“Der Zögling” ist Band eins der preisgekrönten englischen Krimireihe um die eigensinnigen Ermittelnden DS Washington Poe und die Analystin Tilly Bradshaw sowie deren Chefin DI Stephanie Flynn. Das Buch erschien 2018 unter dem Titel “Flammen der Vergeltung” bei Weltbild.
Inhalt
Ein Serienmörder foltert seine Opfer in den uralten Steinkreisen der Grafschaft Cumbria und verbrennt sie bei lebendigem Leibe. Der Täter hinterlässt keinerlei Spuren – bis die scheinbar willkürlichen Foltermale des dritten Opfers bei einer genauen Untersuchung den Namen „Washington Poe“ ergeben. Könnte Detective Poe das nächste Opfer sein?
Die deutsche Erstausgabe dieses Buches erschien 2017 unter dem Titel “Die Bucht, die im Mondlicht versank”.
Südengland, Sommer 2010: Zwei 10-jährige Jungs schwimmen ins Meer hinaus, zu weit. Sie drohen zu ertrinken. Einer wird von einem Fischer gerettet, an Land gebracht. Derweil machen sich zwei Mütter Sorgen um ihre Söhne, weil sie sie aus den Augen gelassen haben und sie am Strand nicht finden können. Sie hoffen, sie bangen, die Hände eng miteinander verflochten. Eine ist schließlich erleichtert, die andere am Boden zerstört.
Südengland, Sommer, 2017: Sarah und Isla sind seit ihrer Jugend beste Freundinnen. Sie verbringen fast jeden Sommer zusammen in einer abgelegenen Bucht in Südengland, in nebeneinander liegenden Strandhütten. Am Abend des 17. Geburtstags von Sarahs Sohn Jacob kommt es allerdings zum Streit: zwischen den Freundinnen sowie zwischen Mutter und Sohn. Er stürmt wütend davon, bleibt über Nacht weg. Er kommt auch am nächsten Tag nicht nach Hause. Sarah und ihr Mann bleiben zunächst relativ ruhig, doch ihre Verzweiflung wächst mit jedem weiteren Tag. Dann tauchen allmählich beunruhigende Informationen auf. Jacob verschwand am selben Tag, an dem vor sieben Jahren ein Junge im Meer verloren ging – gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Ereignissen?
Mein Eindruck:
Schnell wird klar, Sarah hat dunkle Geheimnisse, am meisten belügt sie sich jedoch selbst. Aber hier verheimlichen alle etwas und die Dynamik zwischen den undurchsichtigen Charakteren ist herrlich kompliziert, problembehaftet sowie vertrackt.Lucy Clarke – Last Seen weiterlesen →
Was als Party für die Medien geplant war, wird zum Alptraum: In London startet der erste Nonstop-Flug nach Sydney, vollbesetzt mit etlichen Prominenten und Journalisten.
Flugbegleiterin Mina bedient die anspruchsvollen Gäste in der Business Class. Dabei versucht sie, weder an die Probleme mit ihrer 5-jährigen Adoptivtochter Sophia zu denken, noch an ihre auseinanderbrechende Ehe. Doch dann drückt jemand Mina einen Zettel in die Hand. Die Botschaft ist ebenso grausam wie unmissverständlich: Wenn Flug 79 dank Minas Hilfe sein Ziel nie erreicht, wird Sophia leben – andernfalls ist sie tot.
Die Flugzeit beträgt 20 Stunden: zu viel oder zu wenig Zeit für eine Entscheidung über Hunderte Leben? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Freier Fall” führt zunächst in das Leben der Hauptfiguren ein: Mina und ihr Mann Adam, ein Detective für Schwerverbrechen, sind sich uneinig, was die Erziehung ihrer Tochter mit besonderen Bedürfnissen angeht. Die innige Bindung zwischen Mutter und Tochter führt zudem dazu, dass Adam sich ausgeschlossen fühlt. Sein Frust über all das ließ eine kleine Schwäche langsam, aber sicher zu einem allumfassenden Problem anwachsen – mit verheerenden Folgen … Clare Mackintosh – Freier Fall weiterlesen →
Ed Shropshire hat scheinbar das große Los gezogen, als er sich in seine rund 50 Jahre jüngere Pflegerin Kelly verliebt.
Doch Eds Söhne sind vom zweiten Frühling ihres schwerreichen Vaters alarmiert. Sie sehen ihr Erbe dahinschwimmen und bitten sogar ihre Schwester Alana, die der Familie seit Jahren den Rücken gekehrt hat, um Hilfe. Die alleinerziehende Mutter schert sich zunächst nicht um die Sorgen ihrer geldgierigen Brüder. Erst als die Hochzeit angekündigt wird, ist sie bereit, eine Rolle im Plan ihrer Brüder zu spielen. Doch schon bald ist nicht mehr klar, wer hier eigentlich welches Ziel verfolgt? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Die Durchtriebenen” ist von Anfang an packend: schwarzhumorig, bitterböse und ergreifend. Alana will nichts mit ihrer toxischen Familie zu haben, auch das millionenschwere Vermögen interessiert sie kaum. Ihr schlecht bezahlter Job ist allerdings fordernd, ihre Tochter leidet an Muskeldystrophie, was eine aufwendige Betreuung mit sich bringt, zudem hat ihr Auto gerade den Geist aufgegeben, sodass sie schließlich einen Pakt mit ihren teuflischen Brüdern eingeht. Elyse Friedman – Die Durchtriebenen weiterlesen →
Auf die junge Opal übt Starling House eine seltsame Faszination aus. Das verwunschene Anwesen am Rande der Kleinstadt Eden, Kentucky, gehörte im 19. Jahrhundert der Autorin des Romans »The Underland«. Als Kind hatte sich Opal in die Geschichte dieses Buchs geflüchtet, nun ist es das verfallende Gebäude selbst, das ihr wie eine Zuflucht erscheint. In Wahrheit lebt sie mit ihrem Bruder Jasper in einem Motel und hält sich mit Aushilfsjobs über Wasser. Bis ihr Arthur Starling, der unnahbare Erbe von Starling House, eine Stelle anbietet. Opal nimmt das Angebot an, obwohl alle anderen Einwohner von Eden das Herrenhaus meiden. Albträume und Ungeheuer sollen das Gelände heimsuchen und ihren Ursprung in einer Vergangenheit haben, die wie ein Fluch auf der Stadt liegt … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Der geistreiche, bildgewaltige Schreibstil, die interessanten Charaktere und die unheilvollen Begebenheiten machen “Starling House” zu einem mitreißenden, schaurig schönen Leseerlebnis!
Zwölf einzigartige Krimigeschichten von zwölf internationalen Bestsellerautorinnen feiern die Queen of Crime und die erfolgreichste und beliebteste weibliche Detektivfigur aller Zeiten: Vorhang auf für Miss Marple!
Sie ist jedem ein Begriff: Miss Marple, die alte Dame aus St. Mary Mead, besitzt die geradezu unheimliche Fähigkeit, noch den verwickeltsten Fall in kürzester Zeit bei einer Tasse Tee zu lösen. Hier kehrt sie knapp fünfzig Jahre nach ihrem letzten Auftritt („Ruhe unsanft“) zurück auf die Bühne. Ob sie in den zwielichtigen Ecken des Broadway oder in einem besonders mysteriösen Todesfall in Hong Kong ermittelt: Die erfolgreichste und beliebteste weibliche Detektivfigur aller Zeiten ist, von zwölf internationalen Bestsellerautorinnen mit frischem Abenteuer- und Ermittlersinn ausgestattet, ganz die alte unbestechliche Spürnase. Ein kongeniales Buch, das eine einmalige Figur und ihre Autorin aufs Unterhaltsamste feiert. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Die zwölf Kurz-Krimis sind eine wunderbare Hommage an Miss Marple und ihre Schöpferin Agatha Christie. Die spannenden Geschichten hauchen der Seele der scharfsinnigen alten Dame neues Leben ein. Sie beschwören Nostalgie herauf und sind zugleich überaus modern!Agatha Christie – Miss Marple (Zwölf neue Kriminalgeschichten) weiterlesen →
Die junge Buchhändlerin Cassie Andrews führt ein normales Leben in New York – bis sie eines Tages ein Buch voll geheimnisvoller Zeichnungen und verschlüsselter Notizen bekommt. Und einer Widmung: Dies ist das Buch der Türen, und jede Tür ist jede Tür. Cassie entdeckt, dass das Buch magische Kräfte hat und sie zu jeder Zeit an jeden Ort der Welt bringen kann. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Izzy reist Cassie an die spektakulärsten Orte und erlebt die faszinierendsten Abenteuer. Das Buch der Türen ist zwar nicht das einzige magische Buch auf der Welt, sehr wohl aber das mächtigste, und bald sind skrupellose Büchersammler hinter Cassie her, um das wertvolle Stück in ihren Besitz zu bringen. In den falschen Händen hätte die Magie des Buches jedoch katastrophale Folgen, und der Einzige, der Cassie jetzt noch helfen kann, ist der geheimnisvolle Bibliothekar Drummond Fox … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Das Buch der tausend Türen” ist von Anfang an spektakulär atmosphärisch, mysteriös, geistreich sowie düster, und bereits während der ersten paar Kapitel passiert sooo viel! Gareth Brown – Das Buch der tausend Türen weiterlesen →
Mit Stolz und Hingabe schüttelt Zimmermädchen Molly Gray Kissen auf, putzt die Geheimnisse der Gäste fort und lässt die eleganten Suiten des Regency Grand Hotel in Perfektion erstrahlen. Als jedoch ein berühmter Krimi-Autor im ehrwürdigen Tee-Salon tot umfällt, reichen nicht einmal Mollys Künste aus, um das Ganze einfach wegzuwischen: Dem Hotel steht eine neue Mordermittlung ins Haus.
Bald wabern Gerüchte und Verdächtigungen durch die Flure, und es wird klar, dass unter dem Fünf-Sterne-Glanz hartnäckiger Schmutz lauert. Molly weiß, dass sie den Fall lösen könnte. Doch dazu müsste sie sorgfältig verschlossene Erinnerungen an die Vergangenheit und ihre geliebte Großmutter hervorholen. Denn Molly kannte den toten Gast vor langer Zeit – und er kannte sie … (Verlagsinfo)
“Ein mysteriöser Gast” ist Band 2 der Cosy-Crime-Reihe Zimmermädchen Molly Gray ermittelt – Regency Grand Hotel. Die Bücher können in beliebiger Reihenfolge gelesen, da jedes Buch einen abgeschlossenen Mordfall bietet und entscheidende Elemente aus Band 1 (“The Maid”) im 2. Band verdichtet eingebaut sind.
Als Elora an der Eliteuniversität Corvina Castle auf den unnahbaren Gabriel trifft, ahnt sie, dass mehr hinter seiner verschlossenen Fassade stecken muss. Die beiden konkurrieren miteinander um einen begehrten Platz in der einflussreichen Studentenverbindung Fortuna. Elora kämpft für ihre Zukunft als Ärztin, Gabriel will den Tod seiner Schwester aufklären. Als die beiden herausfinden, dass die Verbindung in dunkle Machenschaften verstrickt ist, sind sie längst selbst zu Spielfiguren geworden. Sie müssen zusammenarbeiten und kommen sich dabei zunehmend näher. Bis Gabriel eine Entscheidung trifft, die Elora in Lebensgefahr bringt. Er muss lernen, die Vergangenheit loszulassen, wenn er Elora nicht für immer verlieren will. (Verlagsinfo)
“Dark Elite – Revenge” ist der Auftakt der Corvina Castle-Reihe. Band 2 (Dark Elite – Regrets) und Band 3 (Dark Elite – Redemption) sind bereits erschienen. Jeder Band bietet eine abgeschlossene Geschichte, in jedem Teil geht es um ein anderes Paar (die Teile 2 & 3 drehen sich um Nebencharaktere aus Band 1), das an der Elite Universität Corvina Castle studiert.
Früher war Sophie jeden Sommer auf Sylt – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater wegen Insiderhandel sowie Geldwäsche verhaftet wurde und aus ihrem Leben verschwand. Noch heute quälen Sophie die Fragen, was damals wirklich geschah. Als ihr Vater stirbt und sie das Ferienhaus erbt, beschließt sie, zurückzukehren und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Nur hat sie nicht mit Maximilian Rose gerechnet, dem Sohn eines reichen Hotelketten-Eigentümers. Als Mittel zum Zweck könnte er ihr bei ihrer Wahrheitssuche extrem weiterhelfen. Doch je näher sich die beiden kommen, desto schwieriger wird es für Sophie, ihren Plan durchzuziehen … (Verlagsinfo)
“Vor uns das Rauschen des Meeres” ist Band 1 der romantischen New-Adult-Sylt-Suspense-Trilogie, die aus drei unterschiedlichen, in sich abgeschlossenen, Handlungen mit je einem Liebespaar besteht. Die Hauptfiguren der folgenden Bände werden teilweise als Nebencharaktere in Band 1 vorgestellt.
Nach einem traumatischen Ereignis in ihrer Kindheit findet Reagan Carsens Leben in Sydney ausschließlich offline statt: kein Handy, keine sozialen Medien. Reagan fühlt sich sicher – bis zu dem Tag, an dem sie in der Nähe ihrer Wohnung beinahe über ein Mordopfer stolpert. Die Tote sieht ihr zum Verwechseln ähnlich. Reagan flüchtet in Panik.
In den Wochen nach dem grausigen Fund fühlt Reagan sich ständig beobachtet. Paranoia? Als ein weiterer Mord die Stadt erschüttert und ein gefälschtes Sex-Video von Reagan viral geht, ist klar, dass es jemand auf sie abgesehen hat. Hat ER sie nach all den Jahren doch noch gefunden? Oder hat sie zum zweiten Mal den falschen Menschen vertraut? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Die Dahlien-Morde“ ist Fiktion, die Prämisse beruht jedoch teilweise auf wahren Begebenheiten, die sich 1947 in Los Angeles ereigneten: Die 22-jährige Elizabeth Short wurde tot auf einer Wiese gefunden – brutal verstümmelt. Die Presse nannte sie wegen ihrer schwarzen, lockigen Haarpracht Black Dahlia.Ashley Kalagain Blunt – Die Dahlien Morde weiterlesen →
Auf dem Gymnasium waren Annabel, Esther, Tanya and Chloe beste Freundinnen und teilten jedes Geheimnis. Mittlerweile sind die vier nur noch lose in Kontakt – bis eine unerwartete Einladung sie wieder zusammenbringt: Ihre frühere Mitschülerin Poppy lädt die jungen Frauen zu ihrer Hen Party in die Karibik ein. Und das, obwohl keine der vier mit Poppy in Verbindung geblieben ist. Tatsächlich war das scheue Mädchen stets die Außenseiterin der Clique und wurde von den anderen sogar gemobbt. Offenbar vergeben und vergessen. Warum sonst sollte sie jetzt mit ihnen auf einer exklusiven Privatinsel eine glamouröse Party feiern wollen? Leichtfertig nehmen sie die Einladung an. Doch sie haben Poppy unterschätzt: Gnadenlos enthüllt sie alte wie neue Sünden, und die tropische Idylle wird zum blutigen Albtraum … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Sie hat angefangen” ist ein fesselnder, ereignis- sowie temporeicher Thriller voller Sonne, Strand und Tod, denn dieser Junggesellinnenabschied in der Karibik ist ein Rachefeldzug: Als die Verwalterin der Privatinsel die fünf Frauen nach der 4-tägigen Hen Party abholen will, sieht sie am Strand nur die Braut, sie ist blutüberströmt und sagt: Sie hat angefangen… Sian Gilbert – Sie hat angefangen weiterlesen →
September 1939: Die schottische Schriftstellerin Josephine reist mit der Queen Mary nach Amerika, um ihre Freundin zu besuchen, die in Hollywood mit Alfred Hitchcock an der Verfilmung von Daphne du Mauriers Rebecca arbeitet. An Bord trifft sie zufällig die Familie des berühmten Regisseurs, denn Ehefrau, Tochter und Schwiegermutter ziehen zu ihm nach L. A. Josephine begegnet aber auch einer wütenden Engländerin mit Rachegelüsten…
In England, wo die Auswirkungen des 2. Weltkrieges zu spüren sind, ermittelt DI Archie Penrose auf dem Land: Ein zweites Filmteam drehte dort bis vor kurzem für Hitchcock und ein Heer der britischen Armee nutzt das Anwesen zum 2. Mal – es wurde bereits während des 1. Weltkriegs “beschlagnahmt”…
“Drehbuch des Todes” ist Band 11 der Josephine Tey-Reihe, die Bände können jedoch unabhängig voneinander gelesen werden, da entscheidende Elemente der vorangegangenen Bücher verständlich verdichtet eingebaut sind.
Mein Eindruck:
Die Settings sind großartig: Die luxuriöse Queen Mary, ein Herrenhaus mit dunkler Geschichte (historisch wie persönlich) und das schrecklich schöne Hollywood, wo Überlegenheitskomplexe sowie Machtspiele für toxische Arbeitsbedingungen sorgen… Nicola Upson – Drehbuch des Todes weiterlesen →
Als die 37-jährige Hannah in ihr Elternhaus nach London zurückkehrt, um ihren schwer dementen Vater zu versorgen, erwartet sie eine Überraschung. Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen starb. Hannah steht unter Schock, vor allem weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er doch mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals zugeben wollte? Ist er vielleicht sogar schuld daran? Um die Wahrheit herauszufinden, schlüpft Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und ahnt nicht, dass sie damit die düsteren Ereignisse der Vergangenheit unabwendbar heraufbeschwört … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Die greifbar beklemmende Atmosphäre und die faszinierend verstörende Protagonistin stimmen auf die düsteren Themen der Handlung ein: Geistiger sowie körperlicher Verfall, destruktives Verhalten, eine zerrüttete Familie. Dann ist da noch ein unaufgeklärter Mord, und der sorgt für Spannung! Liz Webb – Das Waldhaus weiterlesen →
Ein plötzlicher Todesfall ruft Freya Lockwood in ihre alte Heimat zurück. Ihr früherer Mentor Arthur Crockleford wurde tot in seinem Antiquitätenladen aufgefunden. Doch er hat sein gewaltsames Ableben kommen sehen und handfeste Hinweise auf seinen Killer hinterlassen, dazu eine schaurige Warnung: Schafft Freya es nicht, seinen Tod aufzuklären, wird sie das nächste Opfer! Während sie Arthurs Spuren auf ein Landgut voller Antiquitäten und zwielichtiger Experten folgt, wird Freya klar, in welcher Gefahr sie schwebt. Denn selbst wenn so mancher Schatz gefälscht ist, die Gauner und Ganoven dort sind vollkommen echt – und ihre Absichten absolut mörderisch. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Freya wird zu einem Neuanfang gezwungen: Ihre Tochter Jade ist ausgezogen und sie muss es ihr gleichtun, da ihr Ex-Mann das Haus, in dem sie mit Jade bis zu deren Volljährigkeit wohnen durfte, zum Verkauf anbietet. Sie wehrt sich gegen den vor ihr liegenden neuen Lebensabschnitt – sie ignoriert den Makler und sieht sich Antiquitäten in einem Museum an. Da kommt der Ruf, der sie in ihr Heimatdorf Little Meddington führt, gerade recht, oder? C. L. Miller – Der falsche Vogel weiterlesen →
1990, in einer alten Scheune mitten in der weiten, sumpfigen Landschaft der englischen Ostküste: Die Einwohner des nahegelegenen Dorfs versammeln sich zu einer Geburtstagsfeier. Nur die Frau des Jubilars fehlt. Niemand scheint sich echte Sorgen um die freiheitsliebende, impulsive Charlotte zu machen – einzig ihre Tochter Etty fürchtet, dass ihrer Mutter etwas Schreckliches zugestoßen sein könnte. Wenig später wird die Leiche eines Dorfbewohners im Fluss gefunden. Und Charlotte bleibt vermisst.
Viele Jahre später kehrt Etty an den Ort ihrer Kindheit zurück, um ihr Elternhaus auszuräumen, weil der Vater in ein Pflegeheim muss. Die Ereignisse von damals haben die Familie zerrüttet. Als im Dorf erneut ein furchtbares Verbrechen geschieht, wird Detective Maud O’Connor mit dem Fall beauftragt. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf Hinweise, die in die Vergangenheit führen – und auf eine Mauer des Schweigens. Denn niemand hat Charlotte jemals wieder gesehen … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Blutsbande” ist von Anfang an atmosphärisch und unheilvoll, ich fand allerdings, dass sich die Schilderungen rund um das Verschwinden von Charlotte, die von allen Charlie genannt wird, ziehen. Für mich wurde die Handlung erst nach mehreren Kapiteln interessant: Anspielungen auf Ehebruch, mysteriöse Entdeckungen, eine schwerwiegende Lüge sowie das Auftauchen einer Leiche machten mich schließlich neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte!Nicci French – Blutsbande weiterlesen →
Zoey kann sich nicht an letzte Nacht erinnern. Sie weiß nur, dass etwas gewaltig schiefgelaufen ist. Denn als sie aufwacht, ist sie nicht mehr in New York, sondern irgendwo in einer glühend heißen Wüste: in einem Haus, das ihr fremd ist, mit Menschen, die sie nicht kennt.
Zoey wurde in der Oase aufgenommen, einem luxuriösen und total isolierten Rehazentrum mitten im unerträglich heißen Nirgendwo. Dort findet man Zuflucht vor dem Alltag – oder vor dem Gefängnis. Zoey hat zwar ihre Geheimnisse und das ein oder andere Problem, trotzdem ist sie davon überzeugt, alles unter Kontrolle zu haben. Bis mit jedem Tag und jedem Gespräch neue Erinnerungen hochkommen. Schließlich muss Zoey erkennen, dass jemand in der Oase ihr schaden und sie offenbar sogar töten will … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Tödliche Oase” ist ab der ersten Seite fesselnd, denn der lebendige, bildstarke Schreibstil regt das Kopfkino an und die beklemmende Atmosphäre, Zoeys Verzweiflung, Wut und Scham, kommen hautnah an. Zudem machen mysteriösen Begebenheiten, vage Andeutungen sowie undurchsichtige Charaktere neugierig! Emma Haughton – Tödliche Oase weiterlesen →
Jeden Sommer fahren die Anwältin Anna, ihr Verlobter Henrik und ihre beste Freundin Melina in den Norden Schwedens, um beim Wandern in der wilden Natur den Stockholmer Alltag zu vergessen. Doch dieses Jahr hat sich Melinas neuer Freund, Jakob, der Gruppe angeschlossen. Er schlägt vor, von der ursprünglichen Route abzuweichen und stattdessen in den wilden, einsamen Nationalpark Sarek zu wandern. Schon bald wird klar, dass die Tour alles andere wird als ein gemütlicher Ausflug unter Freunden. Jakob stiftet die Gruppe zu immer weiteren, gefährlicheren Herausforderungen an. Auch die Dynamik zwischen ihnen ändert sich – lang unterdrückte Vorwürfe und Geheimnisse kommen ans Licht, die Nerven liegen blank. Bald geht es nur noch um eines: Wer wird nach Hause zurückkehren? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Der Ausflug” ist von Anfang an packend, denn die angespannte Stimmung, die aufgrund der vielen kleinen und großen Unstimmigkeiten zwischen den Figuren herrscht, entsteht bereits während des 1. Kapitels, und wird zusehends bedrohlicher. Ulf Kvensler – Der Ausflug weiterlesen →
Ein abgeschiedenes Dorf im Schatten mächtiger Berggipfel: Seit zehn Jahren lebt Abby in Cutter’s Pass, North Carolina. Längst fühlt sie sich heimisch, obwohl der eigentlich so idyllische Ort ein düsteres Geheimnis hütet – seit Jahren verschwinden hier Wanderer spurlos im Gebirge. Als wäre der Ort verflucht. Dann taucht in einer stürmischen Gewitternacht plötzlich ein Fremder in Cutter’s Pass auf: Trey West ist gekommen, um herauszufinden, was damals mit seinem Bruder geschah. Denn auch er kehrte von jenem berüchtigten Pfad in die Wildnis niemals zurück. Je tiefer sich Abby in Treys Recherchen hineinziehen lässt, desto deutlicher merkt sie, wie die Dorfbewohner zusammenrücken und eine Mauer des Schweigens um sich errichten. Und bald muss sich Abby fragen, wie gut sie ihre Nachbarn tatsächlich kennt – und ob die Gefahr wirklich in den Bergen lauert. Oder nicht vielleicht dort, wo man sich eigentlich in Sicherheit wähnt … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Der Pfad” verströmt von Anfang an eine greifbar mysteriöse, unheilvolle Atmosphäre und die hoch sympathische Abby, die vor Empathie, diplomatischem Geschick sowie Tatkraft nur so strotzt, schildert ihre Eindrücke (aus der Ich-Perspektive) mit viel Scharfsinn. Die anfangs eher ruhigen Geschehnisse werden bereits nach wenigen Kapiteln ereignis- und abwechslungsreich sowie spannend. Megan Miranda – Der Pfad weiterlesen →
Als Ben acht Jahre alt war, entdeckte er zwei Leichen im Wald: Sein 14-jähriger Bruder sowie dessen bester Freund wurden, scheinbar ohne Motiv, von zwei gleichaltrigen Mitschülerinnen ermordet. Der sadistische Mord schockierte die Gegend und Bens Familie musste ein Medienbombardement ertragen. Gut zehn Jahre später nahm sich Bens Mutter völlig überraschend das Leben. Heute ist Ben einer der besten Journalisten Englands und als ein rätselhafter Mord neue Hinweise zu der Ermordung seines Bruders bzw. dem Selbstmord seiner Mutter liefert, beschließt er nachzuforschen.
Mein Eindruck:
Während der ersten paar Kapitel nimmt sich “Twelve Secrets” Zeit Bens Innenleben, entscheidende Punkte seines Werdegangs sowie die melancholisch mysteriöse Stimmung wirken zu lassen. Der lebendige, ausdrucksstarke Schreibstil macht die beklemmende Atmosphäre greifbar und das pittoreske Haddley (ein fiktiver, ländlicher Stadtteil Londons) bildet einen tollen Kontrast zu den düsteren Geschehnissen. Robert Gold – Twelve Secrets: Niemand sagt die Wahrheit weiterlesen →
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