Schlagwort-Archive: Robert Silverberg

Robert Silverberg – Die Berge von Majipoor

Erotische Verwicklungen am Polarkreis

Mit seinem Majipoor-Zyklus schuf Science-Fiction-Legende Silverberg einen Klassiker des Genres. „Die Berge von Majipoor“ ist eine kleine Episode, die ganz am Rande der Riesenwelt Majipoor spielt. Statt eines Romans könnte man auch von einer ausgedehnten Novelle sprechen, denn der deutsche Verlag hat ein extragroßes Schriftbild gewählt, um über einen Umfang von über 200 Seiten zu kommen. Nichtsdestotrotz bietet das Buch befriedigenden Lesestoff für Silverberg-Fans.
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Robert Silverberg – Der heiße Himmel um Mitternacht

Spannender Ökothriller

Meteorologen beobachten besorgt die Giftwolken, die auf die amerikanische Pazifikküste zutreiben. Treffen sie auf Ballungszentren, bedeutet dies immer wieder den Tod von Tausenden von Einwohnern. Während die Wissenschaftler versuchen, die Menschen genetisch ihrer vergifteten Umwelt anzupassen, läuft in Japan ein Geheimprojekt die Erde zu evakuieren. (Verlagsinfo)
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Robert Silverberg – Über den Wassern

Ein Epos von Schuld, Sühne und Erlösung

Wer möchte behaupten, dass es in der Bibel keine guten Geschichten gebe? Die Storys werden selbst jetzt noch gerne als Vorlage hergenommen. Besonders gefallen sie Robert Silverberg. In seinem Roman „Über den Wassern“ verwendet er das Thema des Sündenfalls mit der anschließenden Vertreibung aus dem Paradies. Und was er hinsichtlich des Problems der Erlösung daraus gemacht hat, führt zu einer recht nützlichen Erkenntnis.
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Robert Silverberg – Tom O’Bedlam oder: Der Arme Tom von Bethlehem

Der Heiland wird kommen – um jeden Preis

Man schreibt das Jahr 2103: In Kalifornien breitet sich eine neue Sekte aus wie ein Buschfeuer. Die Menschen haben Visionen von fremden Welten, von deren Bewohnern sie Rettung und Heil erwarten.

Unter den Menschenmassen, die nach Norden strömen, um die Ankunft der Außerirdischen zu erwarten, ist Tom O’Bedlam, ein friedfertiger Mensch, ein Tor, ein Tölpel, aber irgendwie scheint er das Auftreten der seltsamen Visionen zu verstärken. Jedenfalls behauptet er, Leute, die willens sind, in eine jener geschauten Welten befördern zu können. Ist er ein Geisteskranker mit latenten PSI-Kräften, der mit seiner Ausstrahlung die Hysterie auslöst?
Ist er ein gefährlicher Irrer, der mit Geisteskraft töten kann ?

Die Ärzte und Wissenschaftler sind sich uneins, was es mit den Visionen anderer Welten auf sich haben könnte. Da treffen die ersten Fotos einer Landesonde von Proxima Centauri ein, vier Lichtjahre entfernt – und sie stimmen bis ins Detail mit einer dieser Visionen überein !

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Robert Silverberg – Der neue Frühling (Nach der Dunkelheit 2)

Am Ende des Krieges: Helliconia läßt grüßen

Dies ist die Fortsetzung von Silverbergs Roman „Am Ende des Winters“, in dem die Erde in ferner Zukunft durch kosmische Ereignisse wieder in Schnee und Eis versinkt. Nur wenigen Wesen gelingt die erfolgreiche Überwinterung für 700.000 Jahre… Die Grundidee erinnert stark an Brian W. Aldiss preisgekrönte „Helliconia“-Trilogie.
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Robert Silverberg – Am Ende des Winters (Nach der Dunkelheit 1)

Helliconia lässt grüßen: Planeten-SF mit langem Atem

Nach seinen erfolgreichen Lord-Valentine-Romanen wandte sich Robert Silverberg wieder mehr den großen epischen und mythischen Stoffen zu, so etwa dem ersten Helden der Weltliteratur, Gilgamesch, schweifte aber auch in fernste Zukunft, wie hier. „Am Ende des Winters“ überspannt ebenso überdimensionale Zeiträume und schildert epische Geschehnisse am Ende einer sehr, sehr langen Eiszeit. Und wie der Dichter sagt: Auch über diesem Anfang liegt ein Zauber.
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Robert Silverberg (Hg.): Science Fiction Hall of Fame. Die besten Storys. Teil 1. 1934-1948

Classic SF in grundlegenden Best-of-Texten

Mitte der sechziger Jahre wurde die Schriftstellervereinigung Science Writers of America (SFWA) gegründet. Sie stand aber auch Autoren anderer Länder offen, die in den USA publizierten. Sofort sahen die Vereinsvorstände die Gelegenheit, einen Best-of-Award zu verleihen. Sie nannten ihn NEBULA Award. Um das Prinzip auf die vorausgegangenen Jahre auszuweiten, befragten sie ein Jahr lang ihre Mitglieder.

Aus den Nominierungen stellten Vereinsvorstände wie Robert Silverberg die „Science Fiction Hall of Fame“ zusammen, eliminierte die Dubletten und veröffentlichte die Texte der Preisträger. Das erste Buch liegt hiermit erstmals in zusammenhängender Form vor. Denn zuvor veröffentlichte der Heyne-Verlag nur Teilbände in seiner Klassikerreihe „TITAN“ (die ich fast komplett besprochen habe).
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Robert Silverberg – Die Jahre der Aliens

Fünf Jahrzehnte besetzen übermächtige Außerirdische die Erde. Während einige Gruppe sie erbittert bekämpfen, arrangieren sich andere mit den Invasoren. Als diese plötzlich abziehen, stehen sich beide Parteien unversöhnlich gegenüber … – Altmeister Silverberg wirft einen ungewöhnlichen Blick auf ein uraltes SF-Genre. Die Fremden aus dem All bleiben vor allem Katalysatoren für sehr menschliche Konflikte, die in der Zukunft ebenso ausbrechen wie in der Vergangenheit: ein sarkastischer Roman mit vielen boshaften Seitenhieben auf stets aktuelle ‚Menschlichkeiten‘.
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Wolfgang Jeschke, Robert Silverberg – Titan-6

Mit Tweel durch die Wüsten des Mars

Die Großen der Science-Fiction werden mit ihren Meisterwerken bereits in der sogenannten „Science Fiction Hall of Fame“ verewigt, welche natürlich in Buchform veröffentlicht wurde (statt sie in Granit zu meißeln). Daher können Freunde dieses Genres noch heute die ersten und wichtigsten Errungenschaften in der Entwicklung eines Genres nachlesen und begutachten, das inzwischen die ganze Welt erobert und zahlreiche Medien durchdrungen hat.

In der vorliegenden Ausgabe des Auswahlbandes Nr. 6 von „Titan“, der deutschen Ausgabe der „SF Hall of Fame“, sind Novellen von Heinlein, Lester del Rey und Stanley G. Weinbaum und John W. Campbell gesammelt.

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