Schlagwort-Archive: Insel

Anthony Horowitz – Die Morde von Pye Hall

Ein anscheinend durch Selbstmord umgekommener Schriftsteller hinterlässt ein unvollständiges Romanmanuskript, in dem seine Lektorin versteckte Hinweise auf alte, nie aufgedeckte Verbrechen zu entdecken glaubt. Sie folgt dieser Spur und gerät in Lebensgefahr, da sie erfolgreicher ist, als es dem Täter lieb sein kann … – Das vollständig wiedergegebene Manuskript ergibt einen Roman im Roman und ist gleichzeitig Schlüssel für die Ereignisse der Gegenwart. Die Mischung aus kundig wiederbelebten Rätselkrimi alter angelsächsischer Schule und modernem = psychologisch und sozialkritisch aufgepolstertem Thriller funktioniert nur bedingt, doch die daraus resultierende Doppelstory ist – Blicke hinter die Kulissen des Verlagswesens inklusive – spannend und gut geschrieben. Anthony Horowitz – Die Morde von Pye Hall weiterlesen

Gilbert Keith Chesterton – Father Browns Einfalt

Inhalt:

Die erste Sammlung der berühmten Father-Brown-Geschichten:

– Das blaue Kreuz (The Blue Cross): Hercule Flambeau, König der Diebe, mischt sich in London unter die Teilnehmer eines Kirchenkongresses; Valentin, Chef der Pariser Polizei, ist ihm hart auf den Fersen, um eine wertvolle Reliquie zu retten, deren Hüter, ein kleiner Geistlicher namens Brown, freilich sehr gut selbst auf sich und seinen Schatz aufpassen kann.

– Der verborgene Garten (The Secret Garden): Ausgerechnet im Garten des berühmten Polizeichefs Valentin verliert ein amerikanischer Nabob seinen Kopf; er wird nicht der einzige bleiben.

– Die sonderbaren Schritte (The Queer Feet): Meisterdieb Flambeau sucht sich für seinen neuen Fischzug einen sehr elitären englischen Club aus, in dessen Mauern sich auch Father Brown aufhält. Gilbert Keith Chesterton – Father Browns Einfalt weiterlesen

Anthony Horowitz – Das Geheimnis des weißen Bandes

Das geschieht:

Ende November des Jahres 1890 konsultiert der Kunsthändler Edmund Carstairs den berühmten Privatermittler Sherlock Holmes. Er hatte mit einem reichen Amerikaner ein Geschäft abgeschlossen und war dabei in Boston an die „Flat Cap Gang“ geraten. Voller gerechter Empörung über deren kriminelles Treiben hatte Carstairs zu deren Verfolgung aufgerufen. Tatsächlich wurde die Bande gestellt und aufgerieben. Auch Rourke O’Donaghue, einer der beiden Anführer, hatte den Tod gefunden, während sein Zwillingsbruder Keelan entkommen und Rache schwören konnte. Jetzt meint Carstairs Keelan in England entdeckt zu haben. In Ridgeway Hall, sein Landhaus in Wimbledon, wird eingebrochen. Carstairs fürchtet um das Leben seiner jungen Gattin Catherine. Sherlock Holmes soll nach Keelan fahnden und ihn gefangen setzen lassen.

Der Detektiv ist einverstanden, der Fall ganz nach seinem Geschmack. Holmes‘ Interesse wächst noch, als er den Verdächtigen – der nicht Keelan ist – tot in einem schäbigen Hotel findet. Er hatte ihn mit Hilfe der „Baker Street Irregulars“ aufgespürt, einer Horde von Straßenkindern, die Holmes oft als Fahnder einsetzt. Als kurz darauf einer der „Irregulären“ grausam ermordet wird, rührt sich Holmes‘ Gewissen. Bei der Leiche findet sich ein weißes Seidenband: Dies ist das Markenzeichen des „House of Silk“, einer Geheimorganisation, der auch hochrangige Angehörige der britischen Regierung, des Adels und der Polizei angehören.

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HUI BUH – Neue Welt: Der Fluch der Geisterinsel (Folge 18)

Zur Story

Frühjahrsputz auf Schloss Burgeck. Insbesondere der Westflügel sieht aus wie eine überdimensionale Rumpelkammer, was den Unmut Königin Konstanzias erweckt. Alle werden zum Aufräumen verdonnert. Während HUI BUH noch lamentiert er wäre kein Leibeigener, als Julius ihm den königlichen Auftrag erteilt die Spinnweben oben an der hohen Decke zu entfernen, finden sich unten allerhand Kuriositäten. Darunter auch eine alte Seemannskiste von Julius Ur-Ur-Ur-Sonstwas-Onkel. Die fasziniert Julius so sehr, dass er sich samt des Inhalts, unter anderem ein höchst realistisch wirkendes Bild sowie ein Tagebuch seines Vorfahren, in seinem Arbeitszimmer einschließt und die alte Seeräuber-Zeit durchleben lässt.

 

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Die drei ??? – Fluch des Piraten (Folge 135)

Zur Story

Eine alte Bekannte sorgt für einen neuen Fall für die drei Fragezeichen. Althena – ebenfalls Juniordetektivin (vgl. „Höhle des Grauens“) aus Los Angeles – hat es nach Rocky Beach verschlagen. Allerdings nicht aufgrund eines Höflichkeitsbesuchs, sondern wegen ihrer Ermittlungstätigkeit. Sie ist auf der Flucht. Auf dem Schrottplatz von Onkel Titus schafft sie Justus ihre Digicam unter zu jubeln, bevor ein Typ, der frappante Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Ray Liolotta hat, sie weiter hetzt. Die Bilder auf der Kamera führen die drei Detektive auf die Spur Althenas bzw. ihres Falles, bei welchem es sich um einen lange zurückliegenden Raub von goldenen Kunstgegenständen sowie einen inzwischen verstorbenen Regisseur dreht. Eine einsame Insel scheint der Schlüssel zum Versteck zu sein. Doch wo ist Althena abgeblieben, konnte sie entkommen und untertauchen oder hat „Liolotta“ sie vielleicht doch erwischt?

 

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Bram Stoker – Im Haus des Grafen Dracula

Inhalt:

In neun Erzählungen und einem Kurzroman beweist Bram Stoker, dass er mehr ist als der Schöpfer des Vampir-Fürsten Dracula:

Die Squaw (The Squaw, 1893): Ein dummer Scherz endet böse und lässt eine Katzenmutter zur rächenden Schicksalsgöttin mutieren.

Das Festmahl der Ratten (The Burial of the Rats, 1896): Im Paris des Jahres 1850 gerät der unvorsichtige Tourist unter Räuber und Mörder, die ihn durch eine bizarre Unterwelt aus Müll und Schmutz jagen. Bram Stoker – Im Haus des Grafen Dracula weiterlesen

Robert Louis Stevenson / Lloyd Osbourne – Die falsche Kiste

Das geschieht:

Vor vielen Jahren zahlte der Kaufmann Jacob Finsbury aus London im Namen seiner beiden Söhne Joseph und Masterman je 1000 Pfund in eine Tontine ein: 36 Väter handelten ebenso, das Geld wurde zinsbringend angelegt, und dem letzten noch lebenden Sohn – und nur diesem! – wird es ausbezahlt!

Inzwischen ist es beinahe so weit. Die letzten beiden Kandidaten sind ausgerechnet Joseph und Masterman, die einander keineswegs in brüderlicher Liebe zugetan sind. Der leichtlebige Joseph steckt zudem in finanziellen Schwierigkeiten. Er hat das Erbteil seiner Neffen John und Morris durchgebracht. Vor allem Morris macht ihm deshalb das Leben zur Hölle. Die inzwischen auf stolze 116.000 Pfund angewachsene Tontine soll den Familienfrieden wieder herstellen. Mit Michael, Mastermans Sohn, einem gerissenen Winkeladvokaten, kann man sich einigen, denkt Morris. Als der ablehnt, wittert Morris Betrug: Lebt Masterman überhaupt noch oder will Michael nur diesen Anschein erwecken, um die Tontine an sich zu reißen?

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Jean Ray – Die Gasse der Finsternis

Ray Gasse Cover kleinEin Dutzend Dracheneier für Leser, die Phantastik mit Überraschungen lieben; für Jean Ray ist die Realität nur eine Schicht im Gewebe eines Universums, das in seiner Vielfalt meist außerhalb der menschlichen Wahrnehmung bleibt; unterhaltungsintensiv, mit enormem Einfallsreichtum, und drastischen Effekten schildert der Verfasser, was geschieht, wenn diese Schichten zufällig kollidieren.
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