In „Meeresdunkel“ von Till Raether verbringen zwei Familien durch eine Doppelbuchung gemeinsam ihren Sommerurlaub in einem Ferienhaus auf Mallorca. Was zunächst nach einer ungewöhnlichen, aber durchaus schönen Urlaubssituation klingt, entwickelt sich zunehmend zu einer angespannten und unheilvollen Begegnung. Alte Konflikte, persönliche Geheimnisse und unterschiedliche Vorstellungen vom gemeinsamen Urlaub sorgen für Spannungen. Als schließlich ein Todesfall die vermeintliche Ferienidylle erschüttert, verändert sich die Situation grundlegend und die Beziehungen zwischen den Beteiligten werden auf eine harte Probe gestellt.
Alle Beiträge von Vera Sentis
Vera Zischke – Pina fällt aus
In ihrem Roman „Pina fällt aus“ erzählt Vera Zischke von Pina und ihrem 20-jährigen Sohn Leo. Pina hat ihr gesamtes Leben darauf ausgerichtet, ihrem Sohn Sicherheit und Struktur zu geben. Leo braucht feste Abläufe und vertraute Rituale, und Pina ist diejenige, die seinen Alltag kennt und zusammenhält.
Doch dann bricht Pina völlig unerwartet zusammen und kommt ins Krankenhaus. Plötzlich ist Leo auf sich allein gestellt – und niemand weiß so recht, wie es weitergehen soll. Die Menschen aus der Hausgemeinschaft, die Leo bisher eher aus der Distanz wahrgenommen haben, müssen sich plötzlich mit der Frage auseinandersetzen, wer Verantwortung übernimmt, wenn die Person ausfällt, die bisher alles getragen hat.
Julian Hermsen – Der Millionär und der Mönch
„Der Millionär und der Mönch – Die Reise geht weiter“ von Julian Hermsen ist die Fortsetzung der Geschichte von Andreas, einem erfolgreichen Unternehmer und Millionär, und seiner besonderen Verbindung zu einem buddhistischen Mönch. Das Buch ist eine auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte und verbindet persönliche Entwicklung, Spiritualität und die Suche nach einem erfüllten Leben mit den Herausforderungen des Unternehmertums.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob materieller Erfolg und ein erfülltes Leben tatsächlich dasselbe bedeuten. Andreas hat finanziell vieles erreicht, beginnt aber zunehmend, seine bisherigen Vorstellungen von Erfolg und Glück zu hinterfragen. Der Mönch zeigt ihm dabei eine völlig andere Sicht auf das Leben und gibt ihm immer wieder Denkanstöße, die Andreas auch außerhalb des Klosters beschäftigen.
Penelope Douglas – Punk 57
„Punk 57“ von Penelope Douglas ist eine intensive New-Adult-Romance, in der es um Freundschaft, Identität, Gruppenzwang, Ausgrenzung und die Frage geht, wie sehr wir uns für andere Menschen verstellen.
Im Mittelpunkt stehen Ryen und Misha, die sich seit ihrer Schulzeit Briefe schreiben. Über Jahre entsteht zwischen ihnen eine enge Freundschaft, obwohl sie sich bewusst nie persönlich treffen. In ihren Briefen können sie offen über ihre Gedanken, Sorgen und Gefühle sprechen, ohne sich von Äußerlichkeiten oder dem sozialen Umfeld des anderen beeinflussen zu lassen.
Doch als sich ihre Wege schließlich im echten Leben kreuzen, müssen beide feststellen, dass die Person, die sie zu kennen glaubten, nicht unbedingt der Mensch ist, der ihnen tatsächlich gegenübersteht.
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Charlotte Tarnowski – Die Ozeanschwimmerin
„Die Ozeanschwimmerin“ von Charlotte Tarnowski ist ein bewegender Roman über Trauer, Verlust, Freundschaft und die Kraft, nach einem schweren Schicksalsschlag wieder ins Leben zurückzufinden. Gleichzeitig ist das Buch eine Hommage an das Freiwasserschwimmen und an die beeindruckende Schönheit, aber auch die Unberechenbarkeit des Meeres. Die Autorin verbindet emotionale Themen mit einer außergewöhnlichen sportlichen Herausforderung und schafft so eine Geschichte, die gleichermaßen berührt, mitfiebern lässt und Hoffnung vermittelt.
Katie Bernet – Beth is dead
„Beth Is Dead“ ist ein Jugendthriller, der einen rätselhaften Todesfall mit einer Familiengeschichte verbindet. Im Mittelpunkt steht Beth, die tot aufgefunden wird. Für ihre Schwestern beginnt damit eine schwierige Zeit voller Fragen, Verdächtigungen und Unsicherheiten. Während sie versuchen herauszufinden, was wirklich passiert ist, geraten nicht nur Außenstehende, sondern auch Menschen aus ihrem engsten Umfeld in den Fokus. Die Geschichte beschäftigt sich dabei nicht nur mit der Aufklärung eines Verbrechens, sondern auch mit familiären Beziehungen, Geheimnissen und der Frage, wie gut man die Menschen kennt, die einem am nächsten stehen.
Camilla Sten – Bachelorette Party
Mit „Bachelorette Party“ liefert Camilla Sten einen atmosphärischen Thriller, der klassische Zutaten des Nordic Noir mit modernen True-Crime-Elementen verbindet. Schauplatz ist eine abgelegene Insel im schwedischen Schärengarten – ein Ort, an dem vor zehn Jahren vier junge Frauen spurlos verschwanden. Der Fall wurde nie wirklich aufgeklärt und entwickelte sich zu einem regelrechten Mythos.
Im Mittelpunkt steht Tessa Nilsson, eine bekannte True-Crime-Podcasterin, die selbst von ungelösten Fällen besessen ist. Als sie zu einem Junggesellinnenabschied auf genau jene Insel eingeladen wird, erkennt sie die Gelegenheit, endlich herauszufinden, was damals tatsächlich geschah. Doch schon kurz nach der Ankunft kippt die Stimmung: Geheimnisse kommen ans Licht, Misstrauen breitet sich aus und die Insel wird zunehmend zur Falle.
Der Roman verbindet einen abgeschlossenen Thriller mit psychologischem Drama und lebt vor allem von seiner bedrückenden Atmosphäre.
Sophie Stava – Eine falsche Lüge
In „Eine falsche Lüge“ geht es um Sloane Caraway, die die Angewohnheit hat, sich mit kleinen Lügen interessanter zu machen. Für sie sind diese Unwahrheiten zunächst eher harmlos und gehören fast schon selbstverständlich zu ihrem Alltag. Doch als sie durch einen Zufall Kontakt zur wohlhabenden Familie Lockhart bekommt, entwickelt sich aus einer kleinen spontanen Lüge schnell eine immer kompliziertere Situation.
Besonders Violet Lockhart fasziniert Sloane von Anfang an. Ihr perfektes Auftreten, ihr luxuriöses Leben und die scheinbar ideale Familie üben eine starke Anziehung auf sie aus. Mit der Zeit wird Sloane immer mehr Teil dieses Lebens und beginnt zunehmend, Grenzen zu überschreiten. Dabei verschwimmen Bewunderung, Neid und der Wunsch nach einem anderen Leben immer stärker miteinander.
Patricia Jozef – Gentlemen
In „Gentlemen“ erzählt Patricia Jozef die Geschichte von Marieke und Vik, die seit vielen Jahren ein Paar sind und gemeinsam zwei Kinder haben. Nach außen wirkt ihr Leben geordnet und stabil, doch in ihrer Beziehung ist längst eine emotionale und körperliche Distanz entstanden. Um einen Neuanfang zu wagen, zieht die Familie von der Stadt auf einen abgelegenen Hof in Frankreich. Während Vik sich schnell im neuen Leben zurechtfindet, fühlt sich Marieke zunehmend isoliert und innerlich leer.
Auf der Suche nach etwas, das ihr verloren gegangen ist, beginnt sie heimlich Kontakte zu Escort-Männern zu suchen. Besonders die Begegnung mit John beziehungsweise Rocco verändert ihren Blick auf Nähe, Sexualität und ihr eigenes Leben. Der Roman beschäftigt sich dabei weniger mit Romantik als mit Entfremdung, Sehnsucht und dem Versuch, sich selbst wieder zu spüren.
Linda Schipp – Guilty Pleasure
Der Thriller „Guilty Pleasure“ von Linda Schipp spielt in einem scheinbar paradiesischen Luxusresort auf einer abgeschiedenen Insel. Dieses exklusive Hotel richtet sich an eine kleine, extrem wohlhabende Elite, die bereit ist, für absolute Diskretion und die Erfüllung ihrer verborgensten Wünsche ein Vermögen zu zahlen.
Das Konzept ist ebenso verlockend wie verstörend: Es gibt keine Regeln, keine moralischen Grenzen und keine Konsequenzen – zumindest glauben das die Gäste. Jeder kann hier seine dunkelsten Fantasien ausleben, ohne beurteilt zu werden. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein perfides System, das die Gäste selbst zu Spielfiguren macht.
Amy Tintera – All your pretty lies. Glaubst du deinen Lügen?
Lucy wird nach einer Partynacht blutverschmiert auf der Straße gefunden – ohne Erinnerung daran, was passiert ist. Ihre beste Freundin Savvy ist tot. Alles deutet auf Lucy hin, doch der Fall bleibt ungelöst. Jahre später zwingt ein True-Crime-Podcast sie dazu, in ihre Heimat zurückzukehren und sich der Wahrheit zu stellen.
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Katharina Fuchs – Schwesternland
„Schwesternland“ ist ein feinfühliger, vielschichtiger Roman über Familie, Herkunft und die unsichtbaren Fäden, die Menschen über Generationen hinweg miteinander verbinden. Im Zentrum steht die Frage, wie sehr unsere Vergangenheit – selbst die, die wir nicht bewusst kennen – unser Leben beeinflusst.
Vier Schwestern treffen sich an einem Ort, der für sie alle eine besondere Bedeutung hat. Doch dieses Wiedersehen ist mehr als ein nostalgischer Rückblick: Es wird zu einer Auseinandersetzung mit alten Verletzungen, unausgesprochenen Konflikten und der eigenen Identität. Parallel dazu entfaltet sich eine historische Spurensuche, die tief in die europäische Vergangenheit führt und zeigt, wie eng persönliche Schicksale mit großen historischen Umbrüchen verwoben sein können.
Andreas Winkelmann – Moorland. Die Zwillinge
„Moorland“ entführt in eine abgelegene, geheimnisvolle Moorlandschaft, in der düstere Geheimnisse verborgen liegen. Im Zentrum der Geschichte steht die Hauptermittlerin Malia, die mit einem rätselhaften und verstörenden Fall konfrontiert wird.
Was zunächst wie ein einzelnes Verbrechen erscheint, entwickelt sich schnell zu einem komplexen Geflecht aus Vergangenheit und Gegenwart. Während Malia den Spuren folgt, wird sie immer tiefer in eine Welt aus Schuld, Lügen und verdrängten Erinnerungen gezogen – und muss sich dabei auch ihren eigenen inneren Konflikten stellen.
Lea Blum – Das Echo des späten Lichts
Der Roman erzählt eine besondere, fast poetische Geschichte: Im Mittelpunkt steht keine einzelne Hauptfigur, sondern eine Mundharmonika, die über Jahrzehnte hinweg von Mensch zu Mensch wandert. Dabei verbindet sie unterschiedliche Schicksale in verschiedenen Ländern und Zeiten.
Die Handlung beginnt gegen Ende des Zweiten Weltkriegs und verfolgt die Reise des Instruments bis in die 1990er Jahre. Auf diesem Weg begegnet der Leser Menschen, die mit Verlust, Hoffnung, Liebe und Identität kämpfen. Die Mundharmonika wird dabei zum Symbol für Erinnerung, Trost und die verbindende Kraft der Musik.
Aisling Rawle – Das Spiel
Der Roman Das Spiel von Aisling Rawle erzählt von einer Gruppe junger Menschen, die unfreiwillig Teil einer abgeschotteten Reality-Show werden. In einer künstlichen Umgebung, fernab der Außenwelt, sind sie gezwungen, Beziehungen einzugehen, Aufgaben zu erfüllen und sich einem System zu unterwerfen, das sie permanent beobachtet und bewertet.
Im Zentrum steht die Idee eines sozialen Experiments: Wie verhalten sich Menschen, wenn sie unter Druck stehen, ständig beobachtet werden und ihr Weiterkommen davon abhängt, wie gut sie sich anpassen, manipulieren oder durchsetzen können?
Christian Huber – Solange ein Streichholz brennt
Der Roman „Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber ist weit mehr als eine klassische Liebesgeschichte. Im Kern erzählt er von zwei Menschen, die auf völlig unterschiedlichen Seiten der Gesellschaft stehen – und davon, was passiert, wenn sich ihre Wege kreuzen.
Dabei verhandelt das Buch große Themen wie soziale Ungleichheit, Ausgrenzung, Schuld und die Sehnsucht nach Nähe. Es geht um die Frage, ob Menschen einander wirklich verstehen können, wenn ihre Lebensrealitäten kaum gegensätzlicher sein könnten – und ob Liebe unter solchen Voraussetzungen überhaupt eine Chance hat.
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Sven Jacobs – Letzte Stunde Tod
Letzte Stunde Tod ist ein Psychothriller, der den Leser ohne große Vorwarnung mitten in ein Szenario aus Gewalt, Angst und Misstrauen wirft. Im Zentrum steht der Lehrer Max Schilling, dessen Leben sich von einem Moment auf den anderen komplett verändert. Nach einem scheinbar harmlosen Date gerät er in einen Mordfall – und findet sich plötzlich nicht nur als Zeuge, sondern als Hauptverdächtiger wieder.
Der Roman erzählt die Geschichte eines Mannes, der gegen ein unsichtbares, übermächtiges Gegenüber kämpft, während ihm gleichzeitig die Kontrolle über sein eigenes Leben entgleitet. Es geht um Schuld, Manipulation, Wahrnehmung und die Frage, wem man überhaupt noch trauen kann – anderen und sich selbst.
Freida McFadden – Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
In diesem psychologischen Thriller von Freida McFadden dreht sich alles um eine scheinbar perfekte Ehe, hinter der sich dunkle Geheimnisse verbergen. Eine Pflegekraft tritt eine neue Stelle an und merkt schnell, dass in diesem Haus nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Misstrauen, Täuschung und verborgene Wahrheiten stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Freida McFadden – Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen? weiterlesen
Oliver Pötzsch – Lara, Viktor und der Zauberbaum
In dem Kinderbuch von Oliver Pötzsch geht es um die Geschwister Lara und Viktor, die eines Tages einen geheimnisvollen Zauberbaum entdecken. Dieser Baum ist etwas ganz Besonderes, denn er kann die beiden in andere Zeiten und Welten reisen lassen. Dadurch erleben sie spannende Abenteuer, die sie aus ihrem normalen Alltag herausreißen und in völlig neue Situationen bringen.
Oliver Pötzsch – Lara, Viktor und der Zauberbaum weiterlesen
Lisa Ridzén – Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
Der Roman „Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ ist eine stille, eindringliche Geschichte über das Älterwerden, über Einsamkeit und über die Frage, was am Ende eines Lebens wirklich zählt. Im Mittelpunkt steht ein Mensch, der zunehmend aus der Welt herausfällt – nicht plötzlich, sondern ganz langsam, fast unmerklich. Es geht um Abschiede, die sich ankündigen, lange bevor sie tatsächlich stattfinden, und um die kleinen Dinge, die einem dennoch Halt geben: Erinnerungen, Gewohnheiten und die bedingungslose Nähe eines Tieres.
Lisa Ridzén – Wenn die Kraniche nach Süden ziehen weiterlesen



















