Moskau 1937: Die sowjetische Metropole auf dem Höhepunkt der stalinistischen Diktatur. In einem Orkan der Gewalt geht eine Gesellschaft vollständig zugrunde. Karl Schlögel rekonstruiert Monat für Monat, wie sich der Terror eines Notstandsregimes zum »Großen Terror« steigerte, dem binnen eines Jahres anderthalb Millionen Menschen zum Opfer fielen. Doch damit ist noch nicht die ganze Geschichte erzählt: Im Schatten des Terrors will das Regime um Stalin eine neue Gesellschaft aufbauen. Gestützt auf zahllose Dokumente vergegenwärtigt Schlögel in seinem historischen Meisterwerk eine Zeit, in der Terror und Traum fließend ineinander übergingen. (Verlagsinfo)
Zeichnen, kritzeln, Spiele, Geschichten und Aktivitäten stehen in diesem fantastischen, neuen, illustrierten Tom Gates der Bestsellerautorin Liz Pichon im Fokus!
Es sind Ferien und Tom hat Langeweile! Alle seine Freunde sind verreist oder beschäftigt, für die Schule ist nichts zu tun und dann haben seine Eltern auch noch vergessen, dass Ferien sind. Um seiner Schwester Delia zu entkommen, denkt sich Tom jede Menge Spiele und Aktivitäten aus, die die Leser mit ihm gemeinsam entdecken können.
(Verlagsinfo)
Ein Vierteljahrhundert war Paul Hansen Hausmeister und guter Geist in einem Apartmenthaus, jetzt teilt er sich die Gefängniszelle mit einem Hells-Angels-Biker. Was treibt einen so besonnenen, hilfsbereiten Mann wie Paul zu einer Straftat? Und wie gelingt es einem Menschen, sich sein Mitgefühl zu bewahren, selbst wenn ihm großes Unrecht widerfährt? Eine Hymne auf bedrohte Werte, die das Leben lebenswert machen. (Verlagsinfo)
Ausgerechnet zum großen Fest in Haus Tide – Inge Boysen wird 80, ihre Enkelin 18 – hat sich Komet »Fortune« über der Nordseeinsel angekündigt. Eine ungewöhnliche Festgesellschaft versammelt sich im alten Haus hinter dem Deich: Familie Boysen, geladene und ungeladene Gäste, Glücksritter, Spinner und Sternengucker. Die einen hoffen, »Fortune« verheiße Fülle und Freuden, andere sehen den Weltuntergang nahen, Inge stellt für alle Fälle Champagner kalt. (Verlagsinfo)
Mit dem Wandel der Republik zum Kaiserreich und dem Gewinn der Vorherrschaft im Mittelmeerraum steigt Rom zur Supermacht in der Antike auf. Wie ist eine Gesellschaft hinter einer solchen Machtexpansion politisch organisiert? Wer dient wem und wer hat welche Rechte? Wie ist Rom wirtschaftlich aufgestellt? Und warum ist die Armee zu Land und zur See derart schlagkräftig? (Verlagsinfo)
Freddy hat sich gut auf der Geisterschule eingelebt und freut sich auf das große Spektakel: das Blutrote Schulfest! Alle Schüler basteln sich die wildesten Kostüme.
Und auch die große Schlacht um den Schlamm-Pokal wirft ihre Schatten voraus. Es scheint, als wolle der fiese Mr Midget den Wettbewerb sabotieren! Freddy und seine Freunde müssen seine Machenschaften aufdecken, bevor es zu spät ist. Denn Mr Midget setzt sogar Blutsauger gegen die Menschenschüler ein und bringt sie so in ernste Gefahr.
(Verlagsinfo)
Juli wächst in einer Vorzeigefamilie auf: Die Eltern sind Rechtsanwälte, sie ist Klassenbeste. Doch in der Kleinstadtvilla herrscht das Grauen. Der Vater drillt die Kinder auf Leistung, prügelt sie und seine Frau. Juli wird älter, fordert ein Ende der Gewalt, deren Realität von der Mutter vehement abgestritten wird. Einzig ihre Geschwister und eine Maus geben Halt. Doch wie kann man sich befreien, wenn man weder den Eltern noch den eigenen Erinnerungen traut? Die Befreiung gerät zum Feldzug – gegen die Eltern und das eigene Ich. Drei Jahrzehnte folgen wir Juli, die mit aller Macht versucht, die Deutungshoheit über ihr Leben zu erlangen. Ein eindringlicher Roman über Verletzungen und eine mögliche Heilung, voller Originalität und Wärme. (Verlagsinfo)
»Haben Sie Kinder?«, wird der Vater gefragt. »Nein, ich habe zwei Mädchen«, antwortet er. – Diese Szene ist eine der ersten Erinnerungen einer Frau, die um 1960 in gutbürgerlichen Verhältnissen in Rouen aufwächst. Was folgt, ist ein Leben, wie es exemplarisch scheint für ihre Generation: Laurence befreit sich aus der Enge des Elternhauses, erlebt sexuelle Freiheit, aber auch Gewalt, sie verliert einen Sohn bei der Geburt und bringt eine Tochter zur Welt. Und mit dieser Tochter, die sich allen Rollenzuschreibungen entzieht, öffnet sich etwas – auch für Laurence und ihr Leben als Frau. Aus dem Besonderen eines Frauenschicksals leitet dieser klug konstruierte Roman ab, was im Allgemeinen folgt, nachdem es heißt: »Es ist ein Mädchen.« (Verlagsinfo)
Kim Lansky, dickköpfig, forsch und wegen ihrer unbequemen Art aus der Cybercrime-Einheit geflogen, kommt in die Vermisstenabteilung der Münchner Kripo. Auf ihrem Tisch landet ein seit Monaten ungeklärter Fall: Die fünfjährige Marie wurde unbemerkt aus dem Auto ihrer Mutter entführt, mutmaßlich von der Nanny. Doch es gibt keine Lösegeldforderung und auch die Befragung der Eltern – der von Schuld zerfressenen Clara und dem Karrieristen Jakob – lässt Lansky zweifeln. Anstatt Marie findet sie eine Leiche. Und anstatt Antworten tauchen immer mehr Fragen auf: Was verschweigen die Eltern? Was hat der Fall mit einer Kindesentführung in den 90ern zu tun? Und warum bleiben so viele Kinder in München spurlos verschwunden? (Verlagsinfo)
Wenn Opossums sich erschrecken, erstarren sie zur Salzsäule. Leider ist Alfred ein außerordentlich schreckhaftes Opossum. Das ist ganz schön unpraktisch, vor allem, wenn man neue Freunde finden will. Gürteltieren geht es da ganz ähnlich: Beim geringsten Schreck rollen sie sich zusammen. (Verlagsinfo)
Sie sind gestresst, schieben Entscheidungen und To-Dos immer wieder vor sich her oder machen gerade eine schwere Zeit durch? Olivia Remes, Expertin für mentale Gesundheit an der Universität Cambridge, erklärt, wie man schnell aus solchen Krisensituationen herausfindet. (Verlagsinfo)
Wenn man nach Eerie-on-Sea kommt, sieht man nichts als einen verschlafenen Badeort. Doch der Schein trügt. Bei Dunkelheit wagt sich niemand an den Strand, denn dort treibt der Malamander sein Unwesen. Viele sind dem legendären Seeungeheuer auf der Spur: Da gibt es Mrs Hanniver von der Bücher-Apotheke, die stets die richtige Lektüre zur Hand hat. Oder Sebastian Eels und Hakenhand, vor denen man sich besser in Acht nimmt. Vor allem aber gibt es Herbie Lemon, den zwölfjährigen Sachenfinder aus dem Grand Nautilus Hotel, der eines Tages ein Mädchen findet: Violet ist wild entschlossen, den Malamander aufzuspüren – er ist die letzte Verbindung zu ihren verschollenen Eltern. Doch welche der vielen Geschichten um den Malamander ist wahr? (Verlagsinfo)
Theophil Kornmaier wird von Alpträumen geplagt: Vor rund 30 Jahren ist sein Bruder im Nebel tödlich in den Bergen verunglückt. Und immer wieder tauchen die Bilder von damals in Theophil Kornmaiers Träumen auf. Daher rät seine Therapeutin ihm, sich diesen Ängsten zu stellen. So beschließt der unerfahrene Wanderer, eine Alpenüberquerung zu wagen. Und damit nichts schiefgehen kann, schließt er sich einer Wandergruppe an. Doch dies war nicht die beste Idee…
Zu der Gruppe gehört auch ein älteres Ehepaar, das sich eigentlich nichts mehr zu sagen hat, ein jüngeres Paar, das noch seine ganze Zukunft vor sich hat, das aber sehr unterschiedliche Auffassungen davon hat, wie diese gemeinsame (?) Zukunft aussehen könnte, zwei junge Frauen und ein ziemlich unmotivierter Wanderführer. Schon kurz nach Aufbruch der Gruppe kommt es zu Reibereien. Detti – hochmotiviert und durchtrainiert – will allen beweisen, was er kann. Johanna möchte allen Männern in der Reisegruppe den Kopf verdrehen. Und Laura möchte am liebsten gar nicht in den Bergen sein, sondern sich irgendwo verkriechen, wo sie niemand sieht.
In der Gruppe gibt es nur Reibereien und Streitigkeiten, jeder arbeitet gegen den anderen und am Berg möchten am liebsten alle vorneweg gehen. Ärger ist also vorprogrammiert, und dann sind eines Tages tatsächlich mehrere Personen aus der Wandergruppe verschwunden… Anne Bandel – Von oben fällt man tiefer weiterlesen →
Julia Wadhawans Vater kommt aus Indien, nur Inder will er keiner sein. Zu Hause spricht er Deutsch, liebt Schnitzel und gibt seiner Tochter zu verstehen: Du bist nicht indisch. Doch das sehen nicht alle so. Zwischen den Zuschreibungen der anderen entwickelt Julia eine Abneigung gegen jede Form von Gruppenzugehörigkeit – bis sie als Journalistin nach Indien reist und das Land sie zwingt, sich zu positionieren. Entlang von Hautfarbe, Religion und Herkunft zeigt die Autorin globale Strukturen auf, die unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung mehr bestimmen als die Nationalität. »Sag mir nicht, wer ich bin« ist ihr Plädoyer für Gemeinsamkeit und gegen die drohende gesellschaftliche Spaltung. (Verlagsinfo)
Als einziges Mädchen im Umkreis von 13 Kilometern ist Maserati Aufmerksamkeit gewohnt. Dabei will sie nur eines: Den Feriengästen selbstgemachte Limonade ihrer Oma servieren und die Tage bis zur Volljährigkeit zählen. Mit der Liebe will sie nichts zu tun haben – und schon gar nichts mit den Annäherungsversuchen der Söhne der reichen Familie, die gerade die Villa im Dorf gekauft hat. (Verlagsinfo)
Alles könnte gut werden: Flashbacks und Albträume quälen Niels Oxen seltener und er denkt darüber nach, was ihm in seinem Leben fehlt: Beziehungen. Und Liebe. Da bittet Ex-PET-Chef Mossmann ihn um Unterstützung. In einer verlassenen Kiesgrube sind die Leichen ermordeter Veteranen gefunden worden. Bedroht das Land ein Sniper? Unachtsam geworden, wird Oxen verschleppt – und dort, wo er erwacht, gibt es nur Dunkelheit … (Verlagsinfo)
Ja, Verreisen ist etwas ganz Wunderbares. Es gibt viele glückliche Momente. Zum Beispiel bei der Planung. Und natürlich im Rückblick, wenn alles überstanden ist und man wieder heil zu Hause gelandet ist. Auf der Reise selbst begegnen wir hingegen erstaunlich vielen Störungen, Ärgernissen, Unzulänglichkeiten – und lauter Menschen, auf deren Nähe man gerne verzichtet hätte. In seinen Kolumnen erzählt Dietmar Bittrich von eben diesen Erfahrungen; kenntnisreich, mit viel Witz und hohem Wiedererkennungswert. (Verlagsinfo)
Aus der geplanten Osterreise ins frühlingshafte Paris wird für Polizeihauptmeister Thies Detlefsen, Gattin Heike und die Fahrgäste der Nord-Ostsee-Bahn ein mörderischer Albtraum: Ihr Zug bleibt auf einsamer Strecke in der plötzlich einsetzenden Schneekatastrophe stecken und auf der Zugtoilette wird die verhasste Lateinlehrerin Agathe Christiansen ermordet aufgefunden. Im eingeschneiten Fredenbüll haben die Belegschaft der Hidde Kist und die hochschwangere Kommissarin Stappenbek ganz andere Probleme: Ein junger Polizist verschwindet spurlos und ein Auftragskiller sucht sein Opfer ausgerechnet in Fredenbüll. »Quelle aventure, welch Abenteuer!«, jubelt auch VHS-Französischlehrer Picon und stürzt sich mit Thies in die Ermittlungen … (Verlagsinfo)
Ein Zauberkater sorgt für Wirbel
Oskar ist ein süßes, flauschiges Katerchen, findet aber einfach kein Zuhause. Ob es daran liegt, dass er manchmal – poff – ein bisschen zaubert?
Ophelia ist eine Junghexe, die dem großen Flugtag entgegenfiebert. Doch ohne schwarze Katze darf sie nicht starten! Die beiden scheinen wie füreinander gemacht. Doch sobald sie gemeinsam auf dem Besen sitzen, weiß man manchmal gar nicht mehr, wer hier – poff – eigentlich die Hexe ist. (Verlagsinfo)
England um 1900: Die schöne und zwanglose Ursula Brangwen hasst alle konventionellen Werte, sucht Gleichberechtigung und wird dafür von Eltern und Gesellschaft geächtet. Der Regenbogen, unberührbar und kurzlebig, steht für das, wonach sie sucht: Wahrheit, Leidenschaft und Freiheit. Zügellos gibt sie sich allen Gelegenheiten hin und genießt die sinnlichen Aspekte des Lebens.
Ihre Turnlehrerin Winifred, ein Freigeist, bestärkt sie und macht sie mit ihren sexuellen Gefühlen vertraut. Ursula geht nach London und erlebt als Lehrerin Alpträume mit einem lüsternen Schulvorstand. Bei Winifrieds Hochzeit trifft die Leidgeplagte nach Jahren ihren Verehrer Anton wieder, und die Liebe flammt auf. Aber auch von Anton will sie sich nicht in die verhassten Konventionen zwingen lassen. Kurz darauf wird der Soldat nach Südafrika abgeordnet. Als Ursula von ihm schwanger wird, erfährt sie, dass der Geliebte dort geheiratet hat. Wird sie das Kind behalten?
Dieser Bericht beruht auf der englischsprachigen Taschenbuchausgabe. Die Fortsetzung der Brangwen-Saga trägt den Titel „Women in Love“ (1920) und wurde ebenfalls verfilmt.