Schlagwort-Archive: Knesebeck

Mit Paddington durch London

Braunes Fell, Schlapphut, verbeulter Koffer und Marmeladenglas – das ist der liebenswerte, aber auch ziemlich tolpatschige Bär Paddington, der in London seine neue Heimat gefunden hat. Pünktlich zum Kinostart des zweiten Filmes bringt der Verlag Knesebeck ein aufwändig gestaltetes Pop-up-Buch heraus, wie es im Film „Paddington 2“ die Hauptrolle spielt. Und wer beim Blick auf den Preis sagt – „zu teuer“ – der sei an den Film erinnert, in dem das besagte Pop-up-Buch gleich tausend Pfund kosten soll und Paddington dazu veranlasst, sich erst als Friseurlehrling und später als Fensterputzer Geld dazu zu verdienen.

Im Film möchte Paddington unbedingt seiner geliebten Tante Lucy zum hundertsten Geburtstag das Pop-up-Buch von London schenken, damit seine Tante nach London versetzt wird, da sie es leider nie in die britische Hauptstadt geschafft hat – trotz all der Träume vom Auswandern. Und genau dieses Buch zeigt nun sechs Orte aus London, die eine wichtige Rolle spielen. Im Buch zeigt Paddington seiner Tante Lucy die für ihn wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Leser kann also auf jeder Seite die beiden liebenswürdigen Bärchen suchen.

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Steve Tribe – Sherlock. Hinter den Kulissen der Erfolgsserie

Inhalt:

– Vorwort von Mark Gatiss (S. 6/7): Drehbuchautor Gatiss führt in diese Chronik der „Sherlock“-TV-Serie ein.

– Das Abenteuer des legendären Detektivs (S. 8-37): Kurzer Rückblick auf den ‚klassischen‘ Sherlock Holmes (und Dr. Watson), wie Arthur Conan Doyle sie im ausgehenden 19. Jahrhundert erfunden und entwickelt hatte. Die typische Dynamik der beiden Figuren wird herausgestellt, ihre Entwicklung vor allem im Film nachgezeichnet, um die Basis zu erläutern, auf der die „Sherlock“-Schöpfer Mark Gatiss, Steven Moffat (Autoren) und Sue Vertue (Produzentin) ihre Neuinterpretation stützen. Steve Tribe – Sherlock. Hinter den Kulissen der Erfolgsserie weiterlesen

George Lowe/Huw Lewis-Jones – Die Eroberung des Mount Everest

Inhalt:

– „Anmerkungen des Herausgebers“ (S. 18-21): Huw Lewis-Jones erläutert die Entstehungsgeschichte dieses Buches und stellt seinen Mitautor George Lowe als Mitglied der Everest-Expedition von 1953 vor.

– „Ein alter Freund“ – Vorwort von Sir Edmund Hillary (S. 22-25): Der Erstbesteiger des Mount Everest erinnert sich an gemeinsame Reisen und Abenteuer mit George Howe. George Lowe/Huw Lewis-Jones – Die Eroberung des Mount Everest weiterlesen

Jody Duncan Jesser/Janine Pourroy – Batman: Das Making-of der Dark-Knight-Trilogie


Inhalt:

Gegliedert in die drei Abschnitte „Vorproduktion“, „Produktion“ und „Postproduktion“ rekonstruieren die Film-Journalistinnen Jody Duncan Jesser und Janine Pourroy die Entstehungsgeschichte jener „Batman“-Trilogie, die Christopher Nolan zwischen 2005 und 2012 mit weltweit grandiosen Einspielergebnissen auf die Kinoleinwand brachte.

Vorproduktion

In einem ersten Kapitel („Drehbuch“) gehen Jesser/Pourroy auf die Geschichte der Figur ein. 1939 war Batman als Comic-Held erstmals auf Verbrecherjagd gegangen. Seitdem hatten Fernsehen und Kino mehrfach die Figur aufgegriffen. Die beiden von Tim Burton 1989 („Batman“) bzw. 1992 („Batman Returns“) gedrehten Filme gelten nicht nur als Klassiker, sondern schlugen sich auch an den Kassen bemerkenswert erfolgreich. Zwei weitere Fortsetzungen („Batman Forever“, 1995; „Batman & Robin“, 1997) hatten das hoffnungsfroh und einträglich gestartete Franchise jedoch erst beschädigt und schließlich zerstört.

Anfang des 21. Jahrhunderts konnte man davon ausgehen, dass die wütenden Zuschauer die Zumutungen der beiden letztgenannten Streifen vergessen hatten, und einen Neubeginn riskieren. Dieses Mal wollte man es richtig machen, was u. a. die Rückkehr zum düsteren, tragischen, beinahe manischen „Batman“ erforderte, der an der sich selbst auferlegten Verpflichtung, Gotham City lumpenfrei zu halten, zu zerbrechen droht.

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Michael Benson – Jenseits des Blauen Planeten

Aus den Augen in den Sinn

Seit mehr als vierzig Jahren erforscht der Mensch das Weltall. Die relativ nahe am Heimatplaneten gelegenen Ziele nahm er noch persönlich unter die Lupe. Gleichzeitig drangen jedoch bereits unbemannte Raumsonden immer weiter vor. Bis zum heutigen Tag verdanken wir diesen technischen Dienern das Bild eines Sonnensystems, das beinahe bei jeder neuen Mission teilweise oder ganz auf den Kopf gestellt wird.

Satelliten und Sonden umkreisen fremde Planeten, Monde, Asteroiden, landen auf ihnen, nehmen Proben, machen Fotos. In vielen Jahren hat sich ein Archiv von Informationen und Bildern angesammelt, das wohl niemals vollständig ausgewertet werden kann – und die Flut steigt ständig höher. Michael Benson hat es unternommen, diese Archive zu durchforsten. Nicht weniger als eine Foto-Reise durch das Sonnensystem schwebte ihm vor. Solche Bildbände gab es schon oft, aber wohl niemals zuvor ging ein Autor so unbeeindruckt vom Wust scheinbar lebenswichtiger Fakten an seine Aufgabe heran. Michael Benson – Jenseits des Blauen Planeten weiterlesen