
Ruth ist verletzt und gekränkt, beugt sich dem Wunsch der Eltern aber – bis sie eines Tages in einer personellen Notsituation auf den Jungen aufpassen muss und bemerkt, dass dieser aufgehört hat zu atmen. Ruth gerät in einen Gewissenskonflikt – sie kann das Kind nicht einfach sterben lassen, darf es aber eigentlich nicht anfassen. Nach kurzem Zögern beginnt sie mit der Wiederbelebung, doch alle Hilfe kommt zu spät. Der Junge stirbt. Als der wütende und trauernde Vater das Krankenhaus verklagen will, rät die Krankenhausanwältin ihm, sich an die behandelnde Krankenschwester zu wenden. Und so muss sich Ruth einem Prozess stellen, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Des Nachts wird sie im Nachthemd von bewaffneten Polizisten abgeführt, die Arbeitserlaubnis wird ihr entzogen. Doch die Pflichtverteidigerin Kennedy McQuarrie nimmt sich des Falls an und will für Ruth einen Freispruch erwirken.
Im Prozess steht dann die Frage im Raum, ob Ruth den Jungen hätte helfen können oder gar aktiv zu seinem Tod beigetragen hat. Doch unterschwellig geht es um Rassismus und die Frage, was passiert wäre, wenn Ruth weiß wäre…


















