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[NEWS] Juli Zeh – Leere Herzen

Sie sind desillusioniert und pragmatisch. Sie haben den Zynismus der Politik genauso durchschaut wie den modernen Selbstoptimierungswahn oder das kleinbürgerliche Gutmenschentum. Sie haben sich in der Welt erfolgreich eingerichtet – und sie haben keine Lust, deswegen Schuldgefühle zu haben. Zusammen mit dem Informatikgenie Babak Hamwi hat Britta Söldner eine kleine Firma aufgezogen, die beide reich gemacht hat. Hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume aber betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod. Als ihr Unternehmen unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald ist nicht nur Brittas Firma in Gefahr, sondern auch ihr Leben … (Verlagsinfo)

6 CD, Laufzeit: ca. 7h 30
Gelesen von Ulrike C. Tscharre
der Hörverlag

Juli Zeh – Spieltrieb

Für ihr Debüt „Adler und Engel“  wurde Juli Zeh gelobt und mit Preisen ausgezeichnet. Ihr zweiter regulärer Roman „Spieltrieb“ schickt sich an, das Gleiche zu tun.

Das Buch spielt in Bonn, Zehs Heimatstadt, genauer gesagt in der fiktiven Ernst-Bloch-Schule. Die Privatschule mit angeschlossenem Internat ist die neue Heimat der fünfzehnjährigen Ada. Die hochintelligente, aber gefühlskalte und arrogante Schülerin ist kein einfaches Kind. Sie widerspricht den Lehrern, ist aber nicht aggressiv, sondern schweigsam. Sie hat keine Freunde, doch als Alev neu in die Klasse kommt, baut sich zwischen den beiden etwas auf. Freundschaft oder Beziehung kann man das nicht gerade nennen. Die beiden sind von ihrer Intelligenz und ihrer abgebrühten Einstellung her auf gleicher Ebene. Es gibt keine emotionale Beziehung zwischen ihnen. Mal ignoriert Alev Ada, mal schenkt er ihr all seine Aufmerksamkeit. Ada, obwohl sie sich nicht zu solchen Gefühlen fähig wähnt, wird von dem jungen Halbaraber mit den komischen Ansichten angezogen.

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Juli Zeh – Adler und Engel

Manchmal meint es das Leben nicht gut mit uns. Wie zum Beispiel mit Max, dem Protagonisten in Juli Zehs Romandebüt „Adler und Engel“.

Max ist dreiunddreißig und erfolgreicher Karrierejurist. Er ist einer der wenigen Balkanspezialisten und arbeitet in einer angesehenen Kanzlei. Doch seine rosigen Zukunftsaussichten werden zerstört. Nachdem seine Freundin Jessie sich umgebracht hat, geht es mit Max bergab. Er geht nicht mehr zur Arbeit, nimmt Unmengen von Koks und möchte sterben.

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