Nach den letzten Erfolgen der Terraner scheint die Macht der Meister der Insel schon so gut wie gebrochen, doch noch haben sie eine Reihe von gefährlichen Trümpfen in der Hand. Perry Rhodan und seine Spezialisten stehen vor der fast unlösbaren Aufgabe, die letzten und stärksten Bastionen der Beherrscher Andromedas auszuheben, die gewaltige Aufgebote an Raumschiffen und Duplos in die Schlacht schicken. Mit Tengri Lethos, dem Hüter des Lichts, taucht unverhofft ein mächtiger Verbündeter auf. Aber es bleibt Atlan vorbehalten, die entscheidende Auseinandersetzung mit Faktor I zu führen, dem bis zuletzt geheimnisvollen Chef der MdI. Es ist der schwerste Kampf im über zehntausendjährigen Leben des Arkoniden – denn Atlan tritt an gegen eine ebenso faszinierende wie skrupellose Frau: Mirona Thetin, die Herrin der Sterne … (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Da dies die letzte |Silber Edition| des wohl beliebtesten Zyklus „Meister der Insel“ ist, können wir eine Menge Action erwarten und den finalen Konflikt, der die Herrschaft und Tyrannei der MDI endgültig beenden sollte … hoffentlich.
Und Abwechslung bietet dieses Hörbuch reichlich, bis am Ende „Die letzte Bastion“ des Über-Ober-MDI eingenommen wird. Aber, bis dahin kredenzen uns die Autoren noch reichlich spannende Abenteuerkost, die jeden Fangeschmack bedient. Gekleckert wird dabei nicht, sondern geklotzt … zu Tausenden werden Schläfer geweckt und Raumschiffe in die entscheidenden Schlachten geschickt. Außerdem wird „Die letzte Bastion“, die es von Perry und seinen Getreuen zu erobern gilt, von allen erdenklichen Schutzmechanismen, auf die der routinierte Rhodan-Hörer kommen könnte, geschützt. Eine richtig harte Nuss also, die es für Perry zu knacken gilt.
Auf dem Weg dorthin gibts Kämpfe um diverse Stationen, mit Terranern, Maahks, Tefrodern und am Ende helfen sogar die Posbis noch. Es gibt eine tragisch verhängnisvolle Liebschaft Atlans, Zeitreisen, clevere Pläne der MDI, die sich immer neue Gemeinheiten einfallen lassen, um die Terraner loszuwerden … und zwischendurch spendieren die Autoren Gucky sogar noch einen Erstkontakt mit Tengri Lethos, der Perrrys Sache sehr hilfreich ist.
Und wenn am Ende der wichtigste MDI enttarnt und der schwer bewaffnete Planet erstürmt wurde, bleibt ein zufriedener Hörer zurück, der gern noch einmal den ganzen Zyklus an sich vorüberziehen lässt … so er sich denn noch an vieles erinnern kann, denn dieser „Zwölfbänder“ ist wirklich vollgestopft mit tollen Ideen und kurzweiliger Unterhaltung. Da klingt der Name des nächsten Zyklus, „M87“, richtig langweilig … aber, gelangweilt hab ich mich bei einer |Silber Edition| eigentlich noch nie …
_Das Hörerlebnis:_
Tratnik liest fesselnd und gewohnt souverän und ist in jeder Situation Herr der Lage. Jede Diskussion, jedes Ereignis, jede Auseinandersetzung, alles wirkt lebendig und ungemein spannend, auch wenn es hin und wieder befremdlich wirkende Ambient-Sounds im Hintergrund zu hören gibt. Die Autoren bieten ihm hier aber auch brillante Vorlagen und Tratnik nutzt sie gekonnt, um dem Hörer ein optimal spannendes Abenteuer, das etwas für jeden SF-Geschmack zu bieten hat, zu kredenzen.
Jeder Menge bekannten und ein paar unbekannten Charakteren hat Tratnik hier Leben einzuhauchen und das gelingt ihm jedes Mal auf unterscheidbare Art und Weise. Nicht nur sein Quak-Gucky ist so schnell wiederzuerkennen, auch andere wiederkehrende Personen sind schnell an seinem Tonfall auszumachen. Terraner und Außerirdische bringt er souverän auf die Kopfkinoleinwand des Hörers und auch ihre Gefühlswelt wird nachvollziehbar vermittelt, wenn Tratnik die Dialoge haucht, quakt, grantig grummelt oder mit Nachdruck und Selbstvertrauen spricht. Auch seine Interpretation von Mirona Thetin, die hier die weibliche Hauptrolle bekleidet, ist ok und nicht zu bemüht, hoch und weiblich klingen zu wollen.
_Der Sprecher:_
Josef Tratnik ist der Sprecher der „klassischen“ |Silber Editionen|. Er studierte Theaterwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Köln und absolvierte er dort eine Schauspielausbildung am Theater „Der Keller“. Neben der Sprechertätigkeit für Hörfunk und Fernsehen, hauptsächlich bei den Sendern DLF, DW und WDR mit Hörspiel-/ und Feature-Produktionen, ist er freischaffender Schauspieler, Synchronsprecher und Sprecher in Köln. (Quelle: wikipedia)
_Die Ausstattung:_
Die 12 CDs sind mit dem Titelbild der |Silber Edition| bedruckt, die das Cover des entsprechenden Silberbandes zeigt und der Front von Heft 294, „Die Eroberer“, entspricht. Die CDs sind einzeln in Papphüllen verpackt und in einer stabilen Papp-Klappbox zusammengefasst. Die Rückseiten der Papphüllen ergeben zusammengesetzt das Cover von Heft 297 „Superfestung Tamanium“. Für die Rückseite der Klappbox ist als Hintergrundbild ein Ausschnitt des Covers von Heft 295, „Der verlorene Planet“, gewählt worden. Auch die aneinandergereihten Rücken der Klappboxen bilden mit jeder weiteren Ausgabe ein sich zusammensetzendes schickes Gesamtbild.
Zusätzlich ist wieder ein Booklet enthalten, mit Tracklisting und Kapitelnummern, ein Vorwort von Horst Hoffmann, eine Zeitleiste, eine Risszeichnung eines Beibootes vom Typ „Raumlinse“ und die Titelbilder der in dieser |Silber Editon| zusammengefassten Hefte (Nr. 294, 295, 296, 297, 298 und 299) der Erstauflage. Außerdem gibt es noch die Titelbilder und je eine Kurzbeschreibung der vorangegangenen |Silber Editionen| des Zyklus. Dazu kommt noch eine Aufstellung aller LEMURIA-Hörbücher und der bisher erschienen ATLAN-Zeitabenteuer. Auch die Rückseite des Booklets ziert das Cover von Heft 295, „Der verlorene Planet“.
Und was den geneigten Fan, der nie genug „Perry Rhodan“ auf die Ohren bekommen kann, freuen wird: Es gibt auch eine Ankündigung zu sehen, dass es ab Herbst 2012 eine weitere Schiene der |Silber Editionen| geben wird, die mit Band 119 beginnt und zeitgleich mit dem Erscheinen der Buchausgabe als ungekürzte Lesung auf 2 MP3-CDs im Handel erhältlich sein wird.
_Fazit:_
Die Autoren geben zum Finale hin noch einmal Vollgas und werfen alles zusammen, was dem Fan gefällt. Kämpfe allerorten, sogar in der Vergangenheit solls einen geben und die sich bis aufs Letzte wehrenden und immer neue Boshaftigkeiten auf Lager habenden, verbliebenden Meister der Insel sorgen in diesem letzten Teil des Zyklus für zündende Unterhaltung. Gefährliche Liebschaften, ein Erstkontakt und ein scheinbar uneinnehmbarer Planet sind nur einige der Zutaten, von denen Josef Tratnik dem gebannten Hörer erzählt, als wäre er selbst dabei gewesen.
|12 Audio-CDs in Papp-Klappbox
Spieldauer: 15:06 Std.
Tracks insgesamt: 168
Gelesen von Josef Tratnik
ISBN-13: 978-3943393118|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
|Auch erhältlich als Download-Version mit PDF-Booklet und Cover als JPG-Datei
Größe: 1.2 GB|
Band 1: „Die Sternenarche“
Band 2: „Der Schläfer der Zeiten“
Band 3: „Exodus der Generationen“
Band 4: „Der erste Unsterbliche“
Band 5: „Die letzten Tage Lemurias“
Band 6: „Die längste Nacht“
Im Spätsommer 2036 tritt ein, was seit Jahrhunderten erwartet wird: Fremdartige Außerirdische tauchen mit ihren Raumschiffen über der Erde auf. Die sogenannten Fantan tun aber nichts von dem, was befürchtet oder erhofft wird. Sie führen weder Krieg noch suchen sie den friedlichen Kontakt. Stattdessen fliegen sie herum und rauben, was ihnen gefällt. Ihre Motive sind völlig unklar, ihr Verhalten bleibt rätselhaft. Die Menschen stehen der außerirdischen Technik hilflos gegenüber. Viele hassen die Fremden – der Widerstand auf der Erde formiert sich, ein bewaffneter Konflikt droht. Und alle hoffen auf Perry Rhodan. Dieser ist jedoch im fernen System der blauen Sonne Wega gestrandet. Dort führen die echsenartigen Topsider einen erbitterten Krieg gegen die menschenähnlichen Ferronen. Dazwischen kämpfen Rhodan und seine Handvoll Begleiter verzweifelt ums Überleben … (Verlagsinfo)
|Mein Eindruck:|
Guten Morgen, Sonnenschein … Iwan Goratschin gibts ja auch noch … und der Mutant ist jetzt auch wieder munter. So munter, dass sich der Atombrand-Entzünder direkt verliebt und in Ishy Matsu eine neue Gefährtin findet. Das wird dann nicht nur zum Liebes-, sondern auch zum Rebellenabenteuer, wenn sich Goratschin einer Gruppierung anschließend, die nicht nur etwas gegen die besatzenden Fantan-Leute hat, sondern auch unternimmt. Und auch von Crest erfahren wir wieder etwas Neues, der nun die abgestürzte und untergegangene TOSOMA betreten darf. Julian Tifflor, der auf dem Weg zum Saturnmond Titan gewesen ist, macht hier einen Erstkontakt, nachdem er mal wieder einen abgestürzten arkonidischen Raumer findet … irgendwie scheinen die ja überall rumzuliegen. Auf diesem ist auch jemand eingeschlossen, der sich für seine Befreiung mit einem Zeichensatz bedankt und ein Crewmitglied von Tifflor zum Freiflug einlädt.
Und bevor wir uns noch zu lange fragen, wie denn der Kampf gegen die Topsider im Wega-System verläuft, schaltet der Autor auch schon um. Hier hat Perry einen interessanten Plan und versucht mit einem Bluff voranzukommen, der großzügig ins ganze System gesendet wird. Cliffhanger-technisch ist es dann für diese Doppelfolge am Ende nicht so schlimm, wenn Rhodan ein ziemlich dicker Raumschiffbrummer in die Parade fährt und ihn aufsaugt … weil man ja gleich weiterhören kann … und will.
Es geht also hüben wie drüben weiter, auch wenn mir der Ausflug in die Rebellenwelt jetzt nicht sooooo zugesagt hat, aber es gefällt ja nicht jedem immer alles. Interessant war es allemal und schön, dass der Atombrändler auf Spielfeld gekommen ist, der sicher eine nicht zu unterschätzende Waffe im Kampf sein wird, nicht nur gegen die akute Bedrohung auf Terra.
|Hanno Dinger| beginnt die Lesung wie ein Märchenonkel … sehr langsam und sehr ruhig, als ob er den Hörer nicht wecken will. Leider behält er diese Sprechgeschwindigkeit konstant bei und wirkt nur bei den Dialogen lebendiger … und auch endlich etwas schneller, was der Dramatik dann sehr zugute kommt. Die Unterscheidbarkeit der Charaktere für den Hörer versucht Dinger dadurch zu erreichen, dass er energischer oder (noch) sanfter spricht. Im Fall von Harno passt das Sanfte allerdings prima. Und wenn er einen Reporter spricht, der Schreckliches mit ansehen muss, dann hat der Hörer fast den Eindruck, der Sprecher wäre ausgetauscht worden, denn auf einmal zeigt Hanno Dinger, dass er sich wirklich in die Charaktere hineinversetzen und auch vor dem Mikro schauspielern kann … leider tut er das sonst nie. Und um das erneut unter Beweis zu stellen, gehts nach dieser Einlage direkt in schlafwandelnder Sprechgeschwindigkeit weiter, schade. Mir eine Idee zu häufig legt er auch immer wieder dramatisierende Pausen ein, gern auch mal mitten im Satz, wo sie gar nichts zu suchen haben und die Spannung auch nicht steigern. Vielleicht musste er an diesen Stellen aber auch das Skript umblättern.
_NEO 16: „Finale für Ferrol“_
Im August 2036 brechen Perry Rhodan und seine Gefährten zum ersten interstellaren Flug der Menschheit auf – doch dieser führt ins Chaos eines Krieges. Die Menschen erreichen das System der blauen Riesensonne Wega, wo die echsenartigen Topsider die Welten der Ferronen angreifen. Rhodans Raumschiff wird abgeschossen, seine Mannschaft getrennt.
Für Rhodan und seine Gefährten beginnt ein erbitterter Kampf ums Überleben – und er scheint aussichtslos: Die Topsider sind absolut überlegen. Schließlich sieht Rhodan nur noch eine letzte Chance: Er gibt sich als der »Lichtbringer« der ferronischen Überlieferung aus und stößt in das Flaggschiff der Invasoren vor. Auf der Erde droht in der Zwischenzeit der Konflikt zwischen den beutegierigen Fantan und den Menschen zu eskalieren in einen Krieg, den die Menschheit nur verlieren kann. Die einzige Hoffnung: ein uraltes arkonidisches Raumschiff, das auf dem Grund des Atlantiks liegt … (Verlagsinfo)
|Mein Eindruck:|
Und es geht auch direkt im Hangar weiter, in den Rhodan und die LAST HOPE getraktorstrahlt wurden. Rhodan blufft erneut … und macht sich lächerlich … das kennt man so sonst nicht, eine interessante und erfrischende Idee des Autors.
Dann springt die Handlung gern mal hin und her, um alle Aktivposten mit Sendezeit zu bedenken und wir erleben, dass Iwan Goratschin seine Gabe noch nicht wirklich gut unter Kontrolle hat … das ist dann ein ziemlich trauriger Moment. Wir bleiben dann auch auf der Erde, wenn Crest mit seinem neuen Schätzchen, der TOSOMA startet und jetzt aktiv die Fantan-Besatzer bekämpfen könnte. Die haben aber mittlerweile ganz andere Interessen, denn im Wega-System scheint es reichlich frisches „Besun“ zu geben, das sie sich unter den Nagel reißen wollen. Ist die Bedrohung somit wieder vorbei?
Derweil gelingen Perry Rhodan im Besun-reichen Gebiet mithilfe seiner Mutantenfreunde einige Überraschungen, sodass die Topsider auf einmal das Nachsehen haben. Der Teil ist ziemlich packend geschrieben und der Hörer wünscht sich, der Sprecher würde einen Zahn zulegen, weil man wissen will, ob alles gut ausgehen wird. Denn auch die Fantan-Leute stehen nicht mehr auf der Siegerseite.
Aber recht zügig scheint Perrys Abenteuer im Wega-System dann abgeschlossen und alle Feinde besiegt oder zumindest besänftigt worden zu sein und man kann sich auf den Heimflug machen. Was es aber mit der „Welt des ewigen Lebens“ auf sich hat, die die Invasoren offenbar vergeblich hier gesucht haben, das erfährt der Hörer leider nicht … Perry aber auch nicht, von daher werden wir da mit Sicherheit in einem der nächsten Hörabenteuer noch einmal zurückkommen.
Wer die beiden Lesungen dieses NEO-Doppelpacks hintereinander hört, der hat bei dem von |Axel Gottschick| vorgelesenen Teil das Gefühl, als hätte jemand den Schnellvorlauf eingeschaltet. Auf einmal geht es ab und nicht nur, weil Gottschick einen ganzen Zacken schneller vorliest als Dinger. Das tut er aber nicht immer und ständig, auch er ist immer gut für dramatisch gesetzte Sprechpausen, von denen ich kein Fan bin. Gottschick übt sich im Stimmenverstellen, wenn er unterschiedliche Rassen zu sprechen hat. Die ohnehin nicht sympathischen Topsider klingen bei ihm kratzig, hart und extrem fies … so sollte das sein. Auch die Terraner bekommen von ihm unterschiedliche Stimmfarben verpasst und machen das Hörerlebnis für den Fan lebendiger und authentischer. Seine Interpretation der Darja Morosova entlockte mir aber ein Grinsen … irgendwie klingt sie wie die deutsche Synchro von Chekov aus STAR TREK
_Die Sprecher:_
|Hanno Dinger| (geb. 1969) wuchs in Wuppertal auf und besuchte die Hochschule für Musik und Theater in Bern (CH). Danach folgten zahlreiche Bühnenengagements u.a. in Konstanz, Linz, Basel, Zürich, Düsseldorf, bis er sich entschloss, vor allem in eigener Verantwortung zu arbeiten. Sein Weg führte nach Köln, wo er sich neben Rundfunk und Fernsehtätigkeiten in zahlreichen Theaterprojekten engagierte und die freie Bühne Raketenklub leitet. (Quelle: Perrypedia)
|Axel Gottschick| kann auf 25 Jahre Theatererfahrung und 13 Jahre Rundfunk-, Film- und Fernseharbeit zurückblicken. Er spricht Voice-Over für Dokumentarproduktionen und Radiohörspiele.
|Die MP3s|
Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch der Name des Autors ist vorhanden, der des Sprechers nicht.
Das Cover des jeweiligen Taschenhefts ist auch im ID3-Tag zu finden und liegt dem jeweiligen Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei.
_Die Ausstattung:_
Die beiden MP3-CDs, die mit den jeweiligen Taschenheft-Cover bedruckt sind, stecken in einer Klappbox auf dessen Front das Titelbild von |Perry Rhodan NEO 15| zu sehen ist. Auf der Rückseite gibt es Inhaltsangaben zu den beiden Folgen zu lesen.
_Fazit:_
Auf der Erde regt sich aktiver Widerstand, der von einem zündenden Mutanten unterstützt wird. Einige Raumschiffe werden in Bewegung gesetzt und Blätter wenden sich zum Guten für die Terraner zu Hause und im Wega-System. Es gibt reichlich Mutanten-Einsätze und Konfrontationen und jede Menge gute und solide Zukunftskopfkinounterhaltung zu hören, die den zweiten NEO-Zyklus abschließt.
Hanno Dinger und Axel Gottschick unterhalten dabei jeder auf seine eigene Weise gut, auch wenn Gottschicks Vortrag im Vergleich eine Ecke lebendiger und vielseitiger klingt. Und das nicht nur, weil er schneller spricht, er schauspielert mehr vor dem Mikro, bietet mehr an und zieht den Hörer mehr in die Story, indem er durch seinen Vortrag einen höheren Unterhaltungswert erzeugt. Einmal blitzt auf, dass Dinger das auch könnte. Warum er das nicht macht …
|2 MP3-CDs in Klappbox
NEO 15 – Schritt in die Zukunft: 5:39 Std. Spieldauer (ungekürzt), 59 Tracks, gelesen von Hanno Dinger
NEO 16 – Finale für Ferrol: 5:50 Std. Spieldauer (ungekürzt), 67 Tracks, gelesen von Axel Gottschick
ISBN-13: 978-3943393071|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
Die Reihe „Perry Rhodan NEO“ ist auch als Download-Version erhältlich.
Die Erfolgsgeheimnisse der Star-Therapeuten Phil Stutz und Barry Michels. In der Tradition großer Bestseller wie Rhonda Byrnes »The Secret« und Eva-Maria Zurhorsts »Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest«.
Es gibt Zeiten, in denen uns Angst, Unsicherheit und negative Gedanken überwältigen und blockieren. Was wäre, wenn wir nicht mehr in der Vergangenheit nach der Ursache für unsere Probleme suchen müssten, sondern wenn es ein hilfreiches Mittel gäbe, mit dem wir das Problem wirklich lösen könnten?
Die Tools bieten genau das. Sie sind ein machtvolles Werkzeug zur Veränderung. Mithilfe der Tools erlangen wir Zugang zu Kräften, die größer sind als wir selbst. Wenn wir diese nutzen, können wir hinderliche Muster wie Angst, Wut, Schüchternheit und negatives Denken überwinden und unser individuelles Potenzial voll entfalten. (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Mein Problem mit dieser Art von „Ich erkläre dir, wie es dir besser gehen kann“-Büchern amerikanischer Autoren ist: sie labern. Selbstverliebt und unendlich hinauszögernd gibt es Beispiel um Beispiel und Versprechungen, dass die angekündigten und auf dem Klappentext beworbenen Tipps später alle noch folgen werden.
Nicht falsch verstehen, ich lehne solche Bücher nicht pauschal ab, im Gegenteil, ich habe schon eine Menge aus ihnen für mein eigenes Leben übernehmen können, aber sie kommen selten bis nie zum Punkt, denn der würde keine Bücher verkaufen, weil er zu schnell und zu leicht erzählt wäre. Das ist das eigentliche Problem.
Wenn jemand Hilfe sucht und ihm Tipps oder TOOLS versprochen werden, dann nützt es zum einen nichts und zum anderen interessiert es keinen, dass andere sich ja in der Vergangenheit auch schon geholfen haben. Schön für sie, aber, wo sind denn jetzt die Tipps für mich und meine Probleme?
Die gibts in diesem Buch zum Glück auch tatsächlich und sie sind wirklich gut und ich habe direkt beim Lesen schon mit der Umsetzung der Vorschläge angefangen. Aber die schier endlosen Beispiele außenrum plustern das Buch unnötig auf und schinden Seiten. Wie gesagt, ist ja nett zu lesen, dass es anderen jetzt gut geht, aber in erster Linie möchte ich, dass es mir gut geht … und zwar jetzt.
|Was unterscheidet TOOLS von anderen Selbsthilfebüchern?|
Das ist ganz leicht zu beantworten: Dieses Buch bietet konkrete Techniken, Werkzeuge an, die man in Stresssituationen anwenden kann. Im Vergleich zu anderen Büchern, in denen dem Leser ständig vor Augen geführt wird, dass er in dieser oder jener Situation nicht optimal handelt, gibts hier handfeste Tipps, was er denn machen kann.
Was nützt es jemandem, der Angst bekommt, vor anderen eine Rede zu halten, wenn ihm jemand erklärt, aus welchem Grund er damit Schwierigkeiten hat? Genau, gar nichts. Interessant zu wissen, sicher, aber es hilft überhaupt nichts.
Stutz und Michels hingegen, geben dem Leser für diesen Fall ein TOOL an die Hand, dessen er sich in genau so einer Situation bedienen kann.
Davon haben die Autoren vier entwickelt und über die Jahre verfeinert und stellen sie in diesem Buch vor. Praktische Anwendungen also, anstatt bloßer Analyse.
|Wem kann hier geholfen werden?|
Natürlich könnte ich jetzt in wenigen Sätzen komplett alle TOOLS, ihre Anwendung und Wirkung aufzählen, aber ich glaube, dann bekäme Ärger mit den Autoren. Das ganze Buch hätte nämlich auf gut 10-20 Seiten reduziert werden können … nicht „um“, nein „auf“, denn eigentlich geht es nur um die vier TOOLS und die sind schnell erklärt.
TOOL 1: Hilft, wenn man Angst vor etwas hat, etwas nur widerwillig tun möchte oder immer wieder aufschiebt.
TOOL 2: Hilft, wenn man sich über andere viel zu sehr aufregt und dies das eigene Leben behindert.
TOOL 3: Hilft, wenn man Angst hat, vor anderen zu sprechen oder einfach unsicher im Kontakt mit anderen ist.
TOOL 4: Hilft, wenn man im Stau steht, an der Supermarktkasse oder irgendwo, wo man aufgehalten wird.
Die Autoren versprechen nichts, sprechen aber aus Erfahrung. Und jedem, mit ein wenig Einfühlungsvermögen, erschließt sich schnell, das diese TOOLS wirken und auch warum. und das auch, wenn man nicht an Spiritualität oder höheres Bewusstsein oder alles andere glaubt, was in Richtung „Esoterik“ abzugleiten droht. Und dafür sind die meisten schulmedizinisch geprägten Deutschen schwer zu begeistern.
Was mir auch gut gefallen hat, ist die Aussage der Autoren, dass es hier nicht um Heilung geht. Es ist nicht so, dass auf einmal alle Ängste verschwunden sind und alles toll wird, denn „Mut ist die Fähigkeit trotz der Angst zu handeln“. Sprich, es wird immer Angst, Stress und unangenehme Situationen im Leben geben, denen wir gern aus dem Weg gehen möchten. Mit den TOOLS aber, geben sie dem Leser echte Hilfen an die Hand, die er selbst in solchen Situationen anwenden kann, um besser mit dem Stress umgehen und ihn aushalten zu können. Und das hilft dann, den nächsten Stressmoment schon etwas leichter zu ertragen und kann zum Selbstläufer werden. Aber, die TOOLS müssen immer und immer wieder zur Anwendung kommen, im Idealfall das ganze Leben lang, um ein wirklich erfülltes zu haben, nach dem man sich am Ende nicht darüber ärgert, was man alles nicht gemacht hat.
_Die Autoren_
|Phil Stutz| studierte am City College in New York Medizin und promovierte an der New York University. Er arbeitete als Gefängnispsychiater auf Rikers Island, bevor er seine eigene psychotherapeutische Praxis in New York eröffnete. Seit 1982 lebt und arbeitet er in Los Angeles.
|Barry Michels| studierte Jura in Harvard und an der University of California, Berkeley, bevor er sich für die Psychotherapie entschied. NAch einem Studiunm an der University of Southern California ist er seit 1980 in eigener psychotherapeutischer Praxis tätig,
(Verlagsinfos)
_Mein Fazit:_
Auch wenn das Buch sehr viele Seiten schindet, so sind die vier TOOLS, die hier vorgestellt werden, wirklich etwas, das dem Hilfe suchenden Leser dient. Endlich bekommt er Techniken beigebracht, die er in Stresssituationen anwenden kann, anstatt Analysen darüber, woher der Stress kommt … denn das ist zwar interessant, hilft aber in der Situation überhaupt nichts. Denn dann ist Handeln gefragt, Wissen allein nützt nichts.
Ich habe bereits beim Lesen mit der Anwendung der TOOLS begonnen und zur Zielgruppe gehörend bin ich ängstlich-freudig in Erwartung der nächsten Situationen, in denen ich sie benutzen werde. Und eigentlich gehören wir alle zur Zielgruppe!
|Hardcover: 288 Seiten
Originaltitel: The Tools
Aus dem Amerikanischen von Erika Ifang
ISBN-13: 978-3442341139|
http://www.randomhouse.de/arkana
Teil 1: [332 MB, 3:56 h, 49 Tracks
Teil 2: [377 MB, 3:56 h, 50 Tracks
Teil 3: [361 MB, 4:17 h, 46 Tracks Teil 4: 410 MB, 4:52 h, 54 Tracks
Die Handlung:
Im Jahr 3540 steht die Bevölkerung der Erde im Bann der Aphilie. Reine Vernunft und Urinstinkte bestimmen das Verhalten der Terraner, Gefühle zählen nichts mehr. Auch Reginald Bull ist der Aphilie verfallen: Er entmachtet seinen Freund Perry Rhodan und treibt ihn mit mehr als tausend Begleitern in die Verbannung. An Bord des Fernraumschiffs SOL verlassen die Verurteilten ihre Heimat ohne Hoffnung auf eine Rückkehr, aber auch ohne Aussicht, die Milchstraße im Meer der Galaxien zu finden. Eine Odyssee durch Raum und Zeit nimmt ihren Anfang, geprägt vom unbeugsamen Willen der Verbannten, dem Schicksal zu trotzen. Auf der Erde greift die Aphilie indessen unaufhaltsam um sich. Als es Bull gelingt, die Fessel der Aphilie abzuschütteln, wird er ebenfalls zum Gejagten …
(Verlagsinfo für die komplette Silber Edition 81)
Der neu eröffnete Aquapark in der Millionenstadt zieht nicht nur TKKG in seinen Bann! Als skrupellose Verbrecher ihn als Versteck nutzen, beginnt ein wahres Katz-und Mausspiel. Eine geheimnisvolle Schatzkarte taucht auf. Führt sie zum Versteck der Diebesbeute? Alles wird zur Nebensache, als im Unterwassertunnel das Panzerglas zerbricht, hinter dem ein weißer Hai angriffslustig seine Zähne fletscht! (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Nachdem diese Folge aus dem Jahr 2010 bislang nur als Sonderfolge bei einem bekannten Kaffee-Röster oder als Download erhältlich war, reiht der Verlag sie nun ordentlich nummeriert auch offiziell in die TKKG-Serie mit ein.
Aber irgendwie ist alles kleiner und kürzer in dieser Folge: Das Abenteuer spielt auf sehr begrenztem Raum, die Zahl der Verdächtigen ist sehr klein, die Ermittlungsarbeit der TKKG-Freunde ist nicht sonderlich ausgeprägt, weil sie es vom Skript her nicht sein kann und schlussendlich ist die Spielzeit der CD um gute 20 Minuten kürzer im Vergleich zu den „normalen“ Fällen.
Darunter leidet diese Folge und die Spannung schon ein wenig, aber es kommt dennoch durschnittlich gute TKKG-Unterhaltung dabei heraus. Außerdem ist dieser Fall ein wenig sehr gradlinig, leicht zu lösen und bietet wenig bis keine Überraschungsmomente oder (für den Hörer) unerwartete Wendungen … auch wenn nach dem ersten Abschlusslacher noch etwas Interessantes nachgeschoben wird, bevor dann der wirkliche Abschlussjubler folgt.
Die kurze Dramatik, als TKKG fast von einem Hai zerfleischt werden … könnten … ist auch der einzige Aufreger in diesem Abenteuer, das fast wie eines der FÜNF FREUNDE beginnt … nämlich mit Ferien.
Aus dem erwartungsgemäß runden und sehr stimmig und lebendig klingenden Sounddesign sticht nur ein Effekt negativ heraus: Das Feuer einer Kalaschnikow. Dieser hierfür ausgewählte Soundeffekt passt so gar nicht in das Gesamtbild und scheint aus einem alten Kriegsfilm zu stammen. Auch Einschüsse gibts an dieser Stelle nicht zu hören. Das klingt dann im Vergleich zu den Sprechern und den anderen Umgebungsgeräuschen der Szene sehr dumpf und irgendwie sehr weit weg.
Ansonsten machen die Guten und die Bösen einen prima Job beim Vertonen ihrer Charaktere, wobei ich noch ein weiteres „Amigos“ von Tim nicht ertragen hätte.
|Die Sprecher und ihre Rollen:|
Erzähler – Wolfgang Kaven
Tim – Sascha Draeger
Karl – Niki Nowotny
Klößchen – Manou Lubowski
Gaby – Rhea Harder
Kommissar Glockner – Edgar Bessen
Ettel – André Minninger
Julia Gühl – Celine Fontages
Doan – Eberhard Haar
Claudia Heise – Nova Meierhenrich
André – Fabian Harloff
Kind – Katharina von Keller
Frau – Marianne Bernhard
Tourist – Betram Hiese
Papagei – Achim Schülke
Polizist Meier – Lutz Harder
Feuerwehrmann – Holger Mahlich
Marcel Pascal – Mike Olsowski
|Trackliste:|
1. Aktion „Klunker“
2. James Bond kann warten
3. Kein Grund zur Panik
4. Der Ernst des Lebens
5. Cheese!
6. Fehlende Beute
7. Gefälschte Papiere
8. Schatzkarte
9. Hai-Alarm!
10. In der Schatzhöhle
|Technik-Credits:|
Buch: André Minniger nach Motiven von Stefan Wolf
Hörspielbearbeitung und Effekte: André Minninger
Redaktion und Geräusche: Wanda Osten
Produktion und Regie: Heikedine Körting
„TKKG – Die Profis in spe“: Bonda / Büscher
Cover Illustration: Comicon S.L. – nach Artwork-Vorlagen von Reiner Stolte Rahmendesign: KB&B
Gestaltung: Atelier Schoedsack
|Die Ausstattung:|
Die Hörspiel-CD steckt in einem Jewel-Case und ist in „TKKG-Blau“ bedruckt. Das Booklet-Faltblatt, das in der gleichen Farbe daherkommt, enthält eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Folgen, die Sprecher und ihre Rollen sowie die Technik-Credits.
_Mein Fazit:_
Hier ist alles etwas kurz geraten. Die Folgenlänge, die Ermittlungsdauer und -umgebung, die Anzahl der Verdächtigen und das Verbrechen selbst … alles ist sehr gestrafft und gradlinig. Dennoch ist dies keine schlechte Folge und bietet durschnittliche bis gute Unterhaltung. TKKG konnten aber auch schon fesselnder und mit mehr überraschenden Wendungen ermitteln … so es das Skript hergab. Diese Folge ist absolut auch jüngeren Kindern zu empfehlen, weil es wenig gibt, das sie überfordern könnte.
|1 Audio-CD mit 49 Minuten Spieldauer
Vom Verlag empfohlen ab 6 Jahren
EAN: 886919983128|
[www.natuerlichvoneuropa.de]http://www.natuerlichvoneuropa.de
[www.tkkg.de]http://www.tkkg.de
Diesmal verbringen die Fünf Freunde ihre Ferien in Herne Bay, einem sonnigen Badeort, der einst von Schmugglern erbaut wurde. Kaum sind sie angekommen, geraten sie selbst unter Verdacht, wertvolles Silber gestohlen zu haben. Sie müssen die wahren Diebe finden! Eine abenteuerliche Suche beginnt und bringt sie auf die Spur eines aufregenden Geheimnisses.
(Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Dieses Mal erleben die Kinder und Timmi ihr Abenteuer nicht auf der Felseninsel. Und dieses Mal scheint es auch kein echtes Abenteuer zu werden. Als sie in ihrer Ferienunterkunft verdächtigt werden, teures Besteck gestohlen zu haben, glaubt der Hörer schnell, dass es hier nicht sonderlich spannend zugehen kann. Dass die Jungs und Mädchen unschuldig sind, davon kann man eh immer ausgehen, wer also hat etwas davon, ihnen den Diebstahl in die Schuhe zu schieben? Und wie kann eine so recht einfache Prämisse eine Stunde gut unterhalten?
Das und noch so einiges mehr, klären die fünf Freunde in diesem Fall auf. Denn zum Glück für den Hörer ist die ganze Geschichte nicht so gradlinig, wie sie auf den ersten Blick erscheint und auch der Dieb ist schnell ermittelt … der aber auch nicht einfach nur ein Dieb zu sein scheint. Das alles wirft weitere Frage auf und die Kreise, die die neuen Erkenntnisse ziehen, werden immer breiter.
Und bis zum Abschlusslacher, den diesmal der gute Timmi über sich ergehen lassen muss, lernen die Freunde und der Hörer auch noch etwas Neues. Wir erfahren nämlich, was „Gaunerzinken“ sind und wer sie wozu gebraucht. Auch die fünf Freunde benutzen sie, während sie „Auf der Spur der Silberdiebe“ sind. Und hatte Anne noch in der letzten Folge bewiesen, dass sie auch mutig und selbstbewusst sein kann, so ist sie diesmal so ängstlich, dass es schon fast störend ist.
Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler: Lutz Mackensy
Julian: Ivo Möller
Dick: Jannik Endemann
Anne: Theresa Underberg
George: Alexandra Garcia
Mr. Miller: Sven Dahlem
Mr. Chintzy: Tilo Schmitz
Dusty: Tim Kreuer
Pablo: Aaron Ullmer
Estela: Wanda Osten
Tilda: Julia Hummer
Mr. Williams: Till Huster
Pfandleiher: Heinz Lieven
Constable: Rüdiger Schulzki
Kellner: Patrick Elias
Mann 1: Volker Bogdan
Mann 2: Michael von Rospatt
und Timmy, der Hund
Trackliste:
1. Geheime Zeichen im alten Hotel
2. Fünf Freunde unter Verdacht
3. Entdeckung in der Nacht
4. Die Bar der Schmuggler
5. Dick und George in Gefahr
6. Der Schlüssel von Mr. Chintzy
7. Die Schatzkammer der Diebe
Technik-Credits:
Buch: Katrin McClean
Produktion und Regie: Heikedine Körting
Redaktion: Hilla Fitzen, Wanda Osten
Geräusche: Wanda Osten
Musik: Tonstudio EUROPA
Die Ausstattung:
Die hellgrau-hellblau bedruckte CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt, das in passenden kalten Grau- und Blautönen gehalten ist, enthält eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Folgen sowie Werbung für das Hörspiel zum neuen FÜNF-FREUNDE-Kinofilm. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits. Für den Film auf DVD und Blu-ray wird zusätzlich noch mal in einem extra Einleger geworben
Mein Fazit:
Ein neues Abenteuer, das sich nicht so einfach auflöst, wie man erwarten könnte. Aus einem vermeintlichen Diebstahl entwickelt sich schnell eine Spur zu einem viel interessanteren Fall mit einer viel wertvolleren Beute. Kurzweilige und spannende Unterhaltung, die Hörer jeden Alters eine Stunde prima an die Story binden kann.
1 Audio-CD mit 58 Minuten Spieldauer
Vom Verlag empfohlen ab 6 Jahren
EAN: 886972309729 www.natuerlichvoneuropa.de
Der Autor vergibt: (4/5) Ihr vergebt: (2 Stimmen, Durchschnitt: 1,50 von 5)
Asmodi ist vernichtet! Dorian Hunter hat der Schwarzen Familie den Kopf abgeschlagen! Doch die Überzeugung, damit auch die Wurzel des Übels beseitigt zu haben, währt nicht lange. In der Umgebung von Dorians Jugendstilvilla in London häufen sich unheimliche Vorkommnisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben … bis den Mitstreitern des Dämonen-Killers klar wird, dass sie bereits fest in der Schlinge stecken, die ein alter Bekannter für sie geknüpft hat … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
In der Folge 1 nach der „Asmodi-Trilogie“ bekommen wir laut Marco Göllner diesmal „eine sehr freie Interpretation des Romans ‚Bei Vollmond wird gepfählt'“ zu hören. Und das ist nicht untertrieben, denn weder gibts hier einen Vollmond zu … na ja … hören könnte man den eh nicht, aber es wird auch nicht gepfählt. Und nein, Vampire gibts auch keine.
Stattdessen lässt der Autor den Hörer lange, lange, lange im Unklaren darüber, was er uns eigentlich erzählen will. Da gibts hier eine nette alte Dame, da zwei Jungen, die spielen und dort Coco Samis und Olivaro, die irgendwie mit allem etwas zu tun haben … oder eben auch nicht.
Und in dem Moment, wo der ungeduldige Hörer auf die Trackanzeige seines Players schaut, um abschätzen zu können, ob noch etwas passiert, gibts eine kleine Bemerkung der oben erwähnten netten alten Dame und auf einmal startet der Gänsehautexpress. Feinsinnig und ganz langsam fügt der Autor die Handlungsfäden zusammen, lässt sie überlappen, baut sie aus, vertief sie und zieht den Hörer immer weiter in die Geschichte hinein, die plötzlich alles andere als langweilig ist.
Und während in anderen Serien In-your-Face-Splaltereffekte Trumpf sind, um über eine schwache Story hinwegzutäuschen, gibts hier unter die Haut gehenden Grusel der guten, der klassischen Art.
Am Schluss dann schafft es der Autor auch noch, sowohl eine gruselige Geschichte erzählt zu haben und parallel dazu auch noch einen Handlungsstrang aufzubauen, der seine eigenen Wege geht und mit Sicherheit auch noch in den nächsten Folgen weitergeführt wird. Was hat Olivaro vor? Wozu braucht der Coco? Und warum erzählt sie Dorian nichts? Wir werden es hoffentlich bald erfahren.
Geräusche und Musik:
Die Geräuschkulisse ist aufwendig und abwechslungsreich gestaltet, mit vielen Effekten, die die Szenen sehr lebendig wirken lassen. Auch die Soundeffekte bei den Übergängen der Handlungen und Tracks sind … interessant.
Die Musik wird hier nicht als Lückenfüller verwendet, sondern dezent wenig und auch nur aus dramaturgischen Gründen … zum Beispiel wenns zur Sache geht.
Zum Grinsen brachte mich allerdings der einzige Effekt, der irgendwie „niedlich“ klang. Das Untertauchen der spielenden Jungen klingt, als würde ein kleiner Stein ins Wasser fallen, da fehlte sehr viel Masse. Auch wenn es nur Kinder sind und sie ihr Tauchspiel sicherlich im Stehen abhalten, würde das Ein- und Auftauchen wesentlich mehr Geplätscher verursachen.
Die Sprecher und ihre Rollen:
Dorian Hunter: Thomas Schmuckert Phillip Hayward: Tim Kreuer Steve Powell: Marco Sand Martha Pickford: Regina Lemnitz Jimmy Kane: Michael Wiesner Trevor Sullivan: Konrad Halver Liza Kane: Maresi Bischoff-Hanft Coco Zamis: Claudia Urbschat-Mingues Olivaro: Stefan Krause Marvin Cohen: Frank Gustavus Pater Karras: Jürgen Holdorf Megan: Simone Brahmann Donald Chapman: Frank Felicetti Skarabäus Toth: Andreas Schmidt Opa Kane: Claus-Dieter Clausnitzer Alexander Darsimokov: Romanus Fuhrmann Nora Manning: Susanne Meikl Norman Winter: Detlef Tams Hassan El-Kali: Karim Chamlali in weiteren Rollen: Daniel Montoya und Alexander Rieß
Technik-Credits:
Produktion: Dennis Ehrhardt, Zaubermond Verlag Skript, Regie, Tonproduktion: Marco Göllner Aufnahmen: Alexander Rieß, CSC Studio, Hamburg; Gary Stack im Studio Konterfei, Berlin Musik: MoorlandMusic Titelmusik: Joachim Witt Illustrationen: Mark Freier Layout: Sebastian Hopf Product Management: dp
Die Ausstattung:
Das Cover des Booklets zeigt ein düsteres, altes Haus, das von knorrigem Gestrüp und toten Bäumen gesäumt wird, alles im Stil der „Dorian Hunter“-Serie gehalten. Die CD, die mit dem gleichen Motiv bedruckt ist, steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet enthält eine Erklärung des Sprechers Tim Kreuer, der in diesem Hörspiel den Phillip Hayward spricht …. ja … ja … ja. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits. Und dann gibts noch ein paar Infos zu den eBook-Ausgaben von „Dorian Hunter“.
Mein Fazit:
Diese Folge braucht seine Zeit, bis sie zu dem wird, was sie am Ende ganz sicher ist: Eine gut erzählte Gruselgeschichte, die Gänsehaut verursacht. Wer nicht zu schnell aufgibt, wird hier mit einer Story belohnt, die zwar nicht neu ist, aber gut unterhält und nebenbei auch noch kommende Spannung ankündigt.
1 Audio-CD Spieldauer: 66:15 Min. Tracks: 32 Empfohlen ab 16 Jahren UPC: 0602527908588 www.folgenreich.de www.marcogoellner.de www.dorianhunter.net
Ein Agent des SIS infiltriert in Russland ein verstecktes Labor und wird Zeuge eines abscheulichen Menschen-Experiments. Eine junge Frau wird in ihrer Wohnung von unheimlichen Geräuschen gepeinigt. Eine Journalistin wird vor einer Vergeltung an der englischen Regierung gewarnt. Ereignisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Doch sind sie die Vorboten für eine Bedrohung, die die zivilisierte Welt ins Verderben stürzen kann. Je tiefer die Beteiligten in diesen unheilvollen Strudel gezogen werden,desto mehr fürchten sie sich vor der Auflösung des Rätsels. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ziemlich vollmundig wurde die neue Serie von Hörspiel-Guru Oliver Döring angekündigt. „Nichts, was der kommerzielle Hörspielmarkt zurzeit bietet, ist mit ‚End of Time‘ vergleichbar!“ wurde versprochen … was ja vieles bedeuten kann. Kann man ja mal im Vorfeld so in den Raum stellen. Das Name-Dropping von bekannten Synchron- und Hörspielstimmen, die bei der Produktion mitwirken, hatte auf jeden Fall im Vorfeld schon einmal für Aufmerksamkeit unter den empfänglichen Audiofans gesorgt. Der Klappentext klingt zumindest nach 2012-Weltuntergangs-Kost, gewürzt mit Verschwörungstheorien und einem Schuss „Akte X“. Und im Booklet wird davor gewarnt, das Hörspiel im Auto zu hören, aufgrund der „extremen akustischen Schreck-Effekte“. Auch wird davon abgeraten, die Lautstärke nachträglich zu verstellen.
Teil 1: 332 MB, 3:56 h, 49 Tracks
Teil 2: 377 MB, 3:56 h, 50 Tracks
_Teil 3: 361 MB, 4:17 h, 46 Tracks_
Teil 4: – erscheint am 12.06.2012 –
_Die Handlung:_
Im Jahr 3540 steht die Bevölkerung der Erde im Bann der Aphilie. Reine Vernunft und Urinstinkte bestimmen das Verhalten der Terraner, Gefühle zählen nichts mehr. Auch Reginald Bull ist der Aphilie verfallen: Er entmachtet seinen Freund Perry Rhodan und treibt ihn mit mehr als tausend Begleitern in die Verbannung. An Bord des Fernraumschiffs SOL verlassen die Verurteilten ihre Heimat ohne Hoffnung auf eine Rückkehr, aber auch ohne Aussicht, die Milchstraße im Meer der Galaxien zu finden. Eine Odyssee durch Raum und Zeit nimmt ihren Anfang, geprägt vom unbeugsamen Willen der Verbannten, dem Schicksal zu trotzen. Auf der Erde greift die Aphilie indessen unaufhaltsam um sich. Als es Bull gelingt, die Fessel der Aphilie abzuschütteln, wird er ebenfalls zum Gejagten …
(Verlagsinfo für die komplette |Silber Edition 81|)
|Dieser Teil|:
Auf Terra wird Jagd auf Nicht-Aphiliker gemacht und ein Roboter befreit sich von der Beeinflussung durch die Sonnenstrahlung.
_Mein Eindruck:_
Endlich kann der Hörer darauf hoffen zu erfahren, was mit dem OGN-Agenten Kervin Caughens im Stummhaus geschieht, in das er sich eingeschmuggelt hat. Und … wirds diesmal wieder ein wenig mehr Action geben?
Ok, Action gibts und Verfolgungsjagden und einen Mordauftrag, aber nicht so ganz im Science-Fiction-Stil, sondern wieder auf Agenten-Söldner-Art. Was Caughens über die Stummhäuser herausfindet, ist nicht schön. Auch nicht nett sind die beiden „Outsider“, Kopfgeldjäger, die auf eigene Rechnung auf Terra Menschen jagen, die gegen die Aphilie immun sind … und hier einen im Besonderen. Lustig ist das auch nicht, obwohl einer von ihnen „Specht“ genannt wird. Dass sich der infizierte Reginald Bull ihrer Hilfe bedient, zeigt, wie abgestumpft und tatsächlich gefühllos er durch den Effekt der Sonnenstrahlung geworden ist. Einen Großteil dieses dritten Teils der |Silber Edition 81| verbringen wir dann auch mit den beiden Killern und begleiten sie bei ihrer Jagd auf eigentlich Unschuldige.
Aber auch ein wenig echte Science-Fiction bekommen wir geboten … zwar nicht im Weltall, aber mit Robotern. Und wir erleben, dass es nicht immer schlecht ist, wenn ein Roboter „durchdreht“. Einer, um genau zu sein TARA-III UH 787, scheint sich aufzumachen, das Blatt auf Terra zu wenden, denn er handelt nach den Roboter-Gesetzen und vernichtet aphilisches Zellplasma. Das könnte die Chance für die OGN sein und den Nicht-Aphilikern einen großen Vorteil einbringen.
Wie sich das entwickelt, erfahren wir dann wohl im letzten Teil, denn der Schluss dieses Parts blickt wieder auf die Jagd des Agenten Andor Casya nach der Nicht-Aphilikerin Ainra.
Alles in allem ist dieser Teil wieder eher ein Krimi, aber ein spannender, der diesmal zum Glück nicht allzu sehr auf die sozialkritische Bahn gerät, sondern gut unterhält. Was aus TARA-III UH 787 wird, das ist der Gedankencliffhanger, den der Hörer mit in die nächste Wartezeit auf den Teil 4 nehmen wird.
|Das Hör-Erlebnis:|
Andreas Laurenz Maier zeigt hier, dass er auch Krimis gut vorlesen kann. Die beiden Outsider werden von ihm unterscheidbar und passend zur Rolle interpretiert. Crystal Talongh klingt irgendwie versnobt und arrogant hochnäsig, Jocelyn, der Specht, steht ihr da in nichts nach. Mal langsam, mal schneller, mal die Stimme ein wenig modulierend schafft es Maier, die Agenten-Kopfgeld-Flucht-Jagd-Geschichte dieses Teils der |Silber Edition 81| ansprechend ins Krimi-Kopfkino des Hörers zu bringen.
|Die MP3s|
Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch sämtliche Namen der an der kompletten |Silber Edition| beteiligten Autoren wurden mit in das ID3-Tag der Dateien geschrieben. Dies macht den Eintrag in der Playlist einiger Abspielgeräte so lang, dass nur noch die Autorennamen zu sehen sind und der Titel am Ende abgeschnitten wird.
Diesmal ziert die grafisch aufpolierte Front von Band 704 „Die Rebellen von Imperium-Alpha“ die ID3-Tags. Das Bild liegt dem Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei.
Der Download ist auch als One-Track-Version erhältlich.
_Mein Fazit:_
Dieser dritte Teil der |Silber Edition 81| ist eine Kopfgeldjäger-Flucht-Krimi-Story, bei der es zwar nicht durch die Straßen von San Francisco geht, wir aber auf Terra bleiben. Bully erweist sich als gefühllos … was er ja auch zwangsweise ist und ein Roboter weckt neue Hoffnung beim Hörer. Krimi-Kost mit leichter Science-Fiction im Abgang. Kriminalistisch gut gelesen von Andreas Laurenz Maier.
|MP3-Download mit 361 MB Größe
Spieldauer der Lesung: 4:17 h
Anzahl der Tracks: 46
Sprecher: Andreas Laurenz Maier
ISBN-13: 978-3-943393-32-3|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
[www.perry-rhodan.net]http://www.perry-rhodan.net
Der Verlag bietet auch eine [Hörprobe]https://www.einsamedien.de/index.php?id=16&productID=38989 an.
|Hinweis:| Die |Silber Edition 81| wird zusammen mit dem letzten Download-Teil ab dem 12. Juni 2012 auch komplett auf zwei MP3-CDs im Handel erhältlich sein.
Sommer 2036: Perry Rhodan und seine Begleiter folgen einem Notruf, der aus dem nahen Wega-System kommt. Dort geraten sie zwischen die Fronten zweier ungleich starker Gegner: Die echsenartigen Topsider greifen die Ferronen an.
Nachdem ihr Raumschiff von den Topsidern abgeschossen wurde, stranden die Menschen auf dem Planeten Ferrol. Die Überlebenden schlagen sich zur Hauptstadt Thorta durch. Denn nur von dort kann noch Rettung kommen.
Währenddessen geht der Krieg weiter. Trotz der aussichtslosen Lage hat Perry Rhodan ein Ziel: Er muss das Gemetzel um jeden Preis stoppen. Gelingt ihm das nicht, droht auch den Bewohnern der Erde ein schreckliches Schicksal … (Verlagsinfo)
|Mein Eindruck:|
Dieser NEO-Band bietet Planetenabenteuer satt und zwar auf gleich zwei Planeten. Perry, der ja im letzten Band im Wega-System abgeschossen wurde, muss sich mit einem Teil seiner Truppe (die Mannschaft wurde getrennt) auf Ferrol mit den Topsidern und der ungewohnten Umgebung herumschlagen. Dabei machen sie einen Erstkontakt mit den Ferronen, der auch nicht immer ganz so reibungslos verläuft und bei allen auf Vertrauen stößt.
Währenddessen erleben der Hörer und die auf Terra zurückgebliebenen Rhodan-Freunde ihr eigenes Planetenabenteuer mit den Fantan-Leuten, die immer noch kräftig dabei sind, „Besun“ einzusammeln. Dem alten Schlitzohr Homer G. Adams gelingt es, die Fantan-Leute so zu manipulieren, dass auch er etwas davon hat, von ihnen mitgenommen zu werden. Leider nimmt das für den „freundlichen“ Fantan Sheperk kein so gutes Ende.
Abenteuer gibts also in den 6 Stunden dieser Lesung reichlich zu erleben und spannend sind sie noch dazu.
|Hanno Dinger| liest in seiner gewohnten Art das Skript vor. Dass seine Stärke in der wörtlichen Rede und der Interaktion zwischen den Charakteren liegt, das merkt der Hörer hier wieder deutlich. Bei beschreibenden Szenen fehlt ein wenig das Feuer, um die volle Dramatik der Situation zu vermitteln. Den einzelnen Figuren hingegen verleiht er unterscheidbare Stimmen, indem er mit seiner Stimme spielt und so das Kopfkino des Hörers am Laufen hält.
_NEO 12: „Tod unter fremder Sonne“_
Spätsommer 2036: Nachdem ihr Raumschiff von den Topsidern abgeschossen worden ist, stranden Perry Rhodan und seine Begleiter auf dem Planeten Ferrol. Dort werden sie getrennt. Ein Teil der Gruppe kommt in ein Gefangenenlager der Topsider; dort müssen die Menschen ums Überleben kämpfen.
Auf der Erde spitzt sich die Lage mittlerweile zu. Die fremdartigen Fantan drangsalieren die Menschen – sie entführen und stehlen, was sie interessiert, und nehmen keine Rücksicht. Widerstand gegen ihre überlegene Technik scheint zwecklos.
Reginald Bull, Perry Rhodans bester Freund, wird ebenfalls verschleppt. Sein erster Ausflug ins All endet in einer mysteriösen Raumstation – dort scheint die lebenslange Gefangenschaft auf ihn und seine Gefährten zu warten … (Verlagsinfo)
|Mein Eindruck:|
Der Titel deutet an, dass wohl jemand im All oder im Wega-System seine letzte Ruhestätte finden wird. Bei den kriegerischen Auseinandersetzungen, denen Perry und seine Mannen dort ausgesetzt sind, kein Wunder. Aber erstmal erfahren wir Näheres über die Mutantin Caroline Frank, die auf der Erde lebt und Dinge finden kann … besser als jeder, der sich vorher einen Zettel gemacht hat.
Ein wenig sehr auffällig passend ist diese Fähigkeit natürlich, weil zufällig grad nach dem Roboter Rico gesucht wird … ja, immer noch. Da kann Caroline dann erfolgreich helfen und der Hörer wird zusammen mit dem Suchtrupp in die Tiefen des Meeres verfrachtet, wo es Interessantes zu entdecken gibt. Ein spannender Cliffhanger lässt uns allerdings auch hier zurück, denn unten im Wasser gibts einen Transmitter … und … natürlich … durch den entwischt der gute Rico dann auch wieder. Wohin der Transmitter wohl führt?
Einen kurzen Blick ins Wega-System gönnt uns der Autor auch, wo wir über das Schicksal von Tako Kakuta informiert werden und wohin es seinen Teil der Gruppe zwangsverschlagen hat, die nicht mit Perry zusammen unterwegs war.
Und als Abschluss erfahren wir dann endlich, was aus dem Teleporter Sid geworden ist, der doch bei seinem letzten Sprung verletzt wurde. Dem gehts nicht nur gut, sondern auch er macht einen Erstkontakt mit einem Wesen, dass der Alt-Fan schon lange kennt und auf das er sich schon lange gefreut hat. Abenteuer erleben wir mit den beiden in diesem NEO leider nicht mehr, auf die können wir uns ab jetzt aber freuen.
|Axel Gottschick| spricht wie immer im Reportage-Stil. Er versucht die Story mithilfe von Variationen in der Sprechgeschwindigkeit dem Hörer zu vermitteln, weniger durch das Verstellen seiner Stimme. Das ist halt sein Stil und mittlerweile hat sich der NEO-Freund daran gewöhnt. Reportagen sind in der Regel ja auch interessant, nur haben die meist noch Bilder zu bieten, die vom Sprecher ablenken. Hier hat der Hörer seine Kopfkino-Bilder, die mal mehr und mal weniger farbig und fesselnd sind, je nachdem was der Sprecher aus der jeweiligen Szene macht.
_Die Sprecher:_
|Hanno Dinger| (geb. 1969) wuchs in Wuppertal auf und besuchte die Hochschule für Musik und Theater in Bern (CH). Danach folgten zahlreiche Bühnenengagements u.a. in Konstanz, Linz, Basel, Zürich, Düsseldorf, bis er sich entschloss, vor allem in eigener Verantwortung zu arbeiten. Sein Weg führte nach Köln, wo er sich neben Rundfunk und Fernsehtätigkeiten in zahlreichen Theaterprojekten engagierte und die freie Bühne Raketenklub leitet. (Quelle: Perrypedia)
|Axel Gottschick| kann auf 25 Jahre Theatererfahrung und 13 Jahre Rundfunk-, Film- und Fernseharbeit zurückblicken. Er spricht Voice-Over für Dokumentarproduktionen und Radiohörspiele.
|Die MP3s|
Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch der Name des Autors ist vorhanden, der des Sprechers nicht.
Das Cover des jeweiligen Taschenhefts ist auch im ID3-Tag zu finden und liegt dem jeweiligen Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei.
_Die Ausstattung:_
Die beiden MP3-CDs, die mit den jeweiligen Taschenheft-Cover bedruckt sind, stecken in einer Klappbox auf dessen Front das Titelbild von |Perry Rhodan NEO 11| zu sehen ist. Auf der Rückseite gibt es Inhaltsangaben zu den beiden Folgen zu lesen.
_Fazit:_
Planetenabenteuer aller Orten, in der Milchstraße und im Wega-System gibts eine Menge zu erleben, für Perry und den Hörer, der den entspannteren Part dabei hat. Kriegerisch und kämpferisch gehts auf Ferrol zu, während auf Terra eher diplomatisch manipulatives Geschick gefragt ist. Es gibt einen weiteren Teil der Serie „Wo in der Welt ist Rico?“ und wir erfahren nicht nur, was aus Sid und seiner Fehlteleportation geworden ist, sondern entdecken mit ihm zusammen auch etwas Pelziges, das uns hoffentlich noch auf vielen weiteren Abenteuern begleiten wird.
Hanno Dinger und Axel Gottschick haben beide ihren eigenen Stil, an den sich der Hörer langsam gewöhnt hat. Während Dinger bei den Dialogen punkten kann, schafft es Gottschick eher, den Hörer auch bei den beschreibenden Szenen bei Laune zu halten. Langweilig wirds aber bei keinem der beiden.
|2 MP3-CDs in Klappbox
NEO 11 – Schlacht um Ferrol: 6:07 Std. Spieldauer (ungekürzt), 68 Tracks, gelesen von Hanno Dinger
NEO 12 – Tod unter fremder Sonne: 6:10 Std. Spieldauer (ungekürzt), 68 Tracks, gelesen von Axel Gottschick
ISBN-13: 978-3-943393-05-7|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
Die Reihe „Perry Rhodan NEO ist auch als Download-Version erhältlich.
Das Jahr 3460. Die Milchstraße steht unter der Herrschaft des technisch überlegenen Konzils der Sieben. Leticron, der oberste Helfershelfer der Invasoren, erstickt jeden Widerstand mit eiserner Faust. Die wenigen Menschen, die seinen Truppen entkommen konnten, haben sich in den Schutz einer Dunkelwolke geflüchtet. Da keimt unerwartet neue Hoffnung. Kroiterfahrn, der todkranke Angehörige des bislang unbekannten Konzilvolks Greikos, trifft in der Galaxis ein. Er glaubt, eine Insel des Friedens und des Wohlstands vorzufinden, geschaffen von der gütigen, gerechten Hand des Konzils. Wird es den Menschen gelingen, ihm die Augen für die Wahrheit zu öffnen? Erde und Mond treiben währenddessen nach der misslungenen Flucht durch den Hyperraum weiter im »Mahlstrom der Sterne«, einer unendlich weit entfernten Region des Alls. Noch wärmt das Licht hunderter Atomsonnen die Urheimat der Menschen – doch Perry Rhodan weiß, dass er eine neue Sonne für sie finden muss. Rhodans einzige Hoffnung sind die erklärten Feinde der Terraner … (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck_
Fi-nale, o-hoo … mit Spannung erwartet, gibts jetzt den letzten Teil der letzten |Silber Edition| des (zum Glück nicht letzten) Zyklus „Das Konzil“. Wird die Erde in diesen 17.5 Stunden zurückfinden in die Milchstraße, so Perry das denn überhaupt vorhat? Was wird aus den Laren? Werden sich die Besatzer, aus welchen Gründen auch immer, wieder zurückziehen? Oder wird ein Teil der Probleme mit in den nächsten Zyklus genommen?
Auf gehts also in die letzte Runde in der Auseinandersetzung mit den Laren. Aber es geht nicht mit der Erde und auch nicht mit Perry Rhodan weiter. Vielmehr geht es in erstmal darum, wie andere Völker der Milchstraße die Invasion der Konzilsvölker und der Laren im Speziellen erleben und damit umgehen. Das kann man langweilig oder aber auch interessant finden. Auf Olymp wollen die Laren zum Beispiel aus einem Okrill eine neue Rasse züchten und auf Ertrus ist eine schwarze Pyramide gelandet, in die Mitglieder des Ertrusischen Beifreiungskommitees eindringen wollen.
Neue Rassen lernen wir in dieser |Silber Edition| auch kennen: Die |Mastibekks| haben ihre Körperlichkeit hinter sich gelassen und helfen den Laren im Austausch für Gefühle, die sie mit ihren Pyramidenschiffen aufsaugen. Ein weiteres neues Hilfsvolk des Konzils sind die vier Meter großen und extrem friedfertigen, vogelartigen |Greikos|. Die bei Laune zu halten, ist für die Laren sehr wichtig, sind sie doch durch ihre Psi-Begabung für das reibungslose Miteinander der Konzilsvölker unabdingbar. Der Greiko Kroiterfarn wächst dem Hörer in diesem Handlungsfaden besonders ans Herz.
Die Autoren haben sich dann dafür entschieden, die Handlung um ein paar weitere Kapitel zu strecken und schicken den Perry-abtrünnigen Rebellen ein Wesen an Bord ihres Raumers, das auf den Hörer wie ein prophetisches Alien (TM) wirkt. Und die Auseinandersetzung mit ihm zieht sich zwar ganz interessant, aber für mich ein wenig künstlich und für die Haupthandlung in keiner Weise gewinnbringend in die Länge. Einzig, dass die Position der Milchstraße gefunden wurde, bleibt am Ende von diesem Handlungsfaden zurück … das hätte nach meinem Geschmack auch schon früher passieren dürfen.
Dann gibts eine clevere Überleitung und den finalen Schwenk zurück zu Perry Rhodan und seinen Problemen. Hier will ZEUS den Terranern helfen, stellt aber Bedingungen, die für Perrys Leute nicht so einfach zu erfüllen sind. Das Ganze involviert auch die Ploohn-Königin Jaymadahr Conzentryn, gegen die Perry ja schon in den vergangenen Teilen erbittert gekämpft hatte.
Auch diese Ebene hat seine spannenden Momente und Twists, die einigen der beliebten Charaktere wie Gucky gut zu tun geben, aber der eine oder andere Hörer könnte doch enttäuscht sein, denn es zeichnet sich mit einem Blick auf die Restzeitanzeige des MP3-Players immer mehr ab, dass wir wohl im Mahlstrom blieben werden und die Laren in der Milchstraße …
|Das Hör-Erlebnis|:
Auch wenn es anfänglich nicht um Perry und die Erde geht, versteht Tom Jacobs mit seiner Interpretation der Handlung, den Zuhörer gut zu unterhalten. Seine Überschweren sind lautstark und druckvoll, sein larischer Oberbefehlshaber Kratos-Pyr klingt aufgebracht und herrisch und sein Rebell Roctin-Par klingt sympathisch.
Die Ertruser von Tom Jacobs werden nicht gebrüllt, wie beim Kollegen Tratnik, vielmehr hebt er sie durch Sprechgeschwindigkeit und damit verbundenen Hektik und Tatendrang von den anderen Charakteren ab, aber laut wird er dabei auch gern mal, wenn es der Dramatik zuträglich ist. Sein Hotrenor-Taak wirkt ruhig und souverän.
Die körperlosen Mastibekks werden von Jacobs eindringlich geflüstert, das könnte bei dem einen oder anderen Hörer in eventuellen Nebengeräuschen untergehen. Beim Joggen, Putzen oder im Auto zum Beispiel.
Für den Greiko Kroiterfahrn hat Tom Jacobs eine hohe, leicht krächzige und manchmal schmatzende Stimmfarbe anzubieten. Dies, gepaart mit einer eigenen Sprechmelodie, führt wieder dazu, dass auch dieser neue Charakter schnell auszumachen ist, sobald er etwas zu erählen hat.
Mit von ihm gewohnt vollen Einsatz schafft es Jacobs wieder, den Hörer die volle Spieldauer über in seinem Bann zu halten und an die Story zu binden. So erleben wir hautnah das Schicksal des Greikos, Leticrons Jagd auf ihn und die Gefühlsachterbahn, die der USO-Agent Schulz durchlebt.
Je nachdem wie es die Stimmung der Charaktere und die Dramatik der Situation verlangt, variiert Jacobs seine Sprechgeschwindigkeit und steigert dadurch schnell die Spannung. Gehetzt, genervt, verängstigt oder unsicher … alle Gefühle werden dem Hörer glaubhaft und authentisch vermittelt.
|Die MP3s und das Booklet|
Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch sämtliche Namen der an der kompletten |Silber Edition| beteiligten Autoren wurden mit in das ID3-Tag der Dateien geschrieben. Dies macht den Eintrag in der Playlist einiger Abspielgeräte so lang, dass nur noch die Autorennamen zu sehen sind und der Titel am Ende abgeschnitten wird.
Das Titelbild der |Silber Edition 80|, das auch in den ID3-Tags der Dateien zu finden ist, liegt dem Hörbuch zusätzlich als JPG-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei. Außerdem bekommen wir noch das Cover von Heft 696, „Botschafter des Friedens“, als JPG-Datei in der Auflösung 2000 x 2958 zum Ausdrucken als Poster mit dazu.
Im beiliegenden Booklet finden wir ein Tracklisting mit den Kapitelnamen, ein Vorwort von Horst Hoffmann, eine Risszeichnung einer Raumplattform der Greikos, eine Zeitleiste und die Cover der in dieser |Silber Edition| enthaltenen Heftromane Nr. 675, 695, 696, 697, 698 und 699. Außerdem gibts vorn noch mal die schicke CD-Cover-Version von Band 695 und am Ende die von Band 696 zu sehen.
_Mein Fazit:_
Der Wunsch danach, dass sich alles in diesem letzten Teil des Zyklus „Das Konzil“ aufklärt, geht nicht in Erfüllung. Aber zumindest sind jetzt die Fronten geglättet und die Schlachten im Mahlstrom geschlagen. Schade, dass man nicht erfährt, was die Laren in der Milchstraße grad anrichten. Dafür müssen wir dann wohl auf den nächsten Zyklus warten … oder den danach …
|2 MP3-CDs
Spieldauer der Lesung: 17:41 h
Sprecher: Tom Jacbos
Anzahl der Tracks: 205
Gesamtgröße der Dateien: 1,35 GB
ISBN-13: 978-3943393170|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
[www.perry-rhodan.net]http://www.perry-rhodan.net
Auch erhältlich als Download-Abo in jeweils vier Teilen, die im Abstand von je drei Wochen erscheinen.
Sommer 2036: Terrania ist ein Zukunftstraum, der Millionen von Menschen fasziniert. Diese Vision entsteht mitten in der Wüste Gobi, fern von den Zentren der Zivilisation. Roboter der außerirdischen Arkoniden erbauen eine Stadt, die einmal das Zentrum einer geeinten Menschheit werden soll.
In der Zwischenzeit steht die Erde am Rand eines globalen Atomkrieges. In einigen Ländern mehren sich politischen Unruhen, während andere Staaten hektisch aufrüsten. Will Perry Rhodan den Frieden sichern, muss er sich in den Besitz aller arkonidischen Technologie bringen, die es auf der Erde gibt – er tritt gegen das amerikanische Militär an.
Alles verändert sich, als ein Notruf die Erde erreicht: Im System der blauen Sonne Wega tobt ein Krieg, quasi in direkter kosmischer Nachbarschaft. Rhodan und eine Gruppe von Begleitern starten zum ersten interstellaren Flug der Menschheit. (Verlagsinfo)
|Mein Eindruck:|
Wer hätte das gedacht? Perry Rhodan, „Unser Mann im All“, startet tatsächlich auch mal ins oben genannte … den Mond rechne ich jetzt mal nicht mit. Bis es dazu kommt, muss der Hörer aber noch etwas Geduld mitbringen und sich vom Sprecher erzählen lassen, was so alles auf Terra passiert. Perry Rhodan ist nämlich nicht der Beliebteste auf Erden und überall gibts Ärger. In den USA wird sogar der Ausnahmezustand ausgerufen.
Derweil versucht sich Perry getarnt den abgestürzten Arkomidenraumer TOSOMA IX unter den Nagel zu reißen, an dem die Amis schon kräftig Untersuchungen durchführen. Diese Aktion, bei der ihn auch die Arkonidin Thora und der Telepath John Marshall begleiten, stellt das Gros dieser NEO-Ausgabe dar. Spannend schafft es der Autor, den Hörer bei Laune und gefesselt zu halten. Ok, es geht vielleicht alles ein wenig einfach, aber das Insiderwissen von Thora an Bord des Raumers hilft zweifellos, dagegen kann man nix sagen. Nebenbei wird auch am vielleicht doch nicht von Arkon stammenden Roboter RICO geschraubt.
Und als Perrys Piraten-Team auf dem frisch gekaperten Raumschiff einen Notruf aus dem Wega-System auffängt, das offenbar von „Echsen“ angegriffen wird, möchte der Hörer rufen: „Nun starte schon endlich ins Weltall, du warst lange genug auf der Erde!“. Das tut er dann auch tatsächlich … um sich nur mal kurz umzuschauen. Schon klar. Dass daraus nichts wird, das kann sich sicher nicht nur der Alt-Fan denken, der Perrys Abenteuer im Wega-System schon mal miterlebt hat … wenn auch in abgewandelter Form.
Auf Terra gibts auch noch einen kleinen Cliffhanger-Paukenschlag als Abschluss. Es bahnt sich nämlich ein Erstkontakt an, denn die gute alte Erde bekommt Besuch!
|Hanno Dinger| liest wie gewohnt bemüht den Text vom Skript ab und schafft es leider nicht immer, die Story wirklich lebendig ins Ohr des Hörers zu transportieren. Seine Stärke liegt eindeutig bei den Dialogen, hier wacht er auf bringt mehr Dynamik in seine Performance hinter dem Mikro. Wenn er das auch noch bei den beschreibenden Texten hinbekommen würde, dann hätte der Hörer noch mehr Spaß an seinem Vortrag.
_NEO 10: „Im Licht der Wega“_
Sommer 2036: Für die Menschheit ist eine neue Ära angebrochen. Perry Rhodan und eine Gruppe von Begleitern starten zum ersten interstellaren Flug der Menschheit. Ihr Ziel: das Wega-System.
Dort tobt eine unbarmherzige Schlacht zwischen zwei ungleichen Völkern. Rhodan greift auf Seiten der Schwächeren in den aussichtslosen Kampf ein. Denn der Ausgang der Schlacht entscheidet über die Zukunft der Menschheit …
Auf der Erde herrschen währenddessen Panik und Angst. Fremdartige Außerirdische besetzen den Planeten. Sie haben nur ein Ziel: Beute machen. Rhodans Freund Reginald Bull stellt sich der Gefahr und gerät in einen Hinterhalt. (Verlagsinfo)
|Mein Eindruck:|
Dieser NEO startet mit einer Episode von „RICOS Abenteuer“, die mich persönlich jetzt weniger fesseln konnte. Interessanter war für mich schon eher die Arkonidin QUEEN, die ihm zu Hilfe eilt. Wird sie noch eine wichtige Rolle in NEO spielen?
Wie erwartet läuft nicht alles rund für Perry und seine Mannen (und Frau), als sie nach ihrer ersten Transition im Wega-System ankommen. Turbulente Spannung und weitere Abenteuer verspricht schon die erste Konfrontation, bei der Perrys Schiff, das auf den Namen GOOD HOPE getauft wurde, abgeschossen wird .. so viel dann zu dem Teil mit der „Hoffnung“. Die Frage, die sich nun dem Hörer und Perry stellt: Der Übeltäter fliegt einen Arkonidenraumer, wieso schießen die Arkoniden auf sie?
Währenddessen kommts auf Terra zum im letzten NEO-Band angekündigten Erstkontakt zwischen Reginald Bull und den Fantan-Leuten. Dass sie prakitscherweise einen Translator dabeihaben, mithilfe dessen sich alle prima verständigen können, das erinnert ein wenig an STAR TREK … da konnten sich Kirk und Spock auch mit jeder Rasse sofort unterhalten.
Ein kleines Wort allerdings bleibt unübersetzt und soll für Bully und den Hörer noch für eine Überraschung sorgen: „Besun“. Wer oder was ist das? Nachdem die Fantan-Leute anfangen, Menschen und Gegenstände (und sogar ein Toilettenhäusschen!) einzusammeln, kann sich jeder Abenteurer in der Geschichte und der mit den Ohrstöpseln im Ohr denken, für was „Besun“ ein Sammelbegriff ist.
Und während sich alle noch fragen, wie es wohl weitergeht, gibts den nächsten Cliffhanger-Paukenschlag: Schon wieder kommt ein unbekannter Raumer in Richtung Terra geflogen … der ist aber noch größer als der zuletzt gelandete. Dass die Fantan-Leute auf Terra Alarm geben und sich schnell aus dem Staub machen wollen, kann gut oder noch schlechter für die Terraner sein. Beim Start des Raumers wird der bei den Fans beliebte Sid durch seine eigenen Teleportationsfunken verletzt. Hoffentlich hat das keine bleibenden Folgen hinterlassen.
|Axel Gottschick| gibt wie gewohnt die „Stimme aus dem Off“, wenn er vorliest. Hin und wieder macht er die unterschiedlichen Charaktere auch für den Hörer unterscheidbar, indem er mit seiner Stimme spielt. Das tut er leider nicht immer und so bleiben manche Figuren blasser, als sie es hätten sein müssen. Dennoch ist sein Vortrag und sein Job alles andere als langweilig, denn er bringt schon eine Menge Dynamik und Druck mit, mit denen er die spannende Handlung gut transportiert. Grad wenn man beide Lesungen direkt hintereinander hört fällt auf, dass Gottschick trotz seines „Dokumentations-Stils“ mehr „Drama“ und Kopfkino anbietet als Hanno Dinger.
_Die Sprecher:_
|Hanno Dinger| (geb. 1969) wuchs in Wuppertal auf und besuchte die Hochschule für Musik und Theater in Bern (CH). Danach folgten zahlreiche Bühnenengagements u.a. in Konstanz, Linz, Basel, Zürich, Düsseldorf, bis er sich entschloss, vor allem in eigener Verantwortung zu arbeiten. Sein Weg führte nach Köln, wo er sich neben Rundfunk und Fernsehtätigkeiten in zahlreichen Theaterprojekten engagierte und die freie Bühne Raketenklub leitet. (Quelle: Perrypedia)
|Axel Gottschick| kann auf 25 Jahre Theatererfahrung und 13 Jahre Rundfunk-, Film- und Fernseharbeit zurückblicken. Er spricht Voice-Over für Dokumentarproduktionen und Radiohörspiele.
|Die MP3s|
Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch der Name des Autors ist vorhanden, der des Sprechers nicht.
Das Cover des jeweiligen Taschenhefts ist auch im ID3-Tag zu finden und liegt dem jeweiligen Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei.
_Die Ausstattung:_
Die beiden MP3-CDs, die mit den jeweiligen Taschenheft-Cover bedruckt sind, stecken in einer Klappbox auf dessen Front das Titelbild von |Perry Rhodan NEO 10| zu sehen ist. Auf der Rückseite gibt es Inhaltsangaben zu den beiden Folgen zu lesen.
_Fazit:_
Auf der Erde gehts rund und jeder lehnt sich gegen seine Regierung auf. Perry erbeutet den abgestürzten Arkonidenraumer und startet endlich ins Weltall in Richtung Wega. Und während ihm da Mündungsfeuer entgegenschlägt, das seinen Aufenthalt sehr, sehr in die Länge zu ziehen droht, erlebt Bully auf Terra einen Erstkontakt, der nicht ganz so freundlich verläuft, wie man ihn sich wünscht.
Es passiert also hüben wie drüben eine Menge und die Autoren halten NEO in Schwung, Perry auf Trab und den Hörer gebannt am MP3-Player.
|2 MP3-CDs in Klappbox
NEO 9 – Rhodans Hoffnung: 6:14 Std. Spieldauer (ungekürzt), 63 Tracks, gelesen von Hanno Dinger
NEO 10 – Im Licht der Wega: 5:31 Std. Spieldauer (ungekürzt), 59 Tracks, gelesen von Axel Gottschick
ISBN-13: 978-3-943393-04-0|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
Die Reihe „Perry Rhodan NEO“ ist auch als Download-Version erhältlich.
Im Spätsommer 2036 brechen Perry Rhodan und seine Begleiter zum ersten interstellaren Flug der Menschheit auf – doch dieser führt ins Chaos eines Krieges. Die Menschen erreichen das System der blauen Sonne Wega, wo die echsenartigen Topsider die Welten der Ferronen angreifen. Rhodans Raumschiff wird abgeschossen, seine Gruppe getrennt.
Rhodan und seine Begleiter müssen auf dem Planeten Ferrol ums Überleben kämpfen, andere Menschen werden gefangen genommen. Bei ihrer Flucht über verschiedene Planeten lernen sie das System der Transmitter kennen: geheimnisvolle Geräte, mit denen man praktisch ohne Zeitverlust riesige Entfernungen zurücklegen kann.
Auf der Erde wiederum spitzt sich die Lage weiter zu. Die fremdartigen Fantan stehlen rücksichtslos, was sie interessiert. Widerstand gegen ihre Technik scheint zwecklos. Doch drei junge Terraner wagen das Unmögliche und setzen dabei alles aufs Spiel … (Verlagsinfo)
|Mein Eindruck:|
Leider geht es hier nicht mit dem pelzigen Besun der Fantan-Leute weiter, sondern mit Perry Rhodan und seinem Teil der Gruppe, die immer noch im Wega-System feststecken und mitten in den Krieg zwischen den Ferronen und den echsenartigen Topsidern geraten waren. Dabei bewegt sich dieser Handlungsfaden weiter voran und der Hörer erfährt so einiges Interessantes. Dass die Ferronen zum Beispiel Transmitter besitzen, durch die sie zwischen den Planeten reisen können, die sie aber weder selbst gebaut haben noch reparieren könnten, fals mal einer kaputtginge. Und auch, woher der Begriff „Lichtbringer“ stammt … Perry und seine Leute werden nämlich für Lichtbringer gehalten.
Bei den Er- und Vermittlungen mit den Ferronen wird auch Thora wiederentdeckt und aus einem Gefängnis befreit.
Auf Terra wird sich derweil immer noch um die Tiefseestation gekümmert, was ein Handlungsfaden ist, der irgendwie streckend wirkt. Zwar passiert hier auch etwas und ein abgestürzter Arkonidenraumer wird näher unter die Lupe genommen, aber so recht mochte bei mir hier der Funke nicht überspringen. Auf den anderen Schauplätzen, die NEO derzeit anbietet, ist einfach mehr los.
Fast schon lustig ist, dass sich auch der vermeintlich zerstörte Transmitter, durch den Rico entkommen war, natürlich von selbst repariert, wie das irgendwie alles tut, was so an Technik aus dem Weltall auf die Erde geraten ist. Warum hatte das dann nicht auch das Raumschiff getan, mit dem Thora und Crest auf dem Mond gestrandet waren?
|Hanno Dinger| liest mir die Ferronen eine Spur zu theatralisch und langatmig, auch wenn das Skript diese Vortragsart oftmals nahelegt. Bei wörtlicher Rede hatte er sonst immer seine Stärken, die dort auch weiterhin liegen. Bei beschreibenden Szenen wollte ich ihm das eine oder andere Mal gern das nächste Wort schneller aus dem Mund ziehen, weil mir die Lebendigkeit gefehlt hat. Mir eine Idee zu häufig legt er dramatisierende Pausen ein, gern auch mal mitten im Satz, die mir auch eine Spur zu lang waren.
_NEO 14: „Die Giganten von Pigell“_
Im August 2036 brechen Perry Rhodan und seine Begleiter zum ersten interstellaren Flug der Menschheit auf – doch dieser führt ins Chaos eines Krieges. Die Menschen erreichen das System der blauen Sonne Wega, wo die echsenartigen Topsider die Welten der Ferronen angreifen. Rhodans Raumschiff wird abgeschossen, seine Gruppe getrennt.
Für Rhodan und seine Begleiter beginnt ein erbitterter Kampf ums Überleben, andere Menschen werden gefangen genommen. Bei ihrer Flucht über verschiedene Planeten nutzen sie Transmitter, mit denen man ohne Zeitverlust riesige Entfernungen zurücklegen kann. So landet die Gruppe auf der geheimnisvollen Dschungelwelt Pigell, die ein schreckliches Geheimnis birgt.
Auf der Erde sind die fremdartigen Fantan nicht zu stoppen: Sie rauben, was ihnen gefällt, während die Menschen der außerirdischen Technik hilflos gegenüberstehen. Alle Hoffnung ruht auf Rhodans Rückkehr … (Verlagsinfo)
|Mein Eindruck:|
Diesmal erfahren wir, wie es dem auf die Raumstation MYRANAR entführten Bully ergeht … genau, da wo wir auch den pelzigen neuen Freund gefunden haben, der sich als Gucky vorstellt. Die Idee der nachfolgenden Theateraufführung zur Ablenkung der Fantan-Leute, um die eigene Fluch zu ermöglichen, fand ich ein wenig fad, weil es bereits auf Terra eine gegeben hat. Sicher, die Fantan-Leute finden das toll … ich fands eher ideenlos.
Nicht ideenlos hingegen ist der Bericht darüber, wie es dem Teleporter Tako Kakuta und seiner Gruppe im Wega-System ergeht. Der hat nämlich auch neue Freunde gefunden und lernt den Ober-Ferronen, den Thort, kennen.
Schön fand ich zu erleben, dass nicht jeder Plan aufgeht und nicht alles reibungslos klappt, was sich die Jungs und Mädels überlegt haben. Die Topsider konnten sie mit ihrem Plan, ihren Oberkommandeur zu entführen, nicht beeindrucken … mich schon, denn nun müssen sie sich etwas Neues einfallen lassen und auch dem Hörer etwas Frisches anbieten.
Nicht mehr ganz so frisch sieht der Arkonide Kerlon aus, von dem der Notruf stammt, dem Perry ins Wega-System gefolgt ist. Ok, er wartet auch schon eine laaaaaaange Zeit. Dieser Kerlon-Teil war mir wieder ein wenig zu langatmig, auch wenn am Ende für Perry ein neues Raumschiff herausspringt und für den Hörer etwas zum Grübeln. Wie kommts, dass aus dem Wega-System ein Planet verschwunden ist? Und, wo isser hin?
Wer die beiden Lesungen dieses NEO-Doppelpacks hintereinander hört, der hat bei dem von |Axel Gottschick| vorgelesenen Teil das Gefühl, als hätte jemand den Schnellvorlauf eingeschaltet. Auf einmal geht es ab und nicht nur, weil Gottschick einen ganzen Zacken schneller vorliest als Dinger. Das tut er aber nicht immer und ständig, auch er ist immer gut für dramatisch gesetzte Sprechpausen, von denen ich kein Fan bin. Sein Tako Kakuta ist auch nicht unbedingt einer meiner Lieblingsinterpretationen, aber, das ist Geschmackssache. An der Figur konnten sich ja schon mehrere Sprecher versuchen.
_Die Sprecher:_
|Hanno Dinger| (geb. 1969) wuchs in Wuppertal auf und besuchte die Hochschule für Musik und Theater in Bern (CH). Danach folgten zahlreiche Bühnenengagements u.a. in Konstanz, Linz, Basel, Zürich, Düsseldorf, bis er sich entschloss, vor allem in eigener Verantwortung zu arbeiten. Sein Weg führte nach Köln, wo er sich neben Rundfunk und Fernsehtätigkeiten in zahlreichen Theaterprojekten engagierte und die freie Bühne Raketenklub leitet. (Quelle: Perrypedia)
|Axel Gottschick| kann auf 25 Jahre Theatererfahrung und 13 Jahre Rundfunk-, Film- und Fernseharbeit zurückblicken. Er spricht Voice-Over für Dokumentarproduktionen und Radiohörspiele.
|Die MP3s|
Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch der Name des Autors ist vorhanden, der des Sprechers nicht.
Das Cover des jeweiligen Taschenhefts ist auch im ID3-Tag zu finden und liegt dem jeweiligen Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei.
_Die Ausstattung:_
Die beiden MP3-CDs, die mit den jeweiligen Taschenheft-Cover bedruckt sind, stecken in einer Klappbox auf dessen Front das Titelbild von |Perry Rhodan NEO 14| zu sehen ist. Auf der Rückseite gibt es Inhaltsangaben zu den beiden Folgen zu lesen.
_Fazit:_
Alle Handlungsfäden und -ebenen werden in diesem NEO-Doppelband bedient und für jeden wird etwas angeboten. Im Wega-System tut sich eine Menge, jede der beiden versprengten Gruppen erlebt viel Spannendes, was dem Hörer zugutekommt. Auch der entführte Bully kann sich befreien und unter dem Meeresspiegel werden interessante Entdeckungen gemacht.
Hanno Dinger und Axel Gottschick unterhalten dabei jeder auf seine eigene Weise gut und bieten dem Hörer fast 14 Stunden solides Kopfkino. Wobei der eine bei den verschiedenen Charakterinterpretationen lebendiger wirkt und der andere die Szenenbeschreibungen fesselnder vermitteln kann. Die beiden Autoren liefern dabei für jeden Geschmack etwas.
|2 MP3-CDs in Klappbox
NEO 13 – Schatten über Ferrol: 6:31 Std. Spieldauer (ungekürzt), 82 Tracks, gelesen von Hanno Dinger
NEO 14 – Die Giganten von Pigell: 6:19 Std. Spieldauer (ungekürzt), 68 Tracks, gelesen von Axel Gottschick
ISBN-13: 978-3-943393-06-4|
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Die Reihe „Perry Rhodan NEO“ ist auch als Download-Version erhältlich.
_Die |ATLAN – Zeitabenteuer| als überarbeitete Neuausgabe im „Blauband“:_
01 „An der Wiege der Menschheit“
02 „Säulen der Ewigkeit“
03 „Karawane der Wunder“
04 „Hüter des Planeten“
05 „Strafkolonie Erde“
06 „Wolken des Todes“
07 [„Söldner für Rom“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7505
08 _“Ritter von Arkon“_
09 „Herrscher des Chaos“
10 „Balladen des Todes“
11 „Kontinente des Krieges“
12 „Samurai von den Sternen“
13 „Die letzten Masken“
_Die Handlung:_
Seit Jahrtausenden sitzt Atlan, der unsterbliche Arkonide, der später zum besten Freund Perry Rhodans wird, auf der Erde fest. Sein Ziel ist, die Menschheit soweit zu fördern, bis sie ein Raumschiff für ihn bauen kann, mit dem er zu seinem Volk zurückkehren will. Gleichzeitig trachtet der Arkonide danach, die Landung von Außerirdischen für seine eigenen Zwecke zu nutzen. Das gilt für die Zeit der Völkerwanderung in Europa ebenso wie für den Beginn des Mittelalters mit all seinen Umwälzungen … (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Nachdem es Atlan im letzten Zeitabenteuer mit Kaiser Nero zu tun hatte, könnte man ja denken, dass er sich jetzt erstmal wieder ein paar hundert Jahre schlafen legt. So könnten wir mit ihm zusammen neue Abenteuer in einer neuen Zeitepoche erleben. Tja, schlafen hat er sich schon gelegt, aber nur ein für paar Jahre. Währenddessen sollte ihm seine Positronik die Baupläne für ein Raumschiff entwerfen. Startet Atlan in den Weltraum und die Zeitabenteuer sind zu Ende? Ja und nein.
Der Autor macht die Sache interessant, indem er das Raumschiff Atlan nicht einfach startklar vor die Füße stellt, er muss zumindest die Materialien ansammeln und um eine Werft und ein Team muss er sich auch kümmern. Alles nicht so einfach im Jahr 166.
Und natürlich muss sich Atlan wieder in die Geschicke der Menschheit einmischen, wenn er Ungerechtigkeiten sieht. Da wir die Epoche noch nicht gewechselt haben, tarnt er sich mal wieder als Gladiator und befreit ein paar Sklaven.
Den Start ins All gibts dann auch tatsächlich zu erleben und auch der Teil des Abenteuers verläuft für den „Ritter von Arkon“ nicht so, wie der Hörer es vermutet hätte, denn auf der Venus ist keiner (mehr) zu Hause. Tja, was macht man nun? Er fliegt halt wieder zur Erde und erlebt eine für mich nicht so prickelnde Episode der „Strengsten Eltern der Welt“ vs „Die Super-Nanny“.
Nach einem weiteren Nickerchen Atlans gönnt uns der Autor dann endlich einen Zeitwechsel und ein neues Szenario, auch wenn die Ereignisse rund um Konstantinopel irgendwie an die Römerzeit mit Nero erinnern … die Menschen ändern sich halt nie, wie es scheint.
Und dann wirft der Autor uns noch ein paar bekannte Namen vor, deren Träger Atlan kennenlernt … einige mag er, so wie Nibelungen-Siegfried und einen kann er ganz und gar nicht leiden: Attlia der Hunne. Der wird zum Nero dieses Zeitabenteuers und Atlan will ihn beseitigen. Und wie bei Nero auch, lässt er sich rekrutieren, um dichter an ihn heranzukommen. Tja, so erfahren wir, wie Attila zu Tode gekommen ist und durch wen.
Auch wenn es anfangs nicht so schien, der Autor beackert hier immerhin einen Zeitraum von 372 Jahren und schickt uns mit Atlan zusammen von Nubien, über Konstantinopel bis zur Venus … und zurück.
Die ganze Zeit über begleitet Renier Baaken den Hörer als fesselnder Erzähler. Mit viel Einsatz vor dem Mikro bringt er uns die Umstände und die Personen nahe, die zu diesem Zeitabenteuer ihren Beitrag leisten. Dabei erweckt er jeden einzelnen durch seine individuelle Interpretation von Protagonisten und Antagonisten zum Leben und lässt sie so viel bunter über die Kopfkinoleinwand des Hörers laufen, als das Cover dieses |Zeitabenteuers| andeutet. Das passt mehr zum Anfang der Lesung.
Baaken macht seinen Job so, wie ihn ein guter Geschichtenerzähler machen muss: Er bindet den Zuhörer an die Story, gibt ihr aber auch seine eigene Note, durch die Art und Weise wie er sie erzählt. So erlebt der Hörer Atlans Zeit- und Szenenwechsel, seine Zu- und Abneigungen und alle Geschehnisse auf der Erde und der Venus gefühlsecht mit und wird sich, trotz der beachtlichen Länge von guten 24 Hörstunden, schon auf die nächste Ausgabe und das nächste „tagelange“ Abenteuer mit Atlan freuen. Man darf gespannt sein, wer denn dieser „Herrscher des Chaos“ ist.
_Die Dauer der Lesung_
Wer sich fragt, warum Renier Baaken für die Lesung eines ATLAN-Blaubandes 24 Stunden braucht, während sein Kollege Josef Tratnik einen PERRY-RHODAN-Silberband in nur 17 Stunden vorlesen kann, der hatte die Romanvorlagen noch nicht in der Hand.
Zwar sind beides Sammelbände, aber die Silberbände setzen sich aus Heftromanen zusammen und die Blaubände aus Taschenbüchern. Das erweitert den Umfang, macht die Bücher dicker und die Lesungen länger. Gut für den Hörer, denn so gibts mehr zu erleben.
_Der Autor:_
Hans Kneifel (* 1945) wuchs er in Oberbayern auf, seit 1948 lebt er in München (und zeitweise auf Sardinien). Nach seiner Ausbildung zum Konditormeister und dem Begabtenabitur 1960 begann er ein Studium der Pädagogik, das er 1965 mit dem Staatsexamen abschloss. Er war danach Berufsschullehrer, bis er sich entschloss, freier Schriftsteller zu werden. 1956 debütierte er mit dem Roman „Uns riefen die Sterne“, inspiriert von dem Kinofilm „Endstation Mond“. 1965 erschien sein erstes „Perry Rhodan“-Taschenbuch, drei Jahre später wurde er in das Team der „Perry Rhodan“-Heftserie berufen. Bei der Stadtzeitschrift „Wir Münchener“ fungierte er in den achtziger Jahren als Chefredakteur. Nach jahrelanger Abstinenz schreibt er jetzt wieder als Gastautor an der „Perry Rhodan“-Heftserie mit. (Wikipedia)
_Der Sprecher:_
Renier Baaken (* 1949) ist freischaffender Sprecher für Synchron, Werbung, Industriefilm, Ladenfunk und Hörbücher. Er studierte in Düsseldorf englische und amerikanische Literaturwissenschaft, Psychologie, Philosophie und Theaterwissenschaft. Als Schauspieler war war er in Düsseldorf und Moers engagiert sowie in mehreren Fernsehspielen und -serien (z. B. „Achtung Zoll“, „MS Franziska“ etc.) Seit den 1990er Jahren verlegte er sich mehr und mehr auf Sprecherrollen. Seit 2002 spricht er verschiedene Rollen in „Perry Rhodan“-Hörspielen und seit 2007 liest er Hörbuch-Versionen der „Perry Rhodan“-Heftserie. (Perrypedia)
_Die Ausstattung:_
|Die MP3s und das Booklet|
Die Qualität der MP3s entspricht nicht dem Eins-A-Medien-Standard, was nicht heißt, dass dieses Hörbuch schlechter klingt. Die MP3s sind nicht mit einer festen Bitrate codiert, sondern mit VBR, also einer variablen Bitrate zwischen 64 und 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende.
Das an eine düstere Graphic Novel erinnernde Cover ziert nicht nur die beiden MP3-CDs, sondern auch die ID3-Tags der MP3-Dateien. Dazu bekommt der Hörer ein Booklet-Faltblatt, in dem die Technik-Credits zu finden sind und ein paar Infos zum Sprecher. Außerdem gibt es noch etwas Werbung für die MP3-CD-Version der Perry Rhodan |Silber Editionen| 80, „Menschheit am Scheideweg“.
_Mein Fazit:_
Der anfängliche Schreck, dass Atlan noch einmal 24 Hörstunden in der Zeit von Nero verbringen wird, verfliegt schnell. Während Atlan hier wieder neue Freunde und Feinde beiderlei Geschlechts kennenlernt, verliert er sein ursprüngliches Ziel nicht aus den Augen: Er will wieder zurück nach Hause. Er steckt ja nun schon ewig auf der Erde fest, auch wenn die Terraner ihm ans Herz gewachsen sind und er sie ständig beschützen will.
Sein Weg dahin ist aber noch lang und bietet ihm die Gelegenheit sich hier und da weiterhin in die Geschicke der Menschheit einzumischen. Hauptfeind und Endboss in diesem Zeitabenteuer ist dieses Mal der Hunne Attila, den Atlan so gar nicht leiden kann. Ein Nero 2.0 sozusagen.
Und so trägt uns mit viel Energie, Schauspiel und Einsatz vor dem Mikro der Sprecher Renier Baaken als unser persönlicher Geschichtenerzähler im Ohr die Abenteuer des Arkoniden vor. Das tut er überzeugend lebendig und wertet die Romanvorlage so noch einmal ein gehöriges Stück weiter auf.
|2 MP3-CDs
Spieldauer: 23:54 Stunden
Tracks: 253
Gelesen von Renier Baaken
Romanvorlage: ATLAN – Blauband 8 (1995), bestehend aus den Perry-Rhodan-Planetenromanen 266 (1985), 271 (1985), 276 (1986), 282 (1986) und 86 (1971)
ISBN: 978-3-943393-18-7| www.einsamedien.de
Dank seiner unfehlbaren Kombinationsgabe hat Justus Jonas wieder einmal einen Fall der drei ??? im Handumdrehen gelöst. Doch kaum ist die Akte geschlossen, bekommen die drei Detektive Post von einem mysteriösen Klienten. Er benennt sich selbst nach Sherlock Holmes großem Erzfeind „Professor Moriarty“ und beauftragt Justus, Peter und Bob, für ihn eine geheimnisvolle Botschaft zu entschlüsseln. Schon bald müssen die drei ??? erfahren, dass sie Figuren in einem gefährlichen Spiel sind: Onkel Titus wird verhaftet, Inspektor Cotta ist unerreichbar – und Moriarty scheint stets einen Schritt voraus zu sein. Aber Justus wäre nicht Justus, wenn er die Herausforderung nicht annehmen würde! (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
In dieser Folge gehts rund um Anspielungen, Hinweise und Bezüge zu Sir Arthur Conan Doyles Meisterdetektiv Sherlock Holmes. Wie passend also, dass unser erster Detektiv Justus Jonas von seinem Erzfeind Skinny Norris auch mal gern „Justus Mc Sherlock“ genannt wird. Der Erzfeind von Sherlock Holmes hieß Professor Moriarty und dieser wendet sich zu Anfang der Folge in einem äußerst gepflegten Umgangston per Brief bei Just und seinen zwei Mitstreitern.
Nicht nur das ist ungewöhnlich, auch der Beginn dieses „klassischen“ Abenteuers ist besonders: Es beginnt mit dem Ende … nicht von dieser Folge, sondern mit dem Ende eines Falles, den die drei grad aufgeklärt haben. Der Hörer steigt direkt bei Justus‘ Ausführungen darüber ein, wie er den Fall gelöst hat, dann wird direkt der Täter überführt und es gibt den Abschlusslacher.
Dass dieses Ende der eigentliche Anfang ist, das merken die stirnrunzelnden Fragezeichen-Fans, wenn im Anschluss der Brief vom angeblichen Professor Moriarty in die Zentrale flattert. Und ab da gehts dann richtig turbulent, abwechslungsreich und extrem spannend zu. Nicht nur sind die vielen Querverweise zu den Abenteuern von Sherlock Holmes interessant, es gibt auch ein Rätsel zu lösen und diverse Schnitzel zu jagen.
Klingt nach einem Rundum-Glücklich-Paket für den geneigten Fan, der sich schon lange mal „eine Folge wie früher“ gewünscht hat. Bitte sehr, dies ist eine. Es gibt Rätselraten und einen skrupellosen Gegner, der vor wenig zurückschreckt. Das wird den drei Jungs und dem Hörer mit zunehmender Hördauer immer klarer. Nicht nur das Heil und Leben der Detektive scheint bedroht, es trifft auch Onkel Titus.
Untermalt und Szenen-überbrückt wird diese Sherlock-Holmes-Gedächtnis-Folge von passender „Gangster-Musik“, die die lange Liste an überzeugenden Sprechern in ein fesselndes Ambiente taucht. Und wie es bei Holmes-Fällen gern ist und sein sollte, so hält auch die Autorin für den Hörer und die Jungs ein paar Überraschungen bereit, sodass die „Botschaft aus der Unterwelt“ durchweg spannend und fesselnd bleibt und nicht gradlinig verläuft.
|Die Sprecher und ihre Rollen:|
Erzähler: Thomas Fritsch
Justus Jonas: Oliver Rohrbeck
Peter Shaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Inspektor Cotta: Holger Mahlich
Titus Jonas: Hans Meinhard
Tante Mathilda: Karin Lieneweg
Prof. Jane Heathcliff: Victoria von Trauttmansdorff
Kommissar Reynolds: Wolfgang Draeger
Mr. Grey: Urs Affolter
Lester Price: Fabian Harloff
Cinelly: Bernd Stephan
Mr. Monroe: Achim Schülke
Miss Deborah Cassidy: Barbara Focke
Mr. Burke: Kai-Hendrik Möller
Miss Trimble: Christine Pappert
Mr. Weston: Joachim Lautenbach
Nachbarin: Doris Maria Kaiser
Butler: Erik Schäffler
Goodween: André Minninger
Michael Kowalski: Tobias Schmidt
Jack: Leonhard Mahlich
|Technik-Credits:|
Based on characters created by Robert Arthur
Erzählt von Kari Erlhoff
Buch und Effekte: André Minninger
Redaktion und Geräusche: Wanda Osten
Regie und Produktion: Heikedine Körting
Titelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL)
Musik: Christian Hagitte & Simon Bertling (STIL), Betty George, Morgenstern, Conrad
Cover-Illustration: Silvia Christoph
Design: Atelier Schoedsack
|Trackliste:|
1. Der zweite Blutfleck
2. Der vornehme Klient
3. Die drei Studenten
4. Der blaue Karfunkel
5. Abgehört
6. Eine sichere Telefonzelle
7. Charles August Milverton
8. Das leere Haus
9. Eine Frage der Identität
10. Bingo!
11. Ein umwerfendes Buch
12. Der schwarze Peter
13. Das letzte Phantom
|Die Ausstattung:|
Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Bookletchen enthält eine Doppelseite Werbung für neue „Die drei ???“-Merchandise-Artikel. Dazu kommt noch eine Aufstellung der Sprecher und ihrer Rollen und eine kleine Bildvorschau für die nächste Folge 155 „… und der Meister des Todes“. Auf der Rückseite des Case finden wir eine kurze Inhaltsangabe und die Trackliste.
_Mein Fazit:_
Diese Folge ist eine Hommage an die Sherlock-Holmes-Geschichen von Sir Arthur Conan Doyle, die mit allem aufwarten kann, was ein spannender Detektivfall zu bieten haben muss. Wir bekommen die beliebten Rätsel zu knacken und einen Gegner, der keine Spielchen spielt und gewohnt ist, alles zu bekommen, was er will.
Gefährlich wirds, spannend ists, fesselnd bleibts vom Anfang bis zu Ende. Ein Fall, bei dem eigentlich keiner etwas zu meckern finden dürfte … ich habe mich auf jeden Fall blendend unterhalten gefühlt und werde dieses Hörspiel sicher noch öfter hören.
|1 Audio-CD
Spieldauer: 70:38 Min.
Tracks: 13
Vom Verlag empfohlen ab 6 Jahren
EAN: 886979232426|
[www.natuerlichvoneuropa.de]http://www.natuerlichvoneuropa.de
Mehr als 90 weitere Rezensionen zu den „Drei ???“ findet ihr in unserer [Datenbank]http://buchwurm.info/book .
Ganz London erzittert vor Werwolfangriffen unter der Führung von Luparo. Geisterjäger John Sinclair und sein Kollege Suko machen die Brutstätte des Bösen in der Vorstadt Stanmore aus. Auf einem abgelegenen Gehöft nahe dem Tykes Water Lake stellen sie schließlich Luparos Mutter: Lupina, die Königin der Wölfe. Doch anstelle des erwarteten Showdowns geschieht etwas völlig Überraschendes … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Endlich geht es weiter mit dem zweiten Teil der Hörspielumsetzung des „Sinclair“-Taschenbuchs mit der Nummer 11, das erstmalig im Februar 1982 erschienen ist. Das Cover dieser „John Sinclair“-Folge ziert der Titel von Heftroman Nr. 219 (und nicht Nr. 215, wie es im Booklet steht! Heft 215 war „Das Ölmonster“ und dieses Abenteuer haben schon als Folge 72 erleben dürfen!), der dieser Folge auch den Namen spendet. Der allerdings ist interessanterweise erst im September 1982 veröffentlicht worden. Ob die Hörspielmacher nur den Titel und das Cover übernommen haben oder auch den Inhalt, das soll der Gruselhörspielfreund in der kommenden Stunde herausfinden. Um es vorwegzunehmen: Das Hörspiel lehnt sich sehr leicht an die Romanvorlage an.
Bevor es aber mit der Konfrontation zwischen John und Lupina weitergeht, erleben wir noch „Glendas Abenteuer“ und „Sukos Abenteuer“, gefolgt von „Die Abenteuer von Glenda und Suko“.
Und damit es anschließend mit hollywoodreifen Effekten mitten im Werwolfrudel von Lupina und ihrem Sohn weitergehen kann, musste es den vorherigen Hörspiel-Teil geben. Ohne lange Erklärungen kann es jetzt schon relativ früh in der Folge zu einem actionlastigen Kampf kommen, in dem dem nicht nur der Hörer erstaunt feststellen muss, dass Silberkugeln nichts nützen gegen Luparo. Zum Glück ist das Silber nicht das einzige Hilfsmittel von John und Suko und die beiden finden doch noch eine Lösung, um erfolgreich angreifen zu können.
Aber irgendwie endet jeder Kampf in einem Patt … der gegen Lupina und Luparo und der anschließende gegen Lady X, die auch immer noch auf der Jagd nach der Werwölfin ist.
Dennoch kommt in diesem zweiten Teil der Doppelfolge sofort Spannung auf, die auch bis zum Ende gehalten werden kann. Die Effekte tun ihr Übriges und sorgen für ein blutbuntes Kopfkinoerlebnis. Da die Story auf zwei Hörspiele aufgeteilt wurde, kommt es in dieser Folge zu mehreren Kämpfen und nicht erst am Ende … auch wenn John der Hauptkampf zum Schluss erwartet. Immerhin taucht noch ein altbekannter, mächtiger Wolf auf: Fenris.
Wie das familiäre Wiedersehen zwischen den mächtigen Geschöpfen ausgeht, was Lady X‘ Angriff auf Lupina bringt und wie John, Suko und Glenda aus der ganzen Sache herauskommen, das fesselt den Hörer 47 spannende Minuten.
Die Sprecher und ihre Rollen:
John Sinclair: Frank Glaubrecht
Suko: Martin May
Erzählerin: Alexandra Lange
Lady X: Katrin Fröhlich
Sir James Powell: Karlheinz Tafel
Lupina: Claudia Urbschat-Mingues
Mr. Trent: Thomas Petruo
Luparo: Rasmus Borowski
Constable Julia Evans: Simona Pahl
Joe Parker: Eckart Dux
Mary Parker: Gerlinge Dillge
sowie Marius Clarén, Jürgen Holdorf, Christine Pappert und Andreas Schmidt
Technik-Credits:
Hörspielskript und Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign, Schnitt und Mischung: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Gitarren im John-Sinclair-Theme: Jan Frederik
Produktion: Marc Sieper (Lübbe Audio)
Die Ausstattung:
Die komplett schwarze CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält eine Liste der bereits veröffentlichten Folgen der „2000er“-Serie und der „Classic“-Serie. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
Mein Fazit:
Die vorbereitenden Klarstellungen wurden als Basis schon in der letzten Folge gelegt, daher kanns hier direkt zur Sache gehen. Und irgendwie haben die Macher dieser Doppelfolge alle Effekte und die ganze Spannung, die ich in der letzten Folge vermisst habe, in diesen Teil gelegt. Hollywoodtaugliche Kopfkinoeffekte, ein fesselnder Spannungsbogen, jede Menge Konfrontationen mit unerwartetem Ende … und in der Mitte stecken John mit seinem Freund Suko und seiner Assistentin Glenda. Auch der Hörer wird mit hineingezogen, aber das lässt er gern geschehen, denn dieser zweite Teil rettet die Doppelfolge absolut und sorgt für packend, werwölfisch gute Unterhaltung.
Audio-CD Spieldauer: 47 Min. Tracks: 10 ISBN: 978-3-7857-4594-6
www.luebbe-audio.de
Nicht ganz so plötzlich, aber schon unerwartet präsentiert amazon seinen eBook-Reader Kindle Touch nun auch in Deutschland. Im letzten Jahr erschien nämlich der „normale“ Kindle mit dem Hinweis, dass die in den USA erhältlichen Modelle „Touch“ und „Touch 3G“ bei uns nicht erscheinen werden. Gehen wir also mal davon aus, dass in absehbarer Zeit auch der „Kindle Fire“ bei uns erhältlich sein wird … auch der ist bislang nicht für Deutschland angekündigt.
Vom Auspacken bis zum Lesen
Das mir vom Hersteller leihweise zur Verfügung gestellte Testgerät war nicht nur voller Fettfingerabdrücke und Staub, es war praktischerweise auch schon auf mich registriert. Einzuschalten brauchte ich es auch nicht, denn es war schon im Stand-by-Modus … der, das allerdings erwähne ich natürlich, verbraucht keinen Strom, da eInk-Reader nur Energie beim Aufbau der Anzeige benötigen, nicht für die Anzeige selbst.
Im Hauptmenü fand ich ein paar vorinstallierte Dokumente: Eine paar kurze Infos zu dem Gerät, ein „User’s Guide“ in englischer Sprache und ein paar Wörterbücher. Wer bereits einen Kindle besitzt und auf den Touch umgestiegen ist, der findet hier auch unter dem Punkt „Archiv“ seine bisherigen amazon-eBook-Käufe aufgelistet, die man sich so auch fix wieder auf das neue Gerät holen kann.
Haptik und Optik
Der Kindle Touch liegt gut in der Hand und kann nicht nur aufgrund seines geringen Gewichts problemlos in einer Hand gehalten werden … auch längere Zeit. Das Gefühl einer leichten Gummierung auf der Rückseite sorgt für einen guten Rutschschutz beim Festhalten. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl kann man es hinbekommen, dass man auch für das Umblättern keine zweite Hand benutzen muss. Auf das Display patschen muss man dafür aber in jedem Fall.
Dass Displays von eInk-Geräten die Texte in der Qualität einer Tageszeitung darstellen können, bestätigt sich auch beim Kindle Touch. Die Texte sind auch bei kleinen Schriftgrößen immer klar und deutlich erkennbar und sowohl bei hellem Sonnenlicht als auch bei künstlicher Beleuchtung reflexionsfrei und gut zu lesen.
Erstes Lesen
Obwohl dem Gerät keine Bedienungsanleitung beilag, war und ist die Benutzung recht intuitiv und selbsterklärend. Ich mag eh keine Anleitungen, ich finde gern selbst alles heraus … und beim Kindle Touch geht das auf jeden Fall, denn so komplex und kompliziert wie ein neuer AV-Receiver ist er nicht.
Nach einem Tipp auf einen Buchtitel in der Menüliste ist man auch schon im Dokument. Für die Auswahl eines Buches braucht man das Display nur leicht zu berühren, wie man das von kapazitiven Smartphones oder Tablet-PCs auch kennt. Auch wenn die Technik dahinter eine andere ist, angenehm zu bedienen ists bei beiden.
Wem die Schriftgröße nicht gefällt, der kann direkt mit einer Zwei-Finger-Geste auf dem Display das Schriftgrößen-Menü aufrufen und aus sieben verschiedenen Schriftgrößen seinen Favoriten auswählen. Eine Größe hoch- oder runterschalten funktioniert durch einfaches Auseinander- oder Zusammenziehen von zwei Fingern auf dem Display.
Das seitenweise Umblättern geschieht beim Kindle Touch auch durch Berühren des Displays, denn außer des HOME-Buttons unten in der Mitte des Gehäuses und dem Stand-by-Knopf am unteren Rand, gibts beim Kindle Touch keine Knöpfe. Das Display ist für diesen Vorgang in Zonen eingeteilt. Berührt man den rechten Rand des Display, gehts eine Seite vor, links gehts eine Seite zurück. Wer den oberen Rand berührt, der bekommt eine Menü-Zeile eingeblendet, in der er unter anderem mittels eines Suchfelds im Dokument suchen kann. Außerdem zeigt der Kindle Touch hier zusätzlich ein kleines MP3-Player-Menü an, wenn sich Audio-Dateien auf dem Gerät befinden.
Bei jedem sechsten Blättern initialisiert der Kindle Touch den Bildschirm neu, was ihn einmal aufflackern lässt. Bei den fünf vorherigen Seitenwechseln blendet er nur den alten Text aus und den neuen ein.
Buch-Shopping
Im HOME-Menü strahlt uns in der oberen Leiste schon ein Einkaufswagen-Symbol an, das uns bei aktiver Internet-Verbindung in den amazon-Buchladen bringt. Das Stöbern ist allerdings recht schwerfällig, auch wenn alles auf eine Benutzung über den Kindle abgestimmt ist. Auch die Scroll-Wisch-Gesten, die man vom Smartphone oder Tablet-PC her kennt, funktionieren hier … aber der Bildschirm scrollt nicht mit. Nachdem man „gewischt“ hat, wird die Seite komplett neu aufgebaut. Das Flackern und Ruckeln irritiert, macht wenig Spaß und verkürzt die Verweildauer im Shop. Wenn man aber weiß, was man sucht oder schnell gefunden hat, was man möchte, dann ist der Lesespaß nicht mehr weit.
Nach Auswahl eines Titels kann man sich entweder erstmal eine kostenlose Leseprobe auf das Gerät schicken lassen oder den Titel direkt kaufen. Und noch während man den anschließenden Einkaufshinweis durchliest, ist das Buch im Hintergrund schon auf den Kindle Touch geladen worden und steht im HOME-Menü zum direkten Loslesen zur Verfügung.
Noch Fragen?
Wie viele Bücher passen denn auf den Kindle Touch?
Der Hersteller wirft mit den Werten 4 GB und 3000 Bücher erstmal ein paar gewichtige Zahlen in den Raum, die nicht jedem etwas sagen. Natürlich habe ich keine 3000 Bücher da, mit denen ich diese Behauptung nachprüfen könnte, aber rein rechnerisch ist das durchaus möglich. Ich erspare jetzt jedem an dieser Stelle die Aufschlüsselung, aber, gehen Sie mal davon aus, dass Sie all Ihre Lieblingsbücher auf dem Kindle Touch mit sich rumtragen können … und ich meine wirklich alle Lieblingsbücher. Dass der Speicher nicht etwa durch Speicherkarten erweiterbar ist, macht mir persönlich wenig aus. Bis ich mal 3000 Bücher auf dem Gerät angesammelt hätte …
Außerdem bietet amazon mithilfe seiner Internet-Cloud (mit 5 GB Speicherplatz) die Möglichkeit, per WLAN auf jedes einmal bei amazon gekaufte eBook zuzugreifen und es sich auf den Kindle Touch zu laden.
Kann der Kindle Touch noch mehr, als Bücher anzeigen?
Kann er, auch wenn der Hersteller es explizit als „Beta-Funktion“ bezeichnet, wenn es hierbei um die Tonwiedergabe geht, wohl um jeglicher Beschwerde von Technik-Freaks aus dem Weg zu gehen. Der Kindle Touch kann (im Gegensatz zum normalen Kindle) also auch Audio-Inhalte wie MP3-Dateien abspielen. Auch kann er Bilder anzeigen und ermöglicht so z. B. das Lesen von Zeitschriften oder Comics. Ein Web-Browser ist auch als Beta-Extra enthalten. Das Surfen mit einem eInk-Display macht allerdings erwartungsgemäß nur bei sehr textlastigen Webseiten Spaß … News-Seiten hingegen lassen sich ganz ordentlich lesen. Beim Scrollen von Homepages ruckelt und flackert es gehörig, sodass der Browser wirklich nur für schnelle Recherchezwecke geeignet ist, nicht für längeres Surfen.
Die eingebauten Lautsprecher klingen erwartungsgemäß ein wenig blechern. Der MP3-Player lässt sich mangels Knöpfe am Gehäuse auch nur über das Menü des Geräts bedienen, läuft aber auch während man liest im Multitaskingmodus weiter. So kann man sich zusätzlich beim Lesen auch noch von sanfter Hintergrundmusik berieseln lassen.
Der Vergleich mit den anderen
Lesen bei Licht … und ohne
Es ist ja nicht so, als hätte amazon das Lesen erfunden, nur weil sie eine Menge Bücher verkaufen. So verhält es sich auch beim Thema „eBook-Reader“. Es gibt Mitbewerber und die sind für den einen oder anderen potenziellen Käufer durchaus in Erwägung zu ziehen.
Nicht von ungefähr weist amazon in der Kindle-Werbung gern darauf hin, dass man auch bei starkem Sonnenlicht noch angenehm mit dem Gerät lesen kann. Das geht nämlich zum Beispiel mit dem iPad (1, 2 oder 3) bedingt oder eher gar nicht. Je heller es ist, desto wunderbarer verwandelt sich der Tablet-PC in einen nützlichen Schminkspiegel. Lesen macht dann keinen Spaß mehr.
Allerdings darf man auch nicht verschweigen, dass die Hintergrundbeleuchtung des iPads (oder anderer LCD-Lesegeräte) absolut zu punkten weiß, wenn es langsam schummrig wird. Wer mit dem Kindle liest, der muss schon früher das Licht anschalten, als wenn er ein Buch in der Hand hält. Aber … im Dunkeln zu lesen, ist eh nicht gut für die Augen.
Leicht, leichter, Kindle
Beim Thema „Gewicht“ gewinnt der Kindle Touch gegen jeden von mir getesteten LCD-Reader und auch gegen fast jedes gedruckte Buch. So gern ich Hardcover im Regal stehen sehe, so schmerzhaft finde ich es, sie tatsächlich zu lesen. Auf dem Kindle Touch ist jedes Buch immer gleich schwer, nämlich 213 Gramm. Das schaffen sonst nur wirklich dünne Taschenbücher.
Im Vergleich dazu ist das aktuelle iPad dreimal so schwer und strengt beim Lesen das Handgelenk, so man das Gerät denn beim Lesen mit einer Hand halten kann oder mag, auch dreimal mehr an. Andere LCD-Reader, die nicht zeitgleich ein Tablet-PC sind, sind natürlich leichter … aber die Kindle-Familie ist noch leichter, weil die eInk-Technik einfach weniger wiegt.
Durchhaltevermögen
Auch wenn die iPads gute zehn Stunden unter Volllast durchhalten, bevor man sie aufladen muss und andere LCD-Reader gern auch mal ein paar Tage (maximal) des Lesens überstehen … eher früher als später müssen sie alle ans Netz. Sehr ärgerlich ist das, wenn es grad richtig spannend ist im Roman … oder … noch schlimmer … man grad im Urlaub ist und spontan feststellen muss, was zu Hause in der Schublade liegt … genau, das Netzkabel.
Ob der Akku des Kindle Touch tatsächlich die vom Hersteller versprochenen zwei Monate ohne Zusatzstrom durchhält, kann ich nicht bezeugen … ich musste das Gerät lange vorher wieder zurückgeben. Allerdings kann ich vom normalen Kindle her bestätigen, dass er wirklich verdammt lange hält, selbst man jeden Tag eine längere Leserunde einlegt. Auf Wochen lege ich mich da spontan fest, auch wenn ich es nie aufgeschrieben habe, wann ich ihn aufladen musste … es passiert einfach zu selten.
Die Auswahl der Bücher und das Formate-Wirrwarr
Für die, die sich nicht auskennen: Amazon benutzt für seine Lesegeräte ein hauseigenes Format, namens AZW. Bücher in diesem Format bekommt man nur bei amazon und kein anderer Reader kann damit umgehen. Der Rest der Welt benutzt aber das EPUB-Format. Das kann so gut wie jeder Reader, ob eInk oder LCD … nur die Kindles, die können mit diesem Format nichts anfangen. Das ist halt so eine Apple-Sache, man möchte eben, dass die Käufer im eigenen Haus shoppen und nicht bei den Mitbewerbern.
Als legitimen und auch völlig legalen Hinweis kann ich an dieser Stelle aber allen, die sich aus diesem Grund allein nun gegen einen Kindle Touch entscheiden würden aber sagen: Es gibt ein Programm, das nennt sich CALIBRE … das ist kostenlos herunterladbar und kann den Kindle mit jedem „Fremdformat“ versorgen, das sie eventuell schon bei einem anderen Händler erworben haben. Alles kein Problem und sollte daher auch kein wirklich entscheidendes Kaufkriterium darstellen, solange die Dateien keinen DRM-Kopierschutz haben, denn dann klappts leider nicht.
Ich möchte einen Kindle … aber welchen nur?
Wer sich für einen Kindle von amazon entschieden hat, der hat die Wahl zwischen derzeit drei Geräten: dem Kindle, dem Kindle Touch und dem Kindle Touch 3G.
Wer einfach nur Lesen möchte und keine weiteren Features braucht … den Reader also wirklich nur als Reader und Buchersatz benutzen möchte … dem reicht der KINDLE.
Wer es etwas komfortabler in der Bedienung mag und kein Freund von langen und oftmals nervigen Reisen mit der Steuerkreuztastatur ist, für den ist der KINDLE TOUCH zu empfehlen.
Wer viel unterwegs ist und nicht auf eine WLAN-Verbindung angewiesen sein und den Bedienungskomfort des KINDLE TOUCH möchte, der greift zum KINDLE TOUCH 3G, denn der bietet laut Hersteller in über 100 Ländern und Regionen einen drahtlosen Zugang zum amazon-Store.
Techno-Babble, der wirklich interessant ist, in der Übersicht
Display-Größe: 15 cm (6 Zoll) Maße: 17,2 x 12 x 10,1 cm Gewicht: 213 Gramm Speicher: 4 GB (wovon 3 GB vom Käufer genutzt werden können) … der Speicher ist nicht erweiterbar Preis: 129 Euro Akku-Laufzeit|: Wer jeden Tag 30 Minuten liest, soll zwei Monate ohne Aufladen auskommen. Wer vergisst, das WLAN dabei abzuschalten oder ständig im amazon-Shop Nachschub bestellt, weils so einfach und bequem ist, der muss nach drei Wochen aufladen. Verbindung mit der Welt|: Per WLAN gehts direkt ins Internet (in den Shop oder die Cloud) oder per USB an den PC. Beide Verbindungen können genutzt werden, um Bücher auf den Kindle Touch zu übertragen. Dateiformate, die der Kindle Touch versteht: AZW, AZW3, TXT, PDF, AA, AAX, MP3, MOBI (ungeschützt), PRC, HTML, DOC, DICX, JPEG, GIF, PNG, BMP (nach Konvertierung)
Ausstattung
Der Vergleich zum Apfel-Konzern und seinen iGeräten passt auch an dieser Stelle. In der Verpackung fand ich den Kindle Touch und ein USB-2.0-Kabel. Ein Netzkabel muss separat gekauft werden, Gleiches gilt für eine Schutzhülle. Wer eine längere Anleitung (auf Deutsch) haben möchte, der kann sie sich von der Herstellerseite herunterladen und dabei auch gleich auf seinen Kindle Touch übertragen. So hat das Gerät seine eigene Bedienungsanleitung immer parat.
Mein Fazit:
Der Kindle Touch kann das am besten, wofür er eigentlich da ist: Bücher anzeigen. Er liegt super in der Hand und ist durch das Touchdisplay einfach und intuitiv zu bedienen. Es passen richtig viele eBooks auf das Gerät und das Online-Einkaufen neuer Bücher über den Kindle Touch geht schnell und problemlos.
Die zusätzlichen Features, die der Kindle Touch als Beta-Dreingabe anbietet, darf man nicht mit Smartphones oder Tablet-PCs vergleichen. Wenn man das nicht tut, dann kann man sich auch über den eingebauten MP3-Player und den WebBrowser durchaus freuen, auch wenn sie vielleicht nicht den gewohnten Komfort bieten.
Alles in allem ist der Kindle Touch nicht nur aufgrund seines Preises ein von den eInk-Mitbewerbern ernst zu nehmender Konkurrent, der komfortablen Lesespaß bietet.
Teil 1: 332 MB, 3:56 h, 49 Tracks
_Teil 2: 377 MB, 3:56 h, 50 Tracks_
Teil 3: – erscheint am 22.05.2012 –
Teil 4: – erscheint am 12.06.2012 –
_Die Handlung:_
Im Jahr 3540 steht die Bevölkerung der Erde im Bann der Aphilie. Reine Vernunft und Urinstinkte bestimmen das Verhalten der Terraner, Gefühle zählen nichts mehr. Auch Reginald Bull ist der Aphilie verfallen: Er entmachtet seinen Freund Perry Rhodan und treibt ihn mit mehr als tausend Begleitern in die Verbannung. An Bord des Fernraumschiffs SOL verlassen die Verurteilten ihre Heimat ohne Hoffnung auf eine Rückkehr, aber auch ohne Aussicht, die Milchstraße im Meer der Galaxien zu finden. Eine Odyssee durch Raum und Zeit nimmt ihren Anfang, geprägt vom unbeugsamen Willen der Verbannten, dem Schicksal zu trotzen. Auf der Erde greift die Aphilie indessen unaufhaltsam um sich. Als es Bull gelingt, die Fessel der Aphilie abzuschütteln, wird er ebenfalls zum Gejagten …
(Verlagsinfo für die komplette |Silber Edition 81|)
|Dieser Teil|:
Reginald Bull treibt Perry Rhodan und die SOL weit ins All hinaus. Auf dem Weg dahin nimmt Rhodan noch weitere 6800 Menschen an Bord und lässt durch ein siganesisches Geheimkommando wichtige Daten aus dem lunaren Großcomputer NATHAN erbeuten. Währenddessen schmuggelt sich ein Agent der Organisation Guter Nachbar auf Terra in ein „Stummhaus“ ein, um herauszufinden, was mit den Menschen geschieht, die von den Aphilikern dorthin gebracht werden.
_Mein Eindruck:_
In diesem Teil wird zwar mehreren Handlungsfäden nachgegangen, so recht packen konnte mich aber keiner von ihnen. Nach ein wenig künstlicher Dramatik, in der Reginald Bull seiner Forderung, dass Perry nun endlich mit der SOL verduften soll, Nachdruck verleiht, folgt ein kurzer Grinser beim Hörer. Haben doch die Menschen, die die SOL auf ihrem Abmarsch noch im Malibu-System von Carrent-Fort aufsammeln will, für die Retter unerwartet, Kinder bekommen … ganze 1800 an der Zahl. Wird die SOL nun zu einem fliegenden Kindergarten?
Der Einsatz der Siganesen, die mit ihrem kleinen Raumschiff auf einen Sondereinsatz zu NATHAN fliegen, ist das Spannendste an diesem Teil der |Silber Edition|. Der folgende Part, der dann auf Terra spielt und sich um die „Stummhäuser“ dreht, war mir zu gesellschaftskritisch, als dass er mich von der Handlung her hätte fesseln können.
Einen kleinen Cliffhanger gibts am Ende auch, denn wir verlassen den OGN-Agenten, der noch im Stummhaus steckt, und wissen nicht, wie lange sein Schauspiel und er dabei unentdeckt bleiben.
Nichts Neues gibts derweil von der Prophezeiungs-Front zu berichten. Welche Siegel sollen denn gebrochen werden? Und wo sind sie zu finden? Vielleicht erfahren wir darüber ja mehr im nächsten Teil … oder mit etwas Pech erst in einer der nächsten |Silber Editionen|, der Zyklus ist ja noch lang …
|Das Hör-Erlebnis:|
Monotone Roboterstimmen, ein passend alt klingender Kervin M. Caughens, ein wie immer bestimmter Rhodan und jede Menge Crew-Mitglieder und Terraner hat Andreas Laurenz Maier hier zu vertonen. Und das macht er so gut, dass der Hörer nie den Überblick verliert und immer dicht am Geschehen ist. Dabei variiert er seine Charakterinterpretationen mithilfe von Lautstärke, Modulation der Stimme und Sprechgeschwindigkeit, sodass die jeweilige Stimmung der Menschen und Szenen immer lebendig beim Hörer ankommen. Ein wenig zu krächzig für meinen Geschmack klingen allerdings seine Siganesen.
|Die MP3s|
Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch sämtliche Namen der an der kompletten |Silber Edition| beteiligten Autoren wurden mit in das ID3-Tag der Dateien geschrieben. Dies macht den Eintrag in der Playlist einiger Abspielgeräte so lang, dass nur noch die Autorennamen zu sehen sind und der Titel am Ende abgeschnitten wird.
Diesmal ziert die grafisch aufpolierte Front von Band 701 „Sprung in die Freiheit“ die ID3-Tags. Das Bild liegt dem Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei.
Der Download ist auch als One-Track-Version erhältlich.
_Mein Fazit:_
Perry ist ins All vertrieben worden und blickt unbekannten Zielen entgegen. Auf Terra werden alte, von der Gesellschaft der Aphiliker nicht mehr benötigte Menschen in „Stummhäuser“ abgeschoben. Das klingt beides nicht wirklich packend und ist es auch nicht. Andreas Laurenz Maier schafft es als Sprecher aber dennoch, den für-alles-offenen Hörer gut zu unterhalten, auch wenn dies ein eher ruhiger und gesellschaftskritischer Teil ist.
|MP3-Download mit 377 MB Größe
Spieldauer der Lesung: 4:28 h
Anzahl der Tracks: 50
Sprecher: Andreas Laurenz Maier
ISBN-13: 978-3-943393-32-3|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
[www.perry-rhodan.net]http://www.perry-rhodan.net
|Hinweis:| Die |Silber Edition 81| wird zusammen mit dem letzten Download-Teil ab dem 12. Juni 2012 auch komplett auf zwei MP3-CDs im Handel erhältlich sein.
Etwas Unerklärliches geschieht im Haus in der William-Prescott-Road. Jay will und kann es nicht glauben, aber seine Mutter scheint wahrhaftig von einer dämonischen Spukgestalt besessen zu sein. Zudem geht ein plötzlicher Verehrer bei ihnen ein und aus, dessen gefährlichem Charme die verängstigte Mrs Lawrence immer mehr verfällt. Ist besagter Maurice Micklewhite gar schuldig am tragischen Unfall einer jungen Frau in der Nachbarschaft? Tom und Derek setzen alles daran, zu helfen, aber die Zeit rinnt ihnen davon. Auf der Spur der verschwundenen Toten wird auch Jay zum Opfer des teuflischen Nachtmahrs … (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Was für eine Achterbahnfahrt! Es fängt an mit einer wichtigen Zeugin in einem großen Prozess, die (offenbar nicht ganz) zufällig direkt vor ihrer Aussage einem Verkehrsunfall zum Opfer fällt. Dann hat Jays Mutter Alpträume und sieht in wachem Zustand einen Nachtmahr mit glühenden Augen. Und als ob das noch nicht verwirrend und offenbar zusammenhanglos genug wäre, scheint es so, als ob Jays Mutter einen dem Jungen unsympathischen alten Knacker datet.
Was hier seltsam anmutet, wird von Minute zu Minute immer mehr zum Psycho-Thriller … obwohl man aufgrund des Covers ja eher von einer Gruselfolge ausgehen konnte. Aber die Schreie von Jays Mutter gehen dem Hörer gewaltig durchs Mark und spätestens, nachdem auch Jay in die Sache reingezogen wird, kann man es schon mit der Angst zu tun bekommen. Die Altersempfehlung ab 6 Jahren würde ich locker auf mindestens 12 hochschrauben. Diese Folge könnte den einen oder anderen jungen Hörer sonst verstören. Für die ältere Hörerschaft ist das absolut positiv gemeint.
Dass der Autor sich wiedermal ein cleveres Konstrukt ausgedacht hat, das hinter allem steht, und dass am Ende alle Fäden und Personen zusammengeführt und aufgeklärt werden, das bekommt der Hörer leider erst am Ende erzählt. Genau … erzählt … denn in dieser Folge wird sehr viel Wert auf die Psycho-Effekte und Schauerstimmung gelegt und darauf, den Hörer und die Jungs möglichst lange am Grübeln und Gruseln zu halten. Da war dann am Ende einfach kein Platz mehr auf der Silberscheibe, um die Ermittlungen zu Ende zu bringen. Stattdessen erzählen die drei Jungs von dem Sender, der heißt wie die Stadt, in einem Radiobeitrag alles und klären auf.
Das fand ich ein wenig schade und ging ein mir wenig schnell. Erst dachte ich, ich hätte ein paar Tracks übersprungen, aber nein. Tom und Derek ermitteln klassisch und Jay bekommt den Psycho-Teil dieser Folge zu spüren wie auch seine Mutter. Und wer was mit wem und warum getan hat … das gibts dann halt am Ende direkt in einem Zug erzählt. Das fühlte sich dann am Schluss an, als hätte der Hörer eine knappe Stunde lang einen packenden Psycho-Thriller im Kopfkino gesehen und kurz vor dem Abspann wird schnell noch erzählt, wer eigentlich der Mörder war.
Das kann man unbefriedigend finden, aber, besser so, als wenn man zu früh gewusst hätte, worum es geht. Also, bei dieser Folge hat man als mitratender Hörer keine Chance, weil das nicht vorgesehen ist. Stattdessen sollte man sich hier eine Psycho-Folge lang unterhalten und fesseln lassen, denn das tut diese Folge auf jeden Fall, um am Ende selbst auf Jays Kosten den Abschlusslacher auszustoßen.
Ach so, wir lernen übrigens auch etwas, so ist es ja nicht … nämlich, woher der Ausdruck „vom Teufel geritten“ stammt … und das am praktischen Beispiel.
|Die Sprecher und ihre Rollen:|
Erzähler – Jürg Löw
Jay Lawrence – Sven Plate
Tom Cole – Kim Hasper
Derek Ashby – Gerrit Schmidt-Foss
Charles Laughton – Ulrich Voß
Mrs Lawrence – Karin Buchholz
Maurice Micklewhite – Bert Stevens
Dr. Linus – Liane Rudolph
Gallagher – Frank Schaff
Conor O’Reilly – Dietel Memel
weitere: Claus-Dieter Clausnitzer, Ghadha al-Akel
|Technik-Credits:|
Idee & Konzeption: Volker Sassenberg
Drehbuch: Andreas Gloge & Volker Sassenberg
Musik: Matthias Günthert und Volker Sassenberg, Markus Segschneider und Manuel Rösler
Tontechnik und Schnitt: Volker Sassenberg & Marc Sander
Illustration & Cover Design: Ingo Masjoshusmann
Verlegt durch ROBIL BOR Music
Aufgenommen und gemischt unter Finians Regenbogen
Produziert von Volker Sassenberg
|Die Ausstattung:|
Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet enthält eine Bildergalerie der 35 weiteren erschienen Folgen. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
_Mein Fazit:_
Eine anfangs verwirrende und nach und nach zum Psycho-Thriller mutierende Folge, die nicht immer etwas für schwache Nerven ist. Jay und seine Mutter bekommen den Psycho-Teil am eigenen Leib zu spüren und auch beim Hörer steigt das Unbehagen von Minute zu Minute weiter an. Hinter allem steckt ein cleveres Konstrukt der Autoren, die sich wiedermal richtig was einfallen ließen. Das ist aber für nur eine Stunde des Hörens zu komplex und so mag die schnell erzählte Auflösung am Ende den einen oder anderen Hörer ein wenig enttäuschen.
Nichtsdestotrotz gibts von mir die volle Punktzahl für diesen Fall, weil er wirklich schnell zu fesseln weiß, die ganze Zeit über die Spannung hochhält und intelligent aufgebaut ist.
|1 Audio-CD
Spieldauer: 56 Minuten
Tracks: 10
EAN: 886919739022
Vom Verlag empfohlen ab 6 Jahren|
[www.point-whitmark.de]http://www.point-whitmark.de
_|Point Whitmark| bei |Buchwurm.info|:_
Folge 1: [„Die Bucht der 22 Schreie“ 5128
Folge 2: [„Die rote Hand des teufels“ 5256
Folge 22: [„Die blutenden Schlüssel“ 4793
Folge 23: [„Der Duft der Finsternis“ 5058
Folge 24: [„Am Tag der großen Flut“ 5410
Folge 25: [„Die fiebrigen Tränen“ 5551
Folge 26: [„Die Diener der Pest“ 5743
Folge 27: [„Eiland der Gespenster“ 5817
Folge 28: [„Der leere Raum“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6175
Folge 29: [„Der Seelenkünder (1/2)“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6518
Folge 30: [„Der Seelenkünder (2/2)“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6670
Folge 32: [„Hauptrolle: tot“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7330
Folge 33: [„Das Schloss des Blutmalers“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7398
Folge 34: [„Die einäugigen Puppen“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7591
Folge 35: [„Verirrt im Spinnenwald“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7749
Folge 36: [„Geschöpf der bösen Träume“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=XXXX
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