Die Handlung:
Ein Anruf von Will Mallmann schickte mich auf Dienstreise nach Deutschland. Ein Mann war an Herzversagen gestorben. Nichts Ungewöhnliches, wäre da nicht eine Enkelin, die den grausamen Tod ihres Großvaters in einer Vision live miterlebt hatte. Die Ermittlungen führten uns zu mysteriösen Kreaturen und verstörenden Erkenntnissen! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 439 gemacht, der erstmalig am 1. Dezember 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.
Los gehts mit einer rostigen Antiquität, die sich ein Deutscher ins Gästezimmer gestellt hat … aus Gründen, die in seiner Kindheit liegen. Ein altes Klinikbett ist schon eine Kuriosität für manche, für ihn nicht. Aber, das Wiedersehen endet tödlich, denn der Schlaf in dem Bett ist alles andere als entspannt.
Wieso seine Enkelin allerdings davon etwas mitbekommt, das will John Sinclair jetzt herausfinden. Ob er sich wohl selbst dazu aufs Rostgestell legen wird, um die Monster auf der anderen Seite sehen zu können?
Mal schauen, aber vorher reden wir noch mal mit Emma, die eine Vision vom Tod ihres ans Bett gefesselten Großvaters erlebt hat, der laut ihrer Aussage von Monstern ermordet wurde.
Manche haben ja umgangssprachlich „Leichen im Keller“ oder „Monster unter dem Bett“, hier scheints zu stimmen, beides. Ein gefährliches Bett „mit Geschichte“? Wie gefährlich kann das schon sein? Sehr, sehr gefährlich … und das wirds dann auch für den Sohn des Lichts.
Die Sprecher und ihre Rollen:
John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzähler – Gregor Höppner
Ansage – Ulrike Stürzbecher
Will Mallmann – Lutz Riedel
Max Bender – Pierre Peters-Arnolds
Karl Richter – Dieter Memel
Christel Königsberg – Sarah Riedel
Emma Königsberg – Ellis Drews
Carola Seidel – Ursela Monn
Alex Königsberg – Sebastian Borucki
Bea Krüger – Sandrine Mittelstädt
Barista – Emil Graf
Technik-Credits:
Buch: Gabriel Conroy nach einem Roman von Jason Dark
Redaktion: Lea Bittner und Lea Albishausen
Hörspielstudio: STIL Musik und Hörspiele / www.stil.name
Regie: Christian Hagitte und Simon Bertling
Musik: Studio STIL, Berlin
Produktionsmanagement: Stefanie Klatt
Schnitt: Sascha Blach
Sounddesign und Nachbearbeitung: Laura Schneider
Musikbearbeitung: Roman Pogorzelski
Die Musik wurde exklusiv für die John Sinclair Hörspiele komponiert.
Die Ausstattung:
Die schwarze CD mit gelber Schrift steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält eine Liste der bereits veröffentlichten Folgen der „2000er“-Serie, der „Classics“-Serie und der Sondereditionen. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
Mein Fazit:
Die Geschichte rund um „Das Folterbett“ wird zwar ziemlich ausführlich erzählt, ist dabei aber nicht langweilig. Denn der Hintergrund ist menschlich abgründiger als erwartet und die Spannungskurve verharrt ziemlich lange auf ziemlich hohem Niveau.
Kurzweiliger Psychogrusel mit super Sprechern und beklemmend guter Soundkulisse.
Audio-CD
Spieldauer: 73:51 Min.
Tracks: 24
1. Auflage, Mai 2026
www.luebbe.de
Der Autor vergibt: 




