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Leo Perutz – Der Meister des jüngsten Tages

Ah – endlich mal wieder ein richtig spannender Roman, der einen Schlaf und Zugfahrt vergessen lässt! Aber das Schöne dabei ist in erster Linie, dass diese Geschichte verschiedene Bedeutungsebenen hat, zum Nachdenken anregt und von einem souveränen Umgang mit der deutschen Sprache zeugt – also kein elender Schmöker sondern Hochliteratur. Gerade die Sprache schafft es, mehrere ganz unterschiedliche Stimmungsbilder einzufangen. Einmal hat sie etwas von der Exaktheit der Detektivgeschichten eines Arthur C. Doyle oder Gilbert K. Chesterton, ein andermal steht die psychologische Betrachtung des Innenlebens der Hauptperson im Vordergrund, dann wieder wechselt Traumartiges mit Realistischem.

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