Körperlich noch angeschlagen von seinem letzten selbst gewählten – und natürlich siegreichen – Kampf gegen das Unrecht (s. „61 Stunden“), verschlägt es Jack Reacher auf seiner ziellosen Reise durch die Vereinigten Staaten in das winterliche Nebraska. In einem namenlosen Nest will er eine Pause einlegen. Als er in einem Lokal mitbekommt, dass ein Arzt sich weigert, auf den Telefonanruf einer verletzten Frau zu reagieren, springt Reachers Gerechtigkeitssinn an. Er zwingt den Doktor, mit ihm zu der Patientin zu fahren.
Eleanor Duncan kennt Prügel, denn Gatte Seth ist jähzornig und schlägt gern zu. Hilfe kann sie nicht erwarten, weil die Duncans den Ort und seine Bürger in ihrem Würgegriff halten. Die Brüder Jacob – Seths Vater -, Jasper und Jonas sind die einzigen Arbeitgeber weit und breit. Wer nicht für sie ist, wird in den Ruin getrieben. Notfalls schicken ihm oder ihr die Duncans Schläger ins Haus. Jeglichen Widerstand hat der Clan längst gebrochen. Ohne Furcht vor dem Gesetz haben die Duncans ihr Fuhrgeschäft inzwischen ausgeweitet. Sie transportieren Schmuggelware für das organisierte Verbrechen, ein lukratives Geschäft, bis Reacher auf der Bildfläche erscheint. Lee Child – Wespennest weiterlesen






