Schlagwort-Archive: Uwe Post

BiomAlpha – Der Aufbruch

Im ersten Band bzw. den ersten drei Episoden von Biom Alpha ist ein Schwarm von Raumschiffen auf der Erde gelandet und hat für einiges Durcheinander gesorgt. In Afrika wurde eine Regierung gestürzt, in anderen Teilen der Erde haben sich die Menschen darum gerissen, die Außerirdischen kennen lernen zu dürfen. Als die Einladung für einige Menschen kam, an Bord eines Raumschiffes kommen zu dürfen, waren Freiwillige schnell gefunden. Darunter sind zwei der Hauptfiguren der Geschichte: Die Astronomin April Reignar und der Journalist Marten Karnau.

Im vorliegenden Band mit den Episoiden 4 bis 6 begleiten wir April und Marten weiter auf ihrer Reise ins Ungewisse. April kommt einem der Außerirdischen näher, muss hinterher aber erkennen, dass dieser nicht ganz ehrlich war und sie in ihren Gefühlen beeinflusst hat.

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BiomAlpha – Die Ankunft

Außerirdische befinden sich auf dem Weg zu uns – und das im Jahr 2025. Die Welt ist in heller Aufruhr und neugierig auf die Außerirdischen. Wie sehen sie aus? Was bringen sie mit? Kann man mit ihnen kommunizieren? Kommen sie in friedlicher Absicht?

Während Regierungsvertreter noch versuchen, sich auf die Ankunft der Besucher aus dem All vorzubereiten, sind diese an verschiedenen Stellen der Erde bereits gelandet. Erste Menschen betreten die mysteriösen Raumschiffe und stellen fest: Sie sind lebendig!

Zwei Menschengruppen werden auf die Raumschiffe eingeladen und lernen dort eine völlig fremde Welt kennen. Doch bald sind erste Opfer zu verzeichnen…

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Uwe Post – Zentaurenblut

Harte Männer! Stattliche Hengste! Ehre und Abenteuer! Das alles vereint eine Rasse – die Zentauren. Allerdings leiden sie unter einem Fluch: Leider ist nur eins von sechzehn Neugeborenen weiblich. Zudem können Zentauren nicht onanieren – ihre Arme sind zu kurz. Deshalb veranstalten sie Ringkampf-Turniere, deren Sieger einer Zentaurin beiwohnen darf. Dem Rest bleibt nichts anderes übrig, als fässchenweise Haferbrand zu kippen. Da kommt es schonmal vor, dass ein Verzweifelter im Suff eine wilde Eselin besteigt. Spross einer solchen Verbindung ist ein Halbblut namens Staubsträhne, genannt Muli. Ein Außenseiter, aber überdurchschnittlich intelligent, und eine Schlüsselfigur für das Schicksal der Zentauren der Equo-Hügel.

Während die Zentauren, einst Nomaden, in verstreuten Dörfern Landwirtschaft und Tierzucht betreiben, geben sich in nahen Städten Menschen ihren Leidenschaften hin: Handel, Magie, Intrige. Die Hafenstadt Máros hält gar Zentauren als kräftige Tragesklaven.

Als eine Ordenskriegerin namens Iburta beim König der Zentauren vorstellig wird und berichtet, dass die Sklaven von Máros einen Aufstand planen, beschließt der König, eine Armee zu entsenden, um sie zu unterstützen.
(Verlagsinfo)

Von Uwe Post ist man einiges gewohnt: Als erstes denkt man an skurrile Ereignisse, humoristische oder satirische Geschichten. Eine spannende Schreibe. Und das alles angesiedelt in der Science Fiction. Die Zentauren-Serie ist, wie der mehrfach preisgekrönte Autor feststellt, seine erste Fantasyserie. Was erwartet uns also diesmal? Er selbst nennt die Ausrichtung »Hardcore-Fantasy«, und der Infotext zum ersten Buch vermittelt einen gewissen Anhaltspunkt. Es klingt nach ironischer, Sex-lastiger, brutaler Erzählweise. Das kann ja heiter werden!

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[NEWS] Uwe Post – Zentaurenblut

Harte Männer! Stattliche Hengste! Ehre und Abenteuer! Das alles vereint eine Rasse – die Zentauren. Allerdings leiden sie unter einem Fluch: Leider ist nur eins von sechzehn Neugeborenen weiblich. Zudem können Zentauren nicht onanieren – ihre Arme sind zu kurz. Deshalb veranstalten sie Ringkampf-Turniere, deren Sieger einer Zentaurin beiwohnen darf. Dem Rest bleibt nichts anderes übrig, als fässchenweise Haferbrand zu kippen. Da kommt es schonmal vor, dass ein Verzweifelter im Suff eine wilde Eselin besteigt. Spross einer solchen Verbindung ist ein Halbblut namens Staubsträhne, genannt Muli. Ein Außenseiter, aber überdurchschnittlich intelligent, und eine Schlüsselfigur für das Schicksal der Zentauren der Equo-Hügel.

Während die Zentauren, einst Nomaden, in verstreuten Dörfern Landwirtschaft und Tierzucht betreiben, geben sich in nahen Städten Menschen ihren Leidenschaften hin: Handel, Magie, Intrige. Die Hafenstadt Máros hält gar Zentauren als kräftige Tragesklaven.

Als eine Ordenskriegerin namens Iburta beim König der Zentauren vorstellig wird und berichtet, dass die Sklaven von Máros einen Aufstand planen, beschließt der König, eine Armee zu entsenden, um sie zu unterstützen.

Der grandiose Start der ersten Fantasy-Reihe vom Träger des Kurd-Laßwitz-Preises und des Deutschen Science Fiction Preises 2011.
(Verlagsinfo)

Broschiert, 120 Seiten
ISBN-13: 978-3958692428
Originalausgabe
Amrun-Verlag

Biom Alpha Staffel 1 Episode 2: Die Klankrieger von Olakan

Außerirdische nähern sich der Erde. Ihre Raumschiffe zeigen sich in den Daten von Teleskopen. Die Astronomin April Reigner versucht, Näheres darüber herauszufinden. Soweit der Stand am Ende der ersten Episode.

In der zweiten nimmt die Geschichte deutlich mehr Fahrt auf. Die Autoren müssen sich nicht mehr darum bemühen, Figuren einzuführen und Schauplätze aufzumachen, sondern sie können gleich mittenrein steigen. Und das tun sie auch, nämlich in ein außerirdisches Raumschiff, das mitten in Afrika landet. Sog. Würzriecher erobern das Land und planen direkt den Aufbau eigener Gebäude. Aber auch an anderen Orten der Welt geschehen komische Dinge: Da gibt es den älteren Mann, der auf der Suche ist nach den Tauben. Nichtmal auf dem Wochenmarkt findet er sie, um sie zu füttern. Erst auf dem Friedhof wird er fündig. Doch in den zahlreichen Nestern sind nicht Tauben, sondern merkwürdige Vögel mit spitzen Schnäbeln, die sofort zum Angriff übergehen. In Kanada sind zwei Ranger auf der Suche nach einer vermissten Familie – auch sie begegnen aggressiven Vögeln. Und dann stehen sie plötzlich vor einem Raumschiff, und das scheint zu leben! Auch in der Nähe von Hamburg geht ein Raumschiff nieder. Zahlreiche Journalisten und Schauslustige sind vor Ort und warten darauf, dass die Türen des Raumschiffs sich öffnen. Was wird sie erwarten? Welche Lebewesen entsteigen dem Raumschiff? Kommen sie in friedlicher Absicht? Gleichzeitig versucht April Reigner, die Signale der Raumschiffe zu entschlüsseln und macht dabei eine wichtige Entdeckung.
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Biom Alpha Staffel 1 Episode 1: Aus den Tiefen des Kosmos

Außerirdisches Leben fasziniert Menschen und Forscher schon seit jeher. Viele Anstrengungen werden unternommen, um die Frage zu klären, ob wir allein im Universum sind oder ob es nicht auch auf anderen Planeten Leben in irgendeiner Form gibt.

Genau dieses Szenario ist Ausgangspunkt für die erste Episode von „Biom Alpha“: Ein riesiger Schwarm außerirdischer Flugobjekte nähert sich mit rasender Geschwindigkeit der Erde. Doch offenbar ist das nicht der erste Kontakt mit außerirdischen Lebewesen! In Brasilien entdeckt ein Arzt nämlich ebenfalls Spuren außerirdischer Lebensformen.

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WEIHNACHTSEMPFEHLUNGEN 2014: Science-Fiction

Jetzt aber los!

Wem jetzt noch nichts für seine Liebsten eingefallen ist, dem wird hier geholfen! Darf es doch auch mal ein Buch sein? Wir lesen uns durch Dick und Dünn, und nun seht, was dieses Jahr an Science Fiction hängen geblieben ist:

ullswaterSteffen König – Die Dämonen vom Ullswater.

Der Roman, der im Stil der frühen 1900er geschrieben zu sein scheint und neben einer herausragend packenden Erzählweise auch eine sehr unterhaltsame Geschichte erzählt, ist vor allem eines: Eine Verneigung vor einem der größten Erzähler des Jahrhunderts, H.G. Wells.

Unsere Rezension zum Buch.

Die neunte Expansion.

Die shared-universe-Reihe brachte im Jahr 2014 vier neue Romane auf den Markt. Den Anfang machte Nicklas Peinecke mit »Das Haus der blauen Aschen«, dem Start einer eigenen Trilogie, die im Januar 2015 fortgesetzt wird. Dieser Roman ist ein starkes Stück Unterhaltungsliteratur mit einigen sehr interessanten Ansätzen und Überlegungen zur Künstlichen Intelligenz.

Von Nadine Boos erschien der Titel »Der Schwarm der Trilobiten«, der weithin als der bisher beste Roman der Reihe betrachtet wird. Vielschichtig und dabei gelassen und pointiert startet Boos in diese neue Welt.

Unsere Rezensionen zu den Büchern:

Das Haus der blauen Aschen
Kristall in fernem Himmel
Der Schwarm der Trilobiten
Ein Leben für Leeluu

 

Matt Haig – Ich und die Menschen.

Scheinbar nicht sehr originell hört sich die grundlegende Idee an: Ein Außerirdischer wird unter die Menschen verschlagen und erlebt ihre Eigenheiten. Haig versteht es aber, päzise und dabei ungemein gefühlvoll die Stärken und Schwächen von uns Menschen zu thematisieren und gleichzeitig eine spannende Geschichte zu erzählen.

Unsere Rezension zum Buch.

 

Andy Weir – Der Marsianer.

Die Entdeckung des Jahres! Eine NASA-organisierte bemannte Marsmission schlägt fehl, ein Mitglied bleibt allein zurück und überlebt in der Hoffnung, gerettet zu werden. Dabei erzählt Weir seine Geschichte in Form eines Logbuchs des Gestrandeten und bringt sowohl die Gefühlswelt als auch die technischen Seiten unglaublich plastisch ins Geschehen. Der absolute Toptitel!

Unsere Rezension zum Buch.

 

Iain Banks – Die Wasserstoffsonate.

Viel zu jung verstarb Iain Banks und hinterließ unter anderem sein grandioses KULTUR-Universum. »Die Wasserstoffsonate« ist nunmehr sein letzter Beitrag und fügt seinem Werk nochmals erstaunliche Facetten hinzu.

Unsere Rezension zum Buch.

 

Dirk van den Boom – Habitat C.

Ein zweiter Roman um den Diplomaten Kasimir Daxxel, diesmal mit einem spannenden Kriminalfall und einer heftigen Prise Sense of Wonder. Kurz und intensiv in allerbester van-den-Boom-Manier.

Zum Buch.

 

Andreas Brandhorst – Das Kosmotop.

Eine überbordende Space-Opera aus deutschen Landen, wie sie Brandhorst in schöner Regelmäßigkeit jährlich abzuliefern weiß. Hervorragende Unterhaltung und ein erneuter Blick in das Universum seines Romans »Die Kinder der Ewigkeit«.

Unsere Rezension zum Buch.

 

Uwe Post – Sterne in Asche.

Eine weitere Space-Opera deutscher Herkunft, diesmal intensiv auf engstem Raum und der erste Ausflug des Preisträgers für »Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes« in die Sphären dieses Subgenres. Die Sterne verlöschen – doch niemand fragt nach der Ursache. Die Wirtschaft mit den Problemen der Flüchtlinge boomt, die Situation wird ohne Weitblick ausgenutzt. Bis die Unzufriedenheit kumuliert und einen Weg sucht. Spannende, intelligente Lektüre.

Unsere Rezension zum Buch.

Uwe Post – Sterne in Asche

Dass die Sterne irgendwann ausgebrannt sein müssen, ist allgemein akzeptierte Gewissheit. Dass sie allerdings in wenigen Generationen verlöschen könnten, und dann auch noch alle gleichzeitig, ist eine absurde Vorstellung, sollte man annehmen. Doch genau das passiert in einer von menschlichen Spezies bevölkerten Region des Universums, und allen ist es egal. Die Konsequenzen für die Völker: Aus- und Einwanderungen und ihre staatlichen Bestimmungen, Wirtschaftskatastrophen, Nahrungsmittelknappheit, Wohnungsnot. Der Niedergang von Ethos und Moral, das Erblühen von Religionen — stopp.

Eine starke religiöse Gruppierung versucht, das Verlöschen der Sterne zu ihren Zwecken zu nutzen, mit dem Erfolg, dass Religionen im Einflussgebiet des »Rats« – so die Bezeichnung der Regierung – verboten werden. Allen ist es egal, steht weiter oben. Das stimmt auch nicht ganz, denn es gibt wissenschaftliche Forschungen, denen der Geldhahn zugedreht wird. Innerhalb kurzer Zeit entwickeln sich Redewendungen mit Bezug auf das baldige Ende, und Fragen nach dem Grund für das Verlöschen werden nicht gestellt. Es ist halt so, denn sonst würde der Rat doch etwas dagegen unternehmen – oder?

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[NEWS] UWE POST – Sterne in Asche

Uwe Post ist in Zündellaune: Bei Atlantis legt er alle Sterne in Asche!

Die Galaxis in Anarchie: Sterne schrumpfen zu Ascheklumpen, andere vergehen vorzeitig in Supernovae, Planeten werden unbewohnbar.
Und keiner kennt den Grund.

»Sterne in Asche« ist der neue Roman von Uwe Post, 2011 ausgezeichnet mit dem Deutschen Science Fiction Preis und dem Kurd Laßwitz Preis (»Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes«).(Verlagsinfo)

Paperback, 190 Seiten
ISBN-13: 9783864022005
ORIGINALAUSGABE
Atlantisverlag

Und hier gibts eine Leseprobe!

Uwe Post (Hrsg): 2012 – T minus Null

Diese Zusammenstellung von sechs Weltuntergängen hat ein Problem: Die Menschen schütteln den Kopf, wenn sie schon wieder mit dem Maya-Kalender und seinem Ende konfrontiert werden. Als Kaufanreiz hat der Titel also keine Chance, dagegen besticht das Buch mit seinem Inhalt: Sechs der interessantesten Stimmen der deutschen Science-Fiction entwerfen Szenarien der Apokalypse, die man sich einfach nicht entgehen lassen sollte. Herausgegeben wurde die Symphonie von Uwe Post, der zuletzt mit seinem Roman „Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes “ die begehrten Genrepreise „Deutscher Science Fiction Preis“ und „Kurd-Laßwitz-Preis“ für 2011 absahnte.

Vincent Voss – 101112

Das Beste an Voss‘ Geschichte ist sicherlich das Ende. Wirklich anschaulich und apokalyptisch lässt er den Leser an den Erfahrungen seiner Protagonisten teilhaben. Dabei entwickelt sich der Text aus einigen merkwürdigen Einzelheiten und familiären Geheimnissen des Levin heraus in Richtung Unausweichlichkeit, gegen die Levin anfangs versucht sich zu wehren und dadurch die Sympathie des Lesers gewinnt.

Levin ist der Enkel Balthasars, welcher offenbar ein umtriebiger Mann war, der nun noch aus seinem Grabe heraus versucht, eine uralte Prophezeiung durch Levin erfüllen zu lassen. Ironischerweise hatte Levin sein Leben gänzlich unabhängig verbracht bis zu dem Tag, an dem er das Testament des Großvaters annimmt. Dadurch stößt er auf Geheimnisse, denen er sich nicht verschließen kann: Sie locken ihn auf die Spuren seines Großvaters und damit in die Fänge einer Sekte, des Cazimi-Kultes, deren Ziele und Grundlagen ihm verborgen bleiben. Schließlich offenbart sich ihm sein Erbe, das durch die Prophezeiung in ihm erwachen sollte: Er trägt den Samen einer uralten und unaussprechlichen Macht in sich, die zurück in die Realität drängt.
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