„Moorland“ entführt in eine abgelegene, geheimnisvolle Moorlandschaft, in der düstere Geheimnisse verborgen liegen. Im Zentrum der Geschichte steht die Hauptermittlerin Malia, die mit einem rätselhaften und verstörenden Fall konfrontiert wird.
Was zunächst wie ein einzelnes Verbrechen erscheint, entwickelt sich schnell zu einem komplexen Geflecht aus Vergangenheit und Gegenwart. Während Malia den Spuren folgt, wird sie immer tiefer in eine Welt aus Schuld, Lügen und verdrängten Erinnerungen gezogen – und muss sich dabei auch ihren eigenen inneren Konflikten stellen.
Inhalt
Die Handlung begleitet Malia bei ihren Ermittlungen im unheimlichen Moorgebiet. Schritt für Schritt deckt sie Hinweise auf, die lange verborgen geblieben sind. Dabei wird schnell klar, dass der Fall weitreichendere Dimensionen hat, als zunächst angenommen.
Im Verlauf der Geschichte trifft Malia auf verschiedene Figuren, die alle auf ihre Weise mit den Geschehnissen verbunden sind. Jede Begegnung bringt neue Puzzleteile ans Licht, aber auch neue Fragen.
Das Moor selbst ist dabei weit mehr als nur ein Schauplatz: Es wirkt wie ein lebendiger Teil der Geschichte. Geheimnisse werden verschluckt, Spuren verwischt – und manchmal, ganz unerwartet, wieder freigegeben. Diese besondere Kulisse verstärkt die ohnehin dichte und beklemmende Handlung zusätzlich.
Mein Eindruck
„Moorland“ ist ein absoluter Pageturner. Von der ersten Seite an zieht einen die Geschichte in ihren Bann – Man konnte es nicht aus der Hand legen.
Vor allem die Protagonistin Malia hat mich überzeugt. Sie ist eine starke, vielschichtige Figur, die nicht nur durch ihren scharfen Verstand, sondern auch durch ihre menschliche Verletzlichkeit besticht. Man fiebert mit ihr mit, zweifelt mit ihr und taucht immer tiefer in ihre Gedankenwelt ein.
Die Atmosphäre ist ein großes Highlight des Buches. Alles ist atmosphärisch düster, dicht und intensiv beschrieben. Beim Lesen entsteht tatsächlich das Gefühl direkt im Moor zu stecken. Diese eindringliche Stimmung sorgt dafür, dass die Geschichte noch lange nachwirkt.
Auch die Spannung ist durchgehend auf einem extrem hohen Niveau. Der Autor versteht es meisterhaft, Wendungen einzubauen und falsche Fährten zu legen. Das Finale ist geprägt von Spannung zum Zerreißen und rundet die Geschichte auf packende Weise ab.
Über den Autor
Andreas Winkelmann, Jahrgang 1968, ist der geborene Geschichtenerzähler. Schon als Schüler schrieb er erste Romane in Mathematikhefte. Von dort bis zum Bestsellerautor brachte er ein buntes und bewegtes Berufsleben hinter sich. So war er Bäcker, Soldat, Fitnesslehrer, Taxifahrer, Versicherungsverkäufer und arbeitete in einer Honigfabrik.
Ob spannende Thriller, Abenteuersachbuch, Romane oder Cozy-Crime: Schreiben ist seine Leidenschaft. Genauso leidenschaftlich bereist er die Welt. Zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit dem Camper. Daher kennt er sich aus mit dem Leben in der Wildnis und auf dem Campingplatz. Gerade dort, so findet er, kann man skurrile, kuriose, herzliche, kauzige oder exzentrische Menschen beobachten, und so gibt es kaum einen anderen Ort, an dem sich Allzumenschliches und ungeahnte Abgründe derart verdichten. (Verlagsinfo)
Fazit
Mit „Moorland“ ist Andreas Winkelmann ein intensiver und fesselnder Thriller gelungen, der vor allem durch seine starke Protagonistin Malia, seine dichte Atmosphäre und seine raffinierte Handlung überzeugt.
Die Kombination aus psychologischer Tiefe und nervenaufreibender Spannung macht dieses Buch zu einem echten Highlight. Wer düstere Thriller mit eindringlicher Kulisse und komplexen Figuren liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Ein mitreißendes, beklemmendes und absolut empfehlenswertes Buch, das man so schnell nicht vergisst.
E-Book: 2,5 MB
ISBN: 978-3426564707
www.droemer-knaur.de
Der Autor vergibt: 




