Wieder einmal wurde die Welt von einer Zombie-Apokalypse heimgesucht. Wirklich erwischt hat es allerdings nur die USA. Das Land erlitt grauenhafte Verluste, konnte sich jedoch halten. 28 „sichere Staaten“ haben den US-Osten zurückerobert und zum Westen einen gewaltigen Grenzzaun errichtet. Er wird scharf bewacht ist, denn dahinter herrschen die Untoten.
Inzwischen ist wieder so etwas wie Normalität eingekehrt. Die Menschen in den „Sicheren Staaten von Amerika“ finden sogar die Zeit, um ihre zwar verstorbenen aber keineswegs in Frieden ruhenden Angehörigen zu trauern. Sie wollen sie vom Zombie-Dasein erlöst wissen. Diesen speziellen Service bietet der „Return Man“ Henry Marco an, der hinter dem Grenzzaun diese Untoten sucht, um sie zu ‚töten‘ und ihren Familien Frieden zu geben.
Robert Kirkman und Jay Bonansinga kredenzen uns neue Zombielektüre bei Heyne: „The Walking Dead 2“.
Der Roman zur TV-Blockbuster-Serie
Die Apokalypse ist über die Menschheit hereingebrochen, und die Toten machen Jagd auf die Lebenden. Im harten Überlebenskampf zählt nur Stärke oder Gemeinschaft. So wie in der Siedlung Woodbury, wo der Governor ein hartes, aber effizientes Regime errichtet hat. Als sich die junge Lilly Caul gerade noch so nach Woodbury retten kann, glaubt sie zunächst, sie sei im Paradies – bis sie eine furchtbare Entdeckung macht: In diesem Paradies herrscht ein Teufel, und er kennt keine Gnade …
Robert Kirkman ist der Schöpfer der mehrfach preisgekrönten und international erfolgreichen Comicserie „The Walking Dead“. Die gleichnamige TV-Serie wurde von ihm mit entwickelt und feierte weltweit Erfolge bei Kritikern und Genrefans gleichermaßen. Zusammen mit dem Krimiautor Jay Bonansinga hat er nun seinen ersten Roman aus der Welt von „The Walking Dead“ veröffentlicht.
Originaltitel: The Walking Dead: The Road to Woodbury
Originalverlag: Pan Macmillan
Aus dem Englischen von Wally Anker
Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten
ISBN: 978-3-453-52953-3
Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.
Robert Low veröffentlicht bei Heyne den vierten Band um seine „Eingeschworenen“: „Rache“.
Vergeltung bis zum letzten Mann!
In der archaischen Welt der Wikinger sind die Eingeschworenen respektiert und gefürchtet. Aber Gold und Ruhm haben ihren Preis. Nach einer schweren Niederlage kennen die Kampfgefährten nur noch ein Ziel: blutige Rache. Doch dann erhalten sie ihren schwersten Auftrag. Sie sollen die schwedische Königin schützen, der mächtige Gegner nach dem Leben trachten. Die Zukunft des schwedischen Königreichs liegt in der Hand der Wikinger, für die es ums nackte Überleben geht …
Robert Low ist Journalist und Autor. Mit 19 Jahren war er als Kriegsberichterstatter in Vietnam. Seitdem hat ihn sein Beruf in zahlreiche Krisengebiete der Welt geführt. Um seine Abenteuerlust zu befriedigen, nimmt er regelmäßig an Nachstellungen von Wikingerschlachten teil. Robert Low lebt in Largs, Schottland – dem Ort, wo die Wikinger schließlich besiegt wurden.
Originaltitel: The Prow Beast
Originalverlag: Harper Collins
Aus dem Englischen von Christine Naegele
Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten
ISBN: 978-3-453-43714-2
Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.
Der Versuch einer Familienzusammenführung endet mit dem Mord am Oberhaupt. Das um den Ruf besorgte Hotel bittet den blinden aber umso hellhörigeren Detektiv Duncan Maclain um die möglichst diskrete Lösung des Falls … – Der zweite Band einer Serie um den genannten Kriminalisten bietet einerseits klassische „Whodunit“-Kost, die durch das (scheinbare) Handicap des Ermittlers interessant gewürzt ist.Baynard H. Kendrick – Der pfeifende Henker weiterlesen →
Band 1: „Prinz der Dunkelheit“
Band 2: „König der Dunkelheit“
Band 3: „Emperor of Thornes“ (noch ohne dt. Titel)
Jorg hat Rache genommen und die Burg seines Onkels erobert. Er ist jetzt König des Hochlands. Aber damit ist die Sache für ihn noch nicht zu Ende. Denn als er Fürst Orrin vom Pfeil begegnet, der sich mit der größten Selbstverständlichkeit für den künftigen Kaiser des wiedervereinten Reiches hält, fühlt Jorg sich herausgefordert …
Mit dem zweiten Band der Trilogie habe ich mich um einiges schwerer getan als mit dem Ersten.
Jorg erzählt noch immer in der Ich-Form, auf dieselbe, schnörkellose Art wie zuvor, und auch diesmal gibt es zwei Handlungsstränge, von denen einer die endgültige Konfrontation mit Orrin vom Pfeil beschreibt, während die andere erzählt, was vier Jahre zuvor geschah. Unnötig zu erwähnen, daß in dem zeitlich vorgelagerten Erzählfaden sämtliche Weichen für den Showdown gestellt werden.Mark Lawrence – „König der Dunkelheit“ (The Broken Empire 2) weiterlesen →
Joe Abercrombie findet bei Heyne mit „Blutklingen“ zu alter Form zurück:
Helden zwischen Gut und Böse, Action wie im Kino und spannend bis zum Schluss
Jenseits der Grenze zum Königreich der Union beginnt das Land der Gesetzlosen. Ein Land, in dem jeder sich selbst der Nächste ist und in dem nur das schnellste Schwert oder die härteste Faust überlebt. Doch nun wurde hier Gold gefunden, und im großen Sturm auf die einst verlassenen Berge treffen Tausende Goldsucher, zwei rachedurstige Nordmänner, eine Bande von Mördern und die Agenten des Königreiches zusammen – und Blut, Gold und Tränen fließen in Strömen …
Joe Abercrombie arbeitet als freischaffender Fernsehredakteur und Autor. Mit seinen weltweit erfolgreichen Romanen um den Barbaren, den Inquisitor und den Magier hat er sich auf Anhieb in die Herzen aller Fans von packender, düsterer Fantasy geschrieben und schaffte es bereits mehrmals auf die Times-Bestsellerliste. Joe Abercrombie lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Bath.
Originaltitel: Red Country
Aus dem Englischen von Kirsten Borchardt
Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 752 Seiten, 5 S/w-Abbildungen
ISBN: 978-3-453-31483-2
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Bei Heyne gibt es psychologische Hochspannung aus Skandinavien: „Bedroht“ von Hans Koppel.
Als sie Erik in einer Bar kennenlernt, glaubt Anna an einen harmlosen Flirt. Und so geht sie, anfangs zwar zögerlich, dann aber zunehmend interessiert, auf seine Avancen ein. Erik sieht sehr gut aus, und es schmeichelt ihr, dass er um sie wirbt. Aber Anna ist verheiratet, und sie hat ein Kind. Trotzdem landet sie in Eriks Bett. Als sie sich am nächsten Morgen verabschieden, ist Anna sicher, Erik nie wiederzusehen. Darin irrt sie gewaltig.
Anna, Redakteurin bei einer Familienzeitschrift, steht ein arbeitsreiches Wochenende bevor. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Trude und Sissela quartiert sie sich in einem Hotel ein, um Konzept und Ausrichtung der Zeitschrift zu diskutieren. Abends in der Bar lernen sie Erik kennen. Trude ist fasziniert von dem jungen, durchtrainierten Mann und könnte sich durchaus vorstellen, die Nacht mit ihm zu verbringen. Auch Sissela flirtet, was das Zeug hält. Aber es ist Anna, die schließlich in Eriks Bett landet. Ohne jede Verpflichtung, wie sie sich gegenseitig beteuern. Kaum zurück im Büro, findet Anna eine Mail von Erik. Er will sie unbedingt wiedersehen. Anna lässt sich darauf ein. Wieder haben sie Sex, und wieder will Anna einen Schlussstrich ziehen. Aber Erik lässt sich nicht abservieren. Er ruft an. Schreibt Mails. Taucht vor ihrem Haus auf. Drückt auf die Tränendrüse. Droht ihr. Entschuldigt sich dann tausendmal. Anna bekommt Angst. Kriegt Panik, dass ihr Fehltritt auf fliegt. Und trifft eine Entscheidung, die ihr Leben zerstört.
Hans Koppel wurde 1964 in Helsingborg geboren. Er hat lange als Journalist gearbeitet, bevor er sich gänzlich dem Schreiben zuwandte. Hans Koppel lebt heute mit seiner Frau und seiner Tochter in Stockholm.
Originaltitel: Kom ska vi tycka om varandra
Originalverlag: Telegram
Aus dem Schwedischen von Lotta Rüegger, Holger Wolandt
Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten
ISBN: 978-3-453-26801-2
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Nur noch wenige Menschen bevölkern eine dem Untergang geweihte Erde. Die vergessene Hochtechnik der Vergangenheit setzt einen komplizierten Rettungsplan in Gang … – Science Fiction in Reinkultur: Hier wird ein ungemein komplexes Zukunftsbild entworfen, das nicht den Regeln der Spannungsliteratur folgt, sondern das Fremde, Unverständliche thematisiert: anspruchsvolle und etwas ‚andere‘ SF jenseits der üblich gewordenen Military-Space-Operas. Iain Banks – Förchtbar Maschien weiterlesen →
Dean Koontz‘Frankenstein-Saga geht bei Heyne in die fünfte Runde: „Die tote Stadt“.
Der Kampf gegen die Menschheit ist voll entbrannt. Im kleinen Ort Rainbow Falls, Montana, rotten sich die wenigen Überlebenden zusammen, um Frankensteins Kreaturen aufzuhalten. Doch selbst dessen erstes Monster und mutigster Widersacher Deucalion scheint ihnen nicht mehr helfen zu können. Das Überleben der Menschheit hängt am seidenen Faden.
Dean Koontz wurde 1945 in Pennsylvania geboren und lebt heute mit seiner Frau in Kalifornien. Seine zahlreichen Romane – Thriller und Horrorromane – wurden in 38 Sprachen übersetzt und sämtlich zu internationalen Bestsellern. Weltweit wurden bislang 400 Millionen Exemplare seiner Bücher verkauft.
(Verlagsinfos)
Originaltitel: Frankenstein 5 – The Dead Town
Originalverlag: Bantam
Aus dem Amerikanischen von Ursula Gnade
Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten
ISBN: 978-3-453-43644-2
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Der Krieg um das Schicksal der Menschheit hat begonnen
Die Menschheit ist gefangen in einem Albtraum: Jede Nacht steigen Dämonen aus dem Boden empor und machen Jagd auf alle Lebewesen. Nur wenige wagen es, diesen Kreaturen zu widerstehen, unter ihnen Arlen, der tätowierte Mann, und Jardir, der Anführer der Wüstenkrieger. Doch die Welt duldet nur einen Erlöser der Menschheit, und ein Krieg scheint unvermeidlich – während sich in den Tiefen der Finsternis das Heer der Dämonen zum Marsch rüstet und eine blutige Zukunft heraufdämmert. Der letzte Kampf um die Rettung der Menschheit vor den Dämonen der Nacht beginnt.
Peter V. Brett, 1973 geboren, studierte Englische Literatur und Kunstgeschichte in Buffalo und entdeckte Rollenspiele, Comics und das Schreiben für sich. Danach arbeitete er zehn Jahre als Lektor für medizinische Fachliteratur, bevor er sich endgültig dem Schreiben von fantastischen Romanen widmete. Sein Debüt Das Lied der Dunkelheit wurde weltweit von Lesern und Kritikern als Sensationserfolg gefeiert. Der Autor lebt heute mit seiner Familie in Brooklyn, New York.
(Verlagsinfos)
Originaltitel: The Daylight War
Originalverlag: HarperVoyager
Aus dem Englischen von Ingrid Herrmann-Nytko
Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 1.056 Seiten
ISBN: 978-3-453-52474-3
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Seit das Morgenstern-Virus über die Welt kam, sind drei Monate vergangen. Es verwandelt seine Opfer in „Sprinter“ – hirnlose aber wendige, blutgierige Kreaturen, die über die nicht infizierten Mitmenschen herfallen. Stirbt ein „Sprinter“, verwandelt er sich in einen „Watschler“ – einen langsamen, allmählichen verwesenden aber ebenso menschenfleischhungrigen Zombie, der nur ein Kopfschuss endgültig töten kann.
Zwei Gruppen bewegen sich durch die zum Feindesland gewordenen USA. Frank Sherman, ehemals General und Kommandeur in jener internationalen Streitkraft, die sich im Vorderen Orient vergeblich den Zombielegionen entgegenwarf, hat einige überlebende Soldaten um sich scharen können. Verstärkt durch diverse Zivilisten, bewegt sich die Gruppe langsam auf Omaha im US-Staat Nebraska zu. Z. A. Recht – Aufstieg der Toten weiterlesen →
Schon seit ein paar Wochen sind die junge attraktive Eva und der erfolgreiche Geschäftsmann Gideon Cross ein Paar. Eva liebt seine dominante Art und findet in der Unterwerfung Geborgenheit und sexuelle Erfüllung. Noch nie konnte sie einem Mann so vertrauen. Doch dann verändert Gideon sich, er will sie immer stärker kontrollieren, und auch die alten Dämonen aus seiner Vergangenheit belasten Eva. Denn Gideon schweigt nach wie vor darüber, was ihm zugestoßen ist. Eva weiß: Ihre Beziehung hat nur eine Zukunft, wenn es keine Geheimnisse und keine Tabus zwischen ihnen gibt …
Die Nummer-1-Bestsellerautorin Sylvia Day stand mit ihrem Werk an der Spitze der New York Times-Bestsellerliste sowie zahlreicher internationaler Listen und hat bereits mehr als ein Dutzend preisgekrönter Romane geschrieben, die in über 38 Sprachen übersetzt wurden. Sylvia Day gewann mit ihrem Werk die Auszeichnung „Amazon´s Best of the Year“ in der Kategorie Liebesroman sowie den Kritikerpreis der RT Book Reviews. Sie war für den „Goodreads Choice Award“ als beste Autorin sowie zweimal für den „RITA Award“ nominiert.
(Verlagsinfos)
Originaltitel: Reflected in You
Originalverlag: Berkley
Aus dem Amerikanischen von Jens Plassmann, Marie Rahn
Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten
ISBN: 978-3-453-54559-5
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Wenn die Zukunft triumphiert – der Höhepunkt von Markus Heitz’ gewaltigem Epos
Die Zukunft – unsere Zukunft: Das Weltall ist erobert, die Galaxis erforscht, aber nun ist die Menschheit einem unheimlichen Feind zum Opfer gefallen: den Collectors. Außerirdische, die scheinbar durch nichts zu bezwingen sind und Planet um Planet in ihre Gewalt bringen. Doch es regt sich Widerstand, und ein gefährlicher Plan zur Befreiung wird geschmiedet … Im grandiosen Höhepunkt seines großen Weltraum-Epos erzählt Bestsellerautor Markus Heitz vom Freiheitskampf der Menschheit in den Weiten des Alls.
Wir schreiben das Jahr 3043. Nachdem bereits zahlreiche Planeten von den feindlichen Collectors in ihre »Obhut« genommen wurden, fassen die interstellaren Staaten und Konzerne endlich den Mut und greifen an. Dabei müssen die Menschen jedoch feststellen, dass die ihnen so fremde wie unheimliche Zivilisation der Collectors in sich gespalten ist, und der Kampf in ihren eigenen Reihen droht für die Menschheit zur tödlichen Falle zu werden. Drei Menschen – ein ehemaliger Gefangener der Collectors, ein draufgängerischer Priester der Church of Stars und eine Söldnerin mit ungeahnten Fähigkeiten – finden auf abenteuerlichen Wegen zu der Lösung, die zum Neubeginn der Galaxis führen könnte: einer Geheimoperation namens »Vade Retro«.
Markus Heitz wurde 1971 in Homburg geboren, studierte an der Universität des Saarlands, arbeitete lange Jahre als Journalist und ist heute einer der erfolgreichsten deutschen Phantastik-Autoren. Seine Romane »Die Zwerge«, »Der Krieg der Zwerge« und »Die Rache der Zwerge« standen monatelang auf den Bestsellerlisten.
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Kim Stanley Robinson begibt sich für Heyne ins Jahr „2312“:
Wir schreiben das Jahr 2312: Die Menschheit hat Teile des Sonnensystems bevölkert, hat Habitate auf Asteroiden errichtet, hat auf dem Merkur eine sich bewegende Stadt gebaut. Und sie hat auf all diesen neuen Welten neue Gesellschaftsformen ausprobiert, die miteinander im Konflikt stehen. Es ist das Jahr 2312 – und die menschliche Zivilisation steht vor ihrer größten Herausforderung … Mit »2312« hat Kim Stanley Robinson den großen Science-Fiction-Roman unserer Zeit geschrieben, ein bis ins kleinste Detail durchdachtes Zukunftspanorama.
Kim Stanley Robinson wurde 1952 in Illinois geboren, studierte Literatur und promovierte mit einem Essay über die Romane von Philip K. Dick. Er veröffentlichte zahlreiche Science-Fiction-Kurzgeschichten und -Romane und wurde mit dem Nebula Award ausgezeichnet. Weltbekannt wurde er mit seiner Mars-Trilogie. Kim Stanley Robinson lebt und arbeitet in Kalifornien.
(Verlagsinfos)
Originaltitel: 2312
Übersetzung: Jakob Schmidt
Paperback, 592 Seiten
ISBN-13: 978-3453314351
Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.
Band 1: „Die Lieder der Erde“
Band 2: „Die wilde Jagd“
Band 3: „The Raven’s Shadow“ (noch ohne dt. Titel)
Band 4: „The Dragon House“ (noch ohne dt. Titel)
Teia ist ein junges Mädchen aus dem Wolfsclan, und sie steckt in ziemlichen Schwierigkeiten, denn sie ist den ehrgeizigen Zielen der Clansprecherin Ytha in die Quere geraten. Das allein wäre schon bedrohlich genug, aber Teia ist außerdem eine Seherin. Und sie hat gesehen, welche Folgen die Umsetzung von Ythas Plänen nach sich ziehen würde …
Gair kann seit Ayshas Tod an nichts anderes als Rache denken. Um ihn abzulenken, schleppt Alderan den Jungen gegen dessen Willen auf seine Suche nach dem Verbleib der Sternensaat mit. Ausgerechnet nach Gimrael, Ayshas Heimatland …
Das Grauen des II. Weltkriegs und die Angst vor einem dritten, womöglich atomar geführten Konflikt ließen mitternächtlich in Schlössern umher spukende Gespenster altmodisch erscheinen; ‚neue‘ Geister fanden ihre Nischen in der modernen Nachkriegswelt und sorgten für eigene, meist in den Hirnen ihrer Opfer nistende Schrecken, die hier in elf Kurzgeschichten des Zeitraums 1940 bis 1990 literarisch heraufbeschworen werden. Joachim Körber (Hg.) – Das erste Buch des Horrors weiterlesen →
In zehn Erzählungen wird die Entwicklung der unheimlichen Literatur zwischen 1870 und 1900 nachgezeichnet:
– Vorwort, S. 7-10
– Gustav Adolfo Becquer: Das Teufelskreuz (La cruz del diablo, 1871), S. 11-34: Der böse Ritter rächt sich für seinen Tod und lässt sich als Gespenst auch mit Gottes Hilfe nur schwer unterwerfen.
– Villiers de l’Isle-Adam: Vera (Vera, 1874), S. 35-48: Die Trauer des Witwers ist so stark, dass er die verstorbene Gattin durch die Kraft der Einbildung scheinbar ins Leben zurückholt.
– Robert Louis Stevenson: Der Leichendieb (The Body Snatcher, 1884), S. 49-62: Der skrupellose Arzt entledigt sich scheinbar perfekt eines Erpressers, doch dieser rächt sich für sein grausige Ende.
Davy Fox ist ein Kriegsheld, der in seinem Heimatstädtchen Wrightsville von den Bürgern, die ihn seit seiner Geburt kennen, von seiner Familie und von Gattin Linda ungeduldig bzw. sehnsüchtig erwartet wird. Hoch dekoriert aber tief bekümmert kehrt Davy zurück, denn was er auf den Schlachtfeldern des II. Weltkriegs erlebt hat, verstärkte noch sein Nervenleiden: Als Davy zehn Jahre alt war, musste er miterleben, wie die Polizei seinen Vater abführte. Bayard wurde beschuldigt, seine Gattin Jessica vergiftet zu haben. Obwohl er dies abstritt, sprachen die Beweise so eindeutig gegen ihn, dass Bayard 1933 zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt wurde.
Davy glaubt, des Vaters Mörder-Gen geerbt zu haben. Im Krieg hat er sich abreagiert, indem er die bösen Japse scharenweise niedermähte. Nun liegt er in jeder Nacht wach neben Linda im Bett und kämpft gegen den Impuls an, ihr den Hals zuzudrücken. Als er ihm unterliegt, kommt Linda nur knapp mit dem Leben davon. Sie hält zu Davy und glaubt nicht an einen Familienfluch. Stattdessen bittet sie einen alten Freund, den Mordfall Jessica Fox wieder aufzurollen: Ellery Queen, Kriminalschriftsteller und Privatdetektiv, soll Bayards Unschuld beweisen, um damit Davys Komplex ad absurdum zu führen.
Nach den Ereignissen des ersten Bandes sind Locke und Jean in Tal Verrar gelandet. Wie alle Städte verfügt auch diese über eine unermesslich reiche und dekadente Oberschicht, allerdings besteht sie hier aus Kaufleuten, nicht aus Adligen. Kein Grund für Locke, hier keinen großen Coup durchzuziehen. Bis er feststellen muss, dass die Soldmagier auf die Verstümmelung eines der ihren genauso rachsüchtig reagieren wie auf seinen Tod …
Bedingt durch den Ortswechsel sind natürlich außer Locke und Jean sämtliche Charaktere neu.
Requin ist Chef des Sündenturms, des exclusivsten Spielcasinos der Stadt, abgesehen davon verfügt er über Spitzel und Schlägerbanden überall in der Stadt. Obwohl er sich im Grunde nicht in Politik einmischt, ist es kein Geheimnis, dass er mit den Stadträten, den Priori, sympathisiert. Abgesehen davon ist er dafür bekannt, ein Liebhaber von Antiquitäten zu sein.
Stragos ist der Archont, der militärische Oberbefehlshaber von Tal Verrar, und der politische Rivale der Priori, ein ehrgeiziger, rücksichtsloser Mistkerl, der es für ein erstrebenswertes Ziel hält, selbst die Natur durch ausgeklügelte Maschinen der Kunsthandwerker aus Tal Verrar zu ersetzen.
Und dann wäre da noch Zamira Drakasha, die Kapitänin der |Giftorchidee|, intelligent, tough und eine hervorragende Anführerin. Sie hat bereits eine schmerzhafte Niederlage gegen Stragos‘ Marine einstecken müssen, und obwohl sie sich seither von Tal Verrar fernhält, heißt das nicht, dass sie es ihm nicht liebend gerne heimzahlen würde.
Die Charakterzeichnung war schon im ersten Band nicht allzu tiefschürfend, das hat sich hier nicht geändert. Die genannten Personen sind kaum detaillierter oder intensiver dargestellt als Nebenfiguren wie Caldris oder Selendrí. Trotzdem besitzt jede von ihnen genug eigenes Profil, um nicht zweidimensional zu wirken.
Auch die Entwicklung der Handlung entspricht dem Vorgänger. Scott Lynch läßt sich Zeit mit der Entwicklung seines Plots. Einhundertfünfzig Seiten vergehen, ehe der Leser überhaupt eine Ahnung davon entwickelt, was für einen Coup Locke und Jean geplant haben. Gerade als es interessant zu werden beginnt, und der Leser sich zurücklehnt, um genüsslich zuzusehen, wie die beiden ihren Plan immer weiter in die Tat umsetzen, kommt ihnen wieder die Politik dazwischen. Locke braucht all sein schauspielerisches Geschick und all seinen Einfallsreichtum, um zwischen seinen beiden Gegnern – dem geschäftlichen und dem politischen – so zu lavieren, dass er sich und Jean nicht den Hals bricht. Bei all dem ist er nicht mehr in der Lage, die Ereignisse noch in die Richtung zu lenken, die er gerne hätte.
Und so finden die beiden Gentleman-Gauner sich schließlich ganz gegen ihren Willen auf einem Schiff wieder, das Richtung Süden segelt, um dort eine Horde Piraten zum Krieg aufzustacheln. Natürlich kann ein solches Unternehmen unter dem Kommando zweier so ausgemachter Landratten nur schiefgehen!
Trotz des steigenden Drucks auf Locke und Jean verläuft die Geschichte erstaunlich spannungsarm. Da es die beiden ungefähr bei der Hälfte des Buches aufs Meer verschlägt, müssen erneut Charaktere eingeführt und eine neue Umgebung anschaulich gemacht werden. Abgesehen davon passiert auf einer Schiffsreise in der Regel ziemlich wenig. So bleiben der Sturm und das Entern eines kleinen Kauffahrers eher kurze Actionepisoden, Teil eines durchgehenden Spannungsbogens sind sie nicht.
Dennoch wird es nie langweilig. Ob der Autor nun ausführlich beschreibt, wie Locke und Jean zwei reiche Damen im Spielcasino ausnehmen, oder wie sich der Alltag auf einem Piratenschiff abspielt, die Darstellung wirkt stets lebendig und einfallsreich. Manche Szenen waren für den eigentlichen Verlauf der Handlung nicht wirklich relevant, so zum Beispiel die Durchfahrt durch die Salon-Passage, oder Drakashas Konfrontation mit Rance, sie verliehen der Geschichte jedoch Flair und Abwechslung.
Gegen Ende schließlich wird es dann doch spannend. Abgesehen von der Seeschlacht schlägt der Autor noch einige Haken, die für Überraschungen sorgen, ohne die Logik zu verbiegen, und wartet mit einem gemeinen kleinen Schlusstrick auf.
Mir hat der zweite Band genauso gut gefallen wie der erste. Scott Lynch hat ein Händchen für die richtige Mischung aus Gaunerei, Charme, Lügen, Intrigen, Action, Humor und Dramatik, wobei letztere dankenswerterweise jegliches Pathos vermissen lässt. Seine Protagonisten sind hervorragende Sympathieträger, der Plot hintersinnig und gut durchdacht, sein Setting ist stimmungsvoll und lebendig.
Da stört es mich nicht im geringsten, dass diesmal ein Faden der Handlung nicht abgeschlossen ist. Ich werde den nächsten Band sowieso auf jeden Fall lesen.
Scott Lynchs beruflichen Werdegang, bevor er seinen ersten Roman veröffentlichte, könnte man salopp mit über-Wasser-halten umschreiben, als Tellerwäscher, Kellner und dergleichen. Nachdem die ersten beiden Bände über Locke Lamora innerhalb relativ kurzer Zeit erschienen sind, hat der Dritte nun doch etwas länger gedauert. Grund dafür könnte das Prequel „Bastards and Knifes“ sein, das 2011 veröffentlicht wurde, bisher aber nur auf Englisch erhältlich ist. Die Fortsetzung „The Republic of Thieves“ erscheint nun voraussichtlich im März diesen Jahres, die Herausgabe der deutschen Übersetzung unter dem Titel „Die Republik der Diebe“ ist für August geplant.
Im August des Jahres 2019 kehren die USA in den Weltraum zurück: Was eigentlich als Mondfahrt geplant war, wird zum Planetenbruchstück „Keanu“ umgeleitet, das – von weit außerhalb des Sonnensystems kommend – diesem einen Besuch abstattet. Bevor „Keanu“ wieder den Weiten des Alls verschwindet, will man ihn erforschen. Die „Destiny 7“ wurde unter dem Kommando von Zack Stewart auch deshalb an den Start gebracht, um der ‚Konkurrenz‘ eins auszuwischen: Ein russisch-indisch-brasilianisches Konsortium hat das Raumschiff „Brahma“ in den Raum geschossen. Auf keinen Fall werden die USA Taj Radhakrishnan und seinen drei Kollegen das Feld allein überlassen!
Sowohl der „Destiny“ als auch der „Brahma“ gelingt die Landung auf dem 100 km durchmessenden Himmelskörper, der sich vor Ort als außerirdisches Raumschiff entpuppt. Die insgesamt sieben Raumfahrer schließen sich zwecks Untersuchung zusammen, während auf der Erde Hektik ausbricht: Für die USA gilt immer noch eine 1948 erlassene Militärdoktrin, nach der außerirdische Intelligenzen als potenzielle Feinde zu betrachten sind.