Der Geheimdienstchef der Liga ist auf der Jagd – er verfolgt den meistgesuchten Dieb der Galaxis
Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Längst sind die Terraner in ferne Sterneninseln vorgestoßen, wo sie auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte getroffen sind, die das Geschehen im Universum beeinflussen. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Milchstraße steht weitgehend unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals. Dessen Richter behaupten, nur sie könnten den Weltenbrand aufhalten, der sonst unweigerlich die Galaxis zerstören würde. Perry Rhodan und die Besatzung des Fernraumschiffes RAS TSCHUBAI haben in der fernen Galaxis Larhatoon in Erfahrung gebracht, dass das eigentliche Reich der Richter die Jenzeitigen Lande sind. Mit Atlan steht dem Terraner der einzig geeignete Pilot für den Flug dorthin zur Verfügung, doch nur ein Richterschiff vermag diesen Flug auch durchzustehen. Perry Rhodan, Atlan und der ehemalige Arkon-Imperator Bostich entwickeln daher einen Plan zur Eroberung der CHUVANC, des Raumers von Richter Chuv, der sich im Arkonsystem aufhält. Attilar Leccore, der Chef des Terranischen Liga-Dienstes, spielt derweil ein gefährliches Spiel: In der Maske eines onryonischen Kommandanten soll er die von ihm entführte Ordische Stele wiederbeschaffen. Diese befindet sich auf OCKHAMS WELT …
Vor 37 Jahren gehörte Ellen Ripley zur Besatzung des Raumfrachters „Nostromo“. Ein fingierter Notruf lockte diese zum Mond LV426, auf dem der Konzern Weyland-Yutami eine außerirdische Lebensform festgestellt hatte, die ein hohes Profitpotenzial besaß. Allerdings waren diese Aliens schlau und bösartig. Ein Exemplar verschaffte sich Zugang zur „Nostromo“ und dezimierte nach und nach sämtliche Insassen. Nur Ripley entkam und tötete die Kreatur, musste dafür jedoch die „Nostromo“ zerstören und sich im Tiefschlaf einer Rettungskapsel anvertrauen, die seither durch den Raum trieb.
Aufgefischt wird Ripley vom Bergbaufrachter „Marion“, der über dem Planeten LV178 kreist. Zum Schrecken über die jahrzehntelange Reise kommt blankes Entsetzen, denn auch an Bord der „Marion“ haben sich die Aliens breitgemacht. Sie hausen offensichtlich auf oder unter der Oberfläche von LV178, wo Minenarbeiter versehentlich auf sie gestoßen sind. Seitdem herrscht Funkstille; mit dem letzten Shuttle vom Planeten kamen Aliens an Bord der „Marion“, wo sie die Besatzung dezimierten und den Frachter in ein Wrack verwandelten. Tim Lebbon – Alien: In den Schatten weiterlesen →
Ein Geheimprogramm wird gestartet – sie kämpfen um die Zukunft des Solsystems
Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Längst sind die Terraner in ferne Sterneninseln vorgestoßen, wo sie auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte getroffen sind, die das Geschehen im Universum beeinflussen.
Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Milchstraße steht weitgehend unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals. Dessen Richter behaupten, nur sie könnten den Weltenbrand aufhalten, der sonst unweigerlich die Galaxis zerstören würde. Auf diese Weise zementiert das Tribunal in der Milchstraße seinen Machtanspruch.
Perry Rhodan und die Besatzung des Fernraumschiffes RAS TSCHUBAI haben in der fernen Galaxis Larhatoon in Erfahrung gebracht, dass das eigentliche Reich der Richter die Jenzeitigen Lande sind. Mit Atlan steht dem Terraner der einzig geeignete Pilot für den Flug dorthin zur Verfügung, doch nur ein Richterschiff vermag diesen Flug auch durchzustehen.
Zurück in der Milchstraße, entwickeln Perry Rhodan, Atlan und der ehemalige Arkon-Imperator Bostich einen Plan zur Eroberung der CHUVANC, des Raumers von Richter Chuv, der sich im Arkonsystem aufhält. Doch ehe es so weit ist, muss reichlich Vorarbeit geleistet werden. Besonders am Herzen liegt Rhodan seine Heimatwelt. Dort wird Gucky zum JÄGER DER JAJ …
Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Längst sind die Terraner in ferne Sterneninseln vorgestoßen, wo sie auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte getroffen sind, die das Geschehen im Universum beeinflussen. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Milchstraße steht weitgehend unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals. Dessen Richter behaupten, nur sie könnten den Weltenbrand aufhalten, der sonst unweigerlich die Galaxis zerstören würde. Auf diese Weise zementiert das Tribunal in der Milchstraße seinen Machtanspruch, während der Widerstand dagegen massiv aufrüstet.
Perry Rhodan und die Besatzung des Fernraumschiffes RAS TSCHUBAI haben in der fernen Galaxis Larhatoon in Erfahrung gebracht, dass das eigentliche Reich der Richter die Jenzeitigen Lande sind. Mit Atlan steht ihm der einzig geeignete Pilot für den Flug zur Verfügung, doch nur ein Richterschiff vermag diesen Flug auch durchzustehen. Zurück in der Milchstraße, entwickeln Perry Rhodan, Atlan und der ehemalige Imperator Bostich einen Plan zur Eroberung der CHUVANC, des Raumers von Richter Chuv, der sich im Arkonsystem aufhält. Zunächst muss Rhodan aber ins Solsystem. Dort befinden sich DIE WELTENBAUMEISTER … (Verlagsinfo>
Diese Geschichte sollte man besser nicht lesen. Zumindest schreibt Patrick Rothfuss das in seinem Vorwort. In seinem Nachwort schreibt er auch warum: Sie hat nichts von dem, was eine gute Geschichte haben sollte. Es gibt keinen Konflikt, keine Dialoge, keine Action. Überhaupt keine Handlung. So sagt er. Er hat sie trotzdem geschrieben. Und seine Verlegerin hat sie trotzdem verlegt. Zum Glück!
Sieben Tage noch. Als Auri am Morgen erwacht, ist sie sicher, dass er am siebten Tag das nächste Mal zu Besuch kommen wird. Eifrig macht sie sich daran, Vorbereitungen zu treffen …
Auri ist eine Nebenfigur aus der Königsmörder-Chronik. Wer diese nicht gelesen hat, wird mit der Geschichte über Auri vielleicht Schwierigkeiten haben. Er wird zum Beispiel nicht wissen, wer der Besucher ist, den Auri erwartet, und dass Auri in einem Tunnelgewirr unter der Universität lebt.
Andererseits ist es nicht wirklich wichtig, ihren erwarteten Besucher zu kennen oder den Ort, unter dem sie lebt. Denn dies ist Auris Geschichte, und sie ist weitestgehend losgelöst von den Geschichten im Rest der Welt.
Monster-Wolken über Rocky Beach! Die hässlichen Nebelfratzen lenken die Autofahrer ab. Als auch noch Flugzeuge in Gefahr geraten, greifen Die drei ??? Kids ein. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Jeder hat schon mal Gebilde oder Gesichter in Wolken über sich erkannt … aber, kann man solche Wolken absichtlich erzeugen und ihnen dann auch noch das gewünschte Aussehen verpassen? Und wenn ja, warum dann unbedingt Gruselgesichter? Ist das ein Spaß oder steckt da ein krimineller Plan dahinter? Gut, dass die Jungdetektive grad Zeit haben, um Hans Guck-in-die-Luft zu spielen und diesem Rätsel auf den Grund zu gehen.
Ich würde ja erst mal direkt Colonel Edwards verdächtigen, schließlich ist er der örtliche „Himmelsschreiber“ und kann mit seiner Propellermaschine Botschaften aus dichtem Dunst in die Luft malen. Nur, zum einen wäre das zu einfach und zum anderen ist der selbst zum Opfer geworden, als ihm seine Maschine in der Luft um die Ohren fliegt … und so erfahren wir nebenbei nicht nur, aus was die „Himmelstinte“ besteht, mit der der Veteran und seinesgleichen den Himmel verzieren … sondern haben auch schon unseren Fall. Wer hat ein Interesse daran, den alten Colonel im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Himmel zu blasen und ihm das Geschäft zu vermiesen?
Und wieso ist bis über die Hälfte des Romans nicht eine der Monster-Wolken zu sehen gewesen, wie sie auf dem Titelbild zu bewundern ist? Gehts denn nicht eigentlich um die? Nicht wirklich, nein.
Aber auch ohne Wolken am Horizont ists seltsam genug, um den Leser bei den Buchstaben zu halten. Nicht nur taucht ein sehr verdächtiger Mensch auf, sondern Justus wird für kurze Zeit sogar zum Greis! Ob das wohl gewinnträchtig ist? Und … was zur Hölle ist denn ein „Himmelsradierer“?
Keine Sorge, das alles erfahren wir und dabei gibts eine Menge Spaß, Spannung und sogar noch Dramatik. Denn um was es hier wirklich geht und wer hinter allem steckt, das ist eine clevere Idee des Autors, die er uns kindgerecht vermittelt und nach einem Zitat des Kampfkünstlers Bruce Lee an den Himmel schreibt.
Der Autor:
Boris Pfeiffer wurde 1964 in Berlin geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Er machte Abitur, wurde Buchhändler und Taxifahrer, studierte Sprachwissenschaften und Landschaftsplanung an der TU-Berlin und Drehbuch an der Berliner Filmhochschule. Anschließend arbeitete er als Regieassistent und Regisseur an verschiedenen Theatern. 1994 wurde sein erstes Theaterstück für Kinder am Berliner GRIPS Theater uraufgeführt. 2003 erschien sein erstes Kinderbuch: ‚Kira und Buttermilch‘. Inzwischen hat er über …. (Verlagsinfo)
Mein Fazit:
Davon abgesehen, dass der Titel, das Cover und vor allem der Klappentext ziemlich irreführend sind und den Leser auf die falsche Fährte locken, erwartet uns hier dennoch ein spannender Fall für die Jungs. Hier greifen nämlich nicht wirklich Monster-Wolken an und die Jungs laufen auch alles andere als weg. Sie bleiben und lösen den Fall, der sich rund ums Himmelsschreiben dreht und um die, die damit Geld verdienen wollen.
Laminierter Pappband: 128 Seiten
Mit Illustrationen von Kim Schmidt
Vom Verlag empfohlen ab 8 Jahren
ISBN-13: 978-3440145678 www.kosmos.de
Der Autor vergibt: (4/5) Ihr vergebt: (14 Stimmen, Durchschnitt: 2,14 von 5)
Über 210 weitere Rezensionen zu den DREI FRAGEZEICHEN findet ihr in unserer Datenbank!
In diesem Erzählband versammelte der heutige Starautor seine Kurzgeschichten aus der Mitte der siebziger Jahre. Nur zwei dieser Texte finden sich bislang auch in „Traumlieder I“ wieder. Deshalb lohnt sich ein Blick – für den Sammler.
Tag und Nacht wandern so langsam um die Welt, dass ein Menschenleben vergeht, bis die Dämmerung einen Ort ein zweites Mal erreicht. Und wenn der Tag anbricht, ist es für die Menschen Bisolas Zeit, ihre Heimat aufzugeben und weiter zu ziehen, dem Tag voraus, denn so will es der Pakt zwischen Menschen und Sassek, die den Tag bevölkern. Ein paar wenige Metropolen finden sich als Unterkunft, dazu kommen die natürlichen Höhlen, Refugios, und Hütten oder Zelte an Orten, die den Wesen eine Lebensgrundlage bieten. Denn das zweite Extrem Bisolas ist der große Temperaturunterschied: Die lange Nacht klirrt und birst unter der Kälte, so dass sich die Menschen nur unter dicken Pelzen ins Freie begeben können; der Tag dagegen brennt unter der Sonne, die Meere kochen.
Wenn der Tag naht und es für die Menschen an der Zeit ist, die Metropolen und heimischen Herde zu räumen, tritt die Grauwacht auf den Plan, eine langlebige militärische Truppe von überragenden Fähigkeiten, die für die Einhaltung des Paktes sorgt. Ihre Macht erhält diese Truppe vom Plexo, einem weltumspannenden Geflecht, das den Guardistas der Grauwacht die Langlebigkeit, die Kraft, Ausdauer und die unglaublichen Selbstheilungskräfte zur Verfügung stellt. Es ist das Nabo, das in ihren Adern fließt und den Kontakt zum Plexo hält. Die Guardistas leben für die Grauwacht, denn ihre Neutralität verbietet Bindungen zu ihren Artgenossen, den normalen Menschen. Schon allein, um das Misstrauen der Sasseks bezüglich dieser Neutralität nicht zu reizen.
Eines der größten Verbrechen unter den Guardistas ist es, die Grauwacht zu verlassen und die Liebe und Normalität einer Familie zu suchen …
Ein nächtlicher Anruf reißt Tierschützer Jean-Baptiste Simon aus dem Schlaf. Im Hafen von Antwerpen ist ein Tier aus einem Container ausgebrochen, der an die Vereinten Arabischen Emirate adressiert war. Die Dockarbeiter geben alle unterschiedliche Beschreibungen. Nur in zwei Punkten sind sie sich einig: Das Tier war weiß. Und es hatte nur ein Horn, mitten auf der Stirn… (Verlagsinfo)
Eingebettet in den phantastischen Kosmos der Shared-Universe-Reihe Die neunte Expansion, führt Niklas Peinecke mit dem vorliegenden zweiten Band seine Trilogie um die junge Astrophysikerin Farne fort. Es ist die Zeit der erneut anwachsenden Bedrohung durch die Hondh, die ihr Imperium in 500-jährigen Zyklen ausdehnen und nun seit bereits fünfhundert Jahren die Erde und weite Teile der ehemaligen irdischen Hegemonie beherrschen. Nun mehren sich die Anzeichen für den nächsten Zyklus, mit dem sie die Randwelten der Menschheit bedrohen. An vielen Ecken der letzten freien Lebenssphäre sammeln die Menschen Informationen und sind auf der Suche nach Möglichkeiten, die neunte Expansion abzuwehren. Dabei versteht es der Gegner, mit Hilfe menschlicher Agenten die Bemühungen zu torpedieren, so dass sich schließlich eine Organisation etabliert mit dem Ziel, die verschiedenen Anstrengungen zu koordinieren und den Widerstand zu bündeln: Die Den-Haag-Stiftung, die auch in dem Unternehmen Farnes potenziellen Nutzen für die Hondh-Forschung sieht und ihre Expedition unterstützt.
In der Endphase des spanischen Bürgerkrieges bekommt der britische „Secret Intelligence Service“ 1939 erstmals Wind von einer streng geheimen Wunderwaffe Nazi-Deutschlands. Lieutenant-Commander Raybould Marsh kann Unterlagen und Filmreste bergen, die künstliche Superhelden im Training zeigen: Nazi-Kämpfer, die sich unsichtbar machen, fliegen oder stählerne Panzer kraft ihres Geistes wie Konservenbüchsen zerdrücken können.
Dr. Karl Heinrich von Westarp hat seine ‚Kinder‘ ebenso grausam wie gründlich auf ihren Einsatz in Hitlers geplantem Krieg vorbereitet. Als „Götterelektronengruppe“ sind sie Teil der „Reichsbehörde für die Erweiterung germanischen Potenzials“, auf das „Reichsführer SS“ Heinrich Himmler große Hoffnungen setzt. Als der II. Weltkrieg ausbricht, ist der Erfolg des „Blitzkriegs“ in der Tat vor allem auf die übernatürlichen Kräfte der Gruppe zurückzuführen. Ian Tregillis – Saat des Unheils (Milkweed 1) weiterlesen →
Dieser Erzählband versammelt Walter M. Millers Kurzgeschichten und Novellen. Viele darunter loten die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen für Individuen aus, sei es auf dem Mars, im Theater oder als telepathischer Mutant. Sie wurden vielfach abgedruckt, ganz besonders in den Anthologien des Heyne-Verlags.
Andrew Horne arbeitet für ein US-Regierungsprojekt, das sich nicht mehr mit der Gehirnwäsche begnügt: Nun werden ganze Bewusstseine auf „Versuchsobjekte“ übertragen. Zunächst scheint mit dem Transfer seines eigenen Bewusstseins auf Proband Nr. 233 alles zu klappen, doch Nr. 234, die Kopie Andrew Hornes, flieht aus seiner Zelle – ausgerechnet nach Russland. Als Horne ihm nachreist, findet das Projekt Beta ein verhängnisvolles Ende.
Der Autor
Ralph Blum, geboren 1932, ist ein US-amerikanischer Autor, der in seinem Roman „Der Simultanmensch“ (1970) seine Kenntnisse aus der Pharmakologie verarbeitete. Er ist Autor eines Wahrsagebuches, das Runen verwendet, und der beiden Romane „The Foreigner“ (1961) und „Old Glory and the Real-Time Freaks“ (1972). Er hat in Harvard studiert und spricht fließend Russisch.
Band 1: „Die Wissende“
Band 2: „The Very Ugly Duckling“ (noch ohne dt. Titel)
Die junge Elaine arbeitet als Bibliothekarin. Eine bessere Stellung kann sich eine Waise ohne Beziehungen und mit nur geringer magischer Kraft nicht erhoffen. Doch da Elaine Bücher liebt, kommt sie mit ihrem Beruf ganz gut zurecht. Bis sie eines Tages eine Kiste öffnet, deren Inhalt der Bibliothek vermacht wurde. Innerhalb eines Augenblicks ist nichts in ihrem Leben mehr, wie es war …!
Schauplatz dieser Schicksalswendung ist die Goldene Stadt, Hauptstadt des Reiches und eine pulsierende Metropole. Hier gibt es wahrscheinlich alles, was zu solch einer Metropole gehört, von der Adelsintrige bis zum Unterweltboss. Allerdings spielt in dieser Geschichte nichts davon eine Rolle, insofern ist die Ausarbeitung der Örtlichkeit eher detailarm ausgefallen.
Diese Besprechung bezieht sich noch auf die Originalausgabe, die 2014 bei Begedia erschien. Nun erscheint 2025 eine überarbeitete Neuausgabe bei Eridanus mit neuem Titelbild und inhaltlichen Änderungen, die sich auch zum Teil auf Kritiken innerhalb dieser Besprechung auswirken.
Kurz vor Weihnachten 2014 erschien der vorliegende Roman von Frank Lauenroth, bis dahin vor allem mit seinem Thriller »Boston Run« und seit 2012 mit der nominierten Novelle »K’tarr!« in der apokalyptischen Sammlung »2012 – T minus Null« bekannt. Heute schickt er seinen Raumfrachterpiloten Frankie in ein Science-Fiction-Abenteuer, das teilweise einer klassischen Space Opera entspricht, teilweise aber auch eine literarische Annäherung an die Band Frankie goes to Hollywood darstellt.
Frankie wurschtelt sich so durch als Raumfrachterpilot in den Außenbereichen eines galaktischen Regierungssystems, die mittlerweile von der skrupellosen Firma LaLeLimbus kontrolliert werden. Bisher hat sich Frankie nie etwas zuschulden kommen lassen, er ist der ehrbare Einzelgänger, ein Kuriosum in diesen von Egoismus und gegenseitiger Abhängigkeit dominierten Gegend, vom Leben und der Liebe oft enttäuscht, eng verbunden mit seinem Frachter CORONA. Sein Schiff, seine Heimat, sein Ein und Alles. Bis er eines Tages beim Anflug auf die Zentralwelt der LaLeLimbus-Gesellschaft durch einen unregistrierten Transport geentert wird und sich mit Holly ein zweites Kuriosum an Bord befindet, das Frankie ein finanziell unausschlagbares Angebot zur sofortigen Umkehr macht. Und damit beginnt das Abenteuer, an dessen Ende die gesamte Weltsicht umgekrempelt ist und der unbescholtene Frankie plötzlich zur Zielscheibe der Wut und Macht des gefährlichen Konzerns wird.
Irgendwo zwischen Samoa und den Fidschi-Inseln wurde es in 300 Metern Tiefe auf dem Grund des Südpazifiks entdeckt: ein Raumschiff, fast einen Kilometer lang und ganz sicher nicht von dieser Welt. Obwohl vor mindestens 300 Jahren niedergegangen, ist es wundersam erhalten, und hält man sein Ohr an die Außenhaut, hört man im Inneren sogar noch Maschinen brummen. Allerdings gehen seine Erforscher etwas professioneller vor. Glücklicherweise haben nicht die finsteren Sowjet-Teufel (die es zum Zeitpunkt unserer Geschichte – 1987 – noch gibt), sondern die US-Amerikaner, das Raumschiff gefunden. Die Navy ließ eine Flotte über der Absturz- oder Landestelle ankern, und nun wartet Projekt-Kommandant Harold Barnes auf die angeforderten Spezialisten, die ihn an Bord des Sternenvehikels begleiten sollen. Michael Crichton – Die Gedanken des Bösen weiterlesen →
Der zweite Band der sechsbändigen Gesamtausgabe der Erzählungen von Clark Ashton Smith (1893-1961) mischt einmal mehr großartige, vom ideenstarken Verfasser bis ins Detail polierte Phantastik mit Brot-und-Butter-Prosa, die nichtsdestotrotz ihre eigenen unterhaltsamen Reize entfaltet: Wieder zeigt sich Smith als Autor, der sein Publikum noch heute in den Bann ziehen kann. Clark Ashton Smith – Das Grabgewölbe von Yoh-Vombis (Gesammelte Erzählungen – Band 2) weiterlesen →
Der junge irische Druide Atticus hat sich mit seinem Wolfshund Oberon im Südwesten der USA niedergelassen. Im scheinbar friedlichen Tempe, Arizona, betreibt er eine Buchhandlung mit okkulten Schriften und verkauft allerlei magischen Krimskrams.
Er will eigentlich nur seine Ruhe haben vor Göttern, Hexen und Feen. Dieser Wunsch bleibt ihm verwehrt, denn in Tempe wütet ein bis dahin unbekannter Hexenclan, der den einst so friedlichen Landstrich mit schmutziger Magie überzieht. (bearbeitete Verlagsinfo)
Corrie und Silvana ist es mit Hilfe ihrer neuen Freunde gelungen, das zweite Buch von Angwil zu bergen. Doch die Freude währt nicht lange: Erzmagier Lamassar lässt die Belegschaft der magischen Schriftrolle unter dem Vorwurf des Hochverrats festnehmen und das Portal versperren. Zu allem Übel scheint es auch noch, dass er bereits weiß, wo das dritte Buch Angwils zu finden ist. Jemand muss ihm den Inhalt des zweiten Buches verraten haben!
Leider kann man nicht sagen, dass die Charakterzeichnung sich im weiteren Verlauf der Geschichte besonders vertieft hätte. Allein Yazeem bekommt durch die Ereignisse in Abaris etwas mehr Profil. Alle anderen Nebencharaktere bleiben die gleichen Statisten, die sie bisher waren. Da hilft auch die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Corrie und Kushann nicht wirklich. Aber immerhin ist dieser Teil sehr behutsam eingeflochten und erfreulich kitschfrei erzählt.Dana S. Eliot – Das Geheimnis von Pamunar (Taberna Libraria 2) weiterlesen →
Seit mehr als einem halben Jahrhundert beseitigt John Gload für seine kriminellen Auftraggeber unliebsame Zeitgenossen. Sein Service beinhaltet auch die möglichst spurlose Beseitigung der Leichen. Gload ist ein Profi, der zwar über Gefängnis-Erfahrung verfügt, dem aber seine Tätigkeit als Serienkiller nie nachgewiesen werden konnte.
Nun ist Gload 77 Jahre alt und spürt, dass seine Kräfte nachlassen. Stärker zu schaffen macht ihm die Unmöglichkeit, zuverlässige Hilfskräfte zu finden, die er in seinem Metier benötigt. Aktuell hat sich Gload notgedrungen mit einem halbstarken Angeber eingelassen, der das für einen Mordauftrag kassierte Geld in einen Alkohol- und Drogenrausch investiert, dabei eine Kellnerin vergewaltigt, dingfest gemacht wird und der Polizei einen Deal vorschlägt: Er liefert Gload ans Messer. Kim Zupan – Die rechte Hand des Teufels weiterlesen →
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