Schlagwort-Archiv: Heyne

Anne Bishop – Dunkelheit (Die Schwarzen Juwelen 1)

Vor siebenhundert Jahren hat Tersa die Ankunft einer neuen Hexe vorausgesagt. Jetzt scheint es, als hätte sich ihre Prophezeiung erfüllt. Lucivar Yaslana, Kriegerprinz und Sohn des Höllenfürsten Saetan SaDiablo, ist ihr begegnet: Sie heißt Jaenelle und ist ein verletzliches, scheues, siebenjähriges Kind! Sofort verspürt das eyrische Halbblut den Wunsch, das Kind zu beschützen. Auch Lucivars Bruder Daemon, genannt der Sadist, spürt Jaenelles Ankunft. Doch sie ist weit, weit fort, außerhalb seiner Reichweite, und das macht ihn rastlos und noch reizbarer, als er ohnehin ist.

Letztlich ist es der Höllenfürst persönlich, der sich des Kindes annimmt. Da Jaenelle Lucivar versprochen hat, nicht durch die Welt des Lichtes, Tereille, zu reisen, hat sie sich darauf verlegt, durch das Reich der Schatten, Kaeleer, und das Reich der Finsternis, die Hölle, zu reisen. Als Saetan ihr begegnet, spürt auch er sofort, dass er die zukünftige Herrin der Welt vor sich hat. Und sie bittet ihn, sie auszubilden! Schon bald erkennt Saetan, dass er sich da einiges eingebrockt hat, und das nicht nur, weil die Kleine zwar schier unermessliche Kräfte besitzt, gleichzeitig aber nicht in der Lage ist, sie zu kontrollieren, sondern weil sie Feinde hat. Mächtige Feinde!
Anne Bishop – Dunkelheit (Die Schwarzen Juwelen 1) weiterlesen

[NEWS] Frank Herbert – Die Ketzer des Wüstenplaneten (Der Wüstenplanet. Neu übersetzt. Band 5)

Unter Gottkaiser Leto II. wurde die Menschheit über die Galaxis verstreut. Nun kehrt sie aus der Diaspora zurück, und der Orden der Bene Gesserit sieht sich mit neuen Technologien und neuen Mächten konfrontiert. Da taucht aus der Wüste des Planeten Arrakis ein Mädchen auf, das mit geheimnisvollen Kräften über Shai-Hulud, den riesigen Sandwurm, gebieten kann … (Verlagsinfo)


Broschiert ‏ : ‎ 672 Seiten
Heyne

Terry Pratchett – MacBest. Ein Scheibenwelt-Abenteuer

Shakespeare auf der Scheibenwelt – da ist natürlich so einiges anders als beim alten englischen Barden. Die Hauptpersonen, wie kann es auch anders sein: drei Hexen, ein Dolch, ein gemeuchelter König (siehe Dolch), ein Thronräuber (siehe König), ein schüchterner Monolith, ein ernster Narr, ein dichtender Zwerg und ein Kronprinz im Schauspielerexil – kommt einem das nicht irgendwie bekannt vor? Lachen oder nicht lachen, das ist hier die Frage.

König Verence wird hinterrücks erdolcht, der kronprinzliche Säugling zusammen mit der Reichskrone von Getreuen gerettet und den drei Hexen (den „Wyrd Sisters“ des Originaltitels) anvertraut. Die bereits aus [„Equal Rites“]http://www.powermetal.de/book/anzeigen.php?id__book=218 (ein Wortspiel mit „equal rights“ – Gleichberechtigung, das hier aber „gleiche Riten“ bedeutet) bekannte Oma Wetterwachs, die alte, allem Weltlichen aufgeschlossene Nanny Ogg (die mit dem berühmt-berüchtigten Kochbuch) und die junge, etwas flippige Magrat Garlick wissen zunächst nicht, wohin mit dem Wickelkind.

Ihnen fällt nichts Besseres ein, als den Kronprinzen einer fahrenden Schauspielertruppe inkognito anzuvertrauen – schließlich mischen sich Hexen grundsätzlich nicht in weltliche Angelegenheiten ein. Doch auch sie müssen feststellen, dass erstens alles meist anders kommt, und zweitens, als man es sich vorgestellt hat. Vorhang auf also für den großen Dornröschenschlafzauber der Hexen für das gesamte Reich. Zumindest so lange, bis Kleinprinzlein erwachsen geworden ist und als Held den Thronräuber verjagt – allerdings ist Prinz Tomjon mit Leib und Seele Schauspieler und denkt überhaupt nicht daran, das verantwortungsvolle Amt eines hochoffiziellen Helden außerhalb der Bühne anzustreben. Guter Rat ist da selbst für so gewiefte Hexen wie unser infernalisches Trio teuer…

Mein Eindruck

In der sechsten deutschen Auflage der Scheibenwelt beweist Pratchett seinen enormen Einfallsreichtum und hintergründigen Humor. Wie kaum ein anderer – vielleicht mit Ausnahme von Tom Holt – versteht es Pratchetts Fantasyvariante, Anspruch und intelligenten Humor miteinander zu verknüpfen.

Im Gegensatz zu seinen Autorenkollegen klebt er nicht an einer Hauptperson (etwa in Aprins „Myth“-Serie oder in Gordons „Drachenritter“-Zyklus) oder einem längst ausgelutschten Schauplatz (etwa Anthonys „Xanth“), sondern sucht sich immer wieder neue Freiräume, neue für ihn und seine Leser interessante Figuren und Konstellationen und sorgt auf diese Weise für scheinbar immerwährende Frische und Pepp in seinen Scheibenweltromanen.

Nicht etwa, dass er hierbei darauf verzichtet, altbekannte Figuren (u.a. der Literatur) bei Gelegenheit wieder auftreten zu lassen: Der Primaten-Bibliothekar der Unsichtbaren Universität erscheint in fast jedem der ersten Bände, und das Hexentrio mischt sogar noch den zwölften Band („Witches abroad“) auf. Aber dabei kommt nie Langeweile auf, wirken die Protagonisten nie abgegriffen und und altbekannt. Wieder einmal ist für prächtige Unterhaltung gesorgt.

Taschenbuch: 351 Seiten.
Aus dem Englischen von Andreas Brandhorst.
ISBN-13: 9783453054080

www.heyne.de

Isaac Asimov – Meine Freunde, die Roboter. Gesammelte Robotergeschichten

Der künstliche Mensch mit einem Gewissen

In diesem Band liegen sämtliche Roboter-Erzählungen gesammelt vor, die noch heute verfilmt werden, z. B. mit Will Smith in der Hauptrolle. In der fünften Geschichte „Liar!“ formulierte Asimov die ersten drei Gesetze der Robotik, die noch heute die Grundprinzipien des Baus von Robotern darstellen. In Japan werden Roboter inzwischen als Kindermädchen eingesetzt.

Später ergänzte er die drei Gesetze um das nullte Gesetz, das nicht nur Einzelmenschen, sondern auch die Menschheit als Ganzes schützen soll (ob das immer gelingt, steht auf einem anderen Blatt). Asimovs Robotergeschichte sind ein wichtiger Beitrag, den die Sciencefiction zum Thema Künstliche Intelligenz geleistet.

Isaac Asimov – Meine Freunde, die Roboter. Gesammelte Robotergeschichten weiterlesen

[NEWS] Gaby Guzek – Die Suchtlüge

»Es wäre besser, die heutige Suchtbehandlung mit einem Bulldozer platt zu machen. Dynamit täte es natürlich auch.«, analysiert Dr. Mark Willenbring, ehemaliger Forschungsdirektor der obersten US-Behörde zum Thema Alkohol und Sucht (NIAAA).
Gaby Guzek bringt mit wissenschaftlicher Genauigkeit und leichter Feder die neuesten Erkenntnisse der Suchtforschung auf den Punkt: Suchtkranke haben keinen schwachen Willen oder einen schlechten Charakter, sondern eine gestörte Hirn-Biochemie. Denn Stoffwechselprozesse im Gehirn sind die Wurzel aller Abhängigkeiten wie etwa Nikotin, Alkohol, THC, Koffein, Kokain, u. v. m., aber auch Verhaltensweisen wie Sex, Shoppen; Medienabhängigkeiten wie Smartphone, Internet und Gaming. Sucht zieht sich quer durch unsere Gesellschaft und betrifft Millionen. Trotzdem hinkt die gängige Behandlung der aktuellen Forschung noch immer ein knappes halbes Jahrhundert hinterher. Endlich lernen wir, uns nachhaltig von unseren Süchten zu befreien! (Verlagsinfo)


Taschenbuch ‏ : ‎ 224 Seiten
Heyne

Cherryh, C. J. – Brüder der Erde (Hanan Rebellion 1)

Actionreich: Feindliche Brüder retten die Welt

Als einziger Überlebender eines Raumschiffs erreicht er in einer Rettungskapsel einen erdähnlichen Planeten. Er wird von Eingeborenen gefangen und wie ein gefährliches Tier in Ketten gelegt. Auch als er die Achtung dieser stolzen, fremdartigen Geschöpfe errungen hat, begegnen sie ihm wie einer reißenden Bestie. Bis er des Rätsels Lösung findet: Er ist nicht der erste Mensch, der diese Welt betrat. (Verlagsinfo)

„Brüder der Erde“ von 1976 ist Cherryhs erster, einzeln stehender SF-Roman. Vorher hatte sie nur den Fantasy-Roman „Das Tor von Ivrel“ veröffentlicht. Diesem Abenteuer folgte die Fortsetzung „Weltenjäger“, der 1977, also im Jahr darauf, erschien. Beide Romane wurde in dem Sammelband „The Hanan Rebellion“ zusammengefasst.
Cherryh, C. J. – Brüder der Erde (Hanan Rebellion 1) weiterlesen

Takami, Koushun – Battle Royale

_Es kann nur einen geben? Nicht ganz!_

Asien in der nahen Zukunft – oder in einer Parallelwelt. Japan und China haben die Republik Großostasien gegründet, einen totalitären Staat, in dem Furcht und Unterdrückung herrschen. Zum Programm gehört das Experiment „Battle Royale“, ein grausames Spiel, bei dem jedes Jahr Schulklassen ausgewählt und auf eine einsame Insel verschleppt werden. Dort müssen sich die Schüler gegenseitig bekämpfen, bis nur noch ein Überlebender übrig bleibt. Stirbt 24 Stunden lang niemand, werden alle exekutiert. Es gibt kein Entkommen. Oder doch?

_Der Autor_

Koushun Takami, 1969 nahe Osaka geboren, lebt in der Gegend von Shikoku, Südjapan. Er studierte Literatur und arbeitete als Journalist für eine Nachrichtenagentur. Nachdem er diese 1996 verlassen hatte, schrieb er den Roman „Battle Royale“, der es bis in die Endausscheidung eines Literaturwettbewerbs schaffte, dort aber aufgrund seiner kontroversen Thematik abgelehnt wurde. Als der Roman 1999 in Japan dennoch erschien, wurde er vor allem von jüngeren Lesern begeistert gefeiert und ein Millionenbestseller. Er lieferte die Vorlage für mehrere Kinofilme (die auch hierzulande bekannt sind), Comics und Manga. Takami arbeitet an einem zweiten Roman.

_Handlung_

Frühjahr 1997. Die Klasse 9 B der Shiroiwa High School hat sich ihren Schulausflug ans Binnenmeer von Kyushu sicher etwas anders vorgestellt. Die 21 Mädchen und 21 Jungen, alle um die 15 Jahre alt, werden im Schulbus durch ein Gas betäubt und erwachen erst wieder, als sie sich auf der Insel Okishima befinden. Die Insel ist menschenleer bis auf ein einige Soldaten. In einem ehemaligen Schulgebäude erwachen die 42 Schüler, als sie ein Typ, der sich Kinpatsu Sakamochi nennt, anbrüllt. Sie fragen sich natürlich, was das soll. Er erklärt es ihnen. Sie sind die diesjährigen Teilnehmer am allseits bekannten Spiel „Battle Royale“. Es wird zwar von der diktatorischen Regierung Großostasiens als „Programm Nr. 68“ bezeichnet, doch darum schert sich niemand. Aber jeder fürchtet es.

Das Kampfexperiment Nr. 68 sieht vor – und das erklärt auch Herr Sakamochi sehr deutlich –, dass eine Gruppe Schüler auf einer einsamen Insel ausgesetzt wird und dort mit Waffen und Überwachungsgerät versehen so lange kämpfen muss, bis es nur noch einen Überlebenden gibt. Dieser wird dann geehrt. Doch wenn es keine Kämpfe gibt, werden alle binnen 24 Stunden getötet, und zwar durch Fernzündung der kleinen Sprengladung, die sich im Halsband befindet, das jeder Teilnehmer verpasst bekommen hat. Einspruch ist nicht möglich. Damit die Schüler ständig in Bewegung bleiben, gibt Sakamochi über Megafone die zeitweilige Einrichtung von Verbotenen Zonen bekannt, die den Planquadraten auf der Landkarte entsprechen, die jeder Schüler bekommt. Wer sich in einer Verbotenen Zone nach einem vorher bekannt gegebenen Zeitpunkt aufhält, stirbt durch sein Halsband. Ein Wegschwimmen ist nicht möglich, denn das Meer wird von Schiffen des Militärs überwacht.

Als Yoshotoki Kuninobu sich weigert, am Spiel teilzunehmen und verkündet, er werde die Schweinehunde alle umbringen, wird er von Sakamochi kurzerhand erschossen. Die Soldaten legen auf den Rest der Schüler an. Die Schülersprecherein geht ebenfalls drauf. Yoshitokis bester Freund Shuya Nanahara muss schwer an sich halten, um nicht aufzuspringen und dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Es hätte ihn nur das Leben gekostet. Durch Zettel verständigt er sich mit anderen, um Kooperation zu erzielen. Die Überlebenschancen der Beteiligten steigen.

|Das Spiel beginnt|

Schon in den ersten Minuten gibt es Tote. Jeder Schüler bekommt einen Ausrüstungsgegenstand, meist eine Waffe, aber manchmal auch Blödsinn wie eine Klaviersaite. Die Schlauesten warten entweder wie Shuya auf ihren Partner oder rennen gleich los in den umgebenden Wald. Shuya entkommt um Haaresbreite einem Anschlag und schlägt sich mit dem Mädchen Noriko in die Büsche. Sie ist verletzt, und er hilft ihr, einen sicheren Unterschlupf zu finden. Jedenfalls so lange, bis auch diese Stelle zur Verbotenen Zone erklärt wird.

Shuya, eine der Hauptfiguren, sorgt sich um seinen Freund Shinji, der einfach alles weiß. Shinji Mimura ist ein Hacker, und da er sein Handy dabeihat und einen Laptop-Computer findet, gelingt es ihm als gewieftem Hacker, in die Rechner des Regierungspräsidiums der Provinz Kagawa einzudringen. Normalerweise funktionieren Handys auf der Insel nicht, aber sein Handy ist natürlich aufgemotzt. Es gelingt ihm sogar, einen Virus in die Sicherungsdateien der Rechner einzuschleusen. (Darauf bezieht sich das am Anfang abgedruckte „Regierungsmemorandum 00387461“.) Doch als er die Computer zum Absturz bringen will, streikt sein Laptop: Er bekommt keine Verbindung mehr!

Shinji akzeptiert erst nach einer Weile, was die einzig mögliche Schlussfolgerung aus dem Geschehenen ist: Mit Hilfe der Halsbänder können Sakamochis Leute die Schüler nicht nur töten, sondern auch abhören! Jetzt wird Shinji erst recht sauer. Zusammen mit dem nicht so erfahrenen Mitschüler Yutaka baut er eine primitive Bombe, die er auf das Schulgebäude abladen will, in dem Sakamochi die Fäden in der Hand hält.

|Zwischenstand|

Unterdessen schleichen diverse Killer durchs Unterholz. Nach nur zwölf Stunden ist die Zahl der Spielteilnehmer bereits auf 50 Prozent gesunken. Sakamochi freut sich. Er hat mit verschiedenen Regierungsvertretern Wetten abgeschlossen, wer am längsten durchhält und wer der letzte Überlebende sein wird. Das dürfte der eigentliche, perverse Zweck des Spiel sein: eine Wette.

Doch Sakamochi hat weder mit Shinjis Einfallsreichtum noch mit der Kaltblütigkeit und Erfahrung des Überlebenden des vorhergehenden Spiels gerechnet. Irgendwie hat man Shogo Kawada übersehen. Ein verhängnisvoller Fehler.

_Mein Eindruck_

Man sollte meinen, dieses „Zehn-kleine-Negerlein“-Spiel sei ziemlich vorhersehbar, und für viele Szenen trifft dies leider auch zu. Da passiert dann viel Feuerzauber, und jede Menge Geballere hallt durch den Busch auf der Insel. Das sollte man auch erwarten können bei rund fünfzig bis an die Zähne bewaffneten Leuten. Dennoch schafft es der Autor, Spannung zu erzeugen, und das einmal auch auf Kosten des Lesers. Wer sich auf die Angabe zum Spielstand verlässt, wird nämlich ab Seite 280 aufs Kreuz gelegt. In Kapitel 37 sterben zwei Schüler, aber seltsamerweise wird nur einer vom Spielstand subtrahiert. Der Grund wird erst zwei Kapitel später klar: Erst in Kapitel 39 gibt Schüler Nr. 2 endgültig den Löffel ab. Am Schluss gibt es noch eine zweite, ähnliche Überraschung.

Die meisten 15-jährigen Mädchen werden ohne Federlesen abgeschlachtet, und das letzte überlebt nur deshalb, weil sich gleich zwei Jungs schützend um sie bemühen. Eines der Mädchen lebt in einer Scheinwelt aus Videospielfiguren und hält sich für eine unbesiegbare Amazone. Der psychopathische Killer Kazuo erschießt sie, ohne sich auch nur die Mühe zu machen, sich nach ihr umzudrehen. Es gibt aber auch richtig böse Mädels wie Mitsuo, die nicht nur die Konkurrenz abschlachtet, weil sie fies ist, sondern auch weil sie bereits Erfahrungen hat, die man nur bei Erwachsenen erwarten würde: Sie hat sich bereits prostituiert und würde wohl demnächst Drogen nehmen – wenn ihr nicht eine tödliche Waffe den Garaus machen würde. Dennoch: Sie hat es weit gebracht. Wenn man die Spielregeln berücksichtigt.

Diese Spielregeln führen zu raschen Dezimierung der ausgesetzten Schüler, auf die die Spiellleiter gewettet haben. Es gibt aber eine Regel, die sich die Teilnehmer zunutze machen können: Einer darf überleben, und der wird geehrt und aufs Festland zurückgebracht. Auf der Fahrt steht er dem Spielleiter gegenüber und kann die Situation zu seinen Gunsten ändern. Diese und etliche andere Wendungen sorgen für ironische Aspekte, über die sich der jugendliche Leser, der sich in einer ähnlichen ausweglosen Lebenslage sieht wie die Figuren, sicherlich freut. Es gibt ansonsten herzlich wenig zu lachen im Buch.

Wie die überlebenden Figuren auch, insbesondere die Hauptfigur Shuya, fragen sich die Spieler, was dieses Mistspiel für einen Sinn haben soll. Man hat ihnen und ihren Eltern bzw. der Öffentlichkeit weisgemacht, das Spiel diene einem militärischen Zweck, aber worin soll der bestehen? Von einer koordinierten Kampfweise kann keine Rede sein, denn die Spieler verfügen über keine Kommandostruktur. Und wenn Sakamochi das Spiel leitet, dann doch wohl nicht gegen soldatisch ausgebildete Gegner, sondern gegen (meist) wehrlose Schüler.

Shogo erklärt es auf Seite 227 so, dass irgendeiner der hinrverbrannten Bürokraten einmal auf diese Idee gekommen ist und da ihm niemand widersprechen durfte, ohne als ideologischer Abweichler ins Arbeitslager gesteckt zu werden, hielt niemand diesen hirnlosen Plan auf. Und jetzt habe man den entsprechenden Faschismus. Was Shogo aber nicht sagt, ist, dass der Faschismus zwar so als Schreckensherrschaft und Ideologie funktioniert, dass aber das Spiel auch missbraucht werden kann. Das merkt er erst am Schluss. Sakamochi erklärt ihm, auf wen er gewettet hat. Da wird Shogo stinkesauer und zahlt es ihm heim. Außerdem hat er noch eine Überraschung parat.

Shogo weiß auch – von seinem gebildeten, aber mittlerweile verhafteten Onkel – viel über die Geschichte Großostasiens. Vor 75 Jahren habe es einmal eine Volksrepublik Südkorea gegeben, doch eine Verschwörung der amerikanischen Imperialisten und der Demokratischen Nation der Koreanischen Halbinsel ( = Nordkorea) führte zur Annexion Südkoreas durch Nordkorea. Um die Südkoreaner von den Imperialisten zu „befreien“, musste Großostasien (Japan und China) die Koreanische Halbinsel besetzen. So die offizielle Version. Das ist zwar Expansionspolitik des frühesten 20. Jahrhunderts, aber erstens erscheint sie plausibel und zweitens muss sie ja nicht stimmen: wahrscheinlich nur Propaganda. Tatsache scheint aber zu sein, dass sich Großostasien ohne Lücken ausbreitet: ein Kontinent voller Furcht.

Diese düstere Future History erscheint plausibel und würde jeder SF-Story gut zu Gesicht stehen. Vor dem Hintergrund dieses Szenarios kann man weitere Geschichten spielen lassen und das ist auch in der Tat der Fall. Mangas und Filme wurde bekanntlich schon hier inszeniert. Und da am Schluss zwei der Schüler überleben und zu Untergrundkämpfern werden, kann die Saga von „Battle Royale“ weitergehen.

|Mein Leseerlebnis|

Ich fand das Buch sehr einfach zu lesen, denn es bietet keine stilistischen Probleme oder einen Hintergrund, der schwer zu akzeptieren wäre. Allerdings fiel es mir schwer, die Story weiterzulesen, denn nur einen weiteren gewaltsamen Tod zu erleben, erschien es mir nicht die Mühe wert. Aber ich stand es durch, vor allem deshalb, um herauszufinden, ob und wie die dreiköpfige Kerngruppe überlebt. Meine Mühe wochenlanger häppchenweiser Lektüre (jeweils 50 Seiten) wurde belohnt. Die Listen und die Landkarte erleichterten mir, die Übersicht zu behalten, selbst wenn ich mal eine Woche aussetzte.

Der Vergleich mit dem „Herr der Fliegen“, den das Marketing umsatzträchtig auf dem Cover reklamiert, ist allerdings an den Haaren herbeigezogen. Erstens gibt es keinen Atomkrieg, so dass jederzeit Rettung möglich wäre. Zweitens sind die Kinder absichtlich „ausgesetzt“ worden, natürlich ohne Waffen. Drittens gibt es keinen Teufels- und Jägerkult wie in Goldings Roman. Und viertens rettet niemand die Kinder vor sich selbst, wie es am Ende des Buches (oder zumindest des werkgetreueren Films von Peter Brooks) geschieht.

|Die Übersetzung|

Die Arbeit der beiden Übersetzer ist sprachlich meist gelungen. Stilistisch mussten sie sich nicht sehr abmühen, denn der Stil ist denkbar einfach. Poetische Vergleiche und Metaphern kommen kaum vor, von Stilfiguren wie Alliterationen ganz zu schweigen. Das ist der prekären Lage der meisten Spielteilnehmer wohl angemessen. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Spannung gibt – siehe oben.

Dafür gibt es umso mehr Druckfehler. Auf Seite 243 wird aus einem „aus“ ein „auch“. Auf den Seiten 299 und 339 wird Shogo mit Shuya verwechselt, was den Leser ziemlich verwirren kann. Auf Seite 506 erhält Shuya sogar ein weibliches Geschlecht!

Dass die Übersetzer aber in der deutschen Sprache nicht ganz firm sind, verunsichert zusätzlich. Auf Seite 468 steht „preisten“, wie es korrekt „priesen“ heißen müsste, und auf Seite 259 klingt der Satz „Shogo wollte, dass sie mehr isst“ zwar in Odnung, ist aber falsch, denn hier sollte das Präteritum „aß“ stehen.

„Hardcore“? Diese Textfassung ist definitiv „Softcore“!

_Unterm Strich_

Dafür, dass dieser Roman eine Millionenauflage erreicht haben soll, fand ich ihn recht mühevoll zu lesen. Das lag aber nicht an der Verständlichkeit, welche ausgezeichnet ist, sondern an der Vorhersehbarkeit der Aktionen: „Neues Kapitel, neue Tote“, lautet das Prinzip. Zum Glück wird dieser langweiligen Dynamik ab der Hälfte verstärkt entgegengewirkt, indem Widerstand zum Tragen kommt. Der bringt unvorhersehbare Elemente ein, was zu mehr Spannung und Hoffnung Anlass gibt. Schließlich las ich dann weiter, um herauszufinden, wer von der Kerngruppe überlebt – und wurde vom Autor ein ums andere Mal hinters Licht geführt. Das war aber trotzdem nicht wahnsinnig lustig. Denn auch der Endkampf ist so blutig, wie man es befürchtet hat.

Das Ganze hat den Charakter eines Videospiels, und auch der am Ende jedes Kapitels angezeigte „Spielstand“ verstärkt diesen Eindruck. Auch dies nutzt der Autor aus, um den Leser zu täuschen. Was dieses Spiel mit dem aktuellen Leben der Jugend in Japan zu tun, kann ich nicht ermessen und will daher nicht versuchen, darüber zu spekulieren.

Wenn das Buch ein Millionenpublikum gefunden hat, so muss dies wohl an einer gewissen Resonanz liegen. Die unzähligen Biografien, die der Autor erzählt, malen ein breites Panorama einer jungen Generation. Dass dieses Bild weitgehend unpolitisch ist, macht es für heutige Leser umso leichter nachvollziehbar (wären alle Jugendlichen in so etwas wie der Hitlerjugend, sähe das ganz anders aus, denn sie wären alle gleichgeschaltet) und damit interessanter. Sie können sich fragen: Wie würde ich mich in dieser Lage bewähren? Würde ich in den ersten fünf Minuten untergehen? Oder wäre ich bereit, alle anderen zu töten, um selbst zu überleben?

Hintergrund: Einen Vorgeschmack dieses Überlebenskampfes erhalten übrigens fast alle japanischen Schüler und vor allem Schulabsolventen, wenn ihre Eltern sie unbedingt auf die beste Universität des Landes schicken wollen. Davon gibt es nur eine Handvoll, z. B. Haneda in Tokyo, und entsprechend unerbittlich ist der Konkurrenzkampf um die wenigen Zulassungsstellen. Der Numerus Clausus hierzulande ist ein Kindergeburtstag dagegen. Aber wer einen optimalen Uni-Platz ergattert, der hat später in der Wirtschaft automatisch bessere Chancen, einen gutbezahlten Job zu erhalten.)

Die Textfassung ist nicht so optimal, wie ich mir das gewünscht hätte. Eindeutig fehlt hier ein Korrektor. Aber Korrektoren wurden wohl schon vor Jahren abgeschafft, und daher gibt es eine Menge Druckfehler, Verwechslungen und sogar deutschsprachige Fehler, vom Stil ganz zu schweigen (siehe oben unter „Übersetzung“).

Fazit: Ich würde das Buch auf keinen Fall ein zweites Mal lesen.

|Originaltitel: Battle Royale, 1999
624 Seiten
Aus dem Japanischen von Jens und Akiko Altmann|
http://www.heyne-hardcore.de

Wolfgang Jeschke (Hg.) – Heyne Science Fiction Jahresband 1992. 9 Romane und Erzählungen

Die Vernichtung von Beethovens Neunter

Dieser Jahresband ist eine Fundgrube für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Bekannte Autoren der 1990er Jahre wie Joe Haldeman, Michael Flynn, Lucius Shepard, Michael Blumlein, Walter Jon Williams, Ian McDonald und Kristine Kathryn Rusch sind hier versammelt. Aber auch zwei Veteranen geben sich ein Stelldichein: Frederik Pohl und Carter Scholz. Von Haldeman ist hier ein Roman untergebracht, der mit seinen Kürzungen überrascht.

Der Herausgeber
Wolfgang Jeschke (Hg.) – Heyne Science Fiction Jahresband 1992. 9 Romane und Erzählungen weiterlesen

[NEWS] Kathy Reichs – Kalte, kalte Knochen (Tempe Brennan 21)

Der Winter hat North Carolina fest im Griff, und mit den sinkenden Temperaturen fällt auch die Verbrechensrate. Die forensische Anthropologin Tempe Brennan verbringt diese Atempause damit, sich um ihre heimgekehrte Tochter Katy zu kümmern. Eines Abends machen Mutter und Tochter auf der Veranda eine grausige Entdeckung. Ein Paket, darin: ein menschlicher Augapfel. (Verlagsinfo)


Taschenbuch ‏ : ‎ 400 Seiten
Heyne

David Baldacci – Last Mile (Amos Decker 2)

Die Spur führt in den finsteren Süden

Der Memory Man ist zurück! Seit zwanzig Jahren sitzt Melvin Mars in der Todeszelle. Er soll seine eigenen Eltern ermordet haben. Doch kurz vor seiner Hinrichtung taucht wie aus dem Nichts ein anderer Mann auf und behauptet, das Verbrechen begangen zu haben. Ein Fall für Amos Decker, den Memory Man – der seit einem Unfall nicht mehr vergessen kann. Innerhalb einer Spezialeinheit des FBI klärt er ungelöste Schwerverbrechen. Schon bald zeigt sich, dass der Fall enorme gesellschaftliche Sprengkraft birgt. (Verlagsinfo)

Der Autor
David Baldacci – Last Mile (Amos Decker 2) weiterlesen

Per Meurling – Münchhausens erotische Abenteuer

Die Schlacht im Boudoir und andere kuriose Anekdoten

Baron Karl Friedrich Hieronymus von Münchhausen hat viele Abenteuer erlebt, über die es auch ausführliche Berichte gibt. Über seine großartigen Liebesabenteuer, die seinen mannigfaltigen anderen Erlebnissen in nichts nachstehen, wurde jedoch bisher kaum geredet. Diese bedauerliche Lücke schließt das vorliegende Buch, in dem die zahlreichen erotischen Begegnungen, die der liebenswerte Baron im Laufe seines langen Lebens hatte, wahrheitsgemäß geschildert werden.

Hier berichtet der Lügenbaron ausführlich, was bisher noch niemand von ihm wusste. Er beschreibt die „Wölfin“ von Petersburg, verrät, was er bei seinem Flug mit der Kanonenkugel wirklich sah, wie es ihm beim Sultan in Wahrheit erging und wie er sich mit der „Frau mit den Eisenkugeln“ vergnügte.
Per Meurling – Münchhausens erotische Abenteuer weiterlesen

Kai Meyer – Die Fließende Königin (Merle 1)

„Der erste Band der märchenhaften Erfolgstrilogie!
In einem Venedig, in dem die Zauberei nie gestorben ist, suchen Meerjungfrauen und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Zauberspiegelmacher die Fließende Königin. Aber nur Merle gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Als die Mächte des Bösen das phantastische Wesen jagen, entbrennt im Labyrinth der dunklen Gassen und Kanäle ein abenteuerlicher Kampf.“ (Verlagsinfo)

Der Autor
Kai Meyer – Die Fließende Königin (Merle 1) weiterlesen

[NEWS] Otto Waalkes – Ganz große Kunst

Otto kennt jeder! Deutschlands beliebtester Komiker hat Generationen von Fans auf seine ganz eigene Art zum Lachen gebracht. Aber nicht nur auf der Bühne inszeniert das Multitalent seine Szenen perfekt, auch auf der Leinwand ist er ein Meister der pointierten Parodie. Dass er den Umgang mit Pinsel und Farbe in acht Semestern Kunststudium regelrecht gelernt hat, dürfte manchen seiner Anhänger neu sein. Egal ob in altmeisterlicher Technik, impressionistisch oder abstrakt, ob in Öl, Aquarell oder Acryl – Otto Waalkes bleibt dem Wahlspruch seines Vaters, des Malermeisters Karl Waalkes, treu: »Saubere Arbeit ist mein Prinzip.« (Verlagsinfo)


Broschiert ‏ : ‎ 176 Seiten
Heyne

Michael Lorenz – Die nackten Wilden. Zukunftsroman

Utopie mit Nackten: Paradies 2.0?

„Zwanzig Lichtjahre weit sind sie geflogen, haben die ausgepowerte Erde hinter sich gelassen und sind entschlossen, den erdähnlichen Planeten Eridanus Omega Zwei in Besitz zu nehmen. Eine paradiesische Welt, nur – sie ist bewohnt. Es kommt zu einer dramatischen Begegnung zweier Rassen.“ (Verlagsinfo)
Michael Lorenz – Die nackten Wilden. Zukunftsroman weiterlesen

Serge Brussolo – Peggy Sue und der blaue Hund

Fesselnd: Kampf gegen die Unsichtbaren

Seit eine blaue Sonne am Himmel über Point Bluff scheint, ist alles anders. Die dümmsten Schüler triumphieren über ihre Lehrer, die Hunde spielen Schach und die Katzen lesen Gedanken. Nur die 14-jährige Peggy Sue, das Mädchen mit der Zauberbrille, ahnt die bevorstehende Katastrophe. Denn nur sie kann sie sehen, die Unsichtbaren. Kleine Wesen, die aussehen wie ein Klecks Schlagsahne, den Menschen aber Böses wollen. Als das Unheil sich ausbreitet, trifft Peggy Sue eine Entscheidung. Wird sie die Unsichtbaren besiegen können? (Verlagsinfo)
Serge Brussolo – Peggy Sue und der blaue Hund weiterlesen

Roger Zelazny – Der Clan der Magier

Happy Halloween mit Sherlock

Der richtige Fantasy-Roman für Halloween (oder die Walpurgisnacht). Eine Mischung aus Tierfabel, Douglas Adams‘ Satire und Neil Gaimans Dark Fantasy à la „Sandman“, mit Zutaten aus H. P. Lovecrafts Gruselwerk.

Die unheimlichen Illustrationen von Gahan Wilson sorgen für den zusätzlichen makabren Kick!

Handlung
Roger Zelazny – Der Clan der Magier weiterlesen

Karin Smirnoff – Verderben. Ein MILLENNIUM-Thriller (Band 7)

Spannende Weiterführung in neuen Bahnen

Mikael Blomkvist reist von Stockholm in den hohen Norden zur Hochzeit seiner Tochter. Im Zug erfährt er von Entwicklungen, die den Enthüllungsjournalisten neugierig machen: Abseits des medialen Rampenlichts tobt dort oben ein Kampf internationaler Firmen um natürliche Ressourcen und Billigstrom. Zur selben Zeit begibt sich Lisbeth Salander nach Nordschweden, um ihre Nichte kennenzulernen. Die junge Svala hat sich geschworen, ihre verschwundene Mutter, eine Sami, zu finden und sich endlich gegen ihren Stiefvater zu wehren. Denn wie ihre Tante ist Svala furchtloser und genialer, als sie aussieht. Nach Jahren treffen Salander und Blomkvist wieder aufeinander und befinden sich bald im Auge eines Sturms. (Verlagsinfo)

Karin Smirnoff – Verderben. Ein MILLENNIUM-Thriller (Band 7) weiterlesen

Eric Van Lustbader – Schwarzes Schwert. Fernost-Thriller

Packender Fernost-Thriller

In New York beginnt eine Serie brutaler Morde… In Washington versuchen konspirative Kräfte, den Wirtschaftskoloss Japan in die Knie zu zwingen… In Tokio ist eine erbitterter Kampf um die mysteriöse Geheimgesellschaft „Schwarzes Schwert“ entbrannt. Der Roman konzentriert alle Elemente, die Lustbaders Welterfolg ausmachen: Sex und Sinnlichkeit, die rätselhaft-grausame Welt des Fernen Ostens und jene Männer, die bereit sind, einen scheinbar aussichtslosen Kampf aufzunehmen. (Verlagsinfo)

Die Konfrontation zwischen Japan und den USA in Sachen Wirtschaft und Technik erscheint in diesem Fernost-Thriller noch unausweichlich. Heute malen Autoren wie Tom Clancy eher die Chinesen als den Schwarzen Mann an die Wand.
Eric Van Lustbader – Schwarzes Schwert. Fernost-Thriller weiterlesen

Giles Smith – Lost in Music. Eine Pop-Odyssee

Eine Pop-Odyssee mit den Smiths

Der heutige Reporter und frühere „Popmusiker“ Giles Smith erzählt uns von seine lange währenden Liebesaffäre mit der Popmusik, die schon mit neun Jahren beim Hören eines T.Rex-Songs begann. Aber was heißt hier „Affäre“? Smith ist fest mit der kapriziösen Dame verheiratet, und das führte im Laufe der Jahre zu mehreren tragikomischen Situationen. Unterhaltsame, lesenswerte und informative Lektüre für jeden Pop-Fan (sind wir das nicht alle?) – und außerdem stellenweise saukomisch. In England zählt „Lost in Music“ neben Nick Hornbys „High Fidelity“ zum Standardwerk in Sachen Popliteratur.
Giles Smith – Lost in Music. Eine Pop-Odyssee weiterlesen

Bear, Greg – Stimmen. Zukunftsroman

Eine neue Kommunikationstechnik zapft bislang unausgelotete Dimensionen des subatomaren Raums an. Klingt kompliziert, doch die Vorteile sind einfach: Man braucht keine Telekom mehr als Vermittler, zahlt keine Vermittlungs- und Leitungsgebühren und muss keine Zeitverzögerung berücksichtigen, außerdem ist die Sprachqualität erste Sahne. Es gibt nur einen Haken: Die Toten melden sich zurück …

Der Autor
Bear, Greg – Stimmen. Zukunftsroman weiterlesen