Schlagwort-Archive: Taschen

Paul Duncan/Jürgen Müller (Hgg.) – Horror Cinema. Die besten Gruselfilme aller Zeiten

In zehn Kapiteln, die sich an prominenten Sujets orientieren, werden das Genre Horrorfilm und in einem zweiten Teil 50 historisch relevante Horrorfilme vorgestellt. Während das Bildmaterial auch in seiner Wiedergabequalität über die gesamte Distanz überzeugen kann, bleiben zumindest die Autoren des ersten Teils an der Oberfläche, referieren oft kaum mehr als Filmtitel und verbreiten Allgemeinplätze. Die deutsche Fassung fasst frühere Verlagstitel zwischen zwei Deckeln neu zusammen. Inhaltliche Fehler der Erstausgabe wurden korrigiert, ältere Texte aktualisiert, und der sensationell günstige Kaufpreis versöhnt zusätzlich mit den genannten Mängeln.
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Jürgen Müller (Hg.) – Die besten TV-Serien

Müller TV-Serien Cover kleinMehr als die unterhaltsame Idiotenlaterne

Früher war alles besser! Wer kennt diese (Binsen-) Weisheit nicht oder führt sie gar selbst im Munde? Bei näherer Betrachtung relativiert sich dieser Eindruck naturgemäß, wobei es gleichgültig ist, ob man dabei an die Medizin, die Bürgerrechte oder ‚nur‘ an das Fernsehen denkt.

Die Anführungsstriche stehen hier, weil das Fernsehen natürlich keine Bagatelle ist. Ungeachtet des Internets schauen die Menschen weiterhin täglich viele Stunden in die Röhre (die inzwischen flach geworden und aus Techniker-Sicht keine Röhre mehr ist). Das Fernsehen ist eine Meinungsmacht und eine Milliarden-Industrie. Es verdient und fordert eine kritische Betrachtung, die über TV-Zeitschriften- und Fan-Fact-‚Niveau‘ hinausgeht.

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Paul Duncan/Jürgen Müller (Hgg.) – Film Noir. 100 All-Time Favorites

Duncan Mueller Film Noir Cover kleinInhalt:

– Notizen zum Film Noir (S. 6-19): Auf wenigen Seiten formulierte Paul Schrader, selbst ein renommierter Filmregisseur und – u. a. als Drehbuchautor für Martin Scorseses „Taxi Driver“ (1976; in diesem Buch ab S. 518 gewürdigt) – mit dem Genre wohlvertraut, bereits 1972 eine der besten und deshalb zurecht immer wieder zitierten Definitionen des „Film Noir“. Schon in der ersten Zeile nennt er die drei zentralen Konstanten: Zynismus, Pessimismus, Düsternis.

Französische Kritiker waren es, die 1946 ein ‚neues‘ US-amerikanisches Kino erkannt zu haben glaubten, das mit der „Crime-doesn’t-Pay“-plus-Happy-End-Mentalität brach. Nach der „Großen Depression“ hatte der Zweite Weltkrieg die vertraute Wertewelt nachdrücklich erschüttert. An den umkämpften Fronten hatte sich Furchtbares ereignet; die Erinnerungen brachten die Überlebenden unbewältigt zurück. ‚Daheim‘ waren die gesellschaftlichen Strukturen ins Rutschen geraten. In Abwesenheit der kämpfenden Männer hatten die Frauen in den entstandenen Lücken beruflich Fuß gefasst sowie privat – auch sexuell – an Selbstbewusstsein gewonnen. Würden sie diese Positionen räumen und an den heimischen Herd zurückkehren? Selbst (und gerade) diejenigen, die es erwarteten, stellten sich besorgt diese logische Frage: Warum sollten sie? Paul Duncan/Jürgen Müller (Hgg.) – Film Noir. 100 All-Time Favorites weiterlesen

Barbara Ireland – The New York Times. 36 Hours. 125 Wochenenden in Europa

Worum gehts?

In der neuen Reisekolumne der New York Times werden die schönsten Ecken des europäischen Kontinents präsentiert. Dabei wird jedermann seine persönliche Ambition entdecken können, denn egal ob Kultur, Geschichte, Mode, Architektur oder kulinarische Köstlichkeiten – in diesem Buch werden die einzelnen Ecken Europas aus sämtlichen Sichtweisen beschrieben.


Der erste Eindruck

Schon auf den ersten Blick ist dieses Buch ein absoluter Hingucker und sofort stellt man fest, dass die Produktion sehr hochwertig und mit Liebe zum Detail erstellt wurde.
Es handelt sich um ein gebundenes Buch, dessen Einband jedoch nicht starr ist, viel mehr handelt es sich um ein Softcover aus Leinen mit einem tollen Aufdruck. Hier entdeckt man zum ersten Mal die verschiedensten Sehenswürdigkeiten zahlreicher Städte Europas, wie beispielsweise den Eiffelturm, den Kölner Dom und das Brandenburger Tor. Barbara Ireland – The New York Times. 36 Hours. 125 Wochenenden in Europa weiterlesen

Jürgen Müller (Hg.) – Filme der 60er

113 Filme der 1960er Jahre werden in Wort und Bild vorgestellt. Sie gehören nach Auswahl der Autoren zu denen, die diese Dekade und ihr Kino nachhaltig prägten. Jeder Film wird kurz inhaltlich vorgestellt. Es folgt eine Interpretation bzw. Analyse, welche die besondere Rolle dieses speziellen Films in der Geschichte der 60er herausarbeitet. Dem Text eingefügt, aber nicht integral zu ihm gehörend, wurden Boxen, die zusätzlich über prägende Schauspieler und Regisseure, aber auch Drehbuchautoren oder Filmmusiker informieren. Weiterhin werden bestimmte Genres und Themenschwerpunkte behandelt. Sorgfältig ausgesuchte Bilder unterstützen und ergänzen die im Text getroffenen Aussagen.

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