Ein seltsames Vermächtnis, ein letzter Gruß – und jede Menge Fragen. Nach dem Tod ihres Mannes steht Mrs Endercott vor einem geheimnisvollen Rätsel, das sie allein nicht lösen kann. Die drei ??? werden um Hilfe gebeten. Ihr verstorbener Mann, ein früherer NASA-Ingenieur, hat eine Botschaft hinterlassen, deren Spuren ins Weltall und besonders zum Mond führen. Kaum beginnen Justus, Peter und Bob mit ihren Ermittlungen, merken sie, dass sie nicht allein sind. Jemand kommt ihnen gefährlich nah und scheint genau zu wissen, wonach gesucht wird. Was hat Wilbur Endercott verborgen? Ein Fall, der alles abverlangt – und weit über Rocky Beach hinausführt. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
To the Moon … und hoffentlich auch wieder zurück! Der Klappentext hat mich wie gewöhnlich schon direkt abgeholt. Weltraumfälle gibts eh viel zu wenige bei den Drei Fragezeichen.
Dicke Luft in Rocky Beach! Auf dem Gelände des verstorbenen Magiers Aden Tangury soll ein Einkaufs- und Begegnungszentrum gebaut werden. Seit einiger Zeit versammeln sich seine Fans, um das Haus vor dem Abriss zu schützen. Doch es sind nicht nur die Proteste, die die Bauarbeiten verzögern. Die drei ??? haben einen neuen Fall und schon bald eine heiße Spur: Was haben die Vorkommnisse mit den legendären Shows des Magiers zu tun? Tangury soll sich damals in einen riesigen Barrakuda verwandelt haben. Mit Witz und Verstand finden Justus, Peter und Bob heraus, was hier gespielt wird.
(Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
„Im Bann“ haben unsere Detektive ja schon mehrfach gestanden. Drachen und Voodoo hatten wir schon (und als Kids-Variante war auch schon mal ein Zauberer dabei), aber ein verstorbener Magier, der sich in einen Fisch verwandelt, ist mal was Frisches. Das Cover hingegen finde ich nicht ganz so gut gelungen diesmal, denn der vermeintliche Barrakuda sieht eher aus wie ein mutierter Piranha.
Jayden ist spurlos verschwunden! Student Vincent bittet die drei ??? um schnelle Hilfe. Sie sollen seinen Freund und Mitbewohner finden. Wurde Jayden wirklich auf die indonesische Insel Sumatra entführt? Warum? Wie? Und von wem? Viele Fragen, denen Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews nachgehen. Sie nehmen die Ermittlungen auf. Doch dann erhält Peter einen seltsamen Anruf. Was ist jetzt noch echt an diesem Fall und was Inszenierung? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Moment … die drei ??? fliegen auf Zuruf nach Indonesien? Nicht wirklich, oder? Ne, zumindest nicht sofort. Erst mal übernehmen sie den Fall des (mutmaßlich) verschwundenen Mitbewohners.
Nicht nur die Leserschaft, auch die Detektive stellen direkt die richtigen Gegenfragen, um weitere Infos zu erhalten. Das klingt alles ein wenig wirr und halluzidingens und könnte am Ende auch nur ein Spaß des (mutmaßlich) nach Sumatra entführten Jayden sein … oder unseres neuen Auftraggebers. Das lässt die Detektive zwar neugierig werden, aber dennoch abwartend bleiben.
Die drei ??? übernehmen jeden Fall. Wer steckt hinter dem höllischen Lärmangriff auf das Haus von Professor Bancroft? Während der Wissenschaftler versucht, eine geheimnisvolle alte Handschrift zu übersetzen, machen sich Justus, Peter und Bob auf die Suche nach der Lärmquelle. Haben die Attacken etwas mit dem Manuskript des Satans zu tun, an dem der Professor gerade arbeitet? Wenn es Konkurrenten gibt, die ihn ausschalten wollen, werden die Detektive es herausfinden! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Die Satanisten unter den Lesern und Hörern wissen, dass es in der Vergangenheit bereits einen Teufelsberg, einen tanzenden Teufel, Pistenteufel, einen Feuerteufel, Fußball-Teufel, ein Dorf der Teufel, die Musik des Teufels und ein teuflisches Foul gegeben hat. Streiche „Teufel“, setze „Satan“ … und weiter gehts?
Der Halsbandsittich Huxley belauscht ein Gespräch und plappert Satzfetzen nach: Es geht um das Geheimprojekt XFLR-7 und einen geplanten Diebstahl. Können die drei ??? das Geheimprojekt retten? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Um ein Geheimprojekt retten zu können, muss man erst mal von dessen Existenz wissen und Zugang dazu haben … richtig? Da bin ich aber mal gespannt, wie den drei Detektiven das beides gelingt … und ob der Titel des Abenteuers nicht am Ende nur Clickbait war. Aber hey, das Cover gefällt mir schon mal sehr gut, auch von den Farben her.
„Der weiße Leopard“, eine japanische Prunkschale, verschwindet trotz des hochmodernen Alarmsystems. Ein kniffliger Fall für die drei ???, denn auf der Schale liegt ein Fluch der Samurai. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Erwartet und hier ein Kombi-Fall? Zwei zum Preis für einen? Ein Kunstdiebstahl und noch ein Fluch dazu? Und … was sind denn wohl die Auswirkungen des Fluchs? Zehn Jahre eine laufende Nase? Nein … der Tod … gar nicht mehr so lustig.
Und wie starten oft ???-Fälle? Mit einem Anruf! Den gibts auch hier. Ist sogar jemand am anderen Ende, der den Jungs aus dem Abenteuer mit dem „Ameisenmenschen“ bekannt ist. Als kleinen Gag für alle Hardcore-Fans gibts dann ein Schmankerl: Kurz bevor Justus die Frage danach beantworten kann und auch will, warum der Fall damals eigentlich „… und der Ameisenmensch“ hieß und keinen plausibleren Titel hatte … ruft Tante Mathilda und schnürt ihm das Wort ab.
Der Roman zur neuen Hörspieltour – genauso spannend wie das Live-Event mit den Sprechern der berühmten Detektive!
Eine alte Bekannte bittet die drei ??? darum auf ihren Hund aufzupassen. Doch das anfangs harmlose Hunde-Sitting ist nur der Auftakt zu einem mysteriösen Fall, der die drei Detektive an geheimnisvolle Orte und in mehr als brenzlige Situationen bringt. Als ihnen klar wird, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht, ist es zu spät – die drei ??? sind in akuter Lebensgefahr. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
40 Jahre gibts nun schon die ???-Hörspiele. Zum Jubiläum bekommen die Fans zwar nix geschenkt, aber mehr Möglichkeiten, ihr Geld fürs Franchise auszugeben. Wie zum Beispiel eine Live-Tour, die im Oktober 2019 startet. Und wer es bis zu der nicht mehr aushält, der kann sich die Story schon vorab mit dieser Romanausgabe zu Gemüte führen. Die kommt 32 Seiten stärker als die herkömmlichen Fälle daher … die es aber jubiläumstechnisch auch nicht geschenkt gibt, sondern einen Euro Aufpreis kosten. Rein rechnerisch kostet dieses Buch dann sogar einen Cent pro Seite mehr als die anderen Fälle der Reihe … und das ganz ohne versteckte Jubiläumsgeschenke im Buchrücken oder so.
Ein neuer Weihnachtsfall in 24 Kapiteln, mit 24 farbigen Illustrationen.
In einer einsamen Bergpension treibt der unheimliche Krampus sein Unwesen. Trotz unheimlicher Vorfälle und Drohbotschaften beginnen die drei ??? zu ermitteln.
Tag für Tag kommen die drei Detektive der Lösung des Falles immer näher. Schaffen es Justus, Peter und Bob das Rätsel um die Schreckensgestalt innerhalb 24 Tage zu lösen? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Auf vielen Hochglanzseiten wird diese Geschichte erzählt. In 24 Häppchen, denen immer ein Bild vorangestellt ist, das mit jedem weiteren Kapitel ein weiteres Detail dazugemalt bekommt. Und am Ende ists dann das Cover des Romans … mutmaßlich.
Als die drei ??? von einem berühmten Stuntman um Hilfe gebeten werden, ahnen sie nicht, welch unglaubliches Abenteuer sie erwartet. Auf ihrem Weg in die Hollywood Hills werden die drei getrennt: Während Justus einer mysteriösen Drohung nachgeht, geraten Peter und Bob in eine beängstigende Welt des Schreckens … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wow, wieder so ein reißerischer Clickbait-Klappentext. Wirds denn wenigstens auch … ungeheuer … spannend und … monströs … unterhaltsam? Nachdem wir also mit dem Augen verdrehen fertig sind … lassen wir uns doch mal schauen, ob wir in der „beängstigenden Welt des Schreckens“ vielleicht den Geisterjäger John Sinclair treffen … das wär doch mal ’ne Wendung, mit der keiner gerechnet hätte. Aus lizenztechnischen Gründen aber womöglich zu teuer für ’nen kleinen Running Gag.
Justus, Peter und Bob steht ein tolles Abenteuer bevor: eine Reise mit dem Coast Imperial, dem berühmten Luxuszug! Doch kurz nach Fahrtbeginn verschwindet einer der Mitreisenden spurlos. Handelt es sich um eine Entführung? Die drei Fragezeichen nehmen die Ermittlungen auf. Es bleibt ihnen nicht viel Zeit. Der nächste Bahnhof wäre die perfekte Fluchtmöglichkeit … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Aufgrund eines geplatzten Rohres kommen die drei Jungdetektive in den „unverhofften Genuss einer Traumreise“. Obs idyllisch oder eher ein Albtraum wird … das werden wir noch sehen. Der Hörer wünscht sich natürlich ein wenig von beidem … aus bespaßungstechnischen Gründen.
Die drei ??? sollen für einen berühmten Stuntman ermitteln. Auf ihrem Weg in die Hollywood Hills geraten Peter und Bob unversehens in eine beängstigende Welt des Schreckens, die sie mehr als einmal an ihren Sinnen zweifeln lässt: Das Reich der Ungeheuer. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wow, wieder so ein reißerischer Clickbait-Klappentext. Wirds denn wenigstens auch … ungeheuer … spannend und … monströs … unterhaltsam? Nachdem wir also mit dem Augen verdrehen fertig sind … lassen wir uns doch mal schauen, ob wir in der „beängstigenden Welt des Schreckens“ vielleicht den Geisterjäger John Sinclair treffen … das wär doch mal ’ne Wendung, mit der keiner gerechnet hätte. Aus lizenztechnischen Gründen aber womöglich zu teuer für ’nen kleinen Running Gag.
Wenn die drei ??? ermitteln, ist immer ein schwarzer Tag für Verbrecher. Sechs Kurzgeschichten von sechs Autoren und alle handeln sie von der Farbe, die seit jeher für die drei ??? steht: Schwarz! Sei es in einem Dunkelrestaurant, auf der Jagd nach einem schwarzen Phantom oder in einem stockfinsteren Verließ – Justus, Peter und Bob lösen jeden Fall. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ok, erst mal: Schwarz ist keine Farbe und wenn die ??? für Farben stehen, dann sinds doch wohl Weiß, Rot und Blau, die Farben der Fragezeichen auf dem Cover … wobei auch Weiß wieder keine Farbe ist. Gut, die Buchumschläge sind schwarz … zumindest die der Erstausgaben … oooooooder ist der Klappentext schon eines der mysteriösen Rätsel, die uns hier erwarten? Dreimal schwarzer Kater aber auch!
Im berühmten Luxuszug „Coast Imperial“ verschwindet kurz nach der Abfahrt einer der Mitreisenden. Eine Entführung? Noch vor dem nächsten Bahnhof müssen die drei ??? den Fall gelöst haben. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ok, die Verlagsinfo klingt schon mal mächtig spannend. Aber schon vorm Loslesen stellt sich der zugerfahrene Leser … in diesem Falle ich … die Frage: „Hey, bei uns dauerts genau fünf Minuten von unserem bis zum nächsten Bahnhof, wie soll das Ganze klappen? Fahren die Jungs US-ICE, der nur alle paar Stunden mal hält?“ Schnell wird diese Frage beantwortet, denn der „Coast Imperial“, den wir zusammen mit den Jungdetektiven besteigen, ist ein Fernzug … und die halten nicht in jedem Büffelkaff. Und diese Reise dauert 33 Stunden … in eine Richtung!
Die drei ??? übernehmen jeden Fall. Da gibt’s immer Überraschungen, ungeahnte Wendungen etc. Doch manchmal kommt alles wirklich ganz anders als gedacht – so wie in diesen kurzen Fällen, bei denen die Welt von Justus, Peter und Bob manchmal ganz schön auf den Kopf gestellt wird. Da ist vorwärts dann plötzlich doch rückwärts und vorn ist hinten und gleich nochmal von vorn … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Genau zwei Jahre nachdem der Kurzgeschichtenband gleichen Namens erschien, bekommen nun auch die Hörfreunde die sechs Ideen der ???-Autoren zu hören. Die wurden aber zum Glück für den Fan nicht auf nur eine CD-Länge runtergekürzt, sondern werden auf zwei Silberscheiben präsentiert. Damit wir uns beim Hören auch genug … Zeit … lassen können.
Weihnachten steht vor der Tür. „Die drei ???“ besuchen die GameFame, eine landesweit berühmte Spielzeugmesse, auf der eine tolle neue Actionfiguren-Serie vorgestellt werden soll: die Heroes of the Universe! Doch da bricht der Redner plötzlich zusammen. War das ein Anschlag auf sein Leben? Die Ermittlungen beginnen – und Justus, Peter und Bob haben nur 24 Stunden Zeit … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ein neuer Weihnachtsfalladventskalender … yay … zum Lesen … buuuuhhh … haha, nein, an dieser Stelle kommt von mir noch ein lautstarkes „yay“, denn ich mag die Hörversionen genauso gern wie die Buchvorlagen … zumal die meist ausführlicher daher kommen. Denn die Jungs haben zwar nur 24 Stunden Zeit, um den diesjährigen Fall aufzuklären, dafür haben sie aber 30 Buchseiten mehr Story, um das zu tun.
Die drei ??? bekommen eine einmalige Chance: Sie dürfen an der Universität von Ruxton für ein paar Wochen das Studentenleben testen. Doch schnell wird klar, dass hier nicht nur Vorlesungen, Partys und Wohnheimzoff auf sie warten, sondern ein neuer Fall! Kurz nach ihrem Einzug ins Studentenwohnheim müssen sich die drei ??? nicht nur mit ihrem Mitbewohner herumärgern, sie werden auch Zeugen merkwürdiger Ereignisse auf dem Campus. Schreie hallen über das Gelände, freundliche Studenten werden plötzlich aggressiv – geht hier alles mit rechten Dingen zu? Und wer ist der „Teumessische Fuchs“, über den man überall Gerüchte hört? Eine Fuchsjagd der besonderen Art beginnt. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Yeah, wir haben mit der Folgennummer mal wieder eine Jubiläumszahl erwischt und auch diesmal lässt der Verlag sich nicht lumpen (wenn auch angemessen dafür bezahlen) und erfreut die Fans mit einer XL-Story, geschrieben von drei Autoren, vertont auf drei CDs und serviert in einer Hörbox.
Bei einer Ballonfahrt entdeckt Peter in der Nähe einer abgelegenen Villa ein Monster – eindeutig ein neuer Fall für die drei ???! Ihre Ermittlungen führen die Detektive zur seltsamen Mrs Pembroke und ihrem Neffen Luke. Die beiden werden von der grässlichen Gestalt bedroht. Luke bittet Justus, Peter und Bob um Hilfe. Doch schnell wird klar: Der Dämon der Rache ist nicht aufzuhalten … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Nicht nur der Klappentext lässt Gruseliges erahnen, auch die Fremdwortfreunde scheinen hier auf ihre schaurigen Kosten zu kommen. Die „Trinität“ aus der Trackliste bedeutet „Dreifaltigkeit“ und gehört in die Welt der christlichen Religion … nehmen wirs einfach mal so hin, bis sich uns die Wortwahl hoffentlich anhand der Handlung erschließt.
In sechs Lesungen, bei denen der Prolog jeweils inszeniert ist und Hintergrundgeräusche enthält, erzählen die Autoren von der Stadt Porterville, die im Osten der USA liegt. Und das tun sie jetzt schon das zweite Mal, denn bereits in der Reihe DARKSIDE PARK gings düster und mysteriös zu in diesem Ort. Offenbar sind aber noch nicht alle Ideen erschöpft und noch nicht jeder Mitbürger befragt worden, also gibts jetzt eine Fortsetzung, die als Titel direkt den Ortsnamen trägt und keinen Zusatz mehr.
Jede Story spiegelt die Eindrücke und das Schicksal eines anderen Bewohners wider. Was denn nun das Besondere an der Stadt ist, verrät der Klappentext nicht … da geht der Mystery-Teil schon los. Insgesamt sind es drei Staffeln, die jeweils sechs Episoden erzählen.
Folge 13: DIE AUSGESTOßENEN von Simon X. Rost, gelesen von Timmo Niesner, 12 Tracks, 1:08 Std.
„Emily blickt skeptisch und auch ein wenig ängstlich an mir vorbei in das Dunkel, das sich keine zwei Schritte jenseits des Lichtkegels der Taschenlampe erstreckt. Der Gang ist schmal und die gemauerten Wände sind mit Moos bewachsen. Das Wasser auf dem Boden reicht uns bis über die Knöchel. Es riecht modrig und von der Betondecke hängen kleine Tropfsteingebilde. ‚Können wir zurückgehen, Jonathan? Bitte!‘ Sie schmiegt sich an mich und ich spüre die Wärme ihres Körpers, nehme den leichten Geruch von parfümierter Seife wahr, der ihrem Haar entströmt. Sie ist toll. Ich will sie berühren, sie küssen. Hier, jetzt. Aber ich tue es nicht. Ich weiß nicht, wie oft sich uns diese Chance bieten wird. Unsere Klamotten sind nach einer Stunde in diesem unterirdischen Labyrinth völlig verdreckt. Das wird Fragen aufwerfen, Fragen, die vielleicht verhindern, dass wir jemals wieder nach einem Ausgang suchen können. Einem Ausgang nach Draußen.“ (Jonathan Sato, Porterville, Jahr 0048) (Verlagsinfo)
Die drei Fragezeichen haben es geschafft: Sie sind in einer Auswahl der Rocky Beach High, die sie in der renommierten Ruxton University für 2 Wochen als Studenten einschreiben können. Das eröffnet den Jungs natürlich ganz neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft. Bis auf Peter sind auch alle drei sehr zufrieden mit ihrer Kurseinteilung – der landet wegen eines Irrtums bei der Uni-Verwaltung statt in einem Sportseminar als einziger männlicher Teilnehmer in einem Lyrik-Kurs. Doch auch Bobs Vater scheint nicht unbedingt begeistert zu sein, dass sein Sohn nach Ruxton geht – und sei es nur für diesen kurzen Schnupperkurs. Bob belauscht ein geheimnisvolles Telefonat von Bill Andrews mit einem Unbekannten, bei dem durchscheint, dass dieser offenbar irgendetwas mit einem mysteriösen „Teumessischen Fuchs“ und anderer seltsamer, offenbar nicht koscherer Vorgänge auf der Uni zu tun hatte. Bob versteht die Welt nicht mehr. Ein dunkler Fleck auf der weißen Weste seines sonst so integren Daddys?Die drei ??? – Schattenwelt (Band 175, Dreifachband) weiterlesen →
In sechs Lesungen, bei denen der Prolog jeweils inszeniert ist und Hintergrundgeräusche enthält, erzählen die Autoren von der Stadt Porterville, die im Osten der USA liegt. Und das tun sie jetzt schon das zweite Mal, denn bereits in der Reihe DARKSIDE PARK gings düster und mysteriös zu in diesem Ort. Offenbar sind aber noch nicht alle Ideen erschöpft und noch nicht jeder Mitbürger befragt worden, also gibts jetzt eine Fortsetzung, die als Titel direkt den Ortsnamen trägt und keinen Zusatz mehr.
Jede Story spiegelt die Eindrücke und das Schicksal eines anderen Bewohners wider. Was denn nun das Besondere an der Stadt ist, verrät der Klappentext nicht … da geht der Mystery-Teil schon los. Insgesamt werden es drei Staffeln werden, die jeweils sechs Episoden erzählen … gehen wir also mal davon aus, dass wir 18 Schicksale präsentiert bekommen und am Ende alles aufgelöst wird … das zumindest kann man vermuten, denn einen Abschluss versprechen die Macher.
Folge 7 – „Götterdämmerung“ – von Hendrik Buchna, gelesen von Jürgen Thormann, 13 Tracks, 1:34 Std.
„Verstört irrlichtert Martin Preys Blick in der Crenlynn-Kammer umher, seine bebende Stimme ist von Angst und Fassungslosigkeit verzerrt. ‚Ich verstehe nicht. Wo … wo sind wir?’ Törichter Narr. Nicht das Wo ist es, das alle bis ins Mark erschüttert, sondern das Wann … Auch meine Selbstbeherrschung erlischt wie eine Kerze im Sturmwind, als mir die brachiale Tragweite der vier digitalen Ziffern auf der Datums-Anzeige bewusst wird …“ (Angus Hudson) (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Gleich mit der ersten Lesung verspricht der Verlag Infos und Antworten für alle Fans der Vorgängerreihe DARKSIDE PARK, die mit dem Ende nicht so ganz zufrieden waren. Aufklärungsarbeit leistet hier der ehemalige Bürgermeister von Porterville, Angus Hudson, höchstpersönlich. Und auch wenn er zusätzlich neue Fragen aufwirft, freuts den Fan doch ungemein, mehr erfahren zu haben.