkler Tage weiterlesen

Laurell K. Hamilton – Blinder Hunger (Anita Blake 15)

Wer es auf die ersten Seiten von „Blinder Hunger“ von Laurell K. Hamilton geschafft hat, dem ist zu gratulieren. Denn vermutlich hat er sich durch die fast 600 beliebigen Seiten von „Schwarze Träume“ gekämpft und danach trotzdem noch den Folgeband zur Hand genommen. Das ist echtes Durchhaltevermögen und es wird zumindest in manchen Abschnitten von „Blinder Hunger“ belohnt.

Los geht es mit einer weiteren toten Stripperin, dieser Handlungsstrang aus dem Vorgängerband wird nun also endlich wieder aufgegriffen. Anita untersucht die Leiche und den Tatort und beim Leser keimt als zartes Pflänzchen die Hoffnung auf, dass Hamilton in „Blinder Hunger“ zu alter Form zurückfindet. Zwar wird dieses Setting auch bald wieder zugunsten einer Sexszene aufgegeben, doch diese ist dann tatsächlich – ausnahmsweise – mal gut geschildert. Leider driftet die Autorin danach wieder in endloses Geschwafel und endlosen Sex ab. So erklärt Anita ihrem Ex Richard tatsächlich dreißig Seiten lang, was Sadomasochismus ist und warum er beim Sex auf Schmerzen steht. Nur um es dann mit ihm und Jean-Claude für vierzig (!) Seite so richtig krachen zu lassen. Natürlich unterbrochen von noch mehr Gerede. Gäbe es einen Preis für den geschwätzigsten Sex, Laurell K. Hamilton würde ihn gewinnen. Und zwar mit Leichtigkeit.
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Laurell K. Hamilton – Schwarze Träume (Anita Blake 14)

„Schwarze Träume“, das vierzehnte Abenteuer von Laurell K. Hamiltons totenerweckender Heldin Anita Blake, ist ein klassisches Beispiel für einen missratenen Klappentext. Denn dort ist von einer von Vampiren ermordeten Stripperin die Rede. Anita wird zu dem Fall hinzugerufen, um ihre Expertenmeinung abzugeben. Laut Klappentext wird dieser Fall „Anita an ihre Grenzen bringen … und darüber hinaus…“

Aha. Vergleicht man diese Inhaltsangabe mit dem, was tatsächlich in dem Roman beschrieben ist (von dem Terminus „Handlung“ soll hier lieber nicht die Rede sein), so kommt man zu dem Schluss, dass der Autor des Klappentexts offenbar ein ganz anderes Buch gelesen haben muss. Sicher, in „Schwarze Träume“ geht es für ungefähr zwanzig Seiten um eine ermordete Stripperin. Doch Hamilton verliert daran recht schnell die Lust und so spielt das Mordopfer auf den restlichen 550 Seiten (immerhin!) überhaupt keine Rolle mehr. Erst im letzten Absatz des Romans wird dieser Handlungsstrang wieder aufgegriffen und so könnte man gar zu der Annahme gelangen, die ermordete Stripperin sei kaum mehr als eine lauwarme Rahmenhandlung.
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[NEWS] JEAN-CHRISTOPHE GRANGÉ – Der Ursprung des Bösen

„Der Ursprung des Bösen“ von Jean-Christophe Grangé erscheint bei Bastei Lübbe als Taschenbuch.

Mathias Freire leidet unter einer rätselhaften Krankheit: In Stresssituationen setzt sein Gedächtnis aus. Und wenn er das Bewusstsein wiedererlangt, ist er ein anderer – ohne Erinnerung an seine Vergangenheit. Eines Tages steht eine Polizeikommissarin vor seiner Tür: Freire steht unter Verdacht, der Täter einer Ritualmordserie zu sein, die in unmittelbarer Umgebung stattfand. Als er herauszufinden versucht, wer er wirklich ist, scheint jemand dies um jeden Preis verhindern zu wollen …
(Verlagsinfo)

Taschenbuch, 864 Seiten
Originaltitel: Le Passager

[NEWS] BERNARD CORNWELL – Sharpes Gefecht

Neues von Bernard Cornwell bei Bastei Lübbe: „Sharpes Gefecht“.

Portugal 1811. Sharpe und seine Rifles sind gerade noch rechtzeitig zur Stelle, um die Vergewaltigung eines Mädchens zu verhindern. Die Übeltäter sind Mitglieder der Loup Brigade, einer französischen Eliteeinheit, benannt nach ihrem berüchtigten Kommandanten Brigadier Guy Loup. Und es kommt noch schlimmer: Die Männer haben alle Bewohner eines nahegelegenen Dorfes niedergemetzelt – sogar die Kinder. Für Sharpe steht fest: Von nun an heißt es Sharpes Rifles gegen die Loup Brigade.
(Verlagsinfo)

Taschenbuch, 432 Seiten
Originaltitel: Sharpe’s Battle

Bernard Cornwell – Sharpes Zorn (Sharpe 11)

„Sharpes Zorn“ ist ein Sharpe-Abenteuer neueren Datums. Erst 2006 erschien es im englischen Original und ist damit das Nesthäkchen unter den Sharpe-Romanen. In der Chronologie der Romane gehört es allerdings an elfte Stelle, zwischen „Sharpes Flucht“ und „Sharpes Gefecht“. „Sharpes Zorn“ spielt 1811 und die diesmal zentrale Schlacht ist die um Barrosa.

Bis es allerdings zu dieser Schlacht kommt, vergehen 400 Seiten, denn wie immer hebt sich Cornwell die titelgebende Schlacht für das große Finale auf. Zunächst muss sich Richard Sharpe, seines Zeichens ein Captain der Scharfschützen, mit anderen Problemen rumschlagen. Der Roman beginnt, als Sharpe und seine Männer für die Sprengung einer Ponton-Brücke sorgen sollen. Eine eigentlich einfache Aufgabe, doch wie das eben so ist, geht sie gründlich schief. Die Situation auf der Brücke eskaliert, es kommt zum Scharmützel mit den Franzosen und als die Sprengkörper doch noch explodieren, werden Sharpe und ein paar Männer auf einem der Pontons abgetrieben. Die Männer auf dem Ponton werden am Flussufer von Franzosen verfolgt und schlussendlich landet Sharpe mit einem Loch im Kopf in Cadiz, der einzigen noch spanischen Stadt. Der Rest des Landes wurde von den Franzosen eingenommen. Darum befindet sich in Cadiz auch ein englischer Botschafter, und zwar kein geringerer als Henry Wellesley, der kleine Bruder von Lord Wellington. Da dieser weiß, dass man Sharpe mit diffizilen Aufgaben betrauen kann, sichert er sich sofort dessen Dienste. Henry Wellesley hat nämlich ein delikates Problem: Er hatte sich in Cadiz mit einer Dame von zweifelhaftem Ruf eingelassen und ihr dummerweise einige Liebesbriefe geschrieben. Nun sind die Briefe bei ihrem Zuhälter gelandet, der sie wiederum an Wellesley verkaufen will. Doch es gibt noch andere Kräfte, die die Briefe gern gegen die englischen Verbündeten verwendet wissen wollen.

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Richard Montanari – Der Teufel in dir

In Philadelphia werden in verlassenen Kirchen grausam zugerichtete Leichen gefunden. Der Killer kündigt weitere Bluttaten an und hinterlässt kryptische Hinweise. Ein Ermittler-Team kommt ihm trotzdem auf die Spur und gerät schließlich ins Visier des Täters … – Der sechste Thriller der Balzano-&-Byrnes-Serie bietet bekannte Splatter-Kost, ist aber wieder spannend geschrieben und verzichtet weitgehend auf fallfremde Seifenoper-Elemente: weiterhin lesenswerte Reihe.
Richard Montanari – Der Teufel in dir weiterlesen

[NEWS] SANDRA WORTH: Elizabeth – Tochter der Rosen

Historisches bei Bastei Lübbe: „Elizabeth – Tochter der Rosen“ von Sandra Worth.

Der König ist tot, es lebe der König. Nach dem Tod ihres Vaters Edward IV. ist Elizabeth of York dem neuen König, ihrem Onkel Richard III., treu ergeben. Doch Richards Herrschaft ist von kurzer Dauer: Er wird von seinem stärksten Widersacher Henry Tudor im Kampf getötet. Nur eine Vereinigung der verfeindeten Häuser York und Lancaster könnte dem blutigen Krieg um die Krone ein Ende setzen. Ist Elizabeth bereit, eine lieblose Ehe mit dem Mörder ihres Onkels einzugehen, um England den langersehnten Frieden zu bringen?
(Verlagsinfo)

Taschenbuch, 544 Seiten
Originaltitel: The King’s Daughter

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

[NEWS] DAVID WEBER: Nimue Alban – Kampf um die Siddarmark

Science-Fiction bei Bastei Lübbe: „Nimue Alban – Kampf um die Siddarmark“ von David Weber.

Die Menschheit musste die Erde vor langer Zeit verlassen, um der Auslöschung durch eine überlegene außerirdische Spezies zu entgehen. Auf einem fernen Planeten begann sie ein neues Leben. Dort leidet sie unter einer Kirchendiktatur, die alles Wissen um die moderne Menschheitsgeschichte erbarmungslos unterdrückt. Doch nicht alle sind bereit, dies hinzunehmen. Unter ihnen die ehemalige Offizierin Nimue Alban, die den Kampf gegen die Diktatur aufnimmt …
(Verlagsinfo)

Taschenbuch, 560 Seiten
Originaltitel: Midst Toil and Tribulation A

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

[NEWS] SABINE WEIß – Hansetochter

Historisches bei Bastei Lübbe: „Hansetochter“ von Sabine Weiß.

Lübeck 1375. Für Henrike bricht eine Welt zusammen, als ihr Vater, ein angesehener Hansekaufmann, völlig überraschend stirbt. Plötzlich steht die junge Frau ganz alleine da – und zu allem Unglück übernimmt der verhasste Onkel ihre Vormundschaft. Als dieser auch noch sämtliche Geschäfte des Vaters an sich reißt, keimt in Henrike ein schrecklicher Verdacht: Wurde ihr Vater etwa das Opfer einer grausamen Intrige? Sie beschließt, die Wahrheit aufzudecken – doch kann sie niemandem mehr trauen. Nur Adrian, ein junger Kaufmann aus Brügge, schafft es, zu ihrem Herzen vorzudringen.
(Verlagsinfo)

Taschenbuch, 592 Seiten

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

Sebastian Fitzek – Noah


Worum gehts?

Noah – er weiß nicht wer er ist und woher er kommt, wie alt er ist und ob er eine Familie hat. Gemeinsam lebt er mit anderen Obdachlosen auf und unter den Straßen Berlins. Alle nennen ihn Noah, denn diese 4 Buchstaben sind in seinen rechten Handballen tätowiert. Schließlich macht er sich auf die Spur seiner Vergangenheit und trifft dabei auf schockierende Tatsachen, denn die Suche nach seinem wahren Ich. Diese Reise entwickelt sich nach und nach zu einem wahren Alptraum, erst recht, als ihm bewusste wird, dass bereits tausende Menschen seinetwegen in ihr Unglück geraten oder schlimmer noch, ums Leben gekommen sind.

Inhalt

Noah wacht in einem U-Bahnschacht mitten in Berlin auf. Seine Schulter schmerzt furchtbar und wer der Mann neben ihm ist, weiß er auch nicht. Er hat keinerlei Erinnerungen an das, was ihm widerfahren ist und über sich selbst weiß er auch nichts. Oscar, der Mann, der bei ihm ist, erweist sich als sein Lebensretter, denn Noah wurde im Hotel Adlon angeschossen. Warum? Das weiß er selbst nicht. Verwirrt und völlig verunsichert macht er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit. Sebastian Fitzek – Noah weiterlesen