
In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts hat der Maler Masuji Ono seine Kunst in den Dienst der japanischen Expansionspolitik gestellt. Jetzt, nach dem Krieg, ist sein damaliger Hurrapatriotismus anrüchig geworden, und als seine Tochter heiraten will, wird seine Vergangenheit zur Belastung für die Familie. Seine Lebensbeichte offenbart ein heilloses Geflecht von Schuld und Irrtum.
Ein atmosphärisch dichter, stets aktuell gültiger Roman über das Verdrängen der Vergangenheit und den Konflikt des Künstlers in der Gesellschaft sowie den Konflikt zwischen Tradition und Moderne. Das Buch wurde mehrfach ausgezeichnet. Es erschien zuerst auf Deutsch bei Klett-Cotta 1988.
Kazuo Ishiguro – Der Maler der fließenden Welt. Roman weiterlesen


















