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Lee Child – Keine Kompromisse (Jack Reacher 20)

Alpträume im Nirgendwo: Das Geheimnis der Weizenfelder

Eine Kleinstadt im Nirgendwo. Ein unvorstellbares Verbrechen. Nur Jack Reacher nimmt den Kampf auf. Jack Reacher folgt einem plötzlichen Impuls, als er in der Kleinstadt Mother’s Rest irgendwo im Mittleren Westen aus dem Zug steigt. Die Privatermittlerin Michelle Chang wartete dort vergeblich auf ihren Partner und kommt mit Reacher ins Gespräch. Allein durch die wenigen beiläufig geäußerten Worte gerät dieser ins Visier einer skrupellosen Bande, die bereits Changs Partner auf dem Gewissen hat. Doch die Verbrecher unterschätzen, worauf sie sich einlassen, als sie auch Reacher ermorden wollen – denn niemand ist härter als Jack Reacher! (Verlagsinfo)
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Child, Lee – Zeit der Rache (Jack Reacher)

„Zeit der Rache“ ist ein gut funktionierender Thriller, der den Leser erst hinters Licht führt und ihm erst ganz zum Schluss die Erleuchtung erlaubt. Nach seinen Abenteuern in [„Ausgeliefert“ 905 und „Sein wahres Gesicht“ bekommt es diesmal Jack Reacher, der Ex-Militärpolizist, schon wieder mit dem FBI zu tun, der amerikanischen Bundespolizei.

_Handlung_

Eigentlich will Jack Reacher, Ex-Bulle und Ex-Soldat, nur in Ruhe bei „seinem Italiener“ in Manhattan frühstücken. Die Nacht hat er wie üblich in der Wohnung seiner Freundin Jodie, einer erfolgreichen Anwältin und Ex-Soldatin, verbracht. Er ist immer noch der alte Streuner, der den Blick nach vorn auf den Horizont richtet. Und so kann er es überhaupt nicht ertragen, als zwei Gangster „seinen Italiener“ um Schutzgeld erpressen. Selbst ist der Soldat: Also nimmt er sich der beiden an. Nach einem kurzen Kampf sind sie krankenhausreif.

Das hätte er bleiben lassen sollen: Nun hat das FBI, das ihn seit acht Tagen beschattet, etwas gegen ihn in der Hand. Die Leute um Deerfield und Blake suchen angeblich einen Serienmörder, der ehemalige Soldatinnen umbringt. Deren einziges Verbrechen scheint darin bestanden zu haben, dass sie gegen sexuelle Belästigung bei Barras prozessiert hatten. Und der Steckbrief passt angeblich auf Reacher selbst.

Aber das ist nur ein Vorwand, um ihn am Wickel zu kriegen. Sie wollen seine Beraterhilfe, und die bekommen sie nur, wenn sie ihm etwas anhängen können. Reacher kann alle Angriffe parieren, doch als das FBI fieserweise andeutet, dass sie dem Schutzgelderpresser einen Hinweis auf Reachers Freundin Jodie geben könnten, muss er klein beigeben. Er wird in Quantico einquartiert, in einem Zimmer ohne Türgriff …

Die Jagd nach dem angeblichen Serienkiller führt zunächst zum potenziellen Opfer Nummer vier: Alison Lamarr, die Stiefschwester der FBI-Psychologin und Profilerin Julia Lamarr, lebt in Oregon. Reacher und seine Beschatterin Lisa Harper warnen Alison und erkundigen sich nach Gemeinsamkeiten mit den drei anderen Opfern. Diese waren nackt in einer Badewanne voller Tarnfarbe gefunden worden. Wollte sich der Täter an den aufmüpfigen Militärangehörigen rächen? Doch wie starben die Frauen? Nicht einmal erfahrene Pathologen wissen es zu sagen, und allmählich kommt Reacher – der nur wider Willen mitmacht – das Ganze reichlich bizarr vor.

Nach einem unentdeckten Ausflug gelingt es ihm, den New Yorker Schutzgelderpresser aus dem Verkehr ziehen zu lassen: Ein Bandenkrieg, den er anzettelt, erledigt das für ihn. Leider hat Reacher eine Kleinigkeit übersehen, und so ist er immer noch nicht aus dem Schneider. Als Alison Lamarr auf die gleiche Weise ermordet wird wie die drei anderen Frauen, wird er ziemlich wütend – nicht nur auf den Mörder, sondern auf sich selbst wegen seiner Dummheit. Er hat sich an der Nase herumführen lassen, ist von einem Gespinst aus Lügen umgeben. Und Lieutenant Rita Scimeca in Portland, Oregon, ist die nächste.

Während wir den Aktionen des Täters in eingefügten Abschnitten, die wie die „subjektive Kamera“ funktionieren, folgen, der Scimeca auskundschaftet, folgen Reacher und Harper einer falschen Fährte. Hier führt der Autor den Leser an der Nase herum. Doch Reacher hat das ein wenig geahnt und sich seine Gedanken gemacht. Als ihn der Gruppenleiter Blake wegen Erfolglosigkeit abserviert, kann und muss er daher auf eigene Faust (mit Harpers Hilfe) weitermachen. Ein Wettlauf gegen die Uhr beginnt: Kann er Rita Scimeca, die Pianistin, retten?

_Mein Eindruck_

|Flüssig zu lesen|

Das Buch liest sich unglaublich flüssig. Sich die Szenen vorzustellen ist sehr einfach, denn der Autor, der zwanzig Jahre lang britische Krimisendungen fürs TV produzierte, beschreibt jedes wichtige (und unscheinbare) Detail genau und mit treffenden Worten. Auffallend sind die genauen Beschreibungen von Kleidung und Innenausstattungen. So etwas findet man selten in US-Krimis. Außerdem benutzt Child gern kurze Sätze. Der Leser braucht sich also nicht den Kopf über syntaktische Konstruktionen zu zerbrechen, sondern kann einfach und direkt jeden Satz verstehen. Die Kürze bezieht sich allerdings nicht auf die Länge der Kapitel. Anders als bei James Patterson sind die Kapitel nicht nur drei bis vier Seiten lang, sondern mitunter zwanzig.

|Ein Berg von Lügen|

Anspruchsvolle Leser sollten sich von der Einfachheit und Ausführlichkeit nicht täuschen lassen. Der Autor versucht sie an der Nase herumzuführen. Der Mörder versucht das Gleiche mit Reacher, und Reacher das Gleiche mit dem FBI. Ein Berg von Lügen macht mindestens neunzig Prozent des Buches aus. Es kommt also darauf an, die wahren Sätze zu finden. Sie werden meistens von Reachers Freundin gesprochen. Es geht darum, als Paar zusammenzubleiben, obwohl Reacher der Streuner bleiben will, der er ist, und sie, Jodie, sich als Teilhaberin ihrer Kanzlei fest einrichten will.

|Exoten unter sich|

FBI-Frau Harper weiß genau, welche Zerreißprobe Reacher durchmacht. Sie ist erstaunlich realistisch gezeichnet (wie fast alle Frauenfiguren bei Child). Denn so wie Reacher als Nomade ein Exot unter Sesshaften ist, so ist sie als Frau in einem Männerladen wie dem FBI ein Exot: Selbst oder besonders dann, wenn sie Männeranzüge trägt. Erst als Reacher keine dummen Sprüche klopft, wird sie offener und zugänglich. Und als er sie küsst, kommt ihm die zündende Idee, wie die Opfer gestorben sein könnten.

|Schlacht der Systeme|

Der eigentliche Grund für die Morde ist erstens Irreführung, zweitens Tarnung und erst drittens ein banales Kapitalverbrechen. Doch der Grund, warum man einen Berater wie Reacher beim FBI braucht, liegt darin, dass er als Ex-Militärpolizist nützliche Verbindungen zum Militär haben könnte. FBI und Militär können einander nicht ausstehen. Ebenso wenig wie FBI und CIA oder andere Sicherheitsorganisationen. Dies wird in zahlreichen kleinen Szenen deutlich. Reacher ist der Mittelsmann, der aber weder hier noch da etwas zu melden hat – was seine Position nicht nur etwas seltsam, sondern in machen Situationen absurd erscheinen lässt. Und gerade dann, als es auf sein Eingreifen ankommt, wird er eiskalt abserviert. Typisch. Es grenzt an ein Wunder, dass das FBI überhaupt einen Fall aufklärt.

Das Einzige, was mich hierbei gestört hat: Die FBler stehen wie Idioten da, Lisa Harper liefert meist nur Stichwörter, doch Reacher erscheint dadurch als der weise Mann, der Allwissende. Das trifft natürlich zu (siehe oben). Selbst als er am Schluss alles erklärt, lässt sich seine Argumentation locker ad absurdum führen. Was sollen wir also mit einem Allwissenden anfangen, der sofort widerlegt wird? Vielleicht will uns der Autor sagen, dass wir nicht an Heilige glauben sollen. Die gibt es nicht.

|Lob des Realismus|

Für einen Briten kennt sich der Autor erstaunlich gut in den jeweiligen Mechanismen der beiden Systeme aus, ihren Methoden, Verhaltensweisen und Umgangsformen. Child ist inzwischen auch in die Staaten übersiedelt. Seine Kenntnisse vermitteln nicht nur seiner Geschichte Realismus, sondern dem Leser Vertrauen in das Erzählte (auch wenn das Erzählte oft täuscht). Daher weiß er auch die Vorgehensweise des Mörders rational zu erklären und nicht etwa, wie mancher Leser meinen könnte, mit Übernatürlichem. Child hat sich offensichtlich eingehend mit allen möglichen Todesarten befasst, doch es gibt tatsächlich eine, die nicht festzustellen ist. (Ich werde mich hüten, sie hier zu verraten.)

_Unterm Strich_

Als Krimi ist „Zeit der Rache“ (Der „Visitor“ aus dem O-Titel ist natürlich der Mörder, könnte aber auch auf Reachers Rolle beim FBI zutreffen) gut gelungen. Child wird aber noch eine Weile brauchen, bis er in die literarische Klasse von John Le Carré oder Fredrik Skagen aufgestiegen ist. Er kann es aber locker mit Michael Connelly („Schwarze Engel“, „Unbekannt verzogen“, „Kein Engel so rein“) und Dennis Lehane („Regenzauber“, „Mystic River“, ) aufnehmen.

Homepage des Autors: http://www.leechild.com.

|Originaltitel: The Visitor, 2000
Aus dem US-Englischen übertragen von Georg Schmidt|

Child, Lee – Ausgeliefert

Dieser FBI-Thriller aus der Feder des Briten Lee Child fängt langsam an und weitet sich allmählich zu einer actiongeladenen Auseinandersetzung zwischen Milizen, FBI und Militär aus – da brennt die Luft. Und alles wegen einer entführten jungen FBI-Agentin.

Dies ist Lee Childs zweiter Roman. Ich finde ihn wesentlich besser geschrieben als den nachfolgenden, „Zeit der Rache“. Das heißt aber nicht, dass es an „Ausgeliefert“ nichts auszusetzen gäbe.

_Handlung_

Der Serienstar von Lee Child ist der aus dem Dienst bei der US-Militärpolizei ausgeschiedene Jack Reacher. Eines schönen Mittags schlendert er ziellos durch die Innenstadt von Chicago, als vor ihm die bildschöne Holly Johnson aus der Tür eines Reinigungsgeschäfts tritt. Sie hat eine Knieverletzung und tut sich mit ihren gereinigten Kleidern und der Krücke sichtlich schwer. Doch in Reacher findet sie einen unverhofften Samariter, der ihr beisteht. Jack ist ein Gentleman, hat aber noch einiges mehr auf Lager, wenn’s darauf ankommt.

So etwa in der nächsten Sekunde: Drei Unbekannte schnappen Holly Johnson und Reacher und zerren sie in einen unbeschrifteten Lieferwagen. Reacher verzichtet mit Rücksicht auf unschuldige Passanten auf Gegenwehr. Er und die junge Frau werden in den Laderaum gesperrt. Nach einem Umstieg bei einem Flughafen geht die Fahrt weiter – um genau zu sein, rund 1700 Meilen westwärts nach Montana. Wie Reacher herausfindet, ist Holly vom FBI in Chicago. Er selbst gibt an, als Türsteher zu arbeiten, was zwar den Tatsachen entspricht, aber wohl nicht die volle Wahrheit ist.

Erst nach fünf Stunden merkt das FBI, dass ihre beste Mitarbeiterin in Sachen Verfolgung von Steuersündern entführt worden ist. Die Überwachungskamera der chemischen Reinigung liefert etwas missverständliche Bilder: Darauf sieht Reacher aus wie ein Terrorist oder zumindest wie der Kopf der Kidnapperbande. Dieses Missverständnis soll sich für Reacher noch übel auswirken.

Mittlerweile kommen er und das FBI dem Grund für die Entführung etwas näher: Sie ist die Tochter des ranghöchsten Generals, des Vorsitzenden der Vereinigten Generalstäbe. Und was er noch eine ganze Weile nicht ahnt: Sie ist die Patentochter des US-Präsidenten. Die FBI-Spitze und General Johnson reimen sich schnell zusammen, was das soll: Die Entführer wollen den bevorstehenden 4. Juli, die Feier des Unabhängigkeitstages, nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen und Forderungen zu stellen.

Als die Verbindung endlich hergestellt wird, ist alles natürlich viel schlimmer als befürchtet: Holly Johnson befindet sich als Geisel in der Hand eines verrückten Milizenführers namens Beau Borken, der am 4. Juli seine eigene kleine Republik in den Bergen von Montana ausrufen möchte. So will er sich von der „Tyrannei der Weltregierung und der Banken sowie der Juden“ befreien. Dieses wirre Zeug beruht auf seiner Biografie, aber seine wirkliche Ideologie scheint „Der Stärkere frisst den Schwachen“ zu sein. Hakenkreuzfahnen schmücken seine „Kommandohütte“, Regale voller Literatur über Pearl Harbor zieren deren Wände. Da weiß Reacher, was für eine Art von Diktator er vor sich hat. Und er weiß, wie er mit ihm fertig werden kann.

Allerdings weiß Reacher noch nichts von dem Maulwurf in der Organisation der FBI-Stelle Chicago. Er weiß nicht, wie verrückt und skrupellos Borken wirklich ist; und er ahnt noch nichts von der Entschlossenheit Holly Johnsons, für ihren Geliebten Jack Reacher einzustehen.

Schon bald hallen die Berge Montanas von Schreien, Gewehrschüssen und Raketenexplosionen wider …

_Mein Eindruck_

Die zweite Hälfte des Buches ist wirklich so gewalttätig, wie der Schluss meines Handlungsabrisses klingt. Ich will nicht ins Detail gehen, um die Spannung nicht zu zerstören, aber wir erhalten Unterricht in der Wirkungsweise von Gewehren, Pistolen, Stinger-Raketen und was nicht alles mehr. Außerdem lernen wir die korrekte Bedienungsweise eines Scharfschützengewehrs, mit dem man auf 1200 Meter Entfernung einer Fliege den Hintern wegschießen kann. (Es gibt auch große Fliegen.) Dieses Buch ist also nichts für zarte Nerven.

Reacher spielt in diesem Szenario nicht nur den väterlichen Beschützer & Lover der Entführten, sondern auch eine Art Einmannarmee à la Arnold Schwarzenegger. Das Einzige, was ihm Angst macht, sind Ratten und enge unterirdische Tunnels. Wir wissen: Solange er lebt, wird alles gut.

|Waco lässt grüßen|

Darum geht es eigentlich nicht. Denn dass Milizen und andere Unabhängigkeitsgruppen in den Rockies und westlich davon existieren, ist ein alter Hut. Der Autor gibt ungefähr 66 Millionen Sympathisanten oder Aktive in diesen Gruppen an. Das ist eine beträchtliche Wählerschaft. Als sich also die neue Republik lossagt, zögert das Weiße Haus, einzuschreiten. Zu gut ist dem Präsidenten und seiner Verwaltung das Debakel von Waco, Texas, in Erinnerung. Dort führte das rabiate Vorgehen des FBI gegen eine Sekte zu dem Tod mehrerer Dutzend Menschen. Auch an den Massenselbstmord von Jonestown in Guayana wird erinnert. Beide Szenarien würden der Regierung erhebliche Wählerverluste einbringen, zumal am Unabhängigkeitstag.

Die rechte Hand des Präsidenten bringt das brisante Thema auf den Punkt: Die Amis ermutigen in Sibirien und Osteuropa Dissidenten und Freiheitskämpfer, sich zu erheben, doch im eigenen Land werden Freiheitskämpfer niedergemetzelt? Das wäre äußerst unklug. Nicht von ungefähr zitiert der selbsternannte Präsident Beau Borken die US-Verfassung von 1776, in der sich die Neuenglandstaaten einfach die Freiheit nahmen, sich von der britischen Krone loszusagen – ein gewisser Präzedenzfall. Er weiß also, dass er die Geschichte auf seiner Seite hat. Demzufolge legt der US-Präsident die Hände in den Schoß, und General Johnson muss seine Tochter selbst raushauen.

Leider wird der noble Aspekt des Themas Freiheit und Befreiung gegen Ende zunichte gemacht: Borkens Staatsgründung war wohl doch nur ein Ablenkungsmanöver für seine schnöde Rache an den Banken, die seine Familie ruiniert hatten. So stellt sich der Autor auf Regierungsseite: Alles nicht so schlimm gewesen. Leider ist damit das Problem der Milizen etc. nicht aus der Welt geschafft oder gar eingehender erörtert. Das hat wohl in einem Actionthriller nichts zu suchen.

Das FBI macht wieder einmal eine schlechte Figur in der Abwicklung der Aufklärung des Falls, ganz besonders aber bei der Bekämpfung der Milizionäre. Und wo ein Maulwurf ist, da kann ja noch ein zweiter versteckt sein, nicht wahr?

|Die Übersetzung|

Der Heyne-Übersetzer Heinz Zwack macht zu 99 Prozent einen hervorragenden Job. Besonders dann, wenn man bedenkt, welches Spezialwissen über alle möglichen Arten von Waffen vonnöten ist, um das Buch korrekt und verständlich zu übertragen. Dennoch sind ihm zwei Flüchtigkeitsfehler unterlaufen, die nur der aufmerksame Leser entdeckt: An zwei Stellen spricht FBI-Bürochef McGrath, obwohl das, was er sagt, nur Reacher wissen und sagen kann. Eine klare Verwechslung.

_Unterm Strich_

In seiner Thematik wie auch in dem geschickten und temporeichen Aufbau der Geschichte (schnelle Szenenwechsel) ragt „Ausgeliefert“ über das vergleichbare „Zeit der Rache“ hinaus, das sich mit weitaus weniger Gewalt zufrieden gibt. Wer nichts gegen Schwarzenegger-Äkschn einzuwenden hat und zudem mit einem aktuellen amerikanischen Problem Bekanntschaft machen möchte, ist mit diesem Roman ausgezeichnet unterhalten.

Homepage des Autors: http://www.leechild.com.

|Originaltitel: Die Trying, 1998
Aus dem US-Englischen übertragen von Heinz Zwack|
http://www.heyne.de

Lee Child – No Middle Name / Der Einzelgänger. Jack Reacher Kurzgeschichten

Jack Reacher Kurzgeschichten zwischen Spannung und Romantik

Der Erzählband „No Middle Name“ versammelt sämtliche Kurzgeschichten, die Lee Child im Laufe der Jahre über seine Hauptfigur Jack Reacher veröffentlicht hat. Als Bonus enthält der Band die neue Novelle „Too Much Time“ und Storys, die es bislang nur als E-Books gibt.
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Lee Child – Im Visier (Jack Reacher 19)

Jack Reacher, ‚Der Schakal‘ und die Bohnenranke

John Kott ist einer der besten Scharfschützen, die die U.S. Army jemals hervorgebracht hat. Doch er ist auch ein skrupelloser Mörder, der den französischen Präsidenten erschießen wollte. Das Attentat schlug fehl, aber in Kürze wird er eine neue Gelegenheit haben: der G8-Gipfel in London. Es gibt nur einen Mann, der ihn aufhalten kann. Nur einen, der Kott ebenbürtig ist. Jener Mann, der Kott schon einmal ins Gefängnis brachte: Jack Reacher! (Verlagsinfo)
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[NEWS] Lee Child – Im Visier (Jack Reacher 19)

John Kott ist einer der besten Scharfschützen, die die U.S. Army jemals hervorgebracht hat. Doch er ist auch ein skrupelloser Mörder, der den französischen Präsidenten erschießen wollte. Das Attentat schlug fehl, aber in Kürze wird er eine neue Gelegenheit haben: der G8-Gipfel in London. Es gibt nur einen Mann, der ihn aufhalten kann. Nur einen, der Kott ebenbürtig ist. Jener Mann, der Kott schon einmal ins Gefängnis brachte: Jack Reacher! (Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Originaltitel: Personal
Blanvalet

Lee Child – Der Anhalter (Jack Reacher 17)

Reacher, die Ein-Mann-Armee

Jack Reacher bemüht sich, harmlos auszusehen, was ihm mit seiner großen, massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leichtfällt. Umso dankbarer ist er, als endlich ein Auto anhält, um ihn mitzunehmen. Die Frau und die beiden Männer sind vermutlich Kollegen. Er weiß nichts von ihrer Verwicklung in den Mord, der nicht weit entfernt verübt worden ist. Für die Insassen ist Reacher nur eine Möglichkeit, die Polizei von sich abzulenken. Sie ahnen nicht, wer bei ihnen im Auto sitzt. Schließlich sieht Reacher aus wie ein harmloser Anhalter… (korrigierte Verlagsinfo)
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Lee Child – The Midnight Line (Jack Reacher 22)

Der Drogenkrieg von Wyoming

Reacher sieht im Schaufenster eines Pfandleihers im Mittelwesten den Jahrgangsring einer Absolventin von West Point, der Militärakademie der Vereinigten Staaten. Da er selbst West-Pointer ist, weiß niemand so einen Ring freiwillig aufgeben würde. Er folgt der Spur des Rings bis in die Berge von Wyoming, wo er die Zwillingsschwester der vermissten Soldatin kennenlernt – und ihren Privatdetektiv. Doch alle Verdächtigen sind untergetaucht, und ein aufkreuzender Drogenfahnder der Regierung kann dem Trio auch genau sagen, wieso…
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Lee Child – Die Gejagten (Jack Reacher 13)

Hetzjagd mit Intrigenspiel

Jack Reacher betritt den Stützpunkt seiner ehemaligen Einheit bei der Militärpolizei und ahnt nicht, was ihm bevorsteht. Er ist nach Virginia gereist, um seine Nachfolgerin Major Susan Turner kennenzulernen. Doch wenig später wird klar, was für ein großer Fehler es war, einen Militärstützpunkt zu betreten. Denn wie jeder ehemalige Soldat der USA ist Reacher Reservist. Prompt erhält er seinen Einberufungsbefehl und wird außerdem des Mordes angeklagt und verhaftet. …

Reacher gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, doch seine wichtigste Frage bleibt zunächst ungeklärt: Wer versucht ihn auf diese Weise kaltzustellen? (Verlagsinfo)

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[NEWS] Lee Child – Die Gejagten (Jack Reacher 18)

Unversöhnlich, unerbittlich, unschlagbar: Jack Reacher, der eigenwilligste Ermittler der amerikanischen Thrillerliteratur

Jack Reacher betritt den Stützpunkt seiner ehemaligen Einheit bei der Militärpolizei und ahnt nicht, was ihm bevorsteht. Er ist nach Virginia gereist, um seine Nachfolgerin Major Susan Turner kennenzulernen. Doch wenig später wird klar, was für ein großer Fehler es war, einen Militärstützpunkt zu betreten. Denn wie jeder ehemalige Soldat der USA ist Reacher Reservist. Prompt erhält er seinen Einberufungsbefehl und wird außerdem des Mordes angeklagt und verhaftet. Reacher gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, doch seine wichtigste Frage bleibt zunächst ungeklärt: Wer versucht ihn auf diese Weise kaltzustellen? (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 448 Seiten
Originaltitel: Never go Back (18 Reacher)

[NEWS] Lee Child – Größenwahn: Ein Jack-Reacher-Roman

Wie alles begann: der erste Jack-Reacher-Roman.

Auf dem Weg von Tampa nach nirgendwo steigt der ehemalige Militärpolizist Jack Reacher in einer Kleinstadt in Georgia aus dem Bus. Wenige Stunden später findet er sich im Gefängnis wieder. Er steht unter Mordverdacht. Doch statt einer schnellen Lösung hat Detective Finley bald zwei große Probleme: einen Hauptverdächtigen, der seine Unschuld beweisen kann, und das Geständnis eines Bankers, der die Tat nicht begangen hat (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 544 Seiten
Originaltitel: Killing Floor (01 Reacher)
Blanvalet

Lee Child – In letzter Sekunde (Jack Reacher 5)

Hitzige Action: Showdown in der Wüste

Ganz gegen seine Gewohnheit beschließt Jack Reacher, der ehemalige geniale Ermittler der Militärpolizei, in der sengenden Hitze von Texas per Anhalter zu fahren. Tatsächlich stoppt ein weißer Cadillac mit der schönen jungen Carmen Greer am Steuer – die ihn anheuert, ihren Ehemann umzubringen. Doch was sich so perfide anhört, ist eine aus tiefer Verzweiflung geborene Idee. Jacks Interesse – und Mitgefühl – ist geweckt. Er verdingt sich als Hilfsarbeiter auf der Ranch, um Carmen zu beschützen. Mit mäßigem Erfolg, denn der gewalttätige Ehemann wird im gemeinsamen Schlafzimmer erschossen – und die Ereignisse überstürzen sich mit tödlichen Konsequenzen… (Verlagsinfo)

Der Autor

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Lee Child – 61 Stunden (Jack Reacher 14)

Ermittlungen in Eiseskälte: Reacher sucht den Zeugenkiller

Winter in South Dakota. Der Bus, in dem Jack Reacher unterwegs ist, gerät auf einer Brücke ins Schleudern und landet im Straßengraben. In der Kleinstadt Bolton schlüpft Reacher bei einem Cop unter – und erfährt, dass die Polizei eine Seniorin zu schützen versucht, die Zeugin eines Drogendeals wurde. Reachers Alarmglocken schrillen, als kurz vor der Gerichtsverhandlung eine Gefängnisrevolte ausbricht und ein stillgelegtes Army-Flugfeld vor den Toren der Stadt von Schnee und Eis befreit wird. In klirrender Kälte krempelt Reacher die Ärmel hoch … (Verlagsinfo)

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Lee Child – Die Abschussliste (Jack Reacher 8)

Der tote General und seine Verschwörer

Silvester 1989/90: Statt Neujahrswünschen erhält Jack Reacher die Meldung, dass ein ranghoher General tot aufgefunden wurde. Bei seinen Ermittlungen wird Reacher bald klar: Nach dem Ende des Kalten Krieges haben sich die Machtkämpfe verlagert – nun finden sie innerhalb der Army statt. Und er nähert sich dem Machtzentrum … (Verlagsinfo)

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Lee Child – Night School (Jack Reacher 21)

Brisante Altlasten des Kalten Krieges, mitten in Hamburg

Zuerst ist es nur ein belauschter Satz: „Der Amerikaner verlangt 100 Millionen Dollar.“ Für was, von wem? Anno 1996 sind die Russen längst keine Gefahr mehr. Jack Reacher von der Militärpolizei, zwei Leute von CIA und FBI werden in der titelgebenden Schule zusammengeführt – und dann vom Nationalen Sicherheitsberater nach Hamburg geschickt. Wegen der 100 Mio. Dollar. In Hamburg wurde der Satz gehört. In einer Wohnung, in der drei Saudis leben und ein Iraner. Der Iraner arbeitet nämlich für die CIA…

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Lee Child – Tödliche Absicht (Jack Reacher 6)

Reacher und der Secret Service: Showdown in Wyoming

Jack Reacher, legendärer Spitzen-Ermittler bei der Militärpolizei, quittierte vor Jahren den Dienst. Seither ist er »abgetaucht«, führt ein rastloses Leben als Einzelgänger ohne festen Wohnsitz. Dennoch wird er eines Tages von der ehemaligen Lebensgefährtin seines verstorbenen Bruders aufgespürt. Und sie überrascht ihn mit dem Anliegen, er möge im Auftrag des Secret Service ein Attentat auf den Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten vorbereiten … (Verlagsinfo)

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Lee Child – Der Anhalter

Ausgerechnet zwei Geiselnehmer lassen Ex-Militärpolizist in ihrem Auto mitfahren; ihr ahnungsloser Fahrgast erkennt, wo er gelandet ist, und setzt zur Gegenattacke an, was den Unwillen von Polizisten, Geheimdienstlern und Terroristen erregt … – Zum 17ten Mal übt Reacher Selbstjustiz der politisch beinahe korrekten Art; die Handlung ist auf den Punkt gebracht, spannend und schnell, die Sprache kunstvoll kunstlos: Obwohl im Finale übertreibend, bleibt Child ein Garant für Thriller-Vergnügen.
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[NEWS] Lee Child – Die Gejagten (Jack Reacher 18)

Jack Reacher betritt den Stützpunkt seiner ehemaligen Einheit bei der Militärpolizei, und ahnt nicht, was ihm bevorsteht. Er ist nach Virginia gereist, um seine Nachfolgerin Major Susan Turner kennenzulernen. Doch wenig später wird klar, was für ein großer Fehler es war, einen Militärstützpunkt zu betreten. Denn wie jeder ehemalige Soldat der USA ist Reacher Reservist. Prompt erhält er seinen Einberufungsbefehl und wird außerdem des Mordes angeklagt und verhaftet. Reacher gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, doch seine wichtigste Frage bleibt zunächst ungeklärt: Wer versucht ihn auf diese Weise kaltzustellen? (Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Originaltitel: Never go Back (18 Reacher)
Blanvalet

[NEWS] Lee Child – Der Anhalter (Jack Reacher 17)

Wer diesen Anhalter mitnimmt, sollte nichts Böses im Schilde führen …

Jack Reacher bemühte sich, harmlos auszusehen, was ihm mit seiner großen, massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leicht fiel. Umso dankbarer war er, als endlich ein Auto anhielt, um ihn mitzunehmen. Die Frau und die beiden Männer im Wagen waren Kollegen, zumindest vermutete Reacher das. Er wusste nichts von ihrer Verwicklung in den Mord, der nicht weit entfernt verübt worden war. Für die Insassen des Wagens war Reacher nur eine Möglichkeit, die Polizei von sich abzulenken. Sie ahnten nicht, wer bei ihnen im Auto saß. Schließlich sah Reacher aus wie ein harmloser Anhalter … (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 448 Seiten
Originaltitel: A Wanted Man (17 Reacher)
Blanvalet

[NEWS] Lee Child – Der Anhalter (Jack Reacher 16)

Wer diesen Anhalter mitnimmt, sollte nichts Böses im Schilde führen …

Jack Reacher bemühte sich, harmlos auszusehen, was ihm mit seiner großen, massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leicht fiel. Umso dankbarer war er, als endlich ein Auto hielt, um ihn mitzunehmen. Die Frau und die beiden Männer im Wagen waren offensichtlich Kollegen, zumindest schloss Reacher das aus ihrer einheitlichen Kleidung. Er wusste nichts von ihrer Verwicklung in den Mord, der nicht weit entfernt verübt worden war. Für die Insassen des Wagens war Reacher nur eine Möglichkeit, die Polizei von sich abzulenken. Sie ahnten nicht, wer bei ihnen im Auto saß. Schließlich sah Reacher aus wie ein harmloser Anhalter … (Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Originaltitel: A Wanted Man (17 Reacher)
Blanvalet