Schlagwort-Archive: Moewig

Raymond Spencer – Schlaflose Nächte

Zickenkrieg in Sausalito

Das Nachtleben von San Francisco und Sausalito ist der Hintergrund für die amourösen Abenteuer des Mulattenburschen Joady Sinclair. Er treibt es mit einer Weißen und wird ertappt, gerät im illustren Sausalito in eine Lesben- und Schwulenbar, fällt ins Meer und wird von der Besatzung einer Riesenjacht aufgefischt, die ein paar recht schräge Passagiere an Bord hat und eine sehr spezielle Vorrichtung aufweist…

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Stanley G. Weinbaum – Die besten Stories von Stanley G. Weinbaum


Umfassende Best-of-Sammlung

Stanley G. Weinbaum wurde nur 35 Jahre alt (1900-1935), hat aber in nur ca. 18 Monaten in der Science Fiction neue Maßstäbe gesetzt. Als erster baute er ab 1934 in seine Erzählungen eine einfühlsame Schilderung fremder Lebewesen in ihrer natürlichen Umwelt ein. Seine erste Kurzgeschichte „A Martian Odyssey“ war eine Sensation und wurde 1968 von seinen SF-Kollegen auf den zweiten Platz ihrer Liste der besten Stories aller Zeiten gesetzt. Weinbaum war einer der ersten Autoren überhaupt, der sich ernsthaft mit Exobiologie und fremdartigen Ökologien beschäftigte.
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Lydia Manzoni – Gewisse Stunden

Monika macht den Liebesführerschein

„Die Verwirrungen einer jungen Frau, die ihren Mann liebt und sich in einsamen Stunden von einem Kavalier trösten lässt, werden hier beschrieben. Ein aufregendes Buch für alles, die das Ungewöhnliche lieben.“ (Verlagsinfo) Nun, der Kavalier ist nur der Anfang und zudem ein Irrweg. Was Monika wirklich sucht, ist die Erfüllung in den Armen anderer Frauen, sowie die damit einhergehende Erfahrung und Reife als Frau.
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Franz Stütz – Die schöne Wanda (Zwei Romane)

Junge Frauen im Liebestaumel

Am Anfang macht der schönen Wanda die Liebe keinen Spaß. Doch plötzlich findet sie Gefallen an den Männern und ist nun unersättlich. Ihre schönsten Liebeserlebnisse verdankt sie Max und seinem Freund Felix. (Verlagsinfo) Dieser Band enthält zwei erotische Romane eines unbekannten Autors, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielen.
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Anonymus – Eine Sommerliebe

Abwechslungsreiche Amouren am Wolfgangsee

Ein Sommer voller Liebe steht dem jungen Wiener bevor. Er kommt an den Wolfgangsee, wo er all das erlebt, was er sich schon immer so sehnsüchtig gewünscht hat. (Verlagsinfo) Die geschilderte Epoche liegt irgendwo zwischen 1920 und 1938, denn in den Hotels von St. Wolfgang geben sich Österreicher, Franzosen und Amerikaner die Klinke in die Hand.
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Anonymus – Die Geheimnisse meines Alkovens

Die Überwindung der Prüderie

Intim sind die Geständnisse einer Dame der besseren Gesellschaft, die immer auf der Suche nach einem Mann ist, der ihre geheimsten Wünsche erfüllen kann… (Verlagsinfo) Das Vorwort von Franz Spelman enthüllt, dass es sich bei dem Autor um den Rumänen George Mircea, geboren 1913, handelt.

Der Autor

Der rumänische Journalist George Mircea kam 1913 aus Bukarest nach Paris, wie das Vorwort von Franz Spelman vermeldet. Nach oder neben einer Tätigkeit als Korrespondent schrieb er pro jahr vier bis fünf Softpornos, die zusammen mit erotischen Postkarten heimlich von „Agents“ verkauft wurden. Das waren noch Zeiten.

Handlung

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Karl Timlich – Fiekchen oder Die zärtlichen Briefe (auch „Schule des Amor“)

Von Weibsteufeln, Mannsbildern und Galgenstricken

Beim Papaspiel bringt das junge Fiekchen dem unerfahrenen Wilhelm die Liebe bei. Ihr Spiel fliegt auf, und sie brennen durch. Sorgen müssen sie sich nicht machen, denn Fiekchen sorgt für den Unterhalt… (Verlagsinfo) Ein Roman in 25 Briefen, im 18. Jh. geschrieben von vier jungen Menschen. „Fiekchen“ nannte übrigens der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I von Preußen seine Frau.
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Richard Werther – Die Diva der Liebe

Frivoler Aufstieg einer Berliner Diva

Hemmungslos ist die junge Berliner Göre Lore. Sie lebt für die Liebe, aber sie lebt auch von der Liebe, die sie anderen Männern schenkt, die sich für sie interessieren. (Verlagsinfo) Der Roman beschreibt den Aufstieg einer Groschenhure aus dem Berliner Scheunenviertel in wesentlich höhere Kreise, wo sie als dominante Frau zahlreiche Männerherzen bricht.
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Isaac Asimov/Greenberg/Olander (Hrsg.) – Sternenpost. 3. Zustellung

Classic SF: Lysistrata lässt grüßen

Isaac Asimov und seine Mitarbeiter stellen Sternenbriefe und kosmische Tagebücher vor. Dies ist die dritte und letzte Zustellung der Sternenpost. Die Briefeschreiber und Tagebuchverfasser sind bunt gemischt, und es finden sich sogar eine Frau darunter. Unter den sieben Beiträgen dieses 3. Bandes sind unter anderem:

1) „Unerreichbares Geheimnis“ von A.E. van Vogt,
2) „Die Macht“ von Murray Leinster und
3) „Die Einsamen“ von Judith Merril (die auch in Band 1 vertreten ist), und mehr.

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Isaac Asimov/Greenberg/Olander (Hrsg.) – Sternenpost. 1. Zustellung

Eine Sternenoper und viele tückische Briefe

Isaac Asimov und seine Mitarbeiter stellen Sternenbriefe und kosmische Tagebücher vor. Dies ist die erste Zustellung der Sternenpost. Die Briefeschreiber und Tagebuchverfasser sind bunt gemischt, und es finden sich sogar etliche Frauen darunter. Unter den 13 Beiträgen dieses 1. Bandes sind unter anderem:

1) „Nur eine Mutter“ von Judith Merril;
2) „Computer streiten nicht“ von Gordon R. Dickson und
3) „Brief an einen Phönix“ von Fredric Brown.
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Isaac Asimov/Greenberg/Olander (Hrsg.) – Sternenpost. 2. Zustellung


Entwürfe für die nächste Stufe des Menschen

Isaac Asimov und seine Mitarbeiter stellen Sternenbriefe und kosmische Tagebücher vor. Dies ist die zweite Zustellung der Sternenpost. Die Briefeschreiber und Tagebuchverfasser sind diesmal Howard Fast, Daniel Keyes und George R.R. Martin. Die Beiträge:

1) „Gefangen“ von Howard Fast: Die Story von der Heranzüchtung einer Gruppe von Supermenschen;
2) „Blumen for Algernon“ von Keyes: Die Story von dem geistig minderbemittelten Jungen, der vorübergehend höchste geistige Fähigkeiten erlangt – und sie dann allmählich wieder verliert;
3) „Die zweite Stufe der Einsamkeit“ von Martin: Das Tagebuch eines sehr einsamen Mannes, der am Rande des Sonnensystems arbeitet – und dennoch die Hoffnung nicht verliert.
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Piers Anthony – Der Gott von Tarot. Tarot-Trilogie 1

Zwischen Tarotspiel und Gottessuche

Auf dem Planeten Tarot hat sich eine neue Religion etabliert, die eine Besonderheit aufweist: Die Existenz ihres Gottes lässt sich beweisen. Allerdings ist es ein schrecklicher Gott. Pater Paul, ein junger Abenteurer von der Erde, soll im Auftrag seines Ordens erkunden, was hinter alldem steckt. Und er riskiert dabei mehr als nur sein Leben… (erweiterte Verlagsinfo)
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Isaac Asimov & Martin Greenberg (Hg.) – Die besten Stories von 1940

SF-Stories aus dem Goldenen Zeitalter: Grüße von Klaatu

Dieser Auswahlband der „Great SF Stories“ enthält zwölf Erzählungen. Sie stammen von einigen bekanntesten SF-Klassikern, darunter A.E van Vogt, Fritz Leiber, Theodore Sturgeon und Isaac Asimov, aber auch von etlichen Autoren, die heute völlig (zu Unrecht!) vergessen sind, darunter ein gewisser Willard Hawkins und Harry Bates. Der „Astounding“-Herausgeber Bates jedoch lieferte die Vorlage zu dem zweimal verfilmten SF-Klassiker „Der Tag, an dem die Erde stillstand“. Die erste Verfilmung stammt aus dem Jahr 1951.

Jede Erzählung wird mit einer Anmerkung von Greenberg zum Autor und seinem Werk eingeleitet. Asimov steuert lediglich eine persönliche, gewöhnlich ironische Anekdote bei, wie er den Autor kennengelernt hat – oder auch nicht.
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Kate Wilhelm (Hrsg.) – Liebe ist der Plan, der Plan ist Tod (NEBULA Award Stories 9)

Der Innenraum der Science Fiction: Schlachtfelder der Zukunft

Dieser Auswahlband enthält drei preisgekrönte Nebula-Stories aus dem Jahr 1973 sowie sechs für den Preis nominierte Erzählungen von bekannten AutorInnen wie Harlan Ellison, Norman Spinrad, Gene Wolfe, James Tiptree jr. (= Alice Sheldon), Carol Emshwiller, Ben Bova, Vonda McIntyre, George R.R. Martin und Edward Bryant.
Kate Wilhelm (Hrsg.) – Liebe ist der Plan, der Plan ist Tod (NEBULA Award Stories 9) weiterlesen

George O. Smith – Relaisstation Venus

Im Vorfeld der Sonne sorgt die „Relaisstation Venus“ dafür, dass die von Menschen besiedelten Planeten miteinander Kontakt halten können. Fern der Erde muss die Besatzung immer wieder improvisieren, wenn gefährliche Zwischenfälle für Funkstelle sorgen oder die Station selbst in Raumnot gerät … – Fünf Storys aus der „Goldenen Ära“ der Science Fiction, in der dank Fortschritt und Technik alles möglich schien und der einfallsreiche Naturwissenschaftler über den Politiker oder den Geldsack triumphierte: Abenteuer und Technobabble in heute so nicht mehr möglicher Verknüpfung und SF-Nostalgie für hartgesottene Genre-Fans. George O. Smith – Relaisstation Venus weiterlesen

William Jon Watkins – Gegner des Systems

In den zur Diktator entarteten USA nutzen Rebellen eine Erfindung, die sie auf Ameisenformat schrumpfen und die Verteidigung des bisher übermächtigen Gegners unterwandern lässt. Der schlägt brutal zurück, was den Einfallsreichtum der Freiheitskämpfer erst recht herausfordert … – Autor Watkins kombiniert Orwells „1984“ mit einer typischen Science-Fiction-Idee: der Miniaturisierung des Menschen, der sich den Überraschungen des Mikrokosmos‘ stellen muss. Die simple Handlung leidet unter (zu) vielen, detailfroh geschilderten Kampf- und Metzel-Szenen, bleibt aber – auch aufgrund ihrer Kürze – in der Spur und ist spannend. William Jon Watkins – Gegner des Systems weiterlesen

Hans Joachim Alpers (Hrsg.) – Kopernikus 15. SF-Erzählungen

Cyberpunk und mehr: phantastische Erzählungen

Wie auch die vorangegangenen Ausgaben bietet der um zehn Monate verspätete 15. Story-Band eine bunte Mischung von Texten aus amerikanischer und deutscher Produktion.

Die Autoren und ihre Themen sind:

Steve Resnic Tem mit der Story über einen Mann, dem eines Nachts zwei Aliens begegnen…

Lewis Shiner mit dem Bericht über einen Waffennarren, der den Vietnam.Krieg zu Hause fortsetzt…

Greg Bear erzählt von einem Jungen, der für die Bewohner der 4. Dimension Musik macht…

Florian F. Marzin gibt ein beklemmendes Bild von dem Tag, an dem alles gesagt war…

Walter Jon Williams Erzählung handelt von einem Mädchen, das bereit ist, alles für ein Leben im Orbit zu tun…

Myra Cakan berichtet von einer Raumsonde, die für eine Delikatesse gehalten wird, sowie von dem Schriftwechsel mit
SF-Redakteuren…

C.J.Cherryh beschreibt in ihrem Kurzroman die Situation eines Mannes und eines Roboters, die auf einer paradiesischen Welt übrig bleiben…

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Gordon R. Dickson – Herren von Everon

Denk wie ein Maolot: Kognitive Reise in die Ökologie

Die Siedler auf der erdähnlichen Welt Everon halten sich für ihre Herren, doch als ein Junge von der Erde zusammen mit seinem Everon-Tier, einem Maolot, eintrifft und beginnt, nach seinem verschwundenen Bruder, einem Chef-Ökologen, zu suchen, zeigt sich, dass die Umwelt des Planeten keineswegs unterworfen wurde. Für die Menschen, die sich „Herren von Everon“ nennen, stellt sich die Frage, ob sie sich mit den wahren Herrschern arrangieren oder untergehen werden.
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