Nicht willkommen: Freifahrschein für einen Höllenfürsten
Saskia führt eigentlich ein ganz normales Leben. Das ändert sich, als sie bei einem Fechtturnier gegen den geheimnisvollen Levantin antritt. Mit seinem Degen fügt er ihr einige tiefe Schnitte zu, die sich schon nach kurzer Zeit von selbst schließen. Saskia ahnt nicht, dass ihr Gegner ein Dämon ist, der seit Jahrhunderten nach ihr sucht. Er will, dass sie für ihn die Blutportale öffnet, durch die er endlich in seine Heimat zurückkehren kann. Doch niemand hat Saskia auf ihr dunkles Talent vorbereitet. Und so stößt sie unbeabsichtigt Türen auf, die nie geöffnet werden sollten … (Verlagsinfo) Markus Heitz – Blutportale (Lesung) weiterlesen →
Der ewige Tramper Jack Reacher strandet in Laconia, New Hampshire. Hey, hier wuchs ja sein Vater Stan auf, bevor er ins Marine Corps eintrat. In der Gegend gibt es eine Menge Reachers, stellt er fest. Schon am zweiten Abend handelt er sich Ärger mit der Unterwelt ein, als er einer Cocktail-Kellnerin in Not beisteht.
Unterdessen verschickt ein anderer Reacher in den nahen Wäldern, wo er ein Motel gebaut hat, Einladungen zu einem ganz speziellen Spiel. Er hat zwei arglose Kanadier gefangen, die auf der Durchreise waren. Nun können sie nicht mehr weg, dafür hat er gesorgt. Bald darauf treffen die ersten Mitspieler ein und bestaunen das kanadische Pärchen durchs Fenster von Zimmer Nr. 10 – das perfekte Wild, da sind sich alle einig… Lee Child – Past Tense / Der Spezialist (Jack Reacher 23) weiterlesen →
Tad Williams, der bisher vor allem durch seine Fantasy-Romane auffiel, legte mit „Otherland“ seinen ersten Abstecher in den Bereich der Science-Fiction vor. Das Hörspiel ist das Nonplusultra der deutschen Hörspielproduktionen. Ob es sich lohnt?
Der Autor
Tad Williams, 1957 in San José geboren, hat sowohl mit dem Osten-Ard-Zyklus, seiner Antwort auf Tolkiens „Herr der Ringe“, als auch mit seinem Otherland-Zyklus Millionen von Lesern gewonnen. Davor schrieb er aber schon kleinere Werke wie etwa „Die Stimme der Finsternis“ und „Die Insel des Magiers“. Sein erster Bestseller hieß „Traumjäger und Goldpfote“. Sein Hauptwerk ist die vierbändige „Otherland“-Saga, sein neuester Roman trägt den Titel „Der Blumenkrieg“. Fast alle seine Bücher wurden bei |Klett-Cotta| verlegt. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von San Francisco. Tad Williams – Stadt der goldenen Schatten (Otherland 1) (Hörspiel) weiterlesen →
Zwischen Drachenhort und Totenbeschwörer: fotogenes HOBBIT-Begleitbuch
Das offizielle Begleitbuch zu »Der Hobbit – Smaugs Einöde« ist die passende Verbindung von Buch und Film. Hier werden die Figuren, Schauplätze und Orte des Films vorgestellt. Viele Fotos und informativer Text rund um Bilbo und seine Gefährten lassen keine Fragen offen.
Das offizielle Begleitbuch enthält ein Einleitungskapitel von Richard Armitage, dem Darsteller Thorins, und folgt der aufregenden Reiseroute der Gefährten zum Erebor. Dort wartet schon der Drache Smaug auf die Helden.
Die Autorin
Die Britin Jude Fisher hat 20 Jahre lang als Verlegerin und Buchhändlerin gearbeitet und ist Autorin aller „Offiziellen Begleitbücher“ (Visual Companions) der drei „Herr der Ringe“-Filme. Außerdem hat sie selbst einen Fantasyroman (dt. bei Blanvalet) verfasst und eigentlich Spezialistin für altisländische Texte (Die Edda usw.). Laut Verlag hat sie unter dem Pseudonym „Gabriel King“ vier Romane verfasst, und wie man weiß, handelt sich dabei um mindestens zwei Katzen-Fantasy-Romane, die bei Heyne erschienen sind: „Auf geheimen Pfaden“ und „Die Goldene Katze“.
Helden in Centerfolds: zwischen Goldgier und Überlebenskampf
„Die Geschichte in Fotos“ hält die Höhepunkte von „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ mit exklusiven Filmfotos und kurzen Beschreibungen fest. Der Band folgt dabei chronologisch den Abenteuern der Gefährten und ist die ideale Ergänzung zum Film für junge Hobbit-Fans. (Verlagsinfo)
Inhalt
Eine „Geschichte in Fotos“ hat erstens die Akteure zu präsentieren und zweitens die Handlung nachvollziehbar zu präsentieren. Zur Handlung gehören natürlich auch Schauplätze. Nach einem kurzen Rückblick auf die wesentlichen Ereignisse, die Bilbo Beutlin bislang erlebt hat, wird dem Leser der kurzen Begleittexte klargemacht, dass große Orks auf Riesenwölfen, Wargs, die Schar der Abenteurer verfolgt, denen sich Bilbo so leichtsinnig angeschlossen hat.
Sie begegnen dem Gestaltwandler Beorn, der sie vor den Wargs beschützt hat. Leider ist seine andere Gestalt, die eines Bären, nicht sonderlich vertrauenerweckend. Deshalb und weil die Zeit drängt, bricht die Schar am nächsten Morgen wieder auf – ohne Gandalf! Er habe eine Warnung erhalten und müsse einem Ruf nach Süden folgen. Sie aber, die 13 Zwerge und der Hobbit, sollen der Elbenstraße folgen, die sie sicherlich durch den Düsterwald nach Seestadt führen werde. Seestadt liegt am Lake Esgaroth, der sich unter dem Einsamen Berg erstreckt, dem Ziel der Zwerge.
Die junge Tochter einer erfolgreichen Schauspielerin wird zunehmend von einem Dämon in Besitz genommen. Die moderne Wissenschaft versagt bei der Diagnose und Heilung. Der verzweifelten Mutter bleibt nur die Zuflucht zu einem professionellen Teufelsaustreiber. Pater Merrin weiß, gegen wen er kämpft… (Verlagsinfo) William Peter Blatty – Der Exorzist (Lesung) weiterlesen →
Justin ist vorwitziger Junge, den es nicht ruhig in seinem englischen Internat hält, seit seine Eltern bei einem Experiment mit einer Zeitmaschine verschwunden sind. Er reist ihrer Spur nach und stößt auf einen Krieg der Zeitagenten, in dem um die Vorherrschaft über die neue Technik gerungen wird: Denn wer die Macht hat, die Vergangenheit zu ändern, beherrscht automatisch die Gegenwart.
Doch auf welcher Seite stehen seine Eltern? Justin muss es herausfinden, bevor es – buchstäblich – zu spät ist. Er ahnt nicht, dass er selbst der Schlüssel zum Rätsel ist.
_Der Autor_
Peter Schwindt ist der deutsche Autor der „Justin Time“-Trilogie, in der auch die Bände [„Der Fall Montauk“, 820 „Das Portal“ sowie „Verrat in Florenz“ erschienen sind. Die Abenteuer des Helden Justin Time, der seine Eltern in den Zeiten sucht, sind für junge Leser ab zwölf Jahren geeignet.
Schwindt wurde 1964 in Bonn geboren. Nachdem er als Volontär und Redakteur für verschiedene Verlage gearbeitet hatte, betreute er zahlreiche Erwachsenen-Comics und arbeitete in der PC-Spielebranche. Seit 1997 ist Schwindt freiberuflich tätig und schreibt unter anderem als Hörspiel- und Drehbuchautor für Radio und Fernsehen. Witzig: Er gründete eine Bauchtanz-Agentur. Er lebt mit Frau (eine Bauchtänzerin?) und Tochter im Siegerland.
Die „Justin Time“-Romane sind seine ersten. Sie beruhen auf den drei Hörspielen, die Schwindt 2000 für den WDR schrieb. (Ich habe zum Teil auf Verlagsinfos zurückgegriffen.)
_Handlung_
Man schreibt zwar das Jahr 2384, aber in England, das noch nicht in der Nordseee versunken ist, gibt es immer noch die guten alten Internate. Und wieder einmal langweilt sich der aufgeweckte Justin in den Sommerferien fast zu Tode. Und da er es nicht geschafft hat, seine verschwundenen Eltern wiederzufinden, macht er sich immer noch Sorgen um sie.
Da bekommt er eine Mail geschickt von seinem Onkel Chester, der auch gleich das Schulgeld für die nächsten fünf Jahre zahlt. Wie nett von ihm! Da die Rektorin, Frau Zimmerli, Justin keinen Urlaub gibt, macht er sich heimlich selbst auf die Socken, reist über Bristol nach London und von dort zu Onkel Chester. Er platzt mitten in eine Pressekonferenz: Sein Onkel gibt gerade bekannt, dass seine Zeitreiseagentur Chrono Travel Incorporated vor zehn Minuten ihren ersten Kunden in die Vergangenheit geschickt hat (Reisen in die Zukunft sind unmöglich). Dass in diesem Moment die berühmte Zeitwaise auftaucht, hat natürlich einen verheerenden Effekt auf Chester Times Propaganda. Prompt wird Justin eingesperrt.
Ein ebenfalls eingesperrter Journalist lässt aber Justin wieder frei, so dass er gerade rechtzeitig kommt, um einer Katastrophe beizuwohnen: Die Agentur hat ihren Kunden verloren, irgendwo im Jahr 1831: auf der „HMS Beagle“, auf der sich kein Geringerer als Charles Darwin befindet. Chesters Assistent gelingt es, die Kontrollen zu reparieren, und so erklärt sich Justin bereit, den Zeitreisenden zurückzuholen. Dazu braucht er bloß zwei Transponder mitzunehmen, mit deren Hilfe er im Zeitraum-Kontinuum geortet werden kann. Den anderen legt er Herbert Hanfstäckl an, sobald er ihn gefunden hat. Los geht’s, ab durch das Wurmloch …
_Mein Eindruck_
Eine zweite Zeitreise führt Justin ins London des Jahres 1862, wo gerade die Weltausstellung stattfindet. Jemand ist offenbar dabei, diese Zeitlinie zu ändern, indem er Charles Babbages Urvater aller Computer, die „Differenzmaschine“, vervollständigt.
Gegen das, was Justin in London erlebt, ist seine Aktion auf der „HMS Beagle“ der reinste Kindergeburtstag. Von den Sklaventreibern, denen er in die Hände fällt, wird er fast totgeprügelt und fängt sich eine ausgewachsene Erkältung ein, die leicht zu einer tödlichen Lungenentzündung werden könnte. Zum Glück hat er ein paar Freunde, darunter ein ungleiches Geschwisterpaar. Davy ist jedoch ein Vatermörder, und nur Fanny wird mit Justin in die Zukunft reisen, um an seinen Abenteuern in „Der Fall Montauk“ teilzunehmen, weiterhin auf der Suche nach seinen Eltern.
Es gibt wohl nur wenige Kinderbücher, in denen dem jugendlichen Helden derart übel mitgespielt wird. Dafür ist das Buch aber auch superspannend bis zum Schluss und voller Überraschungen. Der kundige Leser fühlt sich in London sofort in die schummrige Welt von Dickens‘ „Oliver Twist“ versetzt. Das geht Justin nicht anders, obwohl er einen Zeitweg von 500 Jahren hinter sich hat. Prompt nennt er sich gegenüber der Polizei „David Copperfield“, was nicht sonderlich schlau ist, denn diesen Namen kennt um diese Zeit jedes Kind: eine Romanfigur von Dickens. (Weil Dickens auch in Zeitungen gedruckt wurde, wurden seine Storys nicht nur von den gebildeten Ständen gelesen, die sich teure Bücher leisten konnten.)
|Hommage an William Gibson|
Es gibt einen bekannten Science-Fiction-Roman von den Herren William Gibson und Bruce Sterling, die man mit Fug und Recht als Begründer (Gibson als Aktivist und Sterling als Ideologe der Bewegung) des Cyberpunks der achtziger Jahre bezeichnen darf. Sie schrieben mit [„Die Differenzmaschine“ 1339 einen Thriller, in dem Charles Babbages Computervorläufer eine bedeutende Rolle spielt. Und natürlich zanken sich etliche Machtkreise um diese vielversprechende Technik.
Natürlich kennt auch der Autor Schwindt diesen Roman und das titelgebende Gerät. Um sich nicht dem Verdacht auszusetzen, er schriebe von Gibson & Sterling ab, hat er sich dadurch aus der Affäre gezogen, dass er eine Figur namens Willi(am) Gibson auftreten lässt (S. 157ff). Willi ist ein Stadtstreicher auf der Suche nach einer sicheren Bleibe. Leider verirrt er sich dabei in eine sehr obskure Ecke der neuen U-Bahn-Tunnel an der Euston Road. Was er dort unten sieht, versetzt ihm ein schweres Trauma. Er landet als Verrückter in der Irrenanstalt Bedlam. Und wer weiß, vielleicht würde auch Justin dort enden, wenn ihn nicht diverse Freunde retten würden.
|Zweifelsfall|
Auf Seite 43 ist die Rede von einem „Ostindien“, das sich auf die Inseln östlich von Mittelamerika, also auf die Karibik, erstreckt. Würde diesen Ausdruck Kolumbus um 1500 gebrauchen, wäre das kein Problem, aber diese geografische Angabe wird in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebraucht. Der Sprecher sollte es eigentlich inzwischen besser wissen – und der Autor wohl auch.
_Unterm Strich_
Mir hat „Zeitsprung“ gut gefallen: Es ist spannend, abwechslungsreich, überrascht immer wieder mit neuen Wendungen, hat ziemlich üble Schurken, einige geheimnisvolle Figuren (der berühmte Mister X), zwei berühmte Gelehrte (Darwin und Babbage), die nicht als Selbszweck auftauchen, sondern eine tragende Rolle für Justin spielen. Zu guter Letzt sind die zwei Episoden in einigermaßen realistisch anmutende Schauplätze eingebettet, wobei mich das Londoner Eastend mit seinen schrecklichen Arbeits-, Lebens- und Hygienezuständen (man denke an die Gefängnisepisode in „Der große Eisenbanhraub“ oder an Jack the Rippers bevorzugtes Jagdrevier Whitechapel) mehr überzeugt hat als alle anderen Schauplätze.
Mit dem „Amt für Zeitkontrolle“ und seinen Agenten konnte ich allerdings herzlich wenig anfangen. Miss Portitia Abaddon – welch ein behämmerter Name: direkt aus einem Groschenroman! Schwindt sollte die Finger von solchen Karikaturen lassen, denn er ist in der Lage, ernst zu nehmende historische Romane zu schreiben.
Wer die „Justin Time“-Bände komplett lesen will, sollte mit diesem Band „Zeitsprung“ anfangen. Denn in der Fortsetzung „Der Fall Montauk“ wird ständig darauf verwiesen und nur so ist erklärlich, wo Fanny, Justins Gefährtin, herkommt.
Ein Buch zum Entdecken, Vergleichen und genau Hingucken
Dieses Buch ist nicht wie andere Bücher! Hier gibt es jedes Bild gleich zweimal – mit ein paar kleinen Unterschieden. Der Leser begleitet Pia und Paul auf einer abenteuerlichen Reise zu einer Insel mitten im Meer und muss herausfinden, an welchen Stellen sich die Bilder unterscheiden. Zehn verschiedene Schwierigkeitsstufen gilt es zu durchlaufen, bis sich der Leser am Ende des Buches „Meister der Suchbilder“ nennen darf. Ein kniffliger Suchspaß für Fans von „Finde den Unterschied“-Spielen. (Verlagsinfo)
Ein Königreich, zwei Familien, drei Jahrzehnte Krieg. England 1443: Der fromme König Henry VI. ist kränklich und unfähig zu regieren, das Königshaus gerät ins Wanken. Zudem droht ein Konflikt mit Frankreich (wo England umfangreiche Gebiete besitzt), der England in eine Katastrophe reißen könnte. Eine Heirat mit einer Französin soll einen dauerhaften Frieden sichern.
Die Vermählung Henrys mit der französischen Adeligen Margaret von Anjou, 14, soll die macht des Reiches sichern. Doch das Bündnis mit den verhassten Franzosen ruft unter den englischen Siedlern auf dem Kontinent eine Rebellion ins Leben: Die siegreichen Kämpfer von Azincourt wollen ihr Land nicht einfach so hergeben, Kämpfer wie der Bogenschütze Thomas Woodchurch.
Richard, der mächtige Herzog von York, sieht endlich seine Chance gekommen: Er nutzt den Hass auf den König, und zusammen mit seiner willensstarken Gemahlin Cecily of Neville beginnt er die Rosenkriege – York gegen Lancaster… (korrigierte, erweiterte Verlagsinfo) Conn Iggulden – Sturmvogel (Die Rosenkriege 1) weiterlesen →
Seit ihrer Erschaffung durch den Gott Vraccas bewachen die fünf Stämme der Zwerge das Geborgene Land, wo Menschen, Elben und Zauberer friedlich miteinander leben. Doch als die Festung des Zwergenstammes der Fünften von Orkhorden, Ogern und Alben überrannt wird, ergießt sich ein Strom von hasserfüllten Bestien ins Geborgene Land. Als der Rat der Zauberer von einem Verräter fast vollständig vernichtet wird, hängt das Schicksal der Bewohner des Landes von einem einzigen Zwerg ab, der noch nicht mal weiß, woher er kommt: Tungdil wurde als Kind einem Zauberer in die Obhut gegeben.
Die Albae (Dunkelelben) sind gefährlich, grausam und scheuen keinen Krieg. Ihre Feinde fürchten sie, und ihre Sklaven folgen ihnen bedingungslos. Doch die dunklen Geschöpfe bergen ungeahnte Geheimnisse, und ihre Macht ist nicht unbegrenzt. Das Reich der Albae ist bedroht, und die ungleichen Krieger Sinthoras und Caphalor erhalten vom Herrscherpaar den Auftrag, einen mächtigen Dämon als Verbündeten im Krieg zu gewinnen. Es stellt sich aber schnell heraus, dass jeder der zwei Albae eigene Pläne verfolgt. Der Kampf um Ehre, Macht und Leidenschaft bringt sie in höchste Gefahr. Das Schicksal ihres Volkes steht auf dem Spiel. (abgewandelte Verlagsinfo) Markus Heitz – Gerechter Zorn (Die Legenden der Albae 1) (Lesung) weiterlesen →
Professor Peaslee bricht während einer Vorlesung bewusstlos zusammen und erwacht erst Stunden später. Er leidet unter völligem Gedächtnisverlust. Sechs Jahre später beginnt er mit der Konstruktion einer seltsamen Maschine. Kurz darauf findet man ihn wieder bewusstlos. Die Maschine ist verschwunden. Die Schriften, die er in den letzten Jahren verfasste, verbrannt. Am nächsten Tag kehrt er ins Bewusstsein zurück, ohne sich an die vergangenen sechs Jahre erinnern zu können. Was ist passiert? Seine Alpträume zeigen ihm nach und nach die schreckliche Wahrheit … (Verlagsinfo) H. P. Lovecraft – Der Schatten aus der Zeit (Lesung) weiterlesen →
Drachen, Magier, Ordensritter: Supergirl gegen alle
Machtgierige Drachen säen seit Anbeginn der Zeit Hass und Zwietracht zwischen den Völkern und stürzen die Menschheit immer wieder in Kriege. Im Jahr 1925 arbeitet die Drachentöterin Silena für das Officium, einen Bund, der sich der Jagd auf die Plagegeister verschrieben hat. Doch ein unsichtbarer Feind scheint nun die Städte Europas anzugreifen.
In London wird das Zepter des Marduk gestohlen, ein Artefakt von unvorstellbarer Macht. Grausame Todesfälle unter den Drachentötern geben Rätsel auf. Silena setzt alles daran, die Vorfälle aufzuklären. Doch sie ahnt nicht, dass sie damit die Pläne eines Gegners durchkreuzt, der mächtig genug ist, um die Welt endgültig in den Abgrund zu stürzen.
So ein Spukhaus ist eine famose Sache: Es gibt immer was zu tun. Das denkt sich auch unser Ich-Erzähler, als er davon hört, und beschließt, es für sechs Monate zu mieten. Doch den Spuk gibt es wirklich, und nacheinander nehmen seine Bediensteten Reißaus, alle bis auf einen, der stocktaub ist. Es gibt also noch Chancen. John, der Erzähler, und seine Schwester Patty laden ihre ebenso famosen Freunde ein, sich die Sache mit dem Spuk mal genauer anzusehen: furchtlose Zeitgenossen allesamt. Doch in Master B.s Dachstube will trotz aller Mühen der Spuk nicht enden.
Eine junge japanische Cellistin gerät im Panamakanal in die Wirren des lokalen Bürgerkriegs. Unter dem Druck tragischer Ereignisse an Bord der festsitzenden Schiffe wandelt sich ihre Persönlichkeit zu etwas Schrecklichem, das schon lange in ihr schlummerte.
Der Autor
Iain Banks ist der wahrscheinlich bedeutendste schottische Schriftsteller der Gegenwart. Seine Mainstream- und Science-Fiction-Romane befassen sich mit aktuellen Themen, sein SF-Zyklus über das Culture-Universum gehört zu den wichtigsten Werken des Genres. Er starb 2013. Iain Banks – Träume vom Kanal. Zukunftsroman weiterlesen →
Mehrere Male haben die fremdrassigen Kur bereits Gor, die Gegen-Erde, angegriffen, so etwa in Band 12, „Die Bestien von Gor“, als sie am Nordpol einen Stützpunkt errichteten, oder in Doppelband 17/18, als sie die Wilden der Prärien Gors aufstachelten, Tarl Cabot, den Diener der Priesterkönige, sowie goreanische Kavallerie anzugreifen. Wiederholt hat Tarl Cabot ihre Pläne vereitelt.
Doch nun ist Tarl Cabot der Gefangene der Bestien geworden. Sie sind keine Tiere, sondern verfügen über eine militärische Hierarchie, leben in ihren Raumschiffen – und warten auf die Invasion Gors, denn sie benötigen dringend eine eigene Welt, haben sie doch ihre eigene zugrunde gerichtet und verlassen müssen.
Tarl Cabot befindet sich irgendwo im Asteroidengürtel in einem Geheimgefängnis. Doch welche Pläne wollen die Kur mit ihm in die Tat umsetzen? Wie auch immer ihr Interesse aussehen mag, sie müssen bald feststellen, dass Tarl Cabot ein Mann ist, den sie ernstnehmen müssen … John Norman – Kur of Gor (Gor 28) weiterlesen →
Gibt es intelligentes außerirdisches Leben auf dem Riesenplaneten Jupiter? Und falls ja, darf man dann darüber sprechen? Eine knifflige politisch-religöse Frage, mit der sich der Astrophysiker Grant Archer auseinandersetzen muss – denn die christlichen und islamischen Fundamentalisten der Erde betrachten intelligente Aliens als Gotteslästerung.
Während in „Venus“ die dramatische Handlung derart überwog, dass die menschlichen Klischees das wissenschaftliche Interesse erdrückten, gelingt es Bova in „Jupiter“, das Ruder herumzureißen und einen ordentlichen Roman über eine lebensgefährliche Forschungsexpedition ins Innere des Riesenplaneten abzuliefern.
Vielstimmige Einführung in Leben und Werk Tolkiens
Die meisten Menschen kennen Tolkiens Werk, insbesondere den zweimal verfilmten „Herrn der Ringe“. Wesentlich weniger Leute kennen auch den „Hobbit“ und „Das Silmarillion“, noch weniger auch Tolkiens zahlreiche Gedichte und Geschichten. Dennoch mutmaßen alle dieser Leser und Zuschauer über den Urheber all dieser Werke und stellen mitunter die abwegigsten Theorien auf. War er selbst ein Hobbit? Ja und nein. Brian Sibley will der Sache in seinem Autorenporträt auf den Grund gehen.
Aus dem Palast in die Sklaverei: klischeereiche Abenteuer
Der junge Sebastian Dark ist auf dem Weg nach Keladon, um sich als Hofnarr bei König Septimus zu bewerben. Nachdem es ihm unterwegs gelungen ist, zusammen mit seinem Gefährten Cornelius Drummel Prinzessin Kerin, die Nichte des Königs, vor einem Brigantenüberfall zu retten, scheint der Weg dafür geebnet: Die Stelle als Hofnarr wird gewiss seine Belohnung sein, oder? Bald jedoch haben die Freunde das Gefühl, dass man ein falsches Spiel mit ihnen spielt. Und bei dem Versuch, Prinzessin Kerin erneut zu helfen, geraten sie in höchste Gefahr.