Schlagwort-Archive: Lucius Shepard

Lucius Shepard – Kalimantan

Nicht ganz überzeugende Mischung von Phantastik, Joseph Conrad und Mystik

Curtis McKinnon, ein im Ausland lebender Amerikaner, geht nach Borneo, um den ruppigen Aussteiger zu spielen. Schon bald hat er ziemlichen Ärger und sieht sich gezwungen, sich im Dschungel von Kalimantan zu verstecken. Er findet bei den Eingeborenen vom Stamm der Dayak eine bewußtseinsverändernde Droge und terrorisiert die Region. Wie kann man ihn unschädlich machen? Die Geister Kalimantans erwachen…
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Lucius Shepard – Das Leben im Krieg

Antikriegsroman: Ein GI in Nicaragua

David Mingolla ist ein durchschnittlicher Soldat, der versucht, die Hölle des mittelamerikanischen Krieges zu überleben. Vollgepumpt mit Drogen und direkt an ihre Hightech-Waffen angeschlossen, gleichen er und seine Kameraden eher Kampfmaschinen als Menschen. (Verlagsinfo)

Dies ist einer der besten Antikriegsromane der achtziger Jahre. Eine Mischung aus Cyberpunk, William Gibson, „Hundert Jahre Einsamkeit“ und Vietnam-Dokumentation. Der erste Teil des Romans, „R&R“ (Abkürzung für „rest & recreation“, aber auch für „Rock & Roll“), erhielt als Novelle mehrere Preise und wurde in der SF kontrovers diskutiert.
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Lucius Shepard – Grüne Augen

Dieser Horror kann Dean Koontz nicht das Wasser reichen

Magie, Woodoo und modernste Wissenschaft habe sich zusammengetan zu einem Geheimprojekt, das von der amerikanischen Regierung finanziert wird. In den Sümpfen Virginias werden makabre Experimente durchgeführt. Man injiziert frisch Verstorbenen mutierte Bakterienkulturen, die im Körper des Toten eine Umwandlung bewirken, durch die eine Rückkehr zu einem Scheinleben möglich ist.

Bei den meisten Verstorbenen ist dieses zweite Leben nur von kurzer Dauer, aber es treten immer wieder sog. Langsambrenner auf, denen so eine monatelange Lebensspanne ermöglicht wird. Mit diesen Phänomenen geht dien phänomenale Intelligenzsteigerung einher, die durch eine bakterielle Umformung des Gehirns zustande kommt. Die Probanden werden in ein abgelegenes ehemaliges Herrenhaus gebracht, wo man daran arbeitet, den zweiten Tod immer weiter hinauszuschieben.

Lucius Shepard, dem mit seinem Roman „Das Leben im Krieg“ weltweit ein aufsehenerregender Durchbruch gelang, hat diesem seinem Erstling seine Erfahrungen mit Voodoo-Zauber und Naturreligionen der Karibik einfließen lassen, die er während seines jahrelangen Aufenthalts in Mittelamerika beobachtete und studierte. (Verlagsinfo)
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Lucius Shepard – Endstation Louisiana

Louisiana: Orpheus in der Unterwelt

Mittsommer. Grail, Louisiana, ist ein entlegenes Dorf mitten im Mississippi-Delta. In diesen Ort verschlägt es den Musiker Mustaine durch eine Autopanne. Der geheime große Macker des Dorfes Joe Dill lädt ihn in eine Bar ein, während sein Wagen repariert wird. In der Bar Le Bon Chance lernt Mustaine eine geheimnisvolle Frau kennen, die ihn sofort abschleppt und eine heiße Nacht mit ihm verbringt. Doch die Freude an der heißen Liebe zu Vida währt nur kurz, denn am nächsten Tag endet die 20-jährige Regentschaft der Mittsommerkönigin Vida. Gut, dass Mustaine noch nicht erfahren hat, was mit Vidas Vorgängerin passiert ist …

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