Schlagwort-Archive: Clifford D. Simak

Clifford D. Simak – Heimat Erde

Auf der zum Friedhofsplaneten umgestalteten Erde stoßen Reisende auf neues Leben, was von der kriminellen Verwaltung totgeschwiegen wird. Beim Versuch, die Geheimnisse der Erde zu lüften, geraten die Besucher an Mutanten, Roboter, Gespenster u. a. seltsame Zeitgenossen … – Zwar routiniert und wortgewaltig aber ohne echten Plot oder roten Faden spult der Autor in diesem Spät-Roman vor allem „Daheim-ist’s-am-schönsten“-Nostalgien ab, die er mit selten erklärten Rätseln aufpolstert: lesbar, aber keines der ‚guten‘ Simak-Werke.
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Clifford D. Simak – Blumen aus einer anderen Welt

Simak Blumen Cover 1966 kleinBlumenähnliche Außerirdische suchen den friedlichen Kontakt zu den Erdmenschen. In einer US-Kleinstadt geben sie sich zu erkennen – und lösen ungewollt eine Panik aus, die in einem Atomschlag gipfeln könnte … – Verfassertypisch verhindert die Vernunft des ‚kleinen‘ aber klugen Mannes die Katastrophe; ein steiniger Weg, den Simak ohne Schlachtengetümmel, sondern einfallsreich und spannend nachzeichnet.

Das geschieht:

Versicherungsagent Bradshaw Carter will gerade die Stadtgrenzen Millvilles, eines kleinen, abgeschiedenen Ortes irgendwo im ländlichen Mittelwesten der USA, hinter sich lassen, als er gegen eine undurchdringliche Barriere prallt, die ganz Millville als unsichtbares Hindernis umgibt. Niemand kommt hinaus, niemand hinein. Innen ist die Aufregung groß, außerhalb werden Regierungsbeamte, Militärs und natürlich die Medien rasch aufmerksam.

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Clifford D. Simak – Das Tor zur anderen Welt

simak-tor-cover-1982-kleinFünf längere Geschichten belegen die ‚besondere‘ Science Fiction des Clifford D. Simak (1904-1988), der abseits pompöser Weltall-Spektakel einen (nicht immer) zukünftigen Alltag schilderte, in dem fremdartige aber freundliche Zeitgenossen aus anderen Welten für oft gar nicht unangenehme Überraschungen sorgten: ruhige und sorgfältig geschriebene, nostalgisch angestaubte aber niemals langweilige SF.
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Clifford D. Simak – Welt der Puppen

simak-welt-der-puppen-cover-kleinAuf der Suche nach einem verschollenen Forscher landet ein Quartett von Abenteurern und Sinnsuchern auf einem namenlosen Planeten, der sich erst als Falle und später als Portal in fremde, selten ungefährliche Welten entpuppt … – Simak-typische, d. h. eher hintergründige als actionreiche Science-Fiction-Story, die dank kurioser Einfälle und interessanter Figuren sogar die Kürzung der deutschen Fassung übersteht: kein Meisterwerk aber eine stimmungsvolle Alternative zur Knall-Bumm-SF.
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Clifford D. Simak – Die unsichtbare Barriere

simak-unsichtbare-barriere-1964-kleinNur im Geiste vermag der Mensch zu den Sternen zu reisen, doch den Mutanten, die dazu in der Lage sind, schlagen auf der Erde Unverständnis, Angst und Hass entgegen, der eines Tages eskaliert … – Wie üblich schildert Simak dies nicht als blutiges Kampfgetümmel, sondern als Konflikt, der ohne naives Gutmenschentum einfallsreich und friedlich gelöst werden kann: ein Klassiker der Science Fiction.
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Clifford D. Simak – Invasionen

simak-invasionen-cover-kleinObwohl in der deutschen Fassung aus dem originalen Sammlungs-Zusammenhang gerissen, fesseln diese vier Kurzgeschichten des SF-Altmeisters Simak durch ihre autorentypischen Qualitäten: Ohne Weltraumschlachten und Permanent-Action erzählt er unaufgeregt und spannend von seltsamen Begebenheiten und gewinnt dabei mancher klassischen SF-Idee neue Aspekte ab.
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Clifford D. Simak – Planet zu verkaufen

simak-planet-cover-tt-113-kleinDiese außerirdische Invasion ist besonders tückisch, weil sie sich einer US-amerikanischen Ur-Tugend – der Gier nach dem schnellen Geld – bedient: Die Aliens kaufen den Planeten Erde und seine Bewohner buchstäblich auf. Als ihnen ein Journalist auf die Spur kommt, reagieren sie ungemütlich … – SF-Großmeister Simak variiert die bekannte Geschichte von der Invasion aus dem All ebenso einfallsreich wie witzig; sympathische Figuren und eine nostalgisch verklärte Handlungs-‚Gegenwart‘ runden diese gewaltarme und trotzdem spannende Geschichte unterhaltsam ab.
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Clifford D. Simak – Shakespeares Planet

simak-shakespeare-cover-kleinEin in Raum und Zeit verlorener Erdenmann landet auf einem namenlosen Planeten, der ein kosmisches Rätsel oder eine große Gefahr beherbergt; während er dieses Problem zu lösen versucht, muss er sich mit seiner Einsamkeit auseinandersetzen … – In diesem Spätwerk verzichtet Autor Simak fast vollständig auf ‚Action‘; das Rätsel bleibt mysteriös. Wenig spannend dürften viele Leser die philosophischen Einschübe finden, in denen Simak mögliche Evolutionen des zukünftigen Menschen thematisiert: SF für Leser jenseits der Knall-Bumm-Fraktion.
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Clifford D. Simak – Als es noch Menschen gab

simak-menschen-cover-2010-kleinIn neun Geschichten erzählt der Verfasser vom Ende der Menschheit, das hier ohne Krieg und Gewalt stattfindet, sondern einerseits evolutionär begründet ist und andererseits gesteuert wird, wobei alte Untugenden immer wieder durchschlagen und schließlich einen radikalen Neubeginn erforderlich machen … – Geprägt von der Furcht vor einem III. und atomaren Weltkrieg, stellt der Verfasser grundsätzliche Fragen über das menschliche Wesen; er kommt zu eher pessimistischen Schlüssen, ohne darüber zu verzweifeln: Was verdächtig nach philosophischem Bierernst klingt, liest sich leicht melancholisch aber sehr unterhaltsam.
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