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Paul J. McAuley – Pasquales Florenz. Ein Renaissance-Roman

Eine Mordermittlung bei Machiavelli und da Vinci

Florenz anno 1518, wie man es bis dato nicht gekannt hat: Gaslaternen erleuchten die Stadt der Medici, Velozipede steuern wacklig über die Boulevards, und die Dampfkraft wird vielfach genutzt. Pasquale, der junge Malergehilfe von Maestro Rosso, wünscht sich nichts sehnlicher, als den päpstlichen Gesandten Raffael, ebenfalls einen Malerkollegen, kennenzulernen. Denn die Stadt erwartet den Besuch des Medici-Papstes Leo X. anlässlich einer Art Friedensmission: Florenz liegt mit Rom im Krieg.

Das Leben wird für Pasquale aufregend, als er zufällig Zeuge einer Auseinandersetzung wird, kurz darauf findet man einen Toten. Zusammen mit dem Journalisten Niccolo Machiavelli gerät er in den Mittelpunkt sich überstürzender Ereignisse. Die einzige Gewissheit, die den beiden auf den Straßen der Stadt bleibt, ist, dass sie die nächsten sein könnten, die aus dem Weg geräumt werden sollen… (abgewandelte & ergänzte Verlagsinfo)

Mit „Pasquale’s Angel“ errang der Autor den Sidewise Award for Alternate History.

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Paul J. McAuley – Ewiges Licht (Alien-Trilogie 3)

Visionäre kosmische Science Fiction

„Ewiges Licht“ ist der letzte Band einer wichtigen Science Fiction-Trilogie, des sogenannten „Alien-Zyklus“. Noch 16 Jahre nach ihrer Veröffentlichung erweist sich die Trilogie als einer der Startpunkte der aktuell blühenden „New Space Opera“, die in erster Linie von britischen Autoren geformt wird: Stephen Baxter, Peter F. Hamilton, Alastair Reynolds, McAuley, Charles Stross, Ken MacLeod – dies sind die englischen Namen, die man sich merken muss. (Natürlich gibt es auch Vertreter auf der anderen Seite des Teiches, wie etwa VernorVinge, G. Benford und D. Brin, um nur die bekanntesten und ältesten Vertreter zu nennen.)

„Ewiges Licht“ setzt die Handlung von „Vierhundert Milliarden Sterne“ direkt fort. Der eingeschobene Band „Verborgene Harmonien“ hat mit der Hauptfigur Dorthy Yoshida nichts zu tun und kann als Einzelroman gelesen werden. Wahrscheinlich deshalb wird die Trilogie als locker verbundener „Zyklus“ bezeichnet.

Das amerikanische Gegenstück zu dieser Trilogie wäre wohl Gregory Benfords CONTACT-Zyklus, eine Space Opera, die immerhin sechs Romane umfasst.
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Paul J. McAuley – Vierhundert Milliarden Sterne (Alien-Trilogie 1)

Alien-SF mit Sense of Wonder

„Vierhundert Milliarden Sterne“ ist der erste Band einer wichtigen Science Fiction-Trilogie, des sogenannten „Alien-Zyklus“. Noch 16 Jahre nach ihrer Veröffentlichung erweist sich die Trilogie als ein Startpunkt der aktuell blühenden „New Space Opera“, die in erster Linie von britischen Autoren geformt wird: Stephen Baxter, Alastair Reynolds, McAuley, Charles Stross, Ken MacLeod – dies sind die englischen Namen, die man sich merken muss. (Natürlich gibt es auch Vertreter auf der anderen Seite des Teiches.)

Nach der unten skizzierten Handlung zu urteilen, würde man nicht denken, dass dieser Band eine Vision der Entwicklung von Zivilisationen in unserer Galaxis enthält. Aber genau das ist der Fall. Und das macht diese Space Opera so wichtig. Das amerikanische Gegenstück wäre wohl Gregory Benfords CONTACT-Zyklus, der immerhin sechs Romane umfasst.

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