Schlagwort-Archive: K. H. Scheer

Perry Rhodan – Gruelfin (Silber Edition 50)

Die Handlung:

Die menschenähnlichen Cappins aus der fernen Galaxis Gruelfin bereiten eine Invasion gegen die Milchstraße vor. Perry Rhodan weiß, dass er nur vor Ort etwas dagegen unternehmen kann – er muss den riesigen Sprung über 36 Millionen Lichtjahre wagen und die Sterneninsel erkunden, die in irdischen Sternkatalogen als NGC 4594 verzeichnet wird.
Perry Rhodan lässt die MARCO POLO ausrüsten, sein neues Flaggschiff, ein imposantes Wunderwerk der Technik. Mit dem 2500 Meter durchmessenden Raumschiff und einer Elite-Mannschaft unternimmt er die gewaltigste Expedition, die Menschen jemals gewagt haben. In seiner Begleitung reisen die Cappins Merceile und Ovaron, die vor 200.000 Jahren auf der Erde gestrandet sind und mit Hilfe einer Zeitmaschine die Gegenwart erreicht haben. Sie wollen der Menschheit beistehen und den Cappins den Frieden bringen.
Doch was die Terraner und ihre Begleiter in der Galaxis Gruelfin finden, ist erschütternd: Sie treffen auf radioaktiv strahlende und völlig zerstörte Planeten. Und sie sehen die Flotten der Eroberer, die gnadenlos zuschlagen und sich kurz vor dem endgültigen Triumph sehen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

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Perry Rhodan – Sturz aus dem Frostrubin (Silber Edition 131)

Die Handlung:

Dreißig Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt: Die Galaktische Flotte unter Perry Rhodans Kommando steht einer riesigen Übermacht gegenüber, der Endlosen Armada. Rhodans 20.000 Raumschiffe haben keine Chance gegen den gigantischen Heerwurm, mit dem sie am Frostrubin konfrontiert werden – ihnen bleibt nur die Flucht durch das kosmische Gebilde. Doch danach sind die Raumer aus der Milchstraße im Sternenmeer der fernen Galaxis M 82 verstreut …
Für Perry Rhodan und seine Getreuen an Bord des Flaggschiffs BASIS beginnt ein gnadenloser Kampf ums Überleben. Sie müssen die eigene Flotte wieder vereinen und die Geheimnisse der Endlosen Armada aufdecken. Dabei werden sie mit den Silbernen konfrontiert, die nach absoluter Herrschaft streben und denen jedes Mittel recht ist … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

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Perry Rhodan – Der Frostrubin (Silber Edition 130)

Die Handlung:

Die Endlose Armada – in weiten Teilen des Universums ist dieser gigantische Heerwurm längst zur Legende geworden. Millionen von Raumschiffen ziehen seit einer Ewigkeit durch die Weiten des Kosmos. Sie folgen einem mysteriösen Anführer und sind auf der Suche nach einem Objekt von größter kosmischer Bedeutung. Dieses wurde einst gestohlen und missbraucht. Im Randgebiet einer zerstörten Kleingalaxis stößt die Galaktische Flotte unter dem Kommando von Perry Rhodan auf die Endlose Armada. Auf seiner Seite hat der Terraner immerhin 20.000 Raumschiffe – aber sie sind ein Nichts gegen die Armada. In einer Entfernung von rund dreißig Millionen Lichtjahren von der Milchstraße kommt es zur Konfrontation: Die Menschen sollen in die Endlose Armada eingegliedert werden … (Verlagsinfo)

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Perry Rhodan – Menschheit am Abgrund (Silber Edition 45)

Die Handlung:

Man schreibt das Jahr 3430 nach Christus. Über ein Jahrtausend hinweg hat sich die Menschheit immer weiter zersplittert. Zwar existiert das Solare Imperium mit Perry Rhodan als Großadministrator nach wie vor, aber es haben sich unzählige kleine und drei große galaktische Reiche gebildet. Konflikte zwischen den ehemaligen terranischen Kolonien sind an der Tagesordnung, ein großer Konflikt liegt buchstäblich in der Luft.
Um das Solsystem gegen einen Angriff der feindlichen Imperien zu schützen und einen Bruderkampf unter Menschen zu verhindern, ordnet Perry Rhodan den sogenannten Fall Laurin an. Die Sonne und ihre Planeten verschwinden hinter einem Antitemporalen Gezeitenfeld und verbergen sich somit fünf Minuten in der Zukunft. Die angreifenden Flotten des Imperiums Dabrifa, des Carsualschen Bundes und der Zentralgalaktischen Union stoßen ins Leere.

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Perry Rhodan – Schaltstelle der Macht (Silber Edition 127)

Die Handlung:

Perry Rhodan gründet im Jahr 3588 die Kosmische Hanse und führt die Neue Galaktische Zeitrechnung ein – eine Epoche des Friedens folgt. Zum ersten Mal seit Jahrtausenden arbeiten die Völker der Milchstraße zusammen. Nicht nur die Menschen glauben an Rhodans Vision, sondern ebenso zahlreiche andere Intelligenzwesen der Sterneninsel. Doch längst plant die negative Superintelligenz Seth-Apophis einen Schlag gegen die Superintelligenz ES und die Menschen. Anfangs des fünften Jahrhunderts Neuer Galaktischer Zeitrechnung droht ein Krieg der Geistesmächte, in den mehrere Galaxien verwickelt werden können. Perry Rhodan sucht nach Verbündeten und hofft auf die geheimnisvollen Porleyter. Dieses Volk kämpfte vor Äonen für die Mächte der Ordnung; seine Angehörigen müssten ideale Freunde der Menschheit sein. Doch nachdem der Kontakt hergestellt ist, wenden sich die Porleyter gegen die Terraner. Ihrer uralten Technik haben die Menschen nichts entgegen zu setzen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Mental fremdgesteuert begeben wir uns in diese neue SILBER-Lesung, denn irgendwie wird hier jedem offenbar ein fremder Wille aufgezwungen. Entsprechend seltsam sind auch die Handlungen, der uns bekannten Terraner und Arkoniden, die daraus resultieren. Perry steht im Bann und Atlan, der über 400 Jahre weg war, ist auch nicht mehr Herr seiner selbst. Druck übt übrigens die aus Spoodie-Schlacke entstandene GESIL aus, die zweite Inkarnation Vishnas … muss man sich nicht unbedingt alles merken, einfach zur Kenntnis nehmen. Die „Dame“ sorgt hier für einigen Wirbel. Gut, dass wir da noch unseren pelzigen Freund Gucky haben, dem so einiges nicht geheuer erscheint.

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Perry Rhodan – Die Konstrukteure des Zentrums (Silber Edition 41)

Die Handlung:

Nach wie vor sind Perry Rhodan und seine rund 5000 Begleiter an Bord der CREST IV in der kugelförmigen Galaxis M 87 gestrandet, gut zweiunddreißig Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Bei ihren Forschungsflügen entdecken sie den Kristallplaneten Monol, wo sie auf die Okefenokees treffen, entfernt menschenähnliche Wesen mit seltsamen Bräuchen. Mit dem dort erlangten Wissen beginnen die Terraner ein gefährliches Psychospiel mit den Beherrschern von M 87, an dessen Ende die Heimkehr in die Milchstraße stehen kann – oder der Untergang. Sie bekommen es mit den sogenannten Bestien zu tun, monströsen Wesen, die mit den Halutern in der Milchstraße verwandt sind. Und dann geraten Rhodan und seine Begleiter in einen Weltuntergang, dessen furchtbare Gewalten sie nicht mehr kontrollieren können. Im Zentrum der riesigen Galaxis brechen unvorstellbare Elementarkräfte aus. Die CREST IV und ihre Begleitschiffe werden zu Spielbällen des Infernos … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wir erinnern uns, dass Perry noch nicht nach Hause wollte, sondern erstmal in der Galaxis M87 nach den „Konstrukteuren des Zentrums“ suchen. Wer sich gedacht hat, dass es damit sofort losgeht, der hat sich getäuscht, muss eine Nummer ziehen und warten.

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Perry Rhodan – Lockruf aus M 3 (Silber Edition 126)

Die Handlung:

Wir schreiben das Jahr 425 Neuer Galaktischer Zeitrechnung. Perry Rhodan und die Menschheit sind tief in Auseinandersetzungen kosmischen Ausmaßes verstrickt. Eine fremde Macht namens Seth-Apophis bedroht die Milchstraße. Um den Angriff abwehren zu können, hofft Rhodan auf die Unterstützung eines einstmals mächtigen Volkes. Seine Angehörigen haben sich vor sehr langer Zeit in den Kugelsternhaufen M 3 zurückgezogen.
Unter großen Schwierigkeiten erreicht er sein Ziel – und trifft auf die letzten Porleyter, die einstmals die Vorläufer der Ritter der Tiefe waren. Die Zeit im Exil scheint die Überlebenden verändert zu haben. Perry Rhodan wollte Freunde finden, aber er wird mit Gegnern konfrontiert, die eine Aura des Schreckens verbreiten … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Zurück auf EMschen, wo wir schon in der letzten Silberlesung mal ein paar Schwämme getroffen haben, erleben wir mit Perry zusammen ein Planetenabenteuer, das sich aber eher unter der Kruste abspielt. Gucky spielt auch eine zentrale Rolle, genau wie die Suche nach den Techno-Gadgets der Porleyter, die wir im letzten Sammelband schon aufgenommen hatten.

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Perry Rhodan – Paladin (Silber Edition 39)

Die Handlung:

Auf der Erde sowie den anderen Planeten des Solsystems bereiten sich die Menschen auf die erwartete Großoffensive der sogenannten Zeitpolizei vor. Die Zeitpolizisten wollen die Terraner für ein Verbrechen bestrafen, das diese nie begangen haben. Die Hoffnung der Verantwortlichen ruht nun auf sechs winzigen Menschenwesen und einem Giganten aus Stahl: Siganesen gehen mit dem PALADIN-Roboter in einen Einsatz für Terra … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Dass Planeten im Perryversium gern mal sehr praktische Namen haben, die sofort auf Gründe für die Namensgebung schließen lassen, das wissen wir schon länger. Nun erfahren wir, dass die Firma Microsoft sich vielleicht bei der Namensgebung ihres bekannten Präsentationsprogramms bei dem relativ Unsterblichen bedient haben könnte. So heißen doch die Software und der Energieversorgerplanet, auf den wir hier treffen POWERPOINT. Der erinnert stark an den Vergnügungsplaneten RISA, den der Sci-Fi-Fan aus STAR TREK: THE NEXT GENERATION kennt …

Ein Planetenabenteuer wirds also erstmal … ok … und da der Planet etwas Besonderes darstellt, haben sich die Autoren auch besondere Bewohner ausgedacht. intelligente Insektenwesen … hatten wir ja schon lange nicht mehr. Perry undercover, auch immer gern genommen, trifft mal wieder auf neue Gegenspieler mit diesmal gar nicht so neuartigem Aussehen. Die Druis sehen fast aus wie Haluter.

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Perry Rhodan – Die Zeitpolizei (Silber Edition 36)

Die Handlung:

Irgendwo, jenseits des Vorstellbaren, existiert etwas, das sich selbst als »Erste Schwingungsmacht« bezeichnet und darüber wacht, dass nichts und niemand Experimente mit der Zeit durchführt. Wer dies dennoch tut, der wird hart bestraft. In der Regel besteht diese Strafe in der völligen Eliminierung ganzer Völker durch die Ausführungsorgane der Ersten Schwingungsmacht. Die Perlians, die sogenannten Drittkonditionierten, versagten dabei, die Terraner für deren angebliches Zeitverbrechen zu strafen. Perry Rhodan und seine Verbündeten konnten in der Großen Magellanschen Wolke die Macht der Hypnokristalle brechen. Aber die folgende Ruhe ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Denn nun ruft die Erste Schwingungsmacht die wirkliche Zeitpolizei auf den Plan – die »Zweitkonditionierten« mit ihren lebenden Raumschiffen. Der Beginn eines Abenteuers von nie dagewesener Dramatik! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

So, ein paar Monate musste der Hörbuchfreund warten, um endlich … womöglich … eine Antwort auf das zu bekommen, was am Ende der letzten Silberlesung nebenbei fallengelassen wurde: Wer oder was sind denn nun „Drittkonditionierte“ und/oder „Dolans“? Und warum stellen sie eine so große Gefahr dar?
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Perry Rhodan – OLD MAN (Silber Edition 33)

Die Handlung:

Im Jahr 2435 kommt es im Sektor Morgenrot zum bewaffneten Konflikt zwischen Terranern und Freihändlern. Während der Auseinandersetzung taucht ein gewaltiges Objekt auf, eine fliegende Raumstation, die mehr als 15.000 Ultraschlachtschiffe mit sich führt. OLD MAN, wie das riesige Gebilde genannt wird, entwickelt sich aufgrund eines Missverständnisses zur tödlichen Bedrohung für die von Terranern besiedelten Welten … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Alter Mann, was nun?“ … der „alte Mann“ eröffnet den neuen Zyklus „M 87“! Nachdem die „Meister der Insel“ erfolgreich besiegt wurden, geht es nach 29 eher ruhigen Jahren in der Milchstraße mit der nächsten Bedrohung spannend weiter. Wer würde sich auch nicht höllisch erschrecken, wenn plötzlich eine gigantische Raumstation erscheint, die ganz nebenbei auch noch 15000 Ultraschlachtschiffe dabei hat? Auch wenn Don Redhorse den Brocken nebenbei auf den eher harmlos klingenden Namen OLD MAN tauft, bringt er jede Menge Gefahren mit sich, der Mann, der wirklich extrem alt ist.

Das einzig Positive an dessen Auftauchen scheint zu sein, dass der Konflikt mit den „Freifahrern“ von Rhodans Sohn Roi Danton, der eigentlich ja Michael Rhodan heißt, schnell zur bedeutungslosen Nebensache wird. Man hat halt größere Probleme … im wahrsten Sinne des Wortes. Außerdem fand ich die Idee der „Freifahrer“ an sich und deren Titel eher ein wenig albern, aufgesetzt und die Handlung streckend. Aber, das ist wohl Geschmackssache.

Und um der scheinbar unausweichlich, übermächtigen Bedrohung noch einen draufzusetzen, kamen die Autoren auf die Idee, die teilorganische Komponente von OLD MAN teilweise zu verwirren, was den riesigen Brocken ganzheitlich noch unberechenbarer macht. Tragisch ist natürlich auch, dass die Terraner herausfinden, dass OLD MAN ihnen eigentlich gar nicht feindlich gesinnt sein sollte … dürfte … müsste. Tja, und auch das reichte dem Exposé-Autor noch nicht, um dem Zyklus genug Anfangsspannung zu bescheren. Zu dem riesigen Problem kommt noch eins dazu … nicht minder groß, nur winzig klein vom Ausmaß her: Kristallagenten.

So wird der Hörer hier also direkt in ein neues Setting geworfen, wenn es keine Bedrohung oder das „Monster of the Week“ geben würde, wärs aber auch langweilig. Nun heißt der Zyklus zum Glück aber nicht „OLD MAN“, sondern „M87“, von daher wird es Perry irgendwie schon gelingen, sich entweder auf OLD MAN niederzulassen und seine „Schätze“ zu plündern … oder aber er vernichtet die Raumstation. Weder das eine noch das andere ist aber am Ende dieser Silber Edition abzusehen und so bleibt der bange Blick auf den Kalender und das Abzählen der Wochen, bis es endlich weitergeht im Kampf gegen die Mikrokristalle … und den dicken Mops, den sie übernommen haben. Und was ist eigentlich mit M87?

Das Hörerlebnis:

Tratnik liest fesselnd und gewohnt souverän und ist in jeder Situation Herr der Lage. Jede Diskussion, jedes Ereignis, jede Auseinandersetzung, alles wirkt lebendig und ungemein spannend … auch wenn es das von der Story her eigentlich gar nicht ist … wie im Anfangsteil die „Auseinandersetzung“ mit den Roi Dantons Freifahrern.

Die Autoren bieten ihm nach einem für mich eher langweiligen Start einige interessante Vorlagen, die Tratnik gekonnt nutzt, um dem Hörer ein optimal spannendes Abenteuer, das etwas für jeden SF-Geschmack zu bieten hat, zu kredenzen.

Wie immer bekommt er es mit bekannten und unbekannten Charakteren unterschiedlicher Herkunft zu tun und setzt sie für den Hörer im Ohr unterscheidbar um. Ob es grantig klingende Notriner sind, abgehackt sprechende Roboter oder ein immer extrem souverän klingender Perry Rhodan, Tratnik haucht ihnen allen individuell Leben ein und gibt der Lesung seine eigene Note. Warum aber ein so hoch entwickelter Roboter so abgehackt spricht, kann ich nicht so ganz nachvollziehen, ich hätte da schon eine menschenähnlichere Sprachweise erwartet. Aber, so hat Josef Tratnik Roboter schon immer gelesen und so haben sie natürlich auch einen höheren Wiedererhörungswert. Genau wie den Mausbiber Gucky, den Tratnik hier auch wie immer quakt.

Ab und an wird Tratnik bei seinen Schilderungen, grad wenn es dramatisch wird und er den Hörer mit seinem Vortrag wirklich gut an die Story fesseln kann, von Ambient-Sounds unterstützt, die im Hintergrund in der Lautstärke variierend eingespielt werden.

Den unheilverheißenden Epilog liest er für meinen Geschmack zu laut. Dramatisch ist es, was er zu verkünden hat, aber er hätte die Schilderungen nicht unbedingt für Schwerhörige geeignet intonieren müssen.

Der Sprecher:

Josef Tratnik ist der Sprecher der „klassischen“ Silber Editionen. Er studierte Theaterwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Köln und absolvierte er dort eine Schauspielausbildung am Theater „Der Keller“. Neben der Sprechertätigkeit für Hörfunk und Fernsehen, hauptsächlich bei den Sendern DLF, DW und WDR mit Hörspiel-/ und Feature-Produktionen, ist er freischaffender Schauspieler, Synchronsprecher und Sprecher in Köln. (Quelle: wikipedia)

Die Ausstattung:

Die 12 CDs sind mit dem Titelbild der Silber Edition bedruckt, die der Front von Heft 305, „Die Stunde der Hypno-Kristalle“, entspricht. Die CDs sind einzeln in Papphüllen verpackt und in einer stabilen Papp-Klappbox zusammengefasst. Die Rückseiten der Papphüllen ergeben zusammengesetzt das Cover von Heft 300 „Alarm im Sektor Morgenrot“. Für die Rückseite der Klappbox ist als Hintergrundbild ein Ausschnitt des Covers von Heft 303, „Im Labyrinth des Todes“, gewählt worden. Auch die aneinandergereihten Rücken der Klappboxen bilden mit jeder weiteren Ausgabe ein sich zusammensetzendes schickes Gesamtbild. Diesmal gibts einen Ausschnitt des Covers dieser Silber Edition zu sehen.

Zusätzlich ist wieder ein Booklet enthalten, mit Tracklisting und Kapitelnummern, ein Vorwort von Horst Hoffmann, eine Zeitleiste, eine Risszeichnung des gigantischen OLD MAN und die Titelbilder der in dieser Silber Editon zusammengefassten Hefte (Nr. 300-305) der Erstauflage. Außerdem gibt es noch Werbung für die Silber Editionen, ab Nummer 1 bis 33 und ab Nummer 74 bis 81. Dazu kommt noch eine Aufstellung aller LEMURIA- und ANDROMEDA-Hörbücher und der bisher erschienen ATLAN-Zeitabenteuer. Auch die Rückseite des Booklets ziert das Cover von Heft 303, „Im Labyrinth des Todes“.

Und was den geneigten Fan, der nie genug „Perry Rhodan“ auf die Ohren bekommen kann, freuen wird: Es gibt auch eine Ankündigung zu sehen, dass es ab Herbst 2012 eine weitere Schiene der Silber Editionen geben wird, die mit Band 119 beginnt und zeitgleich mit dem Erscheinen der Buchausgabe als ungekürzte Lesung auf 2 MP3-CDs im Handel erhältlich sein wird.

Fazit:

„Die Bedrohung der Woche“ ist diesmal keine Gruppe von Irren, die das Universum unterjochen wollen, sondern eine riesige Raumstation, die eigentlich als Geschenk gedacht war. Aber, wie es manchmal so bei Geschenken ist, sie kommen nicht immer gut an, besonders dann nicht, wenn sie teilweise geistig verwirrt sind.

Aber gerade das sorgt für einen turbulenten und spannenden Zyklus-Auftakt, der Perry Rhodan mal wieder eine unlösbare Aufgabe zu stellen scheint und den Hörer durchatmen lässt … denn zum Glück muss er nicht gegen OLD MAN und die Kristallagenten antreten.

Gewohnt souverän und abwechslungsreich in seiner Darbietung führt Josef Tratnik durchs Kopfkinoprogramm und hält den Hörer selbst dann bei der Stange, wenn ihn die Story vielleicht auch mal ein wenig langweilt.

Leider lassen uns die Autoren mit einem offenen Ende zurück, aber, dies ist ja auch nicht das Ende des Zyklus, sondern erst der Anfang und der soll Lust auf mehr machen. Das schafft er auch, indem er recht schnell die MDI des letzten Zyklus vergessen macht und eine fast noch größere Bedrohung ins Rennen schickt.

Wir dürfen also ganz Ohr sein, was „Die Kristallagenten“ in der gleichnamig nächsten Silber Edition vorhaben.

12 Audio-CDs in Papp-Klappbox
Spieldauer: 14:48 Std.
Tracks insgesamt: 163
Gelesen von Josef Tratnik
ISBN-13: 978-3943393286
www.einsamedien.de

Auch erhältlich als Download-Version mit PDF-Booklet und Cover als JPG-Datei
Größe: 1,2 GB