Schlagwort-Archiv: Jane Gaskell

Jane Gaskell – Die Länder des Sommers (Atlantis 03)

Krönender Abschluss der Atlantis-Trilogie

Mit „Der Turm der Göttin“ und „Im Reich der Atlantiden“ machte uns die britische Autorin Jane Gaskell mit Cija und ihren romantischen Abenteuern in der Zeit vor dem Untergang Atlantis‘ bekannt. Die Autorin benötigte elf weitere Jahre, bis 1977, um den abschließenden Atlantis-Band zu schreiben. Zudem hat sie die Erzählperspektive gewechselt, was dem Zyklus doch noch etwas Pfiff verleiht. Denn die letzten Abenteuer Cijas schildert ihre Tochter Seka.

Seka ist ebenso blauhäutig wie ihr von Echsen abstammender Vater, der Kaiser Zerd, und stumm seit einem traumatischen Erlebnis auf Atlantis. Sekas Alter bleibt unklar, aber so alt, wie sie ihren (sexuellen) Erlebnissen nach sein müsste, kann sie eigentlich noch gar nicht sein. Aber vielleicht geht das bei Echsenabkömmlingen schneller?

„Ihre Mutter erwartete die Rückkehr des „Drachen“, der von einer heißblütigen und kampferfahrenen Königstochter begehrt wird, und er ist dieser Liaison keineswegs abgeneigt, um seine schwindende Macht zu erneuern.

Jeder Unterstützung beraubt, bleibt Cija wieder nur eine Flucht in die Wildnis, um das nackte Leben zu retten, bleiben die Entbehrungen eines rastlosen Wanderlebens, ausgeliefert den Launen und Gelüsten derer, denen es besser geht, und den Schikanen ihrer eifersüchtigen Frauen, und die Hoffnung auf ein Wunder, irgendwann heimkehren zu können.“ (Verlagsinfo)

Die Atlantis-Trilogie der Engländerin Jane Gaskell entstand ab dem Jahr 1963. Sie zählt zu den besten Verarbeitungen des Atlantis-Mythos. Der Zyklus wurde bei Heyne bereits zweimal aufgelegt, zunächst in vier Bänden 1976, zuletzt 1987 in fünf Bänden. Diese Editionsdaten werden lobenswerterweise mit angegeben, denn sonst könnte diese Ausgabe recht verwirrend erscheinen.

Die Autorin
Jane Gaskell – Die Länder des Sommers (Atlantis 03) weiterlesen

Jane Gaskell – Im Reich der Atlantiden (Atlantis 2)

Aus dem prallen Affenleben

Die abenteuerlustige Thronerbin Cija ist die Gemahlin des Feldherren Zerd, der sich mit einem Heer ungewünschter Bürger des Nordreichs auf eine Selbstmordmission geschickt wurde. Er ist der Renegat, dem es gelang sich auf den Thron von Atlantis zu setzen. Cija ist nun seine Kaiserin, doch schon zu Friedenszeiten ist deren Beziehung problematisch, als aber das Heer des Nordreichs mit Sedili, Zerds erster Gemahlin, an der Spitze und dann das Heer der Waldmenschen mit Lara, Zerds zweiter Gemahlin, an der Spitze in Atlantis landen, gegen die Zerd nur noch die Reste seines alten Heeres setzen kann, muss Cija aus dem Weg – zumal sie einen Bastard gebar, der Zerd so unähnlich sieht… (Verlagsinfo)

Die Atlantis-Trilogie der Engländerin Jane Gaskell entstand ab dem Jahr 1963. Sie zählt zu den besten Verarbeitungen des Atlantis-Mythos. Der Zyklus wurde bei Heyne bereits zweimal aufgelegt, zunächst in vier Bänden 1976, zuletzt 1987 in fünf Bänden. Ich bespreche die Ausgabe von 2001.

Die Autorin
Jane Gaskell – Im Reich der Atlantiden (Atlantis 2) weiterlesen

Jane Gaskell – Der Turm der Göttin (Atlantis Band 1)

Göttliche Irrfahrt nach Atlantis

Mitten im Meer, umgeben von einem Ring aus luftleerem Raum liegt eine geheimnisvolle Insel…

Das Mädchen Cija ist von göttlicher Herkunft. Aufgrund einer Prophezeiung bei ihrer Geburt, die voraussagt, dass sie großes Unheil über ihr Land bringen wird, muss sie die ersten Jahre ihres Lebens von der Welt abgeschlossen in einem Turm verbringen — bis eines Tages ein mächtiger Feldherr aus dem Nordreich ihr Heimatland verwüstet und Cija ihm als Geisel ausgeliefert wird. Es gibt für sie nur einen Weg, sich vom Fluch der Prophezeiung zu befreien: sie muss den Feldherrn töten. Damit beginnt eine atemberaubende Folge von Abenteuern, die aus dem schüchternen, weltfremden Mädchen eine starke, selbstbewusste junge Frau machen. (Amazon.de)
Jane Gaskell – Der Turm der Göttin (Atlantis Band 1) weiterlesen