Schlagwort-Archive: Zaubermond

Dorian Hunter – Hochzeitsnacht (Folge 30)

Die Handlung:

Coco Zamis ist weiterhin verschwunden. Ihre Spur führt Dorian Hunter in das Dörfchen Striga nahe Wien, wo sich das Schloss des Grafen Cyrano von Behemoth befindet. Dort soll Coco auf einer schwarzen Messe zur Ehefrau des Grafen erklärt werden – wie es das Schwarze Testament ihres Vaters fordert … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wer zu lange wartet, der wird irgendwann zwangsverheiratet … oder so. Fünf Monate nach dem HEXENSABBAT … mit nervig zickigen Mädchen … soll nun im Gruselkopfkinosaal der Hörer geheiratet und gehochzeitsnachtet werden … gute Vorbereitung dauert halt so seine Zeit.

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Detektei Sonderberg & Co und die letzte Nacht der Eva Przygodda (Folge 8)

Die Handlung:

Düsseldorf, Ende des 19. Jahrhunderts. Während auf der Pferderennbahn auf den Lausward-Wiesen der Große Preis von Düsseldorf ausgetragen wird, erhält die Witwe Eva Przygodda im Gerichtssaal die verdiente Strafe für den Giftmord an ihren drei Ehemännern: Tod durch den Strang! Nur Dr. Sonderberg zweifelt an Evas Schuld – doch ihm bleibt nur eine einzige Nacht, um seine Vermutung zu beweisen …

Bonustrack: „Am Totalisator“ – Aus Sonderbergs Notizen

Wie Gregor seine Bekanntschaft mit dem Jockey Mick in Gold umzumünzen versucht und dabei auf das falsche Pferd setzt. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

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Perry Rhodan – Die Vital-Maschine (Plejaden 10)

Die Handlung:

Perry Rhodan, Gucky und Taisha Konta haben den Planeten Fortlan erreicht – eine triste Welt, die sich unter einem ständigen Regenschleier verbirgt. Hier steht die Maschine, die, von Vitalenergie angetrieben, zum Ausgangspunkt für Kalton Morkenas Jagd nach der Unsterblichkeit wurde. Als der Oxtorner die Maschine in Betrieb setzt, nimmt das Unheil seinen Lauf … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Das Hörspiel

Bis zum letzten Teil dieses sehr kurzweiligen und durchgehend spannenden Weltraumabenteuers hats gedauert, bis der Verlag eine Hördauer anbietet, die konkurrenzfähig ist. Dabei ist der Hörspielanteil mit gut 40 Minuten Spielzeit aber immer noch sehr überhörbar … den Rest der Hörzeit gibts Musik wie auch schon bei der letzten Folge.

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Perry Rhodan – Weg zur Unsterblichkeit (Plejaden 9)

Die Handlung:

Gucky befindet sich mit den Vitalenergiesplittern im Gepäck auf dem Weg zum tiefblauen Planeten der Lkandoner, als seine Space Jet den Zusammenstoß mit einer Rettungskapsel meldet. Der Mausbiber weiß um den Wert, den seine Fracht hat – aber er ist nicht vorbereitet auf das Ding, das sich kurz darauf gewaltsam Zugang zum Frachtraum der Space Jet verschafft … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Das Hörspiel

Da immer (mindestens) ein Monat zwischen den Veröffentlichungen der einzelnen Folgen steht und nichts im Voraus gepresst wurde, aber die Aufnahmen sicherlich schon lange komplett abgeschlossen sind, hat der Verlag bereits in dieser Folge die CD etwas mehr befüllt, als wir es von der Serie gewohnt sind.

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Dorian Hunter – Hexensabbat: Reifeprüfung (Folge 29.2)

Die Handlung:

Das Geheimnis um die dunkle Vergangenheit der Hexe Coco Zamis wird gelüftet – im Kreise der Schwarzen Familie findet in Wien eine verhängnisvolle Testamentseröffnung statt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wenn der erste Teil dieses Zweiteilers „Lehrjahre“ heißt … dann müsste der zweite doch konsequenterweise „Herrenjahre“ heißen … hatte ich mir so gedacht. Tja, vielleicht gibts ja noch eine versteckte CD im Case mit einer gleichnamigen Folge … ne, hab nachgeguckt, gibts nicht. Wie es also nach dieser REIFEPRÜFUNG weitergeht, das werden wir abwarten müssen. Aber erst mal überleben, die Prüfung … das hätte schon was.

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Dorian Hunter – Hexensabbat: Lehrjahre (Folge 29.1)

Die Handlung:

In Begleitung des neuen Lords der Schwarzen Familie Olivaro betritt Coco Zamis die Kanzlei des Wiener Syndikus Skarabäus Toth. Angeblich existiert ein Testament ihres Vaters Michael Zamis, dessen Erfüllung die Verhältnisse innerhalb der Schwarzen Familie auf den Kopf stellen würde … Eine finstere Intrige? Bald gibt es für Coco keinen Weg zurück mehr, denn ihr Gegner ist ein Feind aus früheren Zeiten – aus ihrer Kindheit … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

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Perry Rhodan – Verrat (Plejaden 8)

Die Handlung:

Kalton Morkenas Söldner wurden gefangengenommen und sollen nach Maharani gebracht werden. Gleichzeitig versteckt Perry Rhodan die überlebenden Lkandoner, die immer noch die Vitalenergiesplitter in sich tragen, auf einer geheimen Raumstation. Er ahnt nicht, dass sie in höchster Gefahr schweben – denn jemand aus dem innersten Kreis hat ihn verraten … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

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Perry Rhodan – Im Auftrag der Superintelligenz (Plejaden 7)

Die Handlung:

Das Metallwesen, das im Auftrag der Superintelligenz die Lkandoner eliminieren will, kann der USO im letzten Moment entkommen.

Gucky folgt der Spur des Flüchtenden bis zu der Suchstation 457, die sich ehemanls im Besitz des Mächtigen Callibso befand. Dort erfährt der Mausbiber, welches schreckliche Ziel der rätselhafte »Bote« der Superintelligenz tatsächlich verfolgt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Los gehts … oder besser gesagt … weiter gehts mit Taishas Verhör. Die Dame ist ja am Ende der letzten Folge ein wenig ins Zwielicht gerückt worden und womöglich nicht ganz unbeteiligt an all dem „Schlimmen“, was so passiert ist.

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Perry Rhodan – Geheimstation unter dem Eis (Plejaden 6)

Die Handlung:

Im Auftrag der USO wurden die überlebenden Lkandoner in Sicherheit gebracht – in eine Unterwasser-Basis auf einem verlassenen Planeten am Rand des Plejadennebels. Gleichzeitig erfährt Perry Rhodan auf Oxtorne von Kalton Morkenas Plan, die Lkandoner zu töten, um die freiwerdende Vitalenergie einzufangen. Als Morkena das geheime Versteck identifiziert, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Weiter gehts mit dem Verhör von Taisha Konta, die uns wieder mal rückblickend von ihren Abenteuern mit Perry Rhodan erzählt. In den ersten fünf Minuten erfahren wir aber nichts Neues und sogar die Verhörte ist genervt, dass sie das alles schon mal erzählt hätte.

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Perry Rhodan – Vitalenergien (Plejaden 5)

Die Handlung:

3.000 Jahre in der Zukunft. Auf der Suche nach Gucky hat der USO-Suchtrupp unter Führung von Spezialist Lenny Hestis auf dem tiefblauen Planeten die Überreste einer Space Jet entdeckt. Von Gucky und dem Lkanonder Tindras’solekort fehlt jede Spur. Plötzlich empfängt Hestis einen Hilferuf aus der Kristallstadt. Ein Metallwesen hat ein Blutbad unter USO-Spezialisten angerichtet – an dem Ort, an dem sich Gucky und Tindras zuletzt aufgehalten haben … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wir erinnern uns … bestimmt noch, auch wenn es schon zwei Monate her ist … dass wir Gucky und dem Lkandonder gefolgt waren und auf einem Planeten nach dessen Leuten gesucht hatten. Dann tauchte ein „Metallwesen“ auf, hat für Unruhe gesorgt und Gucky war in ein Portal geflüchtet. Wohin allerdings, das ist damals offen geblieben … zumindest für den Hörer und die, die nach dem Mausbiber und seiner Begleitung suchen. Wo sind sie denn nun rausgekommen? Und … war der Trip durchs Portal eine echte Rettung oder der Sprung vom Regen in die Traufe?

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Perry Rhodan – Ausgeliefert auf Oxtorne (Plejaden 4)

Die Handlung:

Die Spur des verwundeten Oxtorners Kalton Morkena führt Perry Rhodan und Taisha Konta geradewegs in das System der roten Riesensonne Illema. Morkena selbst findet auf seinem Heimatplaneten Zuflucht – und Zeit, seine Söldnertruppe neu zu formieren. Mit welchem Ziel? Perry Rhodan bleibt keine Gelegenheit, das Rätsel zu lösen, denn Morkenas Killer sind ihm bereits auf der Spur … Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Letzten Monat gabs ein Gucky-Solo-Abenteuer im FOUND-FOOTAGE-Stil zu hören, diesmal erfahren wir, was Perry in der Zwischenzeit so gemacht hat. Wenn ich mir den Klappentext so durchlese, dann wirds der relativ Unsterbliche mit einigen dicken Brocken zu tun bekommen … die umweltangepassten Oxtorner können nicht nur einstecken, sondern teilen auch ordentlich aus.

Das tun übrigens auch ihre Haustiere, die Okrills, die passend zu ihren Besitzern auch extrem sind … in allen Belangen. Perry bekommt es zwar in dieser Folge nur mit einem Exemplar dieser Gattung zu tun, aber das reicht aus, um ihn einen Teil des Abenteuers zu beschäftigen. Vertont wird das echsenähnliche Tier übrigens von der Tontechnik wie GODZILLA … irgendwo passend … aber bei dem Gekreische stellte ich mir ein wesentlich größeres Tier vor, auch wenn unseres hier durchaus nicht zu verachten ist.

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Dorian Hunter – MBRET (Folge 28)

Die Handlung:

Dorian Hunter reist nach Wien, wo Coco von der Schwarzen Familie gefangen gehalten wird. Doch über Albanien wird das Flugzeug zur Notlandung gezwungen. Untote bedrohen die Passagiere! Hunter und die Stewardess Lisa Hellgath können fliehen – und geraten doch vom Regen in die Traufe, denn das Gebiet, in dem sie sich befinden, kennt nur ein Gesetz: das Wort des »Mbret« …! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Ich rätsle ja immer gern, welchen DÄMONENKILLER-Roman der Verlag sich zum Vorbild genommen hat … im Gegensatz zu den Mitbewerbern stehts bei den HUNTER-Hörspielen leider nie im Booklet. Da Folge 27 die Umsetzung des Romans mit der Nummer 30 war … und der Regisseur im Booklet verspricht, dass wir in der kommenden Folge einen „Hexensabatt“ erleben werden, bin ich diesmal etwas ratlos. Denn der Roman mit diesem Titel war die Nummer 31. Vielleicht wurde der aber auch aufgeteilt in zwei Hörspielfolgen … wobei der MBRET in Folge 26 auch schon einen eigenen Track hatte …

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Perry Rhodan – Das Volk der Schläfer (Plejaden 3)

Die Handlung:

3.000 Jahre in der Zukunft. Während Perry Rhodan und Taisha Konta den oxtornischen Söldner Kalton Morkena verfolgen, macht sich Gucky zusammen mit Tindras’solekort auf die Suche nach den Ursprüngen des Lkandoner-Volkes. Sie erreichen einen lebensfeindlichen, tiefblauen Planeten. Inmitten der wüstengleichen Umgebung entdecken sie die Überreste einer Kristallstadt: das letzte Zeugnis der Lkandoner, die vor 100.000 Jahren spurlos von der Oberfläche des Planeten verschwanden … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Nachdem wir im Schnelldurchlauf noch mal fix ein paar Infos zu den bisherigen Erlebnissen bekommen haben, gehts im „Found Footage“-Stil weiter. Soll heißen, Gucky und der Lkandoner sind bereits angekommen, aber offenbar unsanft gelandet. Und das Rettungsteam hat ihre akustischen Aufzeichnungen gefunden und hört sie sich zusammen mit dem Hörer an.

Dabei erleben wir, was Gucky und sein Begleiter auf dem Planeten der Lkandoner vorfinden und auch, dass nach 100000 Jahren nicht alle Technik den Geist aufgegeben hat. Das sollte mal jemand dem Hersteller meiner Waschmaschine erzählen … Tja, und dann gibts ein „Found Footage“ im „Found Footage“ … das hab ich auch nicht erlebt. Nur diesmal werden wir von der Tontechnik nicht in das Material geschubst, sondern hören mit Gucky gemeinsam zu.

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Perry Rhodan – Splitter der Unsterblichkeit (Plejaden 2)

Die Handlung:

3.000 Jahre in der Zukunft. Durch einen falschen »Notruf« werden Perry Rhodan und Gucky ins Survlin-System gelockt – in einen tödlichen Hinterhalt. Das eigentliche Ziel der Angreifer sind jedoch die 144 Kälteschlafkammern, in denen die Überlebenden des Lkandoner-Volkes überdauern. Durch die Nähe von Perrys Zellaktivator wurden die Kammern geöffnet. Als die fremdartigen Geschöpfe erwachen, ist die Jagd auf sie bereits eröffnet … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wer beim Start der PLEJADEN-Reihe gedacht hat, dass ihn die 42 Minuten Spielzeit für ein Hörspiel an seine Hörspiel-MC-Jugend erinnert, der wird mit diesem neuen Teil noch ein paar Jahre weiter zurückteleportiert … ins Hörspiel-LP-Zeitalter. Denn diese Folge unterbietet die Laufzeit der Letzten noch weiter. Dass trotzdem geballte Qualität geboten wird, war nach dem gelungenen Auftakt vor einem Monat zu erwarten, dennoch ist es wieder sehr schade, dass diesmal sogar mehr als die Hälfte der CD leer bleibt. Dabei sind die Zwischenmusiken auch gern mal eine halbe Minute lang und am Ende gibts noch einen Spoiler, was beides von der reinen Abenteuerzeit abzuziehen ist. Aber, genug gemeckert …

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Perry Rhodan – Die 144 Kammern (Plejaden 1)

Die Handlung:

3.000 Jahre in der Zukunft. Eine Forschungsstation im Sternennebel Plejaden setzt einen Notruf an Perry Rhodan ab: Die Projektion einer Spiralgalaxis wurde gesichtet! Wurde das Geheimnis der Unsterblichkeit ergründet? Von der Antwort hängt nicht nur Perry Rhodans Überleben ab, sondern die Existenz einer ganzen Spezies … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Unendliche Weiten …“ … nein, falsch … aber fast aufs Jahr genauso alt: Perry Rhodan. Und dies ist auch nicht der erste Versuch eines Verlags, aus der bekannten und seit Jahrzehnten beliebten Hard-Sci-Fi-Serie eine Hörspielumsetzung auf den Markt zu bringen.

Dabei setzen die Macher dieser Version ihre Ziele nicht so hoch wie die Kollegen, denen ab dem Jahr 2006 zwar mit der Umsetzung des STERNENOZEAN-Zyklus überragende Hörspiele geglückt sind, denen aber nach 30 Folgen die Puste ausging. Das fehlende Dutzend erschien dann bei einem anderen Label.

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Dorian Hunter – Der tätowierte Tod (Folge 27)

Die Handlung:

Dorian Hunter ist in Istanbul gestrandet, wo Gerüchte über die Ankunft eines unheimlichen Dämons namens Srasham die Runde machen. Ohne Geld und Papiere ist er auf die Hilfe des undurchsichtigen Russen Kiwibin angewiesen, der auf den Namen »Samjatin« ein Hotelzimmer für den Dämonen-Killer reserviert hat. Wohin ist der echte Professor Samjatin verschwunden? Die Spur zur Lösung des Rätsels führt Dorian tief in die unterirdischen Zisternen von Istanbul – zu Srasham! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Im Vorfeld steht die grinsende Verwirrung …. wo war der Fehler? Auf der Homepage des Studios steht, dass das Hörspiel eine Laufzeit von 73 Minuten hat … auf der CD sind aber nur knapp 70. Auf dem Rücken des Case der CD steht, dass das Hörspiel 33 Tracks hätte, auf der CD selbst sind aber nur 32. Da geht der Grusel also schon los … mysteriöööös.

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Dorian Hunter – Die Schöne und die Bestie (Folge 26)

Die Handlung:

Dorian Hunter erwacht in einem dunklen Zimmer. Ihm gegenüber sitzt ein Mann. Kiwibin. Er schenkt dem Dämonen-Killer eine Postkarte, auf der ein entsetzliches Monster und eine wunderschöne Frau zu sehen sind. Genau nach diesem Bild hatte Dorian vor Jahren in Moskau und Kiew gesucht … Kurz darauf findet sich Hunter im meterhohen Schnee des Bergdorfes Novornaja wieder. Was plant Kiwibin? Wer ist die Frau auf dem Bild? Dorian bleibt nicht viel Zeit, Antworten zu finden – denn der Wijsch hat seine Fährte bereits aufgenommen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Entschuldigung, wenn ich kurz lachen musste … „Mit einem Wi(j)sch ist alles weg!“ hat sich förmlich aufgedrängt bei dem Namen. Apropos „Name“, wieso hat der Verlag denn den ursprünglichen Titel der DÄMONENKILLER-Romanvorlage Nummer 29, „Das Monster und die Schöne“, verändert? Dieser Roman stammt auch nicht vom hier genannten Ernst Vlcek, sondern von Neal Davenport, der eigentlich Kurt Luif hieß. Oder ist dies gar nicht die Umsetzung des Davenport-Romans? Fragen über Fragen und das schon vor der ersten Hörminute. Apropos „Hören“ … wie ist denn nun das Hörspiel?

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Der Faust im Mann. Dieter Hallervorden über seine Rolle bei DORIAN HUNTER

Dieter Hallervorden (c) Derdehmel/Urbschat
Dieter Hallervorden (c) Derdehmel/Urbschat

Herr Hallervorden, Ihre Vielseitigkeit ist mittlerweile Ihr Markenzeichen geworden. Schauspieler, Kabarettist, Regisseur, Dramaturg und Intendant – braucht es da eigentlich noch Mut, sich auf die Horror-Hörspielserie Dorian Hunter einzulassen?

Dieter Hallervorden: Ich liebe generell Herausforderungen, noch mehr natürlich deren Bewältigung. Eine Hörspielaufnahme wie bei Dorian Hunter war für mich eine neue Erfahrung. Dass jede Rolle einzeln eingesprochen wird und erst nach den Aufnahmen alle Sprecher »zusammengemischt« werden, hat den Vorteil, dass man sich während der Aufnahme komplett auf die Arbeit an seiner eigenen Figur konzentrieren kann. Gleichzeitig tragen Sprecher und Regie eine große Verantwortung. Es muss sehr bewusst und nuanciert an der Rolle gearbeitet werden, damit es später beim Zusammenspiel »natürlich« klingt.

Sie sind dafür bekannt, sich akribisch auf Ihre Rollen vorzubereiten. Bestes Beispiel ist Ihr Film »Sein letztes Rennen«, für den Sie mit der Goldenen Lola als »Bester Schauspieler« ausgezeichnet wurden. Wie aufwändig war es im Vergleich, sich für die Hörspielrolle des Dr. Faust zu rüsten?

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Dorian Hunter – Die Masken des Dr. Faustus (Folge 25, Sonderausgabe, 4 CD-Box)

Die Handlung:

Dorian Hunter hat den goldenen Drudenfuß gefunden – und damit die einzig wirksame Waffe gegen den Dämonendrilling! Aber wo hält sich der Dämon versteckt? Olivaro ist bereit, den Drilling zu verraten, und verlangt im Gegenzug, dass Dorian sich mit seinem dritten Leben beschäftigt, das auf die tragische Existenz als Juan Garcia de Tabera folgte. Und tatsächlich beginnt Dorian sich zu erinnern – mit unabsehbaren Folgen …

Die große »Faustus«-Jubiläumstrilogie in der Sammler-Komplettbox kommt als liebevoll gestaltetes Digipack mit allen drei Folgen, einem Bonus-Booklet und dem DORIAN HUNTER-Soundtrack »Hunteresque« … 19 Original-Dämonenkiller-Tracks, von Komponist Andreas Meyer persönlich zusammengestellt!

Mit knapp 50 Sprechrollen auf insgesamt drei CDs ist der Dreiteiler die bisher aufwendigste Produktion von DORIAN HUNTER.
Mit Gaststar Dieter Hallervorden als Dr. Faust!  (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Warum der Verlag die Folgen einzeln herausbringt, erschließt sich mir nicht. Der Fan greift eh zu dieser Sonderausgabe, bei der es zum Preis von drei Hörspielen zusätzlich noch eine Soundtrack-CD gratis gibt. Und selbst wer kein eingefleischter HUNTER-Fan ist, wird sich schwer vorstellbar nur eine Folge dieses Dreiteilers kaufen und die anderen im Regal stehen lassen. Außer … er fand die Folge so schrecklich, dass er den Rest nicht mehr hören möchte. Bei dieser Serie ist das allerdings schwer vorstellbar, weil allein der Produktionswert schon so hoch ist, dass auch schwache Storys von den Effekten und der Musik eine Zeitlang getragen werden könnten. Zum Glück ist dies keine und so wirken die eingebauten Hörverstärkersounds umso mehr. Beim Titel hat man übrigens einen Zusatz weggelassen … warum auch immer … heißt die Romanvorlage doch „Die Todesmasken des Dr. Faustus“ und erschien als Nummer 26 in der DÄMONENKILLER-Heftromanserie.

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Dorian Hunter – Die Masken des Dr. Faustus: Fastnacht (Folge 25.3)

Die Handlung:

Die Jagd auf die Dämonendrillinge spitzt sich zu! Angeblich halten sie sich in der Black Angels Cathedral versteckt – nur dass in ganz London keine Kathedrale mit diesem Namen existiert! Als Dorian Hunter schließlich die verhängnisvollen Ereignisse der Hassfurter Fastnacht von 1532 entschlüsselt, ist es zu spät – die Falle schnappt zu und der Kampf scheint endgültig verloren … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Endspurt … es ist Fastnacht und da soll in der Vergangenheit in Hass(ß)furt die große Theateraufführung steigen und in der Gegenwart bahnt sich auch der finale Knall an. Wer nun welche Interessen verfolgt und warum … diese und all die anderen Fragen, die sich in den vergangen zwei Hörstunden mit den Vorgängerfolgen der FAUST-Trilogie aufgetan haben, sollten nun beantwortet werden.

Bevor es aber ab in die Kathedrale geht, um unter der Glocke die Drillinge zu erledigen, gibts erstmal wieder einen meines Erachtens nach unnötigen „Was bisher geschah“-Schnelldurchlauf. Fans hören eh alle Teile am Stück und falls jemand sich am Hörspielregal als extrem unaufmerksam beweist, weil er ein Hörspiel mit der seltsamen Nummer „25.3“ kauft, kann er womöglich auch mit dem Intro nicht so viel anfangen, weil ihm die Vorgeschichte fehlt und er in eine Handlung geworfen wird, die er nicht ein- oder zuordnen kann.

 

Unüberhörbar hingegen suchen in der Gegenwart und in der Vergangenheit verschiedene Parteien nach dem Drudenfuß … womöglich aus unterschiedlichen Beweggründen … um den Dämonendrilling zu vernichten … oder auch nicht. Das kriegt auch der Quer- und Neueinsteiger mit … lautstark … und manchmal unter Qualen für den Sprecher.

Die Zusammenhänge zwischen den Handlungsfäden und den Personen sind aber leicht verworren, zumal sie unter verschiedenen Namen in beiden Zeitebenen auftreten. Interessanterweise bekommt hier aber nur Dorian Hunter aka Georg Rudolf Speyer eine neue Synchronstimme verpasst, die anderen Herrschaften klingen auch in der Gegenwart so wie damals. Zwischendurch wird dann auch mal ein Frage-Antwort-Spiel zwischen Hunter und Chapman eingebaut, bei dem die Fragen gestellt werden, die sich der eine oder andere verwirrte Hörer auch stellt. Alle davon kann aber auch der aufmerksame Lauscher nicht beantworten, weil dies kein Mitratefall ist, bei dem man alle Informationen hat. Und so erleben wir dann im Endeffekt Dorian Hunter als Märchenonkel, der in Schriftsprache erzählt, was damals passiert ist. Immer mal wieder unterbrochen von den Sprüchen Donald Chapmans, die für mich schon in den vergangenen HUNTER-Folgen nie gepasst und die Stimmung eher zerstört haben. Humor gern, aber albern muss nicht sein. Bei den Kollegen von JOHN SINCLAIR klappt das doch auch.

Dennoch bieten sich dem aufmerksamen Hörer nicht nur einer, sondern gleich zwei imposant soundtechnisch umgesetzte Show-downs, die sich nach zwei immer steiler ansteigenden Spannungsbögen ziemlich lautstark krachend im Ohr des Hörers entladen und so die Storylines auf beiden Zeitebenen befriedigend abschließen.

Die Sprecher und ihre Rollen:

Dorian Hunter: Thomas Schmuckert
Faust: Dieter Hallervorden
Georg Rudolf Speyer: Tim Knauer
Olivaro: Stefan Krause
Diego de Deza: Ronald Nitschke
Coco Zamis: Claudia Urbschat-Mingues
Bethany Bail: Karin Rasenack
Donald Chapman: Frank Felicetti
Marvin Cohen: Frank Gustavus
Phillip Hayward: Tim Kreuer
Martha Pickford: Regina Lemnitz
Leslie Mitton: Christian Gaul
Chervez Apillion: Janis Zaurins
Zenta Eytzinger: Eva Meckbach
Isolde: Linda Fölster
Odrigue: Konstantin Graudus
David Brombach: Erik Schäffler
Barnabas Eene: Manfred Liptow
Athasar: Tilman Brock
Bethiar: Tammo Kaulbarsch
Calira: Celine Fontanges
Diener: Michael Harck
Henker: Achim Buch
Wache: Dietmar Wunder

Trackliste:

1. Was bisher geschah
2. Eine Intrige
3. Unter Schock
4. Schmerzen
5. „Treppe!“
6. „Coole Idee!“
7. Ein Alter Feind
8. Dorian Hunter Theme I
9. Noch mal
10. Vorbereitungen
11. Ein Drudenstein
12. Barnabas‘ Rückkehr
13. Die fehlende Hand
14. Kurzschluss
15. Auf der Treppe
16. Ein heißes Eisen
17. Der vertauschte Drudenfuß
18. Ein gefährlicher Plan
19. Die unsichtbare Kutsche
20. Komplizen
21. Schuld
22. Zurück auf dem Bergpfad
23. Abwärts
24. Auf Der Treppe Ii
25. Wer hat den Drudenfuß?
26. Enttarnt
27. „Jaa…!“
28. Angekommen
29. Fastnacht
30. „Ach,Tatsächlich!“
31. Athasar
32. „Ich bin gar nicht hier!“
33. Die Wahrheit
34. „Schlag Zu!“
35. Ein Handy
36. Im Beichtstuhl
37. Kackstatue
38. Der Plan
39. Hector Reese
40. Die Symbole
41. Willkommen Im Team
42. Dorian Hunter Theme Ii
43. Auf dem Weg nach Wien

Technik-Credits:

Ein Hörspiel von Dennis Ehrhardt nach einer Story von Ernst Vlcek
Produktion: Dennis Ehrhardt, Zaubermond Verlag
Skript, Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign: Alexander Rieß
Musik: Andreas Meyer
Titelmusik: Joachim Witt
Illustrationen: Mark Freier
Layout: Sebastian Hopf
Redaktion: Jan Werner
Label: Zaubermond

Die Ausstattung:

Das Cover des Booklets ist wie gewohnt im düsteren Stil der „Dorian Hunter“-Serie gehalten und zeigt eine Kutte und Schnabelmaske tragende Person. Die CD, die mit dem gleichen Motiv bedruckt ist, steckt in einem Jewel-Case. Im Booklet finden wir eine ausführliche Beschreibung des Drudenfußes, um den es in diesem Zyklus ja vornehmlich geht und warum man ihn nicht berühren sollte und wer es dennoch tun kann, ohne zu sterben. Außerdem werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits. Und dann gibts noch ein paar Infos zu den Taschenbuch- und eBook-Ausgaben von „Dorian Hunter“ sowie eine Folgenliste der bereits erschienenen Episoden.

Mein Fazit:

Hier findet nun die Trilogie um Dr. Faustus, den es als fahrenden Wunderheiler tatsächlich gegeben hat und dessen Name übrigens „Der Glückliche“ bedeutet, sein Ende. Der Gaststar-VIP-Sprecher hat zwar eine entscheidende Rolle in der Geschichte, aber auch in dieser Folge nur sehr wenige Zeilen zum Vorlesen, die er im Vergleich zu den anderen Sprechern aber ein wenig theatralisch übertrieben abarbeitet.

Es ist wesentlich leichter, den Ereignissen in der Vergangenheit zu folgen, als denen in der Gegenwart. Zu verworren sind die Zusammenhänge, zu viele Namen und Sprecher tauchen auf, die teilweise in beiden Zeitebenen Charaktere vertonen und irgendwie weiß einer mehr als der andere oder auch weniger als die anderen oder ist sogar der Gleiche wie damals, hat nur einen neuen Namen … Verwirrt? Das täuscht nicht.

Denn wer hier alles wirklich komplett durchblicken möchte, der sollte direkt nach Abschluss der letzten Folge noch mal von vorn anfangen. Erst dann kann der Casual-Hörer überblicken, welch ambitioniertes Projekt hier soundtechnisch abgefeuert wurde. Abgesehen von den Überblendemusiken, die auch hier wieder viel zu lang gehalten sind und den Hörspaß immens bremsen, weil sie die Handlung zu lange unterbrechen.

Und nachdem wir zwei Show-downs hintereinander erlebt haben, gibts am Ende noch einen Epilog, der den Hörer mit einem „Ach!“ zurücklässt und ihn neugierig auf die nächsten Folgen macht.

1 Audio-CD
Spieldauer: 69:27 Min.
Tracks: 43
Empfohlen ab 16 Jahren
EAN: 4047179915625

www.zaubermond.de

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