Schlagwort-Archive: Thomas Ligotti

Thomas Ligotti – Grimscibe: Sein Leben und Werk

Darum geht’s:

13 Geschichten erzählen von einem unendlich fremden Universum, das jene, die einen Blick in die Regionen jenseits der bekannten Realität werfen, gleichermaßen faszinieren wie verstören, locken wie zerstören … – Mit eindrucksvoller Sprachgewalt entwirft Autor Ligotti eine weniger böse oder grausame als fremde Welt, deren bizarre Bewohner den Menschen ignorieren und absichtslos zerstören: Eine unerhört intensive Lektüre, in der die Stimmung jederzeit wichtiger als die Handlung ist. Thomas Ligotti – Grimscibe: Sein Leben und Werk weiterlesen

Thomas Ligotti – Das Alptraum-Netzwerk (Edgar Allan Poes Phantastische Bibliothek Band 2)

Wirtschafts-Horrorstorys?? Gut, der Job ist für viele Menschen oft Horror oder schlicht die Hölle, aber trotzdem lässt der Untertitel aufmerken: ein neues Subgenre? Oder muss es Wirtschaftshorror-Storys gelesen werden – das alltägliche Grauen in Geschichten dargestellt?

Oder kündigt die Etikettierung dunkle Ironie an?

Alles trifft zu. Die Wirtschaftsabläufe, deren Abbild den äußeren Rahmen für das Schicksal der Protagonisten Ligottis und zugleich für die philosophischen Betrachtungen des Autors liefert, sind eine der Manifestationen des absolut … Bösen(??). Bei aller Düsternis dieser Darstellung vermisst man aber auch den sprichwörtlichen schwarzen Humor nicht; und, ja, Ligotti zeigt Menschen, die unter ihrem Büro-Alltag leiden, Angehörige der Mittelklasse, die aufgefressen werden von Status- und Karrieredenken, vom täglichen Konkurrenzkampf und der täglichen Sinnlosigkeit.

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Thomas Ligotti / Horacio Quiroga – H. R. Giger’s Vampirric 1 – Die verloren gegangene Kunst des Zwielichts

Der Schweizer Multimediakünstler H.R. Giger ist am besten bekannt für seine Kreation des Alien-Monsters in Ridley Scotts gleichnamigen Science-Fiction-Horror-Film. Sein Museum befindet sich in Gruyères in der Schweiz – und natürlich auch im Internet. Siehe auch den Schluss dieses Artikels.

In der ersten Folge von H.R. Gigers vierteiliger „Vampirric“-Reihe finden sich folgende zwei Vampir-Geschichten: „Die verloren gegangene Kunst des Zwielichts“ von Thomas Ligotti und „Das Federkissen“ von Horacio Quiroga. Beide Storys liest Lutz Riedel. Die Vorworte spricht HR Giger.

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Thomas Ligotti / Horacio Quiroga – HR Giger’s Vampirric 1 – Die verloren gegangene Kunst des Zwielichts

HR Gigers Zusammenstellung von Vampirkurzgeschichten, die 2003 unter dem Titel „HR Giger’s Vampirric“ in Buchform bei Festa erschienen ist, ist nun auch in vier einzeln erhältlichen Hörbüchern bei LPL records auf den Markt gekommen. Eine Auswahl von insgesamt sechs Erzählungen (also eine Art „Best-of“ der Anthologie) soll beim Hörer für gepflegten Grusel sorgen – der Slogan des Verlags lautet schließlich nicht umsonst „Gänsehaut für die Ohren“. Zwei dieser Kurzgeschichten finden sich auf dieser ersten CD: „Die verloren gegangene Kunst des Zwielichts“ (amerik. „The Lost Art of Twilight“, 1989) von Thomas Ligotti und „Das Federkissen“ (dem Band „Cuentos de Amour, de Locura y de Muerte“ von 1917 entnommen) von Horacio Quiroga. Eingeleitet werden beide Geschichten jeweils von einem kurzen Vorwort des „Meisters“ Giger selbst.

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