Ist Tolkiens großes Epos von Mittelerde eine Allegorie auf den Ersten Weltkrieg? Diese und andere Fragen beschäftigen von jeher die Leser. John Garth stellt diesen Spekulationen ein fundiertes und faszinierend argumentierendes Buch über den großen Autor Tolkien entgegen.
»1914 als junger Mann in all das hineinzugeraten, war eine keineswegs weniger schreckliche Erfahrung als 1939 … 1918 waren alle meine engen Freunde mit nur einer Ausnahme tot.« So äußerte sich Tolkien zu Deutungen, die im »Herrn der Ringe« eine Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg sahen.
John Garth beschreibt hier zum ersten Mal ausführlich, wie Tolkien in seiner Jugend erlebte, dass die Welt um ihn in der Katastrophe versank. Gerade diese Erfahrungen prägten Tolkiens mythologische Erfindungen maßgeblich, in denen er seine eigene literarische Tradition begründete. Mittelerde und seine Anziehungskraft sind daher nicht aus Eskapismus entstanden, sondern aus dem Drang, das Erlebnis der Verwüstung dichterisch in eine Form zu bringen, die bis heute nachwirkt und fasziniert. (Verlagsinfo)
Für denjenigen Filmzuschauer, der sich an den ersten HOBBIT-Film erinnern möchte, ist dieses Bilderbuch gedacht. „Die Geschichte in Fotos“ hält die Höhepunkte des Films „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ mit einer kurzen Beschreibung fest und ordnet das Geschehen in die zeitliche Reihenfolge der Handlung ein.
Es gibt mindestens fünf deutsche Begleitbücher zum Film:
„Das Begleitbuch“ erklärt Figuren, Schauplätze und Orte, „Die Geschichte in Fotos“ erzählt mit vielen Fotos nach; „Die Welt der Hobbits“ beschreibt deren Leben und „Das Filmbuch“ schildert die Entstehung des Films. Im Rätsel- und Sammelbuch werden Text, Fotos und Rätsel kombiniert und laden ein zum Versinken in eine Welt, in der garantiert keine Langeweile aufkommt. (Verlagsinfos)
_Der „Autor“_
Paddy Kampshell hat den Text verfasst. Aber bei einem Fotobuch sind die Texte naturgemäß Nebensache.
_Inhalt_
Eine „Geschichte in Fotos“ hat erstens die Akteure zu präsentieren und zweitens die Handlung nachvollziehbar zu präsentieren. Zur Handlung gehören natürlich auch Schauplätze. Wäre ich ein Computerspieler und müsste das Spiel zum Film spielen, so würde ich als Erstes nach einer Landkarte fragen und dann nach den Figuren, mit denen ich diverse Levels bewältigen könnte.
Deshalb werden gleich zwei Karten präsentiert: Ganz vorne (S. 4+5) kann man sich in die Karte von Mittelerde vertiefen. Wer den [„Herrn der Ringe“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5487 gesehen hat, kennt sie bereits. Allerdings ist in dieser Karte der gesamte Reiseweg Bilbo Beutlins eingetragen, von Beutelsend bei Hobbingen bis zum Einsamen Berg.
Die zweite Karte (S. 11) ist die Schatzkarte, in der die Umgebung des Einsamen Bergs dargestellt ist, inklusive der geheimen Hintertür zu den Hallen des Zwergenkönigs. Das Besondere an diesem Schriftstück, Thrors Karte, sind die sichtbaren und die unsichtbaren Runen. Die Zwerge können die sichtbaren Zwergenrunen natürlich sofort lesen, aber für die MOND-Runen (Certh Ithil) brauchen sie die Hilfe des weisesten Elben von Mittelerde: Elrond. Musste es denn ausgerechnet ein Elb sein?!
Ansonsten gibt es wenig Auffälligkeiten. Die großformatigen und manchmal sogar doppelseitigen Abbildungen folgen der Geschichte, wie sie im Film zu sehen ist, von der Ankunft Gandalfs und der Zwerge in Bilbos behaglicher Wohnhöhle bis zum letzten Akt, der Ankunft der Adler. Der Hauptteil, nämlich Bilbos Reise, ist komplett wiedergegeben.
_Mein Eindruck_
Angesichts der Fülle dieser Porträts könnte man sich natürlich fragen: Fehlt irgendwas? Die Antwort lautet: ja! So fehlt etwa der komplette PROLOG, mit all den hübschen Mega-Miniaturmodellen, für die Jackson berühmt ist. Den Arkenstein hätte ich zu gerne gesehen, und natürlich auch den Drachen.
Auch der Übergang zur Reise-Geschichte, in der Frodo fragt, was Bilbo denn nun schon wieder zu schreiben hat, fehlt völlig. Das macht aber nichts, sofern man nicht gerade ein glühender Verehrer von Elijah Wood, dem Frodo-Darsteller, ist. Auch die Rückblende auf Thorin in der ersten Schlacht gegen Azog fehlt. Viel zu kompliziert!
|Drei Kategorien|
Die Abbildungen sind eine Würdigung wert. Wie zu erwarten, handelt es sich zum einen um Szenenfotos aus dem ersten Film. Eine zweite Kategorie von Fotos zeigt die Hauptfiguren der Geschichte in gestellten Posen, die offensichtlich für die Begleitdokumente – wie das vorliegende Buch – geschossen wurden. Zu den Hauptfiguren gehören Bilbo, Gandalf, Thorin, der Orkkönig, Radagast, Gollum (Doppelseite), Azog, Elrond, Galadriel und einige Zwerge.
Wer genau aufgepasst hat, müsste jetzt eigentlich stutzig werden. Denn in diesem Kreis fehlt ein wichtiges Mitglied des Weißen Rates: Christopher Lee als Saruman glänzt in allen fünf Büchern, die ich von |Klett-Cotta| geliefert bekommen habe, durch fast hundertprozentige Abwesenheit. Sollte er doch mal auftauchen, werde ich das gesondert vermerken.
Eine dritte Kategorie von Abbildungen gibt es, die vor allem Comic-Freunde ansprechen dürfte: Es sind fotorealistische Zeichnungen, wie sie etwa John Howe oder Alan Lee angefertigt haben könnte. (Sie waren wieder von Anfang an als Art Designer dabei.) Dazu gehört ein Doppelporträt von Fili und Kili, den schmucken jungen Zwergen, die wie Menschen aussehen – wäre nur ihre BÄRTE nicht so lang. Eine zweite Abbildung zeigt die Orkhöhlen unter dem Nebelgebirge und mitten darin der Zug der gefangenen Zwerge.
|Knöpfe|
So mancher Betrachter mag sich fragen, was die Abbildung einer Eichel auf Seite 1 zu besagen hat. Die Eichel, so wird nun klar, ist das Familiensymbol der Beutlins. Sie ist in jeden Knopf, den Bilbos schöner weinroter Wanderrock aufweist, eingraviert. Doch in den engen Gängen der Orktunnel muss er sich durchzwängen – und alle seine Knöpfe reißen ab. Könnten diese Knöpfe später Gollum einen Hinweis liefern? Wir wissen ja, dass er Beutlin an Saurons Diener verraten wird.
|Titelbild|
Ich hab’s nachgezählt: Es sind tatsächlich 13 Zwerge auf dem Titelfoto. Der Zwerg, in dessen Stirn eine ORK-AXT steckt, hat selbige durch eine Kapuze verborgen. Das Titelbild sollte man sich als „BRAVO-Starschnitt“ besorgen, wenn man ein wahrer Fan ist – und sofern BRAVO solch ein Kultobjekt noch anbietet.
_Unterm Strich_
Dieses Fotobuch eignet sich für anspruchslose Leser, die sich vor allem durch Fotomotive an die Handlung des ersten HOBBIT-Films erinnern wollen. Die beiden Prologe und die Rückblenden fehlen, ebenso Radagasts kurioses Zuhause, aber das macht wenig. Denn in erster Linie zählt die korrekte Wiedergabe von Bilbos Reise – und die ist ja schon ereignisreich genug.
Recht hilfreich sind die beiden Landkarten, die a) Mittelerde mitsamt Bilbos Reiseweg und b) den Lage des Schatzes im Einsamen Berg zeigen. Wer die (sichtbaren) Zwergenrunen lesen und übersetzen kann, darf sich getrost „Runenleseweltmeister“ nennen. Es sei denn, er oder sie hat geschummelt und im [„Großen Hobbitbuch“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7887 auf Seite 80 die Transkription und Übersetzung nachgeguckt.
Ich hätte mir noch ein oder zwei Fotos von Radagasts Ferrari, dem exzellenten Kaninchenrennschlitten, gewünscht. Auch Fotos von Saruman sucht der HOBBIT-Fan vergeblich. Macht nichts. Es ist ja schon eine Herausforderung, sich alle 13 Zwergennamen zu merken. Zum Glück wird diese Art von Gedächtnisakrobatik nicht in diesem Buch verlangt. Also lautet das Motto: Angucken und genießen!
|Info: The hobbit: An unexpected journey – Movie story book, 2012;
44 Seiten,
Aus dem Englischen von Christian Langhagen
ISBN-13: 9783608939958|
http://www.klett-cotta.de/buecher/fantasy
Zwischen Drachenhort und Totenbeschwörer: fotogenes HOBBIT-Begleitbuch
Das offizielle Begleitbuch zu »Der Hobbit – Smaugs Einöde« ist die passende Verbindung von Buch und Film. Hier werden die Figuren, Schauplätze und Orte des Films vorgestellt. Viele Fotos und informativer Text rund um Bilbo und seine Gefährten lassen keine Fragen offen.
Das offizielle Begleitbuch enthält ein Einleitungskapitel von Richard Armitage, dem Darsteller Thorins, und folgt der aufregenden Reiseroute der Gefährten zum Erebor. Dort wartet schon der Drache Smaug auf die Helden.
Die Autorin
Die Britin Jude Fisher hat 20 Jahre lang als Verlegerin und Buchhändlerin gearbeitet und ist Autorin aller „Offiziellen Begleitbücher“ (Visual Companions) der drei „Herr der Ringe“-Filme. Außerdem hat sie selbst einen Fantasyroman (dt. bei Blanvalet) verfasst und eigentlich Spezialistin für altisländische Texte (Die Edda usw.). Laut Verlag hat sie unter dem Pseudonym „Gabriel King“ vier Romane verfasst, und wie man weiß, handelt sich dabei um mindestens zwei Katzen-Fantasy-Romane, die bei Heyne erschienen sind: „Auf geheimen Pfaden“ und „Die Goldene Katze“.
Helden in Centerfolds: zwischen Goldgier und Überlebenskampf
„Die Geschichte in Fotos“ hält die Höhepunkte von „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ mit exklusiven Filmfotos und kurzen Beschreibungen fest. Der Band folgt dabei chronologisch den Abenteuern der Gefährten und ist die ideale Ergänzung zum Film für junge Hobbit-Fans. (Verlagsinfo)
Inhalt
Eine „Geschichte in Fotos“ hat erstens die Akteure zu präsentieren und zweitens die Handlung nachvollziehbar zu präsentieren. Zur Handlung gehören natürlich auch Schauplätze. Nach einem kurzen Rückblick auf die wesentlichen Ereignisse, die Bilbo Beutlin bislang erlebt hat, wird dem Leser der kurzen Begleittexte klargemacht, dass große Orks auf Riesenwölfen, Wargs, die Schar der Abenteurer verfolgt, denen sich Bilbo so leichtsinnig angeschlossen hat.
Sie begegnen dem Gestaltwandler Beorn, der sie vor den Wargs beschützt hat. Leider ist seine andere Gestalt, die eines Bären, nicht sonderlich vertrauenerweckend. Deshalb und weil die Zeit drängt, bricht die Schar am nächsten Morgen wieder auf – ohne Gandalf! Er habe eine Warnung erhalten und müsse einem Ruf nach Süden folgen. Sie aber, die 13 Zwerge und der Hobbit, sollen der Elbenstraße folgen, die sie sicherlich durch den Düsterwald nach Seestadt führen werde. Seestadt liegt am Lake Esgaroth, der sich unter dem Einsamen Berg erstreckt, dem Ziel der Zwerge.
Dies sind Gedichte für Hobbitfreunde. Aber auch jeder andere Freund von Poesie kann damit etwas anfangen.
Viele Geschichten, die Tolkiens Gedichte hier erzählen, sind lustig. Der Autor macht sich offensichtlich einen Spaß daraus, Tiere auf amüsante und doch hintergründige Weise vorzustellen. Auch die Texte über die Abenteuer Tom Bombadils sind recht lustig. Vorgeblich entstanden diese „Gedichte aus dem Roten Buch“ im Westland, der Region um das Auenland herum. Andere Texte mit ernsterem Charakter könnten in Gondor entstanden sein, denn hier kommt mehrmals das Meer vor, ebenso die Elben, als sie Mittelerde verlassen.
San Francisco 2017. Die App-Flüsterin Verity Jane testet im Auftrag eines mysteriösen Start-ups ein neues Produkt: Eunice, eine Künstliche Intelligenz, die sich rasant weiterentwickelt und auch schon mal die eine oder andere Geldübergabe einfädelt.
Währenddessen arbeiten in London – ein Jahrhundert voraus – Wilf Netherton und seine Chefin Ainsley Lowbeer daran, mit Hilfe von Eunice, ihrer Software-Agentin, Veritys Welt vor einem drohenden Atomkrieg zu bewahren. Doch plötzlich ist Eunice verschwunden… (erweiterte Verlagsinfo) William Gibson – Agency (Jackpot-Trilogie Band 2) weiterlesen →
Vermutlich 1927 schrieb Tolkien die Geschichte eines kleinen Hundes namens Roverandom auf. Er hatte sie sich als Trost für seinen Sohn Michael ausgedacht, der seinen geliebten Spielzeughund am Strand verloren hatte. Schon in diesem frühen Werk gelingt es Tolkien meisterhaft, Elemente aus Sagen und Mythen mit biografischem und literarischem Material zu verknüpfen. Es erschien 1998 in Buchform. John Ronald Reuel Tolkien – Roverandom weiterlesen →
Anlass zum Ärgern: Tolkien Heldenepos in deutscher Übersetzung
Die böse Macht Morgoths, des Dunklen Herrn, breitet sich immer stärker über Beleriand aus. Horden von Orks und der fürchterliche Drache Glaurung bedrohen Elben und Menschen … Während der menschliche Patriarch Húrin von Morgoth gefangen gehalten wird, nimmt sein tapferer Sohn Túrin den Kampf gegen das Böse auf. Doch seine Bemühungen scheinen unter einem Unstern zu stehen …
Wie kam Tolkien auf die Ideen zu seinen populären Romanen „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“? Diese Fragen und viele andere versucht Professor Shippey in seinem werkorientierten Buch darzulegen, zu erklären und sogar zu verteidigen. Denn die Schar von Tolkiens Kritikern ist auch heute noch groß und niemals stumm.
Für Unterhaltung und Studium: eine prächtige Komplettausgabe
Bilbo Beutlin, der kleine Hobbit, macht sich auf den Weg zum Einsamen Berg, um den rechtmäßigen Schatz der Zwerge zurückzuholen, den der Drache Smaug gestohlen hat. Als er auf seiner Reise mit den Zwergen einen Ring findet und ihn arglos einsteckt, ahnt er nicht, welch wichtige Rolle dieser Zauberring einmal spielen wird – nämlich in der Fortsetzung „Der Herr der Ringe„. Und Gandalf ist fast immer mit von der Partie, als sich Bilbo vom ängstlichen Hobbit zum mutigen Meisterdieb mausert.
Die vorliegende kommentierte Ausgabe bietet über 150 Illustrationen und Dokumente rund um den „Hobbit“. Alle Quellen, Personen, Schauplätze und Gegenstände aus dem Buch werden auf ihre Ursprünge hin untersucht – die manchmal recht unerwartet sind. Das Buch bietet zudem den kompletten Text inklusive der „Fahrt zum Erebor“, umfangreich kommentiert von einem Tolkien-Kenner. J. R. R. Tolkien / Douglas Anderson – Das große Hobbit-Buch weiterlesen →
Die schönste und ergreifendste Geschichte Tolkiens, in der er der Liebe zu seiner Ehefrau Edith ein Denkmal setzte, erscheint weltweit erstmals vollständig aus Anlass seine 125. Geburtstags.
Ein dramatisches Schicksal überschattet die Liebe von Beren und Lúthien. Sie gehört den unsterblichen Elben an, während er ein Sterblicher ist. In seiner tiefen Abneigung gegen alle Menschen zwingt ihr Vater, ein großer Elbenfürst, Beren eine unlösbare Aufgabe auf: Bevor dieser Lúthien heiraten darf, muss er von Melkors Krone einen Silmaril rauben.
Unerschrocken macht sich Beren auf den Weg, den Silmaril für seine Liebe zu gewinnen. Da setzt Melkor, auch Morgoth genannt, die fürchterlichsten Kreaturen – skrupellose Orks und schlaue Wölfe – gegen Beren ein. Aber die Liebe zwischen Lúthien und Beren reicht buchstäblich über den Tod hinaus. (bearbeitete Verlagsinfo)
Wissenschaftlich fundiert: Ein steiniger Weg nach Mittelerde
„Der Weg nach Mittelerde“ ist eine literaturwissenschaftliche Erkundung von Tolkiens Kreativität und den Quellen seiner Inspiration, geschrieben mit großer Fachkenntnis von einem Kollegen, der Tolkien mehrfach in seinen Fußstapfen folgte. Shippey, Autor von „JRR Tolkien – Autor des Jahrhunderts“, zeigt im Detail, wie Tolkiens wissenschaftlicher Hintergrund ihn dazu führte, ein Werk zu schaffen, dessen Faszination nun bereits ein halbes Jahrhundert überdauert. Zudem setzt sich Shippey mit den Verfilmungen des „Herrn der Ringe“ durch Peter Jackson auseinander. (aus der Verlagsinfo)
Der Autor
Prof. Tom Shippey, geboren 1943, lehrt zurzeit an der Universität von St. Louis, USA. Er hatte die gleichen Lehrstühle für Alt- und Mittelenglisch wie Tolkien inne, erst in Leeds, dann in Oxford. Er hat zahlreiche Artikel über Tolkien und dessen Werke veröffentlicht, nicht zuletzt in den Annalen der diversen nationalen Tolkien-Gesellschaften.
„Die dritte große Geschichte aus dem Ersten Zeitalter von Mittelerde.
Zwei der größten Mächte liegen in unerbittlichem Streit; auf der einen Seite Morgoth, die Verkörperung des Bösen, und auf der anderen Ulmo, der Herr aller Gewässer. Im Mittelpunkt steht die verborgene Elben-Stadt Gondolin, denn ihr König wird von Morgoth mehr als alles andere gehasst. Da wird der junge Tuor von Ulmo ausgesandt, und er macht sich auf den Weg nach Gondolin, um König und Bewohner zu warnen.
Dieser Band enthält zahlreiche Farbgemälde und Zeichnungen des berühmten Tolkien-Illustrators Alan Lee.“ (gekürzte Verlagsinfo)
Wie schon der Band „Beren und Lúthien“ folgt diese Darstellung der Entwicklung und Verwandlung einer einzigen Geschichte des Ersten Zeitalters von der Entstehung im Ersten Weltkrieg bis zu den letzten Arbeiten, die leider unvollendet blieben. Das Verfahren unterscheidet sich also fundamental von „Das Silmarillion“ (1977) und „History of Middle-Earth“ / „Nachrichten aus Mittelerde“ (achtziger Jahre). J.R.R. Tolkien – Der Fall von Gondolin. Mit Illustrationen von Alan Lee. Herausgegeben von Christopher Tolkien weiterlesen →
Royce, ein gewiefter Dieb, und sein fast ehrenhafter Partner Hadrian betreiben ein einträgliches Geschäft mit Aufträgen des korrupten Adels. Ihr Diebesbund trägt den Namen »Riyria« und sie leben ziemlich gut dabei. Bis eines Tages ein Unbekannter die beiden anheuert, ein berühmtes Schwert zu stehlen.
Was zunächst nach einem ganz gewöhnlichen Job aussieht, stellt sich jedoch als Falle heraus. Sie werden noch in derselben Nacht als Mörder des Königs verhaftet und in den Kerker geworfen. Als sie mit Hilfe der Prinzessin entkommen können, entdecken Royce und Hadrian eine Verschwörung, bei der es um noch viel mehr als nur um den Thron des recht kleinen Königreichs Melengar geht. (Verlagsinfo) Michael J. Sullivan – Der Thron von Melengar (Riyria 1) weiterlesen →
Das ‚elbische Telefonbuch‘: wunderschön illustriert
Das „Alte Testament“ von Mittelerde – zum ersten Mal als illustrierte Ausgabe
„Das Silmarillion“ erzählt von den Ereignissen des Ersten Zeitalters – jener fernen Epoche von Mittelerde, auf welche die Helden des „Herrn der Ringe“ immer wieder in Ehrfurcht zurückblicken. Hier liegt es zum ersten Mal mit über 40 Farbillustrationen von Ted Nasmith vor.
Mittelerde lag im Dämmerlicht unter den Sternen … eine Zeit, in der die Elben große Dinge schufen. Aber am schönsten von allen sind die Silmaril, die Edelsteine, in die das Licht der Bäume eingeschlossen ist. Das Licht, das noch älter ist als Sonne und Mond … Doch Melkor, der Meister des Verrats, raubt die einzigartigen Silmaril.
Neben vielen anderen Ereignissen des Ersten Zeitalters liest man hier, wie Feanor, der die Silmaril geschaffen hat, mit seinen Söhnen alles daransetzt, sie der dunklen Macht Melkors wieder zu entreißen.
„Das Silmarillion“ ist das erste Werk, das Christopher Tolkien nach dem Tod gemäß den Plänen seines Vaters herausgegeben hat. In diesen Geschichten ist der Boden bereitet, den die Hobbits und ihre Gefährten betreten werden. (abgewandelte Verlagsinfo) J. R .R. Tolkien – Das Silmarillion. Illustrierte Ausgabe (2011) weiterlesen →
Zwischen Angmar und Mordor: Entdeckungen auch für Fans
John Howe führt in diesem prächtigen Bildband zu allen bekannten und unbekannten Schauplätzen des »Hobbit« und des »Herr der Ringe«. Er zeigt ihre Wildheit, Anmut und Abgründigkeit und wahrt dabei stets ihre geheimnisvolle Einzigartigkeit. Eines der schönsten Bücher zu Tolkiens Mittelerde. Die Landschaften zwischen Bree und Gondor, zwischen Angmar und Mordor haben sich tief in das Gedächtnis von ganzen Leser-Generationen eingeschrieben. Diese phantastischen Auen und Flüsse, Schluchten, und Stollen, Wälder und Gebirgszüge sind in der Literatur wie im Film einzigartig.
Auf seiner Reise durch Mittelerde nimmt der berühmte Künstler John Howe nicht nur die bekannten Schauplätze wie das Gasthaus zum Tänzelnden Pony, das Pferdereich Rohan, Elronds Haus in Bruchtal, oder den gefährlichen Düsterwald und Helms Klamm in den Blick. Er widmet sich auch den entlegeneren Orten und wagt sogar einen Blick auf die Lande jenseits des Meeres. Die Texte zu den Farbillustrationen und Zeichnungen erhellen, wie John Howe sich Tolkiens Welt erschlossen hat. (Verlagsinfo) John Howe – Reise durch Mittelerde. Illustrationen von Beutelsend bis Mordor weiterlesen →
»Ein wunderbares Geschenk an alle, die mehr Geschichten von Tolkien lesen möchten.« Publishers WeeklyDie »Nachrichten aus Mittelerde« sind dasjenige Buch aus Tolkiens Nachlass, dessen Geschichten alle drei Zeitalter von Mittelerde umspannen. Diese Ausgabe enthält überwältigend schöne Bilder von Alan Lee, John Howe und Ted Nasmith.
Kein anderes Buch unterhält und informiert den Tolkienfreund so umfassend wie die »Nachrichten aus Mittelerde«: Von den Ältesten Tagen bis hin zu Ereignissen, welche mit dem Großepos »Der Herr der Ringe« zusammenhängen, reichen die spannenden Geschichten, die Christopher Tolkien aus dem Nachlass seines Vaters hier herausgegeben hat. Der Leser darf sich dabei mit den interessantesten Fragen der Geschichte Mittelerdes beschäftigen.
Mit welchem Auftrag reiste der tapfere Tuor nach Gondolin? Was hat es mit der geheimnisvollen von Elben und Menschen bewohnten Insel Numenor auf sich? Und wie kam Gandalf eigentlich darauf, ausgerechnet Bilbo Beutlin für eines der herausragendsten Abenteuer der Fantasygeschichte auszuwählen? Eine wahre Fundgrube für alle Tolkienfans, jetzt illustriert von den drei berühmtesten Tolkienkünstlern. (Verlagsinfo) Herausgegeben, kommentiert und mit Register und Karten versehen wurde dieser Band von Tolkiens Sohn Christopher.
Die fünfzehnjährige Melanie muss nach dem Unfalltod ihrer Eltern bei der Familie ihres Onkels leben, der sich als bösartiger und gewalttätiger Patriarch erweist und seine junge Frau und deren Brüder drangsaliert. (Verlagsinfo)
Illustrierte Tolkien-Geschichten für die Kleinen, die Jungen und alle anderen
Die »Geschichten aus dem gefährlichen Königreich« präsentieren Tolkiens beliebte Fantasy- und Abenteuer-Erzählungen. Der Band ist reich illustriert von dem bekannten Tolkienkünstler Alan Lee. Diese fünf märchenhaften Geschichten aus einem Land jenseits von Mittelerde sind mit der Fantasie und Hingabe erzählt, die auch den Hobbit zu einem der beliebtesten Bücher gemacht haben.
Solch ein Werk hat uns noch gefehlt: ein elbisches Wörterbuch! Damit können die Elben nun endlich den Klingonen Konkurrenz machen, von denen es ebenfalls bereits ein Wörterbuch gibt (von Marc Okrand, einem der Star-Trek-Experten). Mal sehen, wer das Rennen macht. Bis es soweit ist, behelfen wir Stuttgarter uns immer noch mit Schwäbisch (bekanntlich können wir ja alles – außer Hochdeutsch).