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Joyce Carol Oates – Zombie

Im Kopf des Serienmörders

Quentin P., 31, ist in Behandlung eines Psychiaters, wird von einem Bewährungshelfer betreut und unterzieht sich einer Gruppentherapie. Doch weder seine Therapeuten noch seine Verwandten ahnen, wie kalt und gefühllos Quentin seine Verbrechen begeht. „Zombie“ ist das erschreckende Psychogramm eines krankhaften Serientäters.
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Joachim Zelter – Die Lieb-Haberin. Roman

Der Zauberlehrling und seine Geliebte

Dies ist die Geschichte eines eitlen Mannes, der die Geister, die er rief, nun nicht mehr los wird. Er hat sich eine nette Geliebte für nebenher gewünscht, doch bekommt er weitaus mehr: Sie liebt und ihn hält ihn, bis ihre Vorstellung von der Realität seine bezwingt. Der Verlag DVA würde diese Story gerne als Variation auf „Romeo und Julia“ verkaufen, doch ich sehe das Buch als frivole Variante des „Zauberlehrlings“.
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Andreas Ulrich – Das Engelsgesicht. Die Geschichte eines Mafia-Killers aus Deutschland

Omertà (italienisch) = Ehrenkodex der Mafia und auch der anderer organisierten kriminellen Vereinigungen. Dieser Kodex verbietet es sowohl den Aktiven als auch den Inaktiven, den Tätern ebenso wie den Opfern, eine Aussage zu treffen, die der Organisation oder der „Familie“ schaden könnte. Ein Bruch dieses stillschweigenden aber bindenden Versprechens ist gleichbedeutend mit einem Todesurteil. Ein Urteil ohne Anwälte, ohne Verteidigung, ohne Ausreden – endgültig.

Giorgio Basile hat dieses „Gelübde“, diese Omertà gebrochen und damit ist er des Todes. Töten wird ihn wahrscheinlich sein eigener Bruder – „Gott vergibt – die Mafia nie“ heißt es in verschiedenen Regionen Italiens.

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