Murdoku ist die perfekte Mischung aus packendem Rätselspaß und spannenden Mordfällen. Dieses innovative Logikrätselbuch verbindet die elegante Einfachheit von Sudoku mit der Erzählkunst spannender Logicals.
Die Leser*innen schlüpfen in die Rolle eines Ermittlers, rekonstruieren Tatorte und lösen 80 einzigartige Fälle in farbenfrohen, detailreichen und handgezeichneten Szenen – vom Opernsaal zu einem exquisiten Restaurant bis zu einem gemütlichen Buchladen.
Durch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade bietet Murdoku für Anfänger und Experten gleichermaßen stundenlangen Rätselspaß.
Mein Eindruck:
Mit seiner auf den ersten und zweiten Blick echt ungewöhnlichen Kombination aus Murder-Mystery und Sudoku hat es der Autor dieser Rätsel schon in die Rätsel-Rubrik der angsehenen Financial Times geschafft.
Knackige Rätsel, verkleidet als harmlos wirkende, schöne und bunte Zeichnungen, die es in sich haben, bekommen die Leser hier zu sehen.
Die Tatorte sind dabei immer in ein Raster gezeichnet, das je nach Schwierigkeitsgrad aus 6×6 bis hin zu 16×16 Kästchen besteht. Der Autor hat aber auch schon krumme 12×14 oder 11×9 Murdokus erfunden.
Dazu gibts eine Anzahl an Verdächtigen (auch je nach Schwierigkeitsgrad) und eine Kurzinfo dazu, was die grad gemacht haben und vor allem wo sie waren. So können wir sie im Raster positionieren.
Wir erfahren, wer das Opfer war und auch, dass immer nur eine einzige Person in einer Spalte oder Reihe platziert werden darf. Auch dürfen die Personen nur auf Feldern abgelegt werden, die auch im echten Leben Sinn ergeben. Also nicht auf Tischen oder Pflanzen.
Gegliedert ist das Rätselmörderbuch in eine ausfürhlich bebilderte Anleitung, wie der Leser vorzugehen hat, gefolgt von 80 zum Teil echt knackigen Murdoku-Rätseln. Wer feststeckt oder vielleicht gar keinen Zugang zum Rätsel gefunden hat, für den gibts am Ende des Buchs eine Schritt-für-Schritt Aufklärung des Falls, nebst Tätername und ausgefülltem Rätselraster.
Und vor den Danksagungen ganz am Ende gibts dann noch für Klugscheißer wie mich bebilderte Erklärungen, was der Autor meint, wenn er „neben“ schreibt. Da gibts dann aber auch wirklich nichts mehr zu diskutieren. Den Teil hätte ich allerdings am Anfang bei der Erklärung/Anleitung erwartet. So, da hab ich dann endlich mal was zu meckern gefunden … war aber auch schwierig.
Der Autor:
Manuel Garand ist ein Rätselautor aus Montreal, Kanada, dessen Rätsel bereits in der Financial Times erschienen sind. Wenn er nicht gerade neue Logikrätsel erfindet, verbringt er Zeit mit seinen beiden Lieblingsbegleitern – seinem zweijährigen und seinem sechs Monate alten Sohn – und seiner Frau Cindy, die als Erste von seinen Rätseln begeistert war und nach wie vor seine leidenschaftlichste (und ehrgeizigste) Testlöserin ist. (Verlagsinfo)
Mein Fazit:
Wessen Gehirn mit einem gut funktionierenden Logiksektor gesegnet ist (meins gehört leider nicht dazu) und wer das Sudoku-Prinzip liebt, der wird an „Murdoku“ seine helle Freude haben.
Die Grundregeln und das mit dem Raster bleiben gleich, aber die Idee, das Ganze dann jeweils in einen kleinen, aber perfide verschlüsselten Mordfall zu verpacken, die ist richtig spannend und geht auch richtig gut auf.
Viele Erklärungen, viele Bilder und am Ende auch noch schlüssige und nachvollziehbare Auflösungen machen „Murdoku“ zu einem echten Rätselspaß. Selbst für Menschen, die so was toll finden, aber manchmal mehrfach die Auflösung durchlesen müssen, bis sies endlich nachvollziehen können … also mich.
Perfekt zum Selbsträtseln und zum Verschenken oder beides.
Taschenbuch: 208 Seiten
1. Auflage, Mai 2026
www.m-vg.de
murdoku.com
Der Autor vergibt: 




