Schlagwort-Archive: Egmont Ehapa

Asterix in Italien (Band 37)

Die Handlung

Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Italien ist von den Römern besetzt … Ganz Italien? Nein, nicht komplett! Obelix ist überrascht, dass dort bei weitem nicht nur Römer wohnen, die es mit Zauberkräften zu vermöbeln gilt! Stattdessen gibt es viele Italiker, die ganz nach gallischer Manier ihre Unabhängigkeit wahren wollen. Sie lehnen den Herrschaftsanspruch von Julius Cäsar mit seinen Legionen strikt ab. Unsere Lieblingshelden Asterix und Obelix stürzen sich in ein fesselndes Abenteuer und entdecken das außergewöhnliche Italien der Antike! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Auf den Monat genau sind zwei Jahre seit dem letzten ASTERIX-Band vergangen, es wird Zeit für Neues. Und dass Ferri und Conrad frischen Wind aus ihren Federn pusten können, das haben sie den Fans weltweit schon doppelt bewiesen.

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Der Kolumbusfalter kehrt zurück! (LTB 499)

Was gibts in diesem Band zu sehen?

Weil man beim Zählen mit der 1 anfängt und nicht bei 0 … feiert der Verlag mit dieser Ausgabe Nr. 499 die „50 Jahre LTB“, damits an beiden Enden unrund ist … und nicht (nur) mit Ausgabe 500, die nächsten Monat erscheint.

Im Oktober 1967 fiel mit DER KOLUMBUSFALTER der bebilderte Startschuss zum LTB-Entenhausen-Dauerbrenner in Deutschland. Die Originalstory „Paperino e la farfalla di Colombo“ gabs in Intalien schon fünf Jahre vorher zu sehen. Ein halbes Jahrhundert später wird das Thema nun wieder aufgegriffen, um das deutsche Jubiläum in passendem Rahmen zu zelebrieren.

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Happy Birthday, Onkel Dagobert! – 70 Goldene Jahre

Die Verlagsinfo:

Der alte Knauser hat Geburtstag! Auf ganze 70 Lenze kann Onkel Dagobert bereits zurückblicken, was nicht nur Gitta in Verzückung versetzt. Und so wird zum stolzen runden Wiegenfeste des Fantastilliardärs ein dem Anlass würdiger Jubiläumsband aufgefahren. Neben der eigens für dieses Album gezeichneten Cover-Illu von Disney-Meister Daan Jippes gibt’s im Innern eine handverlesene Auswahl Dagobert-Geschichten und interessante redaktionelle Begleittexte, die jeden Taler wert sind.

Was gibts in diesem Band zu sehen?

Beim Verlag wird gefühlt das ganze Jahr gefeiert. Erst die 50 Jahre LTB und nun gehts um den 70. Geburtstag von Dagobert Duck … den nicht nur seine Verwandten, sondern auch die Leser der Abenteuer aus Entenhausen lieben gelernt haben … und nicht selten auch extrem von ihm genervt sind. Immer im ausgewogenen Wechsel.

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Dem Ingeniör ist nichts zu schwör (LTB Enten-Edition 54)

Die Verlagsinfo:

Seine Berufung wurde Daniel Düsentrieb, zeitlebens größter Tüftler und Erfinder Entenhausens, quasi schon in die Wiege gelegt. Seit Kindesbeinen an wird Entdeckt und Gebastelt was die heimische Werkstatt hergibt. Mittlerweile ist Herr Düsentrieb geprüfter Diplom-Ingenieur und die Historie seiner Erfindungen kann sich wahrlich sehen lassen. Darunter ist zum Beispiel der 3-D-PI-Drucker, mit dem man seine Einkäufe bequem Zuhause ausdrucken kann. Den großen Reibach mit solch einer grandiosen Erfindung macht aber selbstverständlich Onkel Dagobert und auch die Freude über den Erfolg ist nur von kurzer Dauer. Die Panzerknacker benutzen den 3-D-PI für ihre eigenen Zwecke. Allerhöchste Zeit, dass sich Daniel Düsentrieb etwas einfallen lässt!

Was gibts in diesem Band zu sehen?

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Asterix – Der Papyrus des Cäsar (Band 36)

Die Handlung

Cäsar veröffentlicht die Memoiren über seine Heldentaten und lässt dabei unser kleines gallisches Dorf streichen. Eine Kopie des Originals entwischt aber aus der Schreiberwerkstatt und nun wollen unsere gallischen Freunde dafür sorgen, dass alle Welt erfährt, wie es tatsächlich aussieht im römischen Reich … inklusive Dorf der Unbeugsamen.

Mein Eindruck:

Die Stabübergabe der Altmeister zu den neuen Erbverwaltern ist mit dem Vorgängerband, ASTERIX BEI DEN PIKTEN, nicht nur ein wirtschaftlicher Erfolg gewesen. Auch bei den Fans kam das neue Abenteuer gut an. Dass die beiden neuen Schöpfer die ASTERIX-Freunde im Folgeband ebenfalls gut unterhalten würden, dessen war ich mir schon sicher. Einzig, ob der Verlag wieder diesen seltsamen Zeichensatz für die Sprechblasen wählen würde, den ich sehr unangenehm zu lesen fand … nur darüber machte ich mir Sorgen.

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LTB-Sonderedition „80 Jahre Donald Duck“ – Band 4

Der Verlag sagt:

Die Geburtstagsente hat es vom Nebendarsteller in einem Zeichentrickfilm zur berühmtesten Comicfigur der Welt gebracht. Um dem Status einer solchen Comic-Ikone gerecht zu werden, bedarf es natürlich auch noch eines vierten Bandes mit Geschichten aus dem erpeligen Leben der schnatternden Berühmtheit. Der letzte – jedoch nicht minder vollgepackte – Band beschäftigt sich vor allem mit den Herausforderungen Donalds in seinen unzähligen Jobs … (Verlagsinfo)

Was gibts in diesem Band zu sehen?

„Donalds Hühnerhimmel“ – Deutsche Erstveröffentlichung

Donald zeigt auf einer Hühnerfarm, was er kann … oder auch nicht kann. Das ist ganz schön anstrengend. Noch aber weiß er nicht, dass der Job, den sein Onkel am Ende für ihn hat, das Ganze noch toppen kann!

„Taxifahrers Freud und Leid“ – Aus: LTB Nr. 101

Hier ist der Name Beruf und wir können uns schon denken, welchen Donald in diesem Abenteuer ausübt. Dabei steht er in stetigem Konkurrenzkampf und hat ganz unterschiedliche Kunden. Auch die Panzerknacker tauchen auf … ob die wohl einfach pfeifen und am Straßenrand winken, um ein Taxi zu bekommen oder haben die etwas anderes vor?

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LTB-Sonderedition „80 Jahre Donald Duck“ – Band 3

Der Verlag sagt:

Selbst unser gefiederter Jubilar ist nicht immer froh und frisch, fällt sogar oftmals aus der Rolle. Eine davon: Held! Als Onkel dreier unmündiger Neffen, als selbst Neffe und Allzweckwaffe seines Onkels, als Galan von Daisy … und als sein Alter Ego Phantomias. Viele Rollen, Gesichter und Erlebnisse, die uns Donald Duck in diesem Buch heldenhaft zeigt. (Verlagsinfo)

Was gibts in diesem Band zu sehen?

„Doppelt verpflichtet“ – Deutsche Erstveröffentlichung

So anstrengend, wie der Titel klingt ist auch das Leben, wenn man nebenbei auch noch Phantomias ist. Und so erleben wir hier im dritten Sammelband das erste Superhelden-Abenteuer … und das ist ganz schön stressig.

„Bademeister Duck“ – Aus: LTB Nr. 327

Passend zum nicht dagewesenen Winter und zum sommerlichen Frühlingsbeginn spielt sich diese Story am Strand ab. Donald hat alle Hände voll zu sandburgbauen und zu lebenretten, während die muskelbepackten Kollegen das Treiben eher missmutig beäugen.

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LTB-Sonderedition „80 Jahre Donald Duck“ – Band 2

Der Verlag sagt:

Donald Duck in die Wüste schicken? Das traut sich nur Band 2 der Sonderedition zu Ehren des rüstigen Enterichs. In 12 Geschichten – gewidmet Donald Duck, seiner Familie und seinen Freunden – wird unserem Helden mit dem blauen Hut und dem markanten Matrosenjäckchen mal wieder jede Menge abverlangt. Aber was wäre ein echtes Donald-Abenteuer ohne Freud und Leid und damit all das, was ihn uns so sympathisch macht … – als wäre er einer von uns! (Verlagsinfo)

Was gibts in diesem Band zu sehen?

„Wässrige Weltausstellung“ – Deutsche Erstveröffentlichung

„Wassermagier“ Donald ist gar nicht so ungeschickt, wie er oft gezeichnet wird. Hier erleben wir eines seiner ungeahnten architektonischen Talente. Und am Ende haben wir „Entenvenedig“ … auch schön … nur nasse Füße könnts geben.

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LTB-Sonderedition „80 Jahre Donald Duck“ – Band 1

Der Verlag sagt:

Die vierbändige Sonderedition zu Ehren des beliebten Erpels legt mit Band 1 direkt fantastisch los: Auf 300 starken Seiten nimmt uns Donald in diesem Buch mit auf Reisen – sogar mit deutschen Erstveröffentlichungen im Gepäck! Ob als Schatzsucher, Seefahrer oder als Abenteurer auf Kolumbus‘ Spuren, unser aller Lieblingsenterich macht immer eine gute, wenn auch gelegentlich Donald-typisch-tollpatschige Figur. (Verlagsinfo)

Was gibts in diesem Band zu sehen?

„Der Ruf der Wildnis“ – Deutsche Erstveröffentlichung

Wir treffen auf den altbekannten Klaas Klever und Donald schlägt sich im Dschungel mit einem Neandertaler-Lendenschurz durch. Einen großen, sprechenden Affen gibts obendrauf … und der trägt obendrauf einen Zylinder.

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Asterix bei den Pikten (Band 35)

Die Handlung

… ist schnell erzählt. im friedlichen (ja sicher) gallischen Dorf von Asterix und seinen Freunden wird ein eisbklockiger Fremdling angeschwemmt. Nachdem der den Frauen im Dorf reihenweise die Köpfe verdreht, geleiten ihn Asterix und Obelix ganz selbstlos wieder in die schottische Heimat zurück. Da gibts dann ordentlich auf die Mütze für die Römer. Alles also wie gehabt und diesmal ganz ohne Experimente und vor allem ohne Außerirdische, ganz klassisch … und das ist in diesem Fall auch sehr gut so.

Mein Eindruck:

Neue Besen sollen ja bekanntlich gut kehren. Ob Jean-Yves Ferri und Didier Conrad das mittlerweile recht angestaubte, aber immer noch sehr beliebte ASTERIX-Franchise mit frischem Wind beleben werden, das können Fans der Serie nun erleben.

Nachdem vor vier Jahren ein eher verzichtbarer Jubiläumsband veröffentlicht wurde, der auf zwei weitere ASTERIX-Comics folgte, die eigentlich auch nicht so wirklich welche waren, sondern eher an Zeitschriften erinnerten, die auf 3.5 Bände folgten, die auch bei den Fans durchfielen, soll es nach 26 Jahren und dem Abenteuer IM MORGENLAND nun endlich wieder einen „echten“ ASTERIX geben. Also einen mit durchgängiger Story, ohne Lückenfüllerseiten und mit jeder Menge Spaß für alle und ohne Pseudo-Aktualität, Kitsch und unpassenden Albernheiten. Und an diesem Vorhaben ist erstmalig Albert Uderzo nicht mehr beteiligt, dessen Nachfolge Ferri (hier verantwortlich für den Text) und Conrad (er zeichnete diesen Band) antreten. Von Ferri erschienen hierzulande bislang erst zwei Comics auf Deutsch, von Didier Conrad ein paar mehr.

Was nun haben sich die beiden einfallen lassen, um alte und neue ASTERIX-Fans zu unterhalten? Die Pikten! Klingt erstmal nach einem Spiel für eine Spielekonsole, ist aber kein selbsterdachter Begriff, sondern der Name, unter dem die Römer einmal alle schottischen Völker zusammengefasst haben.

Was aber dem Leser als Erstes ins Auge fällt, ist die Schriftart, die für die Sprechblasen gewählt wurde. Künstlerisch sicher wertvoll, zum Lesen aber für die Augen ganz unangenehm und sehr anstrengend. Wenn hier nicht gebrüllt wird, muss man schon ganz genau hingucken. Platz genug wäre in den Sprechblasen für eine andere Schrift und vor allem Schriftgröße allemal gewesen.

Was aber drin steht in den Blasen, das hat mir gut gefallen … bis auf die seltsamen und unpassend unlustigen Songtextschnippsel, die unser Schotte von sich gibt. Sicher, die Story ist nichts Weltbewegendes, aber das konnte und sollte man auch von diesem Band nicht erwarten. Und so kramen die beiden Neuen hinter den Kulissen einmal alles hervor, was früher schon lustig war und allen gefallen hat: Zickige Brüllereien zwischen Asterix und Obelix (der natürlich nicht zu dick ist!), Seitenhiebe auf die Barden und auch die übliche Drive-By-Prügelei mit den Piraten fehlt hier nicht. Dazu gibts wie immer ein Rudel römische Soldaten, die es in der Ferne zu verdreschen gibt, so kommt auch kein Heimweh auf. Zwischendurch treffen wir sogar auf Nessie und erfahren, dass Nessie eigentlich Fafnie heißt und total süß und knuddelig ist.

Und nachdem Obelix nach bester Highland-Game-Manier ein paar Baumstämme geschleudert hat und der böse Schottengegner bezwungen ist, setzen wir uns gut unterhalten mit unseren Freunden im heimischen Dorf ans Wildschweinbankett.

Mein Fazit:

Als Asterix-Freund, der im Jahr der deutschen Erstveröffentlichung des ersten ASTERIX-Bandes geboren wurde, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Ein klassisch lustiges und selten albernes Abenteuer gibts zu erleben, das mit allem gespickt ist, was der Fan von einem guten ASTERIX-Heft erwartet.

Einzig die mir viel zu geschwungene Schriftart, den der Verlag hier für die Sprechblasen gewählt hat, sorgt für unnötige Augenüberanstrengungen und trübt den Lesespaß ein wenig. Im nächsten Band bitte wieder die klassische Schriftart benutzen … nicht alles was neu ist, ist auch besser.

Broschiert: 48 Seiten
Originaltitel: Astérix chez les Pictes
ISBN-13: 978-3841364357

www.egmont-comic-collection.de

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