Schlagwort-Archive: Robert B. Parker

Robert B. Parker – Drei Kugeln für Hawk (Spenser 32)

Komplizierte Aufräumaktion in Marshport

Nachdem sein bester Freund Hawk in den Rücken geschossen wurde, während der einen Buchmacher beschützte, begibt sich Spenser mit dem genesenen Hawk auf einen Rachefeldzug gegen die Hintermänner dieses feigen Anschlags. Wie sich herausstellt, handelt es sich um Ukrainer, der von Marshport aus operieren. Aber wieso lässt Tony Marcus, der Gangsterboss von Boston, sie das überhaupt tun?

Der Autor

Der US-Autor Robert B. Parker, geboren 1932, gehörte zu den Topverdienern im Krimigeschäft, aber auch zu den fleißigsten Autoren – er hat bis zu seinem unerwarteten Tod im Januar 2010 über 50 Romane veröffentlicht. Am bekanntesten sind neben der Spenser-Reihe wohl seine etwa acht Jesse-Stone-Krimis, denn deren Verfilmung mit Tom Selleck in der Titelrolle wird regelmäßig vom ZDF gezeigt. Der ehemalige Professor für Amerikanische Literatur Robert B. Parker lebte mit seiner Frau Joan in Boston, Massachusetts, und dort oder in der Nähe spielen viele seiner Krimis.

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Ace Atkins – Robert B. Parker’s Old Black Magic. Ein Spenser-Krimi (Nr. 47)

Kunstkrieg: Spenser gerät zwischen die Fronten

Aus dem Winthrop Museum in Boston wurden vor rund 20 Jahren drei Bilder gestohlen. Davon ist allein der Gentleman in Black von El Greco mindestens 70 Millionen wert. In der Gangsterszene war der Raub legendär, doch nun mischt sich Spenser ein. Er wird von der Museumsdirektion beauftragt, die Bilder wiederzubeschaffen. Da die Belohnung allein schon fünf Millionen beträgt, werden einige zwielichtige Gestalten hellhörig – Spenser steht ihnen im Weg. Kann ihm sein alter Freund Vinnie Morris helfen, am Leben zu bleiben?
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Parker, Robert B. – Promised Land – Ein Spenser-Krimi (Spenser 4)

Cape Cod: Gebrochene Versprechen im Gelobten Land

Als sich Privatdetektiv Spenser weigert, den Aufenthaltsort der von einer Midlife-Crisis gebeutelten Frau des Immobilienmaklers preiszugeben, feuert dieser ihn kurzerhand. Aber das ist nur der harmlose Auftakt zu einer Geschichte, in der es bald nicht mehr um Ehestreitigkeiten geht, sondern ums nackte Leben.

Deutsche Übersetzungstitel: „Leichte Beute für Profis“; „Auf eigene Rechnung“, 1977 bei Ullstein, dann bei Rowohlt.

Der Autor

Der US-Autor Robert B. Parker, 1932-2010, gehörte zu den Topverdienern im Krimigeschäft, aber auch zu den fleißigsten Autoren – er hat bis zum seinem unerwarteten Tod im Januar 2010 über 50 Romane veröffentlicht. Am bekanntesten sind neben der „Spenser“-Reihe wohl seine neun „Jesse Stone“-Krimis, denn deren Verfilmung mit Tom Selleck in der Titelrolle wird gerade vom ZDF gezeigt. Parker lebte in Boston, Massachusetts, und dort oder in der Nähe spielen fast alle seine Krimis.

„Jesse Stone„-Krimis:

1) [„Night Passage“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6811
2) [„Trouble in Paradise“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6816
3) [„Death in Paradise“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6815
4) [„Stone Cold“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6810
5) [„Sea Change“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6812
6) [„High Profile“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6813
7) [„Stranger in Paradise“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6814
8) [„Night and Day“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6873
9) „Split Image“

Die „Sunny Randall„-Reihe:

1) [„Family Honor“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6831
2) [„Perish Twice“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6832
3) [„Shrink Rap“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6833
4) [„Melancholy Baby“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6834
5) [„Blue Screen“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6835
6) [„Spare Change“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6852

Unter anderem in der „Spenser“-Reihe, die 39 Romane umfasst, erschienen:

[„Paper Doll“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6818
[„Stardust“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6819
[„Potshot“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6821
[„Walking Shadow“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6820
[„Widow’s Walk“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6826
[„Chasing the Bear“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6837
[„Hundred Dollar Baby“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6838
[„Taming a Sea-Horse“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6839
[„Bad Business“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6840
[„Back Story“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6842
[„Painted Ladies“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6843
[„Cold Service“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6844
[„The Professional“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6866
[„Playmates“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6867
[„Thin Air“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6872
[„Small Vices“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6829
„Hugger Mugger“ , „The Godwulf Manuscript“ …
Und viele Weitere.

Außerdem schrieb Parker ein Sequel zu Raymond Chandlers verfilmtem Klassiker „The Big Sleep“ (mit Bogart und Bacall) und mit „Poodle Springs“ einen unvollendeten „Chandler“-Krimi zu Ende. „Gunman’s Rhapsody“ ist seine Nacherzählung der Schießerei am O.K. Corral mit Wyatt Earp und Doc Holliday, ein klassischer Western.

Handlung

Boston baut um, und nachdem Spenser ein neues Quartier als Büro bezogen hat und noch beim Renovieren ist, besucht ihn auch schon der erste Klient. Harvey Shepard ist ein gutbetucht aussehender Geschäftsmann aus der schönen Gegend am Cape Cod, dort wo die Bostoner ihre Ferien verbringen und die Kennedys ihren Stammsitz haben. Spenser soll für Harvey dessen verschwundene Frau Pam wiederfinden. Nichts lieber als das, vor allem nach einem üppigen Vorschuss!

Spenser quartiert sich natürlich auf Cape Cod ein und ist von dort aus tätig. Schnell findet er heraus, dass Pam Shepard nach 22 Jahren Ehe und drei Kindern die Nase voll von Ehe und Familie hatte und sich mit jungen, starken Kerlen herumtrieb. Eine Durchsicht ihrer Telefonrechnungen und Kreditkartenabrechnungen weist auf ein Versteck im nahen New Bedford hin. Sie lebt bei zwei Feministinnen, Rose und Jane. Nachdem Jane ihn in den Schritt getreten hat, schickt er die Karatekämpferin mit einem gezielten Faustschlag auf die Bretter.

Auf diese Weise bringt er die Feministinnen dazu, ihn eine Weile mit Pam alleine zu lassen – unter strenger Aufsicht, versteht sich. Pam hat die Schnauze voll von Harvey und ihrem Ehedasein. Seit ihrer Jugend kennt sie nichts anderes: Sie heiratete ihren Göttergatten gleich nach dem Schulabschluss. Jetzt ist sie das erste Mal unabhängig. Und was hat sie jetzt vor, will Spenser wissen. Pam weiß es nicht. Er gibt ihr seine Karte, für alle Fälle.

Harvey Shepard ist keineswegs erbaut darüber, dass sich sein angeheuerter Privatschnüüffler weigert, ihm das Versteck der entfleuchten Ehefrau zu verraten. Er droht, ihn zu verklagen. Als Spenser einen Mann in Shepards Haus sieht, den er nie hier anzutreffen erwartet hat, rät er Shepard, seinen eigenen Hals zu retten: Hawk ist der Ärger in Person!

Der schwarzhäutige Söldner, den Spenser schon seit 20 Jahren kennt, arbeitet jetzt als Knochenbrecher für einen lokalen Kreditkai namens King Powers. Tatsächlich sieht Shepard mit seinem Veilchen im Gesicht und dem steifen Gang ganz so aus, als habe er von Hawk bereits einen Beweis seiner „Überredungskunst“ erhalten.

Da er nun keinen Auftraggeber mehr hat, fragt sich Spenser, was er noch in Cape Cod soll. Da taucht überraschend seine Freundin Susan Silverman auf – in seinem Hotelzimmer. Auch ihre Überredungskunst ist phänomenal, aber weitaus sensibler, wie Spenser umgehend feststellt. Als Pam Shepard ihn anruft, um ihn um Hilfe zu bitten, nimmt er Susan deshalb gleich mit.

Pam Shepard steckt bis zum Hals in Ärger, ja, bis zur Oberkante ihrer Unterlippe: Die Feministinnen haben mit ihr als Aufpasserin eine Bank in New Bedford überfallen und dabei den Wächter erschossen. Die einst so brave Ehefrau ist jetzt eine gesuchte Räuberin und Mordkomplizin! Dabei wollte sie ihnen doch bloß helfen, Geld für Waffen zu besorgen, die sie für ihren Kampf gegen den männlichen Kapitalismus brauchen. Spenser stöhnt ob so viel Schwachsinn. Er muss sich was einfallen lassen.

Kaum einen Tag später ruft Harvey an: Auch der steckt bis zur Nasenspitze im Dreck: Spenser muss kein Einstein sein, um sich das Szenario vorstellen zu können. King Powersw will seine Wucherzinsen, die Harvey nicht aufbringen, umgehend – oder einen Anteil am Immobilienprojekt, in dem Shepards gesamtes Kapital steckt. Und wieder hat Hawk überzeugend zugeschlagen: Er packte eines von Shepards Kinder am Schlafittchen. Nun schlottert der „Geschäftsmann“ am ganz Leib.

Spenser erbittet sich Bedenkzeit, um die verfahrene Situation des Ehepaares Shepard wieder in erträgliche Bahnen lenken zu können. Es gibt viel zu tun. Hoffentlich kann ihm Susan Silverman so manchen klugen Rat geben. Er wird ihn dringend brauchen.

Mein Eindruck

Dieser Roman ist schon ein ganz anderes Kaliber als sein Vorgänger „Mortal Stakes“ (siehe meinen Bericht dazu). Parker nutzt den erweiterten Umfang (250 statt 180 Seiten), um nicht nur die Handlung und den Spannungsbogen völlig anders aufzubauen, sondern auch das Element der Psychologie und der Romanze viel stärker in den Vordergrund zu rücken. War Spenser im Vorgänger noch ein streunender Junggeselle, ist er jetzt bereit zu heiraten. Das verleiht seinem Charakter Festigkeit und der Figur Autorität. Der Privatdetektiv verfügt nun über die moralische Legitimation, der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen und zu diesem Zweck andere zu manipulieren.


Das Gelobte Land

Im Grunde ist das Thema dieses Krimis das Versprechen und dessen permanenter Bruch auf vielfältige Weise. Schon der Titel lässt es anklingen: „das versprochene bzw. verheißene Land“, wie es im Buch Mose die Israeliten von Jahwe versprochen bekamen. Dieses verheißene Land hat in Neu-England einen ganz konkreten Ort: Cape Cod. Die Halbinsel, von der früher die Walfänger à la herman Melville auf grpße Fahrt um die halbe Welt gingen, ist nunmehr Sommerfrische und Feriendestination für Städter, aber auch Stammsitz von Dynastien wie den Kennedys. Es ist das Long Island und Miami Beach des Nordens.

Versprechen Nr. 1

Es ist daher kein Zufall, dass die Immobilienfirma von Harvey Shepard ebenfalls „Promised Land“ heißt – und schweren Schiffbruch erleidet, als die Muttergesellschaft in Konkurs geht. Harvey vergreift sich an den eingelegten Geldern der Privatinvestoren, um die Grundstücke erschließen und verkaufen zu können – und wird sofort von ihnen verklagt. Versprechungen, Versprechungen! Von den Banken abgewiesen – sie leihen ihr Geld bekanntlich nur dem, der es nicht braucht – wendet er sich er fatalerweise an den Kredithai King Powers, einen denkbar schmierigen Typen ohne jede Moral und Skrupel. Dessen Knochenbrecher ist Hawk, ein wahrhaft furchteinflößender Söldner. Harvey bezeichnet ihn als „Nigger“ und „coon“ (Waschbär, Hinterwäldler).

Versprechen Nr. 2

Es ist nicht das fehlende Geld, das Harveys Frau aus dem Haus treibt. Pam will weg von der erdrückenden Zuwendung, die er ihr gibt, dieser besitzergreifenden Liebe, die ihr nichts als Schuldgefühle und Ekel einjagt. Doch auch sie fällt auf Versprechungen herein. Auf die von militanten Vertreterinnen der Bewegung Women’s Lib. Der Autor lässt Feministinnen nicht nur hier, sondern auch in „Looking for Rachel Wallace“ und in dem „Sunny Randall“-Krimi „Perish Twice“ auftreten.

Auch Pam wird betrogen, und zwar nicht aufgrund von schwesterlicher Zuwendung, sondern weil sich ihre „Schwestern“ einer militanten Umsetzung ihrer „Sache“ verschrieben haben: Sie knallen einen alten Mann ab, der seinen Job als Bankwächter zu erfüllen versucht – ein pensionierter Cop. Folglich suchen dessen Exkollegen fieberhaft nach den Mörderinnen – also auch nach Pam. Sie ist nach US-Recht des Mordes im ersten Grad schuldig.

Soll Spenser sie wirklich vor dem Knast bewahren, nur weil sie sich so närrisch verhalten hat? Wie immer nimmt er das Gesetz in seine eigene Hand. Denn Pam Shepard ist offensichtlich unschuldig. Ebenso wie ihr Mann, weiß sie nicht, was sie eigentlich für sich selbst will. Durch One-night-Stand versucht sie sich selbst zu beweisen, dass sie nicht „frigide“ sei – und ekelt sich am nächsten Morgen vor sich selbst. Spenser weiß nicht, ob dieses Wort eine Bedeutung hat, die real ist. Ebenso wie die Theorien der Feministinnen ist „frigide“ nur eine Erfindung von Theoretikern, in diesem Fall von weißen Medizinern.

Die Lösung, der Showdown

Spenser sieht sich in einem Viereck von Interessen: Die Cops wollen Pam, die Gangster Harvey, er selbst will die Gangster und Mörderinnen hinter Gittern und die beiden Shepards in Freiheit. Die Quadratur des Kreises? Nicht für Spenser! Mehr darf nicht verraten werden. Aber eines ist klar: Es gibt nicht bloß einen Showdown, sondern sogar gleich zwei. Denn King Powers kommt gleich nach seiner Festnahme wieder auf Kaution frei. Und dreimal darf man raten, an wem er sich rächen will.

Zünglein an der Waage

Dass Spenser diesmal selbst, wie noch in „Mortal Stakes“, die Gangster aus dem Weg räumt, kommt nicht in Frage. Seine Verpflichtung gegenüber Susan Silverman, seine intensiver gewordene Liebe zu der schönen, schwarzhaarigen Psychologin, verbietet es. Kneipenschlägereien sind OK, doch Tötungen sind es nicht, selbst in Notwehr. Der Detektiv läuft zwar immer mit eine Waffe herum, aber er setzt sie praktisch nie ein. Sehr löblich.

Leider hält sich die Gegenseite nicht an das gleiche Prinzip. Spenser sieht sich und die Shepards sowie Susan von Waffen bedroht. Diesmal jedoch spielt Hawk das Zünglein an der Waage. Hawk, der Söldner, der nach eigenen Regeln spielt und gemäß eines eigenen Codex’ handelt, genau wie Spenser selbst (und wie Jesse Stone, Chollo, Crow und viele andere Helden bei Parker). Sie sind, was sie tun – und das ist meist genug, um den Ausgang einer Konfrontation zu entscheiden.

Schockmomente?

Wie eine der Kritikerinnen Robert B. Parkers klug aufgezeigt hat, wendet sich der Autor an intelligente Leser der „New York Times“, nicht an die der Revolverblätter. Folglich kann er mit einem gewissen Verständnis für Figuren rechnen, die Tabus brechen. 1977, als Parker für diesen Krimi seinen ersten EDGAR bekam (Er erhielt später sogar den EDGAR Grand Master Award), gab es in den USA noch jede Menge Tabus zu brechen.

Homosexuelle Paare waren ebenso verpönt wie zwischenrassische Beziehungen. Dennoch lässt Parker einen homosexuellen Cop auftreten (Lee Farell), einen homosexuellen Restaurantbesitzer (Spike), einen schwarzen Ehrenmann (Hawk), lesbische Feministinnen (Rose und Jane), Prostituierte sowie eine allein lebende, geschiedene Gesetzesvertreterin (Sunny Randall), von dem ohne Trauschein lebenden Paar Spenser und Silverman ganz zu schweigen. Auch jede Menge Ethnien sind vertreten, von Chinesen über Ukrainer und Latinos bis zu Indianern (Crow) und Chicanos (Chollo). Durch diese Randgruppen und Minderheiten wirken Parkers Romane bis heute so modern. Deshalb mag ich sie so.

Unterm Strich

Der Leser sieht sich in der glücklichen Lage, dass die Spannung nicht wie in „Mortal Stakes“ langsam ansteigt, um dann in einem explosiven Finale zu kulminieren, sondern einen steten dynamischen Rhythmus entfaltet, der wie kleine Adrenalinstöße wirkt. Spenser gerät erst mit einem von Pams Ex-Lovern aneinander, dann mit Hawks Auftraggeber King Powers, einem echten Ekelpaket, schließlich mit den Feminstinnen, die sich Mörder betätigen. Der erste Showdown ist fein eingefädelt, aber wenig spektakulär. Der zweite Showdown ist umso spannender, und es geht um alles. Der Ausgang ist unvorhersehbar und darf hier nicht verraten werden.

Die Aussage des Buches ist, wie es sich gehört, gesellschaftskritisch, aber nicht auf einer abstrakten, theoretischen Ebene (Spenser verachtet Theoretiker), sondern auf einer konkreten, menschlichen Ebene. Alle Klienten Spensers fallen auf die Versprechen Amerikas herein – und wundert sich dann, missbraucht, benutzt und ausgebeutet zu werden.

Kein Wunder also, dass dieser Krimi 1977 mit dem höchsten amerikanischen Preis für Krimiliteratur ausgezeichnet wurde, dem EDGAR Award. Die Lektüre hat mir nicht nur spannende Stunden bereitet, sondern auch viel Spaß gemacht sowie etliche Erkenntnisse vermittelt.

Taschenbuch: 224 Seiten
ISBN-13: 978-0440171973

http://www.penguinrandomhouse.com

_Robert B. Parker bei |Buchwurm.info|:_
[„Der stille Schüler“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4066
[„Gunman’s Rapsody“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6836

Ace Atkins – Robert B. Parkers Slow Burn. A Spenser Novel (Spenser Nr. 45)

Feuerteufel am Werk: Boston soll brennen!

Eine Serie von Brandstiftungen in Boston bringt sowohl die Feuerwehr als auch die Polizei in Bedrängnis. Drei Feuerwehrleute sterben in einer alten Kirche, doch kein Tatverdächtiger wird gefunden. Jack McGee, ein ehemaliger Feuerwehrmann, bittet Privatdetektiv Spenser um Hilfe. Der stößt auf einige Ungereimtheiten, Geheimnisse – und ein Wespennest von Gangstern.

Als seine eigene Wohnung abgefackelt wird, zieht er andere Saiten auf. Zusammen mit seinen Freunden Zebulon Sixkill, einem Cree-Indianer, und Hawk, dem Profikiller mit dem stilsicheren Auftritt, heizt er sowohl den Brandstiftern als auch einem der Gangster ein. Schon bald hagelt es Morddrohungen…

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Ace Atkins: Robert B. Parker’s Cheap Shot. A Spenser Novel

Shootout im Haifischbecken

Spenser soll herausfinden, wer die Männer sind, die den bekannten Football-Spieler Kinjo Heywood belästigen. Heywoods Probleme scheinen mit einer Schießerei in einem Nightclub zusammenzuhängen, die zwei Jahre zuvor passierte. Akira, Heywoods neunjähriger Sohn, wird entführt, Lösegeld gefordert, schon folgt Spenser einer Spur durch die Bostoner Unterwelt. Hawk und Zebulon Sixkill decken Spensers Rücken. Da trifft Heywood eine fragwürdige Entscheidung nach der anderen…

„Cheap Shot“ bedeutet in der Umgangssprache so viel wie „unfair, ungerechtfertigt, gegen die Regeln, unter der Gürtellinie“.

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Robert B. Parker – Raues Wetter. Ein Auftrag für Spenser (Spenser 36)

Feindliches Wiedersehen: Spenser und der Graue Mann

Ein neuer Auftrag für Spenser. Die reiche Heidi Bradshaw engagiert Spenser, als persönlichen Schutz bei der Hochzeit ihrer Tochter Adelaide auf der exklusiven Insel Tashtego. Auf der Hochzeitsfeier wird er Zeuge, wie die Tochter entführt und der frisch vermählte Ehemann ermordet wird. Der Täter: Niemand Geringeres als der Graue Mann, Spensers Widersacher aus vergangenen Zeiten.

Als die Insel von einem heftigen Sturm heimgesucht wird, bricht Chaos aus. Die verbrecher sitzen auf der Insel fest, aber es kann auch keine Hilfe für die Hochzeitsgäste kommen. Am nächsten Tag sind der Graue Mann und die Tochter verschwunden. Spenser glaubt nicht, dass es nur um eine Entführung geht. Gemeinsam mit seinem Kumpel Hawk versucht er, Licht ins Dunkel zu bringen… (Verlagsinfo)
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Robert Knott – Robert B. Parker’s Revelation. (Ein Hitch-&-Cole-Western 9)

Dramatischer Showdown in Appaloosa

Aus dem Gefängnis von Cibola sind acht Mörder ausgebrochen und befinden sich auf der Flucht. Einer wurde verletzt und sagt nach seiner Operation aus, die Gruppe hätte sich aufgeteilt: Die eine Hälfte ritt nach Westen gen Vadito, die andere nach Osten.

Die U.S. Marshals Virgil und Everett Hitch machen sich auf den Weg, um die Flüchtigen zu stellen, obwohl sie gerade erst herausgefunden haben, dass ein Ring von Schutzgelderpressern ihre Stadt Appaloosa unsicher macht. Und Everett dachte, er hätte Augustus Driggs in ein Hotel gehen sehen, der mit ihm auf der Militärakademie West Point war. Erst später wird er herausfinden, dass Driggs der Anführer der entflohenen Häftlinge ist…
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Robert Knott – Robert B. Parker’s Blackjack. Ein Hitch & Cole Western 8

Gerichtsdrama und Mordermittlung mit Dame

Appaloosa ist eine aufstrebende Stadt geworden. Ein neuer Glücksspiel-Saloon soll eröffnet werden. Der Manager ist Boston Bill Black, ein Hüne mit einem ebenso üblen Temperament wie Vorstrafenregister. Als ein Polizist aus Denver ihn wegen Mordes festnehmen will, schießt einer von Blacks zwei Leibwächtern ihn kaltblütig nieder. Das Trio macht sich aus dem Staub, verfolgt von den Marshals Cole und Hitch.
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Robert B. Parker – Spenser und der Cree-Indianer. Ein Auftrag für Spenser (Spenser 39)

Ein Indianer als Gefährte: Showdown mit der Hollywoodmafia

Der Schauspieler Jumbo Nelson wird der Vergewaltigung und Ermordung einer jungen Frau verdächtigt. Von Anfang an wirkt der Fall für die Kripo etwas oberfaul, und deren Chef bittet Spenser um die Ermittlung. Obwohl die Lage für Jumbo nicht gut aussieht, dauert es nicht lange, bis er Spenser, den Ermittler seiner Verteidigerin, feuert – und die Verteidigerin gleich mit.

Im Verlauf der Ermittlung lernt Spenser Jumbos Leibwächter kennen, einen jungen, einst Football spielenden Indianer namens Zebulon Sixkill, einen Cree-Indianer. Auch Sixkill wird von Jumbo gefeuert, nachdem Spenser seinen Leibwächter zu Boden geschickt hat. Doch Spenser schmiedet mit dem Indianer eine Allianz gegen Jumbo und dessen mafiöse Hintermänner. Der Ärger lässt nicht lange auf sich warten…

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Robert B. Parker – Doppeltes Spiel. Ein Fall für Jesse Stone (Band 9)

Zwischen Liebe und Doppelmoral: Chief Stone gegen die Sexschwestern

Cheryl ist von zu Hause abgehauen. Für eine 18-Jährige nichts Ungewöhnliches. Gefährlich wird es, als die junge Frau aus gutem Hause Zuflucht bei der »Kirche der Erneue­rung« sucht. Der charismatische Sektenführer verspricht seiner Gefolgschaft das Paradies auf Erden. Zwischenzeitlich haben Cheryls Eltern die Privatdetektivin Sunny Randall damit beauftragt, ihre Tochter aufzuspüren und nach Hause zu bringen, aber Cheryl möchte nicht zurück. Doch dann geht dem Guru das Geld aus, und er zwingt die jungen Frauen zur Prostitution. Hier kommt Jesse Stone ins Spiel. Zugleich hat er es mit zwei geheimnisvollen Zwillingen zu tun, die der besseren Gesellschaft angehören. Aber warum passieren so viele Verbrechen in ihrer Nähe? (Verlagsinfo)

Der Autor

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Robert Knott – Robert B. Parker’s The Bridge. (Cole & Hitch 3)

Venus und der Marshall: eine mysteriöse Mordermittlung

Eine wichtige, teure Brücke wird gesprengt. Als der Sheriff von Appaloosa nachsehen will, verschwindet er zusammen mit zwei Deputys spurlos. Die Territory Marshals Virgil Cole und Everett Hitch ermitteln und stoßen auf eine skrupellose Bande Verbrecher. Doch wer hat etwas von einer eingestürzten Brücke? Auf der Suche nach den Hintermännern stoßen die Marshals auf einen Sumpf an Korruption.

Gleichzeitig weilt eine Varieté-Show in der Stadt, und deren mysteriöse Wahrsagerin Seraphine wickelt Everett um den kleinen Finger. Ist ihr Liebesspiel nur ein Trick?

Die Autoren

1) Robert Knott

Der Schauspieler, Produzent und Schriftsteller Robert Knott hat zusammen mit Parker das Drehbuch für die Verfilmung von „Appaloosa“, dem ersten Cole & Hitch-Western, geschrieben. Er war zusammen mit Schauspieler Ed Harris an der Produktion beteiligt. Knott schreibt für Bühne, Fernsehen und Film Drehbücher. Robert Knott – Robert B. Parker’s The Bridge. (Cole & Hitch 3) weiterlesen

Robert B. Parker – Brimstone (Cole & Hitch 3)

Prediger im Wilden Westen: eine spannende Demontage

Virgil Cole und Everett Hitch sind auf der Jagd: Sie wollen jene Frau finden, an die Virgil in Appaloosa sein Herz verlor. Doch als sie Allie French endlich aufspüren, ist aus der unschuldigen Schönheit eine Prostituierte geworden. Also muss Allie gerettet werden. Nicht nur ihr Leib, sondern auch ihre Seele.

Gemeinsam machen sie sich in die kleine Stadt Brimstone auf, in der sie einen Neuanfang wagen wollen. Doch Allie gerät auf der Suche nach Erlösung unter den Einfluss eines religiösen Eiferers. Dieser will nicht nur Allie für sich gewinnen, sondern aus der Stadt Brimstone ein „neues Bethlehem“ machen – und sein Weg führt über Leichen… (korrigierte & gekürzte Verlagsinfo)

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Kriminell gute Weihnachtstipps – Krimi-Tipps

Und zu guter Letzt darf es auch mal unterm Weihnachtsbaum knistern vor Spannung! Hier unsere Krimi-Tipps:

Robert B. Parker – Drei Kugeln für Hawk

Nachdem sein bester Freund Hawk in den Rücken geschossen wurde, während der einen Buchmacher beschützte, begibt sich der Bostoner Privatdetektiv Spenser mit dem genesenen Hawk auf einen Rachefeldzug gegen die Hintermänner dieses feigen Anschlags. Wie sich herausstellt, handelt es sich um Ukrainer, der von Marshport aus operieren. Aber wieso lässt Tony Marcus, der Gangsterboss von Boston, sie das überhaupt tun?

Parkers Detektiv-Krimis sind nie einfach, sondern vielmehr komplex, und stets engagiert. Frauen spielen wider Erwarten eine wichtige Rollen: Sie analysieren die beiden Helden und reagieren auf sie.
Unsere Rezi

Ace Atkins – Robert B. Parkers Cheap Shot: A Spenser Novel

Polizei-Chef Jesse Stone steht mächtig unter Druck. Der Mord an einem stinkreichen Talkshow-Moderator erschüttert das kleine Städtchen Paradise. Mit seiner scharfen Zunge hat sich Walton Weeks zu Lebzeiten zahlreiche Feinde gemacht. Ein vertrackter Fall für Jesse Stone, zumal das Medieninteresse an dem Mord gewaltig ist. Als auf dem Höhepunkt des Presserummels eine weitere Leiche gefunden wird, will die Öffentlichkeit ganz schnell einen Täter präsentiert bekommen, aber Jesse Stone ermittelt unbeirrt weiter.

Polizeichef Jeff Stone ist aus unzähligen Wiederholungen seiner Verfilmungen durchaus eine bekannte Krimifigur. Anders als Kommissar Schimanski ist er entwurzelt, versucht aber dennoch das Richtige zu tun. Sein Codex ist komplex und hält Überraschungen bereit.
Unsere Rezi

Robert Ludlum, Eric van Lustbader – Die Bourne-Vergeltung

Jason Bourne ist am Boden zerstört, als seine Gefährtin, die Mossad-Agentin Rebekka, bei einem gemeinsamen Einsatz in Mexiko getötet wird. So nimmt er den Auftrag an, für den ihn der Chef des israelischen Geheimdienstes gewinnen will: den chinesischen Minister Ouyang Jidan auszuschalten, der nicht nur für Rebekkas Tod verantwortlich zeichnet, sondern mit seinen dunklen Plänen eine Bedrohung für die gesamte westliche Welt darstellt.

Bourne ist hier nicht mehr der ferngesteuerte Superkiller, sondern ein Mann, der die Wahrheit aufdeckt und es mit dem Herz der Finsternis aufnimmt. In diesem Band spielen Frauen erstmals eine ausnehmend wichtige Rolle für die Entwicklung der Handlung.

Unsere Rezi

Arnaldur Indriadson – Nacht über Reykjavik

Der junge, grüblerisch veranlagte Erlendur Sveinsson hat vor Kurzem seine Tätigkeit als Streifenpolizist in Reykjavík aufgenommen. In den Nachtschichten lernt er die dunklen Seiten der isländischen Hauptstadt kennen: betrunkene Autofahrer, häusliche Gewalt, Einbrüche, Drogenhandel. Ihn bewegt das Schicksal von Randfiguren der Gesellschaft. An einem Wochenende wird ein Obdachloser in einem Tümpel am Stadtrand ertrunken aufgefunden, und eine junge Frau verschwindet spurlos. Beide Fälle lassen Erlendur keine Ruhe, und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln …

Dieser Krimi bietet quasi ein Prequel für Indridasons lange Serie über Kommissar Erlendur Sveinsson, die 2013 mit „Eiseskälte“ (siehe dort) abgeschlossen wurde. Der Band nimmt den Leser zurück in die seltsamen 1970er Jahre und den Fan zu den Anfängen seines Lieblingskommissars – der hier noch ganz normal Streife fährt.

Unsere Rezi

Andrea Camilleri – Das Lächeln der Signorina: Commissario Montalbano lässt sich blenden

Eine Serie von Diebstählen sorgt für Aufregung im sizilianischen Vigàta. Als Commissario Montalbano im Rahmen der Ermittlungen Bekanntschaft mit der jungen Angelica Cosulich macht, fühlt er sich schlagartig in seine Jugend zurückversetzt: Mit ihrem wallenden Blondhaar erinnert ihn die schöne Angelica an die Heldin selben Vornamens aus Ariosts Epos „Der rasende Roland“, die ihm seinerzeit die Träume versüßt hat. Doch hinter dem betörenden Lächeln der Signorina verbirgt sich ein gefährliches Geheimnis…

Auf vielschichtige und gekonnte Weise verknüpft der italienische Altmeister Montalbanos Erleben der aktuellen Ermittlung und fatalen Liebe mit jenen Jugendtagen, als der junge Salvo noch von heroischen Frauen träumte. Darf ihn diese Sehnsucht blenden? Natürlich nicht. Doch wer wird ihn davor bewahren?

Unsere Rezi

Hörbuch

Arthur Conan Doyle – Der Daumen des Ingenieurs (Sherlock Holmes 19)

Der junge Ingenieur Victor Hatherley befindet sich in finanziellen Schwierigkeiten und entschließt sich daher, einen äußerst mysteriösen – und dem nächtlichen – Auftrag anzunehmen. Als er am nächsten Morgen wieder zu sich kommt, fehlt ihm einer seiner Daumen…

Dies ist zwar nicht der bekannteste Fall des Meisterdetektivs, doch in der Inszenierung durch Titania Medien wird eine packende Erzählung daraus: Ein scheinbar harmloser Auftrag entpuppt sich nach und nach als tödliche Falle – in einer Hochdruckpresse…

Unsere Rezi

Robert B. Parker – Mord im Showbiz (Ein Fall für Jesse Stone 6)

Seltsame Baum-Früchte in Paradise: Selbstmord oder Mord?

Polizei-Chef Jesse Stone steht mächtig unter Druck. Der Mord an einem stinkreichen Talkshow-Moderator erschüttert das kleine Städtchen Paradise. Mit seiner scharfen Zunge hat sich Walton Weeks zu Lebzeiten zahlreiche Feinde gemacht. Ein vertrackter Fall für Jesse Stone, zumal das Medieninteresse an dem Mord gewaltig ist. Als auf dem Höhepunkt des Presserummels eine weitere Leiche gefunden wird, will die Öffentlichkeit ganz schnell einen Täter präsentiert bekommen, aber Jesse Stone ermittelt unbeirrt weiter. (Verlagsinfo)

Robert B. Parker – Mord im Showbiz (Ein Fall für Jesse Stone 6) weiterlesen

Robert B. Parker – Der Killer kehrt zurück (Ein Fall für Jesse Stone 7)

Das Fremde und das Eigene: Jesse Stone und der Apache

Aufruhr in Paradise: Eine Schule für lateinamerikanische Einwandererkinder soll in einem Nobelviertel der Stadt gebaut werden. Die Anwohner fürchten eine Zunahme der Kriminalität durch Latino-Gangs. Polizei-Chef Jesse Stone hat alle Hände voll zu tun, um die erhitzten Gemüter zu beschwichtigen.

Plötzlich taucht der Killer Wilson Cromartie, genannt Crow, in Paradise auf. Vor zehn Jahren ist er Stone als einziger Gangster bei einem brutalen Überfall mit einem Haufen Geld entwischt. Was will er in Paradise? (Verlagsinfo)

Robert B. Parker – Der Killer kehrt zurück (Ein Fall für Jesse Stone 7) weiterlesen

Michael Brandman: Robert B. Parker’s Damned If You Do. A Jesse Stone Mystery

Lawman und Don Quichotte: Kampf bis zum Showdown

Polizeichef Jesse Stone wird zu einem Tatort in einem Motel am Strand von Paradise, Massachusetts, gerufen. Das Opfer ist eine junge Frau, die ihm bekannt vorkommt, aber offenbar als Prostituierte arbeitete. Von Gentleman-Mafioso Gino Fish bekommt er einen Tipp. In Boston kommen sich zwei Zuhälter in die Quere und die junge Frau geriet eventuell zwischen die Fronten. Ungewöhnlich: Jesse Stone schwört, der jungen Frau Gerechtigkeit zu verschaffen. Das tut er in dem Fall seines früheren Steuerberaters Donnie Jacobs, der offenbar im Seniorenheim misshandelt wird.

Der O-Titel zitiert eine Hälfte des amerikanischen Sprichworts: „Damned if you do, damned if you don’t – either way you’re screwed.“ Vornehm ausgedrückt: „Egal, wie man sich entscheidet, man ist immer der Dumme.“

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Robert B. Parker – Tod im Hafen. Ein Fall für Jesse Stone

Porno, Video, Mord: verhängnisvolle See

Die Leiche einer geschiedenen Millionenerbin aus Florida wird an den Stränden von Paradise, Massachusetts, angespült. Nachdem die Identität der von Meeresgetier verunstalteten Frau festgestellt worden ist, beginnt Chief Jesse Stone die perversen Geheimnisse des Opfers zu entdecken – und die einer Vergangenheit, die jeden, der sie kannte, in ein verdächtiges Zwielicht rückt, von ihren Freunden bis hin zu ihrer Familie. Leider ist keiner bereit zu reden, und so ist es Stones Aufgabe, für die Tote zu sprechen. Was er zu sagen hat, gefällt ihm mit jeder Wendung der Ermittlung immer weniger …

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Robert Knott: Robert B. Parker’s Bull River (Ein Cole-&-Hitch-Western)

Parker-Western Nr. 6: Teuflische Rache unter Brüdern

Die Marshals Virgil Cole und Everett Hitch liefern den mexikanischen Banditen „Captain“ Alejandro in San Cristóbal ab, wo er mutmaßlich zwei Männer erschossen hat. Da dort gerade ein Bankraub stattgefunden hat, bittet der Sheriff sie, ihm zu helfen. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf zwei Brüder, die Alejandro aus alten Tagen kennt. Als sie herausstellt, dass der Bankräuber gar nicht der ist, für den er sich ausgab und seine angebliche „Frau“ verschwunden ist, müssen sich die beiden Marshals ausgerechnet mit Alejandro zusammentun, um das geld, den Räuber und die Frau zu finden – sie ist die Tochter des Millionärs, dem fast die ganze Stadt gehört, und dementsprechend wertvoll …

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Robert B. Parker – Resolution (Cole & Hitch 2)

Zwei Gesetzeshüter drehen den Spieß um

Nach der blutigen Auseinandersetzung in Appaloosa landet Everett Hitch in Resolution, einer neuen Stadt im mittleren Westen. So neu, dass es wedern ein Gesetz noch einen Sheriff gibt. Hitch nimmt einen Job in Amos Wolfson’s Saloon als Friedenswächter an. Schnell macht er sich einen Ruf als beschützer der Ladies, die im Hinterzimmer arbeiten, und als Mann, der furchtlos vor den Vollstreckern der O’Malley Mine ist.

Die Situation verschärft sich, als O’Malley die lockere Koalition der Viehzüchter bedroht und beginnt, die Unternehmen der Stadt aufzukaufen. Cole kommt in die Stadt und plötzlich finden sich die beiden Freunde mitten in einem Krieg zwischen O’Malley Männern und den Viehzüchtern wieder… (Verlagsinfo)

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Robert B. Parker – Eiskalt (Jesse Stone 4)

Sicherheit oder Freiheit: Wie im Verbrechen, so auch in der Liebe

„Eine Mordserie hält die US-Kleinstadt Paradise in Atem: ein Jogger am Strand, eine Frau vor einem Einfaufscenter und ein Mann auf offener Straße. Getötet durch zwei Schüsse in die Brust aus kurzer Distanz. Das ist auch schon das Ende der Gemeinsamkeiten. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich die Opfer kannten. Was ist das Motiv?

Polizeichef Jesse Stone steht vor einem Rätsel. Doch eines ist dem erfahrenen Cop klar: Das Morden wird weitergehen. Er muss den Täter fassen. Und das so schnell wie möglich.“ (Verlagsinfo)

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