Die Handlung:
Maya Chen malte den Tod, bevor er geschah. Ihre Gemälde zeigten grausame Morde, die Stunden später blutige Wirklichkeit wurden. Als die junge Künstlerin verzweifelt von der Tower Bridge springen wollte, ahnte ich noch nicht, dass ein jahrhundertealtes Grauen über London hereingebrochen war. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 464 gemacht, der erstmalig am 25. Mai 1987 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.
Verstörend gehts los. Die Malerin Maya hat wieder einen Albtraum gehabt und muss schnell alles auf Leinwand festhalten, was sie da miterlebt hat. Und das sind keine Frühlingswiesen mit bunten Blumen, sondern erschreckende Horrorvisionen.
Immer wieder springt die Handlung und wir wissen erst mal noch gar nicht, ob und was die verschiedenen Orte miteinander zu tun haben.
Die seltsamen Bilder sind so interessant, dass Lady Sarah meint, John und Suko sollten mal einen Blick drauf werfen und sich auch mit der Künstlerin unterhalten. Machen sie, beides.
Aber, so gruselig das auch ist, bislang ist ja noch nix passiert, was mit Geister und Dämonen zu tun hat, auch wenn das angeteasert wird, besonders von Maya selbst. Sehr dramatisch und von der Sprecherin überzeugend umgesetzt.
Wer spricht denn da zu ihr in ihrem Kopf? Wer ist wieder da um wieder zu töten? Und warum gerade jetzt? Und wen denn eigentlich?
Zügig wird klar, um wen es sich handelt … jetzt gehts „nur“ noch darum, wie man ihn stoppen kann, falls das überhaupt möglich ist.
Die Sprecher und ihre Rollen:
John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzähler – Gregor Höppner
Ansage – Ulrike Stürzbecher
Jane Collins – Katy Karrenbauer
Lady Sarah Goldwyn – Karyn von Ostholt
Suko – Martin May
Sandor Istvan Varga – Attila Georg Borlan
Maya Chen – Franziska Krol
Sophie Chen-Williams – Cornelia Weibel
Jennifer Walsh – Karen Schulz-Vobach
Chiefinspektor Tanner – Walter Gontermann
Benny Griffin – Kevin Kasper
und Kaspar Eichel, Janine Wagner, Marco Rosenberg, Sascha Tschorn, Franz Hartwig, Matti Swiec, Harald Schrott, Michael Schwager, David Turba, Claudio Maniscalco, Björn Bonn, Ulrkike Hübschmann sowie Peggy Pollow
Technik-Credits:
Buch: Gabriel Conroy nach einem Roman von Jason Dark
Redaktion: Lea Bittner und Lea Albishausen
Hörspielstudio: STIL Musik und Hörspiele / www.stil.name
Regie: Christian Hagitte und Simon Bertling
Musik: Studio STIL, Berlin
Produktionsmanagement: Stefanie Klatt
Schnitt: Sascha Blach
Sounddesign und Nachbearbeitung: Tilman Böhnke
Musikbearbeitung: Roman Pogorzelski
Die Musik wurde exklusiv für die John Sinclair Hörspiele komponiert.
Die Ausstattung:
Die schwarze CD mit gelber Schrift steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält eine Liste der bereits veröffentlichten Folgen der „2000er“-Serie, der „Classics“-Serie und der Sondereditionen. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
Mein Fazit:
Also zum Einschlafen sollte man diese Folge nicht hören, denn hier gibts Psycho-Horror vom Feinsten, vom akustisch Feinsten. Nicht nur sind die Effekte on point, auch die Sprecherleistungen, allen voran die von Franziska Krol als Maya, gehen wirklich unter die Haut.
Und während es immer spannender und spannender wird, ist selbst nach dem Showdown noch nicht Schluss.
Audio-CD
Spieldauer: 63:43 Min.
Tracks: 21
1. Auflage, Juli 2026
www.luebbe.de
Der Autor vergibt: 




